Die fabelhafte Welt der Amélie - Kritik

DE/FR 2001 Laufzeit 122 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 28.03.2002

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Kritiken (11) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie

CINEMAN.ch

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10.0Herausragend

Man nehme eine Dose schräge Ideen, nur eine Prise Tragik, dafür nicht zu knapp frischen Humor und als Garnitur eine passierte Prinzessin. Das alles kommt in eine üppig dekorierte Schüssel, aufkochen, einen Bund Schauspieler der Marke «Crème de la crème» dazu, gut umrühren, Kamera drauf und - voilà! - fertig ist mein neuer Lieblingsfilm.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

„DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE“ ist als Gesamtkunstwerk betrachtet [...] ein einzigartiges, liebevolles Plädoyer für das Leben und die Liebe. Und trotz aller märchenhafter Elemente eher eine locker-beschwingte und schön anzusehende Komödie, denn eine ausnahmslos fantastische Reise, die den Zuschauer in eine Welt entführt, in der alles noch in Ordnung zu sein scheint. Einfach meisterhaftes Kino aus Frankreich, wunderbar von Bruno Delbonnel fotografiert, mitreißend inszeniert. Fabelhaft und so wunderschön wie Audrey Tautous Kulleraugen, in denen man sich fast verlieren kann.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

nilswachter

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Ein Mensch mit Herz :). Danke


MiraMeow

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Wunderbarer Kommentar ... Trifft meine Meinung perfekt :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Mit «Le fabuleux destin d’Amélie Poulain» serviert Regisseur Jean-Pierre Jeunet dem Publikum eine Glücksgefühle auslösende Droge. Jeunet steigert sich gleich zu Beginn in einen Bilder- und Erzählrausch, der nicht mehr ablässt und in eine schelmische, wilde Achterbahnfahrt des Mitfühlens mündet.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Carina für SchönerDenken: "Was ich an dem Film besonders liebe, ist die Art der Inszenierung. Wirklichkeit und Fiktion greifen fabelhaft ineinander. So reist ein Gartenzwerg um den Globus und verschickt Postkarten, Passbilder fangen an zu sprechen und ein Schweinchen mit Lampenschirm schaltet sich selbst aus. Zur Faszination des Films trägt ohne Zweifel auch die Hauptdarstellerin Audrey Tautou bei."

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

Jean-Pierre Jeunets zuckersüße Rührstück wird wohl, geht man nach der landläufigen Meinung, vor allem von den werten Damen der Schöpfung vergöttert. Ja und in der Tat, dieses Stück von inszenierter französischer Glückseligkeit in Filmgestalt ist in seiner Summe äußerst manipulatives Wohlfühlkino dessen Tenor utopischer nicht sein könnte. Freundlich, naiv und unschuldig – Das ist Amélie Poulain (Audrey Tautou), ganz offensichtlich nur geboren um Anderen zu helfen, ja um die Welt zu verbessern. Völlig klar, dass bei dieser Sisyphos-Aufgabe, die in der Intention des Films natürlich nicht den Charakter der Tortur des Sisyphos trägt, das eigene Leben zu kurz kommt. Und so wird munter gemenschelt, geholfen, gelächelt und das in einem Paris, das augenscheinlich mehr Willy Wonkas Schokoladenfabrik entsprungen ist, denn Realität ist. Die Bilder, so bunt und überstilisiert, dass es zu weilen fast körperlich schmerzt, ebenso wie die idealisiert-romantische Beziehung zwischen Amélie und ihrem Schwarm,…

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Clooney Toons

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Kitsch?! ... Komm geh Transformers gucken...


Thomas Günter

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Ach eigentlich gar nicht so schlecht man muss ja nicht immer action haben und wenn man ne freundin hat und die filme wenigstens etwas gefallen ist das schon besser


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Es ließen sich unzählige witzige, traurige oder phantastische Details aufzählen, die „Amélie" zu dem Film machen, der er ist. Er ist eine märchenhafte Reflexion über die Dinge, die viel zu oft außerhalb des Alltagsfokus liegen. Die kleinen Dinge nämlich, die das Leben ganz unmerklich bereichern und in ihrer Summe, die Menschen bei aller Traurigkeit und allem Leid, die das Leben erschweren, immer wieder auf die schöne und positive Seite blicken lassen können. In diesem banalen, wie auch essentiellen Gedanken liegt die Kraft dieses Filmes.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Eine kunstvolle Odyssee durch ein Paris der Fantasie. Leider zu schön um wahr zu sein.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Solch hemmungslose Gutmenschelei balanciert natürlich permanent über einem Fass süßen Sentimental-Sirups, wie man sich vom tränentriefenden amerikanischen "Glücksprinzip" aus dem Frühjahr noch schaudernd erinnert. Darin liegt das Wunder dieser Sahneschnitte aus der Traumfabrik à la française: Wovon erzählt wird, das ist überzogen mit dem rosa Marzipan der Nostalgie - aber wie davon erzählt wird, das ist Stand der Kunst, mit Tricks aus dem Computer, abrupten Schnitten, raffinierten Kamerafahrten, extremen Großaufnahmen und strategisch verstärkten Geräuschen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Evie: www.inderzange.de

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0.0Hassfilm

Das schlimmste was bist jetzt aus Europa kam, die Franzosen sollten lieber bei ihren Horrorfilmen bleiben, die kann man sich wenigsten noch anschauen.

Aber der Kommentar ist ja ma geil: "Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen". :D

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

natural born zombie

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Kann ich nur zustimmen


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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1.0Ärgerlich

Das schlimmste an diesem Film ist gar nicht einmal seine aufgesetzte Freundlichkeit, seine möchtegern-naive Unschuld und der beinahe schmerzhaft übergestülpte Zuckerguss, nein, selbst Audrey Tautou als talentfreies Habt-mich-alle-lieb-Rehäuglein macht aus Jeunets Film keine ausschließlich unerträgliche Folter: Es ist vor allem der verlogene Fantasieappell, mit dem dieser Unfug seine vermeintlich niedlichen Ideen schamlos ausstellt.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Ewilein

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und ich hasse ihn.


DeDavid

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Ultrakunst!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Ein anderer Kritiker schrieb einmal: Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen. Dem ist wenig hinzuzufügen.

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Amalthea

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Mit Zuckerwatte bewusstlos geschlagen werden? Das ist doch total geil!


CarrionFairy

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oh gott, einer, der es endlich sagt. danke!



Kommentare (225) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie


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Freidenker

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Bewertung9.0Herausragend

Jeunets herrlich skurriles und zugleich farbenfrohes Großstadtmärchen ist einfach ein wundervoller Film,fernab vom Hollywoodbrei,über die Winzigkeiten im Leben.
Alleine schon die Eröffnungsequenz über das Heranwachsen der jungen Amélie ist ein herrlich und mit viel schwarzen Humor gespickt.
Hinzu kommt dieser geniale Soundtrack von Yann Tiersen und die vielen skurrilen Charaktere mit ihren kleinen aber schönen Details.
Wobei die Charaktere auch einfach klasse Besetzt sind,was natürlich insbesondere für die Hauptrolle gilt,Audrey Tautou ist einfach großartig in der Rolle der Amélie Poulain.
Sicher ist der Film in Teilen vielleicht etwas schnulzig,doch bleibt er immer wunderschön eben fabelhaft!

Mit "Die fabelhafte Welt der Amélie" hat Jean-Pierre Jeunet einen wundervoll verträumten und liebenswerten Film geschaffen,der völlig zu Recht zu einem so großen internationalen Erfolg wurde.

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Ben Kenobi

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<3.


Anne_Moeller

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein perfekter Film für die etwas andere Art von Urlaub. Jedes Mal verliebe ich mich wieder in die Farbenfrohe Welt, die der Realität der Schauorte bei Weitem übertrifft!

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SeraphCherub

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Vive la France


Deepflight

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Bewertung7.5Sehenswert

was der Film ist:
-ein Plädoyer an die Andersartigkeit
-eine Art Charakterstudie in der Hülle einer Fabel, Coming-to-Age Märchen (?)
-eine Liebesgeschichte
-ein ästethisch schöner und gleichzeitig schräger Film mit gewissem Nerdfaktor
- ...

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AASFRESSER

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Naja, das ist eben kein Film für jederman. Man muss sich schon auf diese übersteigerte, konstruierte Story all dieser Außenseiter einlassen, muss es wohl als Märchen akzeptieren, um dann genießen zu gönnen, wieviel Weisheit der Film beinhaltet, Weisheit, oder wenigstens interessante Überlegungen. Wenn man diesen halb-philosophisch/halb-Fantasy-Zugang nicht nnimmt, dann kann man dabei wirklich nur einschlafen. Ich selbst finde den Film aber doch sehr gut, weil er so viele Facetten enthält, die mich konkret oder allegorisch an irgendwas Interessantes erinnern, es mir sogar zu erklären versuchen. Am Ende wurde es mir dann auch ein bisschen zu viel, da hätte ich schon noch ein Bonbon erwartet, gemeinsam mit Thiersen aber doch noch über 8...

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Wumz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

''Das Glück ist wie die Tour de France. Man wartet so lange und dann rast es vorbei. Ist also der Moment gekommen, muss man die Barriere überwinden, ohne zu zögern.''

Ich liebe Filme, die starke Gefühle in mir auslösen und den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" liebe ich dafür, dass er mich so glücklich macht wie kein anderer Film. Jean-Pierre Jeunet hat in diesen Film so viel Liebe gepackt, Liebe in die verschrobenen Charakter des Films, Liebe zu Paris, der Ort wo das Märchen um Amélie seinen Lauf nimmt und letztendlich die Liebe zum Leben. Die gewohnt experimentelle Bildsprache Jeunets unterstützt die Geschichte des Films perfekt, gibt ihm die farbenfrohe Ausstrahlung, die ab und zu von etwas melancholischeren und dunkleren Rückblenden unterbrochen wird. Tempowechsel, Bilderrausch, der Rausch der Glückseligkeit, den Amélie für ihre Mitmenschen im Film und für mich als Zuschauer herbeizaubert, zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht, das lange anhält. Wenn Amélie die Barriere zu ihrem eigenen Glück übertritt, dann setzt das in mir den Gedanken frei, dass dort draußen für jeden das Glück wartet, man muss nur den Mut aufbringen es zu ergreifen und da bin ich mir sicher.

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fabel

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Bewertung2.5Ärgerlich

Jean-Pierre Jeunet sollte die Welt um Entschuldigung bitten. Denn der Franzose verbrach 2001 „Die fabelhafte Welt der Amelie“ – ein maßlos überschätzter Film über eine unglückliche Audrey Tautou. Ihr Film-Ich Amelie hat es schwer getroffen:
Ihre Mutter mag es, die Handtasche aus- und danach wieder einzuräumen; ihr Vater fabriziert mit ähnlicher Euphorie das Gleiche mit der Werkzeugkiste. Ihr Goldfisch ist selbstmordgefährdet – ja, richtig gelesen! – und ihr Herz läuft, laut der Diagnose ihres Papas, auch nicht gerade im Takt. Keine schöne Kindheit.
Ein paar Jahre später sieht ihr Leben nicht mehr so düster aus: Sie besitzt einen Job als Kellnerin, lebt alleine ohne nervige Eltern, und beobachtet gerne andere Kinobesucher. Und eines Tages findet sie in ihrer Wohnung eine Box mit Bildern, die ihr Leben auf den Kopf stellt…

Die anderen Kinobesucher hätte ich damals, als „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gerade im Kino war, auch mal gerne beobachtet. Obwohl – eigentlich hätte ich das nicht gerne gemacht. Denn dann hätte ich wohl mit noch nicht einmal 8 Jahren den Glauben in die Menschheit verloren – und wäre schon zu der Zeit in dieses wundervolle, geradezu zauberhafte Piano-Lied endgültig verschossen gewesen. Aber nun gut. Das ist ein anderes Thema.
Kommen wir zurück zu Jeunets Film. Und zu den Bildern aus der Truhe. Amelie findet diese in ihrer Wohnung, macht deren Besitzer auswendig, dieser freut sich drüber – was keine ganz so gute Entscheidung war. Denn in Amelie ist von nun an ein unaufhaltbares Gutmenschen-Gen zum Leben erweckt worden, das den Zuschauer fortan nerven wird und Amelie in eine Frau mit einem bescheuert-übertriebenen Helferkomplex verwandelt.
Tautou stellt Amelie als die Unschuld vom Lande dar. Normalerweise ein Wesenszug, der mir besonders gefällt, jedoch ist Tautous Darstellung übertrieben und gar nicht schön. Sie glänzt mit netten Augen, aber keineswegs mit etwas anderem. Und ihre Figur, der unschuldige Gutmensch, ist auch weit davon entfernt, sympathisch zu sein. Auch wenn sie sich mächtig anstrengt, geliebt zu werden.

Jeunet erzeugt mit seinem Streifen das Gefühl, dass die Welt ein Ort zum völligen Wohlfühlen ist, in dem sich wirklich jeder liebhaben muss und in der auch der böseste Gemüsehändler einen auf den Deckel bekommen sollte.
Und in Sachen Liebe gilt der berühmte Satz: Was nicht passt, wird passend gemacht. Ob Liebesbekundungen auch wirklich aus dem Herzen kommen, spielt in Amelies Welt keine Rolle. Selbst Liebesbriefe fälscht sie. Sie darf und macht einfach alles, was sie für richtig hält.
So wirkt der Film, so wirkt Amelies Welt auf keinen Fall fabelhaft, sondern schlichtweg verlogen, unecht und falsch.
Na ja, an dieser Stelle könnte man durchaus argumentieren, dass der Titel ja schon etwas Märchenhaftes, also einen Film mit lieb-gemeinter Botschaft und etwas fantasievollem Inhalt, impliziert.

Mag sein, Jeunet schafft es trotzdem nicht, den Film angenehm zu gestalten. Viel mehr ertränkt er das Publikum in einem Kitsch-Porno voller um die Welt reisender Gartenzwerge und Selbstmördern, die von Kirchen springen.
Bei solch einer Bezeichnung als "schmutziger" Film passen dann sogar die Augen von Datingvermittlerin Amelie ins Bild. Tautou könnte ich mir gut als Gina Wild 2.0 vorstellen.
Unterlegt mit dem einzig wirklich gelungenen am gesamten Film - dem immer wieder kehrenden Piano-Stück - wäre der Streifen dann ein Kassenschlager ohne Grenzen geworden.
So ist es bloß ein nerviger Film mit nervigen Charakteren, nerviger Botschaft und einer nervigen Hauptdarstellerin, der sich in jeder Sekunde in seiner selbst suhlt.
Eine Porno-Version hätte ich deutlich spannender gefunden – Arbeitstitel: „Die mit den schönen Augen.“
Aber was noch nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden…

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nerdkiller

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Scheußliches Machwerk.


fabel

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So isses.;)


Shady95

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Bewertung7.0Sehenswert

Die fabelhafte Welt der Amélie ist ein richtig verträumter Film aus Frankreich, den man unter die sogenannten Feel-Good-Movies zählt. Gut fühlt man sich tatsächlich bei diesem Streifen, denn alle Charaktere haben etwas Besonderes, was sie auch auf den Zuschauer übertragen. Dazu kommt die wunderbare Musik und der einzigartige Look.
Wirklich gut gespielt wurde Amelie von Audrey Tautou und Serge Merlin als Raymond hat mich noch mehr beeindruckt. Zusammenfassend kann man sagen, dass man hier einen Film mit durschnittliche Story, aber mit schönen Bildern und dazu passender Musik vorfindet, den man sich vielleicht auch öfter ansehen kann. Etwas übertrieben dagegen war die Farbwahl, sodass mich das in manchen Szenen gestört hat. Natürlich trägt dass zur Stimmung bei, aber es war doch sehr gewöhnungsbedürftig und ein bisschen zu viel. Auch waren mir manche Figuren stellenweise zu naiv in ihren Handlungen, sodass sich manche Szenen in die Länge gezogen haben und manchmal Langeweile aufkam.

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Jek-Hyde

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Bewertung10.0Herausragend

Frankenchrist's Kommentar hat mich den Film noch einmal mit ganz anderen Augen betrachten lassen. Konnte dass sein, Amelie, ein Flittchen und Manipulatorin aus Langeweile?
Ich gebe zu, die Idee Gefällt mir. Der Film ist nun mal extremst Kitschig und gespielt naiv. Amelie versucht dass Leben der anderen durch geschickte Manipulation und gezielte Täuschung zu beeinflussen. Eine Erträumte Welt, die einfach mal die traurige Realität aus den Fugen heben, so wie es ihr gefällt. Manchmal ist es wirklich besser Träumen zu könne, so manchen Schatz aus meiner Kindheit würde ich auch gern wiederfinden, darunter diese Darth Vader Actionfigur, die seit Ewigkeiten verschwunden ist, vielleicht ist sie ja auch um die Welt gereist, ich würde mich jedenfalls freuen. Seit ehrlich, manchmal wollen wir doch ein bisschen Belogen werden. Welche Frau will den nicht Hören: Oh, Schatz, du siehst heute aber gut aus, hast du abgenommen? Und Welcher Mann ist denn Böse wenn die Freundin ein wenig positiv über die Größe seines kleinen Freundes lügt, oder deren ungeschickten Einsatz als verführerisches Kunststück tarnt?
Ich mag diesen verspielten Film, weil er einfach sooo schön ist. Und gespielt ist ein Film immer. Sind Filme nicht sogar Lügen, die uns unterhalten sollen? Ich glaube schon. Und wohnt in jedem Regisseur oder Schriftsteller nicht auch ein kleiner Münchhausen?
Also lassen wir uns von der Fantastischen Lüge mit Zuckerwatte einspinnen und von Amelie dem Möchtegern naiven Rehäuglein 122 Minuten beschäftigen. Klingt doch nach einem tollen Abendprogramm. Außerdem tanzt die Kamera so schön umher.

So und jetzt dürft ihr mich eine Gefahr für die Allgemeinheit nennen, ich nehme die Auszeichnung dankend an.

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DKennyK

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Bewertung0.0Hassfilm

Eigentlich gibt es nichts, was hier nicht schon zu DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE gesagt worden wäre und insbesondere dem User »Frankenchrist« kann ich in Bezug auf die Protagonistin nur vollends zustimmen.

Dabei hätte es eigentlich ein interessanter Streifen für mich werden können, da ich grundsätzlich Filme mit psychisch nicht ganz in die Gesellschaft passenden Chrakteren sehr mag. Auch auf dem Papier liest sich die Story ganz interessant. Aber was dann inszenatorisch und vom Screenwriting geboten wird ist unter aller Kanone. Nichts in diesem Film macht einen Sinn und überhaupt hat man das Gefühl, das sämtliche Figuren in einer Klapsmühle weit besser aufgehoben wären als auf den Straßen Paris.
Die hassenswerte und menschenverachtene Amelie und die Geschichte, die sich wie Kaugummi endlos in die Länge zieht tun ihr Übriges, um mir auch noch den letzten rudimentär vorhandenen Unterhaltungswert kaputt zu machen.

Ein Machwerk, dass das Prädikat »Hassfilm« gebührend verdient.

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AASFRESSER

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"mit psychisch nicht ganz in die Gesellschaft passenden Chrakteren"...
Du weißt nicht wirklich, wovon du sprichst, aber ich sehe, dass du vor allem über dich selbst sprichst und dabei in erster Linie zeigst, was alles du zu übersehen in der Lage bist! Wenn einem der Film nicht gefällt, dann ist das ok, aber was du hier zusammenschreibst, ist einfach jämmerlich ("Nichts macht einen Sinn!" - das beschreibt deutlich deinen eingeengten Horizont), sorry, aber das wollte ich hier mal gesagt haben


DKennyK

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Vielen Dank für deinen Kommentar!
Du musst dich nicht für deine Meinung entschuldigen. Ich habe deine eigene Rezension gelesen und finde sie sehr nachvollziehbar.
Vielleicht solltest allerdingst demnächst mit küchenpsychologischen Argumenten vorsichtiger sein und andere Menschen nicht aufgrund eines Kommentars auf einer Internetseite bewerten.


Frankenchrist

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Bewertung0.0Hassfilm

"Palast-Video - Der Porno-König.... Sind sie rasiert?" Die einzig nennenswerte Szene, an der es mich einmal richtig gebeutelt hat vor Lachen ... Soweit das Positive. Amélie ist ein Miststück: Raffiniert u. hinterfotzig ersinnt sie Lügen, nur, dass andere, ihre Nachbarin, sich pudelwohl fühlen in dieser Lüge. Die Wahrheit ist ihr nichts wert. Sie macht sich die Welt widiwide wie sie ihr gefällt. Sie bestiehlt u. hält ihren Vater zum Narren und führt den Armen, der das Pech hatte, sein Album zu verlieren, tagelang an der Nase herum. Sie (ent-)führt einen Blinden, ohne zu fragen, wohin dieser überhaupt will. Sie verbreitet aus Langeweile u. zu ihrer Genugtuung Liebesgerüchte und es endet in ungeschütztem Verkehr und großem Frust. Aus bloßer Antipathie fügt sie einem redlichen Krämer hundsgemein Schaden zu (hach, wie schön Selbstjustiz doch sein kann). Aber sie ist ja ach so süß mit ihren Kulleräuglein und ihrer Flüsterstimme. Dass sie selbst ein kleines Flittchen ist und nach nur einem Treffen gleich im Bett landet, was soll's? So sind sie wohl, die Franzosen, l'amour, l'amour. Aber ihr allein ist das natürlich nicht anzukreiden: Sie ist das Ergebnis einer verkorksten elterlichen Erziehung. Fabelhaft ist daran nichts, allein wunderlich und skandalös.
Selten sieht man solch einen selbstverliebten Film. In jeder Einstellung meint man, der Regisseur bekäme einen Orgasmus aus lauter Geilheit über sein eigenes (Hand-)Werk, was nichts anderes ist als Pseudokunst u. Ultra-Kitsch. Mit Kalkül eingesetzt. Mich wundern die vielen Liebesbekundungen für den Film nicht, wenn ich mir überlege, wie sehr der Film gefallen will. Und je zwanghafter er auf Menschen(fisch)fang geht, umso mehr hasse ich ihn dafür. Ich fühlte mich bei Amélie etwa wie ihr Goldfisch: Bitte Tod, komm schnell und setze dieser Heuchelei ein Ende! Es ist für mich eigentlich ein -4,0 Punkte-Film. Da das nicht ins MP-System passt, muss ich einen Umweg machen, indem ich der Filmmusik extra 4,0 gebe; macht nach Adam Riese 0,0. Es ist an der Zeit, dass sich Tautou von diesem Produkt distanziert. Französisches Kino, wie es sich Lieschen Müller vorstellt. Ja und die Festspiele von Cannes werden mir immer sympathischer.

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Jek-Hyde

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Nein, dass ist ganz sicher nicht der Traumberuf von vielen Frauen, aber einige gibt es schon. Außerdem muss ich zugeben, dass ich kein großer Kenner der Branche bin.
Schon irre wie die Kommentare immer länger wurden und wir schließlich von Amelie als Manipulatorin schließlich über verrückte Thesen zu der Frage gekommen sind zwischen billiger Hure und Edelprostituirte :-)
Ich glaube hier kommen wir jedenfalls nicht weiter. Beenden wir doch einfach unsere Diskussion mit der Erkenntnis: dass Realitätsflucht für die einen ein Segen und für die andern ein Fluch ist? Und dass man über Filmgeschmack nicht streiten kann?
Ich jedenfalls hatte schon meinen Spaß mit dieser Diskussion (kenne nur sehr wenige, die breit sind solche Diskussionen einzugehen) und finde es wiederum edel von Dir, mir meine Flausen zu lassen. Du sollst auch wissen, dass ich deinen Standpunkt zur Wahrheit respektiere, bloß ein wenig zu pessimistisch und fatalistisch dafür bin um die Ansicht zu teilen.
So was in der Art sollten wir mal wieder machen, wie wäre es bei dem Nächsten Film bei dem wir uns uneins sind? ;-)


Frankenchrist

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Mit den Erkenntnissen sagst du etwas Wahres. Und mit deinen Vorschlägen bin ich sehr einverstanden. Auch mir hat die Diskussion viel gebracht, aber wenn es nach mir ginge, müsste es beim nächsten Mal nicht mehr so extrem werden^^. Aber Amélie ist natürlich ein spezieller Fall, über den es sich, wie man sehen kann, vortrefflich streiten lässt. Das muss ich ihm zugestehen, und umso weniger möchte ich mich vor einer Diskussion drücken. Gern auch bei einem anderen Film. :-)


WZRDOnTheMoon

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film, mit tollem Soundtrack. Die Zweite Hälfte des Film ist deutlich besser und interessanter als die Erste, anfangs war ich nicht sehr überzeugt. Etwas zu viel "Gute-Welt-Gehabe" und reibungslose Aktionen, dennoch toll inszeniert, vor allem die Kameraführung hat mich überzeugt.
Zwar wahrlich kein Meisterwerk, aber ein Film, der in Erinnerung bleibt - ob in guter oder schlechter ist jedem selbst überlassen....

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TheBruceWayne

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Bewertung2.0Ärgerlich

Entweder man liebt diesen Film oder man hasst ihn.

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pablo774

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Ich hab den Film grad gesehen und geb ihm irgendwas zwischen 7 und 9, also erstmal ne 7,5 wie die vorhersage; er hat mich sehr unterhalten und positiv überrascht, wie kaum eine französische Produktion es zuvor je vermochte... bei der Differenz in Punkten werden unsre 80% wider schrumpfen :D


TheBruceWayne

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@pablo Tut mir leid pablo.Aber falls ich denn Film nochmal sehen müsste wäre mir eine Bestechung von bis zu 30 Euro , um ihn nicht zu sehen noch durchaus akzeptabel ....


worlddestroyedme

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich habe mir den Film ein paar Mal angesehen und ich bin wirklich immer eingeschlafen. Ich habe noch nie einen langweiligeren Film gesehen...

Aber der Soundtrack ist toll.

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MiraMeow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wo soll man da anfangen. Schlicht gesagt ist es einfach ein Schöner film. Er macht glücklich. ich habe ihn angesehen und war einfach froh, zufrieden glücklich. Interessant wie ein so simpler Film die stimmung derartig beeinflussen kann. Sagt einem 'Schätze die kleinen Freuden im Leben' und ich denke genau das sollten wir tun. Kleine geschenke schätzen lernen, wie zum Beispiel eben diesen Film. Die Musik ist ein Meisterwerk und Audrey ist in dieser Rolle sowieso perfekt. Der Film schafft es uns durch den Alltag einer Sehr interesanntetn Frau zu führen ohne jemals langweilig zu werden. Dieses kleine Stück Filmgeschichte ist ein Geschenk an uns. Wir sollten es schätzen.

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RickyRidiculous

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk der Filmkunst. Tolle Musik, tolle Schauspieler, alles toll!

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Bubbles

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Meisterwerk von einem stinkenden Haufen Scheiße.

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CoOLik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Streifen ist eigenltlich wirklich kitschig. Umso überraschender ist es, dass der Funken sogar bei mir übergesprungen ist.

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aleandra22

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Viel süßer als tausend Zuckerwürfel.
Ein unglaublich toller Film, lustig, spannend, unterhaltsam, tragisch.
Audrey ist super in der Rolle und ich BETE das es kein amerikanisches Remake geben wird!!

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aleandra22

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";D" Du setzt das Komma doch selber falsch!!!!


aleandra22

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Ach vergiss es :)


worstcase

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Bewertung9.5Herausragend

wunderschön, klebrig, überwältigend: wie ein französisches Deserttörtchen: Eigentlich zu überladen, viel zu süß, ungesund pappig, aber von Zeit zu Zeit ein absolutes Muß.

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Sinthu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr schöner Film :)
Mir gefällt die künstlerische Rafinesse in Form von Kameraschnitt und der wundervollen Filmmusik.
Selten können Bilder und Töne so überwältigen.
Auch wenn der Film manchmal nur knapp dem Kitsch entkommt, kann man sich dem magischen Sog dieses Films kaum entziehen. Denn er serviert seine Story um Leben, Trauer, Freude, Einsamkeit und Mut in grandiosen Bildern, mit einem federleichten Soundtrack und sehr viel Liebe. Liebe zum Detail und für die Figuren.
Ein Film, wie man ihn ganz, ganz selten findet. Kreativ, fantasievoll, detailverliebt und umwerfend gespielt.

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