Die Liebesfälscher

Copie conforme (2010), IR/IT/FR
Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 13.10.2011

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7.4 Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Abbas Kiarostami, mit William Shimell und Angelo Barbagallo

Original oder Fälschung? Diese zentrale Frage in Die Liebesfälscher betrifft nicht nur die Kunst sondern das Leben selbst. In der Toskana treffen der britische Autor James Miller (William Shimell) und die französische Kunstexpertin Elle (Juliette Binoche) aufeinander. Schnell beschließen sie den Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Auf ihrem Spaziergang durch die malerische Landschaft führen die Gespräche über Kunst und Philosophie immer wieder zu den Lebens- und Liebesgeschichten der beiden. Hierbei stellt sich dem Zuschauer die gleiche Frage wie den Protagonisten: Was ist echt?

Hintergrund & Infos zu Die Liebesfälscher
Der im Exil lebende iranische Regisseur Abbas Kiarostami, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist, inszeniert mit Die Liebesfälscher eine tiefgründige Romanze, die die Widrigkeiten und Schönheiten der Liebe als untrennbare Einheit zeigt. Juliette Binoche und der britische Opernbariton William Shimell (in seiner hochgelobten ersten Sprechrolle) machen die pittoreske toskanische Landschaft zu einem Raum des Zweifels – Zweifel an der Echtheit von Liebe, Leben und Kunst. Letztlich führen die Zweifel Die Liebesfälscher aber zur zentralen Frage, nämlich ob die Wahrheit der Lüge überhaupt überlegen ist?

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Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: Die Liebesfälscher

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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2.0Ärgerlich

Intellektuelle Vergnügungssucht über einen englischen Buchautor und eine französische Kunsthändlerin, die in wohlgestalten Plansequenzen durch die Toskana flanieren, anregende Gespräche führen und schlechten Wein trinken. Ihr arbiträres Diskursgeschwafel über Kunst- und darüber abgeleitete Lebensfragen gerinnt bald zur trügerischen Demonstration von Schein und Sein, während sich im eitlen Vortragsgestus der beiden Protagonisten vor allem immer erst einmal dickwanstig aufgeplustert wird, um dann deklamatorisch auf den eigenen einfältigen Hirnsport zu verweisen. Irgendwann grinst die Binoche dann mal in die Kamera und winkt den Fetischisten der Vierten Wand zu, ob dass sich das Gedankengeflecht noch weiter verdichten mag. Was in diesem scheinbar kopfsportlich gedehnten Debattierclubverhalten herumkommt, ist so geistreich wie der Burger mit Pommes und Cola, den Binoches Filmsohn zu Beginn bestellen lässt – eine Figur apropos, die den urgrundbanalen Sublimierungszirkus schon durchschaut, bevor er überhaupt begonnen hat. Nur mag das Regisseur Abbas Kiarostami leider trotzdem nicht davon abhalten, diesem noch den ganz langen roten Teppich auszurollen und seine beiden "Liebesfälscher" darauf schamlos um die Wette palavern zu lassen. "It's not very simple being simple", wie wahr, wie wahr.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Sigmund

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Die Herren müssen es ja wissen.


Mr Vincent Vega

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Eine höchst gefährliche Methode.


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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9.0Herausragend

Ein Film,... der Fragen aufwirft, der zur Diskussion anregt, der zeitlos ist, der einen in seinen Bann zieht, dem man noch viel länger beiwohnen könnte, der verzaubert, den man sich noch unzählige Male anschauen könnte, der den Zuschauer mitleiden lässt, der Raum lässt, der eine herausragende schauspielerische Leistung bereit hält, der noch auf dem Nachhauseweg verzaubert..... was kann man schöneres über einen Film sagen... Für mich einer der besten Filme des Jahres.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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9.0Herausragend

Es muss wohl erst ein Iraner kommen und einen Film mit einer Französin und einem englischen Opernsänger in Italien drehen, um uns hier auf dem alten Kontinent endlich wieder daran zu erinnern, dass auch in Europa einmal Filme gedreht wurden, die noch etwas essentielles über uns, unser Verhalten und die Welt, durch die wir wandern, zu erzählen hatten. Wenn das mal keine große Leistung ist.

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Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal

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7.0Sehenswert

Ein Schriftsteller, der ein kunstgeschichtliches Werk über Kopie und Original veröffentlicht hat, verbringt Zeit mit einer gleichaltrigen Frau. Ohne den Status dieses Paars näher zu erläutern, beobachtet der Film die Interaktion beider während eines Ausflugs in die Toskana, woraus sich ein geradezu magisches Beziehungsporträt entwickelt. Dank der Sensibilität der Inszenierung für feinste Zwischentöne und hervorragender Hauptdarsteller entsteht eine schwebende, facettenreiche Reflexion über Leben, Liebe und Kunst.

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Nachdem "Die Liebesfälscher" anfangs etwas Geduld erforderten, reizen sie dann durch das gekonnte Spiel mit der Wahrnehmung, auch wenn man den Figuren emotional nie besonders nah kommt.

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AlexanderScholz: Schnitt AlexanderScholz: Schnitt

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5.5Geht so

Der ambitionierte Anspruch des Films wird im Zuge dieses aufgesetzten Parlierens bedauerlicherweise gerade durch die Dialoge verwässert, die denselben so beflissen explizieren sollen. Treffen die beiden Protagonisten wiederum auf andere Charaktere [...] wird der diskursive Ballast zur verspielten Leichtigkeit.

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Christina Bylow: Berliner Zeitung Christina Bylow: Berliner Zeitung

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7.5Sehenswert

Es geht, worum auch sonst, um die Liebe. Denn das Geplänkel um den Wert der Kopie eines Kunstwerks, worüber das Paar hier einige sokratische Unterhaltungen führt, ist eher Beiwerk. Es geht um die Liebe in langen Beziehungen.

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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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7.5Sehenswert

Nur wer das Nullsummenspiel aushält, in das das Nachdenken über die wesentlichen Dinge des Lebens mündet, kommt in „Die Liebesfälscher“ auf seine Kosten; das aber beträchtlich.

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Für jeden mag in den Worten, Blicken und Gesten der Charaktere etwas anderes zum Vorschein kommen. Der Film bietet Stoff, denn was man glaubt, an Gewissheiten erstritten zu haben, erweist sich bald als widerruflich.

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Andreas Busche: fluter, Der Freitag Andreas Busche: fluter, Der Freitag

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7.0Sehenswert

Abbas Kiarostamis erster außerhalb des Irans gedrehter Spielfilm klingt zunächst nach einer europäischen Arthouse-Fantasie par excellence. Doch die Täuschung liegt im Wesen der Kopie. "Die Liebesfälscher" nimmt Bezug auf einen romantischen Klassiker des europäischen Kinos, [...] wirft darüber aber grundlegende Fragen über das Rollenverhältnis zwischen Mann und Frau auf.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Die Doppelbödigkeit, die den ganzen Film prägt, beginnt bereits in der ersten Szene: Der Saal ist bis auf den Platz der schönen Namenslosen mit Publikum gefüllt, nur der Stuhl des Vortragenden bleibt leer. Dann kommt Angelo Barbagallo aufs Podium, um sich beim Publikum für die Verspätung des Autors zu entschuldigen. Weil aber Barbagallo kein Schauspieler, sondern der Produzent von „Die Liebesfälscher“ ist, steht sein Auftritt an der Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion – er hebt den Vorhang für die nachfolgende Fiktion, stellt aber bereits einen Teil von ihr dar.

Schade, dass der deutsche Filmtitel zu sehr Partei nimmt – Abbas Kiarostami lässt es freilich wunderbar in der Schwebe, welche Version der Liebesgeschichte nun Original und welche Fälschung ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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9.0Herausragend

Zu Beginn des gesprächigen Spaziergangs von James und Elle, gibt der Autor einen Hinweis, wie der Zuschauer den folgenden Film verstehen sollte. Er sagt: "Es ist nichts einfaches daran, einfach zu sein." Und tatsächlich führt Die Liebesfälscher die schlichte Grundidee bis an ihre Grenzen.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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9.0Herausragend

Die Liebesfälscher, Mr. Kiarostamis erster Spielfilm, den er außerhalb seiner iranischen Heimat gedreht hat, [...] scheint an manchen Stellen eine mit trockenem Humor gedrehte Parodie auf das europäische Kunst-Kino der 1950er und 60er zu sein.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Ja, Die Liebesfälscher bietet verschiedene Lösungsmöglichkeiten für das Gesehene an und ja, das Myterium dieses Filmes ist offensichtlich auch alles, was er dem Zuschauer vermitteln will. Für meinen Geschmack ist Die Liebesfälscher jedoch etwas zu gewollt überintellektuell und bietet zwar abgerundete Charaktere, die allerdings auf der Oberfläche einer ziemlich dünnen Geschichte herumtreiben.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

Abbas Kiarostamis elegantes und dialoglastiges Drama Die Liebesfälscher erinnert mit seinem Charme an eine Best-Ager Version von Before Sunrise [...] mit einer überraschenden Auflösung.

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Liam Lacey: Globe and Mail Liam Lacey: Globe and Mail

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7.5Sehenswert

In Die Liebesfälscher stehen die unterhaltsamen Finten der Protagonisten im Vordergrund - und die toskanische Landschaft mit ihren Mittelalter-Städten bietet ihnen dafür die ideale Kulisse. Letztendlich ist Die Liebesfälscher mit allen offenen Fragen ein Schatzkästchen ohne Schlüssel.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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9.0Herausragend

Die Liebesfälscher bietet mehr Fragen als Antworten. In gewisser Hinsicht handelt es sich um ein schlichtes Charakterdrama, doch das Mysterium, das die Geschichten der beiden Figuren umgibt, verweigert sich einfacher Interpretationen. [...] Allerdings ist Verstehen nicht das Wichtigste wenn man sich die Liebesfälscher ansieht - auf den Weg dahin kommt es nämlich an.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Es ist merkwürdig, dass Die Liebesfälscher ausgerechnet dann am besten ist, wenn außer dem Gespräch der beiden Akteure nichts passiert. Später, wenn die Theorien von James auf dem Prüfstand der Realität stehen, verliert Die Liebesfälscher zwar etwas von seiner bezaubernden Stimmung, bleibt aber trotzdem eine interessante und einmalige Filmerfahrung.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Dass „Copie Conforme“ nicht zu einer abstrakten Kopfgeburt wurde, sondern ein faszinierender, vielschichtiger Film ist, verdankt sich nicht zuletzt dem Spiel der beiden Hauptdarsteller. Mit großer Leichtigkeit vollbringen sie das Kunststück, authentisch und überzeugend zu wirken, auch wenn man stets zweifelt, ob sie gerade spielen oder echte Emotionen empfinden. Wobei natürlich auch die im Kontext des Films gespielt wären, womit die ganze Komplexität dieses Films deutlich wird.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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5.0Geht so

Abbas Kiarostamis erster Film, den er ausserhalb des Irans gedreht hat, ist schwer geniessbare Kinokost - ein Film zum mit dem Notizblock schauen. Man kann ihn für prätentiöses Kritikerkino halten und hat damit bestimmt nicht völlig unrecht. Allerdings, und das ist die gute Nachricht, regt er auch übers Filmende heraus zum Denken an. Damit hat er doch zumindest etwas erreicht, was nicht jeder Film schafft. Das wirklich Schöne ist aber, dass man, auch wenn der Film reichlich Stoff für kluge Interpretationen bietet, dennoch keine Seminararbeit darüber schreiben muss.

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Kommentare (4) — Film: Die Liebesfälscher

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Eunos

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Bewertung5.5Geht so

Der Filmgenuss wird in der deutsch synchronisierten Fassung leider ziemlich getrübt. Alle sprechen zu jedem Zeitpunkt deutsch. In der Originalfassung sind drei Sprachen zu hören, wobei es m. E. für die Nuancen des Films wichtig ist, welcher davon sich die Protagonisten in bestimmten Momenten bedienen. Dies geht leider in der deutschen Fassung verloren. Man hätte hier mit Untertiteln arbeiten müssen. Man hätte dabei ja auch nur die in englisch gesprochenen Dialoge synchronisieren können. Ohne dieses Manko wären wohl noch ein, zwei Wertungspunkte mehr drin gewesen.

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billypistol

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Bewertung9.0Herausragend

Sträflich unterbewerteter, großartiger Film!

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Sonja Hamann

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Bewertung9.0Herausragend

lange nicht mehr einen so anspruchsvollen philosophischen, reflektierenden, ästhetisch ansprechenden wunderbaren film gesehen! und was für eine entdeckung der hauptdarsteller: verlieben möchte man sich in ihn. und wie geheimsvoll-raffiniert die geschichte: waren die beiden nun ein paar oder nicht? sehe ihn mir bestimmt noch zwei weitere male an

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

7,5 Punkte fürs Original und 8 für die Kopie. Bleibt nun die Frage, welche der beiden gezeigten Geschichten der Fake und welche die 'ursprüngliche' Story ist - und ob das alles in diesem Fall nicht ohnehin zusammengehört!? Ein Film, der ein bisschen über allem schwebt, und den ich ausdrücklich nur Leuten empfehle, die Geduld haben und die zudem schon eine zeitlang verheiratet sind - oder zumindest so tun als ob.

Mein Lieblingsspruch des Monats bleibt:
"There's nothing very simple about being simple."

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Sigrun

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Noch ein Hinweis: Die beiden "Gefällt mir"-Kudos waren für einen anderen Text; das möchte ich der Fairness halber dazuschreiben, ich weiß leider nicht, wie man hier Texte vollkommen neu einstellt! Ich hab COPIE CONFORME jetzt im Kino gesehen und wollte statt einer Vorankündigung (die bislang hier stand) gern etwas Inhaltliches schreiben.


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