Die Hitzewelle - Keiner kann entkommen

Die Hitzewelle - Keiner kann entkommen (2008), DE
Laufzeit 95 Minuten, Katastrophenfilm

- Kritiker
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von Gregor Schnitzler, mit Susanna Simon und Johannes Brandrup

Eine Jahrtausend-Hitzewelle mit über 40 Grad beherrscht Deutschland. Das Gesundheitswesen ist überlastet, die Landwirtschaft, die Wasser- und Energiebranche drohen zu kollabieren. Die Lage im Land spitzt sich zu – besonders im Ruhrgebiet, wo das Trinkwasser zu 50 Prozent aus der Ruhr bezogen wird. Die Stauseen im Oberlauf haben sich bedrohlich geleert. Dr. Martina Fechner, Hydrologin und Dozentin an der Hochschule für Wasserwirtschaft, hat dieses Szenario prognostiziert und wird von den verantwortlichen Politikern zur Krisenmanagerin befördert. Ganz oben auf ihrer Agenda steht ein nahes Kraftwerk und dessen immenser Kühlwasserbedarf. Gleich bei ihrem ersten Lokaltermin trifft sie völlig unerwartet auf ein bekanntes Gesicht: Dirk Berger, ebenfalls Hydrologe, ist Leiter des kraftwerkseigenen Stausees und heißer One-Night-Stand des letzten Hydrologenkongresses. Ein Interessenkonflikt bahnt sich an, aber wenn Martina jetzt nicht schnell handelt, droht der Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung für über fünf Millionen Menschen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Die Hitzewelle - Keiner kann entkommen

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LB_FAN86

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Bewertung5.0Geht so

Durchaus interessante und spannende Idee. Das Szenario passt und regt doch das ein oder andere mal auch zum Nachdenken an. Leider ist die Leistung der Darsteller nicht immmer auf bestem Niveau, was den Filmspaß dann doch an der ein oder anderen Stelle etwas trübt. Ansonsten handelt es sich um einen soliden Katastrophen-Thriller, den man sich an einem Fernsehabend in der Woche ruhig mal anschauen kann.

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viewer

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Bewertung4.0Uninteressant

Insgesamt bietet das realistisch wirkende Szenario halbwegs spannende Unterhaltung bei mittelmäßig agierenden Darstellern. Ärgerlich ist vor allem der durchgehend betroffene Blick der Hauptdarstellerin (vor allem an Stellen bei denen man sich mal eine starke Heldin wünscht) und viele kleine dramaturgische Fehler. So reicht noch nicht mal ein komplett ausgetrockneter Rhein, um die Verantwortlichen von der Bedrohung der Wasserknappheit zu überzeugen. Und dann der übliche Kommissar Zufall, dass ihr One-Night-Stand sich erst als Kollege entpuppt und dann auch noch ausgerechnet der Ehemann einer Bekannten ist. TV-Mittelmaß, hatte mir von der guten Szenario-Idee etwas mehr erwartet. Immerhin waren die 17,7% MA in der Zielgruppe bei der Erstausstrahlung ein Erfolg.

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