Die Hollywood-Verschwörung
Hollywoodland (2006), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Dokumentarfilm, Kinostart 15.02.2007
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255 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Allen Coulter, mit Adrien Brody und Diane Lane
Es ist ein Vogel … es ist ein Flugzeug … es ist Superman. Mit diesen Worten begann im amerikanischen Fernsehen allwöchentlich von 1952 bis 1958, umjubelt von Kindern und Jugendlichen in ganz Amerika, die Serie “Adventures of Superman”. Ihr Hauptdarsteller George Reeves wurde mit seiner Darstellung des Mannes aus Stahl eine nationale Berühmtheit. Als am 16.06.1959 seine Leiche gefunden wurde, sprach man offiziell von Selbstmord – daran bestand zunächst kein Zweifel. Doch bis heute zählt sein Tod zu den mysteriösesten Ereignissen in Hollywood, denn einige Menschen glauben, dass er ermordet wurde. Der auf heikle Fälle spezialisierten Privatdetektiv Louis Simo (Adrien Brody) zieht los, um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Je mehr er in die undurchsichtige Geschichte von George Reeves (Ben Affleck) eintaucht, desto mehr identifiziert sich der Privatdetektiv mit dessen Leben. Als er von Reeves’ langjähriger Affäre mit der Frau eines Studiochefs von MGM erfährt, gerät er selbst in Lebensgefahr…
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Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Doku-Drama, Drama
- Zeit
- 1930er Jahre, 1950er Jahre
- Ort
- Hollywood
- Handlung
- Affäre, Betrogene Ehefrau, Detektiv, Eifersucht, Ermittler, Ermittlung, Liebe, Liebespaar, Schauspieler, Sterben und Tod
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Kritiken (6) — Film: Die Hollywood-Verschwörung
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenFernsehregisseur Allen Coulter einen stimmungsvollen Film noir geschaffen, der mit viel Aufwand die klassischen Hollywood-Jahre wieder zum Leben erweckt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Die Hollywood-Verschwörung" ist ein großartiger Thriller mit einigen Drama Aspekten. Eine tolle Besetzung und eine gute Regie, machen den Film zu einem Muss für Freunde des Genres!
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschen[Der Film hält] der Spannung seines doppelten Bezugsrahmens Film noir-Erzählung hier, Tinseltown-Mythologisierung dort nicht stand und zerfällt in seine strukturellen Bestandteile. So langweilt man sich also mit einer viel zu breiten Raum einnehmenden Rahmenhandlung, in der ein unengagierter Adrien Brody in der Rolle des Detektivs agiert, und wartet dringlich auf die Rückblenden, in denen Ben Affleck mit minimalen Mitteln und sehr anrührend die Tragödie eines Mannes gestaltet, der sich mit der eigenen Mittelmäßigkeit nicht abfinden konnte.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenStilistisch wie inhaltlich orientieren sich Coulter und sein Drehbuchautor Paul Bernbaum unübersehbar an den Klassikern der Schwarzer Serie und deren moderne Pendants. Der bis auf wenige Ausnahmen spannungsreiche Plot wartet mit dem für das Genre typischen Personenarsenal auf. Geheimnisvolle Femme Fatales, zwielichtige Strippenzieher, ein heruntergekommener dem Alkohol nicht abgeneigter Privatschnüffler, in Die Hollywood-Verschwörung ist Platz für jedes in einem solchen Kontext nur erdenkliche Stereotyp.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschen"Hollywoodland" besticht durch seine atmosphärische Dichte, die gelungene Inszenierung und die hervorragenden Darsteller. Einige Längen vor allem in der ersten Hälfte des Films trüben das Kino-Erlebnis kaum, der großartige letzte Teil entschädigt nämlich wieder für vieles. Coulters Film hat in den USA zwar größtenteils gute Kritiken bekommen, ist aber ansonsten eher untergegangen. Zu Unrecht. "Die Hollywood - Verschwörung" ist ein Film, der die Bezeichnung als moderner Film Noir tatsächlich verdient.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenLiebevoll ausgestattet True-Crime-Thriller, der relativ unentschlossen und mutlos ein spannendes Stück Hollywood-Geschichte nacherzählt ohne wirklich zu berühren.
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Kommentare (10) — Film: Die Hollywood-Verschwörung
zmpfl Thu, 11 Apr 2013 07:03:33 -0000
Kommentar löschenBen Affleck's Transformation vom Lackaffen zum Schauspieler.
Adrien Brody's Detektivhandlungsstrang bleibt blass aber Ben Affleck's Darstellung vom Rise and Fall des George Reeves hat mich beeindruckt.
Melancholisch, düster, traurig.
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Filmkenner77 Sat, 21 Apr 2012 14:02:56 -0000
Kommentar löschenSehr schön erzählte, nostalgische Mischung aus Drama und Thriller aus der Blütezeit Hollywoods. Nach einer wahren Begebenheit wird ein Abschnitt aus dem Leben des längst vergessenen Schauspielers George Reeves erzählt, der durch eine "Superman"-Serie in den 50er Jahren eine gewisse Berühmtheit erlangte, sich von seiner Karriere aber stets mehr erhofft hatte, letztlich über kleine Nebenrollen in Klassikern wie "Vom Winde verweht" oder "Verdammt in alle Ewigkeit" jedoch nie hinauskam. Teile seiner Lebensgeschichte werden nach dem vermeintlichen Selbstmord des Schauspielers im Jahre 1959 in Rückblenden erzählt. Dann wiederum springt die Geschichte in die Wochen nach dem Tod des Schauspielers, in denen der abgehalfterte Detektiv Louis Simo (Adrian Brody) Zweifel an der Selbstmordtheorie hegt.
Die größte Überraschung des Films ist zweifellos Betongesicht Ben Affleck, der den auf absteigendem Ast befindlichen George Reeves grandios verkörpert und die vielleicht beste Leistung seiner bisherigen Karriere zeigt. Auch die anderen Darsteller wie Diane Lane als Geliebte, Bob Hoskins als betrogener Filmmogul oder Adrian Brody als Detektiv liefern starke Vorstellungen ab. Ein sehenswerter Film über verblassten Ruhm, geplatzte Träume und verletzte Eitelkeiten in der "Traum- oder Alptraumwelt" Hollywoods.
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Delonghi Fri, 18 Feb 2011 16:42:19 -0000
Kommentar löschenAdrien Brody, Ben Affleck, da muss man sich nicht lange bitten. Coole Atmosphäre mit eingebauten Rückblendungen und einem spannenden Ende machen diesen Film sehr sehenswert.
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Moe Szyslak Sun, 28 Mar 2010 00:21:20 -0000
Kommentar löschenTrotz einiger Längen (vor allem im letzten Drittel) war das ein richtig guter und spannender Film.
Dazu trägt auch bei, dass der Film abwechselt zwischen Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, denn dadurch wird vermieden, dass evtl. bei längerem Verbleib in einer Zeitebene Langeweile aufgekommen wäre.
Hochinteressant zu verfolgen war die "Karriere" und das Schicksal von George Reeves, was größtenteils sehr tragisch war.
Ben Affleck, der ja viel gelobt wurde für seine Darstellung des Superman-Darstellers, fand ich okay. Mag sein, dass es einer seiner besseren Darstellerleistungen war, aber für mich kann der immer noch nicht schauspielern. Aber er hat seine Sache ordentlich gemacht, die Rolle hat man ihm größtenteils abgenommen.
Die Kriminalgeschichte war größtenteils recht spannend gemacht, Adrian Brody als PI, der viel Probleme in seinem privaten Umfeld aushalten muss, war wie immer klasse und hatte einige hervorragende dramatische Momente zu bieten.
Sehr gut fand ich, dass der Film nicht versucht, die Sache aufzulösen, sondern alle Möglichkeiten durchleuchtet und es dem Zuschauer dann überlässt, die Schlussfolgerungen zu diesem höchst mysteriösen Todesfall zu ziehen.
Fazit: Ein spannender, dramatischer und interessanter True-Crime-Film mit überzeugenden Darstellern, den aber im letzten Drittel die Puste ausgeht.
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svunzel Sun, 17 Jan 2010 06:20:22 -0000
Kommentar löschenVersucht vergeblich eine spannende Thrilleratmosphaere zu erzeugen - stattdessen verwandeln sich die Hauptdarsteller in endlos langweilende Labertaschen.
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RaZer Sat, 19 Dec 2009 19:01:31 -0000
Kommentar löschenEigentlich eine interessante Story, der ihr Noir Gewandt auch gut steht, aber letztendlich versäumt es der Film wirklich zu fesseln. Es fällt bei zwei Stunden Laufzeit manchmal nicht leicht, immer am Ball zu bleiben. Das ist bei der oft komplexen Erzählweise aber unabdingbar, deshalb kann es anstrengend werden. Dabei bekommt man aber auch eine Menge geboten: gute Schauspielerleistung, authentische Optik und einen oft realistisch anmutenden Blick hinter die Kulissen Hollywoods. Wie auch beim realen Fall, bleibt man dem Zuschauer hier eine eindeutige Antwort schuldig. Lässt die Sache realistisch anmuten.
Kein schlechter Film, nur etwas mehr Spannung wäre nicht übel gewesen.
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Mawazh Mon, 04 May 2009 23:58:04 -0000
Kommentar löschenNetter Film Noir. Leider mit eingen Längen.
Und Ben Affleck scheint doch bisschen schauspielerisches Talent in sich zu haben.
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kristallrainer Sat, 11 Apr 2009 07:37:43 -0000
Kommentar löschenHatte relativ hohe Erwartungen und wurde etwas enttäuscht. Der Film zieht sich wirklich in die Länge und hat einige langweiligen Passagen. Die Story ansich hat mir aber gut gefallen, Cast und Kameraführung ebenfalls. Insgesamt ein etwas durchschnittlicher Film-Noir, der sowohl Höhen ( sehr lustige Superman-Szenen) als auch Tiefen hat.
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Mr.Floppy Wed, 08 Oct 2008 19:03:28 -0000
Kommentar löschenDie Atmosphäre des Hollywood's der 60'er Jahre wird erstklassig eingefangen. Leider wird hier viel Potenzial verschenkt, indem die Spannung nicht aufrecht erhalten wird. Wirklich Schade!
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Sonse Thu, 20 Dec 2007 10:55:21 -0000
Kommentar löschenDa fällt mir nur der Anfang meines Lieblingsfilms ein: "Come to Los Angeles! The sun shines bright, the beaches are wide and inviting, and the orange groves stretch as far as the eye can see. There are jobs aplenty, and land is cheap. Every working man can have his own house, and inside every house, a happy, all-American family. You can have all this, and who knows... you could even be discovered, become a movie star... or at least see one. Life is good in Los Angeles... it's paradise on Earth." Ha ha ha ha. That's what they tell you, anyway." Dieser Film schafft zwar auch eine überzeugende Atmosphäre, ist aber in Sachen Spannung, Story, Schauspieler und Klasse leider nicht annähernd so gut.
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