Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen
A Fantastic Fear of Everything (2012), GB Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Komödie
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
217 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von Crispian Mills und Chris Hopewell, mit Alan Drake und Paul Freeman
In Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen wird Simon Pegg durch seinen neuen Job als Krimi-Autor wahnsinnig, denn paranoide Wahnvorstellungen von Psycho-Killern verfolgen ihn überall.
Jack (Simon Pegg) ist Verfasser von Kinderbüchern. Doch er sucht die Herausforderung und möchte ein neues Kapitel als Autor von Detektivgeschichten aufschlagen. Sein erstes Buch soll von Serienkillern des viktorianischen Zeitalters handeln. Doch je tiefer sich Jack in die Abgründe seiner Recherche begibt, desto mehr treten die Dämonen seiner Vergangenheit zutage. All seine Kindheitsängste scheinen mörderische Gestalt anzunehmen. Was ist damals in dem Waschsalon passiert, der immer wieder in seinen Träumen auftaucht? Um diese existentielle Frage zu klären, muss Jack sich seinen Ängsten stellen und den Hort des Horrors noch einmal aufsuchen…
Hintergrund & Infos zu Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen
Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen (OT: A Fantastic Fear of Everything) wurde von Crispian Mills geschrieben und inszeniert (unter Beihilfe von Chris Hopewell). Die Geschichte basiert auf dem Buch Paranoia In The Launderette, verfasst von Bruce Robinson, der für das Drehbuch zu The Killing Fields – Schreiendes Land für den Oscar nominiert worden war und in Fan-Kreisen vor allem durch seine Arbeit an Withnail & I (Buch und Regie) bekannt wurde.
Der Komiker Simon Pegg (Shaun of the Dead, New York für Anfänger) war bei Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen auch Ausführender Produzent. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie
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Kritiken (1) — Film: Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAlles in allem ist “Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen” ein Film, der bei angepasster Erwartungshaltung durchaus durch seine Einzigartigkeit zu gefallen weiß. Anders als die meisten von Peggs bisherigen Filmen steht hier nicht der Humor im Mittelpunkt, kommt aber dennoch nicht zu kurz und sorgt in Verbindung mit schrägen Momenten und einer deutlichen Schwarzfärbung, dass es nie langweilig wird.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (19) — Film: Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen
AmeliaPond Mon, 13 May 2013 22:55:06 -0000
Kommentar löschenDas ist garantiert der einzige Film,bei dem der deutsche Titel besser ist
als der Orginaltitel :)
Hat mich trotz einiger Schwächen sehr gut unterhalten,ist aber ein Film,
den man entweder super findet oder gar nichts mit anfagen kann.
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Begbie Tue, 30 Apr 2013 19:45:48 -0000
Kommentar löschenDer Film hat mich wirklich völlig überrascht. Richtig schön skurriler Humor - lange habe ich nicht mehr laut gelacht wenn ich einen Film alleine im TV angeschaut habe...Simon Pegg spielt einfach grandios. Er hat sicher die ein oder andere Schwäche, aber dafür auch richtig geniale Szenen (Die erste Laundry-Szene). Ein absolut empfehlenswerter, kurzweiliger Film für zwischendurch..
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et7 Sun, 13 Jan 2013 10:53:58 -0000
Kommentar löschenNicht witzig... leider...
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pufaxx Sun, 25 Nov 2012 18:47:22 -0000
Kommentar löschenPuuh.
Diverse Genres (Psychogramm, Thriller, Drama, Komödie) einerseits irgendwie bloß angerissen, andererseits immer mal wieder krass überzeichnet - Ja, watt war DAS denn? Auf jeden Fall schon mal ein Riesenspaß.
Und nach dieser schrägen Achterbahnfahrt hab ich irgendwie Lust, mein "Death Certificate"-Album von Ice Cube rauszukramen, "The Wrong Nigga to Fuck Wit" zu hören und mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze durch Fürth South Central zum nächsten Waschsalon ... Ach, watt. Viel zu weit. Tanke und n paar Bier sind auch okay.
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V-wie-Fehler Tue, 30 Oct 2012 23:11:48 -0000
Kommentar löschenSo als Simon Pegg Fan muss ich die bewertung doch etwas nach oben treiben... Manchmal sollte man ohne Vorurteile einen Film ansehen. Das was ich zu sehen bekam hatte zwar zuviele Zufälle auf einmal aber dennoch war es eine reife Leistung von Simon... als der Bösewicht mit Final Countdown anschwirrt musste ich herzhaft lachen sowie bei der riesigen Pechsträhne die der arme nach sich zieht sobald er den Fuss vor die Tür setzt. Es braucht nicht immer eine verzwickte Handlung denn manchmal kann es vorkommen, dass man einen Film für die kleinen machen will... Nach dem Prinzip: Der ängstliche Pechvogel in der grossen weiten Welt!
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dbeutner Sat, 27 Oct 2012 19:36:12 -0000
Kommentar löschenMal wieder ein kleines Vorhersagedesaster: 6.0 Punkte.
Soweit hier mitunter kritisiert wird, dass der Film kaum einen Handungsfaden spinnt - ja, aber das will er auch gar nicht. "A Fantastic Fear of Everything" hat andere Stärken:
1.) Darstellung von eingebildeter Angst, demonstriert an einem Erwachsenen, letztlich sind das aber recht toll und witzig dargestellte Kinderurängste. Wer hatte als kleines Kind keine Angst, dass unterm Bett jemand lauert, oder im Keller hinter der nächsten Ecke...
2.) Schnitt. Grandiose Bildübergänge, erinnert in seiner stylischen Art an "Highlander". Insgesamt ist die Optik aber sehr verspielt, so dass der Schnitt hierin auch noch wunderbar aufgeht.
3.) Witzige Referenzen an große oder kleinere Genrewerke.
4.) Daneben allerdings eine Portion eigener Originalität.
Das alles macht keinen anspruchsvollen Film der Oberklasse, aber: SPASS! Zumindest, wenn man auf Genreparodien steht. Wäre ein toller Kandidat fürs Fantasy Filmfest gewesen!
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Marzellus Thu, 25 Oct 2012 17:19:25 -0000
Kommentar löschenAbsurd-komische Thrillomödie über die Bewältigung von Ängsten, die Etikette in Waschsalons und einen verhinderten Serienkiller.
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Moe Szyslak Tue, 23 Oct 2012 18:26:07 -0000
Kommentar löschenTotal irrer Film, der es irgendwie schafft, von Minute zu Minute noch verrückter zu werden als er davor schon war. Dass ein total paranoider und zerzauster Simon Pegg im ersten Drittel nur mit Unterhose und Morgenmantel bekleidet durch seine Müllhalde von Wohnung hetzt, um mit einem Tranchiermesser in der Hand nach Mördern zu suchen, die es nur in seinen Gedanken gibt, ist schon reichlich bizarr aber erst der Anfang des Wahnsinns. Düstere unechte Atmosphäre wie aus einem schlechtem Schauerroman, fürchterlich (absichtlich) unpassende Musikauswahl, ein Waschsalon des Grauens und eine total kranke und gerade deswegen geniale Entwicklung einer Geschichte, die man zu Beginn gar nicht so erahnen konnte, machen den Film zu einem Highlight des absonderlich-morbiden Humors. Nicht jedermanns Sache. Mich selbst hat der Film anfangs zu verstört, um ihn gut finden zu können, aber irgendwann hat es dann doch gefunkt. Spätestens ab dem Zeitpunkt, als Pegg mit seiner paranoiden Betrachtungsweise und seiner aberwitzigen Furcht vor allem in Gedanken alles noch kommentiert, was ihm Angst einflößt und was die Leute wohl deswegen von ihm denken mögen, wurde dann aber die Humorschraube nach oben gedreht und es gab reichlich was zu lachen. Nicht nur aufgrund des ganzen originellen Irrsinns in Story, Bild und Ton, sondern auch wegen Simon Pegg selbst, der hier mal wieder eindrucksvoll beweist, was für ein klasse Komiker er doch ist. Ach, und Igel spielen auch noch mit... irgendwie....
Abgedrehte 8/10 für die abgedrehte Abgedrehtheit des Abgedrehten
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Donnos Tue, 23 Oct 2012 13:14:10 -0000
Kommentar löschenHm, schwer zu bewerten: Ich mag Simon Pegg, ich mag liebevoll inszenierte Filme mit sonderbarer Stimmung, ich mag absurde Scheiße, aber mit diesem Film konnte ich echt wenig anfangen. Hatte zwar seine Lacher, aber mich hats einfach nicht gepackt und ich hab relativ früh gehofft, dass da jetzt entweder ganz viel passiert oder die DVD hängen bleibt. Auf Harold den Igel werde ich trotzdem sicherlich bald mal anstoßen.
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Sonse Fri, 19 Oct 2012 08:37:30 -0000
Kommentar löschenDer neurotische Waschsalon im Kopf eines Kinderbuchautoren auf Abwegen in drei Akten hat einen unterhaltsamen Hauptdarsteller in Simon Pegg, ein paar nette Ideen, aber leider keinen Plot und mehr als ein unscharf in weiter ferne baumelnder blass rötlicher Handlungsfaden hätte hier sehr geholfen. "A Fantastic Fear Of Everything" ist hübsch inszeniert, erinnerte mich wie bereits hier schon angemerkt wurde auch stark an Jeunet, und ich würde ihn gerne mehr mögen, als Film auf voller Länge bleibt er jedoch fast durchweg unbefriedigend. Am anstrengendsten und schwächsten empfand ich dabei sogar den ersten Akt, eine Pegg-One-Man-Show mit zuviel Voiceover, besser wurde es mit Verlassen des Raums. Wenn die Hauptfigur gezwungen ist mit der Welt "da draußen" in Form fremder Menschen und den eigenen Dämonen (der Waschsalon) direkt umzugehen. Der letzte Akt im Keller ist wieder klaustrophobischer und schwächer geraten. Die Lovestory ist lahm und das Highlight ist neben den musikalischen Gags die Stop-Motion-Fabel mit den Igeln. Süß, sympathisch und ok eben, gelungen nicht. "Moral" der losen Geschichte: Beware of the Community Support Officer... ;)
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Elman Smithee Fri, 19 Oct 2012 07:41:04 -0000
Kommentar löschenDas Psychogramm eines Kinderbuchautoren - gone wrong. Oder anders gesagt: Schön schräges Schauermärchen.
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ezemeze Thu, 11 Oct 2012 21:30:25 -0000
Kommentar löschenWow, bin begeistert was für eine abgedrehte, interessante Geschichte das war. Angenehme Verspieltheit, schöne Paranoia und ein toller visueller Mix. Der Film beweisst, dass man keine spektakulären Locations braucht, wenn man an es sich schafft, eine an sich relativ banale Story visuell und narrativ brilliant zu inszenieren.
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Mike Myers Tue, 09 Oct 2012 21:21:59 -0000
Kommentar löschenEin Glück dass ich keinen Waschsalon nötig habe :)
Kommt im O-Ton viel besser als mit der unpassenden und gelangweilten Pegg-Synchro
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ezemeze Thu, 11 Oct 2012 21:39:50 -0000
Antwort löschenWenn ich mir überlege, dass man früher mit den VHS noch nicht mal auf die Originaltonspur wechseln konnte, dann bin ich über die Entwicklung von DVD und Blu-Ray schon höchst zufrieden. Zumal bei englischsprachigen humoristischen Formaten die Übersetzungen einfach meist katastrophal sind.
Mike Myers Thu, 11 Oct 2012 22:06:48 -0000
Antwort löschenDas war für mich ein Hauptgrund, die DVD sofort zu mögen. Außerdem hat Simon Pegg in fast jedem Film eine andere Stimme.
stuforcedyou Tue, 09 Oct 2012 12:41:37 -0000
Kommentar löschenDer Film erinnerte mich an „The Bunny and the Bull“. Beide Werke sind voller Absonderlichkeiten, dargeboten mit visueller Spielerei und beide verlieren sich darin so dermaßen, dass sie ansonsten keinerlei Reize bieten. Als Sehnerv-Massage sicherlich gelungen, als Film aber wenig überzeugend und – das ist das allerschlimmste – auch sträflich öde.
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ihre-herrlichkeit Wed, 10 Oct 2012 14:10:42 -0000
Antwort löschenJa was denn nu! Gut oder schlecht? Ich bin hin- und hergerissen.
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stuforcedyou Wed, 10 Oct 2012 14:21:32 -0000
Antwort löschenschlecht, leider
ihre-herrlichkeit Wed, 10 Oct 2012 14:52:31 -0000
Antwort löschen:/
MrZUPER Tue, 09 Oct 2012 04:27:34 -0000
Kommentar löschenSicherlich nicht der beste Film unter Mitwirkung von Simon Pegg, dennoch ein kleiner Geheimtipp für einen gemütlichen Filmabend. Optisch ist der Film schonmal eine Wucht. Hier wird super mit Licht und Schatten gespielt. Die Kamera und Musik sind auch wunderschön. Die Story hat allerdings ihre Schattenseiten. Die erste Hälfte erinnert mich an einen wilden Mix aus Schwarzer Komödie und ein bisschen Drama. Die zweite Hälfte hat da schon mehr zu bieten und ist ein Mix aus Thriller, Grusel, Komödie und Drama. Ein sehr schöner Mix wie ich finde. Simon Pegg spielt toll und auch die Nebendarsteller verrichten ihre Arbeit solide. Geheimtipp!
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crab1973 Sun, 07 Oct 2012 20:04:55 -0000
Kommentar löschenNa Hoppla! Was war denn das?
Da geht man mit richtig kleinen Erwartungen an einen Film heran und wird netterweise so angenehm überrascht wie seit langem nicht mehr. Umso überraschender, da ich von „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ (denkt ja nicht, dass ich das immer ausschreib) noch nie was gehört habe und das Werk wahrlich keinen billigen Eindruck macht. Aber beginnen wir doch mit etwas Handlung.
Der Autor Jack recherchiert, für eine Geschichte, über Serienmörder im viktorianischen Zeitalter. Der, sowieso schon leicht abgehobene Jack wird durch die Lektüre immer paranoider und fängt an überall Menschen zu sehen die nach seinem Leben trachten. Er verkriecht sich immer mehr in seiner Wohnung und sieht überall nur noch Mörder und Komplotte gegen ihn.
Aber eines Tages muss der notorisch klamme Jack die Wohnung verlassen, um sich mit einem Redakteur eines Senders zu treffen der die Geschichte kaufen will.
Das ist gar nicht so einfach, wenn man überall Killer sieht die es auf einen abgesehen haben.
Ziemlich abgefahrene Mischung aus so vielen Elementen, dass ich es gar nicht mehr aufzählen kann. Nahezu alle Stilarten des Films werden genutzt, keine Idee ist zu abgefahren, um sie nicht doch noch in der Geschichte unterzubringen.
Also visuell ist „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ (weil es so schön ist) schon einmal eine Wucht.
Wunderschön gestaltete Sets, die an Jean Pierre Jeunet zu „Delikatessen“ Zeiten denken lassen, eine morbide dunkle Stadtkulisse und alles so wunderbar ausgeleuchtet, dass es wirklich eine Freude fürs Auge ist. Allein der Vorspann ist schon zum niederknien.
Aber das reicht den Machern noch nicht. Die Kameraführung arbeitet mit allen Tricks der optischen Illusion und im Halbdunkel gibt es teilweise Einstellungen mit einem Scheinwerfer und Schlagschatten. Das erinnert mehr als einmal an den deutschen Stummfilm der Zwanziger und die Klassiker die dieser hervorgebracht hat.
Dazu gibt es Scherenschnitte und ein Teil der Geschichte wird sogar als Puppentrickfilm erzählt.
Da ist die Zusammenarbeit zwischen Kamera, Setdesign und Licht eine glatte Zehn. Kann ich nicht anders sagen.
Die Musik geht ins Ohr, ist äußerst zitatenreich und die dazu gewählten Lieder sind innerhalb des Films klasse. Aber das ist bei englischen Produktionen ja schon fast die Regel. Der Einsatz des Songs „Final Countdown“ von Europe hat sogar einen mittelschweren Lachanfall bei mir ausgelöst.
Handwerklich ist „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ (okay, einmal noch) voll auf der Höhe. Wenig oder gar kein CGI. Alles schön selber gebaut, modelliert, geschnitten oder gebastelt.
Handlungsmäßig ist der Film zweigeteilt.
In der ersten Hälfte eher eine schwarzhumorige Groteske über einen Mann, der langsam in seinen Wahn abgleitet und in der zweiten kippt es ein wenig in eine Urban Horror/Thriller Mischung, welche bei fast allen Rezipienten durchfällt. Mir persönlich hat die zweite Hälfte fast besser gefallen, da das Werk vollkommen in den irren Bereich abgleitet und auch das Tempo ordentlich angezogen wird.
Aber… Da wird nicht zuviel verraten.
Simon Pegg kann hier als Produzent und Hauptdarsteller so richtig aufdrehen und seine, durchaus vorhandene Neigung zum Overacting bricht dann auch folgerichtigerweise hier völlig durch. Daran kann es auch liegen, dass ich die erste Hälfte etwas anstrengend fand, denn hier agiert Pegg so gut wie solo.
Die anderen Darsteller sind okay. Mehr nicht. Wobei man ihnen zugutehalten muss, dass ihnen das Script auch nicht viel Raum lässt. Sie machen das Beste draus.
Also wieder ein äußerst sehenswerter Genrebeitrag aus Europa, der seine skurrile Geschichte mit so vielen Zitaten würzt und liebevoll gemacht ist, dass man ihn schon fast gernhaben muss.
Ein Faible für seltsame Storys, schwarzen Humor und Blut sollte man allerdings mitbringen. Aber wer Regisseure wie Jeunet, Burton oder del Toro zu seinen Favs zählt, wird alleine schon optisch in „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ (geschafft) so einiges finden was ihm gefällt.
So ist diese Sieben auch eine mit gehörig Raum nach oben für nochmaliges Ansehen.
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JackoXL Sun, 07 Oct 2012 20:31:27 -0000
Antwort löschenDas hört sich für mich fürchterlich interessant an. Der Titel ist schon super. :)
crab1973 Sun, 07 Oct 2012 20:36:00 -0000
Antwort löschenIch glaube Du wirst den mögen. :)
horro Sun, 07 Oct 2012 21:17:57 -0000
Antwort löschenalso bei dem Titel und deinem Kommentar ist das ein absoluter Must-See für mich!
crab1973 Sun, 07 Oct 2012 21:27:36 -0000
Antwort löschenDanke und den sollten sowieso mehr Leute sehn. Du auf jeden Fall. :)
Mike Myers Mon, 08 Oct 2012 06:19:40 -0000
Antwort löschenSimon Pegg sieht aus wie Catweazel :D
Noch nie davon gehört, danke!
crab1973 Mon, 08 Oct 2012 06:21:57 -0000
Antwort löschen@mike: gerne. Hast Recht. Fehlt ihm eigentlich nur noch eine Kröte. ;)
N. Hornblower Mon, 08 Oct 2012 08:57:41 -0000
Antwort löschenDein Kommentar lässt hoffen! Ich mag Pegg ja sehr, hatte bisher über den Film aber eher Negatives gehört.
jollyroger Mon, 08 Oct 2012 10:44:57 -0000
Antwort löschenAh, vorgemerkt, danke!
crab1973 Mon, 08 Oct 2012 12:13:27 -0000
Antwort löschen@Horny: Ist bei dem hier wahrscheinlich extrem geschmacksbedingt. Was mich bisher an den Kommentaren wundert ist, das keiner erwähnt wie toll er gemacht ist.
@jolly: gerne!
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pufaxx Sun, 14 Oct 2012 14:45:08 -0000
Antwort löschen... war eh schon vorgemerkt - jetzt erst recht.
crab1973 Sun, 14 Oct 2012 23:11:11 -0000
Antwort löschen@pufaxx: Da bin ich mal gespannt was Du davon hälst. Ist mal wieder so ein klassischer Community Spalter. ;)
Miami Twice Sun, 07 Oct 2012 11:59:22 -0000
Kommentar löschenDer Film ist zumindest keine 08/15 Hollywoodprodukiton, er ist anders, ganz eigen und zieht einem in eine andere, verstörende Welt. Simon Pegg spielt seine Rolle absolut überzeigend - leider hat der Film gerade gegen Ende hin ein paar längen, sicher nicht der beste Film von Simon, kann man sich aber gut angucken.
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Alex.de.Large Sun, 07 Oct 2012 07:30:08 -0000
Kommentar löschenIch gebe die 7,5 hauptsächlich für die beachtliche Solo-Performance von Simon Pegg in der ersten Hälfte des Films.Die intensive Darstellung einer sich steigernder Paranoia habe ich bisher so,wenn überhaupt vergleichbar,nur von Polanski in "Der Mieter"gesehen.Schön waren auch die "Psycho"Hommagen und das Erzählen einer Fabel in Stofftier-Stop-Motion-Technik.In der ersten Hälfte funktioniert auch der fiese Humor besser,weil er sich immer als Ergebnis der durch die Paranoia des Protagonisten bedingten Verhaltensweisen ergibt.Die zweite Hälfte hat auch ihre guten Momente,stellt aber der ersten Hälfte irgendwie ein Bein.Natürlich muss sich ein Charakter weiterentwickeln,aber das hier ging zu...na irgendwie...Boah,schwer...ich weiss nicht,unmotiviert vielleicht.Der Film hat schon durchgehend unterhalten,war aber halt nicht kohärent.Werd ihn sicher auch nochmal sehen und für eine einmalige Sichtung kann ich Ihn sicher empfehlen.Allein für den Anfang lohnt es sich,und danach wird er ja auch nicht schlecht.
Ich habe fertig.CIAO,Viel Spass.
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Stormbringer Sun, 02 Sep 2012 08:43:48 -0000
Kommentar löschenDie erste Dreiviertelstund ist wunderbar. Simon Pegg wunderbar aufgelegt und die Idee herrlich skurril und erfrischend anders. Nur dann läuft der Film in eine völlig falsche Richtung und man möchte meinen, der Regisseur möchte eine unterschwellige Nachricht mit seinem Recht an völliger (Film-)Freiheit an den Zuschauer übermitteln - leider kommt diese Nachricht nicht an und der Film verliert sich selbst.
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