Die Passion der Heiligen Johanna
La Passion de Jeanne d'Arc (1928), Laufzeit 88 Minuten, Drama
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von Carl Theodor Dreyer, mit Maria Falconetti und Eugene Silvain
La Passion de Jeanne d’Arc ist das Hauptwerk des dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer, der den schlichten Film über die französische Märtyrerin Johanna von Orléans sieben Jahre nach ihrer Heiligsprechung durch die katholische Kirche drehte.
Cast & Crew
-
Carl Theodor Dreyer
-
Maria Falconetti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeanne d'Arc
-
Eugene Silvain
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Évêque Pierre Cauchon
-
André Berley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean d'Estivet
-
Antonin Artaud
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Massieu
-
Jean d'Yd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Guillaume Evrard
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Louis Ravet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Beaupère
Regie
Schauspieler
-
Armand Lurville
-
Jacques Arnna
-
Alexandre Mihalesco .
-
Léon Larive
-
Maurice Schutz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicolas Loyseleur
-
Joseph Delteil
-
Carl Theodor Dreyer
- Genre
- Biopic
- Zeit
- Mittelalter
- Ort
- Frankreich
- Handlung
- Exekution, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, Ketzerei, Klassiker, Märtyrerin, Richter
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Die Passion der Heiligen Johanna
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Kommentare (6) — Film: Die Passion der Heiligen Johanna
Kommentar schreibenMimuschka 2012/05/18 14:05:28
Kommentar löschenboah voll phätt alda bestr film ewwa , hofftenlich tut der bald ma 3d ins kino komm! geilste wixvorlage jeann dark *fg* ^^
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Le Samourai 2012/05/18 14:50:32
Antwort löschenÄhm. Ja. :)
lieber_tee 2012/05/18 15:42:43
Antwort löschenOh boah nää der iss vol nekrofiel alt, alte
Mimuschka 2012/05/18 16:07:21
Antwort löschenübelst dieses ganze getrolle unter meinen kommentaren, muss bald wohl mein profil löschen!
Sigmund 2012/05/18 18:38:12
Antwort löschen:D
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Anoirja 2012/05/19 19:26:29
Antwort löschenGibs n da auch foll fiel krassomate Äkschn?
Mimuschka 2012/05/20 10:44:11
Antwort löschenoh man, nein alter, es gibt vielleicht auch ma filme OHNE geballer und explosionen!?! das hier ist die mutter der drama-queens mit viel herz und gefühl. würde dir auch mal gut tun, mal etwas über den tellerrand zu schauen, kannste gift drauf nehmen!
Framesurfer 2011/12/22 21:47:56
Kommentar löschenKopfgeburt. Der Versuch, eine Geschichte in immer der gleichen Einstellung zu erzählen, ist dem Versuch ein Flugzeug mit immer kürzeren Flügeln zu bauen vergleichbar. Irgentwann hebt es einfach nicht mehr ab. Tatsächlich verfilmt er noch nicht einmal eine Geschichte, sondern beschrängt sich auf den Text der Prozeßakten. Und das ausdrucksvolle Spiel der Hauptdarstellerin erwarte ich bei jedem Theaterbesuch. Dieser Film ist lediglich ein filmisches Experiment und auch als solches zu bewerten.
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Ich_mache_Seife 2011/08/15 19:52:56
Kommentar löschenSelten aber doch kommt man in den Genuss solch unglaublichen Momenten des Kinos beiwohnen zu können. Emotionen, Gefühle werden transportiert auf eine Weise wie man es nicht sehr oft erlebt. Meine Größte Bewunderung dafür, dass ein Blick in ein Gesicht dank eines gewaltigen, begnadeten Schauspiels es schafft, so Vieles zu erzählen, wie das gesprochene Wort es niemals könnte. Leid, Angst, Glaube, Erfüllung und Hingabe füllen die spartanischen Schauplätze mit all ihrer Intensität, derer sie fähig sind zu geben und die ihr nur die größten Magier des Films verleihen können.
An dieser Stelle sei ein Dank ausgesprochen an all die fantastischen Kritiken/Kommentare, die mich schlussendlich auf solche Schätze der Filmgeschichte aufmerksam machen und meinen Horizont an Gesehenem bereichern und erweitern.
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eradix 2011/01/23 17:33:42
Kommentar löschenwow
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filmfan90 2010/12/08 00:45:20
Kommentar löschenIn „La Passion de Jeanne d’Arc“ verarbeitet Carl Th. Dreyer auf der Grundlage der erhaltenen Prozessakten die letzten Stunden der nach eigenen Bekundungen von Gott gesandten Freiheitskämpferin Johanna von Orléans.
Der Film beginnt mit dem Verhör Johannas durch ein kirchliches Tribunal, welches ihr vorwirft, unter dem Einfluss des Teufels zu stehen. Man versucht die junge, psychisch labile Frau unter Druck zu setzen, indem man ihr mit Folterung und der Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen droht, wenn sie sich nicht dazu bereit erkläre, ein vorgefertigtes Geständnis, das ihren Bund mit dem Teufel bestätigt, zu unterschreiben; nach anfänglichem Zögern weigert sich Johanna und wird zum Tod durch das Feuer verurteilt.
Dreyers Stummfilm ist sowohl schauspielerisch, als auch kinematografisch eines der wahrscheinlich außergewöhnlichsten und bewegendsten Werke der Filmgeschichte- Maria Falconetti verleiht der Titelrolle durch ihre einzigartige Mimik, welche durch ständige Nahaufnahmen in den Vordergrund gerückt wird, eine wahrhaft heilige Aura und auch die Nebenrollen sind mit großartigen Schauspielern, u.a. Michel Simon, besetzt. Kameramann Rudolph Maté, der später mit Regie- Größen wie Hitchcock, Claire und Hawks zusammen arbeitete, adelt den Film mit virtuosen Bildern und (für die Entstehungszeit des Films untypischen) Kameraschwenks.
Durch die Einbindung zahlreiche Vanitas- Symbole verdeutlicht Dreyer den inneren Zwiespalt Johannas, die sich auf der einen Seite als von Gott zur Befreiung des französischen Volkes berufen fühlt, jedoch andererseits Angst vor den Qualen der eigenen Hinrichtung hat. Des Weiteren integriert der Regisseur Motive der Passion Christi in den Film- die Verhöhnung durch die Wachen, die Dornenkrone, das über dem Scheiterhaufen angebrachte Schild, v.a. auch der Originaltitel des Films (!)- wodurch er die Darstellung der Protagonistin als „heilige Märtyrerin“ unterstützt.
„La Passion de Jeanne d’Arc“ ist ein einzigartiger Stummfilm, der auf Grund seiner düsteren, sehr kunstvollen Inszenierung, sowie der Leistung der Hauptdarstellerin zeitlos ist und somit zu Recht in jedem seriösen Filmkanon Erwähnung findet.
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Billmaik 2010/12/08 00:57:40
Antwort löschenSchöner, stimmiger Kommentar zu einem zeitlosen Klassiker! Ich habe, Bezug nehmend auf den ersten Kommentar von dajaro, wirklich zu keiner Sekunde Brüste vermisst^^
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filmfan90 2010/12/08 01:09:29
Antwort löschenGanz richtig, ab und zu kann man sich auch mal einen Film ohne Brüste oder Explosionen zumuten!
Hungerkünstler 2012/01/10 18:12:33
Antwort löschenUnd wieder eine der ungemein in die Tiefe gehenden Filmfan90 -Rezensionen.....
Wo ist denn diese Perle zu entdecken? In den mir zugänglichen Dreyer-Editionen kann ich sie nicht finden.
dAJaro 2010/07/31 23:20:10
Kommentar löscheneine kurze bestandsaufnahme von La Passion de Jeanne d'Arc:
was dieser film nicht hat:
- ton oder musik
- make-up für die schauspieler
- schießereien
- explosionen
- brüste
- ein happy end
was dieser film hat:
- ein intensives filmerlebnis durch fast ausschließlich close-ups
- die wahrscheinlich beste schauspielerische darbietung der filmgeschichte
- eine kompakte geschichte
- eine massenschlacht
- interpretationstiefe
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daniel-netschajew 2011/12/12 20:25:30
Antwort löschenbrüste stimmt nicht...eine ist einmal beim stillen zu sehen ;)