Die Kinder sind tot

Die Kinder sind tot (2003), DE
Laufzeit 90 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 11.03.2004

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8.0 Kritiker
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von Aelrun Goette,

Im Sommer 1999 verdursten in Frankfurt/Oder zwei kleine Kinder. Ihre Mutter hatte sie 14 Tage in ihrer Neubauwohnung allein zurückgelassen. Der Film “Die Kinder sind tot” sucht nach den Hintergründen dieses Verbrechens.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Die Kinder sind tot

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rkuehne

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Blick in einen tiefen Abgrund. Beeindruckendes Dokument in dem Goette die Beteiligten sprechen lässt, ohne selbst zu urteilen. Erst so kommt die ganze Tragik, Hoffnungs- und Hilflosigkeit der Täterin zum Vorschein und in einer Zeit in der bei jeglichen Straftaten gegen Kinder sofort die Autos mit den Todesstrafe-Heckscheibenaufkleber aufkreuzen ist es mehr als wichtig auch mal die Perspektive der Täter zu zeigen. Das macht die Tat weder ungeschehen noch weniger schlimm und tragisch, vielleicht aber ein kleines Stück verständlich weil am Ende jeder nur das ist, wozu er gemacht wurde.

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Geistertexter

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Bewertung7.5Sehenswert

Aelrun Goette wahrt Distanz, moralisiert nicht und erfährt dadurch vieles über die Gleichgültigkeit, wie sie entsteht, wie sie sich tief im Innern eines jungen Menschen manifestiert und wie sie zum Ausgangspunkt für ein Verbrechen wird. Danach will keiner etwas gewusst haben. Das Nichtverstehen ist grenzenlos. Erschütterndes Dokument.

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