Die Klasse

Entre les Murs (2008), FR Laufzeit 130 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 15.01.2009


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7.6
Kritiker
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7.0
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37 Kommentare
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von Laurent Cantet, mit François Bégaudeau und Nassim Amrabt

Im Doku-Drama Die Klasse zeigt uns ein französischer Lehrer den Alltag in seiner Schule, wo Schüler der Pariser Banlieue unterrichtet werden.

Handlung von Die Klasse
François ist ein junger und ambitionierter Lehrer an einer Pariser Vorort-Schule. Doch in diesem sozialen Brennpunkt stammen die meisten seiner Schüler, wie Nassim oder Rabah, aus Einwandererfamilien. Während viele seiner Kollegen längst aufgegeben haben, versucht François mit enormen Engagement, den Schülern wenigstens ein Minimum an Wissen und sozialen Werten beizubringen. François stellt sich deren eindringlichen Wortgefechten mit viel Geduld, auch wenn die Schüler ihn provozieren oder aus der Reserve locken wollen, und kämpft unermüdlich gegen die Leistungsverweigerung und Aggressivität seiner Schüler…

Hintergrund & Infos zu Die Klasse
Der Film beruht im wesentlichen auf den Erfahrungen von François Bégaudeau (der sich hier selbst spielt) als Literatur- und Französischlehrer in einer der Pariser Vorstädte. Der Film schildert anhand verschiedener Unterrichtsstunden die Probleme, die die Schüler mit der französischen Sprache, der Kultur und ihrem Lebensumfeld haben. Er arbeitet dabei aber auch die sozialen Probleme heraus, die bei ihnen zu Hause herrschen und stellt dem gegenüber die Versuche der Lehrer, ihren Unterricht so zu führen, dass die Schüler wenigstens etwas Stoff aufnehmen.

Dem gegenüber stellt er die Lehrerkonferenz und den Elternsprechtag. Dadurch unterstützt er den Hintergrund und die Herkunft der Schüler und zeigt gleichzeitig, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen finanziellen Mitteln der Unterricht von den Lehrern gestaltet werden muss.

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Kommentare (36) — Film: Die Klasse


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Line3105

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Bewertung9.0Herausragend

Dangerous Minds auf französich - oder so ähnlich. Man merkt den typisch europäischen Stil bei diesen Film, der ja dafür steht, dass die Charaktere mehr durchleuchtet werden. Man ist wirklich mitten drinnen. Das Thema geht uns alle was an. Nicht nur, weil wir selbst zur Schule gegangen sind und eventl. das Ein oder Andere erlebt haben. Nun denkt man vorallem auch an die Zukunft unserer Kinder. Wo soll das alles noch enden mit dieser Respektlosigkeit? Ich fand die Diskussion am Ende toll, bei der die Kinder sagen sollten, was sie in diesem Schuljahr alles gelernt haben.

Ich empfehle den Film ganz klar weiter und bin verwundert über die doch relative Durchschnittsnote. Ich fand den "Underdog" toll.

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BJRN

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich weiß schon warum Lehrer nicht auf meiner Berufswunschliste stand. Gerade in so einem sozialen Umfeld würde mir wohl die Geduld fehlen. Schüler die nicht können, Schüler die nicht wollen und Schüler denen alles scheißegal ist. Ein Film der aufgrund der Echtheit der "Darsteller" überzeugen kann.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

dieses intensive zusammenspiel zwischen François Bégaudeau (der den roman verfasste und hier die hauptrolle spielt) und den schülern ist mehr als gelungen...von einer rein dokumentarischen verfilmung wär ich auch nicht abgeneigt gewesen...im gegenteil!

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BJRN

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Das hätte mich auch interessiert. Allerdings war und ist es auch so sehr authentisch.


uncut123

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authentisch ist es aufjeden fall und erst recht dardurch das der roman verfasser ja die hauptrolle übernahm und auch am drhbuch mitwirkte!


mariega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"ENTRE LES MURS" - Zwischen den Mauern - so der Originaltitel, die Klasse auf deutsch - schon wieder ein Fall der Titelvergewaltigung - ist ein Film am Rande des Dokumentars, der die Trennwände der Gesellschaft abreißt und Fenster öffnet. François Marin (=Seefahrer), der seit 4 Jahren Französisch an einer Pariser Schule mit einem hohen Migrantenanteil unterrichtet, befährt wie schon sein Name sagt alle Gewässer des Schullebens und umsegelt gekonnt das Große Barriereriff.
Heute, Arte um 20:15 Uhr (20:50 Uhr in Frankreich)
Heute 8. Mai, Feiertag in Frankreich, warum nicht in Deutschland, denn damals am 8. Mai 1945 ist zwischen Deutschland und Frankreich eine große Mauer gefallen. Wir sitzen doch alle im gleichen Boot!

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Lili 9ochefort

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Ich kann zwar nicht französisch, aber es klingt schön wenn ich jemand reden höre, denk dir zum Like Kick noch ein Plus dazu. :)


mariega

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:)!


Zak

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Bewertung7.0Sehenswert

"nicht gerade ein buch für Schlampen, was?"

Super interessanter Streifen.Wenn man sich für das Thema "Schulaltag" interessiert.

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nilswachter

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Bewertung9.5Herausragend

Herausragender Film, der in jeder Schule gezeigt werden sollte und ein Lehrstück für alle, die sich mit ähnlichen Situationen auseinandersetzen müssen.

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Memduman

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Genau so ist es. Man kann kaum glauben dass die Szenen nachgestellt sind, die Kinder machen so einen guten Job. Und der Lehrer erst... alle angreifbaren Gesten und Worte so subtil, gleichzeitig schmettern sie es dem Zuschauer ins Gesicht :) Die erheblichen Konsequenzen der Figuren als Folge der Missverständisse und (Fehl)entscheidungen hätte man kaum besser herausarbeiten können.


gorendodi.srednicki

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich war schon sehr verwundert, wie realistisch man einen schulalltag in form eines kinofilmes darstellen kann. Der gedanke, man hätte es hier mit einer art dokumentation zu tun, kam nur zu beginn des filmes auf. wär glaube ich auch hilfreich, sich vorher schlau zu machen. soll ja auf ein buch zurückzuführen sein. den der produzent/schauspieler dieses film selbst geschrieben hat.

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drisszelmat

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film zum nachdenken. Thema Intregration. Hat mich echt bewegt.

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marcus-wagenknecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schulalltag:
Alles ist super wichtig, hochdramatisch & muss unbedingt bist gestern erledigt sein.
Doch nach zehn Monaten zeigt sich:
Es ist Schulalltag - einer ist geflogen, ein anderer kam dazu, Konferenzen sind vergessen und die bockige Klassenschöne lächelt endlich wieder.
Kurz gesagt: Ferienzeit.

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HxC_Moe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film zeigt echt ziemlich realistisch eine Schulklasse mit Schülern aus vollkommen verschiedenen Schichten. Hab ihn in Deutsch gesehen, in Französisch soll er ja angeblich noch besser sein. Wirklich interessant und nett anzusehen. Empfehlung!

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U-Turn

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Bewertung5.0Geht so

Der Film ist langweilig. Plätschert so vor sich hin ohne Höhepunkte. Mir ist ein Rätsel wieso der Film die Goldene Palme gewonnen hat ...

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Ripley1

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Es ist eben kein klischeetriefender amerikanischer Highschoolfilm; "Die Klasse" hat den Anspruch auf Realismus. Diesem wird er auch gerecht, weil die Situation an öffentlichen Schulen ziemlich deutlich wird. Eine Entwicklung gibt es auch, weil etwa ein Schuljahr mit einer Klasse und ihrem Lehrer gezeigt wird. (Es handelt sich übrigens um echte Schüler, die ihren Alltag darstellen.)


nilswachter

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Langweilig ist der Film bestimmt nicht. Er ist allerdings sehr anstrengend und kann ermüdend sein, wie auch der Job, den der Lehrer ausübt.


Klopper

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Die Klasse" ist wirklich bitter, tut aber auch echt gut.
Es ist ungeschönte Realität. Unser Lehrer Doktor Specht kommt nicht vorbei und haut seine Problemschüler aus dem Drogensumpf. Michelle Pfeiffer begeistert Ghetto-Kids nicht für Bob Dylan. Und niemand klettert auf Tische und ruft Robin Williams "Oh Käpt'n, mein Käpt'n!" hinterher. Keine Klassenzimmerromantik. Kein Happy End.

Hier treffen gestresste Lehrer auf gestresste Schüler. Sie arbeiten miteinander wie gegeneinander. Die Kinder - überwiegend mit Migrationshintergrund - verstehen ihren Lehrer nicht, vermuten in seinem strengen Unterricht reine Schikane, denn nichts anderes sind sie aus ihrer Umwelt gewohnt, die auf sie hinabblickt und keine Chance auf ein besseres Leben verspricht. Der Lehrer hingegen versucht dem entgegen zu wirken, stößt aber immer wieder an die Grenzen seines Berufes, denn auf das Elternhaus, auf Integrationsprobleme, auf die Gesellschaft, hat er keinen Einfluss.
Für beide Parteien hat man Verständnis. Die Kids wissen es nicht besser. Und dem Lehrer kann man jeden Wutausbruch verzeihen gegenüber der Welle aus Ignoranz, die ihm täglich entgegen schlägt. Und doch gibt es auch die schönen Momente, in denen alle an einem Strang ziehen, in denen Harmonie herrscht und Hoffnung aufkeimt.

Zum Gelingen von "Die Klasse" tragen Laienschauspieler bei. Die Dynamik in der Klasse wirkt echt. Der Film wirkt so fast dokumentarisch. Es ist ein ehrliches Stück täglichen Kampfes um Bildung und Erziehung. Und manch einer wird sich sicherlich bei einigen Szenen zurück an die Schulzeit erinnern und denken: "Oh Mann, was haben wir den armen Lehrern nur angetan!"
Ich fühle mich schon ein wenig schuldig...

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Wumz

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Bewertung7.0Sehenswert

"Die Klasse" ist ein Film der die Wahrheit darstellt und einer Dokumentation gleicht. Ich habe mich sehr an meine Schulzeit erinnert gefühlt während ich den Film gesehen habe.

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Es ist eine Dokumentation des Schulalltags, detailgenau und realistisch. Man fragt sich allerdings, für welche Zielgruppe ist der Film gedacht. Demonstrationsobjekt bei einer Lehrerfortbildung oder im Rahmen der Referendarausbildung? Jeder hat einschlägige Erfahrungen mit dieser Institution und kann mitreden, sich ein Urteil bilden, ob es bei ihm auch so oder so ähnlich war. Vor allem die äußerst problematische Lage der Lehrkräfte wird ungeschönt und keineswegs übertrieben dargestellt. Das reicht vom Burn-Out bis zur Grenze der Lächerlichkeit aufgrund von zu viel Verständnis.
Die dramatische Zuspitzung erfährt der Film im letzten Drittel erst durch die Tatsache, dass die Schüler fast alle aus bildungsfernen mit Migrationshintergrund belasteten Familien stammen. Bei einem Verhaltensauffälligen würde ein Verweis von der Schule die zwangsläufige Rückkehr nach Afrika bedeuten. Diese Problematik wird lang und breit im Kollegium diskutiert und dann entschieden. Ohne Kommentar. Aus der Argumentation ergibt sich ein Mittelweg der Vernunft für ein typisches Phänomen unserer Zeit, nicht nur in Frankreich, aber hier vielleicht besonders brisant. Der Schüleraggression mit Störfaktor wird teils mit Verständnis teils aber auch mit Beachtung der sozialen Spielregeln begegnet. Insider werden weitgehend zustimmen, andere haben schon längst weggezappt.

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bobo-lemon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Harter Tobak - zumindest für mich als angehenden Lehrer. Ungeschönte Realität, wie ich sie teilweise auch schon in meinen Praktika an der Hauptschule erleben durfte, die mich aber nicht von meinem eingeschlagenen Weg abbringen kann. Warum? Warum begibt man sich also freiwillig und "Quijote-like" in einen Kampf gegen vermeintliche Windmühlen? Die Antwort gab mir in diesem Fall der Lehrer Francois. Wie? Das kann ich nicht genau beschreiben, aber der Charakter war unglaublich stark und beeindruckend und er hat ein klar definiertes Ziel. Eine Aufgabe, die sein Leben einnimmt, aber es gleichzeitig mit hohem Wert ausfüllt. Und wie sagte schon Albert Camus: "Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen."

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tobiwankenobi

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Mit dir als Lehrer würde ich auch gerne in die Schule gehen:) Du packst das schon. Zeig den Stinkern was ne Harke ist:D


BigDi

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Lehrer will die Schüler verstehen, sie wollen nicht verstanden werden - nein, falsch.
Der Lehrer will die Schüler nicht verstehen und sie wollen auch nicht verstanden werden - passt auch nicht.
Die Schüler wollen verstanden werden, aber der Lehrer kann sie nicht verstehen - schon eher.
Die Schüler wollen den Lehrer verstehen, aber er versteht gar nicht, wie wichtig es ist, dass sie ihn verstehen - besser, viel besser.
Nein, nicht besser, viel schlechter, als man zunächst vermuten würden.
Am Ende bleibt reinstes Unverständnis auf beiden Seiten, Beleidigungen, Wutausbrüche und das feige Weglaufen vor den eigenen Worten, prätentiöse Ambitionen, die sich beim Gedanken an gestiegene Kaffeemaschinenpresie in Nichts auflösen, missverstandene Ausbrüche, überhörte Details, kleine große Katastrophen, fatale Kettenreaktionen und kalte, abweisende Gesten, aus der Hilflosigkeit entstanden.
Und sobald geklärt wurde, dass nichts klar geworden ist, auf keiner der Ebenen, die eine Schule beherbergt, verdrängen alle für einen kurzen Augenblick die Ausweglosigkeit und die Sinnlosigkeit, vergessen temporär die Mauern dazwischen, gegen die sie täglich mit den Schädel gegenrennen, und spielen gegeneinander und irgendwie doch zusammen Fußball, als gäbe es nichts mehr zu bereden.
Gibt es ja auch nicht - zumindestens hätte es keinen Zweck.

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Liam Quinn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich authentisch schafft es Regisseure Laurent Cantet (Ressources humaines) das Thema: "Brennpunkt Schule" in einen einzigen Film zu verfrachten. Dieser halb dokumentarisch, halb mockumentarisch fungierene Film, ist stiller Beobachter im Chaos: "System". Schüler die nicht das Lernende verstehen, sonder nicht verstehen warum sie lernen. Lehrer die mit Strafandrohungen statt mit Förderungen verfahren. Eltern die selbst Opfer ihrer eigenen Umständen sind. Sozial schwache Schüler die im Hexenkessel missverstanden werden. Lehrer die Tag ein tag aus versuchen den Aussätzigen etwas Bildung zu vermachen. Das sind nur wenige kleine Ansätze, welche der Film vermitteln möchte. Ungeachtet dessen erhebt "Entre les Murs" weder den Zeigefinger noch übt er irgendeine Kritik aus. Er bleibt stehts nur Begleiter im Alltag Schule.

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jabbathehutt

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Bewertung6.5Ganz gut

Vorsicht bei der Berufswahl! Die Schüler sind krass in den Pariser Vorstädten, so ne Type wie den Lehrer hätten wir aber früher auch "gekillt"!

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Kill_Diether

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Bewertung6.0Ganz gut

So oder so ähnliche Klassen sind mir bekannt.
An vielen Schulen und Auffangbecken, das
sind Einrichtungen für noch schulpflichtige
Jugendliche ohne Ausbildung, ist das Alltag.
Meistens sind die Schüler noch desinterressierter,
egozentrischer und dabei kommunikativ
unterentwickelt. Viele sind zum großen Teil
selbst verschuldet in der Situation, manche
hatten Pech und manche ändern sich.
Also war der Film für mich nichts außergewöhnliches,
nur weil der Lehrer nicht gänzlich aufgegeben hat.

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Nayuma

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe irgendwie was ganz anderes erwartet. Das war ja nicht einmal ne richtige Problemklasse, bis auf die Jugendsprache & ein paar kleine Anspielungen am Rande. Was mir sehr gut gefallen hat, dass viele Gescihtspunkte angerissen wurden, aber leider zu schwach in den Film eingebaut wurden, z.B. der familiäre Hintergrund, Kriminalität, Hilflosigkeit der Lehrer, usw. Es war mir einfach alles zu oberflächlich und es hat mich doch irgendwie angestrengt bis zu Ende zu schauen.

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