Die glorreichen Sieben - Kritik

US 1960 Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 24.02.1961

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Kritiken (3) — Film: Die glorreichen Sieben

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] Eine sehr einfache Geschichte mit unklarer Wertevermittlung, tolle Stars, gute Sprüche, nette Schießereien, geschmeidige Kameraarbeit und die wohl schönste Westernmusik, die nicht von Ennio Morricone stammt (vertonte Abenteuerlust in Reinform) machen „Die glorreichen Sieben“ zu einem ordentlichen Western, der solide unterhält, zusätzlich interessant, weil der Film den Cowboy als Heimatlosen und dadurch im Kern tragische Figur herausarbeitet. Der Genrebeitrag wird nie zu den ganz großen gehören, doch die sage und schreibe drei Abklatsch-Fortsetzungen plus TV-Serie verdeutlichen, dass das Konzept einfach gut funktioniert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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10.0Herausragend

[...]„Die glorreichen Sieben“ gilt völlig zu recht als einer der herausragenden amerikanischen Western, der die zugrunde liegende Vorlage in Perfektion in sein Genre transportiert, dabei aber auch mehr als einmal die Fesseln eben jenes sprengt und darüber hinaus wächst. Die Garde der Stars um Brynner, Steve McQueen, Charles Bronsan, James Coburn, Brad Dexter, Robert Vaughn und Horst Buchholz spielt exzellent auf und die Zickigkeiten während des Drehs, bei dem jeder versuchte, allen voran McQueen, den gestandenen Brynner auszuspielen, machen sich alles andere als negativ bemerkbar. Jede Rolle steht jedem Darsteller hervorragend zu Gesicht und ausgerechnet Brynner und McQueen harmonieren bestens miteinander. An knallenden Schusswechseln fehlt es dem Film ebensowenig, wie an markigem Humor, schönen Sets und Kulissen und einer unaufdringlichen kleinen Liebesgeschichte. Das ausgefeilte Drehbuch und Sturges‘ effiziente Regie bringen Geschichte und Charaktere in vollem Umfang ihrer individuellen Bedeutung zum tragen und werden von Elmer Bernsteins triumphaler Musik so gut unterstützt, dass diese sich eine Oscar-Auszeichnung als Best Supporting Actress verdient gehabt hätte. Der Erfolg des Films, der bemerkenswerterweise in Europa begann, führte zu drei Fortsetzungen und einer gleichnamigen Fernsehserie, die allesamt nicht an die Qualität des Erstlings anknüpfen konnten. Das wäre bei der Ausnahmeklasse, mit der man es bei „Die glorreichen Sieben“ zu tun hat, aber kaum anders möglich gewesen, denn einen solchen Geniestreich spielt man für gewöhnlich nur einmal (wenn auch, um Kurosawa nicht zu vergessen, nicht als erster).[...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

ChristiansFoyer

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Danke!
Fraglos, der Film ist einer der großen Triumphe des Genres und ist für mich persönlich (wobei ich mich mit Western vor und um 1960 auch nicht wirklich auskenne) sogar DAS Highlight


The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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9.0Herausragend

John Sturges verewigte sich mit seinen moralisch ungemein wertvollen „Glorreichen Sieben“ zu Recht in den Analen des Amerikanischen Western-Genres. Auch wenn die Idee nur geklaut gewesen sein mag, was einen kleinen bitteren Beigeschmack hinterlässt, so spricht die geschichtsträchtige Umsetzung dennoch für sich.

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AASFRESSER

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die "Analen" sind dir aber echt gelungen!!!



Kommentare (53) — Film: Die glorreichen Sieben


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ezemeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In den Szenen in denen Yul Brynner und Steve McQueen gemeinsam im Bild sind, bewegt sich Steve sehr viel um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, Yul ging das irgendwann so auf die Nerven dass er zu Steve gemeint hat: " Hör auf damit oder ich zieh meinen Hut aus, dann schaut dich kein Arsch mehr an." Nette Anekdote.
Fällt mir nur noch die Referenz aus dem Otto-Film mit Amboss ein:
" Das Rohr neigt zu biegen!!! Aaaaaaaaaaaaaa"

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dodo28

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und es war der wahre Start für Steve McQueens Karriere!


kobbi88

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Bewertung9.0Herausragend

„Die glorreichen Sieben“ ist das amerikanische Remake des Films „Die sieben Samurai“ von Akira Kurosawa.
Der Film punktet in erster Linie durch seine hervorragenden Darsteller. Yul Brynner war bereits ein Star, für Steve McQueen, Horst Buchholz, James Coburn, Charles Bronson, Robert Vaughn oder Eli Wallach bedeutete es den endgültigen internationalen Durchbruch. Nur Brad Dexter konnte die Popularität aus diesem Film nicht recht nutzen. Insgesamt ist es enorm schwierig, einen Darsteller als den besten herauszupicken, dazu sind sie einfach als Kollektiv zu stark.
Die Geschichte ist natürlich dieselbe wie im großen Original, überhaupt klopfen die Glorreichen“ sehr oft an die Tür der Samurai, ohne letztlich ganz über die Schwelle zu treten. Wo in Kurosawas Meisterwerk alles sinnvoll, alles schlüssig erscheint, kommt im US-Remake doch die ein oder andere ungeklärte Frage auf. Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht ganz so ausgereift. Dazu kommt mir Yul Brynner als Held einfach nicht passend vor. Schon rein optisch nicht.
Aber: das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau. Denn im Film kommen tolle Actionsequenzen vor, die Schießereien sind allererste Sahne. Besonders gut tut dem Film auch die Extraprise Humor. Außerdem ist da ja noch die wahnsinnig eingängige Filmmusik. Das Titellied ist solch ein verdammt guter Ohrwurm, einfach fantastisch.

Auch wenn für mich „Die glorreichen Sieben“ nicht ganz an „Die sieben Samurai“ herankommt, ist dieser Film einer der besten Western, die es je gegeben hat. Und das wird auch immer so bleiben.

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EvertonHirsch

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Bewertung9.5Herausragend

Lange Zeit für mich der beste Western. Aber immer noch ganz großes Kino. Ein Film, bei dem von hinten bis vorne eigentlich alles passt. Story, sehr gute Schauspieler, die Musik (vor allem die Musik). Großartig!

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Anonymous1987

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welches ist denn für dich nun der ebste western?


EvertonHirsch

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The Good the bad and the ugly. Den hab ich aber erst Jahre später gesehen


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

wenn die musik mir nicht so ein derben ohrwurm verpasst hätte!!! Yul Brynner seh ich lieber als fiesling(pass einfach besser)Steve McQueen und
Charles Bronson ungewohnt jung aber natürlich nicht minderwertiger in ihrer darstellung...mal sehen ob die fortsetzung auch wss bringt

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Dahmer

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ein zeitloser western ! i love yul brynner,besonders in "westworld"


uncut123

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westworld ist der beste von brynner also die die ich kenne


Poor Boy

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein paar arme mexikanische Bauern suchen Hilfe und finden sie in Yul Brunner.Der stellt ein Team zusammen und befreit das Dorf der Elenden von ein paar Banditen.Ein Hochglanz Western der seine Zeit brauch um in Fahrt zu kommen.Immerhin punktet er mit einem 1 A Staraufgebot,so das die Längen zu verschmerzen sind.

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der cineast

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Bewertung5.0Geht so

Elmer Bernsteins legendäre Musik ist die halbe Miete. Das Ensemble dann die zweite Hälfte. Ein großartiges Staraufgebot hilft einem armen Dorf vor (gar nicht so) bösen Banditen. In der Mitte hängt der Film dann ordentlich durch und anstatt seine Figuren mit Seele zu füllen um über die klitzekleine Geschichte und das etwas zähe Drehbuch hinwegzutäusschen, bedient der Film küchenpsychologische Klischees um auch der letzten Mutti mit ihren Bengeln vor dem Fernseher eine Träne ins Auge zu drücken. Der immer gute Yul Brynner in Verbindung mit dem wortkargen Steve McQueen ziehen das Ding schlussendlich dann doch wieder an's sichere Ufer und verhelfen ihm zu einer schönen (un)heldenhaften Schlussszene. Schon okay, dieser Western.

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach toll! Sturges Version der sieben Samurai als Western finde ich persönlich ziemlich überzeugend. Gut, das mag nicht zuletzt daran liegen, dass ich das Westerngerne mag und das Original nicht kenne. Gleichwohl sollte nicht unberücksichtigt bleiben, dass The Magnificent Seven schlicht ein wirklich ausgezeichneter Film ist.

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Aronofsky

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Bewertung4.0Uninteressant

Erstaunlich wie viel schlechter das Remake trotz Starbesetzung ist. Die Charaktere waren nur eine blasse Kopie der Originalen, die Dialoge und die Schauspielleistung irgendwie hölzern, die Musik und die Action 08/15.

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Chillja

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Bewertung4.0Uninteressant

Einzig und allein mit der Besetzung kann diese "Die Sieben Samurai"-Westernkopie punkten. Nüchtern, stumpf und ohne Herz. Wäre fast schon enttäuschend, wenn man es nicht erwartet hätte.

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Kurono

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film „Die sieben Samurai“ besticht durch eine einfache Geschichte. Ich würde sogar sagen, eine der besten Geschichten. Schlank ohne unnötigen Ballast, leicht zu verstehen und vor allem spannend. Die größte Stärke ist aber dass die Geschichte genug Platz für die Charaktere lässt. Im Ernst, ich finde die Geschichte so gut, dass ich mich echt wundere (und es vielleicht sogar etwas Schade finde) das nicht alle fünf Jahre ein „Die sieben Samurai“ im neuen Gewand auf der Leinwand auftaucht.
Um was zum eigentlichen Film zu sagen:„Die glorreichen Sieben“ greift eben diese Geschichte auf und es funktioniert natürlich. Das Original hat aber doch etwas mehr tiefe. Cowboys sind halt eben nicht Samurais nur mit Revolver anstatt eines Schwertes.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klassischer Western mit einigen ganz Grossen des Genre, so Charles Bronson, Steve McQueen und James Coburn, ebenfalls brillant Eli Wallach als Bösewicht. Der Film kommt von 1960, macht aber dennoch einen frischen Eindruck.

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TheBruceWayne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon als ich ein kleiner Bub gewesen bin war ich begeistert von diesem Film.Die glorreichen Sieben sind ein absolutes Highlight für Western-Fans. Auch wenn ich trotz des gigantischen Staraufgebots wie Yul Brynner,Steve McQueen,Charles Bronson,James Coburn,Robert Vaughn,Eli Wallach usw keinen dieser großartigen Männer damals kannte, war ich doch sehr angetan von ihnen und wollte natürlich genauso sein wie sie. Unabhängig davon das der Film heute vllt unrealistisch erscheint, ist er dennoch ein Meisterwerk seines Genres hinkt aber dennoch seinem großes Original "Die sieben Samurai"hinterher. Natürlich zeigt der Film nicht unbedingt die Realität wie z.B. die Härte und den Dreck des Westens, wie es später Filme von Sergio Leone taten, aber er versprüht doch immer noch einen unglaublichen Charme und ich will den Film nicht mehr missen in meiner DVD Sammlung, die ohne die glorreichen Sieben sicher trauriger aussehen würde.Im Gegensatz zum Original können jedoch die Charaktere punkten ,(außer natürlich Toshiro Mifune)cooler sind sie jedenfalls für kleine Jungs oder welche die es noch geblieben sind als ihre jap. Ahnen. Auch die Musik ist etw. stärker und sollte jedem vertraut sein der sich einen Westerfan schimpft. Ingesamt kann man sagen das "die glorreichen Sieben" eine glorreiche Wertung von 9 Punkten bekommen und noch dazu zu den wenigen Remakes gehören, die sich auch sehen lassen können im direkten Vergleich zum Original.

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littledrummerboy01

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht ganz so komplex und vielschichtig, vor allem in der Charakterzeichnung, wie Kurosawas Original "Die sieben Samurai", aber durchaus einer der größten klassischen Western aller Zeiten, als Helden eben noch wirklich Helden waren, selbstlos und aufrecht. Und obwohl man sich dann den Ausgang denken kann, schafft der Film es immer wieder eine ziemlich intensive Spannung aufzubauen, langweilig ist er zu keiner Zeit. Dazu gibt es tolle Darsteller in typischen Männerrollen, große Bilder und auch einen nicht zu unterschätzenden Score.
Wer auf Western steht, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen!

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Vielleicht ist es ein Vorteil, dass ich Kurosawas Original noch nicht gesehen habe, denn dadurch konnte ich relativ unbefangen an "Die glorreichen Sieben" herangehen. Und ja, der Film hat mir gefallen, was angesichts der Tatsache, dass ich mich selber nicht als Westernfan bezeichnen würde, durchaus bemerkenswert ist. Die Story ist einfach aber effektiv, die Besetzung herausragend und - für mich ein echtes Plus - es gibt richtig Action und nicht nur ein paar Kuhburschen, die auf ihrem Gaul durch die Prärie pflügen und dann und wann einen Kontrahenten (bevorzugt Indianer) abservieren.

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emotionfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Super Western. Einerseits wird sehr schön das typische heldentum dargestellt, andererseits gerade dieses kritisch hinterfragt. Wir haben hier die Westernhelden, denen es am Ende nicht ums geld, sondern um die gute Tat geht und die sich mit gewohnt coolen Sprüchen ans Werk machen und es gibt wunderbare szenen, wie die, in der die Helden, untermalt von Bernsteins wunderbarem Soundtrack, mutig in den Kampf ziehen, aber dann wieder Szenen, in denen mit eben diesem Heldenmythos aufgeräumt wird. Ein romantischer, alter Western, ebenso wie ein anspruchvolles Werk. Irgendwie hat Sturges es geschafft beides unter einen Hut zu bringen, ohne dass es albern wirkt. Sturges rechnet mit dem Westerngenre nicht absolut erbarmungslos ab, so wie Eastwood in seinem gleichnamigen Werk aus dem jahre 1992, aber es wird klar, dass im Leben eines Westernhelden nicht alles Sonnenschein ist. Im grunde genommen wünschen sie sich das Leben eines Familenvaters, eines Farmers, ein leben, wie die, für die sie kämpfen, es führen. Wobei auch klar wird, dass auch dieses Leben eine Menge Mut erfordert, vielleicht sogar noch mehr, als das eines Draufgängers. Man übernimmt Verantwortung, nicht nur für sich selbst. Ebenso kommt am Ende auch die Ernüchterung, dass die Helden zwar den Kampf gewonnen,haben, die wahren Sieger, aber die Farmer sind, sie können nun in Frieden leben, während die Draufgänger weiterhin ein einsames Leben führen müssen.
Der Soundtrack ist Spitzenklasse, ebenso wie die Besetzung. James coburn hervorragend in der Rolle des wortkargen Einzelgängers, horst buchholz in der des jungen Spundes. Am besten aber gefiel mir Steve Mac Queen. Herrlich seine Sprüche, seine Mimik, seine spielereien, von denen vieles improvisiert war. Yul brynner, der ebenso perfect in seiner rolle aufging, gefiel das überhaupt nicht, denn er war der star des films und mac queen wollte ihm, seiner meinung nach die schau stehlen. Trotz dieser Rivaliät haben gerade diese Beiden hervorragend miteinander harmoniert.
Die Glorreichen Sieben zurecht ein großer Klassiker. Im Gegensatz zu vielen anderen, gefallen mir auch die Fortsetzungen.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film, der aber schon seine Längen hat, und bei den Dialogen hin und wieder ein wenig schwächelt. Trotzdem, auch dank der tollen Besetzung und dem gelungenen Score, allemal sehenswert.

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Mr. Pink

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Die sieben sind halt richtig harte Hunde, die brauchen keine Deckung. :)


Brentano

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Dei wollten in diesem Film eigentlich nur aufzeigen, das "Krieg führen" ein rein, amüsantes Kinderspiel ist, ..


burkivoll

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Bewertung5.0Geht so

Am Beispiel des Films die glorreichen Sieben hat sich mal wieder gezeigt, dass es nicht gut ist, wenn man aus der Erinnerung Filme bewertet. Nachdem ich mir den Film jetzt noch einmal auf Grund der Fernsehausstrahlung angesehen habe, muss ich meine Bewertung revidieren und auf fünf zurückstellen. Das einzige, was aus meiner heutigen Sicht an dem Film sehenswert ist, sind die bis auf Robert Vaughn verstorbenen Schauspieler, die die glorreichen Sieben verkörpert haben. Aber ich fürchte, dass junge Menschen meine Erinnerungen nicht teilen können. O.k., ich empfehle stattdessen neben den üblichen Klassikern: "Jonny Guitar ", "The Good, the Bad and the Ugly" und "Bring Me the Head of Alfredo García " und natürlich die Western von Howard Hawks.

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Teezy123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der Spaß bringt.
Spaß vor allem beim Zuschauen, wie sich die ganzen Star gegenseitig an die Wand spielen, ohne dass dabei wirklich einer als Sieger hervorgeht.
Die Story ist teilweise recht vorhersehbar und auch diverse Längen sind nicht zu leugnen.
Dennoch ist dieses absolut einer DER US-Western-Klassiker.
Fazit: Immer wieder geil

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die glorreichen Sieben", basierend auf Akira Kurosawas "Die sieben Samurai", ist das Paradebeispiel für einen Edel- Western klassischer Machart. John Sturges (u. a. Eisstation Zebra, Der Adler ist gelandet) inszenierte mit großem Staraufgebot einen der besten Western der Filmgeschichte. Yul Brynner spielt Chris, den Anführer der glorreichen Sieben, die einem mexikanischen Dorf im Kampf gegen Banditen beistehen sollen. Ursprünglich hatten die Produzenten übrigens Anthony Quinn für die Titelrolle vorgesehen. Das gleiche Outfit trug Byrnner auch im 1972 entstandenen und mittlerweile selbst zum Klassiker avancierten Science-Fiction-Film "Westworld".
Der Film, dessen Budget 3 Millionen Dollar betrug, war dermaßen erfolgreich, dass bis 1972 drei weitere Fortsetzungen entstanden. 1966 folgte mit "Die Rückkehr der glorreichen Sieben" die erste und beste Fortsetzung, die zwar nicht mehr die Qualitäten des Originals besaß, aber mit Yul Brynner als einzigem Star des Originals aufwarten konnte.
Viele Schauspieler wurden erst durch ihre Rollen in "Die glorreichen Sieben" zu Weltstars. Steve McQueen, zuvor im späteren Kultfilm "The Blob" (1958) und "Wenn das Blut kocht" (1959) zu sehen, startete nach dem Film durch, Horst Buchholz, bis dato nur national ein Star, spielte als Chico seine erste internationale Rolle und drehte in den kommenden Jahren neben weltbekannten Schauspielern wie Anthony Quinn, James Cagney, Orson Welles und Omar Sharif.
James Coburn, zum Zeitpunkt der Dreharbeiten ebenfalls noch nahezu unbekannt, verlieh der Film einen Karriereschub, der es ihm ermöglichte, sich als Action- und Westerndarsteller zu etablieren. Ähnlich erging es Robert Vaughn (Solo für O.N.C.E.L, Bullitt, Die Brück von Remagen) und Charles Bronson, der sich bis 1960 in Filmklassikern wie „Das Kabinett des Dr. Bondi“ (1953) oder „Vera Cruz“ (1954) mit Nebenrollen abfinden musste. Als Bösewicht Calvera verpflichtete man Eli Wallach, der mit diesem Western und „Zwei glorreiche Halunken“ (1966) Filmgeschichte schrieb.
Elmer Bernstein komponierte das wohl berühmteste Western-Score der Geschichte, das auch in „Die vier Söhne der Katie Elder“ (1965) zu hören ist. Nur „Der Zauberer von Oz“ wurde übrigens im US-Fernsehen häufiger gezeigt als „Die glorreichen Sieben“, der aus dem Kanon der besten Western nicht mehr wegzudenken ist. Insgesamt ist „Die glorreichen Sieben“ mit seinen großartigen Landschaftsaufnahmen, der Riege an Topstars, der sehr guten Regie und dem genialen Score ein Meilenstein der Filmgeschichte, den man zumindest als Westernfan auf jeden Fall gesehen haben sollte.
Problematisch ist naturgemäß die Gestaltung der Charaktere, die aufgrund ihrer Vielzahl nur rudimentär durchleuchtet werden können. Von einigen der "Glorreichen Sieben" erfährt man relativ wenig. Der Fokus liegt eindeutig auf den Stars Yul Brynner und Steve McQueen, wodurch die anderen Schauspieler ein wenig in den Hintergrund gedrängt werden. Storymäßig kann man dem Film sicherlich vorwerfen, dass er für eine Laufzeit von über 2 Stunden nicht allzu viel zu erzählen hat. "Die glorreichen Sieben" finden sich zusammen und verteidigen ein Bauerndorf gegen eine Übermacht von Banditen. Der Film mündet in der erwarteten "wilden Schießerei" und gestaltet sich über weite Strecken relativ überraschungsarm. Der Spannung ist dies nicht unbedingt zuträglich. Ein Showdown wie in "Zwei glorreiche Halunken", wo die Spannung durch die Reduktion auf drei Protagonisten förmlich spürbar war, bleibt aus. Insgesamt muss man jedoch festhalten, dass das Gesamtpaket, von diesen kleineren Mängeln abgesehen, hervoragend funktioniert.

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filmschauer

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Danke für deine Mühen. :)
Aus meiner Erinnerung (und dem Durchlesen meines alten Kommentars) kann ich nur soviel sagen, dass er als quasi Ensemblefilm (so ordne ich den mal ein) natürlich ganz anders aufbaut ist als etwa der genannte "Zwei glorreiche Halunken" und deshalb auch eine andere Spannungskurve kreiert. Klar, die Geschichte ist im Grunde recht simpel, die Ausführung hat mir aber doch imponiert, auch am Ende. Besonders gefiel mir der moralische Aspekt, der da immer mitschwingt, gerade im Hinblick auf die älteren US-Western.
Das mit dem Fokus auf McQueen und Brynner kann ich teilweise bestätigen, wobei auch Buchholz, Bronson und Coburn schon ihre wichtigen Momente haben. Eine gewisse Hierarchie bei den Figuren ist eigentlich immer notwendig, wenn so viele 'Hauptrollen' dabei sind. Man sieht ja bei vielen anderen Ensemblefilmen, dass das ansonsten oft nur durchwachsen funktioniert.


Filmkenner77

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Da hast du sicherlich recht, aber ich finde halt, bei vielen Ensemblefilmen werden die Qualitäten der einzelnen Schauspieler nicht richtig abgerufen. Mir fällt spontan kaum ein Film ein, wo dies wirklich der Fall war. Ich mag lieber jene Filme, die sich auf einzelne Personen konzentrieren. Wie in "Zwei glorreiche Halunken" funktioniert das noch mit drei Personen, sogar noch mit 4, wie andere Filme zeigen. Danach wird es dann aber schwierig, die Charaktere wirklich erschöpfend zu präsentieren. Zum moralischen Aspekt: Den hat der Film zweifellos, wenngleich ich den nicht so stark in meine Bewertung einbeziehe wie du möglicherweise. In "12 Uhr Mittags" oder "Zähle bis drei und bete" fand ich den viel auffälliger und auch psychologisch spannender.


pramble

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Bewertung6.0Ganz gut

It is a nasty remake Kurasowa's Seven Samurai, which was itself not convincing. It is a soup of cliches, with terribly simple morality. Do not say that it was an early film and the cliches were not so childish then. They came from a history of literary cliches and one-dimensional characters.

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Deine Meinung zum Film Die glorreichen Sieben

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