Die Gezeichneten
The Search (1948), US/CH Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Drama, Historienfilm, Kinostart 02.06.1961
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von Fred Zinnemann, mit Montgomery Clift und Aline MacMahon
In den Ruinen und Trümmern Nachkriegsdeutschlands irrt der tschechische Junge Karel auf der Suche nach seiner Mutter umher, der einzigen Bezugsperson die ihm noch geblieben ist. Und auch seine Mutter sucht zeitgleich verzweifelt nach einem Lebenszeichen von ihrem Sohn, den sie zum letzten Mal bei ihrer Deportation nach Ausschwitz gesehen hat. In den Trümmern einer süddeutschen Stadt wird Karel schließlich von den amerikanischen GIs Ralph Stevenson und Jerry Fisher gefunden, die den Jungen mitnehmen und umsorgen. Allerdings weigert sich der kleine Karel standhaft seinen richtigen Namen oder seine Herkunft preiszugeben.
Cast & Crew
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Fred Zinnemann
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Montgomery Clift
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ralph Stevenson
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Aline MacMahon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Murray
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Jarmila Novotna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Hannah Malik
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Wendell Corey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry Fisher
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Ivan Jandl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karel Malik
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Mary Patton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Fisher
Regie
Schauspieler
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Ewart G. Morrison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Crookes
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William Rogers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Fisher
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Leopold Borkowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joel Markowsky
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Claude Gambier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raoul Dubois
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Richard Schweizer
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David Wechsler
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Montgomery Clift
- Genre
- Familiendrama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- Nachkriegszeit
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Flüchtlingslager, Klassiker, Kriegsopfer, Mutter-Sohn-Beziehung, Oscargewinner, Ruine, Soldat, Suche nach vermisster Person, Tscheche, Verlust des Sohnes
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Gezeichneten
Trailer zum Film Die Gezeichneten
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Kommentare
Kommentar schreibenkoralgol07 2011/01/01 13:37:18
Kommentar löschenEine Story die unter die Haut geht mit ein wenig Propaganda. Den Film habe ich bereits ein Dutzend mal gesehen und jedesmal habe ich mir die Augen ausgeheult.
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patcharisma 2011/01/01 02:13:30
Kommentar löschenDer in seiner Genialität kaum fassbare, grossartige, makel- und zeitlose Film "The Search" (1948) mit einer seinesgleichen suchenden, dramaturgischen Wucht ist ein unglaubliches Meisterwerk und Zeitdokument. Fred Zinnemann, der legendäre Regisseur der feinen Töne, drehte sein legendäres Frühwerk mit einer Euro-Cast, inklusive Opern-Diva Jarmila Novotna (neben Clift und Corey als GI's) und hatte deswegen grad mal ziemliche Mühseligkeiten mit MGM. Der Film ist einer der ersten und besten Post-WWII-Geschichten überhaupt, sämtliche Einrichtungen und viele Statisten waren echt und wahre Helfer der ersten, chaotischen Wiederaufarbeitungs-Misere der Nachkriegszeit. Das Movie in supperben B/W-Bildern thematisierte die Flüchtlingskinderschicksale knallhart und schockte damit in seiner Gradlinigkeit Zuschauer beidseits des Ozeans.
Bewegend, wunderbar toll und unaufdringlich gespielt und unglaublich rührend und herzzereissend und mit wundervoller Musik (der Übergang zu Prag mit dem Thema der "Moldau" ist genial!) versetzt - und alles ist erstaunlich nüchtern und unmoralisierend erzählt. Die Ruinen der zerbombten Städte sind echt und gehen mehr unter die Haut als jede (gefälschte) Hollywood-Kulisse. Taschentuch bereithalten für den schönen Schluss!
Das ist mal wirklich einer dieser verloren gegangenen Film-Perlen, die es es ohne Skrupel zu promoten und zu pushen gilt - Forever!
(Und unbedingt im halb-englischen Original-Sprichmix ansehen - tatsächlich ist davon eine DVD rausgekommen! - die unauthentisch wirkende, deutsche Synchro davon ist einfach nur grässlich!)
Der geniale Junge Ivan Jandl, der die Hauptrolle inne hat und an Sweetness nicht zu überbieten ist (*24. Januar 1937 in Prag; †21. November 1987 in Prag), hat diese Biografie:
Ivan Jandl wurde als Sohn des Buchhalters Klement Jandl und dessen Frau Bozena in Prag geboren, und überlebte im Alter von drei Jahren ohne bleibende Schäden Poliomyelitis. Bereits in der Schule und seiner Teilnahme im Schülerchor zeigte sich seine Liebe für die Schauspielerei, so dass er bereits in jungen Jahren in einer regionalen Radiosendung mitwirkte. Sein erstes Engagement als Schauspieler erhielt er 1947 in Martin Fričs Spielfilm "Varúj...!", wenngleich in einer Komparsenrolle.
Hier entdeckte ihn der US-amerikanisch/österreichische Regisseur Fred Zinnemann, der Jandl 1948 für sein Holocaust-Drama "Die Gezeichneten" verpflichtete. Jandls Darstellung eines überlebenden Kindes eines Konzentrationslagers wurde 1949 mit dem Juvenile Award, einer Auszeichnung, gleichbedeutend mit dem Oscar aber auch mit einem Ehren-Golden Globe Award ausgezeichnet. Jandls Teilnahme an beiden Verleihungen wurde jedoch von der "Komunistická strana Československa" und dem kommunistischen Regime untersagt, so dass ihm beide Auszeichnungen in die Tschechoslowakei geschickt werden mussten. Er starb völlig mittellos mit nur 50 Jahren an den Folgen von Diabetes.
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