Die letzte Festung

The Last Castle (2001), US
Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 29.11.2001

5.2 Kritiker
6 Bewertungen
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6.6 Community
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18 Kommentare
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von Rod Lurie, mit George W. Scott und James Gandolfini

General Irwin (Robert Redford) ist hoch dekoriert und gilt als äußerst ehrenhafter Mann. Jedoch bekennt er sich schuldig, einen Befehl verweigert zu haben, wodurch einige unter seinem Kommando stehenden Männer zu Tode kamen. Solche Ausfälle kann sich das Militär natürlich nicht leisten und so wird Irwin zu einer langen Haftstrafe im Militärgefängnis verurteilt. Zu Anfang genießt er noch die Achtung des Leiters des Gefängnisses, Colonel Winter (James Gandolfini). Doch schon bald kann der degradierte General seine Augen vor den rigorosen und menschenverachtenden Methoden Winters nicht mehr verschließen, und er bringt immer öfters sein Missfallen zum Ausdruck. Dadurch verwandelt sich der Respekt, den der geltungssüchtige Colonel der Soldatenlegende Irwin zunächst entgegenbringt, immer mehr in blanken Hass, zumal er ansehen muss, wie die anderen Gefangenen, ebenfalls ehemalige Soldaten, auf das Wort von Irwin hören. Denn auch für sie ist der General immer noch ein großes Vorbild.

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Kommentare (18) — Film: Die letzte Festung

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Homer Simpson

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Bewertung7.5Sehenswert

Patriotisch und mager. Aber ziemlich spannend. Auf jeden Fall Sehenswert.

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guilecourier

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Bewertung7.0Sehenswert

USA³ : Pathos*Patriotismus*Kriegshelden
Aber ich finde Knastfilme einfach cool, und das hier ist immerhin noch einer der besseren!

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moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In jeder Hinsicht gelungene Mischung aus Gefängnisdrama und Knastthriller. "Die letzte Festung" kommt ganz großen Gefängnisfilme a la "The Green Mile" oder "Die Verurteilten" als Konkurrent bedrohlich nahe und muss sich vor keinem der eben genannten so wirklich verstecken. Meiner Meinung nach ist der in Kentucky und Tennessee gedrehte Streifen völlig unterbewertet und die ganze Laufzeit über sehr bewegend und aufwühlend. Die beiden Hauptdarsteller, Robert Redford und James Gandolfini beeindrucken in ihrer Rolle auf eine verschiedene Art und Weise, wobei ohne einen dieser beiden der Film nicht das wäre, was er ist. Das furiose Actionfinale ist zum einen mehr als eindrucksvoll, zum anderen aber auch sehr weit hergeholt und wie auch einige andere Szenen teilweise unrealistisch. Diese mehr oder weniger Kleinigkeiten sollen den klasse Film aber keineswegs schmälern, vielmehr lohnt es sich wirklich, sich "The Last Castle" vor Augen zu führen und 131 bewegende und spannende Minuten Einigkeit, Revolte und Zusammenhalt zu erleben.

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guilecourier

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Nichts und niemand kann mit Shawshank Redemption konkurrieren ;)


ElitePilot

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Bewertung9.5Herausragend

Gestern wieder geschaut. Einfach Herrlich. Robert Redford als General. Musik von J. Goldsmith. Und ich finde absolut gute Story.

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Anne81

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Bewertung5.5Geht so

Abgesehen von einer überflüssigen und sehr lächerlichen Schlusssequenz (bei der es um die amerikanische Flagge geht) und obgleich die Geschichte fast erbärmlich simpel gehalten worden war, genauso wie die Charaktere sehr klischeehaft gezeichnet worden sind, wusste dieser gar nicht so ungeschickt aufgebauter Gefängnisthriller "The Last Castle", mit seiner recht ordentlich eingefangenen (wenn auch hin und wieder etwas zu dick aufgetragenen) Knast-Atmosphäre, hauptsächlich durch das Machtspiel zwischen zwei militärischen Dickköpfen zu überzeugen. Der Film lebt quasi vorrangig von dem Verhältnis bzw. dem Antagonismus zwischen seinen beiden Hauptakteuren, dem hochdekorierten General Irwin, gespielt von Robert Redford, der mir allerdings in diesem Film etwas zu blass erschien und dem machtversessenen Gefängnisdirektor Winter, dargestellt von James Gandolfini den ich bereits wegen seiner Leistungen als langjährigen Capo der "Sopranos" sehr schätzen gelernt habe und auch hier mit seiner eiskalten Darbietung Redford ohne weiteres an die Wand spielte.

Alles in allem, ein Film, der zwar einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, insgesamt wurde jedoch leider wieder zuviel Potenzial liegengelassen. So ist es zweifellos schade, dass "The Last Castle" bis auf den reizvollen Konflikt zwischen Irwin und Winter sehr wenig zu bieten hatte und ausser den typisch durchschnittlichen, eindimensionalen Charakteren und Standardszenen zudem einige Handlungselemente verwendet wurden, wo ich persönlich als Betrachter ein wenig zu oft mit dem Kopf schütteln musste (bestes Beispiel ist die Schlusssequenz)

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Scipio

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Bewertung5.0Geht so

Wann und wo haben die Häftlinge ihre Tabletts (aus Metall) mit Schlaufen versehen können, und so ein Schild daraus gemacht?
Woher hatten Sie das Benzin für Brandbomben?

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Smoin

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Wie konnten sie unbemerkt ein Katapult bauen. Wann hat der Typ die Flagge in der Mauer versteckt? Hatte er nachts Hofgang? Wieso haben Häftlinge Zugang zu Gasflaschen? Warum schießen die Scharfschützen, die den Kopf eines Gefangenen treffen können nicht einfach auf den General? Lauter ungeklärte Fragen...


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Bewertung7.0Sehenswert

Oh, ein Knastfilm. Mit Soldaten. Also ein Militärgefängnis. Es geht also irgendwie um die US Army. Sollte sie etwa nicht so heroisch dargestellt werden wie in fast jedem anderen Hollywoodfilm? Doch, das wird sie. Selbst hinter Gittern wird der Patriotismus bis zum letzten Stück ausgeschlachtet. Und das nervt.
Trotzdem bekommt "Die letzte Festung" eine relativ hohe Bewertung. Lässt man das Gequatsche um Ehre, Loyalität etc. ein wenig außen vor, bleibt ein ziemlich spannender und interessanter Film übrig. Die etwas langsame und ruhige Erzählweise ist angenehm und James Gandolfini spielt hier eine seiner besten Rollen. Wie er und Redford sich "duellieren" ist wirklich klasse anzuschauen und macht das ganze noch zu einem sehenswerten Werk.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist definitiv nicht schlecht, aber Redford kann es besser. James Gandolfini spielt Redford an die Wand.

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Danny Walker

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Bewertung5.0Geht so

Tja, eigentlich mag ich Gefängnisfilme wie die Verurteilten oder The Green Mile. Aber dieser Film hat mir nicht so ganz gepasst. Zu viel Ehre und solcher Scheiss. Alle werden plötlich gute Freunde und soger der Verräter wird lieb. Zudem mag ich Redford überhaupt nicht und der Höhepunkt war als er erschossen wurde, während er die Fahne hiesste. Nur James Gandolfini und die Kampfszenen waren super.

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maslobojew

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Bewertung6.5Ganz gut

In relativer Ruhe inszeniert, punktuell schon spannend, am Ende aber leider zu ernsthaft auf der Patriotismus-Schiene reitend.
Das nimmt dem Film sehr viel von seiner möglichen Wirkung.

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Nemsis

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mir schon gut gefallen, aber er hätte noch viel mehr werden können.

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Strawi

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein peinliches Stück Filmgeschichte mit einer unlogischen Handlung, die den ganzen Film über immer dümmer wird.
Der Anfang des Films ist durchaus gelungen und unterhaltsam, aber als dann der Herr Redford bei glühender Hitze Steine schleppt verliert der Film extrem an Niveau!
Das ständige Salutieren/mit der Hand durchs Haar streichen ist so ziemlich die peinlichste Form von Patriotismus, die ich seit 10 Jahren sehen musste.
Außerdem wurden bei dem Kampf mehr Häftlinge getötet/verletzt als während der Terrorherrschaft des Colonel...
Was ich fast noch amüsanter fand als das die Insassen einen Katapult hatten und das Salutieren, war, dass der halb tote Herr Redford mit seiner letzten Kraft die Amerikanische Flagge hisst. Das ist schlichtweg unglaubwürdig!

Ich gebe den Film 4 Punkte weil mir der Anfang recht gut gefallen hat, die Effekte waren auch nicht schlecht. Wenn ich aber den Film von Minute 30 beurteilen würde, bekäme der Film 0 Punkte, da der Patriotismus des Films so peinlich umgesetzt wurde. Da hätten auch die Effekte nichts gerettet!

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Herr Marcus

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Bewertung4.0Uninteressant

Als Optimist denkt man, es muss doch noch ein Plottwendung kommen. Man hält sich ein wenig an Redfords Fensterleder-Gesicht fest und wundert sich aber stets über diese platte Pathetik. Atemberaubend dann das Ende. Mit offenem Mund steht man da und kann nicht fassen, dass jemand den Mut hatte, einen solchen Dreck zu inszenieren. Merke: Wenn jemand mit Tränen der Rührung und voller Inbrunst salutiert - ist das kein großes Gefühl und bestimmt kein guter Film.

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Nahezu erbärmlicher Plot, allerdings ist das Psychoduell zwischen Redford und Gandolfini durchaus sehenswert, selbst wenn man (wie ich) kein großer Redford Fan ist.

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ZaeRoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Robert Redford. Für mich allein deswegen schon ein sehr guter Film. Zugegeben: sehr dünner Plot, der wurde aber so gut wie es geht ausgeschlachtet. Über den Pathos muss man hinwegsehen: ist halt nen Ami-Film...

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RaZer

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Bewertung3.5Schwach

Belanglose Geschicht um Soldatenehre und Gemeinschaftssinn. Das alles dann noch so amisch-patriotisch aufgebaut das Unsereinem das Kotzen kommt. Redford nervt mit seinem Gequatsche von Ehre, Gerechtigkeit und Stolz. Höchstenes interessant für konservative Amis die mit der Flinte im Garten sitzen und die gehisste US-Flagge in ihrem Garten bewundern.

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Tobias

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Bewertung4.5Uninteressant

Mein lieber Scholli. Dünnes Buch. Dünne Charaktere. Dünnes Brett. Und das volle Soldaten-Mein-Stolz-ist-größer-als-Deiner-Vaterlands-Machimsmo-Patrioten Brett. Am Ende ist das Sundance Kid perforiert. Und die amerikanisch Flagge flaggt. Ups. Verraten.

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Alecprime

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Bewertung3.5Schwach

Hier ist einiges schiefgegangen. Der Film versucht die ganze Zeit mehr zu sein als er ist, but only scratches the surface. Insgesamt misslungen, das anzuschauen ist Zeitverschwendung ausser man ergötzt sich am alternden Gesicht des Robert Redford.

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