Die Reise des Personalmanagers
The Human Resources Manager (2010), DE/FR/IL Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 01.12.2011
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13 Kommentare
Keine
von Eran Riklis, mit Mark Ivanir und Reymond Amsalem
Nachdem eine Mitarbeiterin einer großen Bäckerei in Israel bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen ist, und niemand bemerkt hat, dass sie nicht mehr zur Arbeit erscheint, droht der Firma ein ordentlicher Skandal. Um das Schlimmste abzuwenden, beschließen der Personalmanager (Mark Ivanir) und einige andere, die sterblichen Überreste der Toten in ihre Heimat nach Rumänien zu bringen. Die Reise des Personalmanagers wird von einer israelischen Konsularbeamtin (Rosina Kambus) unterstützt. Der Personalmanager und seine Mitreisenden, unter anderem ein hoher Politiker (Danna Semo), der Sohn der Verstorbenen (Noah Silver) und ein Reporter, haben hierbei nicht nur mit sich selbst sondern außerdem mit diversen anderen Widrigkeiten zu kämpfen.
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Cast & Crew
- Genre
- Tragikomödie, Drama, Komödie
- Handlung
- Arbeitgeber, Arbeitslosigkeit, Auftrag, Auftraggeber, Geschäftsreise, Odyssee, Reise, Verhinderung, Witwe
- Stimmung
- Ernst, Traurig, Witzig























Kritiken (10) — Film: Die Reise des Personalmanagers
Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film
Kommentar löschen"Die Reise des Perosnalmanagers" ginge als eher belangloses Vergnügen durch, gäbe es da nicht die bereits angesprochene zweite Ebene, die das Ganze als Metapher lesbar macht. Jenseits der Oberflächenwitze über sensationslüsterne Reporter und postsozialistische Verwahrlosung deutet sich eine bewegende Geschichte darüber an, wohin man gehört, tot oder lebendig, und was man tun kann für andere, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter
Kommentar löschenRiklis erzählt das voller Sympathie für seine Figuren und viel knochentrockenem Humor. Dem unglücklichen Anlass der Reise setzt er absurde und urkomische Episoden entgegen.
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Petra Wille: Zitty Petra Wille: Zitty
Kommentar löschenDer neue Film von Eran Riklis („Die syrische Braut“, „Lemon Tree“) hat nicht ganz die emotionale Kraft der großartigen Vorgänger, doch viele kleine wunderbare Momente.
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Christian Simon: Schnitt Christian Simon: Schnitt
Kommentar löschenDurch die Stereotypisierung ihrer Helden mag die Handlung die eigene erzählerische Formel nicht verbergen, was eine gewisse Vorhersagbarkeit der Ereignisse nach sich zieht, auch weil Riklis etwas zu offensichtlich nach der Menschlichkeit als allgemeingültige Antwort sucht, die irgendwo in der wortkargen Gruppe – und vor allem in ihrem Protagonisten – auf Erweckung hofft. Die Reise des Personalmanagers findet hier letztlich nicht nur die große Geste, sondern seine einzig klaren Worte.
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenRiklis beginnt spröde, doch seine Darsteller lassen dem Zuschauer kaum eine Wahl. Man muss sie mögen, folgt ihnen beinahe in Echtzeit. Meist sind die Ereignisse trist, die Reaktionen vorwiegend zynisch und ganz selten heiter.
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschenEs gibt keinen zwingenden ästhetischen Grund für die Bildachse Israel-Rumänien. Ohne weiteres hätte man diese Geschichte auch in der Kombination Israel-Moskau oder Israel-Wuppertal erzählen können.
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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenFast mühelos gelingt Eran Riklis der Wechsel zwischen Tragik und Komik, Ernsthaftigkeit und Absurdität. Wenn der mit sich unzufriedene Manager in einem "Barkas", später sogar einem Panzer durch Rumänien fährt, gewinnt das Roadmovie vor allem im letzten Drittel an melancholischem Witz, schwarzem Humor und emotionaler Tiefe.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDas Drehbuch von Noah Stollman lässt in der ersten halben Stunde die Handlung nur schleppend voranschreiten. Erst nachdem der Film in dem „weder im Osten noch im Westen“ liegenden Land angekommen ist, entwickelt der Film einen ausgewogenen Rhythmus, zu dem freilich auch ein gewisses elliptisches Erzählen gehört. So bleibt es etwa lange offen, in welches Land nun der Leichnam überführt wurde. Erst zum Schluss verrät ein Fußballschal mit der Aufschrift „Steaua Bucuresti“, dass es sich um Rumänien handelt. Trotz des klischeehaften Sensationsjournalisten erinnern die sonst lakonischen bis skurrilen Figuren an die Charaktere in den Filmen des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki. Die der Handlung unterworfene Kameraarbeit von Rainer Klausmann fängt schöne Landschaftsbilder ein. Die herausragende Musik von Cyril Morin unterstützt mit Hilfe von traditionellen Instrumenten eindrücklich die Stimmung des Films. Passend zum Genre des Roadmovies bedeutet auch für den Personalmanager die Reise in ein fremdes Land eine Reise zu sich selbst, die von einer zweifachen Versöhnung begleitet wird. Regisseur Eran Riklis hofft, dass am Ende seines Films „eine bescheidene und doch bedeutende Aussage über die Conditio Humana von gestern, heute und morgen steht.“
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenDie Filme des israelischen Regisseurs Eran Riklis surfen hart auf der Kante - meist auf jenen des Nahost-Konflikts: So inszenierte er etwa in „Lemon Tree“ die politische Lage als Nachbarschaftsstreit zwischen einer palästinensischen Zitronenzüchterin und dem israelischen Verteidigungsminister.
Auch sein neuer Film mit dem etwas sperrigen Titel „Die Reise des Personalmanagers“ bringt die politischen Verhältnisse auf eine griffige Formel: Terror und prekäre Arbeitsmigration. Und es wäre kein Film von Riklis, wenn er nicht heftig verdichtete: So ist denn die eine Hauptfigur schon mal eine Leiche.
Yulia, aus Rumänien eingewanderte Mitarbeiterin einer der größten Bäckereien Israels, ist bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Ihre Abwesenheit hat bisher niemand bemerkt - die Verwandtschaft ist weit weg.
Ihre Abwesenheit am Fließband war erstmal genauso wenig weltbewegend. Der Tenor auch in diesem Großbetrieb wie seit jeher in allen Spielarten dieser Organisationsform:…
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenIm Mittelpunkt stehen, neben der unmittelbaren Reise zum Heimatort der Verstorbenen, menschliche Irrungen und Wirrungen. Somit ist Die Reise des Personalmanagers auch eine Reise der Wandlungen. Regisseur Eran Rikli inszeniert nach der Vorlage des Romans von A.B. Yehoshua eine im vielfachen Sinne grenzgängerische Geschichte voll subtiler und makaberer Komik, die ganz zum Kontrast der Anfangssituation im Verlauf immer entrückter und absurder wirkt.
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Kommentare (3) — Film: Die Reise des Personalmanagers
zmpfl Sat, 15 Dec 2012 09:57:02 -0000
Kommentar löschenLässt sich ganz gut an, doch als es zum Roadmovieteil kommt, macht sich das große Gähnen breit. Die Charakterentwicklung ist so vorhersehbar wie zäh. Wer rumänische Landschaften sehen will, wo ich nicht mal tot überm Zaun hängen will, ist hier richtig ;)
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Martin Quilitz Fri, 27 Jul 2012 15:51:32 -0000
Kommentar löschenDer Film ist dermaßen langweilig. Die Reise fängt eigentlich ganz gut an und ich dachte er baut auf politisch-wirtschaftlichen intrigen auf. bin sehr enttäuscht.
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Janus Winter Sun, 22 Jan 2012 20:56:46 -0000
Kommentar löschen0 Kommentare aus der Community?! Ich bin enttäuscht, Mädels! :/
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