Die Rache des weißen Indianers
Jonathan degli orsi (1993), RU/IT Laufzeit 115 Minuten, Western, Actionfilm
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mit Franco Nero und Knifewing Segura
Der junge Siedlerjunge Jonathan Kowalski erlebt die Ermordung seiner Eltern durch goldgierige Banditen, er selbst entkommt nur, indem er sich in eine Bärenhöhle flüchtet. Auch dessen tierischer zahmer Bewohner ist Waise, weshalb Jonathan an der Seite des Bären aufwächst. Er lernt die in der Nähe lebenden Indianer kennen und wird vom Stammeshäuptling wie ein Sohn erzogen. Das weckt die Missgunst von dessen leiblichen Sohn Chatow, und Jonathan muss sich im Kampf bewähren. Er gewinnt die Liebe der Indianerin Shaya, doch die Tatsache, dass über all die Jahre die Mörder ihrer gerechten Strafe noch nicht zugeführt wurden, machen aus dem weißen Indianer einen verbitterten Mann. Als in der nahe gelegenen Stadt der wohlhabende Geschäftsmann Fred Goodwin auftaucht und im Indianerland Ölquellen vermutet, ist die Existenz der friedlichen Ureinwohner bedroht. Mit Pfeil und Bogen sagt Jonathan der schwer bewaffneten Miliz den Kampf an. Doch der Streiter für Gerechtigkeit gerät in die Gewalt seiner Feinde. Goodwin lässt ihn am Kirchturm kreuzigen.
Cast & Crew
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Franco Nero
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan
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Knifewing Segura
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Floyd Westerman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Häuptling Tawanka
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Melody Robertson
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David Hess
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Rodrigo Obregón
Schauspieler
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Clive Riche
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Bobby Rhodes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Williamson
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Marie Louise Sinclair
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brothel Madam
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Boris Khmelnitsky
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Lorenzo De Luca
- Genre
- Western, Actionfilm
Drehbuch
Filmdetails Die Rache des weißen Indianers
Trailer zum Film Die Rache des weißen Indianers
Leider haben wir noch keinen Trailer.

















Kommentare
Kommentar schreibenSkywalker_ 2012/03/07 00:52:02
Kommentar löschenErstmal muss man für dieses Werk Enzo G. Castellari und Franco Nero gehörig Respekt zollen. Das sich beide im Jahr 1993 nochmal zusammenraufen und einen Western drehen obwohl das Genre ,genau wie das italenische Kino, seine besten Zeiten schon hinter sich hat verdient einfach Anerkennung.
Der Film selber hinterließ mich etwas zwigespalten ist es aber dennoch wert gesehen zu werden.
Kamera, Regie und Schnitt sind hervorragend. Die russische Landschaft wird öfters mal in wundervollen poetischen und romantischen Bilder eingefangen und auch die zahlreichen Rückblenden, die die Vergangenheit von Kowalski beleuchten, sind ausgezeichnet in Szene gesetzt. Franco Nero selber prügelt, schießt und springt wie in seinen besten Zeiten und vermittelt nie das Gefühl er wäre zu alt für die Rolle. Seine charismatische Ausstrahlung hat der Mann auch noch behalten und der Nebencast ist überzeugend. Besonders John Saxon als fieser Ölbaron ist herrlich Hassenswert.
Das ist dann leider auch das erste Manko des Film: Gut und Böse ist ziemlich klar definiert ,obwohl Saxon immerhin einmal recht gute Argumente auffahren darf("Der Fortschritt gehört Allen"), die damit verbundene Ökobotschaft ist dann vielleicht doch etwas zu dick aufgetragen und verhindert somit leider ziemlich oft das echte Italowestern Atmosphäre entsteht.
Der Film scheint sich nicht so recht entscheiden zu können ob er denn nun ein Ökowestern(Indianer verteidigen ihr heiliges Land) im Stile von "Der mit dem Wolf tanzt" sein will oder
doch ein Spaghettiwestern(Kowalski rächt den Tod seiner Eltern).
Die handlung bleibt relativ überschaubar und wird stellenweise auch immer mal wieder durch zu viele Rückblenden ausgebremst. Langeweile kommt aber trotzdem nicht auf, dafür sorgen die vielen grandiosen Actionsszenen bei denen Enzo G. Castellari auch wieder viel Zeitlupe zum Einsatz bringt. Actionsequenzen konnte der gute Castellari ja sowieso schon immer gut inszenieren.
Kulissen und Kostüme wirken auch relativ großzügig, was wohl auf ein ausreichendes Budget zurückzuführen ist.
Der Soundtrack orientiert sich ganz klar eher am modernen Western. Klassische Italowestern Klänge werden nur ganz kurz beim Showdown angestimmt. Bis dahin gibts eine Mischung aus Indianergesängen und leichte Anlehnungen an Bob Dylan. Besonders der Titelsong verdient aber ein extra Lob.
Insgesamt ist es allein schon ein Wunder dass nochmal so ein Film entstehen konnte. Der Film bietet gute Unterhaltung und ist für jeden Genrefan einen Blick wert. Hoffen wir mal dass Herr Nero und Herr Castellari sich nochmal zusammentun und den Geist des Spaghettiwestern weitertragen....
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filmschauer 2012/03/07 10:41:58
Antwort löschenDas, was du im letzten Satz ansprichst, hätte ich mir einzig durch eine Kollaboration bei Tarantinos "Django Unchained" erhofft, da er ja zu beiden eine Verbindung zu haben scheint. Ein alleiniges Projekt mit Castellari und Nero kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Skywalker_ 2012/03/07 12:59:39
Antwort löschenDie beiden haben zwar noch was vor , erzählt Castellari ja auch schon seit Jahren , aber ob das noch was wird ist natürlich eine andere Geschichte. Tarantino hat ja interesse an dem Projekt von beiden gezeigt was natürlich die Geldgeber besser überzeugen könnte.
Ich hoffe weiterhin das beste^^. Einen echten Italowestern im Kino zu sehen wär natürlich was
der cineast 2011/08/07 21:10:42
Kommentar löschenDer letzte Italowestern der Filmgeschichte ist offenes, reines Kino, mit einem Franco Nero der nie besser war, unter der Regie von Enzo G. Castellari der unglaubliche Bilder und Aufnahmen in der Russischen Taiga findet und einem Soundtrack, als hätte Morricone ihn gemacht und alle guten Tracks die das Westerngenre vereinen in einen Film transportiert.
Selbst Sam Peckinpah macht keine besseren Zeitlupen als Enzo! Nie fallen Reiter und Westmann schöner als hier, bedenkt man das kleinere Budget des Films.
Die Rachegeschichte um einen weißen Indianer dessen Eltern getötet wurden und der Junge mit einem Bären zusammen bei Indianern aufwächst, ist verschachtelt erzählt, mit Sepiarückblenden verfeinert und himmlisch gefilmt. Wenn der Titeltrack "Jonathan knows the bears" ertönt und dazu Impressionen von einem kleinen Jungen und einem im Wasser stampfenden Bären erscheinen, setzt Gänsehaut beim Betrachter ein.
Der Film könnte beinahe als Sequel zu dem schwächeren "Keoma" verstanden werden. "Keoma" ist dreckiger, "Die Rache des weißen Indianers" ist naturalistischer, naturverliebter und romantischer, obwohl es auch hier nicht unbedingt zimperlich zugeht.
Es kann behauptet werden, wer diesen Film nicht liebt oder mag, hat das Italowesterngenre nicht verstanden und verinnerlicht, denn was Castellari hier zaubert, ist schönes, genrezusammfassendes Kino für Liebhaber. Liebe es oder schweige.
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filmschauer 2011/08/12 09:21:57
Antwort löschenSchön, schön. Ich selber fand den Film zwar "nur" ganz ok, aber freut mich, dass der Film doch noch seine Anhängerschaft findet. :)
der cineast 2012/01/10 13:04:30
Antwort löschenUltrakunst.
filmschauer 2010/07/16 15:47:50
Kommentar löschen17 Jahre nach dem überzeugenden "Keoma" versuchte Regisseur Enzo G. Castellari, an jenem Erfolg noch einmal anzuknüpfen und schuf mit "Die Rache des weißen Indianers" den wohl allerletzten Italowestern der alten Güte. Wieder wurde die Hauptfigur mit Franco Nero besetzt und auch der von Rachegelüsten durchzogene Plot ähnelt sehr dem "Keoma"-Film, wobei durch die Verbindung mit den Indianern auch Erinnerungen an "Der mit dem Wolf tanzt" aufkommen. Ganz die Klasse des geistigen Vorgängers kann dieses Werk nicht erreichen, hierzu fehlt die Eigenständigkeit, sei es wie erwähnt im Drehbuch oder in der visuellen sowie musikalischen Umsetzung. Hinzu kommt die ziemlich undifferenzierte Gut-Böse-Unterscheidung zwischen Indianern und Weißen und eine unmotiviert christliche Symbolik. Gleichwohl führt der Film ein unverdientes Schattendasein in der Filmwelt, denn er ist trotz seiner Schwächen vom Altmeister routiniert umgesetzt worden und bietet die gesamte Lauflänge hinweg ordentliche Unterhaltung mit einem gewohnt unermüdlichen Franco Nero.
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