Die Minensucherin

Die Minensucherin (2011),
Laufzeit 88 Minuten, Drama

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von Markus O. Rosenmüller, mit Yevgeni Sitokhin und Peggy Tunyiswa

Angola: Nina steht in der sengenden Hitze mitten auf einem Minenfeld. Trotz der harten Ausbildung und der ständig präsenten Lebensgefahr macht Nina einen verhängnisvollen Fehler: Sie lässt sich ablenken und tritt in derselben Sekunde auf eine Tretmine. Regungslos bleibt Nina stehen – jede Bewegung wäre tödlich – und überlegt verzweifelt, wie sie in diese Situation gekommen ist. Ankunft am Flughafen in Angola: Die Bauingenieurin und Berufsschullehrerin Nina Schneider und ihr Kollege Jo möchten sich in ihrem Urlaub engagieren und in einem unterentwickelten Teil des Landes an einer Schule unterrichten. Vor Ort sehen sie die vielen Kinder, die Opfer von Tretminen geworden sind, die verstümmelte Beine haben und an Krücken gehen. Nina ist entsetzt. Doch die Kinder, die sie unterrichten soll, empfangen sie freundlich. Gemeinsam beginnen sie mit dem Projekt, ein Dach aus Plastikflaschen für die Schule zu bauen. Besonders die kleine, fröhliche Mumbi hat es Nina angetan. Von der Klinik, an der Mumbis Mutter als Beinprothesen-Schnitzerin arbeitet, bekommen sie viele Flaschen für ihr Dach. Eines Tages nehmen Nina und ihr Kollege Mumbi auf dem Heimweg von der Schule im Auto mit. Als sie anhalten müssen, läuft Mumbi hinter ein leer stehendes Haus, sieht dort etwas Glitzerndes, greift neugierig danach und wird von der als Kinderspielzeug getarnten Mine tödlich verletzt. Nina ist am Boden zerstört. Sie macht sich Vorwürfe und gibt sich eine Mitschuld an Mumbis Tod. Überhastet kehrt Jo nach Deutschland zurück. Doch für Nina ist das keine Möglichkeit, ihren Gefühlen zu entkommen. Sie erinnert sich an eine Minensuch-Organisation und beschließt, in Angola zu bleiben und sich dort zu bewerben. Nina wird von dem Ausbilder Mason abgelehnt. Trotzdem tauchtsie ungebeten im Ausbildungs-Camp auf und überzeugt ihn, sie zu behalten. In ihrer Ausbildungsgruppe sind der russischstämmiger Söldner Lipski, der deutsche Arzt Fabian Bergmann und mehrere junge Angolaner, die die gut bezahlte Arbeit annehmen, um ihre Familien zu ernähren. Die Ausbildung ist hart. Jede menschliche Unzulänglichkeit der Auszubildenden kommt ans Licht, keinem gelingt es, etwas zu verbergen. Mason siebt knallhart aus, wer für die schwierige und lebensgefährliche Aufgabe ungeeignet ist. Die Gruppe wird kleiner. Nina freundet sich mit dem Arzt Fabian an und verschweigt dessen schweres Alkoholproblem. Sie ist mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Ein schwerer Fehler, wie sich später im Einsatz herausstellt. Nina besteht die Abschlussprüfung. Mason und seine Gruppe werden in einem verminten Kupferbergwerk eingesetzt, das sie wieder betretbar machen sollen, um der Region deren einzige Geldquelle zurückzugeben. Die Anwohner empfangen den Minensuchtrupp unfreundlich und misstrauisch – auch wegen Mason und seiner Vergangenheit. Die Ereignisse überschlagen sich, bis Nina – abgelenkt von ihren Gedanken an die kleine Mumbi – selbst in Lebensgefahr gerät.


Cast & Crew


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Sagitta

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Bewertung6.0Ganz gut

Als Abendunterhaltung ganz nett. Schaffte es aber nicht wirklich über das Standardniveau des deutschen Fernsehfilms hinaus (vorhersehbare Entwicklungen, flache Charakterzeichnungen). Viel interessanter für mich war der anschließende Chat mit zwei online aus Angola dazugeschalteten Minenentschärfern von "Menschen gegen Minen". Dort konnte man dann wirklich noch was lernen über Minengefahren und über die Situation in Angola. Insofern hat dieser Fernsehabend mir das Thema wieder ins Gedächtnis gerufen --was können wir in Deutschland dankbar sein, dass die Blindgänger des Zweiten Weltkriegs nicht hochgehen, wenn man drauftritt.

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Phallumegaly

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Bewertung5.0Geht so

Wenn man Montag Abends nichts besseres zu tun hat...ist es ein ganz netter ...ja Montagabend -Film...
Mal davon abgesehen, dass er total voraussehbar etc. war...

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