Die Patin - Kein Weg zurück
Die Patin - Kein Weg zurück (2008), DE Laufzeit 270 Minuten, FSK 12, Thriller
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
62 Bewertungen
12 Kommentare
Keine ?
von Miguel Alexandre, mit Jeroen Willems und Axel Prahl
“Die Patin” erzählt die dramatische Geschichte einer Frau und ihrer Familie, deren Existenz von einem Tag auf den andern in einen gefährlichen Strudel gerät und dabei ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war bzw. zu sein schien. Dabei gerät Katharina Almeda in eine Welt der illegalen Geschäfte, internationaler Kriminalität und skrupelloser Strippenzieher, in der sie niemandem mehr trauen kann. Jeder Mensch, der ihr auf der Suche nach Erklärungen zwischen Frankfurt, Paris, Genf und Moskau begegnet, erscheint zwielichtig und doppelgesichtig. Die gelebte Idylle von Katharina Almeda als glückliche Ehefrau und Mutter war offenbar nur eine Illusion. Statt sich zurück zu ziehen und abzuwarten, beschließt Katharina für ihre Familie zu kämpfen – auch wenn sie dafür ihr Leben riskieren muss. Wie weit wird sie gehen?
Cast & Crew
-
Miguel Alexandre
-
Jeroen Willems
-
Axel Prahl
-
Fritz Karl
-
Peter Davor
-
Delphine Chanéac
-
Andreas Pietschmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Weirauch
Regie
Schauspieler
-
Christoph Darnstädt
- Genre
- Thriller

U-900
RoboCop 3
Zeiten ändern Dich
Dead or Alive
1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde







Kritiken (1) — Film: Die Patin - Kein Weg zurück
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFalscher Sender? - Richtiger Film! Liefert RTL normalerweise eher TV-Romane mit mysthisch-trashigem Einschlag und hanebüchenen Dialogen, wähnt man sich beim Dreiteiler Die Patin fast schon im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen. Von Anfang an zieht die Geschichte der Katharina Almeda die Zuschauer in ihren Bann. Die Hilflosigkeit, das Entsetzen bleibt stetst nachvollziehbar. Wie würde man selbst reagieren, wenn plötzlich ein Polizeikommando die Wohnung auseinandernimmt und das ganze bisherige Leben in Scherben fällt.
Nicht ist wie es scheint. Diese Weisheit aus dem Thriller 23 gilt auch für Die Patin – Kein Weg zurück. Auch wenn es kameratechnisch eher unspektakulär zugeht, es reiht sich Nahaufnahme an Nahaufnahme, wissen doch die Schauspieler zu gefallen. Die Ferres macht ihre Sachen ordentlich, auch wenn es wieder mal nur die Rolle der wütenden Mutter ist, die sie spielen darf. Mehr Fleisch hat da Axel Prahl als schmierig, faszinierender Ermittler, der fest davon überzeugt ist das Frau Almeda mit ihrem Mann unter einer Decke steckt. Das gegenseitige Belauern, die Verstrickungen zwischen BKA und BND liefern Raum für Spannung und originelle Wortgefechte.
Etwas verschenkt leider Michael Degen, der als tüddeliger Großvater zwar gegen sein Klischee anspielt, aber zumindest in der ersten Folge nicht wirklich glaubwürdig erscheint. Alles in allem jedoch nur kleine Kritikpunkte, an einem Film auf dessen Fortsetzungen man gespannt sein darf.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (11) — Film: Die Patin - Kein Weg zurück
Kommentar schreibendgk 2009/12/28 20:08:32
Kommentar löschenSpannend, komplex und gut gespielt. Ich verstehe die weitverbreitete Kritik an Veronika Ferres nicht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AgentGuhl86 2009/06/25 19:20:09
Kommentar löschenDer wohl furchtbarste und schlechteste TV-Film, den ich je gesehen habe. Man kann das Filmbudget entweder in die Qualität oder eben in die Länge eines Films investieren. Hier siegte die Länge und die Langeweile gleich dazu.
Kommen wir mal zu den Darstellern, denen ich am liebsten persönlich die goldene Himbeere in Deluxe Ausgabe verleihen würde. Ganz vorne dabei: Hauptdarstellerin Veronica Ferres, die sich Szene für Szene immer wieder unterbietet. Als Hausfrau und Mutter gibt sich sich ganz gut, aber als abgebrühte Geschäftsfrau, die die pseudocoolen Anhängsel von Mafia, BND und BKA an der Nase herumführt, spielt sie nur Schrott zusammen. Wer hat überhaupt dieses dämliche Drehbuch verfasst, da so ohne jegliche gute Dramaturgie auftritt? Welches dazu auch noch recht unlogisch ist an manchen Stellen. Während unsereins über Monate einen LKW Führerschein machen müssten, um einen zig-Tonner halbwegs sicher über die Straßen zu führen, schafft es Frau Almeida gleich beim ersten Anlauf eine grandiose Truckfahrt hinzulegen - jede Kurve, jedes Tor und vor allem jede noch so kleine Parklücke wurde mit außerordentlicher Präzision bewältigt. Dazu kommt noch, dass Frau Ferres bei der Außenansicht des LKW ganz plötzlich 30 cm größer schien und ungewöhnlich maskulin dazu.
Einen halben Punkt gibt es dann aber doch, schließlich fängt die Kamera hier und da ein schönes Fleckchen Erde ein, was zumindest sporadisch von der schwachen Story ablenkt. Und der Papa von Mutter Almeida wird als trauernder und etwas unbeholfener älterer Herr eigentlich ganz vernünftig verkörpert. Wäre er mal der Pate gewesen...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Edith52 2008/12/18 10:52:45
Kommentar löschenfür mich war's am schönsten, als sich die kleine Sofia bei ihrer Mama so bitter beschwert: Opa hat mich vergiftet......
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MestraYllana 2008/12/18 09:15:28
Kommentar löschenIch liebe Mikael Persbrandt - ich hätte ihn am liebsten gefressen! Und deshalb fand ich das Ende absolut untragbar! Einfach nur lächerlich! Welche Frau würde mit einem Mann, der sie 8 Jahre lang sowohl betrogen, belogen und hintergangen hat, und auch noch im organisierten Verbrechen ordentlich mitmischt, ein neues Leben anfangen???
Veronica Ferres war ganz okay, ein bisschen zu starr streckenweise, den "Josef" fand ich grad perfekt mysteriös...
Als Ende hätte mir besser gefallen, wenn sie ins Auto gestiegen wär, den Deal durchgezogen hätte und nicht mehr zu dem betrügerischen "Ehe"mann zurückgegangen wäre... Ich wäre ja mit fliegenden Fahnen zu Assinowitsch abgezogen... *rrr*
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alanger 2008/12/18 00:04:29
Kommentar löschenerster teil: so, bis jetzt erst mal extrem spannend. mal schaun wies weiter geht.
zweiter teil, update1: auch teil zwei der hanebüschenden geschichte ist spannend. bleibe dran.
dritter teil, update2:
der beste tv-film 08, zumindest from standort deutschland.
eine völlig abstruse geschichte, die durch die effizienten bis klugen dialoge, den gut eingebetteten humor (JA, die 'geldzähl-szene', aber noch einiges anderes) und die tollen darsteller (ja, auch vroni!) in den himmel der guten tv-filme gehievt wurde.
trotz der unbefriedigenden auflösung, (oder WEGEN der?) hatte ich das gefühl das die serie noch 5 - 9 teile so weiter gehen könnte.
bei allem respekt, lachhaft fand ich die 'löwen-mutti' nie.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hopfentopfen 2008/12/16 10:21:17
Kommentar löschenIch hätte mir für diese Geschichte eine andere Darstellerin gewünscht, Frau Ferres zieht durch die ersten beiden Teile wieder mit ihrer Standard Mimik, die ist mir definitiv zu neutral, nur "nett aussehen" ist bei der Story zu wenig!
Die Geschichte ist gut, es ist abwechslungsreich und die Darsteller, bis auf Fr.Ferres,, gut gewählt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler_D 2008/12/15 21:45:04
Kommentar löschenGut war der Auftakt: Ein geordnetes Leben stürzt flux ins Chaos. Doch die ewig verbissen und trotzig näselnde Ferres, die bei all der Hektik kaum was falsch machen konnte, weckt mit ihrer Figur keine Sympathie.
Der zweite Teil enttäuschte, weil Ferres oft viele falsche Töne spielte. In der Hotelbar-Szene mit Mikael Persbrandt war sie unsäglich schlecht.
Im dritten Teil wurde es kurzzeitig besser. Vor allem wegen Persbrandt, der dann plötzlich aus der Handlung verschwindet. Und das Ende ist schauderhaft. Einfach nur schauderhaft.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Petermen 2008/12/15 18:22:49
Kommentar löschenGeschmackssache!
Ich find ihn super und warte auf das die Uhr 20.15 schlägt ;)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
viewer 2008/12/15 13:54:48
Kommentar löschenSolide Krimiunterhaltung, aber mir persönlich fehlt vor allem etwas Originalität. Gerade die Anfangssequenz mit der Verhaftung des Vaters bei der Geburtstagsfeier gab es exakt so schon letztes Jahr bei dem Sat.1-Film "Unter Mordversacht" mit Bettina Zimmermann und vor 2 Jahren auch schon mal bei einer Degeto-Produktion.
Ansonsten die üblichen Versatzstücke, wobei mir gerade bei dem einführenden 1. Teil bei zu vielen Szenen nicht genau klar ist, worum es geht. Da erschießt eine Agentin einen V-Mann dort, die Konkurrenz im Taxi hier - aber die Zusammenhänge erschließen sich einem nicht. Natürlich ist das in guten Krimis ein dramaturgisches Werkzeug, den Zuschauer teilweise im Unklaren zu lassen, aber bei einem Dreiteiler will ich am Ende des ersten Teils schon wissen, wie die Konstellationen genau sind.
Lachen musste ich über eine Aussage von Produzent Nico Hoffmann, der tatsächlich behauptete: "Das Buch zu «Die Patin» braucht sich vor «24» nicht verstecken. Wir bieten US-Formaten sowohl in Sachen Komplexität als auch bei der Bildästhetik klar Paroli." Ist das Marketinggewäsch oder komplette Selbstüberschätzung??
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ABE 2008/12/15 11:44:45
Kommentar löschenGeschmäcker sind verschieden, das hat man alles schon in amerikanischen Filmen gesehen. Mich reisst die Darstellung des Obermuttertieres nicht vom Hocker. Der Film ist diletantisch, die nächsten Teile werde ich mir nicht antun.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Simsalakrim 2008/10/08 13:44:58
Kommentar löschenMikael Persbrandt ist auch mit ein Hauptdarsteller. Der fehlt hier in Eurer Aufzählung.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten