FilmFreeza

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Bewertung4.5Uninteressant

The Iron Lady

Kinobesuche mit der Schule. Das ist so eine Sache für sich. Jeder kennt das , jeder weiß das und jeder hat das wahrscheinlich schon zahlreiche Male durchgemacht. Das Problem ist einfach nur, das genau bei den langweiligen Filmen Ruhe herrscht und bei den spannenden ein Riesengemurmel ist. Um das klarzustellen, ich fand den Film nicht von vornherein langweilig, aber mit der Zeit kristallisierte sich langsam aber sicher rein, das kein anderes Wort besser zu diesem Film passen würde, als eben LANGEWEILE.
Der Film ist das Biopic der ersten weiblichen Premierministerin in Großbritannien Margaret Thatcher. In dem Film werden immer wieder Rückblenden eingespielt, die das Leben der eisernen Lady darstellen. Eine bemerkenswerte Frau findet ihren Weg auf die Leinwand.

Nur was man eben daraus machte, war schlicht und ergreifend langweilig. Ich werde dieses Wort bewusst so oft einbauen wie nur möglich, da die Wörter schlecht, dumm etc. auch nicht passen, es passt einfach nur langweilig. Die Inszenierung war langweilig. Alle Schauspieler außer Streep waren langweilig. Also war fast alles langweilig.

Es gab natürlich auch Dinge die nicht langweilig waren. Meryl Streep. In meinem erst zweiten Film von ihr, konnte sie mich restlos von sich überzeugen. Ich meine, 4 der 4,5 Punkte hat der Film ihr zu verdanken, denn sie ist das einzige, was hier ein wenig Spannung reinbringt. Was mich am meisten aufregt ist die Inszenierung, denn ein Biopic sollte ja zumindest bis zu einem bestimmten Grad unterhaltsam sein, ansonsten kann man ja auch eine Dokumentation machen und ich muss sagen, dieser ´Spielfilm´ ähnelte einer Doku, bloß mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass eine Doku weitaus lehrreicher gewesen wäre und man immerhin noch ein wenig gelernt hätte um diese wirklich beeindruckende Frau. Ich empfehle übrigens jedem sich mal ein wenig über Thatcher zu informieren, ist echt interessant.

Um zu Streep zurück zu kommen. Es gibt nur ein Wort, dass ihre Leistung adäquat beschreibt und da ist meisterlich. Wenn man für so etwas den Oscar nicht bekommt, dann weiß ich auch nicht weiter, insofern völlig verdiente Auszeichnung.

Unterm Strich ist ´The Iron Lady´ nichts anderes als ein langweiliges Biopic, das aber immerhin eine Funktion großartig ausfüllt und das ist ein Lehrfilm für Schauspieler, denn Streep ist famos und absolut sehenswert. Ein Paar Dinge wie zum Beispiel die Bilder aus dem berüchtigten ´Tollhaus´ sind gelungen aber ansonsten macht auch Phyllida Lloyd keinen guten Job in meinen Augen und trägt großen Anteil an dieser Enttäuschung.

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Rukus

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Schulklassen im Kino ... nachdem ich das bei Schindlers Liste erlebt habe, bin ich von dem Konzept nur sehr begrenzt überzeugt. Ein paar kleine Vollpfosten ruinieren alles. Am liebsten hätte ich mir diese kleinen Flachwichser damals gepackt und mal zur Probe in ein KZ gesteckt und geschaut, ob die dann auch noch lachen und gröhlen, wenn z.B. jemand erschossen wird. Sorry, gehört nicht zum Film, aber es brannte mir unter den Nägeln, nachdem ich die Einleitung gelesen habe. Ich musste es einfach loswerden ...


FilmFreeza

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das kennt jeder, aber dieses mal ging es, da herrschte Ruhe. Komischerweise.