Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Love and Death (1975), US/FR
Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Komödie, Kinostart 28.08.1975

6.9 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
312 Bewertungen
8 Kommentare
Die letzte Nacht des Boris Gruschenko - Bild 6164194
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von Woody Allen, mit Woody Allen und Diane Keaton

Im Jahre 1812 schmort Boris Gruschenko, ein kleiner, schmächtiger Außenseiter, in einem französischen Kerker und wartet auf seine Hinrichtung. Die Anklage: Attentatsversuch auf Napoleon! Und während Boris seinem letzten Morgen entgegensieht, läßt er sein bisheriges Leben noch einmal Revue passieren: Er erinnert sich an seine heimliche Liebe zu Cousine Sonja, seinen Kampf mit der Tücke des Militärs, seiner zufälligen Heldentat, seinen Flug auf der Kanonenkugel und einen Idioten-Kongreß. Nicht zu vergessen jene stürmische Liebesnacht mit der männermordenden Gräfin Alexandrowna die ihm neuen Lebensmut gab.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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8.5Ausgezeichnet

Es ist in der Tat sehr viel Handlung und genau darin liegt das Faszinierende an diesem Werk, das in dieser Eigenschaft die Unterschiede zu anderen, weniger gelungenen, aber mindestens ebenso stark gefüllten Filmen darlegt. Trotz dieser Reichhaltigkeit läuft Woody Allen nie Gefahr, Handlungsstränge aus den Augen zu verlieren oder einen Aspekt nur lose anzureißen, um ihn zugunsten eines anderen wieder fallenzulassen. Indem der Regisseur und Drehbuchautor Allen die Ereignisse streng chronologisch erzählt, vernachlässigt er keine Handlungsstränge und entwickelt sich kontinuierlich weiter, den Zuschauer auf die nächste Ebene dieser tiefsinnigen Komödie über Leben, Lieben und Tod führend.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Der letzte reine Comedy/Slapstick-Streifen von Woody Allen, der hier wieder einmal den Marx Brothers-Charme mit schlüpfrigem Humor und philosophischen Anspielungen gekonnt kreuzt, bevor er zwei Jahre später mit "Annie Hall" zu den größten Regisseuren und Autoren des 20. Jahrhunderts aufstieg.

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Kommentare (6) — Film: Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

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J!GS4W

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Bewertung7.5Sehenswert

"Love and Death" ist eine stark überspitzte Mischung aus "Barry Lyndon" und "Das Siebente Siegel", die der Thematik mit schwarzem Humor gegenübersteht. Woody Allen suhlt sich in diesem frühen Werk für meinen Geschmack aber zu sehr in der Albernheit und zelebriert seine trottelige Art noch nicht mit der Gelassenheit seiner späteren Werke. Die Dialoge wechseln sich ab zwischen Brillianz und Slapstick, sodass ein sehr sehenswertes Werk entstanden ist, das aber noch hinter seinem Potential zurückbleibt. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte man aber sogar das Gefühl Charlie Chaplin hause in Allen als er Diane Keaton (übrigens absolut toll in diesem Film) mit einer Flasche auf den Kopf haut und der Ton aussetzt.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Andy Dufresne

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Der Stadtneurotiker ist auch super und Matchpoint hat mich auch echt (positiv) überrascht.
Boris Gruschenko liebe ich wahrscheinlich auch so sehr weil es der Lieblings-Allen meines Vaters war und ich quasi mit ihm aufgewachsen bin :D


J!GS4W

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Hachja, der gute Woody. Heute das zweite Mal Midnight in Paris gesehen .. auch super geil!


aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Regie-Frühwerk von Allen. Unglaublich witzig, unterlegt mit der wunderbaren Musik von Sergei Prokofiev.

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Keaton: "Du sagst doch immer richtig oder falsch gibt es nicht. Es zählt nur für was du dich entscheidest."

Allen: "Das ist richtig."

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Begbie

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein früher Woddy Allen Film bei dem der Humor schwärzer als die Nacht ist - very british, die Komik:
"I have come to the conclusion that the best thing is ..." - "Yes?" - "...blonde, 12-year-old girls" - "Father!" - "Two of them, whenever possible"

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cannibal83

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Allen-Frühwerk ohne den ganz großen Tiefsinn, dafür aber mit viel Witz und charmantem Dialog. Sehenswert!

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Talic

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der schwarze Humor ist einfach der Hammer, Auf diesen Humor muss man sich einlassen können ansonsten brauch man ihn sich gar nicht ansehen

"Mord ist unmoralisch

Moral ist etwas Subjektives

...Subjektivität ist Objektiv

Aber nicht in einem irrationalem Begriffsschema

Begriffe sind rational und implizieren Gefahr

aber nenn mir ein System bei dem die Prioritätsrelation von Phänomänen exestiert, in irgendwelchen rationalen, metaphysichen oder wenigstens episkopischen Widerspruch zu einen abstraktem impirschen Konzept .....

...jaja du hast recht das war schon immer meine Rede

zu dem kleinen Ausschnitt oben ....Äh Don franzisco ??? Könntet ihr wohl herüberkommen und ein wenig meinen Busen halten^^

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