Eine blitzblank gewaschene Sportartikelwerbung. Verzichten wir nichtsdestotrotz auf die Floskel zu Beginn einer Filmbesprechung eines Films aus der Feder Michael Bays, dem – manche würden jetzt schreien – v-ö-l-l-i-g n-a-c-h-v-o-l-l-z-i-e-h-b-a-r-e-n Bay-Bashing, auch wenn man sich – polemisch überspitzt – doch so richtig schämen sollte ob dieser Verschwendung von Buchstaben für einen Regisseur mit einem Hirn aus Blech. Denn wie sollte sein Baustofffetisch sonst zu erklären sein? Ups, wir wollten verzichten. Also dann weiter. "Die Insel" kam direkt nach Bays sadomasochistisch unterhaltsamem "Bad Boys II" (es hieß, der Film sei menschenverachtend), und heute, nach Bays übergeschnappten Spielzeuggrotesken, scheint "Die Insel" irgendwie nicht ins Schema zu passen, Fremdkörper, Ausreißer; ein Film, der sich heimlich ins Œuvre Michael Bays hinein geschlichen hat, um den Beweis zu liefern, dass der Mann auch einmal einen dezent klugen Film gemacht…
Eine blitzblank gewaschene Sportartikelwerbung. Verzichten wir nichtsdestotrotz auf die Floskel zu Beginn einer Filmbesprechung eines Films aus der Feder Michael Bays, dem – manche würden jetzt schreien – v-ö-l-l-i-g n-a-c-h-v-o-l-l-z-i-e-h-b-a-r-e-n Bay-Bashing, auch wenn man sich – polemisch überspitzt – doch so richtig schämen sollte ob dieser Verschwendung von Buchstaben für einen Regisseur mit einem Hirn aus Blech. Denn wie sollte sein Baustofffetisch sonst zu erklären sein? Ups, wir wollten verzichten. Also dann weiter. "Die Insel" kam direkt nach Bays sadomasochistisch unterhaltsamem "Bad Boys II" (es hieß, der Film sei menschenverachtend), und heute, nach Bays übergeschnappten Spielzeuggrotesken, scheint "Die Insel" irgendwie nicht ins Schema zu passen, Fremdkörper, Ausreißer; ein Film, der sich heimlich ins Œuvre Michael Bays hinein geschlichen hat, um den Beweis zu liefern, dass der Mann auch einmal einen dezent klugen Film gemacht habe, anstatt mehrere für eine materialistisch affine Generation an Matchbox-Konsumenten. Bay zückt die frisch gekaufte Schrotflinte aus dem Waffenladen, will gleich schwermütige Philosophie treffen. Das kann ganz schnell Platzpatrone sein, ist es aber nur teilweise, weil der Film zumindest am Anfang einen rundum souveränen Eindruck einer pseudoapokalyptischen Kontaminationslüge schindet, einen geschmeidigen Weg über den fetten Krawall zu gehen, die Kamera still zu halten, die Kamera ein paar Sekunden lang auf ein Gesicht blicken zu lassen, ihre Emotionen einzurahmen, man kann hier sogar einem Dialog ohne Unterbrechung und ohne Funken lauschen, Michael Bay, wirklich du? Dass Bay reihenweise Nebendarsteller verheizt (Michael Clarke Duncan, Steve Buscemi) oder lustige Sachen sagen lässt (Scarlett Johansson wirkt auch sonst reichlich blass), wo's nachdenklich sein sollte, stört nicht weiter angesichts anderer charismatischer Schauspieler einerseits (Sean Bean, Djimon Hounsou), und des ungezügelten Unterhaltungswertes des Drehbuchs andererseits, das in später umso mehr an Konzentrationslager gemahnende Bilder von Gaskammern ethischen Fragen nach der Instrumentalisierung des menschlichen Lebens in Konservendosen nachstöbert, den Wert der Freiheit und Individualität in Gefangenschaft bemisst und das Klonen als eine Art makabre Supermarktlagerbestellung reißbrettsachlich schildert.
Bay klaut hierbei und nebenbei sehr viel aus Genreklassikern – Obi-Wan Kenobi wird gegen Ende auf dem Höhepunkt des Rezitierens versuchen, ganz "Star Wars"-mäßig ein Kraftfeld außer Betrieb zu setzen –, wenngleich jene Idee, die dahinter steckt, in ironischen bis schwer packenden Einzelszenen gewillt ist, sich darin einzuschnüren. Dazu zählt die Begegnung mit dem stets sympathischen Ewan McGregor mit seiner "Lebensversicherung" (Ewan McGregor²), während sich ihr Gespräch in parallelen Entgegnungen humoristisch entlädt. Oder überhaupt die zaghaften und ganz, ganz oft sehr, sehr witzigen Annäherungsversuche derjenigen, die sich in einer für sie fremdartigen, neuen Welt beisammen finden müssen, denen das Leben als solches Zutritt verschafft hatte. Dementsprechend verkleidet sich Michael Bay als ein anderer Regisseur eine Stunde lang, ehe dann endlich die wüste Zerstörungsorgie bis zum Schluss alles wegbombt, was als Alibi dessen herhalten durfte, womit Bay spannend begonnen hatte. Dann scheppert's und raucht's und knallt's in aberwitzigen Breitbildaction-Pieces sinnbetäubend (Logo), Kinetik und Kameradrehung pur, da ist er zuhause, in der Technik, der Michael Bay, als ob dem Script in beständiger Regelmäßigkeit die Ideen ausgehen würden. Das sieht zwar spitze aus und hört sich auch prima an, treibt aber die dramaturgische Unentschlossenheit Bays auf die Spitze, sich nicht zwischen der Grundidee und dem Explosiven entschieden, sondern beides ebenso unbefriedigend durcheinander gemischt wie unbefriedigend auserzählt zu haben (McGregors Alpträume sowie neurologische Gedächtnisfortschritte scheinen uninteressant). Doch wie bereits in "The Rock" und "Armageddon" verfehlt Bays exorbitant geschmierter Pathos von des Sonnenuntergangs warmen Strahlen für seitwärts angeleuchtete Figuren und melodramatisch aufgetragenen Theatralikgesten von zeitlupenartigen Blicken der Protagonisten, die der Kamera überlebensgroß begegnen (sie werden meist allesamt von unten gefilmt), durchaus nicht ihre intendierte Wirkung, emotional zu manipulieren, hinsichtlich des Showdowns, der mit der Ethno-Musik Steve Jablonskys ergreifend verschmilzt, gar mitzureißen.
Halbwegs clever zusammengeklauter Flickmuster-Teppich: Während die erste Stunde von THE ISLAND gemessen an bay'schen Verhältnissen gemächlich und sogar mit einem Anflug von Intelligenz die bekannten Mechanismen aus Orwell und MATRIX mit eigenen Ideen versetzt, schmeißt BallaBalla-Meister Bay in der zweiten Hälfte alle guten Vor- und Ansätze über Bord, und zitiert sich stattdessen genüßlich selbst: Es knallt, es rummst und es scheppert. Und wie bei allen anderen Werken des Explosionspornographen stellt sich auch hier bereits nach dem dritten von vierhundert explodierten Autos eine akute Müdigkeit ein, die dem Film letztendlich das Genick bricht, und ihn abermals zu einem belanglosen Direct-to-DVD mit überhöhtem Budget degradiert.
Banal is gut.. wenn man den zum ersten mal sieht ist das echt nicht 0815!! Nach dem ersten Mal verstehen eher *wohw wie krass* daher bitte mehr als 7 Punkte!
"Die Insel" war nicht der von mir erhoffte Topfilm. Leider ist die Story zu vorhersehbar und es gibt einige Längen im Film. Trotzdem kann man sich "Die Insel" ruhig einmal ansehen. Die Grundidee ist gut und die Action kommt nach der etwas langsamen Einführung auch nicht zu kurz.
Die tiefe Wahrheit und ganz banale Enttäuschung solcher Gigaproduktionen liegt in ihrem selbsterklärenden Moment. Sie liefern nicht mehr als Affirmationen der Zustände, die sie vorgeblich kritisieren. Mit manipulierten Materialwelten, in denen man den Figuren gerade so viel Charakter zugesteht, wie es die Konstruktion erlaubt - oder, wie vielleicht in diesem Fall, der gerade aktuelle Standpunkt des US-Präsidenten in der Stammzellendebatte. Schade ist es dabei um die, die man noch immer für die Guten halten will. Ewan McGregor kommt aus der Actionmühle nicht mehr raus. Scarlett Johansson schlittert gerade mit Karacho hinein. Zum Glück kommt sie bald wieder in einem Film, den der Mann mit der Hornbrille gemacht hat.
So ist es. Man muss sich an gewisse Vorgaben halten. Bloß nicht zu kritisch und zu viel Wahrheitsgehalt, sonst würde es der breiten Masse vorenthalten werden. Daher sollte man nicht zu viel erwarten und es als Anregung sehen, sich selbst zu informieren und sein eigenes Gehirn zu benutzen, was uns leider immer mehr aberzogen wird!
Zerfahrenes Rip-Off von "Logans Run", das trotz der Besetzung nie wirklich die Kurve kriegt und sich am Ende in Bruckheimer typischem Action-Mumpitz verliert.
An sich als Idee ist das schon nicht schlecht und passt auch in den aktuellen Zeitgeist. Allerdings lässt die Umsetzung etwas zu wünschen übrig und ein paar Logiklücken machen die Sache nicht besser.
Spätestens seit "Matrix" oder "The 13th Floor" wissen wir, dass 'Personen' nicht immer das sind was sie glauben zu sein scheinen. Und auch in "Die Insel" sind die mutmaßlichen Menschen einem schweren Irrtum unterlaufen, denn während diese glauben das fast der gesamte Planet kontaminiert und somit unbewohnbar ist, dienen sie als sogenanntes Ersatzteillager für die 'richtigen' Menschen, die sich mit einer Menge Geld einen Klon ihrer selbst erschaffen können und somit kranke Organe mit vollfunktionstüchtigen austauschen können. Als Lincoln Six-Echo hinter dieses Geheimnis kommt gelingt ihm mit der anderen Insassin Jordan Two Delta die Flucht aus dem unterirdischen Gebäudekomplex und während sich beide auf die Suche nach Lincolns sogenannten Sponsoren machen versuchen die von der Fabrik beauftragten Killer alles daran zu setzen die beiden entflohenen fehlkonstruierten Klone zu töten... Nach dem tollen Start hätte man einiges mehr herausholen können, denn die in der ersten Hälfte des Filmes Sozial- und Zeitkritischen Ansätze werden in Hälfte zwei leider nicht weiter ausgeführt. Dagegen wird ein Michael Bay- typisches Actionfeuerwerk abgebrannt, dass all die guten Ansätze der bedrohlichen Atmosphäre im ersten Teil Stück für Stück vergessen macht. Ich kann die Leute natürlich verstehen, die sagen das man bei Bay mit einer Menge Action rechnen sollte und man sich von vornherein darauf einlassen müsse was einen da erwartet, aber bei aller Action hätte man den richtig guten ersten Eindruck über den ganzen Film erhalten müssen. Aber bevor ich hier die Actionszenen schlecht mache gebührt denen bei aller Kritik auch eine Menge Anerkennung, denn diese Action war alles andere als von schlechten Eltern. Als Fazit bleibt es mir noch einmal zu betonen das die tolle Grundgeschichte eines Romans überwiegend gelungen verfilmt werden konnte und sich trotz so mancher Actionszene zuviel doch der positive Eindruck festsetzen konnte, der vor allen auf das Konto des richtig guten Ewan McGregor und der unglaublich attraktiven Scarlett Johansson geht.
Er hat es immerhin versucht. Ausnahmsweise fängt ein Bay-Film mal mit einer Geschichte an, auch wenn diese von überall her zusammengeklau(b)t ist. Das Sexualverbot aus "1984", die Klonthematik aus u. a. "The 6th Day", die James-Bond-Bösewicht-Basis aus "James Bond", die Menschenmaterialzüchtung aus "Brave New World", die Lotterie aus "Sliders". Nicht schlimm, neue Geschichten wird es heutzutage kaum noch geben. Das ist die erste Hälfte. Dann gibt sich Bay wieder seiner Nonsense-Action hin und ruiniert den mittelmäßigen Ersteindruck.
SPOILER:
Vor allem ist es einfach zu platt gemacht, wie Klon und Original tauschen. Das wäre das erste, was die Firma überprüfen würde und dank der Kennzeichnung wäre das auch kein Problem.
SPOILER ENDE:
Die Actionszenen werden zunehmend unübersichtlicher. Bay kann sowas einfach nicht. So wird aus einem mittelmäßigen Film ein saumäßiger.
Eine super Geschichte und eine wahnisinnig schlechte Umsetzung. Die beiden Hauptdarsteller, spielen anscheinend tote Fische, wenn das die Intension war, dann zumindest spielen sie hervorragend.
Ja und sonst ein bisschen Action, aber mitreißen kann die einen auch nicht, weil die "Fische" ja eh schon tot sind...
Wie man so ein wirklich interessantes Thema, das ist es nämlich im Grunde und das ist vielleicht der einzige Grund sich diesen Film doch anzuschauen, so verhunzen kann, versteh ich einfach nicht. Wirklich ärgerlich.
Es geht um Ethik. Halloho?!
Sponoren = Elite, Klone = wir. In deren Augen sind wir Statisten, Produkte, nichts wert, Mittel zum Zweck..am Ende dieses Films befreien sich die Klone aus ihrer Sklaverei und ihrem Gefängnis..die Handlung ist komplett übertragbar auf unser Leben und unsere Gesellschaft..denkt mal drüber nach!
Ursprünglich sollte der Film zum Ende des 21. Jahrhunderts spielen. Aufgrund von neueren Erkenntnissen in der Klonforschung beschloss Regisseur Bay, die Handlung des Films um rund ein halbes Jahrhundert vorzuverlegen. Macht's da irgendwo klick?!
Sicher kann man bemängeln, dass alles mehr oder weniger in einer Actionorgie endet. Aber was will denn die breite Masse sehen? Was lockt sie in die Kinos? Worauf springen die Leute an? Sie wollen Unterhaltung und leider keine sozial- und systemkritischen Inhalte. Diese sind ja langweilig und könnten einen ja nur deprimieren und zum eigenen Nachdenken anregen! So lange solche Themen angesprochen werden und den ein oder anderen zum Nachdenken bringen, ist es mir sowas von egal, mit wieviel Action das ganze eingepackt ist!
Die Insel beginnt für einen Michael Bay Film erstaunlich vielversprechend!
Die Story hört sich auch erstaunlich gut an.Immerhin gibt es schonmal eine Story.
Leider fällt Bay nach ca einer guten, kurzweiligen und interessanten Stunde in sein altes Muster zurück.
Es sieht fast so aus als hätte die erste Stunde irgendein Regie Assistent gedreht und Bay ist erst bei den Explosionen eingestiegen.
Leider fängt der Film genau da an zu langweilen.
Die Firma schickt ein Team los um die Klone unauffällig zu eliminieren und die nehmen die ganze Stadt bei der Jagd auseinander und macht auch nicht vor den Cops halt.
Dazu muß man wohl nichts sagen, von wegen unauffällig!
In ruhigen Momenten hat der Film auf jeden Fall wieder seine Momente, die werden aber bei der ersten Explosion wieder zu nichte gemacht.
Dann wird wieder gelaufen, geschossen, gelaufen, geschossen, gefahren, geschossen, gelaufen...usw
Schade dass Bay die Chance vertan hat mal einen wirklich guten Film abzuliefern.
Die Voraussetzungen waren auf jeden Fall da.
Eine gute Idee, zwei gute Hauptdarsteller, eine handvoll bekannter Nebendarsteller und ein Anfangs gutes Drehbuch läßt man zu gunsten einer dümmlichen Krawallorgie voll gegen die Wand fahren.
Vom aufdringlichen Produkt Placement dass den kompletten Film durchzieht wollen wir hier garnicht erst reden.
Viel zu sagen gibts da nicht, ausser dass man sich wohl weder nen Trailer ansehen noch ne Zusammenfassung sehen sollte, weil man sonst bereits den ganzen Film kennt. Trotzdem ein ganz guter Film.
Auch hier haben wir mal wieder einen Blockbuster fürs Volk, welcher von Michael Bay nicht nur schick Inszeniert wurden ist, sondern auch gleich über eine gute Besetzung verfügt und jede Menge Action.
Der Film ist ein Hirn aus Blockbuster, hier geht es darum den Zuschauer mit tollen Effekten und viel Action zu unterhalten. Er ist in keiner Minute langweilig und weiß gut zu unterhalten. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und sond gute Sympathie Träger.
Die erste Stunde war gut, die zweite Stunde Bay-mäßig schlecht. Woran es lag? In der ersten Stunde hat er gut kopiert, in der zweiten schlecht erfunden....
Wem es wurscht ist, das Bay hier bei zwei Sci-Fi Klassikern ("THX 1138" und "Flucht ins 23. Jahrhundert") schwer geräubert hat, der kann das unterhaltend finden. Der Typ sollte mal selbst was auf die Beine stellen und nicht immer in Nachbars Garten klauen.
Als ich Michael Bay gelesen hab, dachte ich .. sehr gute Effekte....Null Story...
Tatsächlich wurde ich aber eines besseren belehrt. Guter Plot und gute Effekte. Dazu gute Leistungen der Schauspieler. Ausserdem hat mir die musikalische Untermalung der letzten Minuten sehr gefallen.
Die Erde ist kontaminiert und nicht mehr bewohnbar. Die Menschen, die überlebt haben, befinden sich in einer sterilen Einrichtung. Doch es gibt Hoffnung: 'Die Insel', der letzte Ort auf dieser Welt, an dem die Menschheit leben kann. Aber was passiert, wenn das alleine nicht reicht? Was passiert, wenn die Überlebenden sich nach mehr sehnen? Lincoln Six Echo zweifelt immer mehr am System und bringt sich damit in Lebensgefahr. "Wenn du die Augen schließt und dir etwas wünscht, dann ist Gott der Kerl, der dich ignoriert." Michael Bay erzählt mit 'Die Insel' eine Geschichte, die zwar nicht wahnsinnig viel Tiefgang bietet, aber dafür trotzdem sehr gut unterhält. Der Anfang gestaltet sich dabei etwas langwierig, nimmt aber immer mehr Fahrt auf und knallt am Ende ordentlich. Mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson hat Bay zudem zwei passende Protagonisten gefunden, die ihre Rollen durchaus überzeugend spielen. Auch Sean Bean als Bösewicht funktioniert.
Tatsächlich nochmal so was wie ein Film mit Story von Michael Bay. Und nicht eine 2-3 stündige Over-the-top-Merchanidising-Maschine ohne Seele und Herz. Ich mag seine "frühen" Filme, wie Bad Boys oder The Rock. Obwohl auch sie schon kühl und kalkuliert wirken, waren sie doch gute Unterhaltung. Selbst Transformers I war als gigantomanische Destruktionsorgie irgendwie noch ein Guilty-Pleasure-Movie, aber für II+III gibt es keine Rechtfertigung mehr. Bay hat das Filmemachen (zumindest für den Moment) wohl aufgegeben. Wenn er genug Geld verdient hat, wird das vielleicht wieder anders.
Ein Film über lebende Ersatzteillager.
Im Ansatz wirklich eine interessante und spannende Idee mit enorm viel Potential. Zu Beginn setzt Michael Bay das Ganze auch wirklich gut um. Die Umgebung und die charakterlich farblosen Menschen erzeugen eine passende und authentische Stimmung.
Leider verstrickt sich der Film von Zeit zu Zeit zunehmend in Actionszenen, wodurch die Story an sich doch arg ins Hintertreffen gerät. Es wirkt, als seien dem Regisseur die Ideen für mehr ausgegangen. Schade eigentlich.
Alles in Allem trotzdem ein recht unterhaltsamer Film auch wenn er seine, durch starken Beginn hervorgerufenen Erwartungen nicht ganz erfüllen kann.
Der Film wirft eine Reihe interessante moralische Fragen (z.T. jedoch altbekannte) auf, die zum Nachdenken und diskutieren anregen.
Die Liebesgeschichte langweilt.
Zum einen erinnert der Inhalt an George Lucas’ visionären THX 1138 (1971). Dort muss das nummerierte Titelindividuum nach einem unerlaubten Liebesakt dem Überwachungsstaat entfliehen. Ähnliches auch hier: Aus dem regulierten Dasein gibt es nur eine, dafür aber die ultimative Ausbruchsmöglichkeit – den Lotteriegewinn. Haupt- und einziger Preis: Übersiedelung auf die Insel. - Zum anderen werde ich immer wieder, aufgrund von Story und Inszenierung, an Logan's Run (1976) erinnert. Wirklich neues hat Bay in seinem Film nicht zu bieten. Ein Film, der in den Kategorien „wo baue ich eine Verfolgungsjagd ein, was kann ich dabei zerstören und wie schaffe ich es, bereits in der ersten halben Stunde eine Kampfeinlage zu platzieren“ denkt, trägt alles zunächst inhaltlich und ästhetisch Dargelegte zu Grabe. So verkommt das Zuschauen zur Trauerfeier und wird nur noch uninteressant. Mein Fazit: Gepimpter Mix aus Altbekanntem.
Von ihm als Regisseur finde ich neben "The Rock" ebenso "Bad Boys" sehenswert. Welcher mir auch gut gefallen hat, war die Neuauflage von "Amityville Horror". Alerdings war er da nur Produzent.
Man kann über Michael Bay (eigentlich auch zurecht) sagen was man will, es gab mal eine Zeit, da hat er unterhaltsame Filme gedreht. Eine Zeit vor kämpfenden Autorobotern. Dass er auch als Produzent von durchschnittlichen bis unfassbar schlechten und scheußlichen Horroremakes fungierte, will ich mal außen vor lassen. Bay startete seine Filmregiekarriere 1995 mit "Bad Boys", der mir (inklusive Nachfolger) recht gut gefallen hat; er ließ Nicolas Cage und Sean Connery auf Alcatraz gegen Ed Harris antreten und Bruce Willis in "Armageddon" die Welt retten. Sollte irgendwann einmal der Tag kommen, an dem Clint Eastwood in Dirty-Harry-Manier vor mir steht, mir seine .44er Magnum auf die Brust drückt und sofort eine Michael-Bay-Film-Rangliste von mir einfordert, dann wäre Platz 1 von "Armageddon" belegt. Gleich danach auf Rang 2 würde ich den Film setzen, von dem dieser von mir verfasste Kommentar handelt: "Die Insel".
In der nahen Zunkunft befinden sich die vermeintlich letzten Überlebenden einer globalen Katastrophe in einer High-Tech-Wohnanlage, in der es allen Bewohnern untersagt ist, Körperkontakt mit anderen Bwohnern zu haben und deren größtes Zeil es ist, eines Tages auf die 'Insel' zu kommen, einen reinen, unverseuchten Ort. Gezeigt wird die Handlung aus Sicht der beiden Bewohner Lincoln Six Echo und Jordan Two Delta, gespielt von Ewan McGregor und Scarlett Johansson. Auffallend ist, dass sich jeder Bewohner den Richtlinien bedingungslos fügt und absolut nichts hinterfragt. Diese Barrikade durchbricht Lincoln Six Echo und lüftet das Geheimnis dieser Wohnanlage, in welcher sie nämlich alle nur Klone von Menschen sind und die 'Insel' nichts weiter ist als eine Illusion bzw. nichts weiter als eine Metapher für den Tod. Daher fasst er den Entschluss, zusammen mit Jordan Two Delta aus der Anlage auszubrechen.
Die Umsetzung des Films ist Michael Bay wirklich gelungen. Die Story ist interessant und für seine Verhältnisse zumindest anfänglich überraschend atmosphärisch inszeniert. Die Darsteller tun ihr Übriges, denn auch in den Nebenrollen ist der Film mit Sean Bean, Djimon Hounsou und Steve Buscemi sehr gut besetzt. Als die beiden Protagonisten aus der Anlage fliehen und in der großen Stadt ankommen, fängt Michael Bay dann aber leider an abzudrehen, tobt sich richtig aus und präsentiert Action en masse. Das ist in meinen Augen einer der zwei Schwachpunkte des Films. Diese Actionszenen sind zwar legitim und es spricht natürlich auch nichts dagegen, Action in einen Film einzubauen; allerdings ist das hier dermaßen over the top, dass das den Unterhaltungswert doch abmildert, was ich um den wirklich starken Anfang schade finde. Außerdem strotzt der Film wiedermal nur so vor Product Placement, was mich zum zweiten Schwachpunkt bringt. Ich bin davon zwar nicht in dem Maße genervt, dass mir davon der Kopf anschwillt und rot anläuft, aber bedenklich ist es schon, vorallem da einem tagtäglich schon viel zu viel Werbung begegnet. Glücklicherweise beruhigt sich Bay gegen Ende hin wieder ein wenig, sodass unter dem Strich mit "Die Insel" ein durchaus solider, unterhaltsamer und von der Thematik des humanen Klonens her sehr interessanter Film entstanden ist.
@Florian Albrecht: Ich weiß, dass "The Rock" sehr beliebt ist und an sich ist der ja auch kein schlechter Film. Im Bezug auf Bay finde ich aber wie gesagt Armageddon und Die Insel stärker.
@Benjamin: Danke! Und willkommen im Club ;D
Ziemlich guter, sozialkritischer Plot der sich mit zukünftigen ethischen Fragen auseinandersetzt. Die Dystopie der "Basis", die Synchronität und die Gleichheit aller Menschen hat mich sehr überzeugt. Die Idee des Films ist gut durchdacht und sehr plausibel. Einzig und allein die Schauspielerische Leistung von Ewan McGregor und anderer Nebendarsteller lässt zu wünschen übrig. Dies könnte jedoch auch stark an der Deutschen Synchronisation liegen. Auch, finde ich, wird der Film zum Ende hin zu stark in die Actiongenre gedrückt. Trotzdem sehr zu empfehlen.
Die Insel - Kritik
US/RU 2005 Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 04.08.2005
Kritiken (8) — Film: Die Insel
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenEine blitzblank gewaschene Sportartikelwerbung. Verzichten wir nichtsdestotrotz auf die Floskel zu Beginn einer Filmbesprechung eines Films aus der Feder Michael Bays, dem – manche würden jetzt schreien – v-ö-l-l-i-g n-a-c-h-v-o-l-l-z-i-e-h-b-a-r-e-n Bay-Bashing, auch wenn man sich – polemisch überspitzt – doch so richtig schämen sollte ob dieser Verschwendung von Buchstaben für einen Regisseur mit einem Hirn aus Blech. Denn wie sollte sein Baustofffetisch sonst zu erklären sein? Ups, wir wollten verzichten. Also dann weiter. "Die Insel" kam direkt nach Bays sadomasochistisch unterhaltsamem "Bad Boys II" (es hieß, der Film sei menschenverachtend), und heute, nach Bays übergeschnappten Spielzeuggrotesken, scheint "Die Insel" irgendwie nicht ins Schema zu passen, Fremdkörper, Ausreißer; ein Film, der sich heimlich ins Œuvre Michael Bays hinein geschlichen hat, um den Beweis zu liefern, dass der Mann auch einmal einen dezent klugen Film gemacht…
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenHalbwegs clever zusammengeklauter Flickmuster-Teppich: Während die erste Stunde von THE ISLAND gemessen an bay'schen Verhältnissen gemächlich und sogar mit einem Anflug von Intelligenz die bekannten Mechanismen aus Orwell und MATRIX mit eigenen Ideen versetzt, schmeißt BallaBalla-Meister Bay in der zweiten Hälfte alle guten Vor- und Ansätze über Bord, und zitiert sich stattdessen genüßlich selbst: Es knallt, es rummst und es scheppert. Und wie bei allen anderen Werken des Explosionspornographen stellt sich auch hier bereits nach dem dritten von vierhundert explodierten Autos eine akute Müdigkeit ein, die dem Film letztendlich das Genick bricht, und ihn abermals zu einem belanglosen Direct-to-DVD mit überhöhtem Budget degradiert.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenMit «The Island» liefert Michael Bay nicht nur einen packenden und actiongeladenen, sondern auch halbwegs intelligenten Science-Fiction-Film ab.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Don Pedro 2011/02/06 13:45:50
Antwort löschenJa, "halbwegs", das trifft es ;-)
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenFand ihn eigentlich ganz ok, auch wenn die Story ein wenig banal war, aber trotzdem war es ganz gute Unterhaltung.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
countcount 2011/02/11 12:51:47
Antwort löschengenauso seh ich ihn auch.
Alle 3 Antworten zeigen
C4Rn1f3x 2011/08/10 06:37:48
Antwort löschenBanal is gut.. wenn man den zum ersten mal sieht ist das echt nicht 0815!! Nach dem ersten Mal verstehen eher *wohw wie krass* daher bitte mehr als 7 Punkte!
FuTheSys 2012/01/28 04:36:11
Antwort löschenSo ist es C4Rn1f3x. Banale Story? Das ist nicht banal, sondern die Realität!
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWenn man "Logans Run" kennt gibt es doch einige Parallelen. Insgesamt ein gut besetzter, netter Film
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Die Insel" war nicht der von mir erhoffte Topfilm. Leider ist die Story zu vorhersehbar und es gibt einige Längen im Film. Trotzdem kann man sich "Die Insel" ruhig einmal ansehen. Die Grundidee ist gut und die Action kommt nach der etwas langsamen Einführung auch nicht zu kurz.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie tiefe Wahrheit und ganz banale Enttäuschung solcher Gigaproduktionen liegt in ihrem selbsterklärenden Moment. Sie liefern nicht mehr als Affirmationen der Zustände, die sie vorgeblich kritisieren. Mit manipulierten Materialwelten, in denen man den Figuren gerade so viel Charakter zugesteht, wie es die Konstruktion erlaubt - oder, wie vielleicht in diesem Fall, der gerade aktuelle Standpunkt des US-Präsidenten in der Stammzellendebatte. Schade ist es dabei um die, die man noch immer für die Guten halten will. Ewan McGregor kommt aus der Actionmühle nicht mehr raus. Scarlett Johansson schlittert gerade mit Karacho hinein. Zum Glück kommt sie bald wieder in einem Film, den der Mann mit der Hornbrille gemacht hat.
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
FuTheSys 2012/01/28 04:46:15
Antwort löschenSo ist es. Man muss sich an gewisse Vorgaben halten. Bloß nicht zu kritisch und zu viel Wahrheitsgehalt, sonst würde es der breiten Masse vorenthalten werden. Daher sollte man nicht zu viel erwarten und es als Anregung sehen, sich selbst zu informieren und sein eigenes Gehirn zu benutzen, was uns leider immer mehr aberzogen wird!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenZerfahrenes Rip-Off von "Logans Run", das trotz der Besetzung nie wirklich die Kurve kriegt und sich am Ende in Bruckheimer typischem Action-Mumpitz verliert.
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Kommentare (156) — Film: Die Insel
Kommentar schreibensmartyx 2012/02/04 21:30:21
Kommentar löschenAn sich als Idee ist das schon nicht schlecht und passt auch in den aktuellen Zeitgeist. Allerdings lässt die Umsetzung etwas zu wünschen übrig und ein paar Logiklücken machen die Sache nicht besser.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moviee 2012/01/30 02:17:42
Kommentar löschenSpätestens seit "Matrix" oder "The 13th Floor" wissen wir, dass 'Personen' nicht immer das sind was sie glauben zu sein scheinen. Und auch in "Die Insel" sind die mutmaßlichen Menschen einem schweren Irrtum unterlaufen, denn während diese glauben das fast der gesamte Planet kontaminiert und somit unbewohnbar ist, dienen sie als sogenanntes Ersatzteillager für die 'richtigen' Menschen, die sich mit einer Menge Geld einen Klon ihrer selbst erschaffen können und somit kranke Organe mit vollfunktionstüchtigen austauschen können. Als Lincoln Six-Echo hinter dieses Geheimnis kommt gelingt ihm mit der anderen Insassin Jordan Two Delta die Flucht aus dem unterirdischen Gebäudekomplex und während sich beide auf die Suche nach Lincolns sogenannten Sponsoren machen versuchen die von der Fabrik beauftragten Killer alles daran zu setzen die beiden entflohenen fehlkonstruierten Klone zu töten... Nach dem tollen Start hätte man einiges mehr herausholen können, denn die in der ersten Hälfte des Filmes Sozial- und Zeitkritischen Ansätze werden in Hälfte zwei leider nicht weiter ausgeführt. Dagegen wird ein Michael Bay- typisches Actionfeuerwerk abgebrannt, dass all die guten Ansätze der bedrohlichen Atmosphäre im ersten Teil Stück für Stück vergessen macht. Ich kann die Leute natürlich verstehen, die sagen das man bei Bay mit einer Menge Action rechnen sollte und man sich von vornherein darauf einlassen müsse was einen da erwartet, aber bei aller Action hätte man den richtig guten ersten Eindruck über den ganzen Film erhalten müssen. Aber bevor ich hier die Actionszenen schlecht mache gebührt denen bei aller Kritik auch eine Menge Anerkennung, denn diese Action war alles andere als von schlechten Eltern. Als Fazit bleibt es mir noch einmal zu betonen das die tolle Grundgeschichte eines Romans überwiegend gelungen verfilmt werden konnte und sich trotz so mancher Actionszene zuviel doch der positive Eindruck festsetzen konnte, der vor allen auf das Konto des richtig guten Ewan McGregor und der unglaublich attraktiven Scarlett Johansson geht.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
L-viz 2012/01/29 20:16:14
Kommentar löschenEr hat es immerhin versucht. Ausnahmsweise fängt ein Bay-Film mal mit einer Geschichte an, auch wenn diese von überall her zusammengeklau(b)t ist. Das Sexualverbot aus "1984", die Klonthematik aus u. a. "The 6th Day", die James-Bond-Bösewicht-Basis aus "James Bond", die Menschenmaterialzüchtung aus "Brave New World", die Lotterie aus "Sliders". Nicht schlimm, neue Geschichten wird es heutzutage kaum noch geben. Das ist die erste Hälfte. Dann gibt sich Bay wieder seiner Nonsense-Action hin und ruiniert den mittelmäßigen Ersteindruck.
SPOILER:
Vor allem ist es einfach zu platt gemacht, wie Klon und Original tauschen. Das wäre das erste, was die Firma überprüfen würde und dank der Kennzeichnung wäre das auch kein Problem.
SPOILER ENDE:
Die Actionszenen werden zunehmend unübersichtlicher. Bay kann sowas einfach nicht. So wird aus einem mittelmäßigen Film ein saumäßiger.
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Starkiller84 2012/01/29 15:37:38
Kommentar löschenfette action, geil und cool (michael bay fan)
Kommentar gefällt mir Antworten
PinkLady 2012/01/28 13:19:13
Kommentar löschenEine super Geschichte und eine wahnisinnig schlechte Umsetzung. Die beiden Hauptdarsteller, spielen anscheinend tote Fische, wenn das die Intension war, dann zumindest spielen sie hervorragend.
Ja und sonst ein bisschen Action, aber mitreißen kann die einen auch nicht, weil die "Fische" ja eh schon tot sind...
Wie man so ein wirklich interessantes Thema, das ist es nämlich im Grunde und das ist vielleicht der einzige Grund sich diesen Film doch anzuschauen, so verhunzen kann, versteh ich einfach nicht. Wirklich ärgerlich.
Es geht um Ethik. Halloho?!
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FuTheSys 2012/01/28 04:09:02
Kommentar löschenSponoren = Elite, Klone = wir. In deren Augen sind wir Statisten, Produkte, nichts wert, Mittel zum Zweck..am Ende dieses Films befreien sich die Klone aus ihrer Sklaverei und ihrem Gefängnis..die Handlung ist komplett übertragbar auf unser Leben und unsere Gesellschaft..denkt mal drüber nach!
Ursprünglich sollte der Film zum Ende des 21. Jahrhunderts spielen. Aufgrund von neueren Erkenntnissen in der Klonforschung beschloss Regisseur Bay, die Handlung des Films um rund ein halbes Jahrhundert vorzuverlegen. Macht's da irgendwo klick?!
Sicher kann man bemängeln, dass alles mehr oder weniger in einer Actionorgie endet. Aber was will denn die breite Masse sehen? Was lockt sie in die Kinos? Worauf springen die Leute an? Sie wollen Unterhaltung und leider keine sozial- und systemkritischen Inhalte. Diese sind ja langweilig und könnten einen ja nur deprimieren und zum eigenen Nachdenken anregen! So lange solche Themen angesprochen werden und den ein oder anderen zum Nachdenken bringen, ist es mir sowas von egal, mit wieviel Action das ganze eingepackt ist!
Namaste
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FuTheSys 2012/01/28 08:07:14
Antwort löschenSoll natürlich Sponsoren heißen..
Dr.Hasenbein 2012/01/28 02:36:51
Kommentar löschenDie Insel beginnt für einen Michael Bay Film erstaunlich vielversprechend!
Die Story hört sich auch erstaunlich gut an.Immerhin gibt es schonmal eine Story.
Leider fällt Bay nach ca einer guten, kurzweiligen und interessanten Stunde in sein altes Muster zurück.
Es sieht fast so aus als hätte die erste Stunde irgendein Regie Assistent gedreht und Bay ist erst bei den Explosionen eingestiegen.
Leider fängt der Film genau da an zu langweilen.
Die Firma schickt ein Team los um die Klone unauffällig zu eliminieren und die nehmen die ganze Stadt bei der Jagd auseinander und macht auch nicht vor den Cops halt.
Dazu muß man wohl nichts sagen, von wegen unauffällig!
In ruhigen Momenten hat der Film auf jeden Fall wieder seine Momente, die werden aber bei der ersten Explosion wieder zu nichte gemacht.
Dann wird wieder gelaufen, geschossen, gelaufen, geschossen, gefahren, geschossen, gelaufen...usw
Schade dass Bay die Chance vertan hat mal einen wirklich guten Film abzuliefern.
Die Voraussetzungen waren auf jeden Fall da.
Eine gute Idee, zwei gute Hauptdarsteller, eine handvoll bekannter Nebendarsteller und ein Anfangs gutes Drehbuch läßt man zu gunsten einer dümmlichen Krawallorgie voll gegen die Wand fahren.
Vom aufdringlichen Produkt Placement dass den kompletten Film durchzieht wollen wir hier garnicht erst reden.
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ShaQ87 2012/01/28 02:16:13
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme, wahrscheinlich auch weil ich die genannten alten ähnlichen Filme nicht kenne.
Und nach Dolly und dem anderen Sachen die man immer wieder liest, in ein paar Jahrzenten durchaus vorstellbar
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simvlacrvm 2012/01/26 16:21:08
Kommentar löschenViel zu sagen gibts da nicht, ausser dass man sich wohl weder nen Trailer ansehen noch ne Zusammenfassung sehen sollte, weil man sonst bereits den ganzen Film kennt. Trotzdem ein ganz guter Film.
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FordFairlane 2012/01/22 00:35:22
Kommentar löschenAuch hier haben wir mal wieder einen Blockbuster fürs Volk, welcher von Michael Bay nicht nur schick Inszeniert wurden ist, sondern auch gleich über eine gute Besetzung verfügt und jede Menge Action.
Der Film ist ein Hirn aus Blockbuster, hier geht es darum den Zuschauer mit tollen Effekten und viel Action zu unterhalten. Er ist in keiner Minute langweilig und weiß gut zu unterhalten. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und sond gute Sympathie Träger.
Aufjedenfall einen Blick wert.
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Filmkenner77 2012/01/22 09:55:38
Antwort löschenDie erste Stunde war gut, die zweite Stunde Bay-mäßig schlecht. Woran es lag? In der ersten Stunde hat er gut kopiert, in der zweiten schlecht erfunden....
RoosterCogburn 2012/01/22 15:46:50
Antwort löschenWem es wurscht ist, das Bay hier bei zwei Sci-Fi Klassikern ("THX 1138" und "Flucht ins 23. Jahrhundert") schwer geräubert hat, der kann das unterhaltend finden. Der Typ sollte mal selbst was auf die Beine stellen und nicht immer in Nachbars Garten klauen.
Stadi 2012/01/14 22:27:36
Kommentar löschenAls ich Michael Bay gelesen hab, dachte ich .. sehr gute Effekte....Null Story...
Tatsächlich wurde ich aber eines besseren belehrt. Guter Plot und gute Effekte. Dazu gute Leistungen der Schauspieler. Ausserdem hat mir die musikalische Untermalung der letzten Minuten sehr gefallen.
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kinogaengerin 2012/01/07 12:46:24
Kommentar löschenDie Erde ist kontaminiert und nicht mehr bewohnbar. Die Menschen, die überlebt haben, befinden sich in einer sterilen Einrichtung. Doch es gibt Hoffnung: 'Die Insel', der letzte Ort auf dieser Welt, an dem die Menschheit leben kann. Aber was passiert, wenn das alleine nicht reicht? Was passiert, wenn die Überlebenden sich nach mehr sehnen? Lincoln Six Echo zweifelt immer mehr am System und bringt sich damit in Lebensgefahr. "Wenn du die Augen schließt und dir etwas wünscht, dann ist Gott der Kerl, der dich ignoriert." Michael Bay erzählt mit 'Die Insel' eine Geschichte, die zwar nicht wahnsinnig viel Tiefgang bietet, aber dafür trotzdem sehr gut unterhält. Der Anfang gestaltet sich dabei etwas langwierig, nimmt aber immer mehr Fahrt auf und knallt am Ende ordentlich. Mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson hat Bay zudem zwei passende Protagonisten gefunden, die ihre Rollen durchaus überzeugend spielen. Auch Sean Bean als Bösewicht funktioniert.
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J.D.Mariu 2012/01/03 07:36:27
Kommentar löschenIch fand das Ende des Films so enttäuschend, hat mir irgendwie den ganzen Film versaut! Aus der Idee hätte man mehr machen können!
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FuTheSys 2012/01/28 03:59:57
Antwort löschenWelches Ende hättest du dir denn gewünscht?
kahaujiko 2012/01/01 22:15:10
Kommentar löschenwow, da hat michael bay auch mal nen einigermaßen guten film gemacht
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aberaber 2011/12/25 09:00:46
Kommentar löschenTatsächlich nochmal so was wie ein Film mit Story von Michael Bay. Und nicht eine 2-3 stündige Over-the-top-Merchanidising-Maschine ohne Seele und Herz. Ich mag seine "frühen" Filme, wie Bad Boys oder The Rock. Obwohl auch sie schon kühl und kalkuliert wirken, waren sie doch gute Unterhaltung. Selbst Transformers I war als gigantomanische Destruktionsorgie irgendwie noch ein Guilty-Pleasure-Movie, aber für II+III gibt es keine Rechtfertigung mehr. Bay hat das Filmemachen (zumindest für den Moment) wohl aufgegeben. Wenn er genug Geld verdient hat, wird das vielleicht wieder anders.
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Patrick Zecca 2011/12/10 12:54:18
Kommentar löschenEin Film über lebende Ersatzteillager.
Im Ansatz wirklich eine interessante und spannende Idee mit enorm viel Potential. Zu Beginn setzt Michael Bay das Ganze auch wirklich gut um. Die Umgebung und die charakterlich farblosen Menschen erzeugen eine passende und authentische Stimmung.
Leider verstrickt sich der Film von Zeit zu Zeit zunehmend in Actionszenen, wodurch die Story an sich doch arg ins Hintertreffen gerät. Es wirkt, als seien dem Regisseur die Ideen für mehr ausgegangen. Schade eigentlich.
Alles in Allem trotzdem ein recht unterhaltsamer Film auch wenn er seine, durch starken Beginn hervorgerufenen Erwartungen nicht ganz erfüllen kann.
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Draupernaut 2011/12/06 23:38:40
Kommentar löschenDer Film wirft eine Reihe interessante moralische Fragen (z.T. jedoch altbekannte) auf, die zum Nachdenken und diskutieren anregen.
Die Liebesgeschichte langweilt.
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RoosterCogburn 2011/12/05 04:57:42
Kommentar löschenZum einen erinnert der Inhalt an George Lucas’ visionären THX 1138 (1971). Dort muss das nummerierte Titelindividuum nach einem unerlaubten Liebesakt dem Überwachungsstaat entfliehen. Ähnliches auch hier: Aus dem regulierten Dasein gibt es nur eine, dafür aber die ultimative Ausbruchsmöglichkeit – den Lotteriegewinn. Haupt- und einziger Preis: Übersiedelung auf die Insel. - Zum anderen werde ich immer wieder, aufgrund von Story und Inszenierung, an Logan's Run (1976) erinnert. Wirklich neues hat Bay in seinem Film nicht zu bieten. Ein Film, der in den Kategorien „wo baue ich eine Verfolgungsjagd ein, was kann ich dabei zerstören und wie schaffe ich es, bereits in der ersten halben Stunde eine Kampfeinlage zu platzieren“ denkt, trägt alles zunächst inhaltlich und ästhetisch Dargelegte zu Grabe. So verkommt das Zuschauen zur Trauerfeier und wird nur noch uninteressant. Mein Fazit: Gepimpter Mix aus Altbekanntem.
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lieber_tee 2011/12/05 11:47:31
Antwort löschenHalt ein Bum-Bum-Bay...
RoosterCogburn 2011/12/06 03:38:50
Antwort löschenIch stempele nur ungern die Macher hinter den Produktionen ab. In meinen Augen hat auch Bay schon sehenswertes Kino hinbekommen.
lieber_tee 2011/12/06 08:09:45
Antwort löschenJa, sehenswertes Bum-Bum-Kino. Welchen Film findest du von Bay "Sehenswert"? (The Rock?)
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RoosterCogburn 2011/12/06 10:49:06
Antwort löschenVon ihm als Regisseur finde ich neben "The Rock" ebenso "Bad Boys" sehenswert. Welcher mir auch gut gefallen hat, war die Neuauflage von "Amityville Horror". Alerdings war er da nur Produzent.
lieber_tee 2011/12/06 13:27:08
Antwort löschenJa, lang ist es her...
Mr. Goodkat 2011/12/02 16:12:21
Kommentar löschenMan kann über Michael Bay (eigentlich auch zurecht) sagen was man will, es gab mal eine Zeit, da hat er unterhaltsame Filme gedreht. Eine Zeit vor kämpfenden Autorobotern. Dass er auch als Produzent von durchschnittlichen bis unfassbar schlechten und scheußlichen Horroremakes fungierte, will ich mal außen vor lassen. Bay startete seine Filmregiekarriere 1995 mit "Bad Boys", der mir (inklusive Nachfolger) recht gut gefallen hat; er ließ Nicolas Cage und Sean Connery auf Alcatraz gegen Ed Harris antreten und Bruce Willis in "Armageddon" die Welt retten. Sollte irgendwann einmal der Tag kommen, an dem Clint Eastwood in Dirty-Harry-Manier vor mir steht, mir seine .44er Magnum auf die Brust drückt und sofort eine Michael-Bay-Film-Rangliste von mir einfordert, dann wäre Platz 1 von "Armageddon" belegt. Gleich danach auf Rang 2 würde ich den Film setzen, von dem dieser von mir verfasste Kommentar handelt: "Die Insel".
In der nahen Zunkunft befinden sich die vermeintlich letzten Überlebenden einer globalen Katastrophe in einer High-Tech-Wohnanlage, in der es allen Bewohnern untersagt ist, Körperkontakt mit anderen Bwohnern zu haben und deren größtes Zeil es ist, eines Tages auf die 'Insel' zu kommen, einen reinen, unverseuchten Ort. Gezeigt wird die Handlung aus Sicht der beiden Bewohner Lincoln Six Echo und Jordan Two Delta, gespielt von Ewan McGregor und Scarlett Johansson. Auffallend ist, dass sich jeder Bewohner den Richtlinien bedingungslos fügt und absolut nichts hinterfragt. Diese Barrikade durchbricht Lincoln Six Echo und lüftet das Geheimnis dieser Wohnanlage, in welcher sie nämlich alle nur Klone von Menschen sind und die 'Insel' nichts weiter ist als eine Illusion bzw. nichts weiter als eine Metapher für den Tod. Daher fasst er den Entschluss, zusammen mit Jordan Two Delta aus der Anlage auszubrechen.
Die Umsetzung des Films ist Michael Bay wirklich gelungen. Die Story ist interessant und für seine Verhältnisse zumindest anfänglich überraschend atmosphärisch inszeniert. Die Darsteller tun ihr Übriges, denn auch in den Nebenrollen ist der Film mit Sean Bean, Djimon Hounsou und Steve Buscemi sehr gut besetzt. Als die beiden Protagonisten aus der Anlage fliehen und in der großen Stadt ankommen, fängt Michael Bay dann aber leider an abzudrehen, tobt sich richtig aus und präsentiert Action en masse. Das ist in meinen Augen einer der zwei Schwachpunkte des Films. Diese Actionszenen sind zwar legitim und es spricht natürlich auch nichts dagegen, Action in einen Film einzubauen; allerdings ist das hier dermaßen over the top, dass das den Unterhaltungswert doch abmildert, was ich um den wirklich starken Anfang schade finde. Außerdem strotzt der Film wiedermal nur so vor Product Placement, was mich zum zweiten Schwachpunkt bringt. Ich bin davon zwar nicht in dem Maße genervt, dass mir davon der Kopf anschwillt und rot anläuft, aber bedenklich ist es schon, vorallem da einem tagtäglich schon viel zu viel Werbung begegnet. Glücklicherweise beruhigt sich Bay gegen Ende hin wieder ein wenig, sodass unter dem Strich mit "Die Insel" ein durchaus solider, unterhaltsamer und von der Thematik des humanen Klonens her sehr interessanter Film entstanden ist.
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seven 2011/12/02 16:14:14
Antwort löschenSeh ich genauso, sogar identische Punktzahl. Schön geschrieben. :-)
Mr. Goodkat 2011/12/02 16:16:08
Antwort löschenDanke dir ;)
Florian Albrecht 2011/12/02 16:17:41
Antwort löschenjetzt bin ich neugierig auf den FIlm. Rang 1 der michael bay filme ist für mich THE ROCK.
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Benjamin Barker 2011/12/02 16:22:11
Antwort löschenNice Comment und endlich mal jemand, der "Armaggedon" nicht hasst! ;) Ist auch mein persönlicher LieblingsBay noch vor "The Rock".
Mr. Goodkat 2011/12/02 16:27:29
Antwort löschen@Florian Albrecht: Ich weiß, dass "The Rock" sehr beliebt ist und an sich ist der ja auch kein schlechter Film. Im Bezug auf Bay finde ich aber wie gesagt Armageddon und Die Insel stärker.
@Benjamin: Danke! Und willkommen im Club ;D
Freak239 2011/11/29 18:41:23
Kommentar löschenZiemlich guter, sozialkritischer Plot der sich mit zukünftigen ethischen Fragen auseinandersetzt. Die Dystopie der "Basis", die Synchronität und die Gleichheit aller Menschen hat mich sehr überzeugt. Die Idee des Films ist gut durchdacht und sehr plausibel. Einzig und allein die Schauspielerische Leistung von Ewan McGregor und anderer Nebendarsteller lässt zu wünschen übrig. Dies könnte jedoch auch stark an der Deutschen Synchronisation liegen. Auch, finde ich, wird der Film zum Ende hin zu stark in die Actiongenre gedrückt. Trotzdem sehr zu empfehlen.
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