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Die Hochzeit unserer dicksten Freundin

Bachelorette (2012), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 25.10.2012


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4.2
Kritiker
15 Bewertungen
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4.5
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508 Bewertungen
47 Kommentare
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von Leslye Headland, mit Kirsten Dunst und Rebel Wilson

Vom Pig Face zur glücklichen Braut – das passt den Brautjungfern Kirsten Dunst, Lizzy Caplan und Isla Fisher so gar nicht. Also sabotieren sie die Hochzeit ihrer dicksten Freundin Rebel Wilson.

Die Perfektionistin Regan (Kirsten Dunst) ist daran gewöhnt, bei allem die Erste zu sein. Als sie erfährt, dass ausgerechnet Becky (Rebel Wilson) – das Mädchen, das auf der Highschool von allen Pig Face genannt wurde – noch vor ihr heiraten wird, ist sie entsetzt. Doch Regan schluckt die bittere Pille und macht sich gemeinsam mit ihren Freundinnen Gena (Lizzy Caplan) und Katie (Isla Fisher) an die Erfüllung ihrer Brautjungferpflichten. Das ist allerdings gar nicht einfach, wie es scheint, denn nichts, aber auch gar nichts läuft so wie geplant. In dem ganzen Chaos wird auch noch das XXXL-Hochzeitskleid der zukünftigen Braut arg in Mitleidenschaft gezogen. Ob Regan, Gena und Katie das wohl alles rechtzeitig hinbekommen?

Hintergrund & Infos zu Die Hochzeit unserer dicksten Freundin
Leslye Headland (Terriers), die mit ihrem gleichnamigen Theaterstück bereits die Vorlage zu dieser US-Komödie lieferte, führte bei Die Hochzeit unserer dicksten Freundin (OT: Bachelorette) Regie. Mit dem slapstickgeladenen Blockbuster feierte die Drehbuchschreiberin ihr Regiedebüt. Am 23. Januar 2012 wurde Die Hochzeit unserer dicksten Freundin auf dem Sundance Filmfestival erstmals dem Publikum präsentiert.

Für die Rolle der Becky war zunächst Casey Wilson im Gespräch. Aus Termingründen musste diese jedoch absagen und so fiel die Wahl auf Rebel Wilson, die hier nach ihrer Rolle in Brautalarm in einer weiteren Hochzeitskomödie mitwirkte. Auch Kirsten Dunst verfügte bereits vor Die Hochzeit unserer dicksten Freundin über Hochzeitsfilmerfahrung; war sie doch 2011 in Melancholia vom dänischen Skandal-Regisseur Lars von Trier zu sehen. (AP)

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Kritiken (15) — Film: Die Hochzeit unserer dicksten Freundin

Arthur A.: www.filmfutter.com

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3.0Schwach

Ich war selbst kein Riesenfan von Brautalarm und konnte den überwältigenden Erfolg und den Lob für den Film nicht völlig nachvollziehen, doch Die Hochzeit unserer dicksten Freundin bringt mich dazu, Brautalarm doch mehr zu schätzen. Denn jetzt sehe ich die vielen Dinge, die der Film richtig gemacht hat, die auch hätten völlig in die Hose gehen können. Dazu gehören die gelungene Mischung aus Herz und bösem Humor und das großartige Zusammenspiel der Besetzung, welcher man ihre Charaktere und deren Beziehungen untereinander sofort abnimmt. Dass Kristen Wiigs und Maya Rudoplhs Charaktere in Brautalarm langjährige Freundinnen sind, bezweifelt man an keiner Stelle. Auch wenn die Charaktere in Hangover nicht sonderlich vielschichtig sind, so passt einfach die Chemie unter ihnen und der Ekelhumor wird mit einer stimmigen Handlung gut balanciert. All das erreicht Die Hochzeit unserer dicksten Freundin leider nicht. Das Ziel, eine pointierte, bissige Komödie als ein Abgesang auf Hochzeitsfilme zu sein, wird deutlich verfehlt. Ein Schenkelklopfer ist der Film aber auch nicht, dazu ist er stellenweise einfach zu ernst und unangenehm. Abtreibungen, Sex- und Drogensucht sind nun einmal nicht die witzigsten Themen. Richtig zynisch ist der Film angesichts seiner verzweifelten Versuche, Sympathie für seine gebrochenen Figuren zu erwecken, aber auch nicht. Das vielleicht größte Verbrechen dieses Films ist aber, der talentierten Rebel Wilson (die schon in Brautalarm zu sehen war), eine kurze, eindimensionale und fast völlig humorfreie Rolle zu verpassen.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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2.0Ärgerlich

Ich hoffe, dass mit "The Hangover Part III", dessen Trailer auch nicht gerade das Gelbe vom Ei verspricht, endlich Schluss ist mit diesen gehypten, unlustigen Trittbrettfahrern ist, die die amerikanische Komödie in eine Richtung lenken, die sie nicht verdient hat. Bevor ich mir diese 'Ladies-Night-mit-Sekt-Filme' noch mal anschaue, gebe ich mir lieber den dreihundertsten Adam-Sandler-Film! "Bachelorette" ist jedenfalls die generischste, unlustigste, schlecht gespielteste, nervigste Scheiße, die ich seit langem gesehen habe! Noch deutlich schlechter als der ohnehin schon unsägliche "Bridesmaids". Der dämliche deutsche Titel, der noch stärker versucht auf diesen Zug aufzuspringen, unterstreicht das Ganze nur noch mehr.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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1.5Ärgerlich

Auf keinen Fall braves Heiratsmaterial. In dieser Mini-Revolution könnte man vielleicht etwas Positives sehen. Das einzig Positive an dieser auf allen anderen Gebieten misslungenen Komödie.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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3.0Schwach

Bedauerlich, dass hier ein Frauenbild transportiert wird, das von stupender Eindimensionalität nur so kracht.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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1.5Ärgerlich

Diese Hochzeitskomödie ist eine Katastrophe: Drehbuchautorin und Regisseurin Leslye Headland zeigt nicht das geringste Gespür für den Unterschied zwischen lustig und gemein und präsentiert drei Hauptdarstellerinnen, die so missgünstig, egoistisch, neidisch, böse und hasserfüllt sind, dass man mit ihnen keine Minute im Kino verbringen möchte – und das ist mit das Schlimmste, was man über einen Film sagen kann.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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7.5Sehenswert

Freche, originelle Mädels-Komödie im Stile von 'Brautalarm' rund um eine von Pannen garnierte Hochzeit.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Die Nacht vor der Hochzeit. Ausgerechnet die Dicke des Cliquen-Quartetts heiratet. In New York City. Und Lesley Headland nutzt dieses „lustige“ und „innovative“ Szenario für ihr Spielfilm-Debüt. Was gibt’s zu sehen? Nervige Mädels blubbern über Blow und Blow-Jobs, koksen, schimpfen, haben Sex, kommunizieren in vulgärer Sprache. Das klingt nach „Bridesmaids“, ist im Grunde aber nicht annährend so komisch und verfügt über keinerlei Esprit. Die Lahmarschigkeit des von Will Ferrell und Adam McKay produzierten Films liegt an Headlands fürchterlich strukturlosem Skript und ihrer Belanglos-Geschichte, die eigentlich gar keine ist. Für eine Komödie, die versucht auf den „Hangover“-Erfolgszug aufzuspringen, mag die Idioten-Storyline zunächst nicht schädlich sein. Wenn aber gänzlich alle Dialoge ohne Punchline serviert und trockene Fremdschäm-Szenarien á la Ricky Gervais und Stephen Merchant schlecht kopiert werden, kann der Schmus über hysterische Zicken und deren Eifersüchteleien beim Publikum rasant in Ungnade fallen. Dieser unsägliche Kram wird sicherlich wieder als „Cinelady“-Schmankerl inklusive Prosecco-Gläschen für eine kichernde Mädelrunde im örtlichen Kino vertickt. In Wahrheit ist „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ jedoch eine triste Komödie über zynische Tanten, die 80 Minuten lang Drogen fressen/rauchen und sich in aller Breite in ihrer nostalgischen Gedankenwelt suhlen, verpassten Chancen hinter hertrauern, am Ende mit einem treudoofen Kerl vögeln und Party machen. Kurz: Genres werden gekreuzt, der Unterhaltungswert gekreuzigt.

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JeanRauger: Le Monde JeanRauger: Le Monde

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8.0Ausgezeichnet

Zahlreiche amerikanische Indie-Filme preisen feministische oder queere Utopien, aber lassen dabei grundsätzlich die banalsten Zwänge des sozialen Lebens außer acht oder fordern deren Überwindung. [...] Mit diesen vier hysterischen und gescheiterten 'Bimbos' gelangt Regisseur Lesly Headland in Die Hochzeit unserer dicksten Freundin ohne Zweifel zu einer höheren menschlichen Wahrheit - jene, welche uns lachen lässt.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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0.5Schmerzhaft

Könnte vielleicht etwas drastisch in meiner Wortwahl werden. Um das zu verhindern, versuche ich ich mich kurz zu fassen:
Sneak. Durchgequält. Fürchterlich. Grauenhaft. Schrecklich. Zum Davonlaufen (was ich, Keiner weiß warum, nicht getan habe).
Beim schauen kamen mir so abstruse Gedanken in den Kopf wie: "Vielleicht hab ich Twilight, Step Up und allen Til Schweiger-Filmen unrecht getan."

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kobbi88

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Ich bin mir nicht sicher, aber die Vorhersagen werden glaube ich auch durch kürzlich bewertete Filme deiner Freunde beeinflusst ;) Bin also ich Schuld :)


Martin Oberndorf

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Naja. Da haAber ein ganzer Punkt bei 22 Freunden, die nichtmal alle in der Zeit was bewertet haben erscheint mir doch etwaa viel.
Haben übrigens auch nur 3 den Film bewertet.


Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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0.5Schmerzhaft

Im Grunde versucht Regiedebütantin Leslye Headland eine Art abgespeckte Hangover-Version mit Frauen im Mittelpunkt, um so ein vergleichbares Chaos vom Stapel zu lassen, und scheitert dabei sensationell - man möchte fast schon sagen historisch.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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4.0Uninteressant

Talentierte Schauspieler werden hier in einem Film verschwendet, bei dem man mehr erschaudern muss, als dass man lachen kann und in dem Frauen, die eigentlich alt genug sind, um es besser zu wissen, agieren wie notgeile Seemänner kurz vorm Auslaufen ihres Schiffes...

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Leslye Headland kann geistreiche Bemerkungen schreiben, die das schrecklichste Brautmonster erröten lassen[...]. Die Hochzeit unserer dicksten Freundin ist ein Comic-Cocktail, der schwer im Magen liegt.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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5.0Geht so

Die Hochzeit unserer dicksten Freundin wird als Komödie geführt, aber es ist eher eine besoffene Tragödie mit verschmiertem Lippenstift. Der Humor ist so ätzend, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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8.0Ausgezeichnet

Der beißende Humor in Die Hochzeit unserer dicksten Freundin ist viel düsterer und aufrichtiger, als der im offensichtlichen Vorbild Brautalarm. [...] Der Film trifft dich mit der Feuerkraft eines Maschinengewehrs. Vielleicht ist es am sichersten, sich den Film versteckt hinter einem Sandsack anzuschauen.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Die Hochzeit unserer dicksten Freundin will wie eine Mischung aus Bridesmaids trifft Superbad trifft eine sehr spezielle Episode von Snooki & JWoww sein.

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Kommentare (30) — Film: Die Hochzeit unserer dicksten Freundin


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Tobias Sce

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Bewertung3.0Schwach

zielgruppe: frauen die mario barth lustig finden

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uncut123

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Bewertung2.5Ärgerlich

der geht ja garnicht...einfach nur nervig und unlustig

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Lester Burnham

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: "Eine missratene Chaos-Komödie ohne Gespür für dramaturgisches Timing oder witzige Situationen. Der bieder-verklemmte Humor und ausgesprochen unsympathisch gezeichnete Frauenfiguren laden weder zur Anteilnahme noch zur Identifikation ein."
Dem kann ich nur hinzufügen, dass sowohl der Film "Die Hochzeit meines besten Freundes", woran man aufgrund des dreist geklauten Titels zwangsläufig denken muss, als auch der oft als Vergleich zitierte "Brautalarm" wahre Perlen komödiantischer Unterhaltung darstellen.

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HaudenLukas

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Bewertung1.0Ärgerlich

...Becky sagt: "Ich bin so aufgeregt, ich könnte mich erschießen!", für mich galt während des Films nur letzteres...

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kobbi88

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Ich hasse die Frauen hier im Kollektiv, keine besser als die andere. Geb dem FIlm nur nicht den Hassfilmstatus, weil ich nicht will, dass ich mit diesem Film in Verbindung gebracht werde. Scheiß Sneak :(


HaudenLukas

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oh sowas ist natürlich hart das als Sneak sehen zu müssen... ja das Frauenbild kommt generell in diesem Film nicht wirklich gut weg. Was auch immer sich die Drehbuchautorin hierbei gedacht hat, aber das kann unmöglich Ihr ernst gewesen sein....


gajer1978

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Bewertung4.5Uninteressant

Trailer sah vielversprechend aus...aber alles schon mal dagewesen...
Irgendwie ne Mischung aus "Die Hochzeit meines besten Freundes" und "Brautalarm"...1x anschauen reicht vollkommen!!!

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Dridge

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Bewertung2.0Ärgerlich

„Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ – Noch so ein Frauenschmarn. Wie kommt es eigentlich dazu, dass ich immer solche Perlen der Filmkunst bewerte?
Ein Mal pro Woche treffen sich ein schwuler Freund, eine Freundin und ich ritualsmäßig zum „Chillen“. Neben dem neusten Klatsch über die Promis aus der Welt sowie unserer kleinen Stadt wird dabei auch oft der Wunsch laut, einen Film zu schauen. Da ich jedes Mal überstimmt werde, bewerte ich für moviepilot in lockerer Regelmäßigkeit Meisterwerke wie „Bridget Jones 2“, „New in Town“ oder eben „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“.

Die Regisseurin und Autorin (in beiden Disziplinen ihr Debut) wusste wohl selbst nicht so wirklich, was der Film werden soll, denn ein Genre ist ziemlich schwer zu bestimmen, genauso wie eine kurze Beschreibung dessen, worum es eigentlich geht. Das liegt aber nicht daran, weil der Film so vielfältig wäre, sondern weil er derart langweilig daherkommt. Für eine Komödie gibt es viel zu wenige Lacher, der Gagcounter wird zudem noch dadurch dezimiert, dass die wenigen Witzchen oftmals nicht zünden. Und für ein Drama ist die Handlung einfach zu dünn.
Die Charaktere geben sich reichlich Mühe, dass man sie hasst: ständig schreien sie andere an, handeln fies, zeigen keine Gefühle aber dafür viel Ignoranz und Dummheit. Selten habe ich Filmfiguren dermaßen verachtet. Eine emotional abstoßende Handlung jagt die nächste, Identifikationsfläche wird vehement verweigert. Bei einem derart handlungsarmen Film muss man sich als Zuschauer aber auf die Charaktere verlassen können, sie sind es, die das gesamte Gerüst eigentlich tragen sollten.
Die Figuren benehmen sich alle so daneben, dass man am liebsten einen dreifachen Fus-Ro-Dah-Tableflip hinlegen will. Da hätten wir die zickige Kirsten Dunst, die ihrem Freund mit einem Arschloch auf der Toilette fremdgeht (als solches wird er durch den Film ausgewiesen, nicht durch mich!), nur weil dieser nicht zu der Hochzeit der Freundin seiner Freundin erscheint; noch dazu terrorisiert sie alle ihre Mitmenschen. Dann wäre da Isla Fisher, ein egalitäres Dummbeutelchen, das mit jedem Typen ins Bett springt, weil sie es noch nicht einmal auf die Reihe bekommt, ein simples Gespräch zu führen. Lizzy Caplan spielt noch die interessanteste Figur, aber auch ihr Charakter ist arrogant, nervig, egoistisch und dazu noch dauernegativ. Das Quartett wird von Rebel Wilson vervollständigt – da sie aber für zwei zählt, sprechen wir doch lieber gleich von einem Quintett. Ihre Figur ist eine einfältige Braut, die mir Tourett-Anfälle aufhalste, bei denen ich immer wieder „Fette Sau!“ in meine Armbeuge husten musste.
Die männlichen Figuren sind übrigens nicht weniger lächerlich.
Unerklärlich ist mir, wie viele hochkarätige Namen im Vorspann zu sehen sind: Das Ganze ist von Will Ferrell produziert und die Schauspieler sind allesamt ziemlich bekannt und hochwertig. Doch die darstellerischen Leistungen sind weit unter dem Standard. Da hat die Debut-Regisseurin wohl viel zu häufig nicht aufmerksam genug hingeschaut.
Einige Worte möchte ich noch über die Synchronisation bemerken: Der Synchronregisseur merkte wohl im Voraus, dass sich die Mühe nicht lohnt, anders kann ich mir das Endergebnis nicht erklären. Schon bei der Stimmenwahl fangen die Fehler an: So klingt doch keine Kirsten Dunst, oder war ihre Figur etwa mal im Frauenknast? Adam Scott, der kleine, niedliche Mann hat doch nicht so eine Reibeisenstimme?! In letzter Zeit bemängele ich häufig die Synchronisationen, dabei ist es aber nicht so, dass ich einen gut synchronisierten Film nicht genießen könnte. (Wie etwa „Die Monster Uni“) Aber ein bisschen Mühe sollte man schon erwarten können.
Diesen Film durchzieht die Unsympathie wie den gewöhnlichen Menschen Blut. „Die Hochzeit unserer dicksten Freundin“ ist hochgradiger Schund, den sich kein halbwegs um seine Zeit bemühter Mensch ansehen sollte.

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moviereporter

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Bewertung3.0Schwach

sachen gibts.....

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Ralf In

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Bewertung3.0Schwach

selbst zum Ausleihen war das Geld zu schade, hätte auch fürn Sonntag Mittag bei Pro7 gereicht... etwas plumpe Kinder Scherze....

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daniel.helmer.7

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Bewertung2.5Ärgerlich

Meine Güte ist Lizzy Caplan süß.
Ansonsten gibt es nichts Positives über den Film zu sagen. Ich empfand ihn als äußerst anstrengend und nervend ohne einen wirklichen Lacher. Enttäuschend!

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daniel.helmer.7

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Achja und "Bachelorette" auf "Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" zu kommen, ist mal wieder ganz groß -.-


Metalcanine

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich habe wirklich noch nie einen Film vor Ende abgedreht. Ich gehöre zu den Leuten, die sich vorher immer Trailer ansehen und später noch die Credits, aber hier... bei Gott ich wäre vor Langeweile beinahe gestorben. Außer ein kurzes Mundwinkelzucken war in 60 Minuten gar nichts los. Sry aber das war echt nicht berauschend...

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angelmoonsoul

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe mir den Film ja nur wegen Isla Fisher und Kirsten Dunst angesehen.
Den Trailer fand ich ja auch nicht so schlecht. In Bachelorette gibts ja ein paar lustige Szenen aber sonst ....
An manchen Stellen war der Film ganz klar zu lang.
Der Film erinnert sehr stark an Hangover und Brautalarm. Wobei eben Hangover um Klassen besser ist als Die Hochzeit unserer dicksten Freundin.
Lizzy Caplan ist ganz klar die Entdeckung in diesem Film. Sie & Isla Fisher sorgen für die wenigen Lacher.
Kirsten Dunst sieht total anders aus in diesem Film. In Elizabethtown od. Wimbeldon war sie schon viel hübscher. In Bachelorette wirkt sie total ausgezerrt & unattraktiv.

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Nachtblume80

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Bewertung4.0Uninteressant

Schwache Komödie mit einigen guten Szenen,aber nix besonderes.Habe den Film eigentlich nur wegen Kirsten Dunst geschaut,sonst wäre er noch schlechter...

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homosapiokokke

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Bewertung4.5Uninteressant

Finde die Frauenrollen sind alle gut besetzt, jedoch nicht die Männlichen. Auch das Gesamtkonzept wirkt wie ein eher misslungener Versuch auf der Hangoverwelle zu reiten. Es geht um Freundschaft und Hochzeit, so einen Film gab es schon ähnlich nur besser gespielt, wesentlich besser.

Ansonsten ganz nett ein paar witzige Stellen und Gags, aber abgebrannte und ziemlich abgebrauchte Storyline.

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LowRidah

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Bewertung3.0Schwach

sehr schöne Protagonistinnen, aber das ist leider auch schon alles was der Film bieten kann und bietet.... :/

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doenef

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Bewertung5.5Geht so

Zwiespältig bis durchwachsenes Drama, das eigentlich als Komödie gedacht sein sollte(?) und daher doch mit genial-amüsanten Dialogen aufwartet, wie z.B. über Blowjobs

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sabine.mailinde

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Bewertung9.5Herausragend

Endlich mal wieder ein guter Krimi.
Der Coup, um den es geht, ist genial. Die Methode, ohne großen technischen Aufwand an die Beute zu gelangen - toll!!!
Smarte Dialoge, rasante Actionszenen, ungewöhnlich hoher Gore-Gehalt und eine überraschende Story.
Das geniale daran ist, dass man den Clou erst gar nicht erkennt, weil alles super getarnt ist.
Bis zum Schluss schafft es dieser Film, seine wahren Absichten zu verhüllen. Genial!!!

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flami

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sicher dass du den film meinst ;D ?


sabine.mailinde

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Ja klar!


BuendelKap

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Habe den Film heute im Kino gesehen.
Ich war total schockiert.
Beinahe 90 unglaublich sinnlose Minuten.
Der Film weist vielleicht ein paar müde Lacher auf, allerdings schafft es der Film absolut nicht im geringsten auch nur einmal in Fahrt zu kommen.
Für mich zählt dieser Film zu einen der schlechtesten Filmen, die ich jemals gesehen habe.

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999ghost

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Bewertung3.5Schwach

Abermals ein Film, der in dem "Hangover"-Fahrwasser mitschwimmt und bei dem wahrscheinlich in der Drehbuchausarbeitung mehr Zeit ins Ideen klauen investiert wurde, als etwas Neues und Witziges zu kreieren.
Der Film muss sich leider einen Vergleich mit dem etwas besseren, meiner Meinung nach aber stark überschätzten, "Brautalarm" gefallen lassen, da man diesen durchaus als Inspirationsquelle für "Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" sehen könnte.
Da das Konzept nunmal altbekannt ist und für Freunde der oben genannten Filme durchaus interessant sein könnte, versagt der Film allerdings bei der Umsetzung. Lieblos und über weite Strecken unwitzig dümpelt der Film vor sich hin, nimmt gegen Ende nochmal ein wenig an Fahrt auf und kann besonders dann mit halbwegs gelungenen Slapstickeinlagen punkten.
Highlight (und traurigerweise, einziges Highlight) ist die "Blow-Job-Theorie" von Jenna.
Kirsten Dunst wirkt irgendwie orientierungslos und ist somit klar fehlbesetzt. Isla Fisher nervt dauerhaft. Einzig die schöne Lizzy Caplan kann überzeugen und sorgt, wie schon angesprochen, für den größten Lacher des Films.

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999ghost

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Da kann ich mich nur anschließen, auch wenn ich Kirsten Dunst attraktiver in Erinnerung hab. Hier wirkt sie doch sehr abgemagert.


jacker

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Das ist mir auch aufgefallen. Irgendwie passt es ja zur dauergestressten Truller die sie verkörpern soll, aber schön war sie hier nicht!


Christin Kuhfeld

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich fand den Film einfach nur peinlich. War sein Eintrittsgeld nicht wert. Habe mich am Ende einfach nur geärgert, das Geld ausgegeben zu haben und die Zeit verplempert zu haben.

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MrTrombone

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Art von Film war schonmal besser, aber auch deutlich schlimmer. Hier krankt es v.a. an Überfrachtung (Wortspiel nicht intendiert) in Kombination mit Belanglosigkeit. Braucht man nicht wirklich, tut aber auch nicht weh, wenn man reingeschleppt werden sollte.

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