Die Liebenden des Polarkreises

Los Amantes del Círculo Polar (1998), ES/FR
Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.10.2000

7.0 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
236 Bewertungen
11 Kommentare
Die Liebenden des Polarkreises - Bild 6586942
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von Julio Medem, mit Petri Heino und Beate Jensen

Otto und Ana kennen sich schon seit sie acht Jahre alt sind. Von Anfang an war ihre Freundschaft etwas ganz besonderes, auch wenn die beiden durch Schicksalsschläge immer wieder auseinandergebracht werden. Aber Ana und Otto treffen sich im Laufe ihres Lebens immer wieder.


Cast & Crew


Kommentare (11) — Film: Die Liebenden des Polarkreises

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alanger

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Bewertung9.0Herausragend

eigentlich mag ich solche filme nicht. der ist aber eifach nur schön und ans herz gehend.

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Sonse

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Ich schiebe den noch immer vor mir her...


alanger

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grad wieder gesehen.
mh, was soll ich sagen? ich bin hinn und weg, aber ich bin ja auch ich. ;)


hedgehoque

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Kunstwerk, ein gelungenes! Selten strotzte ein Film so von symbolhaften Bildern und inneren Bezügen der Szenen zueinander. Vor- und Rückblenden, Andeutungen, langsam setzt sich das Puzzle zusammen. Erstaunlich nur, dass einige Puzzleteile plötzlich auch zu ganz anderen Szenen zu passen scheinen. Und das in einer ruhigen Erzählweise aus zwei Perspektiven - das Wechselspiel birgt Überraschungen und zhält einen im Bann. Wenn man einen Film über die schicksalhafte eine, große Liebe des Lebens machen will, dann bitte gerne so. Das ist große Romantik, aber eben nicht so plump wie in vielen anderen Filmen. Das Ende ist mir persönlich nur zu tragisch bzw. zu unentschlossen. Die offensive Erzählweise des Films, das gewagte Aneinanderreihen großer Zufälle, wirkt ja eigentlich erfrischend. Doch dann bekommt man zwei unterschiedliche Versionen angeboten, nicht zwei Perspektiven. Es hätte ja nicht gleich ein Hollywood-Happy-End sein müssen, aber es ließ mich etwas ratlos zurück. Ich werd wohl noch mehr drüber nachdenken müssen... eigentlich ein gutes Zeichen.

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strangelet

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Bewertung5.5Geht so

Nach fünf Minuten hat man die Befürchtung, dass man es mit einem dieser schrecklich ruhigen, poetischen, malerischen, und grottenlangweiligen Filmen zu tun hat, die die Feuilleton-Heinis so lieben, aber das ist zum Glück nicht der Fall. Wie sich herausstellt, gibt es nämlich zwar keine sonderlich mitreissende oder bedeutungsvolle Story, aber den seltsamen Figuren dabei zuzusehen, wie sie durch seltsame Entscheidungen ihr seltsames Leben noch seltsamer machen, ist eigentlich ganz spaßig.
Dann aber kommt irgendwann das Ende und versaut alles, weil man plötzlich merkt, dass der Film die ganze Zeit eben doch bedeutungsvoll sein wollte. Das ist direkt ein bisschen schade.

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Filmsuechtiger

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Ich resümierte auch so als der Abspann runterlief.


Mum Pitz

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Bewertung4.0Uninteressant

der film ist sehr ambitioniert und sprüht nur so vor ideen, jedoch gelingt es ihm zu keiner zeit (und trotz grosser anstrengung) den zauber zu versprühen. es fehlt die leichtigkeit und die poesie. die regie und die schauspieler schaffen es nicht, den zuschauer in ihren bann zu ziehen. schade, das die umsetzung des tollen drehbuchs so misslungen ist...

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8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Der Regisseur Julio Medem ist ein Magier. Er verzaubert mit einer Liebesgeschichte, die eigentlich nie zu Ende geht. Es ist eine gekonnte Aneinanderreihung von Zufällen – oder ist es doch Schicksal? Immer wieder treffen die beiden Liebenden sich fast, sie sitzen hinter einander, ohne sich zu sehen – Ana riecht zwar Ottos Tabak und wundert sich. Dabei werden auch wundersame Bilder eingesetzt, wie bergauf Skifahren oder es werden Begebenheiten wiederholt - wenn auch mit anderen Personen - wie drei Zusammenstöße mit einem roten Bus oder ein abgesprungener Fallschirmspringer hängt in den Bäumen und wird gerettet.
Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Generationen und spielt in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeiten. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Ana und Otto erzählt. Beide versuchen sich immer wieder zu treffen, zuletzt in einem Haus, das exakt auf der Grenzlinie des Polarkreises steht. Sie verläuft mitten hindurch.
Und dann der grandiose Schluss! Was für ein gekonntes Ende. Nachdem elf Kapitel abwechselnd die Überschrift ’Ana’ beziehungsweise ’Otto’ tragen, heißt das Schlusskapitel ’Otto in Anas Augen’. Und das wird genial in ein Bild umgesetzt. Unvergesslich! Diese Liebesgeschichte wird so eindrucksvoll dargestellt, dass sie einen gleich zu Beginn für sich einnimmt. Es liegt wohl auch an der besonderen Erzählweise, die verblüfft, ergreift und Sympathien weckt.

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Tobias

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der schönsten Liebesfilme der 90er Jahre.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Diese ruhigen Filme von Julio Medem haben etwas. Tragisch, traurig und sehenswert.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein schöner Film von Julio Medem, der Lucía und der Sex in nichts nachsteht. Der Regisseur hat ein Gespür für außergewöhnliche Geschichten und die passenden Bilder dazu.

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Honduras

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein toller, wunderbarer und genialer film, schön, witzig und irgendwie skuril...

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Catweazle

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film der glücklichen und unglücklichen Zufälle, versehen mit einem Ende, das man nicht mehr so schnell vergisst. Medem wird mit so vielen Regisseuren verglichen, was wahrscheinlich aus der Not heraus geboren geschieht, ihn irgendwie in eine Schublade stecken zu können, um das Gesehene fassbar und und für andere beschreibbar machen zu können. Absolut einzigartig und empfehlenswert!

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Jonni

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Medem ist der verschollene Bruder von Tom Tykwer.

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