Fernsehregisseur Allen Coulter einen stimmungsvollen Film noir geschaffen, der mit viel Aufwand die klassischen Hollywood-Jahre wieder zum Leben erweckt.
"Die Hollywood-Verschwörung" ist ein großartiger Thriller mit einigen Drama Aspekten. Eine tolle Besetzung und eine gute Regie, machen den Film zu einem Muss für Freunde des Genres!
[Der Film hält] der Spannung seines doppelten Bezugsrahmens Film noir-Erzählung hier, Tinseltown-Mythologisierung dort nicht stand und zerfällt in seine strukturellen Bestandteile. So langweilt man sich also mit einer viel zu breiten Raum einnehmenden Rahmenhandlung, in der ein unengagierter Adrien Brody in der Rolle des Detektivs agiert, und wartet dringlich auf die Rückblenden, in denen Ben Affleck mit minimalen Mitteln und sehr anrührend die Tragödie eines Mannes gestaltet, der sich mit der eigenen Mittelmäßigkeit nicht abfinden konnte.
Stilistisch wie inhaltlich orientieren sich Coulter und sein Drehbuchautor Paul Bernbaum unübersehbar an den Klassikern der Schwarzer Serie und deren moderne Pendants. Der bis auf wenige Ausnahmen spannungsreiche Plot wartet mit dem für das Genre typischen Personenarsenal auf. Geheimnisvolle Femme Fatales, zwielichtige Strippenzieher, ein heruntergekommener dem Alkohol nicht abgeneigter Privatschnüffler, in Die Hollywood-Verschwörung ist Platz für jedes in einem solchen Kontext nur erdenkliche Stereotyp.
"Hollywoodland" besticht durch seine atmosphärische Dichte, die gelungene Inszenierung und die hervorragenden Darsteller. Einige Längen vor allem in der ersten Hälfte des Films trüben das Kino-Erlebnis kaum, der großartige letzte Teil entschädigt nämlich wieder für vieles. Coulters Film hat in den USA zwar größtenteils gute Kritiken bekommen, ist aber ansonsten eher untergegangen. Zu Unrecht. "Die Hollywood - Verschwörung" ist ein Film, der die Bezeichnung als moderner Film Noir tatsächlich verdient.
Liebevoll ausgestattet True-Crime-Thriller, der relativ unentschlossen und mutlos ein spannendes Stück Hollywood-Geschichte nacherzählt ohne wirklich zu berühren.
Adrien Brody, Ben Affleck, da muss man sich nicht lange bitten. Coole Atmosphäre mit eingebauten Rückblendungen und einem spannenden Ende machen diesen Film sehr sehenswert.
Trotz einiger Längen (vor allem im letzten Drittel) war das ein richtig guter und spannender Film.
Dazu trägt auch bei, dass der Film abwechselt zwischen Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, denn dadurch wird vermieden, dass evtl. bei längerem Verbleib in einer Zeitebene Langeweile aufgekommen wäre.
Hochinteressant zu verfolgen war die "Karriere" und das Schicksal von George Reeves, was größtenteils sehr tragisch war.
Ben Affleck, der ja viel gelobt wurde für seine Darstellung des Superman-Darstellers, fand ich okay. Mag sein, dass es einer seiner besseren Darstellerleistungen war, aber für mich kann der immer noch nicht schauspielern. Aber er hat seine Sache ordentlich gemacht, die Rolle hat man ihm größtenteils abgenommen.
Die Kriminalgeschichte war größtenteils recht spannend gemacht, Adrian Brody als PI, der viel Probleme in seinem privaten Umfeld aushalten muss, war wie immer klasse und hatte einige hervorragende dramatische Momente zu bieten.
Sehr gut fand ich, dass der Film nicht versucht, die Sache aufzulösen, sondern alle Möglichkeiten durchleuchtet und es dem Zuschauer dann überlässt, die Schlussfolgerungen zu diesem höchst mysteriösen Todesfall zu ziehen.
Fazit: Ein spannender, dramatischer und interessanter True-Crime-Film mit überzeugenden Darstellern, den aber im letzten Drittel die Puste ausgeht.
Versucht vergeblich eine spannende Thrilleratmosphaere zu erzeugen - stattdessen verwandeln sich die Hauptdarsteller in endlos langweilende Labertaschen.
Eigentlich eine interessante Story, der ihr Noir Gewandt auch gut steht, aber letztendlich versäumt es der Film wirklich zu fesseln. Es fällt bei zwei Stunden Laufzeit manchmal nicht leicht, immer am Ball zu bleiben. Das ist bei der oft komplexen Erzählweise aber unabdingbar, deshalb kann es anstrengend werden. Dabei bekommt man aber auch eine Menge geboten: gute Schauspielerleistung, authentische Optik und einen oft realistisch anmutenden Blick hinter die Kulissen Hollywoods. Wie auch beim realen Fall, bleibt man dem Zuschauer hier eine eindeutige Antwort schuldig. Lässt die Sache realistisch anmuten.
Kein schlechter Film, nur etwas mehr Spannung wäre nicht übel gewesen.
Hatte relativ hohe Erwartungen und wurde etwas enttäuscht. Der Film zieht sich wirklich in die Länge und hat einige langweiligen Passagen. Die Story ansich hat mir aber gut gefallen, Cast und Kameraführung ebenfalls. Insgesamt ein etwas durchschnittlicher Film-Noir, der sowohl Höhen ( sehr lustige Superman-Szenen) als auch Tiefen hat.
Die Atmosphäre des Hollywood's der 60'er Jahre wird erstklassig eingefangen. Leider wird hier viel Potenzial verschenkt, indem die Spannung nicht aufrecht erhalten wird. Wirklich Schade!
Da fällt mir nur der Anfang meines Lieblingsfilms ein: "Come to Los Angeles! The sun shines bright, the beaches are wide and inviting, and the orange groves stretch as far as the eye can see. There are jobs aplenty, and land is cheap. Every working man can have his own house, and inside every house, a happy, all-American family. You can have all this, and who knows... you could even be discovered, become a movie star... or at least see one. Life is good in Los Angeles... it's paradise on Earth." Ha ha ha ha. That's what they tell you, anyway." Dieser Film schafft zwar auch eine überzeugende Atmosphäre, ist aber in Sachen Spannung, Story, Schauspieler und Klasse leider nicht annähernd so gut.
Die Hollywood-Verschwörung - Kritik
US 2006 Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 15.02.2007
Kritiken (6) — Film: Die Hollywood-Verschwörung
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenFernsehregisseur Allen Coulter einen stimmungsvollen Film noir geschaffen, der mit viel Aufwand die klassischen Hollywood-Jahre wieder zum Leben erweckt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Die Hollywood-Verschwörung" ist ein großartiger Thriller mit einigen Drama Aspekten. Eine tolle Besetzung und eine gute Regie, machen den Film zu einem Muss für Freunde des Genres!
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschen[Der Film hält] der Spannung seines doppelten Bezugsrahmens Film noir-Erzählung hier, Tinseltown-Mythologisierung dort nicht stand und zerfällt in seine strukturellen Bestandteile. So langweilt man sich also mit einer viel zu breiten Raum einnehmenden Rahmenhandlung, in der ein unengagierter Adrien Brody in der Rolle des Detektivs agiert, und wartet dringlich auf die Rückblenden, in denen Ben Affleck mit minimalen Mitteln und sehr anrührend die Tragödie eines Mannes gestaltet, der sich mit der eigenen Mittelmäßigkeit nicht abfinden konnte.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschen"Hollywoodland" besticht durch seine atmosphärische Dichte, die gelungene Inszenierung und die hervorragenden Darsteller. Einige Längen vor allem in der ersten Hälfte des Films trüben das Kino-Erlebnis kaum, der großartige letzte Teil entschädigt nämlich wieder für vieles. Coulters Film hat in den USA zwar größtenteils gute Kritiken bekommen, ist aber ansonsten eher untergegangen. Zu Unrecht. "Die Hollywood - Verschwörung" ist ein Film, der die Bezeichnung als moderner Film Noir tatsächlich verdient.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenLiebevoll ausgestattet True-Crime-Thriller, der relativ unentschlossen und mutlos ein spannendes Stück Hollywood-Geschichte nacherzählt ohne wirklich zu berühren.
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Kommentare (8) — Film: Die Hollywood-Verschwörung
Kommentar schreibenDelonghi 2011/02/18 17:42:19
Kommentar löschenAdrien Brody, Ben Affleck, da muss man sich nicht lange bitten. Coole Atmosphäre mit eingebauten Rückblendungen und einem spannenden Ende machen diesen Film sehr sehenswert.
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Moe Szyslak 2010/03/28 01:21:20
Kommentar löschenTrotz einiger Längen (vor allem im letzten Drittel) war das ein richtig guter und spannender Film.
Dazu trägt auch bei, dass der Film abwechselt zwischen Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, denn dadurch wird vermieden, dass evtl. bei längerem Verbleib in einer Zeitebene Langeweile aufgekommen wäre.
Hochinteressant zu verfolgen war die "Karriere" und das Schicksal von George Reeves, was größtenteils sehr tragisch war.
Ben Affleck, der ja viel gelobt wurde für seine Darstellung des Superman-Darstellers, fand ich okay. Mag sein, dass es einer seiner besseren Darstellerleistungen war, aber für mich kann der immer noch nicht schauspielern. Aber er hat seine Sache ordentlich gemacht, die Rolle hat man ihm größtenteils abgenommen.
Die Kriminalgeschichte war größtenteils recht spannend gemacht, Adrian Brody als PI, der viel Probleme in seinem privaten Umfeld aushalten muss, war wie immer klasse und hatte einige hervorragende dramatische Momente zu bieten.
Sehr gut fand ich, dass der Film nicht versucht, die Sache aufzulösen, sondern alle Möglichkeiten durchleuchtet und es dem Zuschauer dann überlässt, die Schlussfolgerungen zu diesem höchst mysteriösen Todesfall zu ziehen.
Fazit: Ein spannender, dramatischer und interessanter True-Crime-Film mit überzeugenden Darstellern, den aber im letzten Drittel die Puste ausgeht.
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svunzel 2010/01/17 07:20:22
Kommentar löschenVersucht vergeblich eine spannende Thrilleratmosphaere zu erzeugen - stattdessen verwandeln sich die Hauptdarsteller in endlos langweilende Labertaschen.
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RaZer 2009/12/19 20:01:31
Kommentar löschenEigentlich eine interessante Story, der ihr Noir Gewandt auch gut steht, aber letztendlich versäumt es der Film wirklich zu fesseln. Es fällt bei zwei Stunden Laufzeit manchmal nicht leicht, immer am Ball zu bleiben. Das ist bei der oft komplexen Erzählweise aber unabdingbar, deshalb kann es anstrengend werden. Dabei bekommt man aber auch eine Menge geboten: gute Schauspielerleistung, authentische Optik und einen oft realistisch anmutenden Blick hinter die Kulissen Hollywoods. Wie auch beim realen Fall, bleibt man dem Zuschauer hier eine eindeutige Antwort schuldig. Lässt die Sache realistisch anmuten.
Kein schlechter Film, nur etwas mehr Spannung wäre nicht übel gewesen.
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Mawazh 2009/05/05 01:58:04
Kommentar löschenNetter Film Noir. Leider mit eingen Längen.
Und Ben Affleck scheint doch bisschen schauspielerisches Talent in sich zu haben.
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kristallrainer 2009/04/11 09:37:43
Kommentar löschenHatte relativ hohe Erwartungen und wurde etwas enttäuscht. Der Film zieht sich wirklich in die Länge und hat einige langweiligen Passagen. Die Story ansich hat mir aber gut gefallen, Cast und Kameraführung ebenfalls. Insgesamt ein etwas durchschnittlicher Film-Noir, der sowohl Höhen ( sehr lustige Superman-Szenen) als auch Tiefen hat.
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Mr.Floppy 2008/10/08 21:03:28
Kommentar löschenDie Atmosphäre des Hollywood's der 60'er Jahre wird erstklassig eingefangen. Leider wird hier viel Potenzial verschenkt, indem die Spannung nicht aufrecht erhalten wird. Wirklich Schade!
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Sonse 2007/12/20 11:55:21
Kommentar löschenDa fällt mir nur der Anfang meines Lieblingsfilms ein: "Come to Los Angeles! The sun shines bright, the beaches are wide and inviting, and the orange groves stretch as far as the eye can see. There are jobs aplenty, and land is cheap. Every working man can have his own house, and inside every house, a happy, all-American family. You can have all this, and who knows... you could even be discovered, become a movie star... or at least see one. Life is good in Los Angeles... it's paradise on Earth." Ha ha ha ha. That's what they tell you, anyway." Dieser Film schafft zwar auch eine überzeugende Atmosphäre, ist aber in Sachen Spannung, Story, Schauspieler und Klasse leider nicht annähernd so gut.
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