Die Qual der Wahl - Kritik

US 2012 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.10.2012

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Kritiken (22) — Film: Die Qual der Wahl

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Zahnlose Politklamotte, die sich an mögliche satirische Spitzen mit der Kneifzange nicht rantraut. Ferrell macht besonders als beratungsresistentes Arschloch eine gute Figur, während Galifianakis im Süßer-Doofi-Modus erneut schwer zu ertragen ist. Unfaßbar auf jeden Fall, wie sagenhaft häßlich dieser Film aussieht; kaum kaschierter Videolook trifft auf ein völlig danebengegangenes Color Grading aus dem Horror-Tuschkasten. Ätzend.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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6.0Ganz gut

Hinter seiner brachialen Komik verbirgt sich, man mag es kaum glauben, durchaus eine Botschaft mit einem spöttischen Kern. „Die Qual der Wahl“ zeigt nicht nur der Politik, ganz egal ob Demokrat oder Republikaner, den Stinkefinger, sondern streckt der modernen Wirtschaft auch noch mit voller Wonne den blanken Hintern zu. Das Thema Outsourcing gehört zum Themenkatalog des Films. Das wird wenig innovativ genutzt, ändert aber nichts an der klaren Aussage des Films, die durchaus antikapitalistisch ausfällt. Der große Revoluzzer ist „Die Qual der Wahl“ dabei nicht, aber wenn Wirtschaftsbosse (ulkig: Dan Aykroyd und John Lithgow) durch den Kakao gezogen und als eiskalte, raffgierige Unsympathen dargestellt werden, dann tut das der Proletarierseele einfach gut. „Die Qual der Wahl“ möchte sich als eine Art komödiantische Rache am Modern Business verstehen. Letztlich ist es aber auch nur eine von vielen Komödien, die durchaus hätte schlechter sein können, aber dennoch weit entfernt davon ist ein großer Wurf zu sein. Es ist einfach grober Klamauk mit einer leichten, satirischen Hülle. Hätte Jay Roach diese Faktoren vertauscht, vielleicht wäre ein Film entstanden, der mit richtigem Biss auf Politik und Wirtschaft losgegangen wäre. Ob dies mit Will Ferrell und Zach Galifinakis möglich gewesen wäre, steht wiederum auf einem anderen Blatt Papier.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Gute Ansätze ersticken in Klamauk in Jay Roachs Politsatire die sich leider mehr in überkandidelten Slapstick-Szenen ergeht, als im Wahljahr dort hinzugehen wo es wirklich wehtut. Was schade ist, denn Galafiankis und Ferrell sind beide sympathisch und zwischendurch blitzen auch immer wieder gelungene Seitenhiebe auf und die Grundidee sich Big Player wie die Koch Bros. vorzunehmen ist auch ehrenwert genug.

Leider sind die Figuren insgesamt zu überzogen, die Vorfälle zu überkandidelt und verlieren damit ihren politischen Biss. So nett die Idee eines Babys ist das versehentlich statt geküsst geschlagen wird, etwas weniger laut und cartoony hätte dem Film gut getan. Denn überraschenderweise schaffen es Galafianakis mit seinem naivem Charme und Ferrell als abgebrühter Profi der sein Gewissen entdeckt durchaus emotionale Momente zu spielen - leider unterstützt die Story und Inszenierung sie dabei nicht und so wirkt Ferrells Wandlung konstruiert und der Film lässt die Chancen den Wahlkampfzirkus wirklich zu analysieren ungenutzt. Was in Recount, Game Change, Wag the Dog oder dem immer noch großartigen Bob Roberts gelang und politisch relevant wurde, bleibt hier trotz gelungener und komischer Momente nur Gehampel von Figuren die nie die Tiefe bekommen, die ihre Darsteller leisten könnten.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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5.0Geht so

Schade, ZU viele Fäkal- und Sexwitze verderben eine insgesamt gelungene Komödie, die vielleicht ein wenig zu vorhersehbar ist

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hrxuuuu

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Ich denke, jede Komödie ist vorhersehbar.


kobbi88

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nunja, natürlich sind Komödien im Grunde alle vorhersehbar. Aber dann gibt es die, die erst nach einiger Zeit vorhersehbar sind, und die, die nach einer viertel Stunde eigentlich vom Grundablauf alles preisgegeben haben. Und dieser FIlm gehört für mich eher zur zweiten Kategorie.
Wie diese "Vorhersehung" dann ausgefüllt wird, das ist dann wahrscheinlich die große Kunst einer Komödie. Mir hätte es einfach besser gefallen, wenn nicht ganz so viele Fäkalwitze gemacht worden wären, denn, in den Phasen, wo sie NICHT da sind, da ist der Film echt ne tolle Komödie, die auch sehr kritisch daherkommt (ich denke an die Szenen mit Aykroyd und Lithgow, einfach toll).

Aber wie schon gesagt, die Zoten (Beispiel: erstes Treffen von Marty mit sienem Bruder) machen für mich den Film teilweise echt kaputt.


Bandrix: City of Cinema

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6.5Ganz gut

Gesneaked.
Keine Frage, „Die Qual der Wahl“ ist mit seiner Darstellung des amerikanischen Wahlkampfes gar nicht mal so weit von der Wahrheit entfernt.
Mit Will Ferrell und Zach Galifianakis haben sich auch zwei Vollblutkomiker gefunden, die in ihre Rollen passen, wie die Faust aufs Auge. Allerdings bieten diese auch wenig neues.
Ferrell ist mal wieder das Arschloch, der fiese Tricks anwendet und Galifianakis der Trottel, der in allem nur das Gute sieht und sonst eher introvertiert erscheint.
So weit, so bekannt.
Der Storyverlauf ist auch von A bis Z vorhersehbar, allerdings sitzen manche Gags wirklich ausgezeichnet. Immer dann, wenn sich der Film dem Wahlkampf widmet, darf gelacht werden und das nicht zu knapp.
Zwischendrin ist dann wieder Leerlauf angesagt, denn wie schon gesagt, originelle Figuren gehen anders.
Ein weiteres (kleines) Problem ist, dass „Die Qual der Wahl“ trotz seines Anspruches, die idiotischen Mechanismen des US- Wahlkampfs offenzulegen und schlussendlich zu torpedieren, nicht gänzlich ausgereift und zahnlos erscheint.
Um wirklich böse Satire zu sein, fehlt dem Film hin und wieder der rechte Biss, galliger, schwarzer Humor und auch Mut.
Am Ende löst sich dann eben doch alles in Wohlgefallen aus.
So kann „Die Qual der Wahl“ von seiner Qualität niemals an Werke wie „Wag the Dog“ heranreichen, als Komödie mit satirischen Elementen jedoch zumindest unterhalten.

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Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

Die Qual der Wahl ist grandiose Unterhaltung, die mit erfrischender Schärfe und für die USA rarer sexueller Explizität die unselige Verbrämung von ökonomischen Interessen und politischer Inszenierung benennt. [...] Erfrischend.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Es fällt schwer, sich über die vielen Albernheiten zu ärgern - auch wenn man sich dazu vielleicht zwingen möchte. Dafür sitzt der Satire-Stachel zu tief. 'Die Qual der Wahl' bietet beste Polit-Aufklärung im übelsten Trash-Stil.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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6.5Ganz gut

Cam Bradys Slogan lautet: „America! Jesus! Freedom!“ Das muss reichen: Politisch wird es nicht tiefgründiger, was man als zu oberflächliche Satire oder doch als tiefgreifende Realsatire sehen kann.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Wie auch Regisseur Jay Roach (Austin Powers) kennen sich die beiden (Zach Galifianakis und Will Ferrell) mit massenwirksamer Komödie genauso gut aus wie mit boshafter Satire, und so schwingt Die Qual der Wahl munter bis unkontrolliert zwischen beidem hin und her. [...] Das Absurde ist, wie realistisch diese Geschichte trotz all der überzogenen Komik wirkt.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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6.0Ganz gut

'Die Qual der Wahl' ist ein plumper, zotiger Film, der mit einer unmissverständlichen Botschaft die Machenschaften im amerikanischen Wahlkampf anprangert. Kein Muss, aber doch ganz gute Unterhaltung.

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.0Geht so

"Because Filipino Tilt-a-Whirl operators are this nation's backbone!"

Es wird wieder gewählt in den USA und wie immer veranstalten die Kandidaten ein Spektakel sondergleichen, um die Stimmen der Wähler für sich zu gewinnen. Wohl in keinem anderen Land der Welt wird aus einer politischen Wahl so ein überdimensioniertes Spektakel gemacht, wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf Mitgliederversammlungen werden prominente Unterstützer aus der Musik- und Filmszene als Redner geladen, angesagte Bands rocken die Wahlveranstaltungen und tonnenweise Feuerwerkskörper werden in die Luft gejagt. Ebenso spektakulär wie der Wahlkampf sind auch die Versprechen, die die Politiker im Falle ihrer Wahl erfüllen wollen. Den Vogel in diesem Wahljahr hat wohl der republikanische Kandidat Newt Gingrich abgeschossen, der erklärte, dass er im Falle eines Wahlsieges plane, bis 2020 eine Basis auf dem Mond errichten zu lassen. Allein solche Aussagen sind doch schon reine Realsatire und bieten genügend Stoff für eine gelungene Komödie. Umso bedauerlicher ist es da, dass die neue Polit-Komödie „Die Qual der Wahl“ von Jay Roach („Austin Powers“) solche Steilvorlagen größtenteils unbeachtet lässt und stattdessen eher auf Zoten und Klamauk zurückgreift, um das Publikum bei Laune zu halten. So wird aus einem Gipfeltreffen der Comedy-Schwergewichte Will Ferrell („Die etwas anderen Cops“) und Zach Galifianakis („Hangover“) statt einer bissigen Polit-Satire leider nicht mehr als eine laue Sketch-Parade.

Der Abgeordnete Cam Brady (Will Ferrell) ist North Carolinas bester Mann. Trotz unzähliger Patzer und peinlicher Pannen gewinnt Brady die Wahlen immer haushoch, denn Cam Brady ist der einzige Kandidat in seinem Wahlkreis. Doch das wollen die beiden Motch-Brüder (Dan Aykroyd & John Lithgow) jetzt ändern. Diese schwerreichen Industrie-Giganten planen, einen Teil North Carolinas an China zu verkaufen und so kräftig bei den Produktions- und den Importkosten zu sparen. Zu diesem Zweck finanzieren sie den Wahlkampf des bisher unbekannten Politikers Marty Huggins (Zach Galifianakis), der sich unwissend der Ziele seiner Geldgeber von nun an ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem politischen Widersacher leistet…

„Die Qual der Wahl“ funktioniert immer dann am besten, wenn im Film das aktuelle Polit-Geschehen in den USA karikiert wird. So erinnert Kandidat Marty Huggins flotter Slogan „It’s a mess“ nicht von ungefähr an den eingängigen Baumeister-Bob Spruch „Yes, we can“, mit dem Obama im Wahlkampfjahr 2008 die Massen für sich einnahm. Herrlich abgedreht sind natürlich auch die Wahlkampf-Videos, die eindeutig zu den Highlights des Filmes gehören und dabei den Werbespots der realen Vorbilder in nichts nachstehen. Denn populistische Reden, Verleumdungen und übertriebenes Pathos gehören ja nicht nur in „Die Qual der Wahl“ zum guten Ton im Wahlkampf. Schließlich beginnt der Film ja nicht umsonst mit dem legendären Ross Perot-Zitat: „Im Krieg gibt es Regeln, im Schlammcatchen gibt es Regeln - in der Politik gibt es keine Regeln.“ Wenn Jay Roach seine Kandidaten dann auch noch zu von Industriemoguln gelenkten Marionetten degradiert, möchte man am liebsten gar nicht wissen, wie nahe er der Wahrheit damit kommt.

Leider bilden solche bitterbösen Seitenhiebe gegen das amerikanische Polit-System eher die Ausnahme, denn zumeist beschränkt sich „Die Qual der Wahl“ auf harmlosen Klamauk und niveaulose Zoten. Doch inmitten der halbgaren Gags haben sich auch einige echte Brüller versteckt, so zum Beispiel Will Ferrells wuchtige Baby-Punch-Einlage inklusive beeindruckender Super-Zeitlupe. Leider nimmt die Gagdichte mit zunehmender Spielzeit immer mehr ab und so plätschert der Film im letzten Drittel dem alles entscheidendem Wahltag entgegen. Wenn wenigstens das große Finale noch einmal kräftig an Fahrt aufnehmen würde, könnte man über vorangegangene Schwächen vielleicht hinwegsehen, doch stattdessen bekommt man ein Weichspüler-Ende geboten, das so gar nicht zu der Grundstimmung des restlichen Films passen will. Denn wenn der richtige Politiker siegt und die profitgierigen Großkapitalisten ihre gerechte Strafe bekommen, hat das mit der Realität rein gar nichts mehr zu tun.

Fazit: Schade, das war nichts! Da können sich Will Ferrell und Zach Galifianakis noch so ins Zeug legen, doch ein ideenloses Drehbuch können selbst diese beiden Comedy-Größen nicht aufwiegen. Mit etwas mehr politischem Biss und weniger Klamauk hatte aus „Die Qual der Wahl“ ein richtig guter Film werden können. So allerdings geht diese Komödie im diesjährigen Comedy-Einerlei gnadenlos unter.

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jollyroger

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Sehr schön geschrieben - jetzt hab ich auch keine große Lust mehr auf den Film.


Edward Nigma

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Vielen Dank :) Für nen bierseligen DVD-Abend mit Freunden sollte er aber dennoch seinen Zweck erfüllen


Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Was kann schon schief gehen wenn Jay Roach die US-Politik gemeinsam mit Will Ferrell und Zach Galifianakis durch den Kakao zieht? Eigentlich nicht viel und tatsächlich ist Die Qual der Wahl mit seiner wilden Mischung aus Brachialhumor und überlegter Parodie ein unglaublich unterhaltsamer Film geworden mit zwei großartigen Komödianten in bester Spiellaune. Lediglich im letzten Viertel kann der Film sein Tempo und die Gagdichte nicht mehr ganz halten, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Denn Die Qual der Wahl macht verdammt viel Spaß und wer auf der Suche nach einer unterhaltsamen Komödie ist, kann mit dem Film eigentlich nicht viel falsch machen.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Zwei mäßige Sitcom-Writer wollen mit Will Ferrell eine freche Polit-Satire drehen? Eine Schnapsidee. „Die Qual der Wahl“ ist eine dümmliche Sketch-Ansammlung, Wegwerf-Material, das wohl selbst für „Eastbound and Down“-Maßstäbe zu platt war. Wer eine intelligente Überspitzung des Obama-Romney-Wahlkampfes erwartet, wird gnadenlos enttäuscht. Die Schreiber Chris Henchy und Shawn Harwell lassen Ferrell und den komplett unterforderten Zach Galifianakis mithilfe kindischer Schimpfworte Witzchen reißen. Damit die zahlreichen Fehlzünder dem Publikum nicht zu oft ins Auge stechen, wird die Flop-Parade mit einer Endlos-Schimpftirade unterfüttert. Regel: Ein schwacher Gag wird mit einer auslaufenden Körperöffnung plus ‚Deine Mutter ist fett wie Oprah’-Kalauern kombiniert. Ziemlich arm. Und wer die amerikanische Wahlkampfmaschine durch den Kakao ziehen will, dabei auch die dümmliche Wählerschaft beschimpft, darf am Ende nicht den Schwanz einziehen. Wer ständig überzeichnet, krakeelt und Babys eins in die Fresse haut, sollte bis zum Abspann konsequent sein. Als bestes Beispiel dient hier die überdrehte Polit-Satire „Four Lions“ aus Großbritannien, bei der beileibe nicht alles gelingt, aber dank der schnurgeraden Erzählweise wenigstens ein roter Faden erkennbar ist. Ganz im Gegensatz zum neuesten Ferrell-Flop: Was das Autoren-Duo und Regisseur Jay Roach am Ende abliefern ist ein bescheuertes, verlogenes und anbiederndes Schmierentheater, eine regelrechte Unverschämtheit.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Würde ein Republikaner diesen Film genauso genießen wie es ein Demokrat tun würde? Vielleicht. [...] Warum sind Huggins und Brady eigentlich Republikaner? Ich verrate es euch: Weil Hollywood von lauter reichen Liberalen beherrscht wird, hm?

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.0Ganz gut

Die Witze sind nicht besonders tiefsinnig und hinterlassen keinen wirklichen Schaden am politischen System. Die unnachahmliche Art von Ferrell und Galifianakis macht den Film dann aber doch sehenswert.

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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune

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6.0Ganz gut

Nein, Die Qual der Wahl ist kein perfekter Film [...]. Aber: Neben dem R-Rating-Ulk, den wir von jedem Film mit Will Ferrell erwarten, gibt es einige Andeutungen, durch die Ferrell und Konsorten die Absurdität der politischen Wahlen herausstellen.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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6.0Ganz gut

Schonungslos, rowdyhaft und dreckig - Die Qual der Wahl nimmt den traurigen Ist-Zustand der amerikanischen Politik voller Schadenfreude auf die Schippe. Der zynische und witzige Film trifft häufiger ins Schwarze, als dass er das Ziel verfehlt.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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5.0Geht so

Roach gibt Ferrell zu wenig Raum, um sich in Die Qual der Wahl wirklich entfalten zu können [...]. Die größten Lacher resultieren aus den abgefahrenen Ideen und daraus, zu sehen, wie weit die Drehbuchautoren wirklich gehen.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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5.0Geht so

Man wird das Gefühl nicht los, dass Die Qual der Wahl eine Chance vertan hat. Der Film könnte mehr Tempo besitzen, smarter und ausgereifter sein, gerade wenn man bedenkt, dass Jay Roach schon Werke wie Recount und Game Change schuf.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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Die Qual der Wahl ist schwach, witzlos und plump [...]. Ist es wirklich schon zu spät, die Rolle des Huggins neu zu besetzen?

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Mary Pols: TIME Magazine Mary Pols: TIME Magazine

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4.0Uninteressant

Witzig und anstößig? Die Qual der Wahl muss einfach ein Will-Ferrell-Film sein. Aber die Witze flachen am Ende etwas ab - insbesondere die über den unmännlichen Republikaner, der Ferrells (an John Edwards erinnernden) Charakter herausfordert.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

Das Beste an Die Qual der Wahl ist vielleicht, dass er die anderen Akteure im politischen Prozess eben nicht außen vor lässt: die Wähler.

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Kommentare (67) — Film: Die Qual der Wahl


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Mandrakus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn die Tränen kommen beim lachen, dann muß da wohl jemand was richtig gemacht haben. Geiler Film - nix neues, aber erwartet das ernsthaft jemand? Hoffe ich mal nicht :D

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie erwartet gab es wieder Blödsinn vom feinsten. Will Ferrell spielt wie gewohnt an der Grenze des guten Geschmacks und das aber überzeugend. Einige Gags fand ich zum brüllen komisch und davon gabs ne Menge....ich sag nur das arme Baby. Das eigentliche Highlight war aber Zach Galifianakis den ich dank seiner herrlich blöden symphatischen Art gleich in mein Herz geschlossen habe. Die Story ist auch gar nicht so blöde wie sie zu erst scheint. Da es ja Politmarionetten die von den Reichen und Mächtigen gesteuert werden zu genüge gibt.
Wer also mit dem gewohnten Quatsch von Ferrell seinen Spaß hatte wird auch hier auf seine Kosten kommen!

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LivingDead

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Bewertung6.0Ganz gut

Hat man sich auf den Humor von Will Ferrel und seinen Filmen eingeschossen, denen sich auch dieser Film vollkommen hingibt, dann erwartet einen hier eine, in ihren besten Momenten, wahnwitzige Politkomödie, die mit vielen Zoten und derben Witzchen das amerikanische Politsystem, vor allem in Bezug auf die Wahlen, auseinander nimmt. Manchmal mag dies aus der deutschen Sicht etwas zu überzogen vorkommen, agieren die deutschen Politiker im Wahlkampf doch vergleichsweise einschläfernd, scheint der Film doch in seiner Überzogenheit einige Punkte aufzugreifen, die in ihrer Wurzel durchaus der Wahrheit entsprechen. Nichtsdestotrotz sollte man hier keinen ernsthaften Politfilm erwarten. Als typische Ferrel-Komödie, welche mit Zach Galifianakis auch einen ebenbürtigen Gegenpol erfährt, taugt der Film jedoch allemal. Das hollywoodeske Gutmenschen-Ende ist dann jedoch zweifelsohne ein großer Schwachpunkt.

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DKennyK

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Bewertung7.0Sehenswert

THE CAMPAIGN springt immer wieder zwischen bissigen Humor und gefälliger Familienkomödie hin und her und schafft es (für mich), diese beiden Pole gut miteinander zu verbinden.
Immer, wenn der eigentliche Plot sich in epigonalen Erzählstrukturen zu verlieren scheint, wird durch so manch (wirklich lustigen) Gag der Film immer wieder mit kleinen Höhepunkten angereichert, die ihn im Ganzen zu einer runden Sache machen. Auch Galifianakis gefällt hier mal wieder als überaus sympathischer Schauspieler.

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Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Komödie mit einigen geschickt platzierten Seitenhieben. Ich fand allerdings, dass in den Szenen in denen Ferrell mit Glafianakis zusammen zu sehen war, das ganze zu sehr ausgebremst wurde. Da war der Humor nicht wirklich zündend und geriet schnell in Klamauk (ich sag nur Trahs-Talk). Beide für sich haben dagegen für viele Lacher gesorgt. Ferrel z.B. bei den Schlangenanbetern und Galifianakis mit seiner Familie. Ich will nicht behaupten, die beiden würden nicht miteinander harmonieren, doch als ich damals den Trailer gesehen habe, hatte ich mir von dem eigentlichen Schlagabtausch etwas mehr versprochen

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cronic

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Bewertung7.0Sehenswert

The Campaign 7/10

Solide, witzige Sache. Zach und Ferrell passen gut zusammen, durchgehend bekannte Gesuchter dabei. Performance von Zach ist sehr witzig aber halt auch nur im Original. Ende neigt zum Klischeehaften

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maxx777

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Bewertung6.0Ganz gut

Satirischer Humor irgendwo zwischen schwarz und dämlich, sympatische Hauptdarsteller und der US Wahlkampf als Kulisse. Gute Zutaten für ein film der bissig und sozialkritisch sein will. Qual der Wahl ist so ein typischer Film der stark anfängt, seinen platten Humor kompromisslos durchzieht, und dann in ein unpassendes "Good-Feel" Ende mündet. Wenn man schon zeigt wie Babies und Hunde geschlagen und Waschbären im Giftrausch roh verspeist werden, sollte man auch Mut zu einem "knackigerem" Ende haben.

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JoJoKa

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Hauptgrund für mich den Film zu schauen war die Besetzung des Zach Galifianakis in einer scheinbar sehr passenden Rolle für ihn. Die Rolle und dessen Schauspiel dazu ist letztendlich auch das, was am meisten an diesem Film Spaß macht. Will Ferrell als dessen Gegenspieler im Film, macht seinen Job jedoch auch sehr manierlich auch der Cast um die Beiden herum macht seinen spielt anständig besonders Jason Sudeikis ist hier hervorzuheben. Die Story um die beiden Wahlkampfgegner ( zwei ziemliche Vollpfosten ) ist von der Idee her ganz nett aber mir persönlich fehlt an vielen Stellen der Witz da, mir der Humor an manchen Stellen zu dämlich ist, obwohl ich sehr viel toleriere. Dem Film fehlen einfach die Szenen die einem wenigstens ansatzweise im Gedächtnis bleiben, jedoch kann man wenn man auf sowas Bock hat gerne, gerade wenn man Fan von Galifianakis ist hier mal zugreifen. Unterm Strich jedoch ein Film den man einmal guckt, ein wenig lacht und ziemlich schnell wieder vergisst.

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mj1978

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Bewertung4.5Uninteressant

paar coole momente, aber ansich eher nervig

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Alisa95

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Bewertung7.5Sehenswert

„Die Qual der Wahl“ zeigt den amerikanischen Wahlkampf von der anderen Seite, voll von hinterhältigen Intrigen, skrupellosen Investoren, die bei den Kandidaten die Fäden ziehen und verhängnisvolle Affären. Die Story ist zwar schnell erzählt, jedoch fällt das aufgrund der vielen komischen Szenen kaum auf. Zach Galifianakis, für mich persönlich der Zeus des Comedy Olymp, ist förmlich der unterbelichtete Sonderling Marty Huggins, der in Will Ferrell alias Cam Brady einen wirklich würdigen Gegenkandidaten gefunden hat.
Abzug gibt es für das Ende, das leider viel zu abrupt ist und den Zuschauer mit einigen ungeklärten Fragen zurück lässt. Was besonders schade ist, ist dass eben diese Fragen hätten geklärt werden können. Denn auf der DVD gab es im Bonusmaterial die fehlenden Szenen, nur leider waren sie gelöscht worden. Sehr Schade, wie ich finde und daher gibt es leider nicht mehr als 7,5.

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CaptainHowdy

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Bewertung5.5Geht so

Meistens eher peinlich als lustig, hoffe Galifianakis und Ferrell gehen nicht den gleichen Weg wie Adam Sandler...

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwei der im Moment angesagtesten Komiker Hollywoods in einer Polit Satire von
"Austin Powers" Regisseur "Jay Roach" denen Schauspielgrößen wie
John Lithgow, Brian Cox oder Dan Aykroyd zur Seite stehen,
und trotzdem will der Film nicht über die komplette Laufzeit punkten.
Was aber weniger an den beiden Hauptdarstellern Will Ferrell und Zach Galifianakis
liegt,
die in gewohnt routinierter Weise ihr typisches (und lustiges) Comedy Programm runter spulen dabei aber (fast) immer komisch und oder sympathisch sind.
Der Schwachpunkt des Films ist das Drehbuch dass sich zwar auf der einen Seite nicht zu Schade ist deftige Gags unter der Gürtellinie zu servieren,
auf der anderen Seite aber (ganz besonders zum Ende hin) zur netten Komödie von nebenan mutiert in der alles ganz genauso abläuft wie man es schon x mal gesehen hat.
Es ist schade dass der Film im laufe der Spielzeit immer mehr seinen Biss verliert
und es so leider verpaßt eine bis zum Ende hin gute und böse Polit Satire zu sein.
Genug gute Ansätze gibt es auf jeden Fall
(auch wenn nun wirklich nicht alle Gags zünden), und auch den beiden untypischen
Abgeordneten/Kandidaten beim Wahlkampf zuzusehen der immer schmutzigere Züge annimmt ist durchaus komisch, aber eben nur mit abstrichen da der Film einfach zu unentschlossen ist und es dann doch wieder allen recht machen möchte!

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BlueEyedDevil80

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Bewertung6.5Ganz gut

Kurzweilige Komödie, die gegen Ende leicht an Fahrt verliert.

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patrick.rohrer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Musste bei diesem Film herzhaft lachen über die Story und die Darsteller !!!!
Zach Galifianakis und Will Ferrell sind einfach zum schiessen, jeder Gag sitzt perfekt.
Wirklich grossartige Besetzung, die sich sehen lassen kann.
Für mich war er aber ein bisschen zu kurz geraten, hätte noch 20-30 Minuten länger gehen können.

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FordFairlane

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Der Film ging viel zu kurz und hielt sich in sachen Humor etwas zurück. hätte ruhig derber sein können.


Co-Pilot

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Bewertung5.5Geht so

Die Qual der Wahl ist ein amüsanter Verschnitt des US_Wahlk(r)ampfes.
Eigentlich war genug Potential für einen deutlich besseren Film vorhanden; leider hat man will Farrel als Hauptactor auserkoren, was wie immer gleichbedeutend mit Witzen über Gliedmaßen, Fortpflanzung, Busen und anderem Crap ist :(
Ich fragte mich wie immer "Kann der Mann eigentlich auch was anderes als immer den Vollhirni zu mimen...?"
Seine Art des Unter-der-Gürtellinie-Humor stört bei Die Qual der Wahl immens.
Ansonsten (wenn man die Grundschulwitze mal weglässt) ist es eine recht ordentliche Komödie & wer über die Antiwitze hinwegsehen kann, könnte dennoch einen ganz angenehmen Film sehen... Bonuspunkt für den KO-Punch gegen das Baby *LOL

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Die Qual der Wahl bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann die Endbewertung. Die Qual der Wahl geht mit gutem Vorsatz, guter Story & leider aber auch potentialverschenkenden 5,5 Punkten in the books.
*kann man ansehen - muss man aber nicht* 5,5

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Donnos

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Bewertung9.0Herausragend

Bin überrascht, dass der Film hier hauptsächlich mäßige Kritiken bekommen hat. War doch alles dabei, was er für ne US-Wahlkampfsatire braucht:
Geküsste Babies, Jesus, Doppelmoral, Rednecks, Floskeln ohne Programm und Amerika.
Habe selten so häufig laut aufgelacht bei Komödien in letzter Zeit. Klar gibts auch mal 5 Minuten Handlungsentwicklung und das Ende ist ausbaufähig gewesen, aber DIE QUAL DER WAHL ist (für mich) wunderbar überspitzt, kaum Potential verschenkend und damit mehr als gelungen. Sehr sehenswert, auch ohne richtig große Stars. Wer sie doch braucht: Dan Aykroyd ist am Start.
9/10.

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FordFairlane

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Der Film ist gut, nur halten sich die hinterhältigkeit der beiden etwas zurück, das trübt etwas den Gesamteindruck


mike.watchman

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Also wenn du der Meinung bist, dass die Frau des anderen zu bügeln, dies auf dem Handy aufzunehmen und dann im Fernsehen auszustrahlen nicht Hinterhältig genug ist, dann weiß ich auch nicht :D


Cayopei

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz auf Zach Galifianakis und Will Ferrell zugeschnittene Wahlkampfposse mit (für mich) hohem Unterhaltungswert. Nicht besonders 'highbrow' aber eben auch bei weitem nicht so einfach, wie man vermuten könnte. Dafür sind dann eben doch zu viele gelungene Elemente enthalten. Eine Art bodenständiges "Veep". How's my hair? Your hair is strong. Very strong. - Best hair in the state.

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benjamin.haffner.7

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Bewertung5.0Geht so

Für mich war der ganze Film einfach nur zu schwach für diese Besetzung. Will Farrell (den ich normalerweise super finde) blieb blass und zeigte wenig Biss. Zach Galifianakis war auch nur in Hangover 1 gut, wobei er in "Die Qual der Wahl" noch ganz ok war und Jay Roach als Regisseur hätte man auch durch einen unbekannteren ersetzen können. Am besten hat mir noch Dylan McDermott, von dem man lange nichts mehr gehört hat, gefallen. Die Story ist auch nicht wirklich neu. Wer eine bissige Polit-Satire möchte sollte sich lieber "Wag the Dog" oder "Mit aller Macht" anschauen.

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NYSMILY

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Zach Galifiankis fand ich auch in "Stichtag" gut :) !


Marzellus

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Bewertung5.0Geht so

Moderne, dabei aber wohl alles andere als ernst gemeinte Politik-Posse, die ab und an etwas über's Ziel hinausschießt.

(Extended Cut)

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Gretchen_Ross

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den Film sehr unterhaltsam und hab vorallem die Anti -"Ich bin stolzer Amerikaner und besser als alle anderen"- Haltung sehr genossen.
Teilweise ein paar Albernheiten zuviel und etwas zu überzogene Charaktere, aber ansonsten ein satirischer Blick auf die US-Wahlen.

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Deine Meinung zum Film Die Qual der Wahl