Die letzte Vorstellung

The Last Picture Show (1971), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.05.1973

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8.5
Kritiker
8 Bewertungen
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7.8
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179 Bewertungen
8 Kommentare
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von Peter Bogdanovich, mit Timothy Bottoms und Jeff Bridges

Ein kleines staubiges Nest in Texas 1951. Seit Jahren steht hier die Zeit still. Sam “der Löwe”, Ex-Cowboy und Besitzer des einzigen Kinos am Ort, ist für Duane und Sunny ein Idol und väterlicher Freund zugleich. Nachdem Duane und Jacy, das schönste Mädchen der Highschool, eine nicht sehr erfolgreiche Nacht im Motel verbringen, wendet sie sich einem älteren College-Jungen zu und Duane meldet sich freiwillig zur Armee in Korea. Sunny beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit Ruth Popper, der schon etwas älteren Frau des ehemaligen Footballtrainers. Doch dann stirbt Sam “der Löwe” und mit ihm das Kino.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Die letzte Vorstellung

Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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10.0Lieblingsfilm

Peter Bogdanovich porträtiert das Leben in der Kleinstadt Anarene in Texas zu Beginn des Koreakrieges, Anfang der Fünfziger. Passend zur Trostlosigkeit der Zeit und vor allem des Lebens in der öden Kleinstadt hat er seinen Film in schwarz-weiß gedreht und das Anfang der Siebziger, als Filme immer bunter wurden, und drogensüchtige Bekannte von Bogdanovich wie Roger Corman und Jack Nicholson gemeinsam schon knallbunte Visualisierungen ihrer Drogenerfahrungen, wie den Film mit dem passenden Titel „The Trip“ (1967), abgedreht hatten. Doch jene Reduzierung auf die Farben Schwarz und Weiß, für die er sich nach einer Diskussion mit Orson Welles, der ihm Mut für diesen gewagten Schritt machte, entschloss, ist es, die nicht nur die Trostlosigkeit der Zeit verdeutlicht, sondern auch den Blick auf die Charaktere verstärkt.

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Kommentare (7) — Film: Die letzte Vorstellung


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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwei Stunden lang balanciert "The Last Picture Show" auf einer hauchdünnen Linie zwischen Drama und sehr stiller Komödie. Zu jedem Moment könnte der Film zu einer dieser Seiten hindriften ohne das man als Zuschauer verwundert wäre. Zu absurd sind die Begebenheiten, zu traurig deren Verlauf und zu echt erscheint einem dieses Städtchen voller Resignation, als das man wirklich auf ein Happy End hoffen mag. Man will es aber eben auch nie völlig abschreiben. Man hofft, dass zumindest einer dieser jungen Menschen erhobenen Hauptes aus dieser Geschichte kommt.
Eigentlich ist das Gefühl welches der Film vermittelt mit Worten kaum zu fassen. "The Last Picture Show" ist von Anfang an bedrückend. Ein Städtchen voller gescheiterter Existenzen, dessen sozialer Ablauf völlig strukturiert ist und scheinheiligen Regeln bestimmt. Inmitten dieser Trostlosigkeit versuchen die Jugendlichen ihren eigenen Weg zu finden, ihrem Traum vom Erwachsensein ein Stückchen näher kommen, geraten dabei aber immer wieder in ewig gleichen Mühlen der Erwachsenen. Und je länger der Film andauert, umso mehr merkt man, oft nur an Nuancen, wie sehr diese Jugendlichen immer mehr werden wie diese Erwachsenen.
Andererseits erzeugt diese Naivität, diese fast schon gedankenlose voranpreschen in die eigene Zukunft, auch eine gewisse, sehr zarte Heiterkeit. Vieles scheint noch Spiel, was bei den älteren Bewohnern schon mit Frust erfüllt ist. Und auch hier legt im Laufe der Spielzeit immer mehr eine Veränderung ein. Was zu Beginn z.B. noch süßes Kokettieren war, dass ist am Ende schon genaue Berechnung. Man lernt mit den Niederlagen zu leben und sucht sich seinen Trost dort, wo man ihn am leichtesten bekommt.
Das Ergebnis ist weder niederschmetternd, noch ist es lustig. Ein Film der einen ein wenig ratlos macht, der am Ende einen inneren Seufzer erzeugt, einfach weil man selber nicht weiß was man dazu sagen soll, was denken. Man hat ja oft diesen Schrei in sich, wenn man vor dem TV-Gerät es doch eigentlich besser weiß und man will in den Film hinein rufen...mach dies oder mach jenes. Hier ist nichts zu sagen. Dafür wirkt das auch alles zu echt, zu ungebügelt und zu undramatisch. Jugendliche die mal irgendwohin wollen und Erwachsene, die wissen, dass es das nur ganz selten gibt. Ein Leben ohne Träume ist schrecklich, eines mit zu großen auch. "The Last Picture Show" schafft dies unverblümt darzustellen, erkennt aber gleichzeitig den stillen Witz in dem Ganzen.
Ohne jeglichen dramatischen Score, sondern nur mit Musik aus der damaligen Zeit unterlegt, trägt auch die spröde Inszenierung von Peter Bogdanovich hervorragend zu dieser ambivalenten Ausstrahlung des bei. Dem einem oder anderen der jüngeren Schauspieler mag man die Unerfahrenheit durchaus mal ansehen, in meinen Augen unterstützte dies aber nur die Wirkung des Films. Ben Johnson als Sam the Lion ist herrlich reduziert in seiner grimmigen Art, aber doch so offensichtlich herzlich, dass man ihn allein aufgrund dieser Rolle den Oscar gönnt. Aber gerade auch die 3 älteren Frauen des Films werden, auch wenn es allesamt nur Nebenrollen sind, ganz hervorragend dargestellt.
Ich denke "The Last Picture Show" ist nichts für jedermann. Er ist doch schon irgendwie eigensinnig und wirkt manchmal etwas spröde. Für mich ist er aber in seiner Andersartigkeit emotionell greifbarer als es Coming-of-age Klassiker wie z.B. "The Outsiders" sind.

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Dante_Hicks

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Das ist noch viel mehr als ein kleines Reprise. Da hat sich praktisch der komplette Cast des Vorgängers vor der Kamera versammelt. Ich wünsch Dir jetzt schon viel Spaß damit!


ElMagico

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Doppelt Schade jetzt, dass Ben Johnson in "The last Picture Show" starb. Auf der Seite von Ben Johnson hier bei MP ist übrigens ein Bild von Ben Johnson dem kanadischen Sprinter....shame on you MP!


hollygolightly1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Staubig, grau und trostlos. Das ist der Eindruck, den die erste Szene erweckt. Im weiteren Verlauf soll sich dieser bestätigen und bis zum Ende anhalten.
Obwohl der Film 1971 gedreht wurde, entschied sich Peter Bogdanovich für ein karges Schwarzweiß („Ich dachte mir, in Farbe würde alles einfach zu schön wirken.“), das die Hoffnungslosigkeit und Monotonie, in der die Charaktere gefangen sind, hervorragend widerspiegelt.
Man kann „The Last Picture Show” durchaus als Porträt einer verlorenen (Nachkriegs-)Generation bezeichnen, da der Film das Erwachsenwerden in einer texanischen Kleinstadt Anfang der 50er-Jahre thematisiert und vor allem die Jugendlichen mit Freundschaft, Liebe, Konflikten, Enttäuschungen und Langeweile konfrontiert werden. Alle versuchen, inmitten des damaligen Wertewandels ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dafür nehmen sie Umwege in Kauf oder wählen Abkürzungen; letztendlich jedoch mündet alles in gewisser Hinsicht im... Nichts.
Schnell wird klar, dass es Bogdanovich nicht um das „was“, sondern um das „wie“ geht. Liebevoll lässt er jeden seiner einzelnen Charaktere reifen und konzentriert sich auf deren Beziehungen, ohne dabei jemals sentimental zu werden. Allein durch die feinfühlige Mise-en-scène bedingt ist die Tragik trotz einiger komischer Momente omnipräsent.
Darüber hinaus hat der Film einige zu der Zeit noch relativ unbekannte Schauspieler (u.a. Jeff Bridges!) sowie bereits ältere, erfahrenere Darsteller aufzuweisen.
Insgesamt ein trister, ehrlicher Coming-of-Age-Film, der durch seine enorme Sensibilität besticht und gleichzeitig als Abgesang auf die 50er-Jahre in den USA verstanden werden kann.

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

hollygolightly1

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@frantic: Ohja, hab ja sowieso eine Schwäche für melancholische Filme und der hier hat mich mitten ins Herz getroffen :)
@Magic: Da kannst du dich auf etwas freuen!


mariega

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Es erinnert mich an eine Sendung über Filme im französischen Fernsehen: "La Dernière Séance" moderiert von Eddy Mitchell mit dem Lied dazu "La Dernière Séance" auch gesungen von Eddy Mitchell ;)!


franticfury

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Bewertung9.0Herausragend

Peter Bogdanovich, hierzulande noch am ehesten durch seine Mitarbeit an der HBO Serie "The Sopranos" bekannt, inszeniert mit "The Last Picture Show" eines der schönsten, traurigsten und ergreifendsten Coming-Of-Age Filme aller Zeiten, ein Film, der sich beizeiten unbeschwert und jugendlich leicht gibt, sich dann aber auch mal wieder wie ein Dolchstoß mitten ins Herz anfühlen kann. Ich will gar nicht erst versuchen "The Last Picture Show" zu beschreiben, denn wirklich viel gibt es da auch nicht zu sagen. Plottechnisch passiert recht wenig, Bogdanovich ist auch nicht wirklich darin interessiert die Handlung sonderlich schnell voranzubringen und das ist gut so! Stattdessen lässt er uns zwei Stunden lang Teil haben an der gelebten Trostlosigkeit in einer texanischen Kleinstadt, in der man das Gefühl hat, die Zeit würde still stehen und doch verändert sich alles so rasend schnell. Dabei balanciert Bogdanovich, wie bereits oben beschrieben, stilsicher zwischen jugendlicher Unbeschwertheit und existenzieller Angst, zwischen Komik und Tragik und zeichnet ein ehrliches Bild der amerikanischen Nachkriegsgeneration, die sich in der Kleinstadt Anarene, die wirkt, als wäre sie ein Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit, irgendwie all diesen Herausforderungen stellen muss. Am Ende, wenn der Wind durch die Straßen fegt und es erscheint, als würde er mit sich jede jugendliche Unschuld aus der Stadt hinforttragen, fühlt man sich als Zuschauer selbst genauso verwirrt und schutzlos wie die Protagonisten über weite Strecken des Films. Was bleibt ist dann nur die Erinnerung. Die Erinnerung an die kleinen Freuden und großen Gefühle, die die eigene Jugend erst zu dem gemacht hat, das sie ist... ach du wunderschöne Melancholie!

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

The Last Picture Show ist ein interessanter, witziger aber vor allem auch dramatischer Film über das Leben der Jugendlichen einer Kleinstadt. Bogdanovich lässt sich in seinem Film sehr viel Zeit für seine Charaktere; das ist auf der einen Seite sehr wichtig, da der Zuschauer es schafft so eine Bindung zu den Protagonisten aufzubauen, es ist aber auch ein teilweise etwas langwieriger und unspektakulärer Prozess. Die Jungschauspieler überzeugen voll und ganz; vor allem Cybill Shepherd, die wahrscheinlich eine der intrigantesten und manipulativsten Rollen der Filmgeschichte spielt, glänzt und verleiht dem Film dadurch eine ganz besondere Qualität. Die Story ist wie schon erwähnt langsam, aber nicht langweilig. Nach der ersten Sichtung ist es wirklich schwer hier ein Urteil zu fällen, da wird eine Zweitsichtung unvermeidlich sein. Definitiv ein Film mit interessanten Charakteren, einem guten Soundtrack und einem verspielten und dennoch Look!

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spanky

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Bewertung9.5Herausragend

Weltschmerz²: Bogdanovichs Meisterwerk erzeugt ein so eindrückliches aber trotzdem unterschwelliges Gefühl von Melancholie auf mehreren Ebenen. Das ist besonders diesem phänomenalen Cast (v.a. Cloris Leachman) zu verdanken, der die Nachkriegsgeneration in all ihrer Verlorenheit porträtiert. Diese Parabel über Freundschaft, Liebe und die vergehende Jugend in der amerikanischen Provinz ist von zeitloser Schönheit und betörender Tristesse. Zu Recht ein Meilenstein des Genres "Coming of Age".

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filmfan90

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Bewertung9.0Herausragend

Peter Bogdanovich stellt in seinem New- Hollywood- Klassiker „The Last Picture Show“ das Leben einer Gruppe Jugendlicher in der texanischen Kleinstadt Anarene in den 1950er Jahren dar.
Im Mittelpinkt steht der sensible Sonny Crawford, der die hübsche Jacy, die Freundin seines besten Freundes Duane, begehrt. Jacy spielt die Jungen gegeneinander aus, weshalb sich die Freundschaft der beiden allmählich in Hass wandelt…
Bogdanovich integriert jedoch eine Reihe weiterer Charaktere und Nebenhandlungsstränge in den Film, wodurch er die Tristesse des Alltagslebens der Jugendlichen transparent macht. Dies alles spielt sich vor der Kulisse der Spielhalle, des Cafés und vor allem des Kinos, die sich im Besitz des gutmütigen ehemaligen Cowboys Sam, genannt „The Lion“, befinden, ab. Sam ist den Heranwachsenden ein väterlicher Freund, der ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite steht und sich der Pflege des geistig zurückgebliebenen Billy annimmt.
Die einzigen Möglichkeiten, der Monotonie der täglichen Routine zu entkommen, bestehen für Teenager darin, sich in Sams Etablissements aufzuhalten oder sich mit den Freundinnen (Freunden) die Zeit zu vertreiben; doch auch dies vermag nicht die Sehnsüchte der Protagonisten zu stillen- sie leiden unter der Angst, dass ihnen ein ähnlich langweiliges Leben wie das ihrer Eltern, die stets den Anschein, ein glückliches Familienleben zu führen, wahren wollen, bevorstehe und finden in ihrer Sexualität daher nur ein kurze Zeit währendes Gefühl des Glücks.
„The Last Picture Show“ ist ein melancholischer Film, der die Diskrepanz zwischen der Lebenswirklichkeit der Protagonisten und deren Sehnsüchten auf eindrückliche Weise filmisch verarbeitet und zudem die Trostlosigkeit hinter der Fassade des scheinbar zufriedenen Dorflebens offenbart.
Außerdem problematisiert der Regisseur Auseinandersetzungen, denen sich wohl ein jeder Heranwachsender stellen muss- so wird beispielsweise der geistesbehinderte Billy von den anderen Jungen stets verhöhnt, weshalb Sonny, der einerseits von seinen Freunden geachtet werden will, sich jedoch andererseits Billy gegenüber verpflichtet fühlt, mit sich selbst in Konflikt gerät.
Bogdanovichs Film impliziert jedoch einige überflüssige Nebenhandlungen, weshalb eine „straffere“ Dramaturgie, mittels derer er wohl eine noch ausdrucksstärkere und bewegendere Wirkung erzielt hätte, wünschenswert gewesen wäre.
Hinzu kommt, dass Cybill Shepherd die Interpretation der anspruchsvollen Rolle der Jacy misslingt, da sie es nicht immer vermag, die verschiedenen Verhaltensweisen des attraktiven Mädchens gegenüber ihren (männlichen) Mitmenschen authentisch zu elaborieren.
Trotz dieser Schwächen ist „The Last Picture Show“ ein hervorragendes Drama, das die „coming of age“- Thematik gekonnt mit einer unverklärenden Nachempfindung des Zeitgeistes der 1950er Jahre und der Analyse der Abgründigkeit des kleinbürgerlichen Lebens verbindet.

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El_Chupa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbarer Coming-of-Age-Film mit einem starken Cast. Hervorragend.

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