Die Ritter der Tafelrunde

Knights of the Round Table (1953), GB/US
Laufzeit 115 Minuten, FSK 6, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 17.12.1954

5.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
110 Bewertungen
9 Kommentare
Die Ritter der Tafelrunde - Bild 6300282
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von Richard Thorpe, mit Robert Taylor und Ava Gardner

Mit Hilfe des französischen Ritters Lanzelot vereint der tapfere Arthur von Pendragon die verfeindeten Fürsten Englands. Er wird zum König von Camelot gekrönt. Aber noch immer bedroht sein Gegenspieler, der finstere Sir Medred, den Frieden mit seinen boshaften Intrigen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Die Ritter der Tafelrunde

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Egal ob historisch korrekt, dieser Film ist ein glänzendes Beispiel dafür, was die Ritter- und Heldenfilme der 40er und 50er Jahre so erfolgreich gemacht hat: Opulente Ausstattung, jede Menge Schwertgeklapper, große Gefühle und Worte (was würde sich besser eignen als die Liebe zwischen Lancelot und Guinivere und der Verrat von Mordred?) und die Superstars ihrer Zeit in den Hauptrollen. Für mich eine Perle des Kinos, selbst wenn ich die Sache sicherlich nostalgisch verklärt an verregnete Samstagnachmittage meiner Kindheit betrachte ;-)

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Kommentare (8) — Film: Die Ritter der Tafelrunde

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Hagen Hagen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Neben dem großartigen Spiel von Robert Taylor und Ava Gardner sieht Mel Ferrer mit seinem durchgehend ängstlichen Hundeblick besonders blass aus.

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Finnigan

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Bewertung5.0Geht so

Der zweite Ritterstreich von Richard Thorpe und mit Robert Taylor. Doch dieser hier hat mir nicht so gut gefallen. So einige Längen lassen „Die Ritter der Tafelrunde“ doch teilweise arg zäh werden. Dazu kommen dann zum Teil sehr hölzerne Dialoge. Zudem erscheint die hochmittelalterliche Ausstattung sehr fragwürdig – sicherlich wollte man damit an „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ anschließen, doch passt das einfach ganz und gar nicht zu der Geschichte dieses Films, die im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter angesiedelt ist.

Während die unfreiwillige Komik in „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ noch den gewissen Charme versprühte, wirkte sie in „Die Ritter der Tafelrunde“ mitunter doch eher albern. Dafür ist die freiwillige Komik jedoch sehr gut platziert, durchaus amüsant und lockert den ganzen Film gut auf.

Einmal mehr wieder sehr überzeugend der Soundtrack von Miklós Rózsa. Und sehr sehenswert auch wieder die mit zahlreichen Statisten versehenen Schlachtenszenen. Auch wenn sie mit heutigen Maßstäben selbstverständlich nicht mithalten können, wo eine Hand voll Krieger digital vervielfältigt wird und so Armeen mit einer Stärke von mehreren tausend Mann gegeneinander antreten können, ist die Inszenierung in „Die Ritter der Tafelrunde“ dennoch sehr eindrucksvoll.

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Immer wieder verblüffend und faszinierend, wie es Filme immer wieder schaffen, einen in die eigene Kindheit zu katapultieren. Seit fast 2 Jahrzehnten nicht mehr gesehen, aber allein schon durch die Titelmusik war die Erinnerungszeitreise in längst vergangene, vergessene und unbeschwerte Zeiten vollzogen. Ich erinnerte mich gerade lebhaft daran, wie ich und meine Freunde als Kinder den Film tausendmal gesehen und vergöttert haben, alle Szenen und Dialoge auswendig konnten und real oder mit Playmobil nachgespielt haben. Jeder wollte so sein wie Lancelot oder Artus und England gegen den bösen Mordred verteidigen. Einer der Ritterfilme meiner Kindheit und durch die lange Zeit, die seit der letzten Sichtung vergangen ist, wirkte er gerade ziemlich intensiv und verschaffte mir desöfteren Gänsehaut. Am Film lag das nicht unbedingt, mehr an den Erinnerungen. Denn der Film an sich ist schon sehr in die Jahre gekommen und die Staubschicht, die darauf liegt, ist höher als die angesammeltenLeichenberge an Rittern. Robert Taylor als Lancelot war super und der Film war opulent, episch und unterhaltsam gemacht. Die unfreiwillige Komik, die lächerlichen und dilettantischen Schlachten, dieses Knallbunte die ganze Zeit (echt clever, so leuchtend in die Schlacht zu ziehen, da weiß der Gegner wenigstens, wo er hinzielen muss), die ewig langgezogenen Szenen teilweise, der penetrante und allgegenwärtige Score, die schmalzig-triefenden Dialoge (hätte nur noch gefehlt, dass alle in Gesang ausbrechen), das Liegenlassen wichtiger Elemente der Artus-Saga (Excalibur und Merlin werden zu Nebenfiguren degradiert) und die zusammengestückelte Story WÄREN Kritikpunkte gewesen, wenn der Film nicht so verdammt alt gewesen wäre und wenn er nicht so viele Erinnerungen beinhalten würde. Somit ist es eigentlich unmöglich, eine halbwegs objektive Bewertung abzugeben. Die Erinnerungen, die dieser Film soeben zurückgebracht hat, sind unbezahlbar und dem Film an sich will ich deswegen auch kein Haar krümmen.
7/10 (?) Kissenschlachten zu Pferd

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chs88

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Bewertung7.0Sehenswert

ein wahrhaft königlicher Schmarren in ultrabunt, aber ein Lieblingsfilm meiner Kindheit.
Im Genre der Ritter gabs nur Prinz Eisenherz, der noch mithalten konnte.
Auch heute noch gut für einen verkaterten Nachmittag auf der Coach.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Leicht angestaubter Klassiker in schönem Technicolor, der die Artuslegende leider nur rudimentär erfasst.

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Sundance_Kid

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Bewertung7.0Sehenswert

Historisch ein totaler Schmarren, aber eine - vor allen Dingen farbenfrohe - Gaudi. Und dass Ava Gardner hübsch anzuschauen ist, braucht wohl nicht extra betont zu werden.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Knallig bunt, romantisch und ritterlich so wird in diesem Film das Mittelalter dargestellt. Natürlich ist jedem klar der nur ein wenig von Geschichte versteht, dass diese Darstellung geschichtlich unkorrekt ist. Aber was solls, ich habe den Film das erste mal gesehen da war ich etwa zehn und aus den Augen eines Kindes sieht man das Mittelalter nun mal so. Gerade durch diese naive Darstellung fühlt man sich wieder als Kind.
Besonders überzeugend ist Robert Taylor als Lancelot, aber auch Ava Gardner weiss zu überzeugen. Während Mel Ferrer nur guter Durchschnitt bleibt.
Am Ende bleibt ein Abenteuerfilm, der wohl niemals etwas an seinem hohen Unterhaltungswert einbüßen wird.

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Deep Ford

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Bewertung9.5Herausragend

Yeah, so sollten die Ritter der Tafelrunde gewesen sein: der reine, blondgelockte Mel Ferrer als Artus, Ava Gardner als schmachtende Guinevre und Robert Taylor mit seiner Taft-Dauerwelle als Machoritter, der in der Gunst aller Hofdamen steht. Letztere sind übrigens mit monströsen, spitzen BHs im Stile der 50er ausgerüstet, dass einem Angst und Bange wird.^^
Ein monumentaler Streifen mit knatschbunten Kostümen und wunderbar triefender, blumiger Sprache. Zwischendurch lachen sich Komparsen in den Schlachtenszenen kaputt, und ein Strommast wurde für eine Turnierszene in die Kulisse integriert.

Herrlicher Quatsch und sicherlich special interest, aber - ich liebe diesen Film!

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