Die Fremde in Dir

The Brave One (2007), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 27.09.2007

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5.7 Kritiker
24 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
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von Neil Jordan, mit Jodie Foster und Terrence Howard

Die New Yorker Radiomoderatorin Erica Bain führt ein zufriedenes Leben und liebt ihren Verlobten abgöttisch. Doch all das wird ihr durch einen brutalen Überfall genommen, bei dem sie schwerste Verletzungen erleidet und ihr Zukünftiger stirbt. Unfähig, dieses Trauma zu verarbeiten, beginnt sie nächtliche Streifzüge durch die Straßen, um die Verantwortlichen aufzuspüren. Es dauert nicht lange, da wird die Öffentlichkeit auf den düsteren Racheengel aufmerksam. Gebannt verfolgt die ganze Stadt ihre anonymen Taten. Doch während das NYPD verzweifelt versucht, sie zu finden und sich ein Polizei­beamter dicht an ihre Fersen heftet, muss sich Erica entscheiden: Befindet sie sich mit ihrem Rache­feldzug auf dem richtigen Weg oder ist sie längst selbst zu dem geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte?

HandlungErica Bain (Jodie Foster) ist Radiomoderatorin in New York. In ihrer Sendung „Street Walk“ reflektiert sie das Leben in einer Metropole im Allgemeinen und in der „sichersten Großstadt der Welt“ New York im Besonderen, auf eigenen Spaziergängen nimmt sie O-Töne auf und lässt sie in die Sendung einfließen.

Nach dem Überfall und dem Mord an ihrem Verlobten David Kirmani (Naveen Andrews) ist sie aber nicht mehr dieselbe. Auch nur ihre Wohnung zu verlassen ist jedes Mal ein Kampf gegen die Angst. Durch die Zufälligkeit, mit der das Unglück in ihr Leben getreten ist, hat sie das Vertrauen verloren. Zudem hat sie den Eindruck, dass der Polizei diese Einzelschicksale gleichgültig sind.
Nur zur Selbstverteidigung, „zum Überleben“, wie sie sagt, besorgt sich Erica Bain auf dem Schwarzmarkt eine Waffe – und verdankt ihr wenig später ihr Leben. Sie wird Zeugin des Mordes an einer Verkäuferin. Direkt nach dem Schuss klingelt das Handy von Erica, die sich zwischen den Regalen im Verkaufsraum versteckt hat. Sie bringt in Notwehr den Mörder um.

Beim nächsten Mord verschwimmen die Grenzen dagegen schon merklich. Erica verlässt die U-Bahn in einer gefährlichen Situation nicht, obwohl sie die Möglichkeit dazu hatte. Sie wird erneut von zwei Männern bedroht, diesmal erschießt sie beide. Spätestens bei diesen beiden Morden wird auch Erica klar, dass sie sich verändert hat, dass in ihr irgend etwas vorgeht, gegen dass sie sich nicht wehren kann und das ihr selbst unheimlich und fremd ist.

Parallel dazu macht sie die Bekanntschaft von Detective Mercer (Terrence Howard), der sie als Radiomoderatorin verehrt und dem Gewaltopfer helfen will. Zwischen beiden entwickelt sich eine stille Freundschaft, die vor allem auf einem ähnlichen Verständnis von Recht und Gerechtigkeit basiert. Als Mercer ahnt, dass Erica hinter den ungeklärten Morden in NY steht, stellt er sie nicht etwa zur Rede, sondern unterstützt sie in ihrem Vorhaben, um die Welt für sie beide wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In der Zwischenzeit hatte Erica sich schon gewünscht, gestoppt zu werden, da die Entfremdung und der Zweifel an ihrem Tun zu groß geworden waren.

Wissenswertes
Der deutsche Titel trifft das Thema des Films viel besser als der englische Originaltitel “The Brave One”. Mut, gemeinhin ein positiv besetzter Begriff, trifft in “Die Fremde in dir” auf ein moralisches Dilemma und die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit.
Die Besetzung der Hauptrolle mit einer Frau und der dargestellte moralische Zweifel unterscheiden den Film von gewöhnlichen Action-Filmen mit ihren klaren Fronten von Gut und Böse. Das Team der Drehbuchschreiber Roderick und Bruce Taylor wurde mit Cynthia Mort bewusst um eine weibliche Stimme ergänzt.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Die Fremde in Dir

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Auf den ersten Blick ist “Die Fremde in Dir” nur ein Film wie viele andere. Schnell wird aber klar, dass sich dieser Film von anderen Filmen mit der Selbstjustizthematik deutlich abhebt. Wo klassische Rachethriller den bloßen Racheakt in den Vordergrund stehen und die Hauptfiguren oft von jetzt auf gleich zum gefühlslosen Killer mutieren, ist “Die Fremde in Dir” dabei vielschichtiger und beleuchtet das komplette Spektrum von Erica Bains Gefühlen, Sorgen und Ängsten. “Die Fremde in Dir” ist ein Film, der somit auf jeden Fall einen Blick wert ist und zu den besseren Filmen dieses Subgenres gehört. Gut besetzt und gut gespielt, ist der Film einen Blick wert!

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.0Geht so

Hervorragend gespielt von Jodie Foster, die ihren Verlobten bei einem Überfall verliert und zur Rächerin wird, die sich selbst wie eine Fremde fühlt. Die Bilder des nächtlichen New York gefallen, aber der Inhalt verstrickt sich nach einer zumindest theoretisch glaubwürdigen Gewalterfahrung der Hauptperson zu Beginn in zunehmend unglaubwürdige "Dauertraumatisierungen", der Erika mit immer neuen Racheakten begegnet. Die merkwürdige Freundschaft mit dem Policeofficer ist ebenfalls nicht sehr glaubhaft, bekommt gegen Ende sogar eine äußerst bizarre Komponente. Besonders enttäuscht hat mich der Schluss. Der ist bei aller Fiktion moralisch höchst fragwürdig. Dann seh ich mir lieber einen "Rachethriller" à la Tarrantino oder "Okami" an. Da weiß ich, daß es nicht um eine pseudo-moralische Aussage geht, sondern einfach stilistisch überzeichnet ist.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Obschon «The Brave One» kein gängiger Selbstjustiz-Thriller ist, bietet nicht nur das Ende reichlich Stoff für kontroverse Diskussionen. Inhaltlich spricht der Film niedere Instinkte an, handwerklich bietet er vorzügliches Kino.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

‚Die Fremde in dir’ beginnt mit einer kurzen Einführung der Charaktere Erica und David und deren gemeinsamen Liebesglücks. Tatsächlich gelingt es Regisseur Neil Jordan mit wenigen, Gesten, Worte und gemeinsame Momente beinhaltenden Szenen, die beiden in ihrer Beziehung zueinander glaubwürdig genug zu verwurzeln, um die folgenden Ereignisse plausibel erklären zu können. Der Überfall auf das Paar wird in einer drastisch-schockierenden Direktheit gezeigt, deren Eindruck des Unmittelbaren durch die teilweise Darstellung in Form der Aufnahmen einer Handykamera verstärkt wird, die den Zuschauer zu einer extrem unangenehmen Form der Partizipation an der Täterperspektive ‚zwingt’. Für eine Mainstream-Produktion ist die Brutalität dieser Sequenz (und einige der folgenden) sicher ungewöhnlich, verkommt vor dem Hintergrund der daraus resultierenden Ereignisse jedoch nicht zum Selbstzweck. Vielmehr wird sie zur Grundlage der moralischen Fragen, die der Film unweigerlich aufwirft…

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Jordan verpackt die schlichte Grundidee in einen gradlinig und intelligent gemachten Thriller. [...] “The Brave One” manipuliert den Zuschauer noch nicht mal subtil, sondern mit dem Holzhammer - die Sympathien sind klar verteilt: Die Protagonistin, völlig aus der Bahn geworfen durch den Überfall und Mord an ihrem Freund, greift zum einzig sinnvoll erscheinenden Mittel, der Selbstjustiz. Das ist zwar ziemlich fragwürdig, aber dafür zumindest gut erzählt.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Zwar ist „Die Fremde in Dir“ rein inhaltlich gesehen ein ähnliches Rache-Drama wie der kürzlich angelaufene Film „Death Sentence – Todesurteil“. Doch im Gegensatz zur eher actionlastigen Variante mit Kevin Bacon bietet Jodie Foster hier Gefühlskino vom Feinsten.

Klar, auch dieser Film kommt um Gewalt nicht herum. Zumal Erica von den Medien schnell zur Heldin der Selbstjustiz gehyped wird. Aber diese Momente sind wie im wahren Leben: ein kurzer Knall und dann ist alles auch schon vorbei. Hier wird die Gewalt nicht zum Selbstzweck, sondern gut in der Handlung platziert, um diese behutsam voranzubringen.

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...] Selbstjustiz, die Zweite. Nach dem erst kürzlich angelaufenen „Death Sentence“ schicken sich nun Regisseur Neil Jordan („The Crying Game“) und Hauptdarstellerin Jodie Foster („Das Schweigen der Lämmer“) an, der Thematik neue Seiten abzugewinnen. Während Kevin Bacons Rachefeldzug auf Action und die Spirale der Gewalt ausgelegt ist, liegt der Schwerpunkt bei „Die Fremde in dir“ auf dem persönlichen Schicksal der Protagonistin und den Reaktionen der Gesellschaft. Allerdings macht dies den Film weder interessanter noch anspruchsvoller - und auf keinen Fall unterhaltsamer. [...]

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peter-noster: Mostly Movies

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2.0Ärgerlich

Erstaunlich wie langatmig Regie Veteran Neil Jordan diesen Rachefilm mit eindeutiger Botschaft inszeniert hat. Der Film hatte bis auf seine Auflösung dem Trailer nichts hinzuzufügen. Leider war auch Jodie Fosters Charakter vor dem Abstieg in die Untiefen der Rache wenig glaubwürdig. Eine ärgerliche und klare Enttäuschung.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.0Ausgezeichnet

Dieser Film handelt von Betroffenheit. Er zeichnet das beklemmende Bild einer Journalistin, deren Leben nach einem brutalem Überfall und Missbrauch quasi ausgewechselt wird. In ihrer Traumatisierung verändert sich die Innen- und Außenwahrnehmung und so auch die Interaktion mit ihrer Umgebung: Sie stolpert immer wieder in ähnliche Gewaltsituationen hinein. "Die Frage ist, finde ich sie oder finden sie mich?", fragt so auch Jodie Foster, der die Rolle des Opfers wie auf den Leib geschrieben scheint - des Opfers, das dann selbst zum Täter wird. Getragen von der Erzählstimme der Hauptprotagonistin bleibt die zentrale Frage des Films, ob sie sich aus ihrer unfreiwilligen einseitig-emotionalen Fixierung lösen kann. Das Thema "Selbstjustiz und Ethik" ist insofern nicht der geeignete Blickwinkel, unter dem man sich "Die Fremde in Dir" ansehen sollte.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.5Schwach

Foster und Jordan geht es um die schizophrene Situation einer Frau, die sich selbst nicht mehr wieder erkennt. Dem Zuschauer wird dabei bis an die Schmerzgrenze die Frage aufgezwungen, wie er selbst reagieren würde. [...] Ein klares Plädoyer für Selbstjustiz.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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3.0Schwach

Von Neil Jordan hätte man durchaus eine unkonventionelle, zumindest aber ideologisch vertretbarere Version des Selbstjustiz-Stoffes erwarten dürfen. Stattdessen aber schlägt der Film sogar noch tiefer in die Kerbe als es der ebenfalls gerade gestartete „Death Sentence“ tat, schreibt Justizia einseitig ab und bezieht vorschnell eine manipulative Stellung zum Leiden seiner Heldin. Stinklangweilig und dröge inszeniert, erschöpft sich der Film in Peinlichkeiten und wirren „Taxi Driver“-Zitaten - eine herbe Enttäuschung!

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Kommentare (63) — Film: Die Fremde in Dir

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kinogaengerin

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Bewertung5.0Geht so

Alles dreht sich nur um ein Thema: Was machst du, wenn dir der Mensch, den du über alles liebst, genommen wird? Zu was wirst du fähig sein, wenn du selbst fast tot warst? Bleibt man derselbe Mensch oder wird man zu einer Fremden? Erica Bain versucht ihr Leben wieder aufzunehmen, doch sie kann nicht vergessen, was passiert ist. Sie bekämpft ihre Angst mit eigenen Mitteln: "Warum zittern meine Hände nicht? Warum hält mich niemand auf?" Dieser Film bietet im Grunde eine interessante Geschichte und mit Jodie Foster eine großartige Protagonisten, der man die Zerrissenheit ansieht. Doch leider nutzt 'Die Fremde in Dir' dieses Potenzial nicht genügend aus. Der Anfang zieht sich stark in die Länge, dafür ist der Mittelteil dann aber durchaus spannend und mitreißend. Doch die Freude währt nur kurz, denn das Ende überrascht zwar im ersten Moment, doch ein zweites Mal sollte man da nicht drüber nachdenken. Irgendwie hatte ich mir mehr versprochen.

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Graf Krolock

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Bewertung5.0Geht so

Mal abgesehen davon, dass ich Jodie Foster nicht besonders toll finde... das erste, was mich störte waren die Erotikszenen, die man den Gewaltszenen irgendwie unpassend gegenüber gestellt hat. Ist Sinnlichkeit und Erotik das Gegenteil von Brutalität und Gewalt? Desweiteren störte mich, dass Erica Bains, was für ein Zufall, nach ihrem tragischen Erlebnis plötzlich von Situationen angezogen wird, in denen ihr zuvor erworbenes Schießeisen sofort zum Einsatz kommen kann. Das völlig unrealistische Ende setzt dem ganzen dann wirklich die Krönung auf und nimmt dem (ich vermute das jetzt einfach mal) Zuschauer dann vollends die Lust, über das Thema Selbstjustiz (war es das?) zu diskutieren. Weil er manchmal spannend war, gibts noch 5 Punkte.

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fkfilmkritik

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Bewertung1.0Ärgerlich

Eine Frau, die mit Gewalt konfrontiert wurde, kann natürlich nichts anderes machen, als selbst eine sich selbst völlig "Fremde" zu werden, die wahllos Leute umbringt. Der Film scheint das aber gar nicht mal eine Sekunde hinterfragen zu wollen, sondern macht es sich ganz einfach, in dem er Jodie Foster versucht sympathisch darzustellen und die Leute, die sie killt sind natürlich oberböse, damit man als Zuschauer wohl ein "Ach die Schweine hatten´s doch verdient", draus ziehen soll und Rache ist am Ende auch vollkommen in Ordnung, findet ja sogar der Polizist. Ein durch und durch fragwürdiger Blödfilm, der mir verschont bleiben soll und sich sogar ein paar Reihen unter "Death Sentence", "Das Gesetz der Rache" ect. begeben darf.

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Markbln

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So einfach macht sich's der Film aber nicht. Finde Foster zum einen mega unsympathisch in dem Teil. Und zum anderen ist sie total zerrissen. Es ging auch darum eine Frau zu zeigen, die mit ihrem Erlebten nicht klar kommt.


fkfilmkritik

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Genau, sie wird einfach zu einem völlig anderen Menschen, der nicht mehr tun kann, als sich zu rächen. Aber DAS scheint der Film gar nicht schlimm zu finden. Sie darf ja sogar am Ende damit weiterleben.


Markbln

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Bewertung5.0Geht so

Eine Erika sieht rot.
Ach, ein bisschen Selbstjustiz ist immer gut.

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Oliver0403

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Bewertung9.0Herausragend

Ich sehe immer wieder, warum Jodie Foster nicht nur meine Lieblingsschauspielerinnen ist, sondern auch eine der besten Schauspielerinnen unserer Gegenwart. Für meinen Geschmack liefert Jodie in diesem Film nach "Angeklagt" und Demme's Jahrhundertfilm "Das Schweigen der Lämmer" ihre dritte Galavorstellung ab. Unglaublich intensiv, teilweise relativ brutal und extrem mitfühlend spielt Sie die Rolle der Rächerin, die Nacht für Nacht die Strassen New Yorks durchquert auf der Suche nach den Mördern Ihres Verlobten. Bis auf einige winzige Längen ist der Film durchgehend spannend, mitreißend und einfach nur richtig genial gespielt. Danke Jodie, dass es Dich gibt!
Jodie Foster ist einfach eine der Schauspielerinnen, bei denen man sich einen Film ohne große Vorkenntnis ansehen kann, ohe Angst haben zu müssen, einen kompletten Reinfall zu erleben!

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Nayuma

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz gruseliges Thema, irgendwie auch nachvollziehbare Struktur, aber dennoch etwas zu unrealistisch fuer meinen Geschmack. Aber mal ein Denkanreiz zum Thema Selbstjustiz...

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Framesurfer

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Bewertung6.5Ganz gut

Unbedingt im Orginal ansehen!

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countcount

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl gewisse Klischees hier bedient und überspitzt dargestellt wurden, fand ich diese Tatsache in dem Fall für den weitern Filmverlauf schon als angemessen. Das Thema Gewalt und Selbstjustiz hat mich hier durch die guten Schauspielerischen Leistungen der beiden Protagonisten auf ganzer Filmlänge fasziniert und in seinen Bann gezogen... Etwas bedenklich fand ich allerdings das Ende....

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht leicht zu verdauendes Psychothrillerdrama um Rache und Moral. Nachdem Erikas Verlobter nach einer völlig sinnlosen und unnötigen Verprügelung stirbt und sie ins Koma fällt, entschließt sie einige Wochen später Selbstjustiz an den Tätern zu üben. Es entwickelt sich 'Die Fremde in dir' und nach einiger Zeit ist sie ein völlig anderer Mensch ohne Verknüpfung zu ihrem früheren Leben oder zur Person. Sie ist plötzlich kalt und rachsüchtig... Jodie Foster spielt einmal mehr die verzweifelte Hauptfigur und das gewohnt mit angemessener Mimik und absoluter Glaubhaftigkeit. Anspruchsvoller und spannender Rachethriller.

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Village Hero

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Bewertung7.0Sehenswert

gut inszeniert; Jodie Foster klasse; allerdings zu straight-forward & (vor allem das Ende) moralisch inakzeptabel

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Acry

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Bewertung6.0Ganz gut

Doch irgendwie nicht so schlecht, wie ich dachte. "Die Fremde in Dir" bleibt zwar ein typischer nach konventionellen Maßstäben inszenierter Film, besitzt aber ein paar vehältnismäßig gute Szenen und transportiert authentisch die Stimmung und die Gefühle, die in Erica vorgehen. Leider ist die Story gerade gegen Ende nicht mehr ganz stimmig und realistisch, was bei so einem Film schon störend sein kann.
Dennoch ist die Thematik der Selbstjustiz und der gesetzlich festgelegten Untätigkeit der Polizei nach wie vor ein interessantes Thema, denn irgendwo fragt man sich doch wirklich, warum immer erst so viel passieren muss, bevor die Polizei eingreift und selbst dann ist die Frage, ob der Täter seine gerechte Strafe bekommt.

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MOVIE...FAN

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungener Thriller, der jedoch in den Main-Stream hinein gerät. Bietet allerdings ein gelungenes Ende. die Schauspielerische Leistung ist gut, wie so meistens bei J. Foster. er ist spannen, trotz z.T. vorhersehbaren Ereignissen. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt. Ich habe auch kein Problem ihn mehrmals an zuschauen in kürzerer Zeit. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt.
Empfehlenswert.

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stuforcedyou

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Die Fremde in dir" ist eine ganz große Enttäuschung. Der Film, der mit pseudo- poetischen Floskeln um die Ecke kommt, gewinnt dem Thema Rache und Selbstjustiz nichts Neues ab, obwohl der Film mit allen erdenklichen Kniffen versucht die Geschichte rund um Erica Bain auf ein hohes, cineastisches Podest zu stellen. Dass er dieses Podest weder halten kann noch verdient hat, ist Angesichts von einförmigen Figuren, zum Himmel stinkenden Klischees und dumpfen Off- Kommentaren, genau so klar wie das völlig missratene Finale: Ein klobiger Schlagabtausch von dümmlichen Phrasen des Genre- Regelwerks von Rache- Thrillern wie etwa "Ein Mann sieht rot" und bis zur äußersten Schmerzgrenze inkonsequent der Geschichte, der Aussage des Films und den Figuren gegenüber. Es ist überaus schade, das Neil Jordan und Jodie Foster, die beide normalerweise für Qualitätskino stehen, einen solchen, halbherzigen und flatterhaften Mist gedreht haben.

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Dalia

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Wie wahr!


Oliver0403

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Man sieht doch immer wieder, wie unglaublich verschieden die Geschmäcker so sind...
Von mir hat der Film 9.0/10 Punkten bekommen!


Isolation

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Bewertung7.5Sehenswert

"Die Fremde in Dir" gehört zu den vielen Rache-Thrillern, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Dieser hier gehört ganz klar zu den Kanditaten, die mehr in Richtung Drama gehen und weniger dem Thriller angehören. Dabei wirkt "Die Fremde in Dir" leider viel zu klein, zu wenig einprägsam und zu wenig von sich überzeugt. Kurz: Der Film kommt klein daher, könnte aber viel größer sein. Trotzdem bekommt man hier keine schlechte Kost geliefert und darf sich auf eine tolle Jodie Foster freuen, die in ihrer Rolle richtig aufblüht. Auch das Ende selbst hat mich sehr bewegt und gepackt, was mit an dem Soundtrack liegen könnte. Da sehe ich sogar davon ab, dass der Schluss zu harmlos und lieb daherkommt, fast eine falsche Botschaft vermittelt.

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hoffman587

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Ja, ich gebe dir recht einer der besseren Vertreter des Genres, wenn ich du schon größtenteils bemerkt hast nicht ohne Fehler, da schließe ich mich dir an.


LuckyPunk

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Bewertung2.5Ärgerlich

Billige, melodramatische Amischmonzette mit fragwürdiger Doppelmoral, der man eigentlich nix abgewinnen kann.
Was bleibt ist viel, viel verschenktes Potenzial...

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Sicherlich ein stark gespielter Film, der aber in der Botschaft reaktionär bleibt und eine Chance verspielt. Es bleibt der Eindruck, dass es sich um eine intellektuelle Variante von "Ein Mann sieht rot" (1974) handelt. In weiten Teilen verpasst man dem Film einen subversiven Anstrich, um dann am Ende doch in die üblichen Genreregeln zu verfallen. Zunächst überrascht dies den Zuschauer, aber in der Nachwirkung setzt dann leichte Verärgerung ein. Ein sorgsam aufgebauter Film mit enttäuschend einfallslos geratenem Ende. "Die Fremde in dir" ist somit ein Selbstjustizthriller unter dem Deckmantel der scheinbaren Aufgeklärtheit nach dem Motto: "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Wenn der Bösewicht nur eindimensional genug präsentiert wird, ist halt jedes Mittel recht.

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Sigmund

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Bewertung3.0Schwach

Musterbeispiel für ein misslungenes Mainstream-Drama, das seinen ambitionierten Kern an eine Reihe fauler Kompromisse verrät.
Denn merke: Je größer (und damit schlichter) das Zielpublikum, desto wichtiger, dass die Hauptfigur "sympathisch" ist. Die von Jodie Foster gespielte, traumatisierte Protagonistin soll also trotz ihrer ständigen Morde einen hohen Sympathiewert behalten. Hm. Lässt sich hinbiegen. Man muss ihre Opfer einfach durchgehend als Karikaturen des Bösen darstellen. Motto: die haben es einfach verdient, diese Schweine!
Nur hat man sich mit solchen Platitüden leider automatisch aus Sphären jenseits der BILD-Ideologie verabschiedet.

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lowco

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Bewertung1.0Ärgerlich

so'n schmarrn
der eine punkt geht an terrence.

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stalker

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Bewertung1.0Ärgerlich

Rache frei! Oder wie soll ich das Ende verstehen? Das Opfer wird zum Täter und Täter werden zu Opfern. Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert. Ein Hoch auf den Affenzirkus und die Zahnpasta mit Avocadogeschmack. Nein, "Die Fremde in Dir" ist kein harmloser Blick auf eine verstörte Frau, sondern eine Rechtfertigung der Verstörung.

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ettlchris

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr guter Film über Selbstjustiz, der die Hauptfigur nicht wie in so vielen Filmen dieses Genres die Hauptfigur als "emotionslosen" Rächer darstellt. Das innere Zerwürfnis wird durch Jodies gewohnt gutes Spiel gut dargestellt, wobei die Handlung die ein oder andere Schwäche in Form von Langatmigkeit zeigt. Alles in Allem gut insziniert, tolle Musik und New York wurde gut eingefangen. Thumbs up!

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