Die Entdeckung des Himmels
The Discovery of Heaven (2001), NL/GB Laufzeit 150 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 19.12.2002
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
2 Kommentare
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von Jeroen Krabbé, mit Diana Quick und Emma Fielding
Die Geschichte einer Freundschaft und eine turbulente Dreiecksgeschichte in Einem. Aber ist die Liebe zwischen Max, Ada und Onno Zufall? Drei Menschen werden zum Spielball eines teuflischen, göttlichen Plans. Gott will seine Gesetzestafeln zurück, um seinen Vertrag mit der missratenen Menschheit zu lösen. Werden sie das Spiel durchschauen? Können und dürfen sie den Plan durchkreuzen?
Cast & Crew
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Jeroen Krabbé
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Diana Quick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sophia Brons
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Emma Fielding
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Flora Montgomery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ada Brons
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Stephen Fry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onno Quist
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Neil Newbon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Quinten Quist
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Greg Wise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Max Delius
Regie
Schauspieler
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John Franklyn-Robbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onno's father
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Sean Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bart Bork
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Edwin de Vries
- Genre
- Politdrama, Gegenwartsfantasy, Familiendrama, Drama
- Ort
- Amsterdam, Israel, Kuba, Rom
- Handlung
- Art House-Film, Engel, Erzengel Gabriel, Gottheit, Himmel, Hochzeit, Karriere, Katholische Kirche, Kirche, Kultfilm, Liebe, Liebespaar, Messias, Meteor, Mord, Mordopfer, Moses, Ménage à Trois, Politik, Politiker, Roman, Schlaganfall, Schwangerschaft und Geburt, Sterben und Tod, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verlust des Vaters, Versuchter Mord, Wehrmacht, Wissenschaftler
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Kommentare (2) — Film: Die Entdeckung des Himmels
Kommentar schreibenNeleBe 2009/11/28 20:06:10
Kommentar löschenIch liebe dieses Buch und ich weiß nicht genau, ob es allein das ist, warum ich diesen Film so schlecht finde, aber der Film hebt genau das aus dem Buch hervor, das ich völlig unwichtig oder sogar etwas daneben fand. Für mich(!) ging es da um was anderes. Das Ende ist so unendlich peinlich und kitschig und die Figuren (besonders Quinten) sind für meinen Geschmack auch ganz schlecht dargestellt. Einen Punkt bekommt der Film dafür, dass es die Verfilmung überhaupt gibt.
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wallyschlagmichtot 2012/01/27 19:31:27
Antwort löschen100%ig deiner Meinung! Buchverfilmungen sind immer eine heikle Sache, aber hier wurde einfach mal die Geschichte komplett neu interpretiert, um sie irgendwie auf 150 Minuten runterzubrechen und die Charaktere "fremdelten" extrem. Das Buch ließe sich wahrscheinlich als (Mini-)Serie od. Mehrteiler besser verfilmen.
Sonse 2008/08/29 20:26:52
Kommentar löschenHimmel, ein schwieriger Fall.
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung von Harry Mulischs gleichnamigen Magnum Opus - das angefüllt ist mit seinen Lieblingsthemen Zufall, Schicksal, Zweiter Weltkrieg & Shoa, Mystik, einer pessimistischen Weltsicht und seines Egos.
Der Chef im Himmel hat die Faxen dicke mit den Menschen - warum wird im Film nicht ausreichend erklärt. Im Auftrag handelnde Erzengel (u.a. Regisseur Krabbé) reichen den Job - Vertragskündigung des Himmels und der Erde durch Gesetzestafel(Vertrag)klau seitens des Himmels - an einen ordinären Engel weiter. Der kann allerdings nicht auf die Erde und so inszeniert er in großer Planung unter anderem die Weltkriege, wie berichtet wird, nur um die Eltern der drei wichtigen Hauptfiguren zusammenzubringen. Max Delius trifft Onno Quist und beide treffen Ada Borns. Fertig ist die Dreifaltigkeitsgeschichte aus Josef, Heiligem Geist und Maria. Soweit so gut. Die erste Hälfte ist gelungen da sie sich vorwiegend mit der Beziehung der Figuren zueinander beschäftigt. Dann wird jedoch gegen Pille und Storylogik dank "himmlischer Fügung" der Heiland Quinten geboren und alles ist anders. Unsere bisherigen Helden tangieren die Geschichte nur noch, solange sich der Himmel ihrer nicht gänzlich entledigt - Zeugenvernichtung. Nun geht es primär um das um was es die ganze Zeit ging: Quinten wird per Träume etc. gedrillt die Tafeln ausfindig zu machen und sie zurückzugeben. Ich zweifele daran dass es am öden Darsteller dieser Figur lag, das ich mein Interesse gegen Ende immer weiter verlor - vermutlich wurde hier von der Vorlage auch stark gekürzt. Das keine Rebellion der Menschen stattfindet, das schlicht gar nichts passiert und man sich fügt, ist unbefriedigend - und zumindest im Film auch nicht elegant gelöst. Ein kleiner Kritikpunkt wäre auch, dass mir die Sets teils sehr künstlich erschienen. Das mag aber auch mit der Künstlichkeit der ganzen Konstruktion der Geschichte zusammenhängen - was man ihr aber nicht vorwerfen kann, da Mulisch dies ja mit dem Kniff löst, dass alles vorbestimmt und gewollt ist...
So sehr ich Mulischs bisherige Geschichten mochte, ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch nun je lesen werde. So interessant der Anfang, so teilnahmslos ließ mich der Abschluss der Entdeckung des Himmels. Wäre es nicht für die Darsteller, ganz insbesondere dem von mir so geliebten Stephen Fry, der auch hier das Beste am ganzen Film ist - als Onno - hätte ich dem Film wohl nicht allzu viel abgewinnen können. So würde ich ihn, vor allem um seiner ersten Hälfte willen, dennoch weiterempfehlen.
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