Die Geschichte, die Grundlage dieses Films, und deren Ausgang kennt jeder. Dass Jesus schwer gelitten haben muss, weiß auch jeder. Dass man die Bibel nicht wortwörtlich nehmen sollte, sondern diese einer oder mehrerer Interpretationen bedarf, sollte nachdem die historisch-kritische Exegese als Herangehensweise an die Bibel etabliert wurde, eigentlich auch jeder schon einmal gehört haben. Nur an Mel Gibson scheint Letzteres irgendwie vorbeigegangen zu sein. Als hätte es sowas wie eine kritische Auseinandersetzung mit der Bibel nie gegeben, setzt er die Geschichte des Leidensweges Jesu auf erzkonservative Art um und dichtet hier und da noch ein bisschen esoterischen Müll dabei, so wie es ihm gerade passt. Bezeichnenderweise sagte der Papst zu "Die Passion Christi" lobend: "So ist es gewesen". Mag sein, gut und schön, aber was bringt uns das? Entdeckt der Religiöse neue Fassetten seines Glaubens, wenn er in Nahaufnahme sieht, wie Jesus förmlich das Fleisch von…
Die Geschichte, die Grundlage dieses Films, und deren Ausgang kennt jeder. Dass Jesus schwer gelitten haben muss, weiß auch jeder. Dass man die Bibel nicht wortwörtlich nehmen sollte, sondern diese einer oder mehrerer Interpretationen bedarf, sollte nachdem die historisch-kritische Exegese als Herangehensweise an die Bibel etabliert wurde, eigentlich auch jeder schon einmal gehört haben. Nur an Mel Gibson scheint Letzteres irgendwie vorbeigegangen zu sein. Als hätte es sowas wie eine kritische Auseinandersetzung mit der Bibel nie gegeben, setzt er die Geschichte des Leidensweges Jesu auf erzkonservative Art um und dichtet hier und da noch ein bisschen esoterischen Müll dabei, so wie es ihm gerade passt. Bezeichnenderweise sagte der Papst zu "Die Passion Christi" lobend: "So ist es gewesen". Mag sein, gut und schön, aber was bringt uns das? Entdeckt der Religiöse neue Fassetten seines Glaubens, wenn er in Nahaufnahme sieht, wie Jesus förmlich das Fleisch von den Knochen gerissen wird? Überdenkt der Atheist seine Weltanschauung oder verlässt über Jesu Worte und Taten grübelnd das Kino? Mal abgesehen von der Frage, ob ein Film so etwas überhaupt leisten kann: Sollte ein Film über Jesus nicht irgendeine Aussage haben oder zumindest eine andere Reaktion beim Publikum hervorrufen als Ekel oder den Drang, das Kino zu verlassen?
Mel Gibsons Schlachtplatte bietet nichts von alledem, sein Film ist nichts weiter als eine Bibelstunde für Kunstblutfans, ohne Sinn und Verstand. Davon hat niemand was. Außer natürlich Gibson selbst, und alle anderen, die an dem werbewirksam diskutierten Kontroversen dieses Kassenknüllers ihr Geld verdienten.
Zusätzlich zu der oben genannten Sinnlosigkeit besteht der Film ausschließlich aus Schwarz-Weiß-Malerei (es gibt nur "Gut" und Böse") und enthält sowohl unterschwellige antisemitische als auch sadistische Tendenzen.
Mel Gibson scheint die Geschichte Jesu nur als Vehikel, bislang nicht gezeigte Gewalt -und Folterszenerien auf die Leinwand zu bringen, zu benutzen. Das "Hostel" für vermeintlich Bibelfeste sozusagen. Interpretationsbedarf bietet sein Film meiner Meinung nach nicht. Einen neuen Weg, die Bibel zu verstehen oder sie in das Gedächtnis der Menschen zurückzurufen, ebensowenig. Warum dieser filmische Scheißhaufen gedreht wurde (vom Monetären mal abgesehen), ist mir ein Rätsel und verursacht bei mir verständnisloses Kopfschütteln. Amen.
Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht, was? Wenn du nur Ahnung von der Christologie haben würdest, würdest du anders argumentiern, vielmehr reden aus dir Vorurteile.
Geschenkt. Aber generell halte ich es für kontraproduktiv in einer Diskussion persönlich zu werden, statt konstruktiv über etwas zu diskutieren. Daher hilft mir dein Kommentar auch nicht wirklich dabei, den "Wald zu sehen" und ist deshalb überflüssig.
Kein Film, über den man viele Worte verlieren müsste: "The Passion Of The Christ" folgt der Tradition vieler vorangegangener Ausstattungsorgien des Glaubenskinos und ist vor all den anderen Punkten, die man dem Film sicherlich zu Recht vorwerfen kann, in erster Linie eines: Uninteressant und langatmig. Ließe man Gibsons Egotrip dann tatsächlich eine nähere inhaltlichen Auseinandersetzung widerfahren, müsste jedoch selbst Fanatikern (zu denen der Regisseur eindeutig gezählt werden muss) auffallen, dass die bloße Fixierung auf Leiden und Schmerz ohne die anschließende Darstellung von Vergebung und Erlösung in Hinsicht auf die biblische Botschaft als unzureichend erscheinen muss. Fraglich ist freilich, ob "Passion" diese Art der Durchleuchtung überhaupt verdient, denn befreit von der Symbolkraft seines Sujets ist es sowieso nur bräsig-peinlicher Splatter unter dem Deckmantel der Historizität, und mit haufenweise antisemitischen Zwischentönen versehen.
Mit der "Passion Christi" hat Gibson nun seine persönliche Liebeserklärung an den Saft des Lebens gedreht. Dabei war er, Hollywood sei Dank, nicht an physische Grenzen gebunden: Aus seiner Hauptfigur darf auch ganz zum Schluss noch ein herzhafter Schwall spritzen, obwohl die geschundene Kreatur längst ausgeblutet sein müsste.
Daneben passt keine Botschaft wie die, dass vor 2000 Jahren ein Mann auch deswegen ans Kreuz genagelt wurde, weil er vorgeschlagen hatte, man könne doch zur Abwechslung einmal nett zueinander sein. Von einer Vision, wie sie Pier Paolo Pasolini, Denys Arcand ("Jesus Of Montreal") oder Monty Python ("Das Leben des Brian") entwickelt haben, ganz zu schweigen.
Dieser einfältige Blödsinn grenzt ja schon oft genug an Selbst-Parodie: dieses penetrant pathetische Zeitlupen-Geleide und das hochgradig beknackte "Terminator"-Finale - ich plädiere für eine Doppel-Vorstellung von "Passion of Christ" und "Life of Brain" zu Heiligabend! Dann macht's Sinn...
Wenn man sieht, wie beglückt und euphorisiert manche Zuschauer amerikanische Kinos verlassen, beschleicht einen das Gefühl, sie würden auch fast alles tun für ihren Retter, der gerade zwei Stunden lang, von Peitschen und Nägeln gequält, für sie gestorben ist. "Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten.
""Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten."
Woran machst du das bitte fest? Welche Stellen im Film belegen diese dummdreisten Worte? Unfassbar....
Ich bin ganz sicher kein Kind von Traurigkeit und ebenso wenig Mitglied in irgendeiner Kirche. Und ich kann Mel Gibson nicht ausstehen.
Und trotzdem liebe ich diesen Film. Denn wenn er irgendwen "ermahnt", dann jene, die unter falscher Flagge Kriege führen. Jesus sagt in Gibsons Film nämlich nicht:"Führt Kriege gegen eure Feinde." Er sagt:"Liebt eure Feinde, denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welche Belohnung solltet ihr dann erhalten?"
Geht es noch eindeutiger?
Ebenso nervig ist dieser leidige Antisemitismus-Vorwurf.
Mel Gibsons Film steht in einer langen Tradition der mittelalterlichen Passionsspiele. Ebenso zitiert er immer wieder große Werke der Kunst (Ecce homo). Wirft man ihm nun (als politisch korrekter Gutmensch) Antisemitismus vor, müsste man dies konsequenterweise auch den großen Künstlern des Mittelalters vorwerfen (Hans Holbein etc.). Vielleicht sind gewisse Darstellungen nicht gerade schmeichelhaft für die Juden der damaligen Zeit. Aber was bitte hat das mit dem heutigen Judentum zu tun?
Außerdem wird im Film oft genug erwähnt, dass Jesus selbst Jude war. Und dass er für seine Peiniger betet, für ihre Seelenrettung betet! Die Botschaft sollte wohl klar sein: Liebe deinen Feind.
Und wer etwas anderes behauptet, hat den Film wohl nicht gesehen.
Bei all der Kontroverse, ich mag diesen Film einfach! Die Kameraarbeit zählt wahrscheinlich zu den Besten in letzter Zeit. Einfach atemberaubend! Mel Gibson kann’s schon!
Wäre er weniger brutal würde ich ihn besser werten, aber es ist Mel Gibsons interpretation.
Dennoch ist er besser als viele hier schreiben.
Hollywood Kino wo einem das Popcorn im Halse stecken bleibt, oder aus Stress die ganze Tüte in kürzester Zeit leer gefressen wird. Etwas mehr Fragen hätte ihm gut getan: z.B. «warum verteidigt sich Jesus nicht vor dem Hohepriester». Da haben die alten Mahler besser hingesehen.
Trotzdem, auch als Nichtchrist kann ich mich auf Mels Sichtweise einlassen, auch wenn ich sie nicht teile. Das «Böse» so hermaphrodit zu personifizieren fand ich sehr ärgerlich.
Es sind doch nicht die Juden. Diesen Vorwurf habe ich nie verstanden. Meine Ansicht nach sind es Menschen, die, wenn sie sich im Besitz der Wahrheit wähnen, zu Monstern werden. Da ist es völlig egal welcher «nationalen» Herkunft sie sind!
Ihr Bauern habt doch alle keine Ahnung. Schaut euch lieber Twilight an denn ihr hier habt alles keine Ahnung von Filmen und Geschichte. Mel Gibson seine 2. Filme sind der Oberhammer.
Scheiße, seid ihr alle blöd. Zum Glück hab wenigstens ich eine vernünftige, geschichtliche Bilderung, so dass ich den Film als Einzigster kapieren kann... Hab ich noch was vergessen? Ach ja: IHR BAUERN!!!
Ich kann mich daran erinnern, dass ich diesen Film in der Schule schauen musste, was im Endeffekt bedeutete, dass ich nicht umschalten konnte. Vielleicht sagt der Film etwas aus und vielleicht war es wirklich so schlimm, aber der Film ist ekelhaft. Er erinnert mich mehr an einen Torture-Porn als alles andere.
Vorzeige Christ Gibson präsentiert seine Vorstellung des Martyriums unseres "Herr`n aller Welten"
Bedauernswerter Heiland, ich wäre vermutlich schon nach den ersten drei "Hiebenliegengeblieben"
"Heil dir, Wurmkönig!"
Irgendwie schein ich das alles ein klein wenig anders in Erinnerung zu haben, vor allem was Geister und Dämonen in diesem zusammenhang angeht?!
Kirchliche Erzählungen sind selten harmlos, aber selbst Märchen sind ja nicht gerade zimperlich in der Ausübung von Gewalt. Doch dieser Film sprengt jeden Nachvollziehbaren Rahmen!
Sieben große Fragen bleiben am Ende dieses Grauens:
Warum diese perverse zur Schaustellung von roher Gewalt?
Warum sind die Juden allein schuld?
Warum führen sch die Römer wie Trolle auf?
Was soll das mit seinen penetrant leuchtenen Augen?
Für wen soll dieser Film sein?
Und was zum Teufel macht dieser Lord Voldemort Verschnitt mit einem Riesenbaby in diesem Film?
Und wer in Gottes Namen hat diesem Mann so viel Geld gegeben, um diesen Film zu produzieren?!
Allgemein frag man sich - Was soll das?
Ich bin wahrlich nicht gläubiger Christ sondern Agnostiker, aber dieser Film ist eine bodenlose Frechheit!
''Die Passion Christi'' ist mal wieder so ein Kinofilm, wo der hochachtungsvolle und allzeitgerechte Mel Gibbon seine persönlichen religiösen und politischen Überzeugungen in den Ofen feuert und mal wieder völlig hilflos den Versuch startet nasses Holz zum Brennen zu kriegen. Absolut reaktionär und völlig losgelöst von historisch kritischer Bibelauslegung schustert sich der kontroversielle Patriot von Gottes Gnaden ein Werk zusammen, welches an Langatmigkeit kaum zu übertreffen ist. Aus fundamentalistischer Sicht hat Uncle Gerard mal wieder Alles richtig gemacht. Mich hat nur gestört, dass im Abspann die glorreiche Erkenntnis fehlte, dass Mutter Erde eine Scheibe sei.
Der Klischee-Markt ist eröffnet, Ablassbriefe sind leider schon ausverkauft, deshalb müssen es nun blutige Monumentalfilme richten, Marktstratege Gibson ist und bleibt ein schlauer Fuchs. Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten, als irgendeinen sinnvollen inhaltlichen Anhaltspunkt in Mel Gibbons wirren Propagandawerken zu finden. Ein Wiederholungstäter.
Ein kleines Wortspiel. Nach dem Motto: Ehre wem Ehre gebührt! In Kalifornien gibts auch nur Affen im Zoo, der Affenkönig wohnt aber auf einem Gutshof außerhalb von L.A. und kann sich frei bewegen (zum Leid des Kinos)
Vorweg, ich bin ein Muslim. Habe nichts gegen Jesus, die Muslime glauben selbst an Jesus. Vielleicht nicht so wie ihr, doch wir glauben an ihm. Jesus wird als einer der größten und am meisten vorhergesagten Propheten neben Noah, Abraham, Moses und Muhammad (sav) angesehen im Islam.
Nun, kommen wir doch zum eigentlichen Thema, nämlich zu diesem Film von Mel Gibson. Ich wollte mir diesen Christlich-Jüdisch geprägten Film schon des öfteren ansehen. Weil ich mich nämlich Geschichtlich sehr interessiere, und deshalb den Film sehen wollte. Es wurde ja schon im Vorfeld viel darüber disskutiert, und auch nach dem Film sah es ja nicht gerade anders aus. Wie man hier sieht. Hab mir dann vor einigen Wochen diesen sehr stark disskutierten Film angesehen. Ganz ehrlich.. bis zur ersten Folterung habe ich es mir angesehen, doch während dieser abscheußlichen, ich wiederhole abscheußlichen Folterung die ewieso viel zu Brutal war wie ich finde, habe ich die DVD rausgenommen. Mir wurde wort wörtlich schlecht beim ansehen. Sowas brutales habe ich selten bzw. noch nie gesehen in einem Film. Nach einem Tag steckte ich die DVD dann doch wieder rein und habe mir den Film bis zum Ende angesehen. Mag sein das der Regisseur Mel Gibson es so Realistisch wie möglich haben wollte, ist ihn auch ansatzweise gelungen. Aber wie gesagt, diese Volterung die wirklich ziemlich Brutal war fand ich überflüssig. Wenn ich dies im Kino sehen würde, würde ich wohl das Kino verlassen.
Ich bin keine ''Meme'' oder so, aber das war wirklich ''gewöhnungsbedürftig''.
Aber die Performance der Darsteller war erste Sahne, da braucht man nicht drum herum zu reden ! Alleine diese ganzen Gesichtsaussdrücke einiger Darsteller waren wirklich sehr gelungen, wirkten sehr natürlich und nicht gespielt (während der Folterung zb. von denen die diese Folterung durchzogen haben). Die Umgebungen, und das Set waren auch sehr gut gemacht. Und allein das es keine deutsche synchronstimme gab verlieh diesen Film etwas Historisches, Monumentales. Wahr eine sehr gute Idee, die aramäische Sprache im Original einzusetzen und dies mit dem deutschen Untertitel auszugleichen. Mir hat es persöhnlich nicht gestört. Ganz im gegenteil, es hat mir gefallen.
Wie gesagt, der Regissuer hat es ansatzweise geschafft es realistisch zu halten, doch eine Persohn die während der Handlung mehrmals Folterungen ausgesetzt ist, Liter weise Blut verliert, soll wirklich nach geschätzten drei Stunden noch stehen können ? Und diese Antisemitismus Vorwürfe sind auch nicht gerade ohne. Man kann sich den Film ansehen, man langweilt sich nicht. Auch wenn der Film ziemlich lang ist weiß er einen zu fesseln. Weil man ebend mit dem ''Jesus'' fühlt, aber diese Brutalität (ich weiß ich habe es jetzt schon mehrmals wiederholt), die dort zu Tage gebracht wird ist nicht für jedermannn. Ich habe mir den Film einmal angesehen, ein zweites mal würde ich ihn mir aber nicht ansehen um ehrlich zu sein. Würde einen wohl langweilen das gleiche zu sehen.
Ich liebe sinnlose Gewalt in Filmen (wenn es halt passt),in dem Film ist sie aber nur nichtanschauenswert.
Hab nach ner starken halben Stunde aufgehört den Film zu schauen.
Einen Film der nur daraus besteht das Jesus gefoltert wird brauch ich nicht,da traue ich mir so viel Kopf und Imagination zu, mir vorstellen zu können das Jesus es nicht leicht hatte,muß mir nicht visualisiert werden...
Auf jeden Fall nicht auf die Art und Weise...
ich bin nicht religiös und will hier auch niemanden auf die füße treten, aber ich fand den film im großen und ganzen langweilig. sorry, aber da wird hauptsächlich gezeigt wie ein mann absolut unmenschlich behandelt, gequält und gefoltert wird. ist nicht schön anzusehen, ein paar weniger blutige szenen hätten dem film nicht geschadet.
einen pluspunkt gibt's dafür dass mel gibson sich entschlossen hat die darsteller aramäisch (und ich glaub latein und hebräisch) sprechen zu lassen. das werden sicherlich nicht wenige als nervig empfunden haben, weil man untertitel lesen muss oder sonst eben kein wort versteht, aber die sprachen haben dem film meiner meinung nach mehr authentizität verliehen. die schauspielerischen leistungen waren auch gut.
p.s.: bei "die passion christi" muss ich immer an die eine south park folge denken :D
Ich liebe sinnlose Gewalt in Filmen (wenn es halt passt),in dem Film ist sie aber nur nichtanschauenswert.Hab nach ner starken halben Stunde aufgehört den Film zu schauen.Einen Film der nur daraus besteht das Jesus gefoltert wird brauch ich nicht,da traue ich mir so viel Kopf und Imagination zu mir vorstellen zu können das es Jesus nicht leicht hatte,muß mir nicht visualisiert werden..
glaub mir, du hast wirklich NICHTS verpasst. als sadist kommt man auf seine kosten aber das wars dann auch. der streifen ist einfach ein ewig langer snuff-film, der bloß die folterung & kreuzigung jesus' zeigt.
Was soll er denn sonst zeigen? Es ist die Verfilmung der Passion. Was zum Teufel soll man denn da anderes erwarten? o.O Manchmal denke ich, die Leute, die diesen Film kritisieren, haben nicht die leiseste Ahnung von Religionsgeschichte. Zumindest mit dem Stichwort "Passion" sollte man doch was anfangen können.
Bevor ich diesen Film sah, hatte ich nicht die Lust oder Gelegenheit mich mit der Leidensgeschichte bzw. Passion Christi zu beschäftigen. Alle vorherigen Filme über Jesus gingen an mir vorüber. Ganz bestimmt LEIDER. Ich weiß nicht genau, aber irgendwie lockte mich dieser Film. Wahrscheinlich wegen der kontroversen Diskussion darüber. Allerdings wurde "Die letzte Versuchung Christi" mit Willem Dafoe auch kontrovers diskutiert. Ich habe ihn noch nicht gesehen. Als ich dann "Die Passion Christi" sah war ich einerseits schockiert über die Splattereffekte, andererseits beeindruckt und ich hatte unendliches Mitleid mit Jesus von Nazareth. Ich habe keine Ahnung wie realitätsnah diese Verfilmung ist, wahrscheinlich hätte kein Mensch dieses Martyrium bis zum Berg überlebt. Sicherlich muss diese drastische recht einseitige Sichtweise nicht sein, aber in mir hat dieser Film etwas bewegt. Ich bin zwar kein Christ geworden und auch kein Judenhasser, aber ich fing an mich mit der Passionsgeschichte zu beschäftigen bzw. mit der Geschichte Jesu (s's). Vielleicht wollte Gibson genau das erreichen. Die Leute hinterfragen dieses blutige Machwerk und beschäftigen sich ernsthaft mit der Geschichte. Vielleicht aber auch nicht.
Mich jedenfalls hat der Film bewegt. Das Leiden wurde durch den Hauptdarsteller Caviezel beeindruckend gespielt und Gibson hält gnadenlos drauf. Muss nicht immer sein, kann aber um herauszuschreien was man will.
Wie gesagt, ich bin immernoch kein Christ, aber ich kenne jetzt die Geschichte, insbesondere die Passionsgeschichte des Jesus von Nazareth.
Die Passion Christi - Kritik
US 2004 Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.03.2004
Kritiken (6) — Film: Die Passion Christi
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenDie Geschichte, die Grundlage dieses Films, und deren Ausgang kennt jeder. Dass Jesus schwer gelitten haben muss, weiß auch jeder. Dass man die Bibel nicht wortwörtlich nehmen sollte, sondern diese einer oder mehrerer Interpretationen bedarf, sollte nachdem die historisch-kritische Exegese als Herangehensweise an die Bibel etabliert wurde, eigentlich auch jeder schon einmal gehört haben. Nur an Mel Gibson scheint Letzteres irgendwie vorbeigegangen zu sein. Als hätte es sowas wie eine kritische Auseinandersetzung mit der Bibel nie gegeben, setzt er die Geschichte des Leidensweges Jesu auf erzkonservative Art um und dichtet hier und da noch ein bisschen esoterischen Müll dabei, so wie es ihm gerade passt. Bezeichnenderweise sagte der Papst zu "Die Passion Christi" lobend: "So ist es gewesen". Mag sein, gut und schön, aber was bringt uns das? Entdeckt der Religiöse neue Fassetten seines Glaubens, wenn er in Nahaufnahme sieht, wie Jesus förmlich das Fleisch von…
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New Cameron 2010/09/03 19:46:05
Antwort löschenDu siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht, was? Wenn du nur Ahnung von der Christologie haben würdest, würdest du anders argumentiern, vielmehr reden aus dir Vorurteile.
Alle 3 Antworten zeigen
SiameseMax 2010/09/05 16:30:18
Antwort löschenGeschenkt. Aber generell halte ich es für kontraproduktiv in einer Diskussion persönlich zu werden, statt konstruktiv über etwas zu diskutieren. Daher hilft mir dein Kommentar auch nicht wirklich dabei, den "Wald zu sehen" und ist deshalb überflüssig.
New Cameron 2010/09/05 16:36:24
Antwort löschenhey sorry, das sind mir die emotionen hochgekommen :) weiter unten habe ich was dazu geschrieben.
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenKein Film, über den man viele Worte verlieren müsste: "The Passion Of The Christ" folgt der Tradition vieler vorangegangener Ausstattungsorgien des Glaubenskinos und ist vor all den anderen Punkten, die man dem Film sicherlich zu Recht vorwerfen kann, in erster Linie eines: Uninteressant und langatmig. Ließe man Gibsons Egotrip dann tatsächlich eine nähere inhaltlichen Auseinandersetzung widerfahren, müsste jedoch selbst Fanatikern (zu denen der Regisseur eindeutig gezählt werden muss) auffallen, dass die bloße Fixierung auf Leiden und Schmerz ohne die anschließende Darstellung von Vergebung und Erlösung in Hinsicht auf die biblische Botschaft als unzureichend erscheinen muss. Fraglich ist freilich, ob "Passion" diese Art der Durchleuchtung überhaupt verdient, denn befreit von der Symbolkraft seines Sujets ist es sowieso nur bräsig-peinlicher Splatter unter dem Deckmantel der Historizität, und mit haufenweise antisemitischen Zwischentönen versehen.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenMit der "Passion Christi" hat Gibson nun seine persönliche Liebeserklärung an den Saft des Lebens gedreht. Dabei war er, Hollywood sei Dank, nicht an physische Grenzen gebunden: Aus seiner Hauptfigur darf auch ganz zum Schluss noch ein herzhafter Schwall spritzen, obwohl die geschundene Kreatur längst ausgeblutet sein müsste.
Daneben passt keine Botschaft wie die, dass vor 2000 Jahren ein Mann auch deswegen ans Kreuz genagelt wurde, weil er vorgeschlagen hatte, man könne doch zur Abwechslung einmal nett zueinander sein. Von einer Vision, wie sie Pier Paolo Pasolini, Denys Arcand ("Jesus Of Montreal") oder Monty Python ("Das Leben des Brian") entwickelt haben, ganz zu schweigen.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Chiko 2010/04/03 11:40:54
Antwort löschen"Aus seiner Hauptfigur darf auch ganz zum Schluss noch ein herzhafter Schwall spritzen, obwohl die geschundene Kreatur längst ausgeblutet sein müsste"
so stehts ja auch in der bibel also warum sollte ers nich so verfilmen
LokisSon 2010/06/09 20:22:26
Antwort löschenBlanker Unsinn! Dieser Splatter ist allein die Perversion eines Fanatikers und hat mit den Evangelien wenig zu tun!
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenDieser einfältige Blödsinn grenzt ja schon oft genug an Selbst-Parodie: dieses penetrant pathetische Zeitlupen-Geleide und das hochgradig beknackte "Terminator"-Finale - ich plädiere für eine Doppel-Vorstellung von "Passion of Christ" und "Life of Brain" zu Heiligabend! Dann macht's Sinn...
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
New Cameron 2010/04/03 14:11:17
Antwort löschenDu würdest natürlich nicht zu schlagen, sündenloser Rufmord rufender möchtegern Engel.
RammManiac 2011/08/04 14:41:51
Antwort löschen"Terminator"- Finale, jetzt wo du es sagst! :D
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWenn man sieht, wie beglückt und euphorisiert manche Zuschauer amerikanische Kinos verlassen, beschleicht einen das Gefühl, sie würden auch fast alles tun für ihren Retter, der gerade zwei Stunden lang, von Peitschen und Nägeln gequält, für sie gestorben ist. "Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Quills 2010/06/14 01:40:57
Antwort löschen""Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten."
Woran machst du das bitte fest? Welche Stellen im Film belegen diese dummdreisten Worte? Unfassbar....
Ich bin ganz sicher kein Kind von Traurigkeit und ebenso wenig Mitglied in irgendeiner Kirche. Und ich kann Mel Gibson nicht ausstehen.
Und trotzdem liebe ich diesen Film. Denn wenn er irgendwen "ermahnt", dann jene, die unter falscher Flagge Kriege führen. Jesus sagt in Gibsons Film nämlich nicht:"Führt Kriege gegen eure Feinde." Er sagt:"Liebt eure Feinde, denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welche Belohnung solltet ihr dann erhalten?"
Geht es noch eindeutiger?
Ebenso nervig ist dieser leidige Antisemitismus-Vorwurf.
Mel Gibsons Film steht in einer langen Tradition der mittelalterlichen Passionsspiele. Ebenso zitiert er immer wieder große Werke der Kunst (Ecce homo). Wirft man ihm nun (als politisch korrekter Gutmensch) Antisemitismus vor, müsste man dies konsequenterweise auch den großen Künstlern des Mittelalters vorwerfen (Hans Holbein etc.). Vielleicht sind gewisse Darstellungen nicht gerade schmeichelhaft für die Juden der damaligen Zeit. Aber was bitte hat das mit dem heutigen Judentum zu tun?
Außerdem wird im Film oft genug erwähnt, dass Jesus selbst Jude war. Und dass er für seine Peiniger betet, für ihre Seelenrettung betet! Die Botschaft sollte wohl klar sein: Liebe deinen Feind.
Und wer etwas anderes behauptet, hat den Film wohl nicht gesehen.
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SamHook 2011/04/04 13:06:53
Antwort löschenEin i like für den Kommentar über mir :)
lockodox 2011/05/06 03:39:43
Antwort löschenvon mir auch
MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty
Kommentar löschenReaktionär, sadistisch, gefährlich.
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patcharisma 2010/05/02 03:05:02
Antwort löschenBlödsinn!
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Ziad 2010/12/29 18:22:03
Antwort löschenHab den Film nicht gesehen, aber ich finds lustig das du meinst der Film wäre gefährlich. Hahahahaha.
NWO@Movie 2011/12/30 06:20:20
Antwort löschenWarum gefährlich?
Kommentare (115) — Film: Die Passion Christi
Kommentar schreibenJubeiKipagami 2012/01/17 17:09:21
Kommentar löschen4 Punkte fürs Make Up... aber ich bevorzuge andere Splatterfilmchen^^
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ebda3522 2012/01/15 16:36:25
Kommentar löschenBei all der Kontroverse, ich mag diesen Film einfach! Die Kameraarbeit zählt wahrscheinlich zu den Besten in letzter Zeit. Einfach atemberaubend! Mel Gibson kann’s schon!
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Jolas 2012/01/08 15:44:20
Kommentar löschenWäre er weniger brutal würde ich ihn besser werten, aber es ist Mel Gibsons interpretation.
Dennoch ist er besser als viele hier schreiben.
Hollywood Kino wo einem das Popcorn im Halse stecken bleibt, oder aus Stress die ganze Tüte in kürzester Zeit leer gefressen wird. Etwas mehr Fragen hätte ihm gut getan: z.B. «warum verteidigt sich Jesus nicht vor dem Hohepriester». Da haben die alten Mahler besser hingesehen.
Trotzdem, auch als Nichtchrist kann ich mich auf Mels Sichtweise einlassen, auch wenn ich sie nicht teile. Das «Böse» so hermaphrodit zu personifizieren fand ich sehr ärgerlich.
Es sind doch nicht die Juden. Diesen Vorwurf habe ich nie verstanden. Meine Ansicht nach sind es Menschen, die, wenn sie sich im Besitz der Wahrheit wähnen, zu Monstern werden. Da ist es völlig egal welcher «nationalen» Herkunft sie sind!
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aytacakin 2011/11/27 02:29:11
Kommentar löschenIhr Bauern habt doch alle keine Ahnung. Schaut euch lieber Twilight an denn ihr hier habt alles keine Ahnung von Filmen und Geschichte. Mel Gibson seine 2. Filme sind der Oberhammer.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Ripley1 2011/11/27 10:20:04
Antwort löschenAlle doof außer ich.
J4KOB 2011/11/27 11:40:40
Antwort löschenScheiße, seid ihr alle blöd. Zum Glück hab wenigstens ich eine vernünftige, geschichtliche Bilderung, so dass ich den Film als Einzigster kapieren kann... Hab ich noch was vergessen? Ach ja: IHR BAUERN!!!
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seven 2011/11/27 13:04:41
Antwort löschenDas nenn ich mal nen Kommentar.
MarQ C. 2011/12/12 12:24:24
Antwort löschenGeschichte? oh man... gibt keinen einzigen Beweis das das jemals passiert is ;)
Pentabauer 2011/11/25 13:58:24
Kommentar löschenIch kann mich daran erinnern, dass ich diesen Film in der Schule schauen musste, was im Endeffekt bedeutete, dass ich nicht umschalten konnte. Vielleicht sagt der Film etwas aus und vielleicht war es wirklich so schlimm, aber der Film ist ekelhaft. Er erinnert mich mehr an einen Torture-Porn als alles andere.
Mein Tipp: Finger weg!
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Homunculus 2011/11/04 19:21:51
Kommentar löschenVorzeige Christ Gibson präsentiert seine Vorstellung des Martyriums unseres "Herr`n aller Welten"
Bedauernswerter Heiland, ich wäre vermutlich schon nach den ersten drei "Hiebenliegengeblieben"
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
erhabenheitsreich 2011/09/09 22:46:19
Kommentar löschenich finde ihn gut.nicht überragend aber gut.
6punkte
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reveal 2011/08/17 20:48:21
Kommentar löschen*Spoilerwarnung*
Yeah, it all started with Jesus when he said "God is loving and forgiving" and God was like "What? Since when?" (humon)
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RammManiac 2011/08/04 14:39:12
Kommentar löschen"Heil dir, Wurmkönig!"
Irgendwie schein ich das alles ein klein wenig anders in Erinnerung zu haben, vor allem was Geister und Dämonen in diesem zusammenhang angeht?!
Kirchliche Erzählungen sind selten harmlos, aber selbst Märchen sind ja nicht gerade zimperlich in der Ausübung von Gewalt. Doch dieser Film sprengt jeden Nachvollziehbaren Rahmen!
Sieben große Fragen bleiben am Ende dieses Grauens:
Warum diese perverse zur Schaustellung von roher Gewalt?
Warum sind die Juden allein schuld?
Warum führen sch die Römer wie Trolle auf?
Was soll das mit seinen penetrant leuchtenen Augen?
Für wen soll dieser Film sein?
Und was zum Teufel macht dieser Lord Voldemort Verschnitt mit einem Riesenbaby in diesem Film?
Und wer in Gottes Namen hat diesem Mann so viel Geld gegeben, um diesen Film zu produzieren?!
Allgemein frag man sich - Was soll das?
Ich bin wahrlich nicht gläubiger Christ sondern Agnostiker, aber dieser Film ist eine bodenlose Frechheit!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
shadowhunting 2011/07/26 04:08:21
Kommentar löschen''Die Passion Christi'' ist mal wieder so ein Kinofilm, wo der hochachtungsvolle und allzeitgerechte Mel Gibbon seine persönlichen religiösen und politischen Überzeugungen in den Ofen feuert und mal wieder völlig hilflos den Versuch startet nasses Holz zum Brennen zu kriegen. Absolut reaktionär und völlig losgelöst von historisch kritischer Bibelauslegung schustert sich der kontroversielle Patriot von Gottes Gnaden ein Werk zusammen, welches an Langatmigkeit kaum zu übertreffen ist. Aus fundamentalistischer Sicht hat Uncle Gerard mal wieder Alles richtig gemacht. Mich hat nur gestört, dass im Abspann die glorreiche Erkenntnis fehlte, dass Mutter Erde eine Scheibe sei.
Der Klischee-Markt ist eröffnet, Ablassbriefe sind leider schon ausverkauft, deshalb müssen es nun blutige Monumentalfilme richten, Marktstratege Gibson ist und bleibt ein schlauer Fuchs. Ein Sack Flöhe ist leichter zu hüten, als irgendeinen sinnvollen inhaltlichen Anhaltspunkt in Mel Gibbons wirren Propagandawerken zu finden. Ein Wiederholungstäter.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
doctorgonzo 2011/07/26 11:33:25
Antwort löschenMel Gibbon ist entweder ein erquickendes Wortspiel oder der coolste Vertipper der letzten Monate. Darauf ein Hurra!
Alle 3 Antworten zeigen
shadowhunting 2011/07/26 13:32:05
Antwort löschenEin kleines Wortspiel. Nach dem Motto: Ehre wem Ehre gebührt! In Kalifornien gibts auch nur Affen im Zoo, der Affenkönig wohnt aber auf einem Gutshof außerhalb von L.A. und kann sich frei bewegen (zum Leid des Kinos)
http://i26.tinypic.com/2hpkk5c.jpg
doctorgonzo 2011/07/26 13:34:30
Antwort löschenDa dürfen sich einige frei bewegen, die normalerweise angepflockt gehören...
ReQuim 2011/07/22 11:00:59
Kommentar löschenVerschwendete Lebenszeit, Mel Gibson soll lieber vor der Kamera arbeiten wenn er nicht grad besoffen ist oder rumpöbelt :D
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TheTurk 2011/07/14 14:39:23
Kommentar löschenVorweg, ich bin ein Muslim. Habe nichts gegen Jesus, die Muslime glauben selbst an Jesus. Vielleicht nicht so wie ihr, doch wir glauben an ihm. Jesus wird als einer der größten und am meisten vorhergesagten Propheten neben Noah, Abraham, Moses und Muhammad (sav) angesehen im Islam.
Nun, kommen wir doch zum eigentlichen Thema, nämlich zu diesem Film von Mel Gibson. Ich wollte mir diesen Christlich-Jüdisch geprägten Film schon des öfteren ansehen. Weil ich mich nämlich Geschichtlich sehr interessiere, und deshalb den Film sehen wollte. Es wurde ja schon im Vorfeld viel darüber disskutiert, und auch nach dem Film sah es ja nicht gerade anders aus. Wie man hier sieht. Hab mir dann vor einigen Wochen diesen sehr stark disskutierten Film angesehen. Ganz ehrlich.. bis zur ersten Folterung habe ich es mir angesehen, doch während dieser abscheußlichen, ich wiederhole abscheußlichen Folterung die ewieso viel zu Brutal war wie ich finde, habe ich die DVD rausgenommen. Mir wurde wort wörtlich schlecht beim ansehen. Sowas brutales habe ich selten bzw. noch nie gesehen in einem Film. Nach einem Tag steckte ich die DVD dann doch wieder rein und habe mir den Film bis zum Ende angesehen. Mag sein das der Regisseur Mel Gibson es so Realistisch wie möglich haben wollte, ist ihn auch ansatzweise gelungen. Aber wie gesagt, diese Volterung die wirklich ziemlich Brutal war fand ich überflüssig. Wenn ich dies im Kino sehen würde, würde ich wohl das Kino verlassen.
Ich bin keine ''Meme'' oder so, aber das war wirklich ''gewöhnungsbedürftig''.
Aber die Performance der Darsteller war erste Sahne, da braucht man nicht drum herum zu reden ! Alleine diese ganzen Gesichtsaussdrücke einiger Darsteller waren wirklich sehr gelungen, wirkten sehr natürlich und nicht gespielt (während der Folterung zb. von denen die diese Folterung durchzogen haben). Die Umgebungen, und das Set waren auch sehr gut gemacht. Und allein das es keine deutsche synchronstimme gab verlieh diesen Film etwas Historisches, Monumentales. Wahr eine sehr gute Idee, die aramäische Sprache im Original einzusetzen und dies mit dem deutschen Untertitel auszugleichen. Mir hat es persöhnlich nicht gestört. Ganz im gegenteil, es hat mir gefallen.
Wie gesagt, der Regissuer hat es ansatzweise geschafft es realistisch zu halten, doch eine Persohn die während der Handlung mehrmals Folterungen ausgesetzt ist, Liter weise Blut verliert, soll wirklich nach geschätzten drei Stunden noch stehen können ? Und diese Antisemitismus Vorwürfe sind auch nicht gerade ohne. Man kann sich den Film ansehen, man langweilt sich nicht. Auch wenn der Film ziemlich lang ist weiß er einen zu fesseln. Weil man ebend mit dem ''Jesus'' fühlt, aber diese Brutalität (ich weiß ich habe es jetzt schon mehrmals wiederholt), die dort zu Tage gebracht wird ist nicht für jedermannn. Ich habe mir den Film einmal angesehen, ein zweites mal würde ich ihn mir aber nicht ansehen um ehrlich zu sein. Würde einen wohl langweilen das gleiche zu sehen.
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Andy Dufresne 2011/07/05 04:06:13
Kommentar löschenIch liebe sinnlose Gewalt in Filmen (wenn es halt passt),in dem Film ist sie aber nur nichtanschauenswert.
Hab nach ner starken halben Stunde aufgehört den Film zu schauen.
Einen Film der nur daraus besteht das Jesus gefoltert wird brauch ich nicht,da traue ich mir so viel Kopf und Imagination zu, mir vorstellen zu können das Jesus es nicht leicht hatte,muß mir nicht visualisiert werden...
Auf jeden Fall nicht auf die Art und Weise...
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Magnolia 2011/07/04 18:13:14
Kommentar löschenich bin nicht religiös und will hier auch niemanden auf die füße treten, aber ich fand den film im großen und ganzen langweilig. sorry, aber da wird hauptsächlich gezeigt wie ein mann absolut unmenschlich behandelt, gequält und gefoltert wird. ist nicht schön anzusehen, ein paar weniger blutige szenen hätten dem film nicht geschadet.
einen pluspunkt gibt's dafür dass mel gibson sich entschlossen hat die darsteller aramäisch (und ich glaub latein und hebräisch) sprechen zu lassen. das werden sicherlich nicht wenige als nervig empfunden haben, weil man untertitel lesen muss oder sonst eben kein wort versteht, aber die sprachen haben dem film meiner meinung nach mehr authentizität verliehen. die schauspielerischen leistungen waren auch gut.
p.s.: bei "die passion christi" muss ich immer an die eine south park folge denken :D
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Andy Dufresne 2011/07/05 04:04:30
Antwort löschenIch liebe sinnlose Gewalt in Filmen (wenn es halt passt),in dem Film ist sie aber nur nichtanschauenswert.Hab nach ner starken halben Stunde aufgehört den Film zu schauen.Einen Film der nur daraus besteht das Jesus gefoltert wird brauch ich nicht,da traue ich mir so viel Kopf und Imagination zu mir vorstellen zu können das es Jesus nicht leicht hatte,muß mir nicht visualisiert werden..
peterpan1 2011/06/30 07:52:05
Kommentar löschenTeilweise würden den Jesus sogar Fleischstücks rausgerissen, bis man die Rippen sah.
Auf keinen Fall anschauen.
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Urle 2011/06/27 16:28:26
Kommentar löschenSchlimm, Schlimm, Schlimm. Bevor man sich dieses Grauen von Herrn Gibson antut sollte man lieber zum Stecker greifen und der Tortur ein Ende bereiten.
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Azazil 2011/06/14 18:57:19
Kommentar löschenJesus wird die ganze zeit über gefoltert und verliert schätzungsweise 10 Liter Blut. Antisemitismus-Vorwürfe kommen ebenfalls nicht von ungefähr.
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Chrischan S 2011/05/19 11:47:06
Kommentar löschenIst bestimmt ganz OK...aber ich konnte mir auch nie mehr als so ca. 10 min von dem Film ansehen. Ab dann wurde mir das Gefolter n bisschen zu viel...
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heretic71 2011/06/29 22:47:24
Antwort löschenglaub mir, du hast wirklich NICHTS verpasst. als sadist kommt man auf seine kosten aber das wars dann auch. der streifen ist einfach ein ewig langer snuff-film, der bloß die folterung & kreuzigung jesus' zeigt.
karma-karman 2011/07/22 11:52:12
Antwort löschenWas soll er denn sonst zeigen? Es ist die Verfilmung der Passion. Was zum Teufel soll man denn da anderes erwarten? o.O Manchmal denke ich, die Leute, die diesen Film kritisieren, haben nicht die leiseste Ahnung von Religionsgeschichte. Zumindest mit dem Stichwort "Passion" sollte man doch was anfangen können.
micromachine 2011/05/11 10:23:02
Kommentar löschenBevor ich diesen Film sah, hatte ich nicht die Lust oder Gelegenheit mich mit der Leidensgeschichte bzw. Passion Christi zu beschäftigen. Alle vorherigen Filme über Jesus gingen an mir vorüber. Ganz bestimmt LEIDER. Ich weiß nicht genau, aber irgendwie lockte mich dieser Film. Wahrscheinlich wegen der kontroversen Diskussion darüber. Allerdings wurde "Die letzte Versuchung Christi" mit Willem Dafoe auch kontrovers diskutiert. Ich habe ihn noch nicht gesehen. Als ich dann "Die Passion Christi" sah war ich einerseits schockiert über die Splattereffekte, andererseits beeindruckt und ich hatte unendliches Mitleid mit Jesus von Nazareth. Ich habe keine Ahnung wie realitätsnah diese Verfilmung ist, wahrscheinlich hätte kein Mensch dieses Martyrium bis zum Berg überlebt. Sicherlich muss diese drastische recht einseitige Sichtweise nicht sein, aber in mir hat dieser Film etwas bewegt. Ich bin zwar kein Christ geworden und auch kein Judenhasser, aber ich fing an mich mit der Passionsgeschichte zu beschäftigen bzw. mit der Geschichte Jesu (s's). Vielleicht wollte Gibson genau das erreichen. Die Leute hinterfragen dieses blutige Machwerk und beschäftigen sich ernsthaft mit der Geschichte. Vielleicht aber auch nicht.
Mich jedenfalls hat der Film bewegt. Das Leiden wurde durch den Hauptdarsteller Caviezel beeindruckend gespielt und Gibson hält gnadenlos drauf. Muss nicht immer sein, kann aber um herauszuschreien was man will.
Wie gesagt, ich bin immernoch kein Christ, aber ich kenne jetzt die Geschichte, insbesondere die Passionsgeschichte des Jesus von Nazareth.
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lockodox 2011/05/06 03:37:26
Kommentar löschendie Passion Christi wird hier nicht nur im Plakat groß geschrieben
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