Die Qual der Wahl - Kritik

US 2012 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.10.2012

  • 6

    "Und wenn die Medienvertreter jetzt ihre Aufnahmegeräte ausschalten und ebenfalls ihre Augen schließen, können wir mit dem Vaterunser beginnen.

    Vaterunser,
    Vaterunser der du bist im Himmel,
    gereinigt werde dein Name,
    dein Schenkel...dein Reich...dein Reich komme,
    es soll wild geschehen,
    wie auf Erden, so im Helikopter,
    und gib uns unsere tägliche... Pizza,
    auf das wir sie gut verdauen,
    vergib uns...werfen...passen...
    vergib uns wenn wir etwas unpassendes zu jemandem sagen,
    vor allem gebenüber Frauen,
    die viel zu enge Kleider anziehen,
    da kommt ein Vorbau erst so richtig...

    wisst ihr, dass gehört nicht dazu das weiß ich auch, bitte haltet eure Köpfe weiter gesenkt

    erlass uns all unsere Schulden,
    und führe uns nicht in einen Tanzschuppen,
    denn da stehen nur einarmige Banditen, die uns verführen wollen,
    und erlöse uns von dem Bösen,
    denn dein ist ein mächtiges Schwert und ein Falke,
    in Ewigkeit und ewig und immer,
    Amen"

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    • 5

      In dem mit dem Label »politische Komödie« versehenen Film kämpfen die ungleichen Charaktere von Will Ferrell und Zach Galifianakis um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. Leider sind weder der Film noch die realen Verhältnisse, die er auf den Kopf zu stellen und so zu entlarven versucht, besonders komisch. [Jeannette Mohr]

      • Ich schaue mir normal sehr gern Filme mit Will und Zach an und kann über deren Humor sehr lachen. Auch haben mir die meisten Filme von Roach sehr gefallen.
        Diesen Film habe ich etwa bei der Hälfte ** SPOILER** genau genommen da, wo nach dem Baby nun auch ein Hund umgeboxt wird **SPOILER ENDE** ausgeschaltet, weil er mir einfach viel zu albern war. Normal kann ich über solch derben Humor lachen, aber nicht wenn er so extrem deplatziert ist und nur deswegen da ist, damit er im Film auftaucht. Für mich ist der Film für eine Satire zu doof und für eine Komödie zu albern. Zudem noch völlig vorhersehbar (habe mir den Rest der Handlung bei Wikipedia durchgelesen). Vom Humor her leider näher an "Meine Frau die Spartaner und ich" als "Austin Powers". Schade.

        • 6

          War jetzt kein Meisterwerk, aber wenn man Will Ferrell und Zach Galifianakis zu schätzen weiß, dann weiß der Film durchaus zu unterhalten.
          Von Dauer-Spaß kann nicht die Rede sein, aber ich hab doch ein paar Mal wirklich laut lachen müssen!

          1
          • 5 .5

            Naja so wirklich vom Hocker gehauen wurde ich nicht. Ansatzweise witzig, aber so wirklich zum lachen war es auch nicht.

            • 8

              Wenn die Tränen kommen beim lachen, dann muß da wohl jemand was richtig gemacht haben. Geiler Film - nix neues, aber erwartet das ernsthaft jemand? Hoffe ich mal nicht :D

              • 7

                Wie erwartet gab es wieder Blödsinn vom feinsten. Will Ferrell spielt wie gewohnt an der Grenze des guten Geschmacks und das aber überzeugend. Einige Gags fand ich zum brüllen komisch und davon gabs ne Menge....ich sag nur das arme Baby. Das eigentliche Highlight war aber Zach Galifianakis den ich dank seiner herrlich blöden symphatischen Art gleich in mein Herz geschlossen habe. Die Story ist auch gar nicht so blöde wie sie zu erst scheint. Da es ja Politmarionetten die von den Reichen und Mächtigen gesteuert werden zu genüge gibt.
                Wer also mit dem gewohnten Quatsch von Ferrell seinen Spaß hatte wird auch hier auf seine Kosten kommen!

                2
                • 6

                  Hat man sich auf den Humor von Will Ferrel und seinen Filmen eingeschossen, denen sich auch dieser Film vollkommen hingibt, dann erwartet einen hier eine, in ihren besten Momenten, wahnwitzige Politkomödie, die mit vielen Zoten und derben Witzchen das amerikanische Politsystem, vor allem in Bezug auf die Wahlen, auseinander nimmt. Manchmal mag dies aus der deutschen Sicht etwas zu überzogen vorkommen, agieren die deutschen Politiker im Wahlkampf doch vergleichsweise einschläfernd, scheint der Film doch in seiner Überzogenheit einige Punkte aufzugreifen, die in ihrer Wurzel durchaus der Wahrheit entsprechen. Nichtsdestotrotz sollte man hier keinen ernsthaften Politfilm erwarten. Als typische Ferrel-Komödie, welche mit Zach Galifianakis auch einen ebenbürtigen Gegenpol erfährt, taugt der Film jedoch allemal. Das hollywoodeske Gutmenschen-Ende ist dann jedoch zweifelsohne ein großer Schwachpunkt.

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                  • 7

                    THE CAMPAIGN springt immer wieder zwischen bissigen Humor und gefälliger Familienkomödie hin und her und schafft es (für mich), diese beiden Pole gut miteinander zu verbinden.
                    Immer, wenn der eigentliche Plot sich in epigonalen Erzählstrukturen zu verlieren scheint, wird durch so manch (wirklich lustigen) Gag der Film immer wieder mit kleinen Höhepunkten angereichert, die ihn im Ganzen zu einer runden Sache machen. Auch Galifianakis gefällt hier mal wieder als überaus sympathischer Schauspieler.

                    • 4 .5

                      Zahnlose Politklamotte, die sich an mögliche satirische Spitzen mit der Kneifzange nicht rantraut. Ferrell macht besonders als beratungsresistentes Arschloch eine gute Figur, während Galifianakis im Süßer-Doofi-Modus erneut schwer zu ertragen ist. Unfaßbar auf jeden Fall, wie sagenhaft häßlich dieser Film aussieht; kaum kaschierter Videolook trifft auf ein völlig danebengegangenes Color Grading aus dem Horror-Tuschkasten. Ätzend.

                      • 7

                        Gute Komödie mit einigen geschickt platzierten Seitenhieben. Ich fand allerdings, dass in den Szenen in denen Ferrell mit Glafianakis zusammen zu sehen war, das ganze zu sehr ausgebremst wurde. Da war der Humor nicht wirklich zündend und geriet schnell in Klamauk (ich sag nur Trahs-Talk). Beide für sich haben dagegen für viele Lacher gesorgt. Ferrel z.B. bei den Schlangenanbetern und Galifianakis mit seiner Familie. Ich will nicht behaupten, die beiden würden nicht miteinander harmonieren, doch als ich damals den Trailer gesehen habe, hatte ich mir von dem eigentlichen Schlagabtausch etwas mehr versprochen

                        • 7

                          The Campaign 7/10

                          Solide, witzige Sache. Zach und Ferrell passen gut zusammen, durchgehend bekannte Gesuchter dabei. Performance von Zach ist sehr witzig aber halt auch nur im Original. Ende neigt zum Klischeehaften

                          • 6

                            Satirischer Humor irgendwo zwischen schwarz und dämlich, sympatische Hauptdarsteller und der US Wahlkampf als Kulisse. Gute Zutaten für ein film der bissig und sozialkritisch sein will. Qual der Wahl ist so ein typischer Film der stark anfängt, seinen platten Humor kompromisslos durchzieht, und dann in ein unpassendes "Good-Feel" Ende mündet. Wenn man schon zeigt wie Babies und Hunde geschlagen und Waschbären im Giftrausch roh verspeist werden, sollte man auch Mut zu einem "knackigerem" Ende haben.

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                            • 6

                              Der Hauptgrund für mich den Film zu schauen war die Besetzung des Zach Galifianakis in einer scheinbar sehr passenden Rolle für ihn. Die Rolle und dessen Schauspiel dazu ist letztendlich auch das, was am meisten an diesem Film Spaß macht. Will Ferrell als dessen Gegenspieler im Film, macht seinen Job jedoch auch sehr manierlich auch der Cast um die Beiden herum macht seinen spielt anständig besonders Jason Sudeikis ist hier hervorzuheben. Die Story um die beiden Wahlkampfgegner ( zwei ziemliche Vollpfosten ) ist von der Idee her ganz nett aber mir persönlich fehlt an vielen Stellen der Witz da, mir der Humor an manchen Stellen zu dämlich ist, obwohl ich sehr viel toleriere. Dem Film fehlen einfach die Szenen die einem wenigstens ansatzweise im Gedächtnis bleiben, jedoch kann man wenn man auf sowas Bock hat gerne, gerade wenn man Fan von Galifianakis ist hier mal zugreifen. Unterm Strich jedoch ein Film den man einmal guckt, ein wenig lacht und ziemlich schnell wieder vergisst.

                              • 4 .5

                                paar coole momente, aber ansich eher nervig

                                • 7 .5

                                  „Die Qual der Wahl“ zeigt den amerikanischen Wahlkampf von der anderen Seite, voll von hinterhältigen Intrigen, skrupellosen Investoren, die bei den Kandidaten die Fäden ziehen und verhängnisvolle Affären. Die Story ist zwar schnell erzählt, jedoch fällt das aufgrund der vielen komischen Szenen kaum auf. Zach Galifianakis, für mich persönlich der Zeus des Comedy Olymp, ist förmlich der unterbelichtete Sonderling Marty Huggins, der in Will Ferrell alias Cam Brady einen wirklich würdigen Gegenkandidaten gefunden hat.
                                  Abzug gibt es für das Ende, das leider viel zu abrupt ist und den Zuschauer mit einigen ungeklärten Fragen zurück lässt. Was besonders schade ist, ist dass eben diese Fragen hätten geklärt werden können. Denn auf der DVD gab es im Bonusmaterial die fehlenden Szenen, nur leider waren sie gelöscht worden. Sehr Schade, wie ich finde und daher gibt es leider nicht mehr als 7,5.

                                  • 5 .5

                                    Meistens eher peinlich als lustig, hoffe Galifianakis und Ferrell gehen nicht den gleichen Weg wie Adam Sandler...

                                    • 6 .5

                                      Zwei der im Moment angesagtesten Komiker Hollywoods in einer Polit Satire von
                                      "Austin Powers" Regisseur "Jay Roach" denen Schauspielgrößen wie
                                      John Lithgow, Brian Cox oder Dan Aykroyd zur Seite stehen,
                                      und trotzdem will der Film nicht über die komplette Laufzeit punkten.
                                      Was aber weniger an den beiden Hauptdarstellern Will Ferrell und Zach Galifianakis
                                      liegt,
                                      die in gewohnt routinierter Weise ihr typisches (und lustiges) Comedy Programm runter spulen dabei aber (fast) immer komisch und oder sympathisch sind.
                                      Der Schwachpunkt des Films ist das Drehbuch dass sich zwar auf der einen Seite nicht zu Schade ist deftige Gags unter der Gürtellinie zu servieren,
                                      auf der anderen Seite aber (ganz besonders zum Ende hin) zur netten Komödie von nebenan mutiert in der alles ganz genauso abläuft wie man es schon x mal gesehen hat.
                                      Es ist schade dass der Film im laufe der Spielzeit immer mehr seinen Biss verliert
                                      und es so leider verpaßt eine bis zum Ende hin gute und böse Polit Satire zu sein.
                                      Genug gute Ansätze gibt es auf jeden Fall
                                      (auch wenn nun wirklich nicht alle Gags zünden), und auch den beiden untypischen
                                      Abgeordneten/Kandidaten beim Wahlkampf zuzusehen der immer schmutzigere Züge annimmt ist durchaus komisch, aber eben nur mit abstrichen da der Film einfach zu unentschlossen ist und es dann doch wieder allen recht machen möchte!

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                                      • 6 .5

                                        Kurzweilige Komödie, die gegen Ende leicht an Fahrt verliert.

                                        • 8

                                          Musste bei diesem Film herzhaft lachen über die Story und die Darsteller !!!!
                                          Zach Galifianakis und Will Ferrell sind einfach zum schiessen, jeder Gag sitzt perfekt.
                                          Wirklich grossartige Besetzung, die sich sehen lassen kann.
                                          Für mich war er aber ein bisschen zu kurz geraten, hätte noch 20-30 Minuten länger gehen können.

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                                          • 5 .5

                                            Die Qual der Wahl ist ein amüsanter Verschnitt des US_Wahlk(r)ampfes.
                                            Eigentlich war genug Potential für einen deutlich besseren Film vorhanden; leider hat man will Farrel als Hauptactor auserkoren, was wie immer gleichbedeutend mit Witzen über Gliedmaßen, Fortpflanzung, Busen und anderem Crap ist :(
                                            Ich fragte mich wie immer "Kann der Mann eigentlich auch was anderes als immer den Vollhirni zu mimen...?"
                                            Seine Art des Unter-der-Gürtellinie-Humor stört bei Die Qual der Wahl immens.
                                            Ansonsten (wenn man die Grundschulwitze mal weglässt) ist es eine recht ordentliche Komödie & wer über die Antiwitze hinwegsehen kann, könnte dennoch einen ganz angenehmen Film sehen... Bonuspunkt für den KO-Punch gegen das Baby *LOL

                                            Fazit:
                                            Wie jeder Movie startete auch Die Qual der Wahl bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann die Endbewertung. Die Qual der Wahl geht mit gutem Vorsatz, guter Story & leider aber auch potentialverschenkenden 5,5 Punkten in the books.
                                            *kann man ansehen - muss man aber nicht* 5,5

                                            • 9

                                              Bin überrascht, dass der Film hier hauptsächlich mäßige Kritiken bekommen hat. War doch alles dabei, was er für ne US-Wahlkampfsatire braucht:
                                              Geküsste Babies, Jesus, Doppelmoral, Rednecks, Floskeln ohne Programm und Amerika.
                                              Habe selten so häufig laut aufgelacht bei Komödien in letzter Zeit. Klar gibts auch mal 5 Minuten Handlungsentwicklung und das Ende ist ausbaufähig gewesen, aber DIE QUAL DER WAHL ist (für mich) wunderbar überspitzt, kaum Potential verschenkend und damit mehr als gelungen. Sehr sehenswert, auch ohne richtig große Stars. Wer sie doch braucht: Dan Aykroyd ist am Start.
                                              9/10.

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                                              • 7

                                                Ganz auf Zach Galifianakis und Will Ferrell zugeschnittene Wahlkampfposse mit (für mich) hohem Unterhaltungswert. Nicht besonders 'highbrow' aber eben auch bei weitem nicht so einfach, wie man vermuten könnte. Dafür sind dann eben doch zu viele gelungene Elemente enthalten. Eine Art bodenständiges "Veep". How's my hair? Your hair is strong. Very strong. - Best hair in the state.

                                                • 5

                                                  Für mich war der ganze Film einfach nur zu schwach für diese Besetzung. Will Farrell (den ich normalerweise super finde) blieb blass und zeigte wenig Biss. Zach Galifianakis war auch nur in Hangover 1 gut, wobei er in "Die Qual der Wahl" noch ganz ok war und Jay Roach als Regisseur hätte man auch durch einen unbekannteren ersetzen können. Am besten hat mir noch Dylan McDermott, von dem man lange nichts mehr gehört hat, gefallen. Die Story ist auch nicht wirklich neu. Wer eine bissige Polit-Satire möchte sollte sich lieber "Wag the Dog" oder "Mit aller Macht" anschauen.

                                                  • 5

                                                    Moderne, dabei aber wohl alles andere als ernst gemeinte Politik-Posse, die ab und an etwas über's Ziel hinausschießt.

                                                    (Extended Cut)