Aus der hitzig-schwülen Südstaatenatmosphäre erwächst sich schnell ein Zustand höchster Spannung, wenn die lang gepflegten Egos und Neurosen der Charaktere aufeinander prallen. Die Theaterherkunft ist dem Film stets anzumerken, allerdings positiv: trotz einiger zu großer rhetorischer Gesten sind die ausgefeilten Dialoge hervorragend, sie beschreiben sehr gut die Figuren, verhandeln klug verschiedendste, zeitlose Thematiken und sorgen für viel Spannung; trotz der Laufzeit leistet sich Die Katze auf dem heißen Blechdach keinen Durchänger, was auch den außerordentlichen Darstellern zu verdanken ist, insbesondere Paul Newman ist fantastisch.
„Die Katze auf dem heißen Blechdach“ ist ein exzellent gespieltes Familiendrama aus der Golden Age Ära Hollywoods. Besetzt mit dem großartigen Paul Newman, der hier praktisch seinen ersten großen Kinoauftritt hat. Bezaubernde Unterstützung erhält er von der unsterblichen Elizabeth Taylor, die hier ebenfalls eine ihrer besten Leistungen abliefert.
Der Film ist gehalten wie ein Theaterstück, ja ein wahres Kammerspiel welches immer mehr von Minute zu Minute zu fesseln vermag. Ein Familiendrama, das sich im lauf eines Abends immer mehr nach oben schaukelt, bis alles droht auseinanderzufallen. Doch am Schluss scheint trotzdem ein wenig Licht hindurch zu schimmern, bei all den Skandalen wie Ehebruch, Trunkenheit und Gier nach dem Erbe. Familienauseinandersetzung können viel zerstören, aber auch die Erkenntnis in manchen Dingen bringen. Das zu erzählen, gelingt dem Film auf eine sehenswerte Art und Weise.
Wie ich mich hier angemeldet habe, ab ich alles nur bewertet ohne Schreiben. So März diesen Jahres hab ich mir gedacht, zu jedem Film den ich sehe auch was zu schreiben. Kostet Zeit, macht aber auch irre Spaß.
Klasse, genauso mache ich das auch. Zu jeden Film den ich sehe auch mindestens einen Satz zu sponsern (wird oft mehr). War mir Wert, dass auch in meinem Profil zu erwähnen. Ja, macht ungeheuren Spaß. Mit Worten zu jonglieren und seine Gedanken zum Film online zu stellen um einen Austausch zu ermöglichen. Gut dich in meinen "Freundschaftspool" zu haben.
Ganz ganz großes, toll besetztes Charakterkino im Theater-Stil. Die Dialoge, besonders im letzten Drittel, sind der Wahnsinn und werfen eine Menge Fragen über Leben, Glück, Reichtum, Tod etc. auf - damit hätte ich so nicht gerechnet, dennoch war es extrem spannend den Dialogen zuzuhören. Elizabeth Taylor, Paul Newman, Burl Ives aber auch die anderen Rollen spielen wirklich überragend, auch wenn man leider bei einer Person nicht auf Schwarzweißmalerei verzichten konnte. Das sei dem Film aber verziehen. Ich, als Fan von Filmen wie "Who's afraid of Virginia Woolf?", und mit dem kann man den Film wirklich gut vergleichen, wurde bestens unterhalten, und das sogar überraschenderweise auf recht nachdenkliche Weise.
Unnahbar, wunderschön mitten in der geheuchelten Familienidylle. Betrunkener Blue-Eyed Newman lehnt sexy Liz Taylor ab. Skandal im Haushalt, Probleme in der Ehe, Lügen in der Familie verwandeln einen zuerst beschaulich wirkenden Geburtstag, zum aufrichtigen und unschönen Horrortrip. Skandal! Trunkenheit, Ehebruch, Unfruchtbarkeit, angedeutete Homosexualität und Erbschleicherei schockieren die pretty and smooth 50s. Alles an einem Tag, in einer stürmischen Nacht. Der Streit fordert schwerwiegende Opfer, sämtliche Zusammengehörigkeit der Familie wird zerschlagen während dem skrupellosen Kampf ums immense Erbe. Hässliche Tatsachen, des Bruders Familie die zu Furien mutieren, ein Vater scharf auf die Wahrheit machen den Film zum purem Vergnügen und damaligen gewagten Filmprojekt. Geheimnisse und unaufgeklärte Tatsachen strapazieren die Geduld fast aller Beteiligten. Ausufernde Diskussionen zur Aufklärung der träumerischen Vergangenheit. Ohne Katze auf einem heißen Blechdach. Doch dafür unglaublich elegant und Hot! Eine winziger Film mit einer großen Wirkung. Noch heute.
Am Extrembeispiel der Familie Pollitt zeigt Richard Brooks mit seiner Theaterverfilmung „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ die bewegende Geschichte problemüberhäufter und unglücklicher Existenzen, die zwischen Lügen und Wahrheiten, Verlust und Besitz, Hass und Liebe stehen. Durch diese zeitlosen Themen und dem famos aufspielenden, geistreiche Dialoge liefernden Trio Taylor, Newman und Ives wurde aus diesem Drama ein echter Klassiker, der auch über die nächsten Jahre hinweg nichts von seinem Wert verlieren wird.
Anspruchsvoller, für 6 Oscars nominierter Klassiker, der mit grandiosen Schauspielleistungen aufwarten kann und die Chronik einer zerrütteten Familie schildert. Liz Taylor war selten so erotisch wie in diesem Film und Paul Newman als melancholischer Trinker liefert eine der besten Leistungen seiner Karriere ab. Nicht zu vergessen Burl Ives als todkranker "Big Daddy", der mit seinem intensiven Spiel als Oberhaupt der Familie, eine Glanzvorstellung bietet.
Schon die ersten Szenen von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" im Garten des kränkelnden Big Daddy machen klar, dass dieser Film ein außergewöhnliches Ereignis werden wird. Was als keckes Familienfilmchen mit allerlei Problemchen und der wichtigen Frage, wer sich am besten beim distanzierten Vater einschleimen würde, beginnt, entpuppt sich nach kurzer Zeit als therapieähnliches Kammerspiel über Sehnsüchte, Gier und Zukunftsängsten, also den existenziellen Fragen des Lebens mit all seinen berüchtigten Nebenwirkungen. Besonders die gebrochene Figur Brick dient im weiteren Verlauf als Zentrum der Handlung, doch auch alle anderen Familienmitglieder werden in ihren Motivationen und Hintergedanken entlarvt. Das ist alles von Regisseur Richard Brooks so auf den Punkt inszeniert, dass diese Theaterverfilmung in seinem Konversationsmarathon eine unvergleichbare, sogwirkende Spannung aufbaut, die sich schließlich erst im Finale auflöst. Die Darstellerriege leistet hierbei naturgemäß den wichtigsten Teil für die gelungene Umsetzung, was besonders bei Paul Newman als apathisch dreinschauender Brick und der wunderbaren Elizabeth Taylor als die zutiefst unsichere und emotionale Ehefrau zu Höchstleistungen ihrer Karrieren animiert. Ein facettenreiches Familiendrama, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Am Ende wird man nämlich erleichtert feststellen: Gut, dass man sich mal richtig ausgesprochen hat.
"Die Katze auf dem heißen Blechdach" ist ein kritischer Film über die Gesellschaft, in der sich alles um materiellen Besitz und Leistung dreht.
Gooper und Mae Pollitt sind mit ihren fünf Kindern das abschreckende Beispiel einer bürgerlichen Familie, die aus Habgier Gefühle heuchelt. Bei dem kinderlosen Ehepaar Brick und Maggie liegen Hass und Liebe dicht beieinander. Und "Big Daddy", der sich aus dem Nichts zu einem Multimillionär hochgearbeitet hat, muss kurz vor seinem Tod erkennen, dass er ein Leben lang auf Besitz aus war und Liebe mit materiellen Geschenken verwechselte. Jede der Figuren hat ein Handicap: bei Brick ist es die Alkoholabhängigkeit, bei Maggie unbefriedigte Liebe, bei "Big Daddy" der Besitz, bei Gooper und Mae sind es die gesellschaftlichen Konventionen.
"Die Katze auf dem heißen Blechdach" ist packendes Stück über den Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen, Verlogenheit, Heuchelei und Selbsttäuschung.
Hervorragendes Kammer- oder doch eher Villenspiel mit Paul Newman und Liz Taylor. Zwar hätte man das Stück weitaus filmischer darstellen können (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?), aber die Dialoge, die Figuren und dazu gehörigen Schauspieler schaffen es einfach zu fesseln und überzeugen auf ganzer Linie. Ein Klassiker!
Schade ist eigentlich nur, dass man die homosexuellen Anspielungen bei Newmans Rolle weitesgehend vertuscht hat.
Guter Film, nicht umwerfend, die Darsteller allerdings sind klasse, können aber auch nicht verhindern, dass ich das ganze schnell als Belastungsprüfung meiner Geduld empfinde...
Paul Newman war schon immer zum Niederknien, aber mit diesem Film hat er sich selber ein Denkmal gesetzt. Selbst Elizabeth Taylor schafft es nicht, mich wie sonst zu nerven.
Die Katze auf dem heißen Blechdach - Kritik
US 1958 Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 17.06.2004
Kritiken (1) — Film: Die Katze auf dem heißen Blechdach
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenAus der hitzig-schwülen Südstaatenatmosphäre erwächst sich schnell ein Zustand höchster Spannung, wenn die lang gepflegten Egos und Neurosen der Charaktere aufeinander prallen. Die Theaterherkunft ist dem Film stets anzumerken, allerdings positiv: trotz einiger zu großer rhetorischer Gesten sind die ausgefeilten Dialoge hervorragend, sie beschreiben sehr gut die Figuren, verhandeln klug verschiedendste, zeitlose Thematiken und sorgen für viel Spannung; trotz der Laufzeit leistet sich Die Katze auf dem heißen Blechdach keinen Durchänger, was auch den außerordentlichen Darstellern zu verdanken ist, insbesondere Paul Newman ist fantastisch.
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Kommentare (18) — Film: Die Katze auf dem heißen Blechdach
Kommentar schreibenIchbindie 2011/12/22 23:10:28
Kommentar löschenPaul, Paul, Paul...ach Paul...
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Spielberg_Fan 2011/09/30 00:10:34
Kommentar löschen„Die Katze auf dem heißen Blechdach“ ist ein exzellent gespieltes Familiendrama aus der Golden Age Ära Hollywoods. Besetzt mit dem großartigen Paul Newman, der hier praktisch seinen ersten großen Kinoauftritt hat. Bezaubernde Unterstützung erhält er von der unsterblichen Elizabeth Taylor, die hier ebenfalls eine ihrer besten Leistungen abliefert.
Der Film ist gehalten wie ein Theaterstück, ja ein wahres Kammerspiel welches immer mehr von Minute zu Minute zu fesseln vermag. Ein Familiendrama, das sich im lauf eines Abends immer mehr nach oben schaukelt, bis alles droht auseinanderzufallen. Doch am Schluss scheint trotzdem ein wenig Licht hindurch zu schimmern, bei all den Skandalen wie Ehebruch, Trunkenheit und Gier nach dem Erbe. Familienauseinandersetzung können viel zerstören, aber auch die Erkenntnis in manchen Dingen bringen. Das zu erzählen, gelingt dem Film auf eine sehenswerte Art und Weise.
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lieber_tee 2011/09/30 00:39:03
Antwort löschenOh Mann, du rauscht ja durch die ganze Filmgeschichte.:) Woher nimmst Du nur die ganze Zeit...?
Spielberg_Fan 2011/09/30 00:45:56
Antwort löschenAls Student geht das, aber ab nächste Woche ist dann wieder weniger Zeit vorhanden. Trotzdem bleibt auch da noch Luft den DVD-Stapel durch zu machen:)
lieber_tee 2011/09/30 00:49:14
Antwort löschenBeneidenswert.
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Spielberg_Fan 2011/09/30 00:53:52
Antwort löschenWie ich mich hier angemeldet habe, ab ich alles nur bewertet ohne Schreiben. So März diesen Jahres hab ich mir gedacht, zu jedem Film den ich sehe auch was zu schreiben. Kostet Zeit, macht aber auch irre Spaß.
lieber_tee 2011/09/30 01:28:29
Antwort löschenKlasse, genauso mache ich das auch. Zu jeden Film den ich sehe auch mindestens einen Satz zu sponsern (wird oft mehr). War mir Wert, dass auch in meinem Profil zu erwähnen. Ja, macht ungeheuren Spaß. Mit Worten zu jonglieren und seine Gedanken zum Film online zu stellen um einen Austausch zu ermöglichen. Gut dich in meinen "Freundschaftspool" zu haben.
Puni 2011/09/22 20:12:33
Kommentar löschenGanz ganz großes, toll besetztes Charakterkino im Theater-Stil. Die Dialoge, besonders im letzten Drittel, sind der Wahnsinn und werfen eine Menge Fragen über Leben, Glück, Reichtum, Tod etc. auf - damit hätte ich so nicht gerechnet, dennoch war es extrem spannend den Dialogen zuzuhören. Elizabeth Taylor, Paul Newman, Burl Ives aber auch die anderen Rollen spielen wirklich überragend, auch wenn man leider bei einer Person nicht auf Schwarzweißmalerei verzichten konnte. Das sei dem Film aber verziehen. Ich, als Fan von Filmen wie "Who's afraid of Virginia Woolf?", und mit dem kann man den Film wirklich gut vergleichen, wurde bestens unterhalten, und das sogar überraschenderweise auf recht nachdenkliche Weise.
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JohnnyKee 2011/09/04 14:20:59
Kommentar löschenUnnahbar, wunderschön mitten in der geheuchelten Familienidylle. Betrunkener Blue-Eyed Newman lehnt sexy Liz Taylor ab. Skandal im Haushalt, Probleme in der Ehe, Lügen in der Familie verwandeln einen zuerst beschaulich wirkenden Geburtstag, zum aufrichtigen und unschönen Horrortrip. Skandal! Trunkenheit, Ehebruch, Unfruchtbarkeit, angedeutete Homosexualität und Erbschleicherei schockieren die pretty and smooth 50s. Alles an einem Tag, in einer stürmischen Nacht. Der Streit fordert schwerwiegende Opfer, sämtliche Zusammengehörigkeit der Familie wird zerschlagen während dem skrupellosen Kampf ums immense Erbe. Hässliche Tatsachen, des Bruders Familie die zu Furien mutieren, ein Vater scharf auf die Wahrheit machen den Film zum purem Vergnügen und damaligen gewagten Filmprojekt. Geheimnisse und unaufgeklärte Tatsachen strapazieren die Geduld fast aller Beteiligten. Ausufernde Diskussionen zur Aufklärung der träumerischen Vergangenheit. Ohne Katze auf einem heißen Blechdach. Doch dafür unglaublich elegant und Hot! Eine winziger Film mit einer großen Wirkung. Noch heute.
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eXonic 2011/04/23 12:36:01
Kommentar löschenAm Extrembeispiel der Familie Pollitt zeigt Richard Brooks mit seiner Theaterverfilmung „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ die bewegende Geschichte problemüberhäufter und unglücklicher Existenzen, die zwischen Lügen und Wahrheiten, Verlust und Besitz, Hass und Liebe stehen. Durch diese zeitlosen Themen und dem famos aufspielenden, geistreiche Dialoge liefernden Trio Taylor, Newman und Ives wurde aus diesem Drama ein echter Klassiker, der auch über die nächsten Jahre hinweg nichts von seinem Wert verlieren wird.
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Filmkenner77 2011/04/21 19:22:52
Kommentar löschenAnspruchsvoller, für 6 Oscars nominierter Klassiker, der mit grandiosen Schauspielleistungen aufwarten kann und die Chronik einer zerrütteten Familie schildert. Liz Taylor war selten so erotisch wie in diesem Film und Paul Newman als melancholischer Trinker liefert eine der besten Leistungen seiner Karriere ab. Nicht zu vergessen Burl Ives als todkranker "Big Daddy", der mit seinem intensiven Spiel als Oberhaupt der Familie, eine Glanzvorstellung bietet.
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filmschauer 2011/03/30 20:23:22
Kommentar löschenSchon die ersten Szenen von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" im Garten des kränkelnden Big Daddy machen klar, dass dieser Film ein außergewöhnliches Ereignis werden wird. Was als keckes Familienfilmchen mit allerlei Problemchen und der wichtigen Frage, wer sich am besten beim distanzierten Vater einschleimen würde, beginnt, entpuppt sich nach kurzer Zeit als therapieähnliches Kammerspiel über Sehnsüchte, Gier und Zukunftsängsten, also den existenziellen Fragen des Lebens mit all seinen berüchtigten Nebenwirkungen. Besonders die gebrochene Figur Brick dient im weiteren Verlauf als Zentrum der Handlung, doch auch alle anderen Familienmitglieder werden in ihren Motivationen und Hintergedanken entlarvt. Das ist alles von Regisseur Richard Brooks so auf den Punkt inszeniert, dass diese Theaterverfilmung in seinem Konversationsmarathon eine unvergleichbare, sogwirkende Spannung aufbaut, die sich schließlich erst im Finale auflöst. Die Darstellerriege leistet hierbei naturgemäß den wichtigsten Teil für die gelungene Umsetzung, was besonders bei Paul Newman als apathisch dreinschauender Brick und der wunderbaren Elizabeth Taylor als die zutiefst unsichere und emotionale Ehefrau zu Höchstleistungen ihrer Karrieren animiert. Ein facettenreiches Familiendrama, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Am Ende wird man nämlich erleichtert feststellen: Gut, dass man sich mal richtig ausgesprochen hat.
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Wumz 2011/03/07 00:34:10
Kommentar löschen"Die Katze auf dem heißen Blechdach" ist ein kritischer Film über die Gesellschaft, in der sich alles um materiellen Besitz und Leistung dreht.
Gooper und Mae Pollitt sind mit ihren fünf Kindern das abschreckende Beispiel einer bürgerlichen Familie, die aus Habgier Gefühle heuchelt. Bei dem kinderlosen Ehepaar Brick und Maggie liegen Hass und Liebe dicht beieinander. Und "Big Daddy", der sich aus dem Nichts zu einem Multimillionär hochgearbeitet hat, muss kurz vor seinem Tod erkennen, dass er ein Leben lang auf Besitz aus war und Liebe mit materiellen Geschenken verwechselte. Jede der Figuren hat ein Handicap: bei Brick ist es die Alkoholabhängigkeit, bei Maggie unbefriedigte Liebe, bei "Big Daddy" der Besitz, bei Gooper und Mae sind es die gesellschaftlichen Konventionen.
"Die Katze auf dem heißen Blechdach" ist packendes Stück über den Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen, Verlogenheit, Heuchelei und Selbsttäuschung.
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Heiderditte 2009/10/22 10:28:41
Kommentar löschenToller Film mit herausragendem Paul Newman!
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Kubrick_obscura 2009/05/06 12:42:53
Kommentar löschenHervorragendes Kammer- oder doch eher Villenspiel mit Paul Newman und Liz Taylor. Zwar hätte man das Stück weitaus filmischer darstellen können (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?), aber die Dialoge, die Figuren und dazu gehörigen Schauspieler schaffen es einfach zu fesseln und überzeugen auf ganzer Linie. Ein Klassiker!
Schade ist eigentlich nur, dass man die homosexuellen Anspielungen bei Newmans Rolle weitesgehend vertuscht hat.
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JimiHendrix 2009/03/27 00:38:47
Kommentar löschenPaul Newman spielt wirklich gut und auch sonst ist die Story sehr neoistisch für ihre Zeit.
Am Anfang braucht es eineige Zeit, um die Geschichte in Gang zu bekommen, aber sie bessert sich wirklich stetig.
Der Höhepunkt ist im Mittelteil zu finden, wie ich finde.
Aber auch hier reißt mich das nicht vom Hocker und ich hatte mir von diesem Klassiker schon mehr versprochen.
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PrettyPenny 2009/01/06 18:55:30
Kommentar löschenTolles Kammerspiel, mit einer guten Besetzung (auch wenn ich Taylor nicht wirklich mag) einfach eine umwerfende verfilmung.
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annaberlin 2008/09/18 14:28:12
Kommentar löschenHervorragendes Kammerspiel, dessen Nachfolger alle im Schatten des Originals stehen. Paul Newman und Liz Taylor in Topform.
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Tschoeni 2008/04/23 11:15:22
Kommentar löschenEin sehr gutes Kammerspiel im Kinoformat. Sehenswert
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doctorgonzo 2008/03/11 14:52:33
Kommentar löschenGuter Film, nicht umwerfend, die Darsteller allerdings sind klasse, können aber auch nicht verhindern, dass ich das ganze schnell als Belastungsprüfung meiner Geduld empfinde...
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tom-01 2008/02/28 17:13:13
Kommentar löschenMann ...war die Taylor gut.(& schön!)
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willy50 2011/02/14 15:05:28
Antwort löschenHerr Neumann ist aber auch nicht übel hier....
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willy50 2011/02/14 15:05:41
Antwort löschenHerr Neumann ist aber auch nicht übel hier....
tom-01 2011/02/22 17:46:55
Antwort löschenja der herr neumann war natürlich auch nen leckerchen;-)
denise 2007/09/12 10:28:08
Kommentar löschenPaul Newman war schon immer zum Niederknien, aber mit diesem Film hat er sich selber ein Denkmal gesetzt. Selbst Elizabeth Taylor schafft es nicht, mich wie sonst zu nerven.
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dAShEIKO 2007/06/25 18:19:24
Kommentar löschenAbgefahrener Roadmovie
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