Die Entdeckung der Currywurst

Die Entdeckung der Currywurst (2008), DE
Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 11.09.2008

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5.8 Kritiker
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von Ulla Wagner, mit Alexander Khuon und Wolfgang Böck

Frühjahr 1945: die Alliierten stehen vor Hamburg. Vor einem Kino lernt Lena Brücker den zum ,Endkampf an der Heimatfront’ abkommandierten Marinesoldaten Hermann Bremer kennen. Nach einer Liebesnacht bietet Lena dem jungen Mann an, ihn in den letzten Kriegstagen in ihrer Wohnung zu verstecken. Damit beginnt für beide ein lebensgefährliches Liebesabenteuer, das sie vor dem Rest der Welt geheimhalten müssen. Während Lena in den nächsten Wochen aufblüht, leidet Hermann unter seinem Eingesperrtsein und der ständigen Angst entdeckt zu werden. Die Spannungen zwischen beiden nehmen zu. Trotzdem wird Lena ihrem Liebhaber nicht verraten, dass der Krieg aus ist, um noch so viele Tage wie möglich mit ihm auf ihrer gemeinsamen ,Matratzeninsel’ zu verbringen, während sich draußen alles verändert.

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Kritiken (3) — Film: Die Entdeckung der Currywurst

ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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7.5Sehenswert

Gerade die kammerspielartige Inszenierung, die Verdichtung und der Verzicht auf einen künstlichen Spannungsaufbau (man weiß vom Anfang her, dass Hermann nicht entdeckt wird und überlebt), machen den atmosphärischen Reiz des Films aus, der für die Stimmungen auch schöne, unprätentiöse Bilder und einen wunderbar lakonischen Schluss findet.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.0Ganz gut

Handwerklich sauber, aber manchmal eine Spur zu brav und zurückhaltend inszeniert beschert der Film vor allem ein Wiedersehen mit der wunderbaren Barbara Sukowa, die in den letzten Jahren nur noch selten auf der Leinwand oder im Fernsehen zu sehen war.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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5.5Geht so

Uwe Timms Bestseller über die Liebe als Gewürz, das das Leben schöner macht, erinnert in der Umsetzung durch Ulla Wagner und dem Spiel von Barbara Sukowa sehr stark an die Tage des deutschen Autorenkinos und an Rainer Werner seelig. Wer das schon nicht mochte und sich damals schon nicht mit Frau Sukowa in einen Saal setzen wollte, der sollte dies nun nicht nachholen. Für alle anderen Vorurteilsfreien wartet ein netter, kleiner Film, der sich einige fiktive Freiheiten nimmt und eine Allerweltsgeschichte mit einem Meilenstein der kulinarischen Zeitrechnung verquickt...

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Kommentare (5) — Film: Die Entdeckung der Currywurst

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Katdamon4

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Bewertung0.0Hassfilm

Heute haben wir uns diesen Film im Deutschunterricht angesehen ...
Ich war schon vom Buch nicht begeistert aber der Film ist echt Hundert mal schlimmer!
Die Charaktäre habe ich mir ganz anders vorgestellt, im Buch war mir Lena noch
sympathisch im Film war sie mir jedoch unglaublich unsympathisch.
Die Dialoge sind sehr kurz geraten und schlecht.
Der ganze Film wirkt auf mich irgendwie gekünstelt ... Die Personen und besonders
die ganze Umgebung, wirkt einfach nicht echt!
Die Schauspielerische Leistung finde ich echt mehr als schlecht fast so schlimm wie
die ganzen rtl Serien ... Mitten im Leben etc.
Die einzelnen Ereignisse werden einfach schnell abgearbeitet ohne den Szenen
wirklich Tiefe zu geben.
Auf die Charaktäre wird nicht wirklich eingegangen.
Dem Film fehlt es im allgemeinen an Tiefe!
Was ich wirklich nervig fand war das der Film auch noch versucht witzig zu sein
und das ist er auf keinen fall, an keiner Stelle kam auch nur Schmunzeln über meine Lippen. 0,5 weil Bremer mir im Buch noch unsympathischer war ( Im Film aber auch nicht der sympathischste)

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Sicherlich eine ganz nette, aber mäßige Mischung aus Drama und Liebesfilm, die insgesamt doch eher gepflegte und biedere Unterhaltung auf TV-Niveau bietet. Die Story wirkt ein wenig konstruiert und die Regie versprüht auch kein Feuerwerk innovativer Einfälle. Der einzige Lichtblick ist Barbara Sukowa, die man immer wieder gerne sieht und die einen gewissen herben Charme verbreitet.

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Hennes Bender

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Bewertung3.0Schwach

So originell der Titel, so absehbar der ganze Film. Schade eigentlich denn die Darstelelr sind durchweg gut (vor allem natürlich La Sukova), aber das Thema ist nun wirklich langsam "durch" und inhaltlich bleibt der Film auch leider an der Nachkriegs-Oberfläche haften. Als Fernsehfilm vielleicht annehmbar, aber grosses Kino ist das nicht!

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dAShEIKO

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Filmtitel ist, auch wenn die Currywurst den Rahmen der Geschichte bildet, etwas unpassend. Denn eigentlich handelt es sich um einen Beziehungsfilm. Ulla Wagner (Drehbuch & Regie) bringt in ihrem Film den Zuschauer in das Hamburg von 1945, kurz vor Kriegsende. Lena Brücker (eindringlich dargestellt von Barbara Sukowa) ist in einer Kantine für die Beschaffung der raren Lebensmittel zuständig. Ihr Mann, ein Lebemann und Frauenheld ist schon seit über 5 Jahren an der Ostfront, ihr Sohn ebenfalls im Krieg. Das Leben hat sich eingependelt zwischen Fliegerangriffen und dem täglichen Hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges. Alles geht seinen Gang. Bis sie eines Tages auf den jungen Matrosen Hermann Bremer trifft, und ihn zu sich zu einer warmen Mahlzeit einlädt. Bei der Mahlzeit soll es aber nicht bleiben. Die körperlichen Entbehrungen der vergangenen Jahre verleiten Lena dazu, den fahnenflüchtigen Marinesoldaten aufzunehmen. Und selbst, als Hitlers Tod bekannt gegeben wird, kann Lena nicht los lassen und enthält dem "eingesperrten" Hermann diese für ihn entscheidende Nachricht vor...

Der Film erzählt eine Geschichte aus dem Krieg, die stellenweise so beliebig ist, dass man in der Flut aktueller Kinofilme mit WW2-Bezug oft den Faden verliert. Der Film ist gut inszeniert und sehr schön gespielt. Aber letzten Endes möchte man unterhalten werden, und da gibt es eindrucksvollere Streifen. Für alle, die kleine Geschichten mögen, sicher ein Tip wert. Aber die große Masse wird sich den Film wohl lieber in einem Jahr beim Kochen im Fernsehen anschauen wollen. Alles was dser Film hergibt, ist in anderen Geschichten schon mindestens genausogut erzählt worden.

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Mr_Hart

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Bewertung2.5Ärgerlich

Durchaus enttäuschend.
Dies liegt weniger an den Schauspielern, die doch aus den ihnen zugeschriebenen Rollen das Beste machen, sondern einzig an der Geschichte, die nicht wirklich weiß was sie erzählen will.

Das in den tragischten Momenten fast das gesamte Publikum lachen musste, zeigt leider wie unerfolgreich der Film in seiner Damaturgie war. Man konnte die Gefühle der Frau nicht nachvollziehen und gewann auch mit sehr schleppendem Tempo keinen der Charaktere lieb.

Der Film ist jedoch auch nicht so schlecht, dass er wieder gut wäre. Er ist lediglich belanglos und man fühlt sich nach Verlassen des Kinos nur etwas gedämpfter und ärgert sich die Zeit so totgeschlagen zu haben.

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