Die Perlmutterfarbe
Die Perlmutterfarbe (2008), DE Laufzeit 103 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 08.01.2009
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
83 Bewertungen
6 Kommentare
Keine
von Marcus H. Rosenmüller, mit Markus Krojer und Dominik Nowak
Der Schüler Alexander würde so gern den großen Malwettbewerb seiner Schule gewinnen, um seiner Mitschülerin Lotte zu imponieren, in die er verliebt ist. Nach Schulschluss verbringt Alexander seine Zeit am liebsten mit ein paar Klassenkameraden, zu denen neben Lotte auch sein bester Freund und Klassentüftler Maulwurf gehört. Als der Zufall ihm Maulwurfs neueste Erfindung, die “Perlmutterfarbe”, in die Hände spielt, gerät Alexanders Leben aus den Fugen. In der Klasse wird fieberhaft nach dem Dieb gefahndet, aber statt mit der Wahrheit herauszurücken, greift Alexander zu einer Notlüge. Gruber, ein unliebsamer Klassenkamerad, deckt Alexander und nutzt dessen Abhängigkeit für seine Zwecke. Geschickt lenkt er den Verdacht auf die Parallelklasse und tritt eine Hetzkampagne los. Alexander verstrickt sich in ein Lügengespinst und entfernt sich immer weiter von Maulwurf und seinen Freunden, während Gruber die beiden Klassen hinterhältig gegeneinander ausspielt.
Der Film startet am 8.Januar 2009 in den deutschen Kinos.
Handlung
1931 in Bayern
Alexander (Markus Krojer ) geht in die siebte Klasse, ist verliebt in seine Schulkameradin Lotte (Zoë Mannhardt ) und träumt vom Gewinn des alljährlichen Malwettbewerbs. Zu dem Thema Der Beruf meines Vaters entwirft Alexander ein Bild, dass seinen Vater als Seemann zeigt.
Freunde
Seine Freizeit verbringt der Junge mit seinen Freunden Maulwurf (Dominik Nowak), einem Erfinder, sowie Lotte, Heihei (Samuel Cakan ), Knockout (Ferdinand Hofer ) und den Zwillingen Hugo (Thomas Wittmann ) und Heini (Thomas Wittmann ). Während sie in einer verlassenen Stahlhütte im Dienste der Wissenschaft ein neues Projekt testen, werden sie von Erwachsenen überrascht. Die Kinder flüchten in Maulwurfs Geheimlabor, wo er ihnen seine neueste Erfindung, die Perlmutterfarbe, präsentiert: eine weiße Flüssigkeit, die, wenn sie erst einmal auf Papier getrocknet ist, in allen Farben des Regenbogens…
Der Schüler Alexander würde so gern den großen Malwettbewerb seiner Schule gewinnen, um seiner Mitschülerin Lotte zu imponieren, in die er verliebt ist. Nach Schulschluss verbringt Alexander seine Zeit am liebsten mit ein paar Klassenkameraden, zu denen neben Lotte auch sein bester Freund und Klassentüftler Maulwurf gehört. Als der Zufall ihm Maulwurfs neueste Erfindung, die “Perlmutterfarbe”, in die Hände spielt, gerät Alexanders Leben aus den Fugen. In der Klasse wird fieberhaft nach dem Dieb gefahndet, aber statt mit der Wahrheit herauszurücken, greift Alexander zu einer Notlüge. Gruber, ein unliebsamer Klassenkamerad, deckt Alexander und nutzt dessen Abhängigkeit für seine Zwecke. Geschickt lenkt er den Verdacht auf die Parallelklasse und tritt eine Hetzkampagne los. Alexander verstrickt sich in ein Lügengespinst und entfernt sich immer weiter von Maulwurf und seinen Freunden, während Gruber die beiden Klassen hinterhältig gegeneinander ausspielt.
Der Film startet am 8.Januar 2009 in den deutschen Kinos.
Handlung
1931 in Bayern
Alexander (Markus Krojer ) geht in die siebte Klasse, ist verliebt in seine Schulkameradin Lotte (Zoë Mannhardt ) und träumt vom Gewinn des alljährlichen Malwettbewerbs. Zu dem Thema Der Beruf meines Vaters entwirft Alexander ein Bild, dass seinen Vater als Seemann zeigt.
Freunde
Seine Freizeit verbringt der Junge mit seinen Freunden Maulwurf (Dominik Nowak), einem Erfinder, sowie Lotte, Heihei (Samuel Cakan ), Knockout (Ferdinand Hofer ) und den Zwillingen Hugo (Thomas Wittmann ) und Heini (Thomas Wittmann ). Während sie in einer verlassenen Stahlhütte im Dienste der Wissenschaft ein neues Projekt testen, werden sie von Erwachsenen überrascht. Die Kinder flüchten in Maulwurfs Geheimlabor, wo er ihnen seine neueste Erfindung, die Perlmutterfarbe, präsentiert: eine weiße Flüssigkeit, die, wenn sie erst einmal auf Papier getrocknet ist, in allen Farben des Regenbogens glänzt und schillert. Mithilfe dieser Farbe erhofft sich Maulwurf den Sieg beim Malwettbewerb.
Die Farbe und das Buch
Am nächsten Tag in der Schule landet das Fläschchen mit der wertvollen Farbe durch ungünstige Umstände in der Tasche von Aexander, ohne das es jemand bemerkt.
Währenddessen leiht sich Alexander von B-Karli (Paul Maria Beck ) aus der verfeindeten Nachbarklasse ein wertvolles Buch aus, aus dem er für sein Bild abzeichnen möchte. Als Alexander zu Hause die Arbeit an dem Bild fortsetzen will, findet er die Perlmutterfarbe in seiner Tasche und probiert sie aus. Durch ein Mißgeschick fällt die Flasche um und ergießt ihren Inhalt auf das wertvolle Buch. In Panik wirft Alexander das ruinierte Buch ins Herdfeuer.
Gruber
In der Auslage der Buchhandlung der merkwürdigen Frau Kerkenreuth (Adele Neuhauser) entdeckt Alexander eine Ausgabe des verbrannten Buches, doch sein Erspartes reicht nicht aus, um es zu kaufen.
Die Älteren in der Klasse um Gruber (Benedikt Hösl ) verteidigen Alexander in der Schule vor dem aufgebrachten B-Karli, der sein Buch zurückfordert. Als Maulwurf bemerkt, dass seine Farbe verschwunden ist, beschuldigen alle B-Karli als Dieb. Und wie durch einen Zufall findet sich ein Stück Papier mit der Farbe in seiner Tasche, von Gruber dorthin geschmuggelt. Gruber weiß um Alexanders Geheimnis und erpresst ihn fortan. Der Krieg zwischen A und B-Klasse ist besiegelt.
Die Wahrheit
Währenddessen hat Gruber herausgefunden, dass das Schiff von Alexanders Vater schon vor zehn Jahren gesunken ist und die Geschichten seiner Mutter nicht stimmen können. Als er seine Mutter damit konfrontiert gesteht sie ihm, dass sein Vater sie schon früh verlassen hat und ihn mit der Geschichte von der Seefahrt nur schützen wollte.
Ein Geständnis
Bei der Preisverleihung des Wettbewerbs gewinnt Alexander den ersten Preis,den er jedoch ablehnt. Er gesteht vor der versammelten Menge den Verlust des Buches, das Vorhandensein der Perlmutterfarbe und die Machenschaften um B-Karli und Gruber. Daraufhin gesteht Maulwurf, dass er die Farbe nicht selbst erfunden hat, sondern von Frau Kerkenreuth gekauft hat. Auch mit seiner Mutter versöhnt sich Alexander letztlich.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Filmkritik auf kulthit.de
Presseschau zum Film auf film-zeit.de
Rezension von Julian Reischl unter moviemaze.de
Linksammlung unter filmz.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (23) und Videos (1) zu Die Perlmutterfarbe
Cast & Crew
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Marcus H. Rosenmüller
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Markus Krojer
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Dominik Nowak
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Zoë Mannhardt
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Benedikt Hösl
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Thomas Wittmann
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Ferdinand Hofer
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Regie
Schauspieler
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Paul Beck
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Viola von der Burg
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Adele Neuhauser
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Johannes Silberschneider
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Sigi Zimmerschied
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Johannes Herrschmann
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Josef Hader
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Gustav-Peter Wöhler
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Brigitte Hobmeier
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Moritz Wirsching
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Christoph Doering
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Gerd Lohmeyer
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Christian Lerch
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Marcus H. Rosenmüller
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 1930er Jahre
- Ort
- Schule
- Handlung
- Buch, Buchhandlung, Dieb, Erfinder, Erfindung, Erwachsenwerden, Freundschaft, Klassenzimmer, Liebe, Lüge, Roman, Schulfreund, Verlieben, Wahrheit
- Stimmung
- Berührend, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Perlmutterfarbe
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Links zum Film Die Perlmutterfarbe
- Die Perlmutterfarbe: critic.de













Kritiken (1) — Film: Die Perlmutterfarbe
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDer Autor Rosenmüller scheint talentierter zu sein als der Regisseur; die Dialoge sind meist lebensnah und originell, während Regieeinfälle und Auflösung manchmal ein wenig zu hektisch, zu verspielt sind: Gern wird herangezoomt, die Kamera bewegt sich schnell, statt einfach mal ein Bild, ein Gesicht stehen zu lassen - was der nostalgische Look des Films eigentlich nahe legt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (5) — Film: Die Perlmutterfarbe
Kommentar schreibenpatcharisma 2012/03/24 19:58:58
Kommentar löschenUnglaublich schräge Winter-Parabel voller irrlichten Minoren-Skurilitäten, die an die tschechischen Kinderfilme der 70er einer Vera Plivova-Simkova erinnern - mit etwas Familienspuk, Banden- und Gewaltgemeinheiten und Daniel Düsentrieb-ähnlichen Kabinetteinlagen. Sehr atmosphärisch alles, wundervoll ausgestattet, mit toller Musik versetzt und top gespielt von den süssen Kindern.
Ist nun alles gut? Nicht ganz! Denn das Drehbuch wirkte für mich ziemlich verfahren und verzettelt und verliert immer wieder den roten Faden, um die doch recht komplexe Geschichte zusammenzuhalten. Und der ur-bauwarische Dialekt macht es einem auch nicht gerade leicht, hier zu folgen. Aber allemal sehenswert isses schon...
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pellekraut007 2010/07/27 20:39:11
Kommentar löschenAch, grunz, es is doch immer das selbe mit diesen deutschen Filmchen: sie kommen ganz nett in Schwung und verlieren sich ruckzuck im verwirrenden, saublöden Allerlei. Die zufällig verschwunden Farbe, das geklaute Buch, die Bande mit faschistoiden Zügen... Herrschaft, das ist doch alles so überflüssig, wie ein bayerischer Kropf! Eine simple Geschichte mit diesen allesamt hervorragenden Schauspielern hätte doch genügt. Hader, Zimmerschied und Co. die hätten doch was darzustellen gehabt! Aber nein. Herumdümpelnd in Traumeinlagen und verwirrenden Erzählsträngen, happelt die Perlmutterfarbe ins Nichts! Wo is die Fernbedienung! Kruzefix! Der Rosenmüller kann doch erzählen, greift aber immer nach irgendeinem herbeigezogenen Unsinn: Radiosender auf einer Bergspitze (argh!), eine selbstgepanschte Farbe mit Zauberkraft oder eine Buchhändlerin wie bei Harry Potter (uäh!). Dabei wird das Wesentliche angerissen und leichtfertig verworfen: Armut, der verlorene Vater, Kinderfreundschaften, erste Liebe, Nachkriegszeit... des hätt' doch g'langt füa a guade G'schicht! Aber, as G'schicht'n erzähl'n lernt ma ned auf'd Schui! Des muasst leb'm! Die echten Abenteuer liegen im Alltäglichen... man muss sie nur entdecken... indem man den Standpunkt ändert. Herrgottsakrament und Grunz!
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*frenzy_punk<3 2010/07/27 22:09:24
Antwort löschenhättest du gleich auf mich gehört .. hättest du gewusst dass das schund ist :D
*frenzy_punk<3 2010/07/21 14:22:41
Kommentar löschenehrlich wehrt am längsten. markus krojers charakter alexander verstrickt sich immer mehr durch kleine lügen in ein netz von ungerechtigkeit, hass und bandenkriegen. viel zu lachen gab es in "die perlmutterfarbe" nicht, der zuschauer rauft sich eher die haare wegen der aktivitäten, die den schülern so einfallen, um ihre mitschüler zu schickanieren. zwar sind kleine stellen witzig gestaltet, die handlung war dagegen schleppend. zwischen langen flauten und kleinen aktivitäten gab es eben auch ein paar winzige spannungsmomente zum schluss heraus, wobei das ende sehr absehbar ist. die darsteller haben für ihr alter schon richtig talent bewiesen und auch die kameraeinstellungen waren sehr lobenswert. die stimmung ist eher düster und trist gehalten, was den komikeffekt auch noch etwas dämpft. an sich ein schöner, moralischer film, dennoch ein wenig zu lasch umgesetzt.
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GunSpeed 2009/09/16 11:36:46
Kommentar löschenFür nen deutschen Film ganz ordentlich - insgesamt jedoch nicht überzeugend... und gegen Ende völlig verwirrend. So stirbt leider auf den letzten Metern die Botschaft des Films!
Herrlich in dem Film die Kamera, die jungen Schauspieler, die Kulissen, der Soundtrack - und dann gerät der Film am Schluss so ins schludern! Jedoch empfehle ich jedem den Film zu guggn - Rosenmüller hat Talent - ganz klar hier zu erkennen.
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Thomas479 2009/01/14 23:46:48
Kommentar löschenMal ein ganz anderer Film - Rosenmüller eben.
Man wird versetzt in das Bayern der 30-er Jahre, incl. Dialekt.
Die Kulissen des Films ist sehr gelungen, was wiederum der Stimmung des Films zugute kommt. Die Dialoge sind sensationell, auch wenn man als Nicht-Bayer nicht jedes Wort versteht.
Die Geschichte wird Schritt für Schritt erzählt, mal in schnelleren, mal in langsameren Einstellungen. Überhaupt ist der Film mit Liebe zum Detail entstanden. Das Ganze könnte man altmodisch nennen. Doch damit würde diesem kleinen Film unrecht getan. Beim Finale musste ich einfach schmunzeln. Es ist schön, das es noch den Mut zu solchen Produktionen gibt.
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