So einen Film hat man noch nicht gesehen. So einen Film wird man so schnell nicht wiedersehen. Gröning ist ein filmisches Ereignis gelungen, eine Suche nach Sinn in mönchischer Askese während der klar wird, dass auch das Filmemachen eine transzendente Komponente hat. Man tut Gröning wohl nicht unrecht, wenn man ihm unterstellt, dass es hier auch um einen Gegenentwurf zur Hektik unseres modernen Alltags geht.
Der Titel des Films sagt eigentlich alles aus was es zu wissen gibt über den Film. Wie man ihn sehen, erleben, aufnehmen sollte und wie man am besten über ihn reden kann. In Stille. Wenn einem das nicht zusagt dann ein Tipp unter Freunden : Einen Bogen um den Film machen. Denn geredet wird hier über die lange Laufzeit nur ganz selten. Die meiste Zeit regiert, nun, die Stille. Wenn es einem aber gelingt den Zugang zum Film zu finden dann darf man sich auf eine wirklich beruhigend einnehmende Erfahrung einstellen. Eine Dokumentation die zum Glück weniger darauf aus ist etwas spezifisches über das Christentum zu sagen sondern mehr wert darauf legt den Mönchen zuzusehen wie sie ihr Leben dieser einen Sache widmen. Natürlich hängt der Typ Namens Gott und sein Sohn über all dem was sie dort machen und ist natürlich der einzige Grund Warum sie das machen aber über das WAS geht es hier zum Glück selten. Es geht um das Sein. Einfach nur das Dasein dieser Menschen. Ihr Leben in Stille. Mit elegischen Bildern, hypnotisierend gefilmt und zurückhaltend erzählt gefällt das selbst jemandem der nicht gerade die größten Zuneigungen zu dieser Religion sein eigen nennt.
die laenge des films sollte eigentlich kein kriterium sein, hier aber doch. denn es ist muehsam den film bis zu ende zu sehen. die schnitte tragen nicht und und verwirren. die wiederholungen der bibelzitate ist einfallslos. die bilder zwar schoen und elegisch, aber ohne zusammenhalt und zufaellig. schade
den film anzuschauen ist echt richtig anstrengend. wie in einem kommentar geschrieben verlangt der film echte hingabe. das allein ist schon die hohe punktzahl-wertung wert.
also man kann nebenbeialles mögliche machen ohne den faden zu verlieren. der film verlangt keine konzentration, sondern hingabe..und von dieser SEHR reichlich. das is kaum zu schaffen, sich stundenlang mit den eintönigen sequenzen zu befassen. trotzdem 5 punkte. allein schon für die einzigartigkeit :-)
Nach dem Film fühlte ich mich entspannt, konzentriert und voller Tatendrang. Allerdings frage ich mich, ob das wirklich an dem Film lag oder einfach nur an dem hervorragenden dreistündigen Nickerchen.
ich war in einem Kino in dem etwa 20 Leute den Film sahen. Am Ende des Filmes haben 15 davon (ich hab gezählt) geschlafen. Unendlich langatmig, da muss man schon der Typ für sein. Ich bin es nicht.
Die Große Stille - Kritik
DE 2005 Laufzeit 167 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 10.11.2005
Kritiken (1) — Film: Die Große Stille
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Kommentar löschenSo einen Film hat man noch nicht gesehen. So einen Film wird man so schnell nicht wiedersehen. Gröning ist ein filmisches Ereignis gelungen, eine Suche nach Sinn in mönchischer Askese während der klar wird, dass auch das Filmemachen eine transzendente Komponente hat. Man tut Gröning wohl nicht unrecht, wenn man ihm unterstellt, dass es hier auch um einen Gegenentwurf zur Hektik unseres modernen Alltags geht.
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Kommentare (8) — Film: Die Große Stille
Kommentar schreibenTyler__Durden 2011/02/20 10:10:43
Kommentar löschenDer Titel des Films sagt eigentlich alles aus was es zu wissen gibt über den Film. Wie man ihn sehen, erleben, aufnehmen sollte und wie man am besten über ihn reden kann. In Stille. Wenn einem das nicht zusagt dann ein Tipp unter Freunden : Einen Bogen um den Film machen. Denn geredet wird hier über die lange Laufzeit nur ganz selten. Die meiste Zeit regiert, nun, die Stille. Wenn es einem aber gelingt den Zugang zum Film zu finden dann darf man sich auf eine wirklich beruhigend einnehmende Erfahrung einstellen. Eine Dokumentation die zum Glück weniger darauf aus ist etwas spezifisches über das Christentum zu sagen sondern mehr wert darauf legt den Mönchen zuzusehen wie sie ihr Leben dieser einen Sache widmen. Natürlich hängt der Typ Namens Gott und sein Sohn über all dem was sie dort machen und ist natürlich der einzige Grund Warum sie das machen aber über das WAS geht es hier zum Glück selten. Es geht um das Sein. Einfach nur das Dasein dieser Menschen. Ihr Leben in Stille. Mit elegischen Bildern, hypnotisierend gefilmt und zurückhaltend erzählt gefällt das selbst jemandem der nicht gerade die größten Zuneigungen zu dieser Religion sein eigen nennt.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
joachino 2010/01/11 00:54:20
Kommentar löschendie laenge des films sollte eigentlich kein kriterium sein, hier aber doch. denn es ist muehsam den film bis zu ende zu sehen. die schnitte tragen nicht und und verwirren. die wiederholungen der bibelzitate ist einfallslos. die bilder zwar schoen und elegisch, aber ohne zusammenhalt und zufaellig. schade
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Aufgabe 2009/12/06 22:34:21
Kommentar löschenden film anzuschauen ist echt richtig anstrengend. wie in einem kommentar geschrieben verlangt der film echte hingabe. das allein ist schon die hohe punktzahl-wertung wert.
kann man gerne als experiment mal durchführen...!
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lucie 2008/04/18 08:41:23
Kommentar löschenZeitverschwendung!!!!!!!!!!!!!!1
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Pardus 2008/03/22 13:32:20
Kommentar löschenalso man kann nebenbeialles mögliche machen ohne den faden zu verlieren. der film verlangt keine konzentration, sondern hingabe..und von dieser SEHR reichlich. das is kaum zu schaffen, sich stundenlang mit den eintönigen sequenzen zu befassen. trotzdem 5 punkte. allein schon für die einzigartigkeit :-)
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donfelipe 2008/03/15 00:02:25
Kommentar löschenNach dem Film fühlte ich mich entspannt, konzentriert und voller Tatendrang. Allerdings frage ich mich, ob das wirklich an dem Film lag oder einfach nur an dem hervorragenden dreistündigen Nickerchen.
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rkuehne 2007/12/04 19:18:54
Kommentar löschenich war in einem Kino in dem etwa 20 Leute den Film sahen. Am Ende des Filmes haben 15 davon (ich hab gezählt) geschlafen. Unendlich langatmig, da muss man schon der Typ für sein. Ich bin es nicht.
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nobody 2007/12/02 19:02:09
Kommentar löschenwirlich nichts für Hollywoodmainstreamer oder ADS-ler
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Chev Chelios 2010/10/01 21:29:18
Antwort löschenADS-ler ))))))))))))))))
xDDD das is gut xDDDDDDDDD
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