Auf den ersten Blick ist “Die Fremde in Dir” nur ein Film wie viele andere. Schnell wird aber klar, dass sich dieser Film von anderen Filmen mit der Selbstjustizthematik deutlich abhebt. Wo klassische Rachethriller den bloßen Racheakt in den Vordergrund stehen und die Hauptfiguren oft von jetzt auf gleich zum gefühlslosen Killer mutieren, ist “Die Fremde in Dir” dabei vielschichtiger und beleuchtet das komplette Spektrum von Erica Bains Gefühlen, Sorgen und Ängsten. “Die Fremde in Dir” ist ein Film, der somit auf jeden Fall einen Blick wert ist und zu den besseren Filmen dieses Subgenres gehört. Gut besetzt und gut gespielt, ist der Film einen Blick wert!
Hervorragend gespielt von Jodie Foster, die ihren Verlobten bei einem Überfall verliert und zur Rächerin wird, die sich selbst wie eine Fremde fühlt. Die Bilder des nächtlichen New York gefallen, aber der Inhalt verstrickt sich nach einer zumindest theoretisch glaubwürdigen Gewalterfahrung der Hauptperson zu Beginn in zunehmend unglaubwürdige "Dauertraumatisierungen", der Erika mit immer neuen Racheakten begegnet. Die merkwürdige Freundschaft mit dem Policeofficer ist ebenfalls nicht sehr glaubhaft, bekommt gegen Ende sogar eine äußerst bizarre Komponente. Besonders enttäuscht hat mich der Schluss. Der ist bei aller Fiktion moralisch höchst fragwürdig. Dann seh ich mir lieber einen "Rachethriller" à la Tarrantino oder "Okami" an. Da weiß ich, daß es nicht um eine pseudo-moralische Aussage geht, sondern einfach stilistisch überzeichnet ist.
Obschon «The Brave One» kein gängiger Selbstjustiz-Thriller ist, bietet nicht nur das Ende reichlich Stoff für kontroverse Diskussionen. Inhaltlich spricht der Film niedere Instinkte an, handwerklich bietet er vorzügliches Kino.
‚Die Fremde in dir’ beginnt mit einer kurzen Einführung der Charaktere Erica und David und deren gemeinsamen Liebesglücks. Tatsächlich gelingt es Regisseur Neil Jordan mit wenigen, Gesten, Worte und gemeinsame Momente beinhaltenden Szenen, die beiden in ihrer Beziehung zueinander glaubwürdig genug zu verwurzeln, um die folgenden Ereignisse plausibel erklären zu können. Der Überfall auf das Paar wird in einer drastisch-schockierenden Direktheit gezeigt, deren Eindruck des Unmittelbaren durch die teilweise Darstellung in Form der Aufnahmen einer Handykamera verstärkt wird, die den Zuschauer zu einer extrem unangenehmen Form der Partizipation an der Täterperspektive ‚zwingt’. Für eine Mainstream-Produktion ist die Brutalität dieser Sequenz (und einige der folgenden) sicher ungewöhnlich, verkommt vor dem Hintergrund der daraus resultierenden Ereignisse jedoch nicht zum Selbstzweck. Vielmehr wird sie zur Grundlage der moralischen Fragen, die der Film unweigerlich aufwirft…
‚Die Fremde in dir’ beginnt mit einer kurzen Einführung der Charaktere Erica und David und deren gemeinsamen Liebesglücks. Tatsächlich gelingt es Regisseur Neil Jordan mit wenigen, Gesten, Worte und gemeinsame Momente beinhaltenden Szenen, die beiden in ihrer Beziehung zueinander glaubwürdig genug zu verwurzeln, um die folgenden Ereignisse plausibel erklären zu können. Der Überfall auf das Paar wird in einer drastisch-schockierenden Direktheit gezeigt, deren Eindruck des Unmittelbaren durch die teilweise Darstellung in Form der Aufnahmen einer Handykamera verstärkt wird, die den Zuschauer zu einer extrem unangenehmen Form der Partizipation an der Täterperspektive ‚zwingt’. Für eine Mainstream-Produktion ist die Brutalität dieser Sequenz (und einige der folgenden) sicher ungewöhnlich, verkommt vor dem Hintergrund der daraus resultierenden Ereignisse jedoch nicht zum Selbstzweck. Vielmehr wird sie zur Grundlage der moralischen Fragen, die der Film unweigerlich aufwirft.
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Nach dem harten Auftakt macht der Film nicht den Fehler, Jodie Fosters Wandlung zum Racheengel im direkten Anschluss stattfinden zu lassen. Von Foster überzeugend dargestellt geht es zunächst um Ericas Ängste, ihr normales Leben unter nicht normalen Umständen im Schatten des Geschehenen weiterzuführen. In Sachen Charakterzeichnung und Plausibilität ist dies mit die stärkste Phase des Films, Foster wird dabei von passender musikalischer Untermalung und gelungener Kameraarbeit unterstützt.
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Zwischendurch wird Terrence Howard als Detective Mercer vorgestellt, dessen Subplot jedoch vergleichsweise lieblos umgesetzt und auch nicht sonderlich spannend wirkt, für das weitere Voranschreiten der Handlung allerdings notwendig ist und in dieser Form auch nicht von der eigentlichen Haupthandlung ablenkt.
In der Folge erwirbt Erica illegal eine Waffe, die ihr Sicherheit und Schutz zurückgeben soll. Ab hier wird die zuvor etablierte Kausalität des Films lückenhaft. Waren Handlung und die Psychologie der Protagonistin bis hierhin striktes Ergebnis von Ursache und Wirkung, beginnt nun eine gewisse Willkür. So gerät Erica beinahe jeden Tag in Situationen, in denen ihr Leben oder das anderer bedroht wird, worauf sie mit gnadenlosem Gebrauch ihrer Schusswaffe reagiert. Zwar bleiben der Zwiespalt, in den sich die Hauptdarstellerin manövriert und ihre moralische Antiselbstwerdung stets präsente Themen (wobei auch deren Effekt auf die Öffentlichkeit sehr geschickt eingebracht wird), doch fast zu sehr gleitet der Film ins Konstruierte ab, womit er sich den zuvor bewusst umgangenen Klischees seiner Genrekollegen des revenge movies beinahe unterordnet. Dank einer weiterhin straffen Inszenierung, der sehr guten Darstellerleistungen und der nie ins plakative ausartenden Bebilderung kann man diese Schwächen jedoch verzeihen.
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Besonders ist es dann das Ende, das den Gesamteindruck einer für ihre Gattung außergewöhnlich gut gelungenen Produktion unterstreicht. Unkonventionell und alles andere als dem Mainstream unterwürfig löst sich die Situation auf, ohne ihre Charaktere wirklich zu entlassen. Der unweigerlich zum Absturz führende Drahtseilakt zwischen Gerechtigkeit und blinder Rache findet nicht zu einem ‚guten’ Schluss, sondern zu einem höchst fragwürdigen, der das moralische, unlösbar scheinende Dilemma noch einmal in all seiner Unerbittlichkeit darlegt.
Jordan verpackt die schlichte Grundidee in einen gradlinig und intelligent gemachten Thriller. [...] “The Brave One” manipuliert den Zuschauer noch nicht mal subtil, sondern mit dem Holzhammer - die Sympathien sind klar verteilt: Die Protagonistin, völlig aus der Bahn geworfen durch den Überfall und Mord an ihrem Freund, greift zum einzig sinnvoll erscheinenden Mittel, der Selbstjustiz. Das ist zwar ziemlich fragwürdig, aber dafür zumindest gut erzählt.
Zwar ist „Die Fremde in Dir“ rein inhaltlich gesehen ein ähnliches Rache-Drama wie der kürzlich angelaufene Film „Death Sentence – Todesurteil“. Doch im Gegensatz zur eher actionlastigen Variante mit Kevin Bacon bietet Jodie Foster hier Gefühlskino vom Feinsten.
Klar, auch dieser Film kommt um Gewalt nicht herum. Zumal Erica von den Medien schnell zur Heldin der Selbstjustiz gehyped wird. Aber diese Momente sind wie im wahren Leben: ein kurzer Knall und dann ist alles auch schon vorbei. Hier wird die Gewalt nicht zum Selbstzweck, sondern gut in der Handlung platziert, um diese behutsam voranzubringen.
[...] Selbstjustiz, die Zweite. Nach dem erst kürzlich angelaufenen „Death Sentence“ schicken sich nun Regisseur Neil Jordan („The Crying Game“) und Hauptdarstellerin Jodie Foster („Das Schweigen der Lämmer“) an, der Thematik neue Seiten abzugewinnen. Während Kevin Bacons Rachefeldzug auf Action und die Spirale der Gewalt ausgelegt ist, liegt der Schwerpunkt bei „Die Fremde in dir“ auf dem persönlichen Schicksal der Protagonistin und den Reaktionen der Gesellschaft. Allerdings macht dies den Film weder interessanter noch anspruchsvoller - und auf keinen Fall unterhaltsamer. [...]
Erstaunlich wie langatmig Regie Veteran Neil Jordan diesen Rachefilm mit eindeutiger Botschaft inszeniert hat. Der Film hatte bis auf seine Auflösung dem Trailer nichts hinzuzufügen. Leider war auch Jodie Fosters Charakter vor dem Abstieg in die Untiefen der Rache wenig glaubwürdig. Eine ärgerliche und klare Enttäuschung.
Dieser Film handelt von Betroffenheit. Er zeichnet das beklemmende Bild einer Journalistin, deren Leben nach einem brutalem Überfall und Missbrauch quasi ausgewechselt wird. In ihrer Traumatisierung verändert sich die Innen- und Außenwahrnehmung und so auch die Interaktion mit ihrer Umgebung: Sie stolpert immer wieder in ähnliche Gewaltsituationen hinein. "Die Frage ist, finde ich sie oder finden sie mich?", fragt so auch Jodie Foster, der die Rolle des Opfers wie auf den Leib geschrieben scheint - des Opfers, das dann selbst zum Täter wird. Getragen von der Erzählstimme der Hauptprotagonistin bleibt die zentrale Frage des Films, ob sie sich aus ihrer unfreiwilligen einseitig-emotionalen Fixierung lösen kann. Das Thema "Selbstjustiz und Ethik" ist insofern nicht der geeignete Blickwinkel, unter dem man sich "Die Fremde in Dir" ansehen sollte.
Foster und Jordan geht es um die schizophrene Situation einer Frau, die sich selbst nicht mehr wieder erkennt. Dem Zuschauer wird dabei bis an die Schmerzgrenze die Frage aufgezwungen, wie er selbst reagieren würde. [...] Ein klares Plädoyer für Selbstjustiz.
Von Neil Jordan hätte man durchaus eine unkonventionelle, zumindest aber ideologisch vertretbarere Version des Selbstjustiz-Stoffes erwarten dürfen. Stattdessen aber schlägt der Film sogar noch tiefer in die Kerbe als es der ebenfalls gerade gestartete „Death Sentence“ tat, schreibt Justizia einseitig ab und bezieht vorschnell eine manipulative Stellung zum Leiden seiner Heldin. Stinklangweilig und dröge inszeniert, erschöpft sich der Film in Peinlichkeiten und wirren „Taxi Driver“-Zitaten - eine herbe Enttäuschung!
Ganz gruseliges Thema, irgendwie auch nachvollziehbare Struktur, aber dennoch etwas zu unrealistisch fuer meinen Geschmack. Aber mal ein Denkanreiz zum Thema Selbstjustiz...
Obwohl gewisse Klischees hier bedient und überspitzt dargestellt wurden, fand ich diese Tatsache in dem Fall für den weitern Filmverlauf schon als angemessen. Das Thema Gewalt und Selbstjustiz hat mich hier durch die guten Schauspielerischen Leistungen der beiden Protagonisten auf ganzer Filmlänge fasziniert und in seinen Bann gezogen... Etwas bedenklich fand ich allerdings das Ende....
Nicht leicht zu verdauendes Psychothrillerdrama um Rache und Moral. Nachdem Erikas Verlobter nach einer völlig sinnlosen und unnötigen Verprügelung stirbt und sie ins Koma fällt, entschließt sie einige Wochen später Selbstjustiz an den Tätern zu üben. Es entwickelt sich 'Die Fremde in dir' und nach einiger Zeit ist sie ein völlig anderer Mensch ohne Verknüpfung zu ihrem früheren Leben oder zur Person. Sie ist plötzlich kalt und rachsüchtig... Jodie Foster spielt einmal mehr die verzweifelte Hauptcharakterin und das gewohnt mit angemessener Mimik und absoluter Glaubhaftigkeit. Anspruchsvoller und spannender Rachethriller.
Doch irgendwie nicht so schlecht, wie ich dachte. "Die Fremde in Dir" bleibt zwar ein typischer nach konventionellen Maßstäben inszenierter Film, besitzt aber ein paar vehältnismäßig gute Szenen und transportiert authentisch die Stimmung und die Gefühle, die in Erica vorgehen. Leider ist die Story gerade gegen Ende nicht mehr ganz stimmig und realistisch, was bei so einem Film schon störend sein kann.
Dennoch ist die Thematik der Selbstjustiz und der gesetzlich festgelegten Untätigkeit der Polizei nach wie vor ein interessantes Thema, denn irgendwo fragt man sich doch wirklich, warum immer erst so viel passieren muss, bevor die Polizei eingreift und selbst dann ist die Frage, ob der Täter seine gerechte Strafe bekommt.
Gelungener Thriller, der jedoch in den Main-Stream hinein gerät. Bietet allerdings ein gelungenes Ende. die Schauspielerische Leistung ist gut, wie so meistens bei J. Foster. er ist spannen, trotz z.T. vorhersehbaren Ereignissen. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt. Ich habe auch kein Problem ihn mehrmals an zuschauen in kürzerer Zeit. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt.
Empfehlenswert.
"Die Fremde in dir" ist eine ganz große Enttäuschung. Der Film, der mit pseudo- poetischen Floskeln um die Ecke kommt, gewinnt dem Thema Rache und Selbstjustiz nichts Neues ab, obwohl der Film mit allen erdenklichen Kniffen versucht die Geschichte rund um Erica Bain auf ein hohes, cineastisches Podest zu stellen. Dass er dieses Podest weder halten kann noch verdient hat, ist Angesichts von einförmigen Figuren, zum Himmel stinkenden Klischees und dumpfen Off- Kommentaren, genau so klar wie das völlig missratene Finale: Ein klobiger Schlagabtausch von dümmlichen Phrasen des Genre- Regelwerks von Rache- Thrillern wie etwa "Ein Mann sieht rot" und bis zur äußersten Schmerzgrenze inkonsequent der Geschichte, der Aussage des Films und den Figuren gegenüber. Es ist überaus schade, das Neil Jordan und Jodie Foster, die beide normalerweise für Qualitätskino stehen, einen solchen, halbherzigen und flatterhaften Mist gedreht haben.
"Die Fremde in Dir" gehört zu den vielen Rache-Thrillern, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Dieser hier gehört ganz klar zu den Kanditaten, die mehr in Richtung Drama gehen und weniger dem Thriller angehören. Dabei wirkt "Die Fremde in Dir" leider viel zu klein, zu wenig einprägsam und zu wenig von sich überzeugt. Kurz: Der Film kommt klein daher, könnte aber viel größer sein. Trotzdem bekommt man hier keine schlechte Kost geliefert und darf sich auf eine tolle Jodie Foster freuen, die in ihrer Rolle richtig aufblüht. Auch das Ende selbst hat mich sehr bewegt und gepackt, was mit an dem Soundtrack liegen könnte. Da sehe ich sogar davon ab, dass der Schluss zu harmlos und lieb daherkommt, fast eine falsche Botschaft vermittelt.
Ja, ich gebe dir recht einer der besseren Vertreter des Genres, wenn ich du schon größtenteils bemerkt hast nicht ohne Fehler, da schließe ich mich dir an.
Billige, melodramatische Amischmonzette mit fragwürdiger Doppelmoral, der man eigentlich nix abgewinnen kann.
Was bleibt ist viel, viel verschenktes Potenzial...
Sicherlich ein stark gespielter Film, der aber in der Botschaft reaktionär bleibt und eine Chance verspielt. Es bleibt der Eindruck, dass es sich um eine intellektuelle Variante von "Ein Mann sieht rot" (1974) handelt. In weiten Teilen verpasst man dem Film einen subversiven Anstrich, um dann am Ende doch in die üblichen Genreregeln zu verfallen. Zunächst überrascht dies den Zuschauer, aber in der Nachwirkung setzt dann leichte Verärgerung ein. Ein sorgsam aufgebauter Film mit enttäuschend einfallslos geratenem Ende. "Die Fremde in dir" ist somit ein Selbstjustizthriller unter dem Deckmantel der scheinbaren Aufgeklärtheit nach dem Motto: "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Wenn der Bösewicht nur eindimensional genug präsentiert wird, ist halt jedes Mittel recht.
Musterbeispiel für ein misslungenes Mainstream-Drama, das seinen ambitionierten Kern an eine Reihe fauler Kompromisse verrät.
Denn merke: Je größer (und damit schlichter) das Zielpublikum, desto wichtiger, dass die Hauptfigur "sympathisch" ist. Die von Jodie Foster gespielte, traumatisierte Protagonistin soll also trotz ihrer ständigen Morde einen hohen Sympathiewert behalten. Hm. Lässt sich hinbiegen. Man muss ihre Opfer einfach durchgehend als Karikaturen des Bösen darstellen. Motto: die haben es einfach verdient, diese Schweine!
Nur hat man sich mit solchen Platitüden leider automatisch aus Sphären jenseits der BILD-Ideologie verabschiedet.
Rache frei! Oder wie soll ich das Ende verstehen? Das Opfer wird zum Täter und Täter werden zu Opfern. Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert. Ein Hoch auf den Affenzirkus und die Zahnpasta mit Avocadogeschmack. Nein, "Die Fremde in Dir" ist kein harmloser Blick auf eine verstörte Frau, sondern eine Rechtfertigung der Verstörung.
Ein sehr guter Film über Selbstjustiz, der die Hauptfigur nicht wie in so vielen Filmen dieses Genres die Hauptfigur als "emotionslosen" Rächer darstellt. Das innere Zerwürfnis wird durch Jodies gewohnt gutes Spiel gut dargestellt, wobei die Handlung die ein oder andere Schwäche in Form von Langatmigkeit zeigt. Alles in Allem gut insziniert, tolle Musik und New York wurde gut eingefangen. Thumbs up!
Da stand ich also in der Videothek und suchte einen Film. Mein Blick viel sofort auf "Die Frmde in Dir", da mich das Cover sofort ansprach, was nicht viele Filme schaffen. Das Jodie Foster dabei war, überzeugte mich, einen guten Film gefrunden zu haben. Als ich die Geschichte auf der Rückseite las, beschloss ich, in mir anzusehen.
Gesagt getan. Die erste Stunde des Films gefiel mir eher weniger...ich würde sagen - max. 6 Punkte von 10. Doch nach der hälfte der Spielzeit wurde der Film immer "öder", ich war frustriert von der Figur, die Jodie Foster darstellen soll und die Handlung selbst war genauso schlecht.
Das ich den Film dann doch noch zu Ende gesehen habe, grenzt an ein Wunder. Denn ich musste mich schon dazu zwingen.
Der Film ist zum Teil vorhersehbar, das Ende, womit ich jedoch nicht gerechnet habe, passte nicht so recht - mir jedenfalls.
Zur Bewertung: max. 6 Punkte bis zur ungefähren Mitte, danach sinkt der Punktestand auf der Skala Linear und proportional mit der Filmlänge und erreicht am Ende sein lokales Minimum von 3 Punkten.
So gebe ich am Schluss nach langem hin und her insgesamt nur 3 Punkte, da ich den Film nicht nochmal sehen werde und ihn auch nicht weiter empfehlen kann.
Normalerweise bin ich von Jodie Foster nur gutes gewöhnt und es schmerzt mich, einen Film mit ihr so schlecht bewerten zu müssen.
Sehr gut gespielt von Jodie Foster, ich fand sie in diesem Streifen einfach klasse! Sie schafft es, ihre Figur sehr authentisch rüberzubringen.
Der Film ist spannend, wenn auch streckenweise etwas langatmig. Das hier viel kritisierte Ende empfand ich als passend und eigentlich nur konsequent.
Brisantes und immerwieder interessantes Thema, leider manchmal etwas lieblos in der Umsetzung. Der Film lässt tief in die Psyche ein Gewaltopfers blicken. Darauf liegt auch der Fokus. Wen interessiert schon, ob Rache moralisch korrekt oder vertretbar ist, schließlich hegt jeder hin und wieder solche Gedanken. Ich finde es gut, dass auf den moralischen Holzhammer verzichtet wird. Jodie Foster spielt das sehr überzeugend, auch wenn sie mit der Frisur manchmal aussieht wie ein Kerl. Eine Spur mehr Dynamik hätte ich mir allerdings schon gewünscht.
Tiefsinniger als man zunächst glauben mag, nur nicht immer ganz so spannend wie er hätte sein können.
Ein durchaus sehr guter Thriller mit einem sehr interessanten Thema. Was passiert mit einem Menschen, wenn er opfer eines Verbrechens wird? Schlisst er sich zuhause ein oder nimmt dieser Mensch die Justiz selbst in die Hand? Diese Thematik wird hier sehr spannend erzählt und mit einer doch recht guten Kriminalgeschichte verknüpft. Jodie Foster spielt ihre Rolle auch sehr gut. Kann man sich durchaus mal ansehen den Film
Die Fremde in Dir - Kritik
US 2007 Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 27.09.2007
Kritiken (11) — Film: Die Fremde in Dir
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenAuf den ersten Blick ist “Die Fremde in Dir” nur ein Film wie viele andere. Schnell wird aber klar, dass sich dieser Film von anderen Filmen mit der Selbstjustizthematik deutlich abhebt. Wo klassische Rachethriller den bloßen Racheakt in den Vordergrund stehen und die Hauptfiguren oft von jetzt auf gleich zum gefühlslosen Killer mutieren, ist “Die Fremde in Dir” dabei vielschichtiger und beleuchtet das komplette Spektrum von Erica Bains Gefühlen, Sorgen und Ängsten. “Die Fremde in Dir” ist ein Film, der somit auf jeden Fall einen Blick wert ist und zu den besseren Filmen dieses Subgenres gehört. Gut besetzt und gut gespielt, ist der Film einen Blick wert!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenHervorragend gespielt von Jodie Foster, die ihren Verlobten bei einem Überfall verliert und zur Rächerin wird, die sich selbst wie eine Fremde fühlt. Die Bilder des nächtlichen New York gefallen, aber der Inhalt verstrickt sich nach einer zumindest theoretisch glaubwürdigen Gewalterfahrung der Hauptperson zu Beginn in zunehmend unglaubwürdige "Dauertraumatisierungen", der Erika mit immer neuen Racheakten begegnet. Die merkwürdige Freundschaft mit dem Policeofficer ist ebenfalls nicht sehr glaubhaft, bekommt gegen Ende sogar eine äußerst bizarre Komponente. Besonders enttäuscht hat mich der Schluss. Der ist bei aller Fiktion moralisch höchst fragwürdig. Dann seh ich mir lieber einen "Rachethriller" à la Tarrantino oder "Okami" an. Da weiß ich, daß es nicht um eine pseudo-moralische Aussage geht, sondern einfach stilistisch überzeichnet ist.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenObschon «The Brave One» kein gängiger Selbstjustiz-Thriller ist, bietet nicht nur das Ende reichlich Stoff für kontroverse Diskussionen. Inhaltlich spricht der Film niedere Instinkte an, handwerklich bietet er vorzügliches Kino.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen‚Die Fremde in dir’ beginnt mit einer kurzen Einführung der Charaktere Erica und David und deren gemeinsamen Liebesglücks. Tatsächlich gelingt es Regisseur Neil Jordan mit wenigen, Gesten, Worte und gemeinsame Momente beinhaltenden Szenen, die beiden in ihrer Beziehung zueinander glaubwürdig genug zu verwurzeln, um die folgenden Ereignisse plausibel erklären zu können. Der Überfall auf das Paar wird in einer drastisch-schockierenden Direktheit gezeigt, deren Eindruck des Unmittelbaren durch die teilweise Darstellung in Form der Aufnahmen einer Handykamera verstärkt wird, die den Zuschauer zu einer extrem unangenehmen Form der Partizipation an der Täterperspektive ‚zwingt’. Für eine Mainstream-Produktion ist die Brutalität dieser Sequenz (und einige der folgenden) sicher ungewöhnlich, verkommt vor dem Hintergrund der daraus resultierenden Ereignisse jedoch nicht zum Selbstzweck. Vielmehr wird sie zur Grundlage der moralischen Fragen, die der Film unweigerlich aufwirft…
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenJordan verpackt die schlichte Grundidee in einen gradlinig und intelligent gemachten Thriller. [...] “The Brave One” manipuliert den Zuschauer noch nicht mal subtil, sondern mit dem Holzhammer - die Sympathien sind klar verteilt: Die Protagonistin, völlig aus der Bahn geworfen durch den Überfall und Mord an ihrem Freund, greift zum einzig sinnvoll erscheinenden Mittel, der Selbstjustiz. Das ist zwar ziemlich fragwürdig, aber dafür zumindest gut erzählt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenZwar ist „Die Fremde in Dir“ rein inhaltlich gesehen ein ähnliches Rache-Drama wie der kürzlich angelaufene Film „Death Sentence – Todesurteil“. Doch im Gegensatz zur eher actionlastigen Variante mit Kevin Bacon bietet Jodie Foster hier Gefühlskino vom Feinsten.
Klar, auch dieser Film kommt um Gewalt nicht herum. Zumal Erica von den Medien schnell zur Heldin der Selbstjustiz gehyped wird. Aber diese Momente sind wie im wahren Leben: ein kurzer Knall und dann ist alles auch schon vorbei. Hier wird die Gewalt nicht zum Selbstzweck, sondern gut in der Handlung platziert, um diese behutsam voranzubringen.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Selbstjustiz, die Zweite. Nach dem erst kürzlich angelaufenen „Death Sentence“ schicken sich nun Regisseur Neil Jordan („The Crying Game“) und Hauptdarstellerin Jodie Foster („Das Schweigen der Lämmer“) an, der Thematik neue Seiten abzugewinnen. Während Kevin Bacons Rachefeldzug auf Action und die Spirale der Gewalt ausgelegt ist, liegt der Schwerpunkt bei „Die Fremde in dir“ auf dem persönlichen Schicksal der Protagonistin und den Reaktionen der Gesellschaft. Allerdings macht dies den Film weder interessanter noch anspruchsvoller - und auf keinen Fall unterhaltsamer. [...]
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenErstaunlich wie langatmig Regie Veteran Neil Jordan diesen Rachefilm mit eindeutiger Botschaft inszeniert hat. Der Film hatte bis auf seine Auflösung dem Trailer nichts hinzuzufügen. Leider war auch Jodie Fosters Charakter vor dem Abstieg in die Untiefen der Rache wenig glaubwürdig. Eine ärgerliche und klare Enttäuschung.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenDieser Film handelt von Betroffenheit. Er zeichnet das beklemmende Bild einer Journalistin, deren Leben nach einem brutalem Überfall und Missbrauch quasi ausgewechselt wird. In ihrer Traumatisierung verändert sich die Innen- und Außenwahrnehmung und so auch die Interaktion mit ihrer Umgebung: Sie stolpert immer wieder in ähnliche Gewaltsituationen hinein. "Die Frage ist, finde ich sie oder finden sie mich?", fragt so auch Jodie Foster, der die Rolle des Opfers wie auf den Leib geschrieben scheint - des Opfers, das dann selbst zum Täter wird. Getragen von der Erzählstimme der Hauptprotagonistin bleibt die zentrale Frage des Films, ob sie sich aus ihrer unfreiwilligen einseitig-emotionalen Fixierung lösen kann. Das Thema "Selbstjustiz und Ethik" ist insofern nicht der geeignete Blickwinkel, unter dem man sich "Die Fremde in Dir" ansehen sollte.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenFoster und Jordan geht es um die schizophrene Situation einer Frau, die sich selbst nicht mehr wieder erkennt. Dem Zuschauer wird dabei bis an die Schmerzgrenze die Frage aufgezwungen, wie er selbst reagieren würde. [...] Ein klares Plädoyer für Selbstjustiz.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenVon Neil Jordan hätte man durchaus eine unkonventionelle, zumindest aber ideologisch vertretbarere Version des Selbstjustiz-Stoffes erwarten dürfen. Stattdessen aber schlägt der Film sogar noch tiefer in die Kerbe als es der ebenfalls gerade gestartete „Death Sentence“ tat, schreibt Justizia einseitig ab und bezieht vorschnell eine manipulative Stellung zum Leiden seiner Heldin. Stinklangweilig und dröge inszeniert, erschöpft sich der Film in Peinlichkeiten und wirren „Taxi Driver“-Zitaten - eine herbe Enttäuschung!
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Kommentare (61) — Film: Die Fremde in Dir
Kommentar schreibenNayuma 2012/01/19 15:14:36
Kommentar löschenGanz gruseliges Thema, irgendwie auch nachvollziehbare Struktur, aber dennoch etwas zu unrealistisch fuer meinen Geschmack. Aber mal ein Denkanreiz zum Thema Selbstjustiz...
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Framesurfer 2011/11/24 16:57:40
Kommentar löschenUnbedingt im Orginal ansehen!
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countcount 2011/11/12 10:50:08
Kommentar löschenObwohl gewisse Klischees hier bedient und überspitzt dargestellt wurden, fand ich diese Tatsache in dem Fall für den weitern Filmverlauf schon als angemessen. Das Thema Gewalt und Selbstjustiz hat mich hier durch die guten Schauspielerischen Leistungen der beiden Protagonisten auf ganzer Filmlänge fasziniert und in seinen Bann gezogen... Etwas bedenklich fand ich allerdings das Ende....
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moviee 2011/11/12 01:21:47
Kommentar löschenNicht leicht zu verdauendes Psychothrillerdrama um Rache und Moral. Nachdem Erikas Verlobter nach einer völlig sinnlosen und unnötigen Verprügelung stirbt und sie ins Koma fällt, entschließt sie einige Wochen später Selbstjustiz an den Tätern zu üben. Es entwickelt sich 'Die Fremde in dir' und nach einiger Zeit ist sie ein völlig anderer Mensch ohne Verknüpfung zu ihrem früheren Leben oder zur Person. Sie ist plötzlich kalt und rachsüchtig... Jodie Foster spielt einmal mehr die verzweifelte Hauptcharakterin und das gewohnt mit angemessener Mimik und absoluter Glaubhaftigkeit. Anspruchsvoller und spannender Rachethriller.
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Village Hero 2011/10/09 23:47:30
Kommentar löschengut inszeniert; Jodie Foster klasse; allerdings zu straight-forward & (vor allem das Ende) moralisch inakzeptabel
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Acry 2011/09/07 20:12:56
Kommentar löschenDoch irgendwie nicht so schlecht, wie ich dachte. "Die Fremde in Dir" bleibt zwar ein typischer nach konventionellen Maßstäben inszenierter Film, besitzt aber ein paar vehältnismäßig gute Szenen und transportiert authentisch die Stimmung und die Gefühle, die in Erica vorgehen. Leider ist die Story gerade gegen Ende nicht mehr ganz stimmig und realistisch, was bei so einem Film schon störend sein kann.
Dennoch ist die Thematik der Selbstjustiz und der gesetzlich festgelegten Untätigkeit der Polizei nach wie vor ein interessantes Thema, denn irgendwo fragt man sich doch wirklich, warum immer erst so viel passieren muss, bevor die Polizei eingreift und selbst dann ist die Frage, ob der Täter seine gerechte Strafe bekommt.
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MOVIE...FAN 2011/05/30 14:43:09
Kommentar löschenGelungener Thriller, der jedoch in den Main-Stream hinein gerät. Bietet allerdings ein gelungenes Ende. die Schauspielerische Leistung ist gut, wie so meistens bei J. Foster. er ist spannen, trotz z.T. vorhersehbaren Ereignissen. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt. Ich habe auch kein Problem ihn mehrmals an zuschauen in kürzerer Zeit. die Handlung ist eigentlich Simpel: Vergeltung, Rache und Selbstjustiz, die dann zur "Sucht" ausufert. aus Opfer wird Täter und umgekehrt.
Empfehlenswert.
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stuforcedyou 2011/05/18 02:13:09
Kommentar löschen"Die Fremde in dir" ist eine ganz große Enttäuschung. Der Film, der mit pseudo- poetischen Floskeln um die Ecke kommt, gewinnt dem Thema Rache und Selbstjustiz nichts Neues ab, obwohl der Film mit allen erdenklichen Kniffen versucht die Geschichte rund um Erica Bain auf ein hohes, cineastisches Podest zu stellen. Dass er dieses Podest weder halten kann noch verdient hat, ist Angesichts von einförmigen Figuren, zum Himmel stinkenden Klischees und dumpfen Off- Kommentaren, genau so klar wie das völlig missratene Finale: Ein klobiger Schlagabtausch von dümmlichen Phrasen des Genre- Regelwerks von Rache- Thrillern wie etwa "Ein Mann sieht rot" und bis zur äußersten Schmerzgrenze inkonsequent der Geschichte, der Aussage des Films und den Figuren gegenüber. Es ist überaus schade, das Neil Jordan und Jodie Foster, die beide normalerweise für Qualitätskino stehen, einen solchen, halbherzigen und flatterhaften Mist gedreht haben.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Dalia 2011/05/18 10:09:19
Antwort löschenWie wahr!
Isolation 2011/05/15 18:47:55
Kommentar löschen"Die Fremde in Dir" gehört zu den vielen Rache-Thrillern, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Dieser hier gehört ganz klar zu den Kanditaten, die mehr in Richtung Drama gehen und weniger dem Thriller angehören. Dabei wirkt "Die Fremde in Dir" leider viel zu klein, zu wenig einprägsam und zu wenig von sich überzeugt. Kurz: Der Film kommt klein daher, könnte aber viel größer sein. Trotzdem bekommt man hier keine schlechte Kost geliefert und darf sich auf eine tolle Jodie Foster freuen, die in ihrer Rolle richtig aufblüht. Auch das Ende selbst hat mich sehr bewegt und gepackt, was mit an dem Soundtrack liegen könnte. Da sehe ich sogar davon ab, dass der Schluss zu harmlos und lieb daherkommt, fast eine falsche Botschaft vermittelt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
hoffman587 2011/05/15 18:52:42
Antwort löschenJa, ich gebe dir recht einer der besseren Vertreter des Genres, wenn ich du schon größtenteils bemerkt hast nicht ohne Fehler, da schließe ich mich dir an.
LuckyPunk 2011/04/21 01:06:06
Kommentar löschenBillige, melodramatische Amischmonzette mit fragwürdiger Doppelmoral, der man eigentlich nix abgewinnen kann.
Was bleibt ist viel, viel verschenktes Potenzial...
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Filmkenner77 2011/04/12 17:32:40
Kommentar löschenSicherlich ein stark gespielter Film, der aber in der Botschaft reaktionär bleibt und eine Chance verspielt. Es bleibt der Eindruck, dass es sich um eine intellektuelle Variante von "Ein Mann sieht rot" (1974) handelt. In weiten Teilen verpasst man dem Film einen subversiven Anstrich, um dann am Ende doch in die üblichen Genreregeln zu verfallen. Zunächst überrascht dies den Zuschauer, aber in der Nachwirkung setzt dann leichte Verärgerung ein. Ein sorgsam aufgebauter Film mit enttäuschend einfallslos geratenem Ende. "Die Fremde in dir" ist somit ein Selbstjustizthriller unter dem Deckmantel der scheinbaren Aufgeklärtheit nach dem Motto: "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Wenn der Bösewicht nur eindimensional genug präsentiert wird, ist halt jedes Mittel recht.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigmund 2011/04/12 13:56:04
Kommentar löschenMusterbeispiel für ein misslungenes Mainstream-Drama, das seinen ambitionierten Kern an eine Reihe fauler Kompromisse verrät.
Denn merke: Je größer (und damit schlichter) das Zielpublikum, desto wichtiger, dass die Hauptfigur "sympathisch" ist. Die von Jodie Foster gespielte, traumatisierte Protagonistin soll also trotz ihrer ständigen Morde einen hohen Sympathiewert behalten. Hm. Lässt sich hinbiegen. Man muss ihre Opfer einfach durchgehend als Karikaturen des Bösen darstellen. Motto: die haben es einfach verdient, diese Schweine!
Nur hat man sich mit solchen Platitüden leider automatisch aus Sphären jenseits der BILD-Ideologie verabschiedet.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lowco 2011/04/11 23:01:15
Kommentar löschenso'n schmarrn
der eine punkt geht an terrence.
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stalker 2011/04/08 00:32:02
Kommentar löschenRache frei! Oder wie soll ich das Ende verstehen? Das Opfer wird zum Täter und Täter werden zu Opfern. Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert. Ein Hoch auf den Affenzirkus und die Zahnpasta mit Avocadogeschmack. Nein, "Die Fremde in Dir" ist kein harmloser Blick auf eine verstörte Frau, sondern eine Rechtfertigung der Verstörung.
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ettlchris 2011/01/25 22:51:42
Kommentar löschenEin sehr guter Film über Selbstjustiz, der die Hauptfigur nicht wie in so vielen Filmen dieses Genres die Hauptfigur als "emotionslosen" Rächer darstellt. Das innere Zerwürfnis wird durch Jodies gewohnt gutes Spiel gut dargestellt, wobei die Handlung die ein oder andere Schwäche in Form von Langatmigkeit zeigt. Alles in Allem gut insziniert, tolle Musik und New York wurde gut eingefangen. Thumbs up!
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moiCheCker 2010/12/14 14:43:13
Kommentar löschenSehr guter Film! Spannend und ... einfach gut!
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doctorgonzo 2010/12/14 17:10:48
Antwort löschenUnd warum?
moiCheCker 2010/12/17 15:21:02
Antwort löschenmir fällt ja nichts ein, denn der ist einfach gut! Und gut gespielt!
Bums-Biene 2010/10/14 17:41:53
Kommentar löschenDa stand ich also in der Videothek und suchte einen Film. Mein Blick viel sofort auf "Die Frmde in Dir", da mich das Cover sofort ansprach, was nicht viele Filme schaffen. Das Jodie Foster dabei war, überzeugte mich, einen guten Film gefrunden zu haben. Als ich die Geschichte auf der Rückseite las, beschloss ich, in mir anzusehen.
Gesagt getan. Die erste Stunde des Films gefiel mir eher weniger...ich würde sagen - max. 6 Punkte von 10. Doch nach der hälfte der Spielzeit wurde der Film immer "öder", ich war frustriert von der Figur, die Jodie Foster darstellen soll und die Handlung selbst war genauso schlecht.
Das ich den Film dann doch noch zu Ende gesehen habe, grenzt an ein Wunder. Denn ich musste mich schon dazu zwingen.
Der Film ist zum Teil vorhersehbar, das Ende, womit ich jedoch nicht gerechnet habe, passte nicht so recht - mir jedenfalls.
Zur Bewertung: max. 6 Punkte bis zur ungefähren Mitte, danach sinkt der Punktestand auf der Skala Linear und proportional mit der Filmlänge und erreicht am Ende sein lokales Minimum von 3 Punkten.
So gebe ich am Schluss nach langem hin und her insgesamt nur 3 Punkte, da ich den Film nicht nochmal sehen werde und ihn auch nicht weiter empfehlen kann.
Normalerweise bin ich von Jodie Foster nur gutes gewöhnt und es schmerzt mich, einen Film mit ihr so schlecht bewerten zu müssen.
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Mr. Pink 2010/09/21 00:45:13
Kommentar löschenSehr gut gespielt von Jodie Foster, ich fand sie in diesem Streifen einfach klasse! Sie schafft es, ihre Figur sehr authentisch rüberzubringen.
Der Film ist spannend, wenn auch streckenweise etwas langatmig. Das hier viel kritisierte Ende empfand ich als passend und eigentlich nur konsequent.
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RaZer 2010/07/16 20:05:29
Kommentar löschenBrisantes und immerwieder interessantes Thema, leider manchmal etwas lieblos in der Umsetzung. Der Film lässt tief in die Psyche ein Gewaltopfers blicken. Darauf liegt auch der Fokus. Wen interessiert schon, ob Rache moralisch korrekt oder vertretbar ist, schließlich hegt jeder hin und wieder solche Gedanken. Ich finde es gut, dass auf den moralischen Holzhammer verzichtet wird. Jodie Foster spielt das sehr überzeugend, auch wenn sie mit der Frisur manchmal aussieht wie ein Kerl. Eine Spur mehr Dynamik hätte ich mir allerdings schon gewünscht.
Tiefsinniger als man zunächst glauben mag, nur nicht immer ganz so spannend wie er hätte sein können.
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Smoke 2010/04/10 23:50:15
Kommentar löschenEin durchaus sehr guter Thriller mit einem sehr interessanten Thema. Was passiert mit einem Menschen, wenn er opfer eines Verbrechens wird? Schlisst er sich zuhause ein oder nimmt dieser Mensch die Justiz selbst in die Hand? Diese Thematik wird hier sehr spannend erzählt und mit einer doch recht guten Kriminalgeschichte verknüpft. Jodie Foster spielt ihre Rolle auch sehr gut. Kann man sich durchaus mal ansehen den Film
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