Die Gustloff

Die Gustloff (2008), DE
Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama

2.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.9 Community
137 Bewertungen
34 Kommentare
Die Gustloff - Bild 48100
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von Joseph Vilsmaier, mit Kai Wiesinger und Valerie Niehaus

Der Film greift das erschütternde Schicksal der Menschen an Bord der “Wilhelm Gustloff” auf, die am 30. Januar 1945 versuchte, tausende Flüchtlinge vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. Gotenhafen, 1945. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor der heranrückenden Roten Armee in der Hafenstadt gestrandet. Der junge zivile Fahrkapitän Hellmut Kehding erhält den Auftrag mit der “Wilhelm Gustloff” etwa 1.500 Wehrmachtsangehörige und soviele Flüchtlinge wie möglich nach Kiel zu bringen. Unter den Flüchtlingen sind Lilli Simoneit, ihr 16-jähriger Sohn Kalli und die hochschwangere Marianne. Sie hoffen wie Tausende andere auch, mit der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. In Gotenhafen trifft Hellmuth Kehding auch seine große Liebe Erika Galetschky in Gotenhafen wieder. Sie arbeitet als Marinehelferin unter dem strengen Regiment von Berta Burkat in der Flüchtlingsaufnahme. Hellmuth setzt nun alles daran, auch sie aufs Schiff zu bringen. Doch Hellmuth Kehding ist nicht der einzige, der auf der “Wilhelm Gustloff” etwas zu sagen hat. Schnell gerät er mit dem militärischen Transportleiter, Korvettenkapitän Petri, aneinander. Petri drängt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Männer schnellstmöglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Ohne ausreichenden Geleitschutz muss die Gustloff ins Ungewisse fahren. Noch beim Ablegen am Mittag des 30. Januar gelangt ein abgefangener, dubios verschlüsselter Funkspruch an Bord. Die Schiffsführung fürchtet einen Anschlag und lässt alle Decks nach Sprengsätzen und möglichen Saboteuren durchsuchen. Als dann eine zweifelhafte Kollisionswarnung auf der Kommandobrücke eingeht, kommt es endgültig zum Eklat: Gegen Hellmuts Willen lässt Korvettenkapitän Petri die Positionslichter setzen. Hellmut scheitert an der Anmaßung seiner Kollegen – drei Kapitäne sind zwei zu viel. Als ihm das Kommando entzogen wird, versucht er noch die Herkunft des Funkspruches zu klären und die unter Druck geratene Erika zu schützen, doch da sind die Positionslichter schon von einem russischen U-Boot entdeckt worden und die nächtliche Katastrophe in der eisigen Ostsee ist nicht mehr aufzuhalten.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Die Gustloff

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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4.0Uninteressant

Wäre dieser Film ein „normaler Katastrophenfilm“ vor gewöhnlichem Background,er wäre ganz in Ordnung gewesen. Auf Grund der Tatsache jedoch, dass er es sich zur Aufgabe gemacht ein historisches Ereignis über das sensibelste Thema deutscher Historiographie wiederzugeben, ist er gescheitert. Warum ist das so? Im Folgenden nun die Antworten.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Es dauert bis der Pott und der Plot endlich auslaufen. Bis dahin hat man viel Hackenschlagen, wässrige Blicke, böse Nazis und mitfühlende Widerständler erlebt und pitoresk inszeniertes Elend gesehen. Vilsmaier schafft das, was Hollywood schon immer gut konnte: Die Nazis als eindimensionale Bösewichter darzustellen, die zackig grüßend durch Bild wackeln und finster aus der Wäsche gucken. Was man von Hollywood hingegen noch lernen könnte, wäre das auch eine solch platte Geschichte spannend inszeniert werden muß und langatmiges Geplapper nur bedingt darüber hinwegtäuschen kann, daß hier mal wieder ums Verrecken ein 90min Film auf zwei Abende gestreckt werden mußte.

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Kommentare (32) — Film: Die Gustloff

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kawummbaby

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Bewertung0.0Hassfilm

Also ich habe ein Buch über die Gustloff und das ist neben den Büchern über die KZs wohl das Buch über das übelste Unglück. Tausende Kinder im Eiswasser. Die eine Kinderfrau schrieb, die Rettungswesten für die kleinen Kinder hätten die meisten sehr Kleinen umgekippt mit dem Kopf unter Wasser und sie hatte Dutzende um sich, die sie permanent versuchte umzudrehen, bis die meisten schließlich tot waren und mit den Füßchen nach oben davonschwammen. Mein Gott, wieviel Mitleid hatten wir mit den 1500 Toten der Titanic. Warum können wir kein Mitleid mit den fast 5.000 toten Kindern haben?

Und dieser Film hier ekelt mich an. Der Versuch aus dieser Katastrophe eine beschissene seichte Telenovela zu machen und ja jedem einzubleuen, dass die Opfer selber schuld waren an ihrem Tod, weil sie ja Deutsche waren und den Krieg angefangen haben.

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doctorgonzo

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Traurig, aber wahr.... Rüdiger Suchsland (übrigens auch hier vertreten) hat in dem Zusammenhang, genauer zum Film "Dresden", etwas gesagt, das hier hin perfekt passt:
"Die `History`-kultur schlachtet unsere Geschichte aus wie einen alten Luxusliner. Nicht ein Funken Dialektik findet sich mehr darin. Das wird sich rächen, weil wir als Gesellschaft daran verblöden. Und wenn man die `Wirklichkeit` der Vergangenheit erzählen will, dann darf man nicht immer nur Rentner vor die Kamera zerren, und deren lückenhafte Erinnerungen stets für bare Münze nehmen. Man muss auch im Kino Erinnerungswissenschaft betreiben, und zwar detailliert und psychologisch. Sonst hinterlassen wir unseren Kindern verfälschte, heroisierte Geschichtsbilder. Ganz so wie es die deutschen Polit-Systeme des 20. Jahrhunderts vor uns getan haben."


Bandrix

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Bewertung3.0Schwach

Und hier wieder ein weiteres als TV-Highlight angepriesenes Filmchen. Man müsste meinen ich hätte nach vielen besorgniserregend schlechten TV- Filmen dazulernen müssen. Aber dadurch das ich nirgends den Namen Pro Sieben lesen konnte hatte ich die Hoffnung, dieses Mal wäre es mal was gescheites. Aber nein alle Hoffnungen werden schon nach den ersten zwanzig Minuten zerstört. Es gibt das in solchen Filmen übliche Getue um Inrigen und Tächtelmechtel. Aber sonst wenig.
Hatte Joseph Vilsmaier mit Stalingrad noch einer der besten deutschen Weltkriegsfilme abgeliefert versagt er hier auf fast ganzer Linie. Ich sage hier fast, weil die Requisiten in der Tat aufwendig genug für zwei Wertungspunkte waren.
Bei so einem großen Seeunglück erwartet man einfach viel Tragik, Leid und natürlich auch Mitleid mit den Passagieren. Dadurch das alle durch die Bank weg jedoch so unsympathisch rüberkommen, fällt das einem gehörig schwer. Viel zu platte Dialoge, natürlich viel Stereotypie und wieder einmal mein alter Freund: Die überraschende Wendung die eigentlich keine ist.
Jedoch gebe ich einen weiteren Punkt an (Achtung Spoiler) das Ende, denn das diese Schweine ungeschoren davongekommen sind ist wirklich herb.
Fazit: Wenig Mitleid für ein Schiff, dass leider schon längst vor dem Unglück abgesoffen ist. Zumindest in diesem Film...

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Brennegan

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Bewertung0.0Hassfilm

Dass der deutsche Bürger mittlerweile regelmäßig TV-Zweiteiler vorgesetzt bekommt, ist ja nichts Ungewöhnliches mehr. Dass die Qualität der Machwerke meist zu wünschen übrig lassen, ist dabei auch oft klar. Schaut man sich die Themen an, scheint es regelmäßig zwischen Katastrophenfilmen, die man auch aus den USA so billig serviert bekommen kann, und der wichtigsten Hauptsache der Deutschen, dem zweiten Weltkrieg, hin und her zu schalten.
Aber irgendwie scheinen die Produzenten dieser Filme zu denken, dass eben das zweitere Thema reicht, um einen guten Film zu machen. Bei Werken wie Stauffenberg mag es funktioniert haben, beim Gustloff-Film ganz und gar nicht.
Während sich der Zuschauer in einer Art Kammerspiel in engen Schiffsgängen an den Gesprächen zwischen den deutschen Schauspielerurgesteinen langweilen und ab und zu aufregen darf, weil sie nervig und schlecht wie eh und je sind, hängt einem spätestens nach einer halben Stunde das ganze Thema zum Halse raus. Da wird eine thesenhafte Sabotage als Anlass genommen, während Stereotypen zwei Filme lang erzählen und erzählen und erzählen.
Dass man sich auf einem Schiff befindet, vergisst man in etwa 75% der Szenen. Dieses Missgeschick wird eigentlich nur noch durch unseren „Roten Baron“ übertroffen. Also quält man sich durch die Filme hindurch, um den eigentlichen Höhepunkt des Ganzen zu sehen, den Untergang. Der, wie sollte es auch anders sein, wird in seiner Tragik in einer Zeit abgehandelt, die jeder normale Film zwischen Finale und Abspann noch zum klären der letzten Fragen aufwendet. Natürlich wundert es dann nicht, dass angestrebte Tragik gleich als Erste untergeht.
Und übrig bleibt nichts, außer der Tatsache, dass man damals durch die Dokumentation nach dem Film innerhalb von 90 Minuten besser informiert, mehr unterhalten und richtig tief berührt wurde.

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Dudo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo Sehleute!

Der Film, vor allem aber die Dokumentation waren
sehr wichtig, jeden Tag müsste etwas ähnliches gezeigt werden damit die Menschen endlich aus der Vergangenheit lernen und mit all Ihrer Kraft dazu beitragen Kriege zu verhindern.

Die verantwortlichen "angeblichen Schiffsführer"
haben restlos versagt und gehören namentlich an den Pranger !!!

Wer die Verantwortung für so viele Mütter und Kinder hat "(circa 4600 von 9200), diese aber derart vernachlässigt ist selbst nicht lebenswert.

Nur schade,
das über diese fünf Uniform tragenden Missgeburten und deren weiteren Lebensweg nichts bekannt wurde.

Gruß Dudo (75)

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Friedrich61

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hallo Leute , was wollt ihr eigentlich ?
Der Film war Authentisch und gut gemacht . Wir sind doch hier nicht in Hollywood wo mit dem Leid anderer Schindluder getrieben wird !
Was wolltet ihr sehen ? Massenvergewaltigungen durch die Russen , das erfrieren Tausender Menschen in der eiskalten Ostsee !
Das ist nun mal kein Thema für einen Mantel und Degenfilm ala Robin Hood .
Also immer den Ball schön flach halten und an das Schicksal von Millionen von Menschen denken !
Gruß Friedrich61

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Veloce16

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Bewertung7.0Sehenswert

Also grauenhaft fand ich den Film nun nicht. Gemessen an den durchweg überwältigenden Schilderungen der Dokumentation - nach dem Film ausgestrahlt - hat das Drehbuch allerdings viel an möglicher dramatischer Handlung verschenkt. Die holzschnittartige Schwarz-Weiß - Malerei der Charaktere war auch eher nervig und der Konflikt auf der Brücke zwischen den vielen Kapitänen und Kommandanten um den Kurs des Schiffes war auch nicht ganz richtig dargestellt. Der küstennahe Fahrweg barg immerhin die Gefahr eines Minentreffers, wie man in der Dokumentation hören konnte, im Film wurde daraus nur "blöd stur und gemein" versus "intelligent erfahren und gut".

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Fred

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Bewertung10.0Herausragend

Es war ein sehr guter Film, der sich von den Progammen von RTL; Sat 1 bei weiten abheben kann.

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Bigi

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Bewertung1.0Ärgerlich

Eifach Grauenhaft! Dieser Film bestätigt wieder einmal meine Meinung, daß die Deutschen keine solchen Filme drehen können. Die Spezialeffekte gingen ja gerade noch, aber die Schauspieler waren zum davon laufen! Überlasst Katastrophenfilme und änliches den Amis!!!

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konni

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Bewertung9.0Herausragend

Es war ein guter Film, der besonders das Einzelschicksal der beiden jungen Leute in den Mittelpunkt stellt. Besondes hat mich die anschließende Dokumentation tief beeindruckt. Achtung vor diesen Menschen, die Ihre tiefen Emutionen vor der Kamera gezeigt haben.
Es ist gut das die Vergangenheit mit solchen Filmen und Zeitzeugen aufgearbeitet wird. Denn bald gibt es sie nicht mehr. Wer den Film kritisiert hat ihn nur oberflächlich verstanden und nicht den tiefen Sinn, der damit zum Ausdruck gebracht werden sollt.

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eimo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist schon erschreckend hier von jungen Leuten zu lesen, daß die Geschichte langweilig war und die Dramatik fehlte.
Ja was will man denn wieder ?
Zerfetzte Leichen die am Schiffsgeländer hängen oder abgerissene Köpfe ?
Vielleicht hat überhaupt mal jemand begriffen, was diese Menschen dort auf ihrer Flucht durchlitten und erlebt haben, bis sie ertranken oder doch gerettet wurden.
Heute wird schon beim Kleinsten gejammert und zum Therapeuten gelaufen.
Die Überbliebenen hatten den nicht und mußten bis heute mit dem Erlebten weiterleben.
Man oh man, was sind wir eine kaputte Welt.
Ich habe mein Mitgefühl mit den Flüchtlingen, denn mein Vater wurde mit seinem Handelsschiff 1945 im Pazifik versenkt und nach 8 Tagen Überlebenskampf im Schlauchboot gerettet. Als Dank durfte er Baumwolle pflücken in Brasilien.
Ich fand den TV-Film ergreifend und realistisch, wenn auch die Liebe dabei eine Rolle spielen mußte.

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kritiker0815

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wir Deutsch sind bei Dokumentarverfilmungen etwas
nüchterner. Was a la Hollywood herauskommt, konnte man beider Titanic-Schnulze miterleben - Grausig. Wir sind, bei allem Respekt, schon sehr Hollywood Action verseucht. Aus allem muss ein Action Reißer werden. Die Kommentare der Miesmacher stammen von jenen, die nie auf der Flucht waren, nie einen leeren Kühlschrank hatten und nie bei 3 °C in voller Montur schwimmen mussten.

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AylaView

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich selber habe mitgespielt und bin vom Endprodukt auch nicht gerade begeistert. Der Spannungsbogen (sofern einer da war) wurde viel zu lange aufgebaut, die Liebesgeschichte ist seit Titanic ausgelutscht und diverse Filmfehler (Kostüme knochentrocken, obwohl Menschen im Wasser) machen DIE GUSTLOFF leider zu einem mit Monsterbudget angefertigten Durchschnittsfilm, der zwar die deutsche Geschichte aufgreift, aber sich dabei mit der Länge selbst im Wege steht.

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Natje

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich fand den Film SEHR ERGREIFEND, eine hervorragende Leistung der Filmemacher in nur 4 Monaten ein historisches Werk, dieser Größe entstehen zu lassen. Ein großes Lob auch an die Schauspieler und Statisten!!!
Mir ist der Film unter die Haut gegangen, man konnte mitfühlen, was die Menschen damals im Krieg erleiden mussten. Der Film ging übergangslos in die anschließende Dokumentation der Zeitzeugen und Originalaufnahmen weiter, so real wirkte der Film auf mich. Solche geschichtlichen Filme aus den Kriegsjahren sollten öfters gedreht werden, erstens
um den nachkommenden Generationen wieder bewußt zu machen, was es bedeutet in Frieden und Wohlstand zu leben. Zweitens natürlich weil endlich wieder spannende Fernsehabende zu erwarten wären.
Natje

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Kuddel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde es schon erschreckend, mit welcher inneren Haltung hier so mancher Zeitgenosse seinen Kommentar zum ZDF-Film über die Gustloff-Tragödie abgiebt. Es scheint, als ob ihnen der Grad des Nervenkitzels (schnöde Sensationslust) mehr bedeutet, als das schreckliche Ereignis selber, bei dem es um tausende von Menschenschicksalen geht. Action-verseuchte Thrillerfans sollten sich mal in die Situation hineindenken, sich vorstellen, sie selbst hätten all das Elend erleiden und ertragen müssen, was im Film gezeigt wird. Der Film ist ein außerordentlich beachtenswerter Beitrag zur Aufarbeitung des 2.Weltkrieges. Sehr deutlich zeigt er den Wahnsinn von Kriegen und den daraus folgenden menschlichen Tragödien.

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Piekewitz

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Bewertung5.0Geht so

Ich würde sehr gerne zum Vergleich den Film "Nacht fiel über Gotenhafen" über dasselbe Thema aus den fünfziger Jahren sehen.Vielleicht ist der aber nicht so politisch korrekt.Im jetzigen Film habe ich vor allem erfahren, daß die Flüchtlinge den Krieg angefangen hatten.

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Seveneleven

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film, der auf Zeitzeugenaussagen basiert, ist auf diesen Grundlagen erstellt worden. Zeitzeugen können eben nur einen Teil, den sie eben selbst erlebt haben, wiedergeben. Bestimmte Szenen sind deswegen sicherlich fast authentisch dargestellt worden. Ob die Offiziere, sprich Kapitäne, sich so verhalten haben wie dargestellt ist fragwürdig. Ob das setzen der Positionslichter zum Abschuss der Gustloff entscheidend war, ist ebenfalls fragwürdig. Jedenfalls sehe ich den Film als eine bewegende Dokumentation, die zeigt, wie hilflos und elendig Kinder, Frauen und Soldaten absichtlich durch mehrere Torpedos getötet wurden. Mein Fazit aus diesem Film ist die Erkenntnis, dass Krieg grundsätzlich mit dem Tod verbunden ist und immer wieder Menschen tötet, egal ob Kinder, Frauen, Männer oder Soldaten. Es sollte jedem klar werden, dass nur 1000 Menschen von 10000 Menschen überlebt haben und das viele elendig gestorben sind. Ein unvergessbares und grauenhaftes Ereigeniss, dass in den Köpfen der Zeitzeugen niemals erlischt. Ein Film, der zeigt was passiert, wenn ein mit 10000 Menschen besetztes Schiff von 3 Torpedos getroffen wird, dabei geht es sicherlich nicht um Liebesgeschichten oder herausragende Schauspieler.

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becehegy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es war mehr als man erwarten kann. leider worauf es ankommt nichtist mehr verfilm, die Rettung der Überlebenden.Es ist besser als die Volksmusik und dauend Mordfälle und Kommissare zu sehen die läuf und läuft und keine regt sich auf was für eine primitive Fälle und Musik Stundenlan gesendet wird " Wetten Dass "ist ebenso zuzuordnen, von Volksmusik ganz zu schweigen.
becehegy
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sternkreis

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Bewertung9.0Herausragend

So schlecht fand ich den Film garnicht. Über schauspielerische Leistungen lässt sich streiten. Aber was mich tief berührt hat, war die Erkenntnis, dass wir heute im "Reich der Fülle" leben. Wir jammern über jede Kleinigkeit und merken garnicht, wie gut es uns geht.

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ich_wer_sonst

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Bewertung0.5Schmerzhaft

ABM (ArbeitsBeschaffende Maßnahme) oder besser GBM (GeldBeschaffende Maßnahme)für erfolglose deutsche Regisseure und schlechte Schauspieler. Dieser Film wird der Geschichte nicht gerecht. Man sollte als Kontrast den ersten (S/W) Film zeigen, der überzeugt mich jedenfalls um Klassen mehr!

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Freddie

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wie immer deutscher Einheitsfilmbrei!
Die üblichen Schauspieler/Laiendarsteller, eine eher unterdurchschnittliche Regieleistung, wie immer eben!
Wen wundert es bei solchen Leistungen das die deutschen Investoren lieber in Amerikanische Filme/Serien investieren?
Was mich wundert, wo waren Frau Ferres und Herr Ferch bei dieser Glanzleistung? Die fehlen doch sonst bei keinem "Katastrophenfilm" (eindeutig zweideutig :D )!

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