Die Kunst zu gewinnen - Moneyball - Kritik

US 2011
Laufzeit 133 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 02.02.2012

Kritiken (16) — Film: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] „Moneyball“ ist penibel um Authentizität bemüht und rekonstruiert die Oakland Athletics von 2001 bis ins kleinste Detail. Eingearbeitete, reale Archivaufnahmen, die sich fließend mit der Inszenierung verbinden, sind der stolze Beweis dafür. Dazu liegt viel Wert auf Bodenständigkeit. Nie wird glorifiziert; nie übersteigt die Romantik das Maß, das ein echter Sportskerl zu zeigen bereit wäre. Trotzdem ist „Moneyball“ keine Dokumentation, sondern erzählt ein Drama, das mit üblichen Tricks die üblichen Knöpfe beim breiten Publikum zu drücken hat, um selbiges zu berühren. Das Ausbalancieren von authentischer Erscheinung und mitreißender Machart gelingt im Großen und Ganzen. Dazwischen gefangen gerät der Film allerdings nicht selten ins Plätschern und kann kaum wirkliche Tiefe erlangen. [...]

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Es ist offensichtlich, dass hier Aaron Sorkin seine Finger im Spiel hatte – positiv wie negativ: Einerseits sind die Dialoge gewohnt temporeich und pointiert, andererseits interessiert sich der Film genauso wie The Social Network null für sein eigenes Thema. Was genau an der neuen Methode von Jonah Hills Figur , Spieler zu beurteilen so revolutionär sein soll, wird zu keiner Sekunde wirklich deutlich – dass einfach mal jemand angefangen hat, vernünftig Buch zu führen, kann ja nun nicht die neue Idee sein, die „das Spiel verändern“ kann, oder?

Als jemand, dem Mannschaftssportarten suspekt sind und bei dem Baseball in erster Linie Brennball-Traumata aus Schulzeiten in Erinnerung ruft, muss ich allerdings anerkennen, wie interessant, wie mitreißend Moneyball den Sport auch (wahrscheinlich besser: gerade) für Nicht-Fans präsentiert. Zum Einen wird in diesem Fall Sorkins Desinteresse an der Materie fast zum Vorteil, denn Baseball findet hier weniger auf dem Platz (sagt man das so?) als in Statistiken, Platzierungen und Dialogen statt – viel nerdiger kann man Sport nicht mehr präsentieren. Zum anderen verwebt der Film die Situation der Mannschaft recht geschickt mit der persönlichen Geschichte des Managers Billy Beane, der noch dazu von Brad Pitt teils nuanciert, teils kurz vor der Karikatur, aber immer äußerst charismatisch verkörpert wird. Und gerade weil der Film sich klassischer Sportfilm-Dramaturgie verweigert (wohl auch, weil es sich um eine semi-wahre Geschichte handelt), ist er am Ende dramatischer und berührender als die meisten anderen Genre-Vertreter.

P.S: So gern ich Jonah Hill mag und so lustig ich es finde, dass der Dicke aus Superbad jetzt Oscar-nominiert ist: Was er hier macht ist nun wirklich nichts besonderes, auch, weil seine Figur kläglich underwritten ist.

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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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8.5Ausgezeichnet

Selten war ein proklamierter "Sportfilm" so gegen den kommerziellen Strich gebürstet wie Moneyball. Wer große, klassisch gestrickte Sportpathetik erwartet wird schnell erkennen, dass hier eine wahre Geschichte im Vordergrund steht und Underdogs auch mal Underdogs bleiben können. Oder auch nicht. Das Spiel mit den Erwartungen und gezielten Auslassungen altbekannter Abläute macht aus Moneyball einen sportlichen Independentfilm, der den technischen Fortschritt zelebriert aber versteckt in den Filmfußnoten auf ironische Weise alte Teamgeisttugenden heraufbeschwört. Fortschritt besiegt Tradition, Menschlichkeit kaltes Businessdenken. Aaron Sorkins Handschrift ist besonders in der Charakterisierung von Brad Pitts Rolle und den ständigen Sportbabbles unübersehbar. Aber wie bereits bei The West Wing muss man nicht alle Mechanismen und Abläufe verstehen, um den Kern der Szenen zu erfassen. Am Ende bleibt einem vor allem der Song von Pitts Filmtochter in Erinnerung: "You're such a loser, dad. Just enjoy the show!" Hier versteht auch der letzte Sportbegeisterte, der vielleicht nicht die erhoffte Sportdröhnung bekam, das Moneyball mehr ist, als nur ein Film über Baseball.

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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter

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7.5Sehenswert

Man sollte ein gewisses Interesse am US-amerikanischen Nationalsport mitbringen [...]. Denn sonst wird Moneyball eine ziemliche Prüfung.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Brad Pitt verkörpert den Helden der Oakland A’s mit eindrucksvoller Präsenz.

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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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7.5Sehenswert

Moneyball ist ein bemerkenswerter Nicht-nur-Sportfilm, der das Ansehen lohnt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Brad Pitt als Held macht sogar Baseball interessant!

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Basierend auf dem vom ehemaligen Aktienhändler Michael Lewis im Jahre 2003 veröffentlichten Sachbuch „Moneyball“ konzentrieren sich die renommierten Drehbuchautoren Steven Zaillian und Aaron Sorkin darauf, wie die unterfinanzierten und unterschätzten „Oakland A’s“ ein unfaires System, in dem das große Geld und entsprechend zusammengestellte Mannschaften das Sagen haben, herausfordern. In seiner Inszenierung greift Regisseur Bennett Miller dafür bemerkenswert wenig auf Szenen aus den Baseballspielen zurück – wofür ihm der europäische, mit den Baseball-Regeln wenig vertraute Zuschauer gewiss dankbar ist. „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ spielt sich vielmehr in den Meetingräumen und den Managerbüros ab, wo Billy Beane die Verein-Scouts, den Trainer oder auch den Vorsitzenden der „Oakland A’s“ von der Richtigkeit seines Konzeptes zu überzeugen sucht. Weil Billy Beane im Mittelpunkt des Filmes steht, folgt ihm Wally Pfisters Kamera auch etwa in den Fitnessraum…

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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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5.0Geht so

Alle Jahre wieder kommt ein Baseball-Film. Meistens wird darin dann der Mann zu einem richtigen Mann, oder es wird für Toleranz und Weltfrieden gespielt – wie in Clint Eastwoods „Invictus“. Am Ende dieses Film-Genres steht für gewöhnlich das finale Spiel, der letzte Punkt, der alles entscheidet. Ohne zu viel zu verraten, auch in „Moneyball“ von Regisseur Bennett Miller soll es noch einmal ganz spannend werden, weshalb wir das Baseball-Spiel größtenteils in der für dieses Genre typischen Zeitlupe sehen – und das zirka eine halbe Stunde lang.
Aber „Moneyball“, nach einer wahren Begebenheit, weicht auch von den Genre-Regeln ab, da eigentlich etwas ganz anderes erzählt werden soll.
Die oberflächliche Botschaft des Films kommt gutgemeint daher. Der Profi-Sport mit seinen astronomischen Summen für junge Spieler ist vollkommen pervers. Newcomer werden von reichen Vereinen gepuscht, Siege erkauft und eine Moral im Sport gibt`s schon lange nicht mehr. Ist…

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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5.5Geht so

Es sind letztlich insbesondere die menschelnden Momente, die spürbar fehlen, und die Moneyball mehr Substanz hätten verleihen können.

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BuzzG: mannbeisstfilm.de BuzzG: mannbeisstfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Ich mag die ruhige, sorgfältige Art, mit der Regisseur Miller seine Geschichte ausbreitet.
Ich mag Brad Pitt in seiner Rolle als willensstarker Manager und geschiedener Vater, der keine Angst davor hat, auch harte Entscheidungen gerade heraus zu treffen, und ich mag Jonah Hill als hochintelligenten aber schüchternen Newcomer, der in der stillen Ecke seine große Stunde fast verpasst hätte.
Ich mag, dass „Moneyball“ ein einfacher, positiver Film über greifbare Personen mit dem richtigen Riecher zur richtigen Zeit ist.

Und mir gefällt der epische Soundtrack von Mychael Danna („Little Miss Sunshine“), der mich dazu animiert, unverzüglich mein Trikot überzustreifen und euphorisch aufs Spielfeld zu stürmen.

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Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

„There are rich teams and there are poor teams, then there's fifty-feet of crap, and then there's us.“

Vollgestopft mit Weisheiten, Familiengeschichten und Baseball, erweist sich „Moneyball“ entgegen aller Erwartungen und besonders entgegen aller positiven Kritikerstimmen aus dem englischensprachigen Raum vielmehr als typisches für die Oscars konzipiertes Werk und als ein weiterer Vertreter der meist nervigen Aufsteigergeschichten vom Underdog zum Gewinner-Team. Warum „Moneyball“ keine Bruchlandung, wie beispielsweise die nervigen „Rocky“-Filme, hinlegt, hat zweierlei Gründe. Erstens ist die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern überzeugend genug und zweitens hat der Film während der Laufzeit von über zwei Stunden zumindest einige Neuheiten bzw. interessante Ansätze zu bieten.

Nach seiner wenig zufriedenstellenden Karriere als Baseball-Spieler nimmt Billy Beane (Brad Pitt) schließlich den Manager-Posten der Oakland A's an, einem Baseball-Team,…

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SalocinRocknRolla

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Kann dir nicht ganz zustimmen was die darstellerischen Leistungen angeht und ich fand auch die Vater-Tochter Beziehungsgeschichte nicht fehl am Platz. Ich stimme dir zu, dass der Film sehr langatmig ist und bestimmt gut und gerne 30 Minuten kürzer sein könnte und bestimmt in Hinblick auf die Oscars überhaupt produziert wurde, aber ich fand ihn wohl nicht so 0-8-15 wie du. Aber letztlich stimmt es dich vielleicht milde, dass Jonah Hill den Golden Globe nicht bekommen hat (hätte ich aber auch nicht gut geheißen. er war gut aber nicht so gut)


Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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8.0Ausgezeichnet

In der Art der Inszenierung und mit den starken Charakteren erinnert Moneyball zuweilen etwas an The Damned United - freilich mit Baseball anstatt Fussball. Für Europäer, die mit diesem Sport generell weniger am Hut haben, dürfte dies etwas gewöhnungsbedürftig sein. Zahlreich und verwirrend sind die baseballtechnischen Fachbegriffe, mit denen die Figuren um sich werfen. Dass es der Film dennoch schafft, den baseballunkundigen Zuschauer bei Stange zu halten, ist der beste Beweis für die Qualität des Drehbuchs. Da kann man gerne auch ein Auge zudrücken, wenn zwischendurch ein wenig genretypisches Pathos durchblitzt.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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8.5Ausgezeichnet

Die rasante Erzählweise ist das herausstechenste Merkmal von Moneyball. Ursprüngliche von Steven Soderbergh als eine Mischung aus fiktionalen Szenen und dokumentarischen Interviews angelegt, ist Moneyball letztlich ein sehr konventioneller Film geworden. Aber Miller gelingt es, ein gutes Tempo vorzulegen und betont die äußerst wirklichkeitsnahen Momente.

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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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8.0Ausgezeichnet

Moneyball ist mehr als bloß der Kampf Alt gegen Jung, sondern zeigt den Moment, in dem die Streber das Feld der Sportskanonen übernehmen -- was dadurch noch faszinierender wird, dass Entscheidungsmacher Beane, der ein Stanford-Stipendium ausschlug, um direkt nach der High School bei den New York Mets anzufangen, einmal selbst ein talentierter Athlet war.

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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Moneyball zeigt den Planer, der hinter den Kulissen wirkt wie ein Stratege in der Politik oder ein Trainer beim Boxen, nicht das Baseball-Spiel selbst. Es ist eine Freude, mitanzusehen wie Pitt und Hill sich bemühen, eine gemeinsame Sprache und anschließend einen Weg zu finden, ihren neuen Ansatz im traditionsreichen Baseball-Sport umzusetzen.

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Kommentare (71) — Film: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

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Comicverkäufer

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist bekannt: Underdogs kämpfen sich gegen alle Widerstände hoch und werden erfolgreich.
Moneyball bleibt jedoch eher ruhig, ohne die üblichen "Jubel-Hipp-Hipp-Hurra" Szenen. Dabei kommt aber nie Langeweile auf! Es wird eher Wert auf die Darstellung der Menschen gelegt, wobei angenehmer Weise auf nervige Klischees verzichtet wird. Brad Pitt nicht in seiner besten Rolle, dafür aber sehr sympathisch und menschlich. Seine Figur steht deutlich im Mittelpunkt der Geschichte.
Moviepilot lag wieder einmal genau richtig mit der Vorhersage!
Sehenswerter Film, der oben mitspielt, aber halt doch nicht der ganz große Wurf ist.

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Murphante

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Ohhhhh den muss ich mir gleich mal auf die Merkliste setzen ;-)


annaberlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Schwafelig und kühl-männlich, aber smart, teilweise lahm. Moneyball ist ein guter Dialogfilm und durchaus sehenswert, mehr dann aber auch wieder nicht.

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(VINCENTVEGA)

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Sportfilm,nein
Dieses Sportlerdrama,nein auch nicht.
Komödie? Niemals!
Moneyball legt sich nicht auf ein Genre fest(Aaron Sorkin halt), ob das nun gut ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Einerseits ist dieser Film nicht groß pathetisch wie man es von anderen Sportfilmen kennt.
Er bleibt irgendwie ruhig, keine große aufbauschende Nobody-wird-zum-Held Geschichte, die Dialoge sind clever geschrieben und gut pointiert.
Brad Pitt gewohnt großartig.
Philip Seymour Hoffmann bleibt ein bisschen zurück.
Jonah Hill ganz in Ordnung.(musste zu oft an Superbad denken)

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Silv1

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Bewertung9.0Herausragend

Einmal mehr beweisen die Amerikaner dass Sie ganz grosse Sportfilme auf die Leinwand zaubern können. Moneyball gehört sicher zu den bessern Beiträgen des Genres. Brad Pitt als Erfolgshungriger Manager und Jonah Hill als dessen Sidekick harmonieren wunderbar zusammen. Moneyball ist Hollywood Entertainment auf ganz hohem Niveau.

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chs88

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Bewertung9.0Herausragend

Was passt besser zu einem Sonntagnachmittag als ein schönes kleines Sportfilmchen?
Richtig, gar nichts.
Nur ist Moneyball kein kleines Filmchen sondern ein ausgewachsener, großartiger Film.
Ok, ich mag Baseball und Sportfilme sowieso äußerst gern, aber das muss man gar nicht um diesen hier gut zu finden. Allerdings kann ein wenig Fachwissen über Baseball nicht schaden, macht den Zugang zur Grundthematik etwas einfacher, ist aber nicht zwangsweise von Nöten. Die spannende und kurzweilig erzählte Geschichte klärt auch Nicht-Insider gut über sämtliche Praktiken und Verhältnisse im amerikanischen Profibaseball auf. Sehr sympathisch, keinesfalls kitschig und mit einem winzigen Augenzwinkern dreht es sich hier nicht um das eigentliche Spiel auf dem Feld, sondern um den Mikrokosmos hinter den Kulissen, und das wird wirklich aufschlussreich und unterhaltsam inszeniert.
Getragen wird die Geschichte hauptsächlich von seinen Figuren, perfekt besetzt, besonders Pitt, der hier eine grandiose Leistung abliefert (ich weiß auf Anhieb nichts Besseres von ihm) und der leisen Komik. Es macht einfach Spaß den Jungs bei ihren täglichen Geschäften zuzuschauen.
Ein wirklich toller Streifen, der nicht nur an Sonntag Nachmittagen seine Faszination versprüht, und definitiv ein Lieblingsfilmkandidat für mich.
Dafür bedarf es aber immer einer Zweitsichtung.

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chs88

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Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass den immer noch nicht gesehen habe.


ReubenCogburn

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angucken ! :)


DirectorsCut

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Bewertung5.0Geht so

Wenn man - wie ich - absolut keine Ahnung hat von Baseball, der wird diesen Film vermutlich ebenso langweilig finden wie ich, für jemand mit Hintergrundwissen bietet er sicherlich mehr, auch wenn die Geschichte und die Dialoge sich auch nicht sehr von anderen Sportfilmen unterscheiden, also nicht viel Neues zeigen.

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snu-snu

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also mir hat er baseball näher gebracht, hab da überhaupt keine ahnung von und die überraschung war letzt endlich das es kein überspitzer film ist der aus 1/2 aufbau 1/2 endgame besteht, sehr gutes ding und der dicke wie immer top :)) ich bin übrigens der unsportlichste mensch der welt ;)


benutzerbenutzer

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Bewertung6.5Ganz gut

Zur Abwechslung ganz nett, stark gespielt und gekonnt inszeniert. Die Handlung entwickelt sich langsam, lässt aber trotz kleinerer Längen nie echte Langeweile aufkommen. Und trotzdem, spätestens bei der 10. Großaufnahme von Brad Pitts Gesicht, auf dem die Kamera wieder mal sekundenlang verweilt, fragt man sich doch, ob der Regisseur neben seiner im Kern durchaus interessanten Geschichte nichts anderes mehr zu erzählen hat.

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JanoX

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Bewertung9.0Herausragend

Also vorab muss ich leider zugeben, dass mein Kommentar nicht ganz objektiv sein wird.
Ich liebe und lebe für Baseball, deshalb war der Film vorher natürlich schon ein muss.
Aber ich wurde nicht enttäuscht.
Brad Pitt spielt den sturen, stets an seine Taktik festhaltenden und charismatischen Billy Beane und das meiner Meinung nach super überzeugend.
Und auch wenn einige amerikanische Standards drin sind, die aber leider jedes Jahr zum sog. Opening Day, dem ersten Spieltag der MLB Realität sind (God bless America, usw. usf.), nimmt sich der Film selbst und vor allem seine Zuschauer ernst, in dem kein großes heroisches Baseball mit 9th Inning Wundern am Ende des Spiels gezeigt wird.

Ein toller Film, weil er die wahren Ereignisse echt glaubhaft und nah wiedergibt UND auf 2 Stunden gut unterhält.
9/10

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Carnivac

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hinter den Kulissen - und das spannend gemacht, ich wurde sehr gut unterhalten!

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was haben Brad Pitt, Leonardo Dicaprio und Johnny Depp gemeinsam?
Alle drei machen fast ausschließlich gute Filme, werden aber immer nur mit ihrem Sexsymbol Image oder Mittelklasse Filmen wie Fluch der Karibik, Mr. & Mrs. Smith oder Titanic in Verbindung gebracht!
"Die Kunst zu gewinnen" ist ein wirklich sehr gutes Sportdrama mit einem hervorragend spielenden Brad Pitt!
Moneyball geht aber anders als andere Sport oder Baseballfilme an die Sache heran.
Der Film zeigt die Geschichte nicht wie üblich aus der Sicht der Spieler oder des Trainers,
sondern aus der des Managers.
Man geht hier sogar soweit dass der Zuschauer genau wie Pitt im Film fast gar keine Bindung zu den Spielern aufbaut.
Wir bekommen das Spiel zusehen wie es hinter den Kulissen abläuft.
Und da geht es erschreckender weise zu wie an der Börse.
Spieler werden wie Handelswaren hin und her getauscht/verkauft ohne dass sie was davon wissen.
Pitt läuft hier wirklich zu Höchstform auf und sieht passend zur Rolle sehr müde und mitgenommen aus.
Jonah Hill war wohl noch nie so gut wie hier.
Ist aber auch nicht sonderlich schwer, gibt man ihm doch hier zum ersten mal die Chance wirklich zu schauspielern.
Ein bisschen leid tut es mir um Philip Seymour Hoffman der dank Pitts Präsenz ein bisschen unter geht.
Der Film ist sehr Dialoglastig und zeigt die Spiele meist nur sporadisch in kurzen Szenen auf dem Bildschirm.
Dadurch hebt er sich positiv von anderen Baseball oder Football Filmen ab!

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hoelzelord

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Bewertung4.5Uninteressant

Dadurch, das ich von Baseball kein Plan habe wirkt oder ist der Film für mich uninterressant...
Der Streifen ist eher was für Fans vom diesen Sport und die, die sich fürs Managment interressieren...
Idee des Films gut aber statt Baseball hätte man (meines Erachtens nach) Fußball nehmen solln...

Uninterressant

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ritchi

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Bewertung6.0Ganz gut

What does it mean?
Also das Baseballgequatsche ist für mich als Nicht-Baseball-Kenner nicht so recht verständlich gewesen, aber naja, eh nicht so schlimm da ja eigentlich bei Sportfilmen der Sieg am Ende immer vorprogrammiert ist. Pitt spielt gut, aber sieht ganz schön alt aus, was sicher Absicht ist. Dennoch ein eher durchschnittlicher Film den man nicht unbedingt gesehen haben muss.

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ProjectChaos

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Bewertung3.0Schwach

Eine grausame Philosophie, die der Manager da durchsetzen will: Nur die Statistik, der Output zählt. Vielleicht habe ich den Film auch falsch verstanden, aber wenn man diese rein nach Zahlen gehende Denkweise in andere Bereiche projeziert, haben wir z.B. Arbeitgeber, die Menschen feuern und einstellen, je nach dem wie die Zahlen sind. Und jeder ist austauschbar. Zum anderen wird die Gegenseite total vernachlässigt. Der Zuschauer soll Beane blind zustimmen ohne sich die Argumente der Status Quo Fraktion anzuhören. Diese Seite wird noch von einem verräterischem Chefscout repräsentiert, fast schon Propaganda.
Der Spieler/Arbeiter ist nur Mittel zum Zweck.
Dieser harmlos daherkommende Baseball-Film entpuppt sich als Werbefilm des sozial-darwinistischen Denkens.
Natürlich passt da nicht ganz, dass sich Beane am Ende für die Tochter entscheidet und gegen das Geld, aber gleich darauf erfährt man, dass seine Philosophie den Socks zur Meisterschaft verholfen hat.

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Weltenkind

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Der letzte Abschnitt scheint gespoilert. Sollte dem so sein, danke...


ProjectChaos

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@WeltenkindJo sorry ist ein Spoiler. DIESER KOMMENTAR ENTHÄLT SPOILER !
hoffentlich reicht das, sonst wird er gelöscht.
Kannst dir den Film aber problemlos angucken, weil ich nicht viel gespoilert habe: Du weisst nicht was mit den Athletics passiert (hierum geht der Film).
Die Socks gewinnen paar Jahre später die Meisterschaft, was mit dem Film wenig zu tun hat.
@Samourai Ja ich hab übertrieben. Ich war wahrscheinlich noch etwas verärgert, weil der Film mich so enttäuscht hat. Trotzdem ist der Punkt kritikwürdig.


Martin Quilitz

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach einem sehr schlechten Auftritt in "the tree of life" überzeug bad pritt wieder in diesem schönen film der einmal die seiten eines sportmanagers zeigt. sehr unterhaltsamer film auch für fans, die nicht auf baseball stehen. top!

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Danyrail

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Ich fand ihn grade in Tree of Life richtig gut. Ausnahmsweise war Brad Pitt mal "nur" die Figur, und nicht immer der schauspielernde Brad Pitt.


Tobacho

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ich fand ihn in Tree of Life auch richtig gut. Er kann einfach schauspielen.Hätte lange schon den Oskar verdient!


MagicKollos

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Bewertung9.0Herausragend

Meiner Meinung nach ein sehr interessanter und unterhaltsamer Film, auch wenn man bislang keine Ahnung oder Interesse an Baseball hatte.
Brat Pitt spielt so überzeugend das ich schon nach wenigen Minuten ihm die Manager Rolle abgekauft habe !
Für leute die sich für Sportwirtschaft interessieren ein absolutes muss ....

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FilmFreeza

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Bewertung9.0Herausragend

Moneyball

„Ich hasse es zu verlieren, ich hasse es! Mein Hass zu verlieren ist größer als mein Wunsch zu Gewinnen!“

Brad Pitt hat sie. Brad Pitt hat diese Begabung, Filme zu etwas ganz großem zu machen und auch wenn viele das nicht so sehen und wenn viele es nicht vermuten, auch ´Moneyball´ reiht sich für mich bei den ganz großen ein. Ich habe mir schon gedacht, dass mir dieser Film durchaus gut gefallen würde, aber das er mich so ´umhaut´ hätte ich nicht gedacht.

´Moneyball´ macht im Endeffekt rein gar nichts falsch und weiß von der ersten Sekunde an zu packen. Auf den ´Slogan´ „nach wahren Begebenheiten“ gebe ich normalerweise ja nicht viel, aber diesem Film hat das vor allem gegen Ende hin richtig gut getan, da er dadurch eine unfassbare Menschlichkeit ausdrückt, die sich wenn man jetzt genauer auf die vergangenen zwei Stunden zurückblickt wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht.
´Moneyball´ zeigt äußerst glaubwürdig und realitätsnah wie Menschen in Extremsituationen reagieren und da spielt der Sport Baseball eigentlich wirklich keine größere Bedeutung sondern gibt einfach nur den Rahmen vor. Ich würde den Film auch keinesfalls dem Sportfilm – Genre unterordnen und ein richtiges Drama ist es auch nicht. ´Moneyball´ ist einfach ´Moneyball´ und das ist gut so!

Getrieben von einer überragenden Schauspielleistung von Brad Pitt um wieder auf ihn zurück zu kommen und einer überdurchschnittlich guten Leistung von Jonah Hill, und auch wenn viele das nicht nachvollziehen können, die Oscar-Nominierung geht in meinen Augen klar, hat der Film sozusagen noch ein weiteres Bonbon oben drauf gesetzt und somit die spannende Buchvorlage gekonnt genutzt und hieraus ein wahren Top-Film gemacht. Phillip Seymour Hoffman sehe ich sowieso immer gerne, auch wenn er mir hier nicht so stark vorkommt wie in den Filmen, die ich bereits mit ihm gesehen habe. Das tut dem ganzen aber überhaupt gar kein Abbruch.

Selten ist es der Fall, dass ein Film so viele verschiedene Komponenten erfolgreich miteinander verbindet. Häufig kann man dann die Filme gar nicht mehr ernst nehmen und so ist es umso beeindruckender und für mich vielmehr unerklärbar, wieso ´Moneyball´ das scheinbar spielend einfach schafft, dabei aber nie die Lockerheit verliert, die einen teilweise zu Lachern am laufenden Band veranlasst.

Ich denke nicht, dass es die Absicht dieses Filmes wahr, auf die Ungerechtigkeit im Sport aufmerksam zu machen, die sich durch nahezu jede Sportart auf dieser Welt zieht. Zum einen der finanzielle Aspekt, zum anderen die Kompromisslosigkeit des Profigeschäftes sorgen häufig dafür, dass Spieler und Vereine gar keine richtige Chance erhalten erfolgreich zu spielen oder ihrem Geschäft nachzugehen. Ich denke viel mehr, dass der Film darauf abzielt, was passiert wenn jemand etwas waghalsiges tut und damit ein komplettes Bild von etwas bestimmten zerstört oder verändert. Hier wurde es im Sport Baseball gezeigt, aber dieses Szenario lässt sich ohne weiteres auf einige wichtige gesellschaftliche Komponenten übertragen.

Im Grunde genommen stellt ´Moneyball´ so viele wirklich wichtige Themen auf beeindruckende und unterhaltsame Art und Weise dar und sollte keines Falles als ´Baseball-Film´ abgestempelt werden. Das wäre töricht! Ganz großes Kino!

„Wenn ein anderes Team den Titel gewinnt, Glückwunsch! Sie trinken Champagner, sie bekommen einen Pokal. Aber wenn wir ihn gewinnen, mit unserem Budget, mit diesem Team. … dann haben wir das Spiel verändert und genau das ist mein Ziel!“

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redwhite

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich stehe auf Sport. Von daher kann man nachvollziehen, dass ich auch Sportfilmen nicht abgeneigt bin. Gut, ich würde Baseball jetzt nicht gerade zu meinen Lieblingssportarten zählen, aber das schmälert den Spaß beim Schauen kein bisschen. Im Grunde ist das Konzept einen Underdog zu Ruhm zu verhelfen, auch nicht neu, die Art und Weise wie dieser Film das Ganze verpackt aber schon. Und gerade das macht hier den Reiz aus. Man bekommt ziemlich genaue Einblicke in den Alltag eines Managers, in dem Spieler eben nichts anderes sind als Werte, die man verschachern, eintauschen oder wegwerfen kann. Brad Pitt spielt seine Rolle herausragend, über Jonah Hill wurde schon zur genüge debatiert: Gut gespielt? Ja! Oscar Nominierung: Verwunderlich!
Ein Film, der von vorne bis hinten stimmig ist und einfach passt :)

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hollywood von seiner besten Seite.
Sechs Jahre nach seinem mehr als beachtlichen Debütwerk CAPOTE versucht sich Regisseur Bennett Miller erneut an einer Romanverfilmung und schlägt dabei einmal mehr genau die richtigen Töne an. Das Autorenteam um Mastermind Aaron Sorkin hat bei der Adaption der Baseballbiographie "Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game" von Michael Lewis glänzende Arbeit geleistet. Erzählt werden die auf wahren Begebenheiten beruhenden Ereignisse um den General Manager des Baseballteams Oakland Athletics, Billy Beane, der mithilfe eines Yale-Wirtschafts-Absolventen das Team trotz enormer finanzieller Defizite, dafür mit Mathematik und neuen Denkstrukturen, in der Saison 2002 zurück auf die Siegerstraße gebracht hat.
Auch wenn man (wie ich) keinen blassen Schimmer von der Sportart hat, ist der Film trotzdem enorm interessant, unterhaltsam und äußerst spannend. Anstatt auf Regelwerk und Spielsituationen ihr Augenmerk zu legen, konzentriert sich die Erzählung fast ausschließlich auf die Arbeit und Querellen hinter den Kulissen des Teams.
Miller inszeniert detailgetreu, stimmig, besonnen, unaufgeregt. Cutter Christopher Tellefsen leistet exzellente Arbeit im Schnittraum, da er die tollen Bilder von Wally Pfister genial mit vorhandenem Archivmaterial kombiniert.
An der Besetzung gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Philip Seymour Hoffman ist sowieso immer überragend und Brad Pitt beweist in einer - für ihn eher seltenen - ernsten, authentischen Rolle einmal mehr, dass er zu den allergrößten seiner Zunft gehört. Der Oscar wäre sicherlich absolut verdient gewesen.
Wie gesagt, MONEYBALL ist Hollywoodkino at its best, ein tolles Stück verfilmte Zeitgeschichte und wäre für mich ein berechtigterer Sieger der diesjährigen, äußerst missglückten Oscarverleihung gewesen.

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Le Samourai

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schon wieder..oha :)
aber ich denke er gefällt dir. stehst doch auf "klassisches" amerikanisches erzählkino. ist wirklich gut gemacht. vor allem natürlich toll geschrieben, dank aaron sorkin.


Le Samourai

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hm der lief in mehreren...vielleicht wurde er letzte woche abgesetzt?!


random hero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es kristalliert sich heraus: ich liebe reportagenhafte Sportdramen, nach Senna nun der zweite Film in diesem Jahr, der in diese Beschreibung passt und zu meinen Favoriten 2011 geworden ist. Wobei Moneyball sicher etwas weniger Reportage als Drama ist.
Mit etwas Abstand fällt zwar auf, dass es sich bei dem Film irgendwie zu sehr um eine Brad Pitt-o-eske one man show handelt, als es für einen so richtig guten Film sein sollte. Er spielt spielt wie immer den durch und durch männlichen MaNN, aber das tut er halt sehr überzeugend. Die anderen Figuren bleiben vergleichsweise blass, ihnen wird zu wenig Raum zur Entfaltung gelassen, sie drehen sich um Brad Pitt wie Jupitermonde. Aber ich drifte ab. Ich liebe diese Underdog Geschichten, und diese hier wartet mit ein paar großartigen Momenten und einer stilsicheren Inszenierung auf, ohne jetzt das ganze Rad neu zu erfinden. Die fünfzehn Minuten dauernde Einarbeitung in die Grundzüge(!!) der Baseballregeln hat sich also gelohnt, und ich kann diese Nacherzählung einer fast-perfekten Märchengeschichte aus der Welt des Baseballs jedermann empfehlen, der nicht bei Sportfilmen grundsätzlich Ausschlag bekommt.

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SKURRIL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich sehr interessanter Film, der zum Einen die faszinierende Baseballatmosphäre und zum Anderen die wirtschaftlichen Aspekte und deren Bedeutung im Sport gekonnt einfängt und miteinander verwebt.
Brad Pitt spielt den im aktiven Sportgeschäft für sich persönlich gescheiterten Manager Billy Beane der Oakland Athletics, der mit allen Mitteln den Traum seines Lebens verwirklichen will: Mit seiner Mannschaft alles zu gewinnen. Daher will er nach einer katastrophalen Saison und der damit resultierenden Abgabe dreier Schlüsselspieler auf bis dato nicht gegangenen Wegen ein neues Team formieren. Er wählt mit Hilfe seines ebenfalls neu angestellten Spieleranalysten Peter Brand (Jonah Hill) neue Spieler nicht nach herkömmlichen Scoutmethoden aus, die neben der sportlichen Leistung auch Vermarktungspotenzial erfordern, sondern nach dem sogenannten "Sabermetrics"-System, welches konkretere und objektivere Angaben/Werte entsprechend der einzelnen Positionen treffen kann. Schnell ist ein Team aus kostengünstigen Spielern zusammengestellt, das in Folge des Films die Effektivität des neuen Systems aufzeigen soll...
In "Moneyball- Die Kunst zu gewinnen", das auf das adaptierte Drehbuch von Michael Lewis basiert, bekommt man nicht nur authentische Sportbilder, die idealerweise mit echtem Archivmaterial kombiniert werden, sondern auch Bilder und Worte mit tieferen Sinn zu sehen/hören. Getrieben wird der Film vom unermüdlichen Siegeswille ("Mein Hass, zu verlieren ist weitaus größer als mein Wunsch, zu gewinnen!") des Billy Beane und der spannend eingesetzten Thematik des sportlichen Werdegangs der Oakland Athletics.
Außerdem spielt Brad Pitt den ehrgeizigen Beane so hervorragend, dass er meiner Meinung nach den Oscar für den besten Hauptdarsteller mehr als verdient hätte. Übrigens wurde auch Jonah Hill als "Bester Nebendarsteller" für einen Oscar nominiert. Insgesamt ein sehr angenehmer und wirklich empfehlenswerter Film, der nicht nur für (Baseball/)Sportfans interessant ist. Und nein: Daddy ist kein Loser! ;)

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