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Die fabelhafte Welt der Amélie - Kritik
DE/FR 2001 Laufzeit 122 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 28.03.2002
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Kritiken (11) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie
CINEMAN.ch
Kommentar löschenMan nehme eine Dose schräge Ideen, nur eine Prise Tragik, dafür nicht zu knapp frischen Humor und als Garnitur eine passierte Prinzessin. Das alles kommt in eine üppig dekorierte Schüssel, aufkochen, einen Bund Schauspieler der Marke «Crème de la crème» dazu, gut umrühren, Kamera drauf und - voilà! - fertig ist mein neuer Lieblingsfilm.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE“ ist als Gesamtkunstwerk betrachtet [...] ein einzigartiges, liebevolles Plädoyer für das Leben und die Liebe. Und trotz aller märchenhafter Elemente eher eine locker-beschwingte und schön anzusehende Komödie, denn eine ausnahmslos fantastische Reise, die den Zuschauer in eine Welt entführt, in der alles noch in Ordnung zu sein scheint. Einfach meisterhaftes Kino aus Frankreich, wunderbar von Bruno Delbonnel fotografiert, mitreißend inszeniert. Fabelhaft und so wunderschön wie Audrey Tautous Kulleraugen, in denen man sich fast verlieren kann.
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moviereporter Sun, 03 Apr 2011 10:14:02 -0000
Antwort löschenFabelhafter kommentar! :) Dem ist nichts hinzuzufügen.
Stefan_R. Sun, 17 Apr 2011 10:46:53 -0000
Antwort löschenDanke! :) Dann lassen wir das mal so stehen.
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nilswachter Fri, 29 Apr 2011 21:06:47 -0000
Antwort löschenEin Mensch mit Herz :). Danke
MiraMeow Mon, 26 Nov 2012 20:09:27 -0000
Antwort löschenWunderbarer Kommentar ... Trifft meine Meinung perfekt :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenMit «Le fabuleux destin d’Amélie Poulain» serviert Regisseur Jean-Pierre Jeunet dem Publikum eine Glücksgefühle auslösende Droge. Jeunet steigert sich gleich zu Beginn in einen Bilder- und Erzählrausch, der nicht mehr ablässt und in eine schelmische, wilde Achterbahnfahrt des Mitfühlens mündet.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenCarina für SchönerDenken: "Was ich an dem Film besonders liebe, ist die Art der Inszenierung. Wirklichkeit und Fiktion greifen fabelhaft ineinander. So reist ein Gartenzwerg um den Globus und verschickt Postkarten, Passbilder fangen an zu sprechen und ein Schweinchen mit Lampenschirm schaltet sich selbst aus. Zur Faszination des Films trägt ohne Zweifel auch die Hauptdarstellerin Audrey Tautou bei."
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenJean-Pierre Jeunets zuckersüße Rührstück wird wohl, geht man nach der landläufigen Meinung, vor allem von den werten Damen der Schöpfung vergöttert. Ja und in der Tat, dieses Stück von inszenierter französischer Glückseligkeit in Filmgestalt ist in seiner Summe äußerst manipulatives Wohlfühlkino dessen Tenor utopischer nicht sein könnte. Freundlich, naiv und unschuldig – Das ist Amélie Poulain (Audrey Tautou), ganz offensichtlich nur geboren um Anderen zu helfen, ja um die Welt zu verbessern. Völlig klar, dass bei dieser Sisyphos-Aufgabe, die in der Intention des Films natürlich nicht den Charakter der Tortur des Sisyphos trägt, das eigene Leben zu kurz kommt. Und so wird munter gemenschelt, geholfen, gelächelt und das in einem Paris, das augenscheinlich mehr Willy Wonkas Schokoladenfabrik entsprungen ist, denn Realität ist. Die Bilder, so bunt und überstilisiert, dass es zu weilen fast körperlich schmerzt, ebenso wie die idealisiert-romantische Beziehung zwischen Amélie und ihrem Schwarm,…
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
wegrich Sun, 09 Jan 2011 02:14:58 -0000
Antwort löschenIntention des Filmes nicht begriffen - setzen 6
Galaxysinger Sat, 22 Jan 2011 20:46:50 -0000
Antwort löschenDiese Kritik greift tatsächlich dramatisch daneben.
Wenn eine subjektive Aversion vorhanden ist, so ist das ja in Ordung, aber dann schreibe ich das nicht nieder und verkaufe es als Kritik. Es ist nunmal ein Märchen und keine Doku!
Henry Spencer Sun, 23 Jan 2011 18:28:21 -0000
Antwort löschenIch trau's mich ja fast nicht zu sagen, aus Angst von den ganzen Mädchen verprügelt zu werden aber: Recht hat der Mann! Kitsch Kitsch Kitsch...
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Clooney Toons Mon, 24 Jan 2011 21:40:56 -0000
Antwort löschenKitsch?! ... Komm geh Transformers gucken...
Thomas Günter Fri, 11 Mar 2011 01:05:48 -0000
Antwort löschenAch eigentlich gar nicht so schlecht man muss ja nicht immer action haben und wenn man ne freundin hat und die filme wenigstens etwas gefallen ist das schon besser
Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenEs ließen sich unzählige witzige, traurige oder phantastische Details aufzählen, die „Amélie" zu dem Film machen, der er ist. Er ist eine märchenhafte Reflexion über die Dinge, die viel zu oft außerhalb des Alltagsfokus liegen. Die kleinen Dinge nämlich, die das Leben ganz unmerklich bereichern und in ihrer Summe, die Menschen bei aller Traurigkeit und allem Leid, die das Leben erschweren, immer wieder auf die schöne und positive Seite blicken lassen können. In diesem banalen, wie auch essentiellen Gedanken liegt die Kraft dieses Filmes.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEine kunstvolle Odyssee durch ein Paris der Fantasie. Leider zu schön um wahr zu sein.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenSolch hemmungslose Gutmenschelei balanciert natürlich permanent über einem Fass süßen Sentimental-Sirups, wie man sich vom tränentriefenden amerikanischen "Glücksprinzip" aus dem Frühjahr noch schaudernd erinnert. Darin liegt das Wunder dieser Sahneschnitte aus der Traumfabrik à la française: Wovon erzählt wird, das ist überzogen mit dem rosa Marzipan der Nostalgie - aber wie davon erzählt wird, das ist Stand der Kunst, mit Tricks aus dem Computer, abrupten Schnitten, raffinierten Kamerafahrten, extremen Großaufnahmen und strategisch verstärkten Geräuschen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenDas schlimmste was bist jetzt aus Europa kam, die Franzosen sollten lieber bei ihren Horrorfilmen bleiben, die kann man sich wenigsten noch anschauen.
Aber der Kommentar ist ja ma geil: "Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen". :D
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natural born zombie Thu, 03 Mar 2011 19:04:06 -0000
Antwort löschenKann ich nur zustimmen
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenDas schlimmste an diesem Film ist gar nicht einmal seine aufgesetzte Freundlichkeit, seine möchtegern-naive Unschuld und der beinahe schmerzhaft übergestülpte Zuckerguss, nein, selbst Audrey Tautou als talentfreies Habt-mich-alle-lieb-Rehäuglein macht aus Jeunets Film keine ausschließlich unerträgliche Folter: Es ist vor allem der verlogene Fantasieappell, mit dem dieser Unfug seine vermeintlich niedlichen Ideen schamlos ausstellt.
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
peter pan 09 Thu, 10 Dec 2009 07:20:44 -0000
Antwort löschendie hasst kein plan.ich mache dir ein zwergbild und schicke es dir mit der post...
Avantgarde83 Wed, 29 Dec 2010 23:27:09 -0000
Antwort löschenich denke, den film liebt man oder hasst man. ich liebe ihn.
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Ewilein Wed, 13 Apr 2011 21:26:01 -0000
Antwort löschenund ich hasse ihn.
DeDavid Tue, 05 Jul 2011 20:15:59 -0000
Antwort löschenUltrakunst!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin anderer Kritiker schrieb einmal: Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen. Dem ist wenig hinzuzufügen.
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
jannis Wed, 17 Jun 2009 16:21:00 -0000
Antwort löschenHar har har.
omdb Wed, 17 Jun 2009 23:03:53 -0000
Antwort löschenIch find das nicht fair.. Ich will sicher nicht als verteidiger von zuckerwattefilmen gelten, aber 0 punkte verdient der film ganz sicher nicht. Herr batzman, ich fordere sie hiermit auf, ihre polemik zurueck zu nehmen.
jannis Thu, 18 Jun 2009 08:41:06 -0000
Antwort löschenNow playing:L'autre Valse d' Amelie
Batzman Thu, 18 Jun 2009 09:40:43 -0000
Antwort löschen@omdb
Ich glaube wir sollten in den Bewertungen hier auch abbilden, dass ich den Film als Hassfilm markiert habe. Das ist etwas anderes als 0 Punkte. Lieblingsfilme können auch welche sein denen ich nur 7.5-9 Punkte gebe, Hassfilm kann auch etwas sein, dem ich 2-3 Punkte geben würde, weil er vielleicht gewisse technische Meriten hat.Amelie bkäme von mir 4 Punkte, ist aber dennoch ein Hassfilm.
holgerd Fri, 24 Jul 2009 10:34:03 -0000
Antwort löschen@Batzman
ich habe deinen Vorschlag mal aufgenommen: http://moviepilot.uservoice.com/pages/23951-general/suggestions/267061-lieblingsfilm-hassfilm-zus-tzlich-zu-wertung-anzeigen
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Amalthea Mon, 05 Oct 2009 17:28:11 -0000
Antwort löschenMit Zuckerwatte bewusstlos geschlagen werden? Das ist doch total geil!
CarrionFairy Mon, 24 Jan 2011 13:12:55 -0000
Antwort löschenoh gott, einer, der es endlich sagt. danke!
Kommentare (225) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie
Freidenker Sat, 04 May 2013 10:26:53 -0000
Kommentar löschenJeunets herrlich skurriles und zugleich farbenfrohes Großstadtmärchen ist einfach ein wundervoller Film,fernab vom Hollywoodbrei,über die Winzigkeiten im Leben.
Alleine schon die Eröffnungsequenz über das Heranwachsen der jungen Amélie ist ein herrlich und mit viel schwarzen Humor gespickt.
Hinzu kommt dieser geniale Soundtrack von Yann Tiersen und die vielen skurrilen Charaktere mit ihren kleinen aber schönen Details.
Wobei die Charaktere auch einfach klasse Besetzt sind,was natürlich insbesondere für die Hauptrolle gilt,Audrey Tautou ist einfach großartig in der Rolle der Amélie Poulain.
Sicher ist der Film in Teilen vielleicht etwas schnulzig,doch bleibt er immer wunderschön eben fabelhaft!
Mit "Die fabelhafte Welt der Amélie" hat Jean-Pierre Jeunet einen wundervoll verträumten und liebenswerten Film geschaffen,der völlig zu Recht zu einem so großen internationalen Erfolg wurde.
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Ben Kenobi Sat, 04 May 2013 16:41:46 -0000
Antwort löschen<3.
Anne_Moeller Tue, 30 Apr 2013 09:51:52 -0000
Kommentar löschenEin perfekter Film für die etwas andere Art von Urlaub. Jedes Mal verliebe ich mich wieder in die Farbenfrohe Welt, die der Realität der Schauorte bei Weitem übertrifft!
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SeraphCherub Tue, 30 Apr 2013 10:02:53 -0000
Antwort löschenVive la France
Deepflight Mon, 15 Apr 2013 22:25:51 -0000
Kommentar löschenwas der Film ist:
-ein Plädoyer an die Andersartigkeit
-eine Art Charakterstudie in der Hülle einer Fabel, Coming-to-Age Märchen (?)
-eine Liebesgeschichte
-ein ästethisch schöner und gleichzeitig schräger Film mit gewissem Nerdfaktor
- ...
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AASFRESSER Mon, 15 Apr 2013 20:34:29 -0000
Kommentar löschenNaja, das ist eben kein Film für jederman. Man muss sich schon auf diese übersteigerte, konstruierte Story all dieser Außenseiter einlassen, muss es wohl als Märchen akzeptieren, um dann genießen zu gönnen, wieviel Weisheit der Film beinhaltet, Weisheit, oder wenigstens interessante Überlegungen. Wenn man diesen halb-philosophisch/halb-Fantasy-Zugang nicht nnimmt, dann kann man dabei wirklich nur einschlafen. Ich selbst finde den Film aber doch sehr gut, weil er so viele Facetten enthält, die mich konkret oder allegorisch an irgendwas Interessantes erinnern, es mir sogar zu erklären versuchen. Am Ende wurde es mir dann auch ein bisschen zu viel, da hätte ich schon noch ein Bonbon erwartet, gemeinsam mit Thiersen aber doch noch über 8...
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Wumz Mon, 11 Mar 2013 09:39:39 -0000
Kommentar löschen''Das Glück ist wie die Tour de France. Man wartet so lange und dann rast es vorbei. Ist also der Moment gekommen, muss man die Barriere überwinden, ohne zu zögern.''
Ich liebe Filme, die starke Gefühle in mir auslösen und den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" liebe ich dafür, dass er mich so glücklich macht wie kein anderer Film. Jean-Pierre Jeunet hat in diesen Film so viel Liebe gepackt, Liebe in die verschrobenen Charakter des Films, Liebe zu Paris, der Ort wo das Märchen um Amélie seinen Lauf nimmt und letztendlich die Liebe zum Leben. Die gewohnt experimentelle Bildsprache Jeunets unterstützt die Geschichte des Films perfekt, gibt ihm die farbenfrohe Ausstrahlung, die ab und zu von etwas melancholischeren und dunkleren Rückblenden unterbrochen wird. Tempowechsel, Bilderrausch, der Rausch der Glückseligkeit, den Amélie für ihre Mitmenschen im Film und für mich als Zuschauer herbeizaubert, zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht, das lange anhält. Wenn Amélie die Barriere zu ihrem eigenen Glück übertritt, dann setzt das in mir den Gedanken frei, dass dort draußen für jeden das Glück wartet, man muss nur den Mut aufbringen es zu ergreifen und da bin ich mir sicher.
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fabel Sat, 02 Mar 2013 17:00:19 -0000
Kommentar löschenJean-Pierre Jeunet sollte die Welt um Entschuldigung bitten. Denn der Franzose verbrach 2001 „Die fabelhafte Welt der Amelie“ – ein maßlos überschätzter Film über eine unglückliche Audrey Tautou. Ihr Film-Ich Amelie hat es schwer getroffen:
Ihre Mutter mag es, die Handtasche aus- und danach wieder einzuräumen; ihr Vater fabriziert mit ähnlicher Euphorie das Gleiche mit der Werkzeugkiste. Ihr Goldfisch ist selbstmordgefährdet – ja, richtig gelesen! – und ihr Herz läuft, laut der Diagnose ihres Papas, auch nicht gerade im Takt. Keine schöne Kindheit.
Ein paar Jahre später sieht ihr Leben nicht mehr so düster aus: Sie besitzt einen Job als Kellnerin, lebt alleine ohne nervige Eltern, und beobachtet gerne andere Kinobesucher. Und eines Tages findet sie in ihrer Wohnung eine Box mit Bildern, die ihr Leben auf den Kopf stellt…
Die anderen Kinobesucher hätte ich damals, als „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gerade im Kino war, auch mal gerne beobachtet. Obwohl – eigentlich hätte ich das nicht gerne gemacht. Denn dann hätte ich wohl mit noch nicht einmal 8 Jahren den Glauben in die Menschheit verloren – und wäre schon zu der Zeit in dieses wundervolle, geradezu zauberhafte Piano-Lied endgültig verschossen gewesen. Aber nun gut. Das ist ein anderes Thema.
Kommen wir zurück zu Jeunets Film. Und zu den Bildern aus der Truhe. Amelie findet diese in ihrer Wohnung, macht deren Besitzer auswendig, dieser freut sich drüber – was keine ganz so gute Entscheidung war. Denn in Amelie ist von nun an ein unaufhaltbares Gutmenschen-Gen zum Leben erweckt worden, das den Zuschauer fortan nerven wird und Amelie in eine Frau mit einem bescheuert-übertriebenen Helferkomplex verwandelt.
Tautou stellt Amelie als die Unschuld vom Lande dar. Normalerweise ein Wesenszug, der mir besonders gefällt, jedoch ist Tautous Darstellung übertrieben und gar nicht schön. Sie glänzt mit netten Augen, aber keineswegs mit etwas anderem. Und ihre Figur, der unschuldige Gutmensch, ist auch weit davon entfernt, sympathisch zu sein. Auch wenn sie sich mächtig anstrengt, geliebt zu werden.
Jeunet erzeugt mit seinem Streifen das Gefühl, dass die Welt ein Ort zum völligen Wohlfühlen ist, in dem sich wirklich jeder liebhaben muss und in der auch der böseste Gemüsehändler einen auf den Deckel bekommen sollte.
Und in Sachen Liebe gilt der berühmte Satz: Was nicht passt, wird passend gemacht. Ob Liebesbekundungen auch wirklich aus dem Herzen kommen, spielt in Amelies Welt keine Rolle. Selbst Liebesbriefe fälscht sie. Sie darf und macht einfach alles, was sie für richtig hält.
So wirkt der Film, so wirkt Amelies Welt auf keinen Fall fabelhaft, sondern schlichtweg verlogen, unecht und falsch.
Na ja, an dieser Stelle könnte man durchaus argumentieren, dass der Titel ja schon etwas Märchenhaftes, also einen Film mit lieb-gemeinter Botschaft und etwas fantasievollem Inhalt, impliziert.
Mag sein, Jeunet schafft es trotzdem nicht, den Film angenehm zu gestalten. Viel mehr ertränkt er das Publikum in einem Kitsch-Porno voller um die Welt reisender Gartenzwerge und Selbstmördern, die von Kirchen springen.
Bei solch einer Bezeichnung als "schmutziger" Film passen dann sogar die Augen von Datingvermittlerin Amelie ins Bild. Tautou könnte ich mir gut als Gina Wild 2.0 vorstellen.
Unterlegt mit dem einzig wirklich gelungenen am gesamten Film - dem immer wieder kehrenden Piano-Stück - wäre der Streifen dann ein Kassenschlager ohne Grenzen geworden.
So ist es bloß ein nerviger Film mit nervigen Charakteren, nerviger Botschaft und einer nervigen Hauptdarstellerin, der sich in jeder Sekunde in seiner selbst suhlt.
Eine Porno-Version hätte ich deutlich spannender gefunden – Arbeitstitel: „Die mit den schönen Augen.“
Aber was noch nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden…
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nerdkiller Sat, 02 Mar 2013 23:07:24 -0000
Antwort löschenScheußliches Machwerk.
fabel Sun, 03 Mar 2013 13:52:10 -0000
Antwort löschenSo isses.;)
Shady95 Sun, 24 Feb 2013 13:46:29 -0000
Kommentar löschenDie fabelhafte Welt der Amélie ist ein richtig verträumter Film aus Frankreich, den man unter die sogenannten Feel-Good-Movies zählt. Gut fühlt man sich tatsächlich bei diesem Streifen, denn alle Charaktere haben etwas Besonderes, was sie auch auf den Zuschauer übertragen. Dazu kommt die wunderbare Musik und der einzigartige Look.
Wirklich gut gespielt wurde Amelie von Audrey Tautou und Serge Merlin als Raymond hat mich noch mehr beeindruckt. Zusammenfassend kann man sagen, dass man hier einen Film mit durschnittliche Story, aber mit schönen Bildern und dazu passender Musik vorfindet, den man sich vielleicht auch öfter ansehen kann. Etwas übertrieben dagegen war die Farbwahl, sodass mich das in manchen Szenen gestört hat. Natürlich trägt dass zur Stimmung bei, aber es war doch sehr gewöhnungsbedürftig und ein bisschen zu viel. Auch waren mir manche Figuren stellenweise zu naiv in ihren Handlungen, sodass sich manche Szenen in die Länge gezogen haben und manchmal Langeweile aufkam.
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Jek-Hyde Sat, 16 Feb 2013 20:59:24 -0000
Kommentar löschenFrankenchrist's Kommentar hat mich den Film noch einmal mit ganz anderen Augen betrachten lassen. Konnte dass sein, Amelie, ein Flittchen und Manipulatorin aus Langeweile?
Ich gebe zu, die Idee Gefällt mir. Der Film ist nun mal extremst Kitschig und gespielt naiv. Amelie versucht dass Leben der anderen durch geschickte Manipulation und gezielte Täuschung zu beeinflussen. Eine Erträumte Welt, die einfach mal die traurige Realität aus den Fugen heben, so wie es ihr gefällt. Manchmal ist es wirklich besser Träumen zu könne, so manchen Schatz aus meiner Kindheit würde ich auch gern wiederfinden, darunter diese Darth Vader Actionfigur, die seit Ewigkeiten verschwunden ist, vielleicht ist sie ja auch um die Welt gereist, ich würde mich jedenfalls freuen. Seit ehrlich, manchmal wollen wir doch ein bisschen Belogen werden. Welche Frau will den nicht Hören: Oh, Schatz, du siehst heute aber gut aus, hast du abgenommen? Und Welcher Mann ist denn Böse wenn die Freundin ein wenig positiv über die Größe seines kleinen Freundes lügt, oder deren ungeschickten Einsatz als verführerisches Kunststück tarnt?
Ich mag diesen verspielten Film, weil er einfach sooo schön ist. Und gespielt ist ein Film immer. Sind Filme nicht sogar Lügen, die uns unterhalten sollen? Ich glaube schon. Und wohnt in jedem Regisseur oder Schriftsteller nicht auch ein kleiner Münchhausen?
Also lassen wir uns von der Fantastischen Lüge mit Zuckerwatte einspinnen und von Amelie dem Möchtegern naiven Rehäuglein 122 Minuten beschäftigen. Klingt doch nach einem tollen Abendprogramm. Außerdem tanzt die Kamera so schön umher.
So und jetzt dürft ihr mich eine Gefahr für die Allgemeinheit nennen, ich nehme die Auszeichnung dankend an.
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DKennyK Wed, 13 Feb 2013 20:15:18 -0000
Kommentar löschenEigentlich gibt es nichts, was hier nicht schon zu DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE gesagt worden wäre und insbesondere dem User »Frankenchrist« kann ich in Bezug auf die Protagonistin nur vollends zustimmen.
Dabei hätte es eigentlich ein interessanter Streifen für mich werden können, da ich grundsätzlich Filme mit psychisch nicht ganz in die Gesellschaft passenden Chrakteren sehr mag. Auch auf dem Papier liest sich die Story ganz interessant. Aber was dann inszenatorisch und vom Screenwriting geboten wird ist unter aller Kanone. Nichts in diesem Film macht einen Sinn und überhaupt hat man das Gefühl, das sämtliche Figuren in einer Klapsmühle weit besser aufgehoben wären als auf den Straßen Paris.
Die hassenswerte und menschenverachtene Amelie und die Geschichte, die sich wie Kaugummi endlos in die Länge zieht tun ihr Übriges, um mir auch noch den letzten rudimentär vorhandenen Unterhaltungswert kaputt zu machen.
Ein Machwerk, dass das Prädikat »Hassfilm« gebührend verdient.
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AASFRESSER Mon, 15 Apr 2013 20:22:59 -0000
Antwort löschen"mit psychisch nicht ganz in die Gesellschaft passenden Chrakteren"...
Du weißt nicht wirklich, wovon du sprichst, aber ich sehe, dass du vor allem über dich selbst sprichst und dabei in erster Linie zeigst, was alles du zu übersehen in der Lage bist! Wenn einem der Film nicht gefällt, dann ist das ok, aber was du hier zusammenschreibst, ist einfach jämmerlich ("Nichts macht einen Sinn!" - das beschreibt deutlich deinen eingeengten Horizont), sorry, aber das wollte ich hier mal gesagt haben
DKennyK Tue, 16 Apr 2013 10:03:31 -0000
Antwort löschenVielen Dank für deinen Kommentar!
Du musst dich nicht für deine Meinung entschuldigen. Ich habe deine eigene Rezension gelesen und finde sie sehr nachvollziehbar.
Vielleicht solltest allerdingst demnächst mit küchenpsychologischen Argumenten vorsichtiger sein und andere Menschen nicht aufgrund eines Kommentars auf einer Internetseite bewerten.
Frankenchrist Wed, 09 Jan 2013 14:37:24 -0000
Kommentar löschen"Palast-Video - Der Porno-König.... Sind sie rasiert?" Die einzig nennenswerte Szene, an der es mich einmal richtig gebeutelt hat vor Lachen ... Soweit das Positive. Amélie ist ein Miststück: Raffiniert u. hinterfotzig ersinnt sie Lügen, nur, dass andere, ihre Nachbarin, sich pudelwohl fühlen in dieser Lüge. Die Wahrheit ist ihr nichts wert. Sie macht sich die Welt widiwide wie sie ihr gefällt. Sie bestiehlt u. hält ihren Vater zum Narren und führt den Armen, der das Pech hatte, sein Album zu verlieren, tagelang an der Nase herum. Sie (ent-)führt einen Blinden, ohne zu fragen, wohin dieser überhaupt will. Sie verbreitet aus Langeweile u. zu ihrer Genugtuung Liebesgerüchte und es endet in ungeschütztem Verkehr und großem Frust. Aus bloßer Antipathie fügt sie einem redlichen Krämer hundsgemein Schaden zu (hach, wie schön Selbstjustiz doch sein kann). Aber sie ist ja ach so süß mit ihren Kulleräuglein und ihrer Flüsterstimme. Dass sie selbst ein kleines Flittchen ist und nach nur einem Treffen gleich im Bett landet, was soll's? So sind sie wohl, die Franzosen, l'amour, l'amour. Aber ihr allein ist das natürlich nicht anzukreiden: Sie ist das Ergebnis einer verkorksten elterlichen Erziehung. Fabelhaft ist daran nichts, allein wunderlich und skandalös.
Selten sieht man solch einen selbstverliebten Film. In jeder Einstellung meint man, der Regisseur bekäme einen Orgasmus aus lauter Geilheit über sein eigenes (Hand-)Werk, was nichts anderes ist als Pseudokunst u. Ultra-Kitsch. Mit Kalkül eingesetzt. Mich wundern die vielen Liebesbekundungen für den Film nicht, wenn ich mir überlege, wie sehr der Film gefallen will. Und je zwanghafter er auf Menschen(fisch)fang geht, umso mehr hasse ich ihn dafür. Ich fühlte mich bei Amélie etwa wie ihr Goldfisch: Bitte Tod, komm schnell und setze dieser Heuchelei ein Ende! Es ist für mich eigentlich ein -4,0 Punkte-Film. Da das nicht ins MP-System passt, muss ich einen Umweg machen, indem ich der Filmmusik extra 4,0 gebe; macht nach Adam Riese 0,0. Es ist an der Zeit, dass sich Tautou von diesem Produkt distanziert. Französisches Kino, wie es sich Lieschen Müller vorstellt. Ja und die Festspiele von Cannes werden mir immer sympathischer.
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Bubbles Fri, 18 Jan 2013 20:34:54 -0000
Antwort löschenVoll ins Schwarze!
Frankenchrist Sat, 19 Jan 2013 18:38:54 -0000
Antwort löschenWow, besten Dank!
Saorie Mon, 28 Jan 2013 21:15:32 -0000
Antwort löschenEndlich ein Kommentar, dem ich vollends zustimmen kann. Was für ein furchtbar überbewertetes Machwerk der Schande.
Jek-Hyde Sat, 16 Feb 2013 20:17:40 -0000
Antwort löschenManchmal verdienen die Leute aber mehr als die magere Wahrheit, manchmal verdienen sie Lügen. Lässt es sich den nicht besser in einer Lüge leben? Und was habt ihr denn gegen Flittchen? Die ersten Priesterinnen waren übrigens Huren. Und ich glaube nicht, dass es eine Gesellschaft gibt, die wirklich gut funktioniert ohne Flittchen und Lügen. Lügen und Huren sind nun mal das Fundament der Gesellschaft.
Man, sehe ich heute wieder fabelhaft aus! Ich glaube ich werde gleich ein weiteres Meisterwerk vollbringen. Aber vorher noch ein bisschen Inspiration, wo ist denn mein Spiegel...?
Frankenchrist Sun, 17 Feb 2013 13:05:40 -0000
Antwort löschen@Jek-Hyde: Die Lüge ist mehr als die Wahrheit? Ich hoffe sehr, dass das nicht dein Ernst ist. Dass es sich in einer Lüge oftmals leichter leben lässt mag stimmen, kann das aber ein Kriterium sein? Demnach hätten Sekten wie Scientology eine einwandfreie Legitimation für ihre Lügenkonstrukte, solange die Anhänger sich eben glücklicher darin finden. Ingeborg Bachmann sagte: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." Deine Lügen-und-Huren-These halte ich für gewagt, kannst dafür ein Beispiel nennen? Quasi wo die Nichtexistenz oder das Verbot der Prostitution unmittelbar zum Untergang der Gesellschaft führten. Das müsste für alle Gesellschaften gelten, es dürfte also auch keine indigenen Völker ohne Lügen und Prostitution geben und ich glaube daran scheitert deine Behauptung.
Jek-Hyde Sun, 17 Feb 2013 15:10:02 -0000
Antwort löschen„Jedes Ding ist ein Gift, es kommt nur auf die Dosis an.“ Paracelsus.
Scientology ist ziemlicher Mist, es sei den sie würden jeden einfach wieder aussteigen lassen ohne Psychoterror und so. An sich genommen ist es ziemliche Heuchelei, aber wer ist den unfreiwillig eingetreten? Ich kann mich zumindest an keinen Bericht erinnern, indem es hieß irgend jemand wurde von Scientology verschleppt. Genauso ist es zum, Beispiel mit Drogen, es gibt nur sehr wenige, die unfreiwillig in die Drogenszene eingestiegen sind. Natürlich kann man nicht pauschalisieren und ein Quantum an Übertreibung muss glaube ich bei allen meinen Kommentaren in Betracht gezogen werden.
Zu meiner Lügen-und-Huren-These gilt natürlich wie überall auch: die Ausnahme bestätigt die Regel. Außerdem ging es um Gesellschaften, die wirklich gut funktionieren. Das Volk ist glücklich wenn sie was zu ficken haben und es heißt: „Alles wird gut.“, ohne „Alles wird gut“, wäre glaube ich in unserer Gesellschaft schon das reinste Chaos ausgebrochen. Jeder belügt sich selbst ein bisschen, erst am ende wenn uns unser Gewissen einholt ist Schluss damit, aber bis dahin haben wir noch Hundertmeilenstiefel aus Lügen. Wenn wirklich alles auffliegt, ich glaube dann sollte man sich lieber schnell einen Bunker bauen, denn dann drehen all die Irren da draußen richtig durch. Selbst Urvölker leben besser mit der „Lüge“ Religion. Außerdem nehmen wir mal an es wird bewiesen, so dass alle es akzeptieren müssen: „Der Tod ist Endstation, nichts bleibt übrig. Kein Himmel, keine Wiedergeburt und kein was-auch-immer-du-dir-gedacht-hast. Meinst du nicht, dass dann alle Durchdrehen, weil jede Moral plötzlich wertlos ist (man lebt ja nur einmal, also kein Genuss auslassen, egal was die andern denken, das ist mein Leben!?). Dass jeder nur noch macht was er will und die volle Anarchie ausbricht. Und die Menschheit in wenigen Tagen ausgestorben wäre? In gemeinerweise hält also die „Lüge“ es geht nach dem Tod weiter, die Massen von Panik ab. Und...okay, das mit der Prostitution ist vielleicht ein wenig weit hergeholt, aber weiten wir es mal auf Sex aus. Ohne Sex? Mahl ehrlich? Und in gewisser weise würden billigere Huren sogar Vergewaltigungen vorbeugen, zumindest theoretisch. Zum Beispiel gab es damals doch voll Bief als der Papst beschloss, kein Sex mehr für Priester. Darauf wurzelt zumindest meine Theorie und habe doch bitte ein wenig Nachsicht mit mir. Ich bin Chuck Palahniuk Fanboy, das sagt doch schon alles. ;-)
Sicher, diese Theorie ist Lückenhaft, aber selbst Einstein gab zu, dass seine Relativitätstheorie nicht zwangsläufig stimmen muss. Außerdem, woher willst du wie Wahrheit kennen? Was ist Wahrheit? Was wir sehen, riechen, schmecken und hören sind nur Elektrische Impulse. Stephen Hawking meinte ja auch, dass jeder sein eigenes Goldfischglas hat, wodurch er die Welt verzerrt wahrnimmt. Also, was ist die nackte und endgültige Wahrheit? Gibt es die? Kannst du sie mir zeigen? Ich bezweifle dass ich die Wahrheit kenne und ich bezweifle auch stark dass du die Warmhielt kennst. Die frage ist, könnten wir also die wirklich wahre Wahrheit ertragen? Oder liegt die Wahrheit etwas im Auge des Betrachters? So wie Filmgeschmack und ist deshalb weder schwarz noch weiß sondern durchwachsen grau?
Abschließend möchte ich noch V zitieren: „Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen, Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen.“
Hoffe du bist nicht angepisst, aber ich diskutiere/philosophiere doch so gerne.
Frankenchrist Sun, 17 Feb 2013 18:47:32 -0000
Antwort löschenWegen deiner Philosophei bin ich dir nicht böse und ich will sie dir auch nicht nehmen, auch wenn ich mich frage, wie wir von Amélie zu dieser philosophisch-anthropologischen Diskussion kommen konnten. Ich habe nie behauptet zu wissen, was Wahrheit ist. Es kann wohl nur ein Annähern an die Wahrheit geben, und hier liegt für mich der Hund begraben: Anstatt zu versuchen, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen, dreht sie den Spieß um und gibt der Illusion den Vorzug. Der Unterschied zw. Scientology u. Amélie ist u.a. auch, dass die Scientology-Novizen aktiv, freiwillig den Entschluss gefasst haben, in dieser "Kirche" ihr Glück zu suchen, während z.B. Amélies Nachbarin vor keine Wahl gestellt wurde. Ihr wurde das falsche, substanzlose Glück aufgezwungen, ob sie will oder nicht. Amélie wollte es und also musste es geschehen. Wie meinst du würde die Nachbarin sich entscheiden, fragte man sie, ob sie die Wahrheit über ihren verstorbenen Mann hören will? Deiner Meinung, dass nach dem Beweis des Todes als letzte Lebensstation, dass es nichts wie ein Nachleben gibt, das Chaos ausbricht, würden sicherlich etliche Atheisten und Nihilisten widersprechen, wobei ich mich nicht zu denen zähle. Die Moral fußt auf anderen Grundlagen als auf der Annahme, sein Handeln werde im Jenseits gerichtet und man erhalte gerechten Lohn dafür. Dass Gott eine Art Aufpasser ist und wie eine Überwachungskamera jeden Schritt seiner Menschlinge aufzeichnet um am Ende großes Gericht zu halten glauben nicht mal katholische Theologen. Man nennt das wohl den "Tun-Ergehen-Zusammenhang", und selbst im Alten Testament, im Buch Ijob, wird diese Vorstellung ad absurdum geführt. Ein anderes Buch d. AT, nämlich Kohelet, beschreibt z.B. wie alles nichtig ist und nur Glück durch Genuss im Leben zu erreichen ist. Dennoch, Moral bzw. Ethik ist davon nicht tangiert. Schon Kant wollte überzeitliche, religionsungebundene ethische Prinzipien beweisen, und hat mit seinem Kategorischen Imperativ doch recht Ansehnliches zustande gebracht. Ich weiß leider nicht, wie die aktuelle Lehrmeinung der Philosophen dazu steht. Vielleicht ist die auch schon einen Schritt weiter. Dass billige Huren Vergewaltigungen vorbeugen würden ist wieder so eine heikle These. Ähnliche segensreiche Eigenschaften hat man schon der Pornografie zugedichtet, was aber nach heutigem Stand wohl in der Praxis haltlos ist. Damit dürfte es in Thailand, Tschechien u. Polen schließlich keine Vergewaltigungen oder wesentlich wenigere geben, denn so billig wie dort sind Huren vermutlich sonst nirgends. Wobei man nicht vergessen darf, dass Prostitution u. Vergewaltigung oft nicht voneinander zu trennen sind, Stichwort Zwangsprostitution. Jeden Freier muss hier eine Hure wohl als Vergewaltiger empfinden. Und auch eine Gesellschaft ist ohne Sex denkbar, indem man sich künstlich reproduziert (z.B. wie in Demolition Man od. Huxleys Brave New World). Aber zugegeben, erstrebenswert klingt das nicht.
Jek-Hyde Sun, 17 Feb 2013 19:49:32 -0000
Antwort löschenAlso nur um dass mal gesagt zu haben, ich sehe mich als optimistischen Fatalist mit realistischpessimistischer Weltsicht und sogar einigen Abstraktionistischen Anwandlungen. Kurz um, ich erkenne den Narren an seinem Gesicht, doch mich selbst, mich kenne ich nicht.
Okay, du kennst die Wahrheit nicht, genauso wie ich, wir wissen beide dass wir uns aber sehr wohl auf die Wahrheit zubewegen können, oder von ihr weg, richtig? Das bedeutet die Warheit ist also genaugenommen dass, was vermutlich so ist, wie es ist, wohingegen die Lüge beeinflussbar ist? Demnach kann man aber Amelie nicht nur unterstellen, dass sie die andern belügt und gegen ihren Willen lenkt, sondern sie gehört auch damit zu einem Menschenschlag, der etwas tut, statt die Welt zu lassen wie sie ist (ob nun auf negative Weise oder nicht). Die Warheit ist nicht wandelbar. Die Lüge schon. Das bedeutet Amelie versucht die graue Realität zu modellieren. Natürlich bleibt die ethische Frage offen, ob die andern ihre Realität tatsächlich gewandelt haben wollen, denn sie tun ja nichts um sie zu wandeln. Also, wenn niemand was tut, dann wird nichts geschehen, die Andern haben irgendwo ja sogar die Möglichkeit entweder in der Lüge zu Leben, oder sich aus dieser herasuzufitzen. Somit bleibt ihnen sogar eine Wahl zwischen der Lüge und der Suche nach der Wahrheit zu wählen. Natürlich ist das alles extrem weit hergeholt. Aber was liegt schon in nächster Näher. Waren die Amis als erste auf den Mond? Waren sie für den 21 verantwortlich um das Volk zu manipulieren? Sind dass alles Lügen weil die Wahrheit wirklich zu unspektakulär ist? Genaugenommen wühlen wir uns immer und ständig durch Lügen und Wahrheiten. Aber dass geht vermutlich schon zu weit, zumindest bei einer Diskussion zu zweit.
Die Huren, die ich meine sind keine Zwangsprostituirten. Zwangsprostituierte sind Opfer und keine Huren. Die Hure, die ich Hure nenne ist die stolze, gemeine, emanzipierte Edelprostituierte, die sehr wohl weiß was sie tut und dass aus freien Stücken. Auch wenn ihre Motive vielleicht etwas schleierhaft sind, die gibt es ja wohl sehr. Und was Sex angeht meine ich nicht die Fortpflanzung, sondern den vergnüglichen Teil. Die Menschen tun es halt gern und es soll ja auch recht gesund sein habe ich gehört.
Zurück zum Thema, meine Lügen und Huren These ist weit hergeholt und ich gebe zu, dass sie noch ausbaufähig ist, aber einen gewissen wahren Kern hat sie schon. Den eins tun Menschen wirklich gern und dass ist vögeln. Und besonders wenn sie noch die Wahl haben zwischen mehreren Partnern, weil Männer nur mal Männer sind, was sie keinesfalls entschuldigt. Wen Menschen also Sex und ein paar schöne Lügen haben, können sie teilweise doch besser leben als ohne beides, richtig? Alles auf einen Punkt: Ich meine die Freiwilligen Huren, zwangsversteigerte sind Opfer und nicht als Huren anzusehen, dazu ist die Wahrheit wie die Lüge recht wandelbar, da sie nicht immer klar umrissen ist. Und somit finde ich dass vielleicht auf den zweiten Blick grenzwertige Treiben der Amelie auf höchsten Maße interessant, besonders da ich diesen niedlichen Film noch nie auf diese Weise betrachtet habe, wofür ich dir sogar sehr dankbar bin, da so aus diesem zweidimensionalen Romantik+kitsch-Film gleich noch eine verruchter, leicht kritische Ebene hinzukommt.
Frankenchrist Mon, 18 Feb 2013 12:09:38 -0000
Antwort löschenKeine Ursache.
Edelprostituierte sagst du, daraus ergeben sich fürchte ich wieder Probleme: a) impliziert edel einen gewissen Wert, nämlich dass sie, die Prostituierte, teuer ist und b) meint edel auch immer einen Mangel und ein ökonomisches Prinzip besagt, dass bei gleich bleibender Nachfrage und geringerem Angebot der Preis steigt. Ich glaube auch nicht, dass Prostituierte zu sein der Traumberuf so vieler Frauen ist. Es sind wohl eher wenige Frauen, die das wirklich wollen und so widerspricht sich "billige Huren" u. "Edelprostituierte". Der Staat könnte einen Höchstpreis festsetzen, dass es noch halbwegs billig bleibt, was aber wiederum dazu führt, dass viele Marktteilnehmerinnen, also Prostituierte, aus dem Markt aussteigen würden, weil sie sich für so edel u. emanzipiert halten, dass sie sich nicht unter einem gewissen Preis hergeben wollen. Ja, Amélie modelliert die graue Realität und die Frage ist, was man von Realitätsverweigerern halten soll? Ich kann mich damit nicht anfreunden. Wenn du das kannst, will ich es dir nicht weiter madig machen.
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Jek-Hyde Mon, 18 Feb 2013 17:55:13 -0000
Antwort löschenNein, dass ist ganz sicher nicht der Traumberuf von vielen Frauen, aber einige gibt es schon. Außerdem muss ich zugeben, dass ich kein großer Kenner der Branche bin.
Schon irre wie die Kommentare immer länger wurden und wir schließlich von Amelie als Manipulatorin schließlich über verrückte Thesen zu der Frage gekommen sind zwischen billiger Hure und Edelprostituirte :-)
Ich glaube hier kommen wir jedenfalls nicht weiter. Beenden wir doch einfach unsere Diskussion mit der Erkenntnis: dass Realitätsflucht für die einen ein Segen und für die andern ein Fluch ist? Und dass man über Filmgeschmack nicht streiten kann?
Ich jedenfalls hatte schon meinen Spaß mit dieser Diskussion (kenne nur sehr wenige, die breit sind solche Diskussionen einzugehen) und finde es wiederum edel von Dir, mir meine Flausen zu lassen. Du sollst auch wissen, dass ich deinen Standpunkt zur Wahrheit respektiere, bloß ein wenig zu pessimistisch und fatalistisch dafür bin um die Ansicht zu teilen.
So was in der Art sollten wir mal wieder machen, wie wäre es bei dem Nächsten Film bei dem wir uns uneins sind? ;-)
Frankenchrist Tue, 19 Feb 2013 14:30:53 -0000
Antwort löschenMit den Erkenntnissen sagst du etwas Wahres. Und mit deinen Vorschlägen bin ich sehr einverstanden. Auch mir hat die Diskussion viel gebracht, aber wenn es nach mir ginge, müsste es beim nächsten Mal nicht mehr so extrem werden^^. Aber Amélie ist natürlich ein spezieller Fall, über den es sich, wie man sehen kann, vortrefflich streiten lässt. Das muss ich ihm zugestehen, und umso weniger möchte ich mich vor einer Diskussion drücken. Gern auch bei einem anderen Film. :-)
WZRDOnTheMoon Tue, 25 Dec 2012 16:04:05 -0000
Kommentar löschenGuter Film, mit tollem Soundtrack. Die Zweite Hälfte des Film ist deutlich besser und interessanter als die Erste, anfangs war ich nicht sehr überzeugt. Etwas zu viel "Gute-Welt-Gehabe" und reibungslose Aktionen, dennoch toll inszeniert, vor allem die Kameraführung hat mich überzeugt.
Zwar wahrlich kein Meisterwerk, aber ein Film, der in Erinnerung bleibt - ob in guter oder schlechter ist jedem selbst überlassen....
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TheBruceWayne Mon, 10 Dec 2012 14:26:09 -0000
Kommentar löschenEntweder man liebt diesen Film oder man hasst ihn.
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BattlemasterIZ Mon, 10 Dec 2012 20:03:48 -0000
Antwort löschenWOW! :D Hart aber Fair
Ich liebe ihn :D trotzdem kann Ich dich sogar verstehen
TheBruceWayne Mon, 10 Dec 2012 21:02:52 -0000
Antwort löschen@BattlemasterIZ Mir geht einfach die ganze Art wie der Film ist kolossal auf die Nerven.Frau Tautou ist natürlich dennoch schön anzuschauen :)
BattlemasterIZ Mon, 10 Dec 2012 21:57:56 -0000
Antwort löschenIch Wette drauf, das du die Art vom deutschen Film "keinohrhasen" ebenfalls doof findest ;)
nerdkiller Mon, 10 Dec 2012 23:59:52 -0000
Antwort löschenFurchtbarer Film. Sollte ich den nochmal sehen, donnere ich dem die Null rein. ;)
TheBruceWayne Tue, 11 Dec 2012 18:05:20 -0000
Antwort löschen@BattlemasterIZ Alles mit Til Schweiger außer in ausländischen Produktionen wäre eine Folter für mich.Allerdings möchte ich Amelie nicht auf die selbe Stufe stellen.Gut gemacht ist er ja irgendwie schon nur kotzt ermich unglaublich an.
@nerdkiller Ich habe den tatsächlich zum 2ten mal geschaut.Zuerst mit 14 und fand den da schon unerträglich.Dann 5 Jahre später habe ich hier die relativ zahlreichen positiven Bewertungen gesehen und mir gedacht das ich vllt zu unreif etc. war um die Größe des Films zu sehen.Hab dann aber nichtmal zu Ende geschaut sondern ab etwas über der Hälfte ausgeschaltet.Die 2 Hälfte hätte schon 10 Punkte wert sein müssen um noch ne 5 am Ende zu bekommen.Und es war abzusehen das er sich nicht ändern würde....
Bubbles Sat, 05 Jan 2013 13:29:38 -0000
Antwort löschenDer Film hat den schlechtesten Erzähler aller Zeiten.
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pablo774 Sat, 05 Jan 2013 21:37:55 -0000
Antwort löschenIch hab den Film grad gesehen und geb ihm irgendwas zwischen 7 und 9, also erstmal ne 7,5 wie die vorhersage; er hat mich sehr unterhalten und positiv überrascht, wie kaum eine französische Produktion es zuvor je vermochte... bei der Differenz in Punkten werden unsre 80% wider schrumpfen :D
TheBruceWayne Fri, 10 May 2013 08:59:23 -0000
Antwort löschen@pablo Tut mir leid pablo.Aber falls ich denn Film nochmal sehen müsste wäre mir eine Bestechung von bis zu 30 Euro , um ihn nicht zu sehen noch durchaus akzeptabel ....
worlddestroyedme Mon, 03 Dec 2012 13:44:30 -0000
Kommentar löschenIch habe mir den Film ein paar Mal angesehen und ich bin wirklich immer eingeschlafen. Ich habe noch nie einen langweiligeren Film gesehen...
Aber der Soundtrack ist toll.
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MiraMeow Mon, 26 Nov 2012 20:07:36 -0000
Kommentar löschenWo soll man da anfangen. Schlicht gesagt ist es einfach ein Schöner film. Er macht glücklich. ich habe ihn angesehen und war einfach froh, zufrieden glücklich. Interessant wie ein so simpler Film die stimmung derartig beeinflussen kann. Sagt einem 'Schätze die kleinen Freuden im Leben' und ich denke genau das sollten wir tun. Kleine geschenke schätzen lernen, wie zum Beispiel eben diesen Film. Die Musik ist ein Meisterwerk und Audrey ist in dieser Rolle sowieso perfekt. Der Film schafft es uns durch den Alltag einer Sehr interesanntetn Frau zu führen ohne jemals langweilig zu werden. Dieses kleine Stück Filmgeschichte ist ein Geschenk an uns. Wir sollten es schätzen.
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RickyRidiculous Mon, 19 Nov 2012 21:01:30 -0000
Kommentar löschenEin Meisterwerk der Filmkunst. Tolle Musik, tolle Schauspieler, alles toll!
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Bubbles Thu, 01 Nov 2012 15:59:18 -0000
Kommentar löschenEin Meisterwerk von einem stinkenden Haufen Scheiße.
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CoOLik Wed, 24 Oct 2012 13:24:24 -0000
Kommentar löschenDer Streifen ist eigenltlich wirklich kitschig. Umso überraschender ist es, dass der Funken sogar bei mir übergesprungen ist.
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aleandra22 Thu, 11 Oct 2012 20:23:39 -0000
Kommentar löschenViel süßer als tausend Zuckerwürfel.
Ein unglaublich toller Film, lustig, spannend, unterhaltsam, tragisch.
Audrey ist super in der Rolle und ich BETE das es kein amerikanisches Remake geben wird!!
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aleandra22 Fri, 12 Oct 2012 14:45:06 -0000
Antwort löschenNeee, von so einem wie dir, lass ich mir nicht helfen!!!
:)
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aleandra22 Mon, 15 Oct 2012 14:43:52 -0000
Antwort löschen";D" Du setzt das Komma doch selber falsch!!!!
aleandra22 Fri, 02 Nov 2012 16:47:04 -0000
Antwort löschenAch vergiss es :)
worstcase Fri, 28 Sep 2012 22:10:19 -0000
Kommentar löschenwunderschön, klebrig, überwältigend: wie ein französisches Deserttörtchen: Eigentlich zu überladen, viel zu süß, ungesund pappig, aber von Zeit zu Zeit ein absolutes Muß.
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Sinthu Sun, 16 Sep 2012 21:42:45 -0000
Kommentar löschenEin sehr schöner Film :)
Mir gefällt die künstlerische Rafinesse in Form von Kameraschnitt und der wundervollen Filmmusik.
Selten können Bilder und Töne so überwältigen.
Auch wenn der Film manchmal nur knapp dem Kitsch entkommt, kann man sich dem magischen Sog dieses Films kaum entziehen. Denn er serviert seine Story um Leben, Trauer, Freude, Einsamkeit und Mut in grandiosen Bildern, mit einem federleichten Soundtrack und sehr viel Liebe. Liebe zum Detail und für die Figuren.
Ein Film, wie man ihn ganz, ganz selten findet. Kreativ, fantasievoll, detailverliebt und umwerfend gespielt.
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