"Red Dawn" ist das Paradebeispiel eines haarsträubend dumm-dreisten, überkonstruierten, logikfreien und vor Pathos überlaufenden Propagandafilms. Das einzig Interessante an diesem promilitaristischen Schund made by Dummbrot John Milius ist der finale Schlenker zur "Das passiert beim Kräftemessen!"-Moral innerhalb einer Dritter Weltkrieg-Dystopie, der all die dumpfen Kommunisten-Klischees von Umerziehungslagern, Parademärschen, Massenmorden und skrupellosen Militärs zu patriotischen Bläserfanfaren jedoch nicht vergessen machen kann. Fast bedauert man das Jugendhelden-Ensemble um Patrick Swayze, Charlie Sheen und Jennifer Grey.
Blendend besetzter Propagandafilm, dessen Stars fast alle Karriere gemacht haben. John Milius reaktionäres Machwerk finsterster Cold-War-Sprüche, war sogar der amerikanischen Kritik zuwider, die normalerweise mit Pathos und Patriotismus keine Probleme hat: "Wir kämpfen, weil das hier unser Land ist!" - "Erzähl das mal den Indianern, John!"
Ein schwacher 80er Jahre Streifen. Die 4 Punkte gibt es nur aufgrund der vielen bekannten Schauspieler. Es war irgendwie witzig die ganzen alten Schauspieler so jung zu sehen.
Die guten alten 80er Jahre Action-Schinken und ihr Hang zum Absurden. „Red Dawn“ symbolisiert auf seine Art und Weise die damalige herrschende Kalter-Krieg- Paranoia der USA. Mittendrin, Patrick Swayze und Jennifer Grey, die ausnahmsweise mal nicht tanzen, sondern ordentlich Munition verballern. Und Ballern ist auch das, was der Film am besten kann. Mehr als Explosionen und großen Bleigehalt hat „Red Dawn“ auch nicht zu bieten. Denn die Story des Films kann man nicht wirklich ernst nehmen. Logisch, der Film soll ja auch keine Botschaft rüber bringen, sondern nur unterhalten. Und gut unterhalten hab ich mich auch gefühlt, trotzdem ist diese Invasion auf die USA schon sehr grenzwertig. Die Propaganda ist nicht zu verstecken und man wird das Gefühl nicht los, ob die Macher es doch ernst meinten. Aber wollen wir mal nicht so sein und sehen in „Red Dawn“ einfach mal den Actionfilm, der er ja auch schließlich irgendwo ist.
Gerade bei diesem Film merke ich, wie sehr sich doch mein persönlicher Filmgeschmack im Laufe der Jahre verändert hat. "Red Dawn" habe ich das erste Mal mit 15, 16 (oder so) auf Video gesehen. Damals habe ich mich, aufgrund von Unwissen und Naivität, von der Action beeindrucken lassen. Doch aus heutiger Sicht entlockt der Film mir nur ein müdes Lächeln aufgrund der, mehr oder minder, unfreiwiligen Komik. Die altmodische Action wirkt handwerklich zwar solide. Aber da auf Blut und wirklich explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet wird, ist das ebenso harmlos wie eine MacGyver Folge. Da kenne ich Western die schlimmer sind. Einzig der Cast bleibt in Erinnerung. Wenn man bedenkt, das diese Darsteller mir später in Filmen wie "Dirty Dancing", "The Hitcher", "Platoon" oder "Zurück in die Zukunft" begegnet sind, dann ist das schon irgendwie irrwitzig. Aber so waren die 80er! Irgendwann haben sie alle einmal angefangen. Und wenn es auch nur so ein subtiler, verherrlichender Dreck ist wie "Red Dawn". Denn wirklich schlimm sind die Ideologien, die hier an den Tag gelegt werden. Ich kann es noch immer nicht fassen, das 2010 von der Scheisse eine Neuverfilmung gemacht wurde (Tomorrow, When the War Began). Allerdings hab ich das Remake nicht gesehen und will es auch nicht.
Mein persönlicher Fazit hierzu: Fieser 80er Action-Trash der bestenfalls, mit einem beeindruckenden Cast aufwarten kann und, filmisch gesehen, ein reaktionäres Spiegelbild der damaligen Weltlage zeigt. - Eine Produktion, die einen zum gruseln bringt. Obwohl das nicht in ihrer Absicht lag.
Tomorrow, When the War Began ist eigentlich kein Remake, sondern die australische (!) Verfilmung einer erfolgreichen Jugendbuch-Reihe. Trotzdem passt dein Vergleich/Hinweis sehr gut, da dort alle Story-Elemente der roten Flut vorhanden sind. Er ist nur stark entpolitisiert worden und legt seinen Schwerpunkt mehr auf (Kriegs-) Abenteuer und Jugendthematik (Erwachsen werden). Besser macht es ihn dadurch aber auch nicht, eher banaler...
Wir befinden uns in den 80ern. Ganz Amerika ist von ultrabösen Russen und Kubanern besetzt... Ganz USA? Nein! Eine unbeugsame Partisanen-Gruppe aus pubertierenden Jugendlichen hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten... Die dösig-unrealistische Grundprämisse dieses Actionfilms ist überdeutlich dem kalten Krieg und einer Kommunismus-Phobie der Reagen-Ära geschuldet. Guerillakrieg als Pfadfinder-Erlebnis voller Heldenverehrung und Männlichkeit-Klischees („Du darfst niemals mehr weinen!“), die sich sogar erblödet Bezüge zur Vertreibung der Indianer aufzubauen. Bierernst, ohne dramaturgisches Konzept, steif inszenierter und gespielter Blut und Boden- Quatsch, der aufopfernden Widerstand ein Denkmal setzten möchte. Ist als unfreiwillig komisches Film-Zeitdokument interessant (und einigen der Schauspieler/innen heute mehr als peinlich) aber ich kann mich gar nicht so entpolitisieren um diesen Kot gut zu finden.
Es heißt manche Sachen sind so schlecht dass sie wieder gut sind, dieser Film ist der beste Beweis dafür! Über den Film habe ich so gelacht wie über nur wenig andere. Wie kann man nur diesen Film ernst nehmen, die Sowjetunion überfallt den Führer der freien Welt, die Weltmacht USA ausgerechnet in irgendeinem verlassenem Dorf mitten im Mittleren Westen und 4 Kinder sind die einzige Verteidigung. Also der Kalte Krieg, das ganze Wettrüsten, der gesamte Überwachungsapparat samt Radaranlagen, Verteidigunsraketen und -jets, der komplette Geheimdienst war alles umsonst; wenns hart auf hart kommt taugt die mit Abstand stärkste Armee der Welt, die ganz allein 50% der weltweiten Millitärausgaben verursacht nichts zur Verteidigung, weder am 11.September noch hier bei der 'roten Flut' haha.
Herrlicher Trashmovie!
Red Dawn is ein ausgezeichneter Film, möcht ich mal sagen.
Dieser Film bietet Action pur, und die bösen Kommunisten werden als extrem fies dargestellt, wass sehr gut zum Szenario passt.
Alles im einem ist Red Dawn ein Film den man gesehen haben muss!
Ein Film bei dem ich nie wusste ob ich lachen oder weinen soll. Soviel Patriotismus das es schon weh tut zuzuhören aber gleichzeitig so überspitzt und unrealistisch das ich das ein oder andere mal einfach nur noch lachen musste!
Wer sich über den übertriebnene Patriotismus von Rambo 3 oder Black Hawk aufregt hat diesen Film noch nicht gesehn!
"Die rote Flut" ist kein Film über Menstruationsbeschwerden, sondern ein kontrovers diskutierter Kriegsfilm von John Milius. Weshalb ist er umstritten? Weil die US-Amerikaner, respektive die jugendlichen "Wolverines", als sich verteidigende, gewitzte und aufrechte Menschen gezeigt werden und die Besatzer als stumpfe, dumme und brutale Rohlinge. Böse Kommunisten, mehr Tier denn Mensch, gegen freiheitsliebende Demokraten.
Damals, in einer bipolaren Welt, mitten in einer Eiszeit des Kalten Kriegs, empfanden manche das wohl als unnötige Provokation. Aber bleiben wir realistisch: Abgesehen vom populären Reaganianismus beruft sich dieser Film auf Genrekonventionen, Okkupanten finster zu zeichnen und ein schwarz/weiß-Muster zu kreieren, um die klassische Gut vs. Böse-Konstellation zu erreichen. Das mag nicht schön oder korrekt sein, ist aber gängige Praxis. Der Aufschrei war im Grunde nur der Zeit und dem Gegner geschuldet. Der gleiche Film mit Nazis, Faschisten oder mongolischen Horden hätte wohl niemanden gekratzt.
Fazit:
Mittlerweile ist "Die rote Flut" schon beinahe ein Zeitdokument aus einer Phase, in der beide Seiten sich noch einmal klar positionierten. Damals als antikommunistische Propaganda angesehen, ist der Film heute nicht mehr als ein normaler Actioner.
Ich sehe das eher als einfältige Positionierung im Kalten Krieg. Amerikanern kann man eine westideologische & US-fixierte Sichtweise kaum vorwerfen. Naiv & unreflektiert ist der Film, aber zu seicht und blöd für gezielte Propaganda.
Als Komödie wirklich grandios. So eine plumpe übersteigerte Darstellung wie in Red Dawn ist mir tausendbar lieber als vergleichbarer Schund wie Black Hawk Down.
Schon, aber Black Hawk Down ist zackiger. Nachdem sich das Ohrenschlackern bei die rote Flut etwas gelegt hatte, war es mir dann doch etwas zu langweilig. Trotz gewohnt präzisem Spiel von Patrick Swayze...
Klar ist Black Hawk Down handwerklich ein viel besserer Film. Was ich meine ist: bei Red Dawn kann ich mich über den Hurrapatriotismus und die Geschichtsverklärung köstlich amüsieren und es als überspitzte Satire lesen, die so dämlich ist, das es schon wieder saukomisch ist. Bei Black Hawk Down habe ich mir nur durchgängig darüber geärgert wie dreist der Film seine absolut quere Darstellung der Ereignisse als Ultrarealismus verkauft und alle zum jubeln bringt.
Als Komödie ist der Film wirklich Herausragend, ich habe selten in einem Film so viel gelacht, ich meine wir waren alle paar Minuten am Boden vor Lachkrämpfen HAhaha, die Russen kommen (100 Stück) und 4 Kinder retten die USA, wie kann man diesen FIlm nur für voll nehmen das ist WAHNSINN!!!
Auch hier trifft das gleiche wie auf "Invasion USA" zu reines Propaganda Filmchen das nicht mehr ganz zeitgerecht mit dem Thema ist, aber durch gute Action und Darsteller perfekt zu unterhalten weiß. Und die verrückte storry macht den noch besser!xD
Tapfere Amerikaner im Kampf gegen die bösen russischen Invasoren. Überpatriotisch bis zum geht nicht mehr, aber dennoch ganz passables Machwerk.
Actionreicher Film mit hochkarätigen Stars wie Charlie Sheen und Patrick Swayze am Anfang ihrer Karriere.
Zwei Jahre nachdem der damalige U.S. Präsident Reagan seine Rede vom „Reich des Bösen“ gehalten hatte, ließ Autor und Regisseur John Milius diese mit seinem patriotischen, einseitigen und unsagbar dummen Actionfilm „Die rote Flut“ filmische wahr werden.
„Red Dawn“ könnte eigentlich als großer, undurchdachter politische Witz durchgehen, wenn er nicht so brutal ernst gemeint wäre. Alleine die Anfangsszene: Der Geschichtslehrer erzählt von den fiesen Mongolen und ihren Invasionen, zehn Sekunden später landen russische Fallschirmspringer, fünfzehn Sekunden liegt der Lehrer durchsiebt am Boden. So schnell, kaltschnäuzig und unspannend leitet der Film die Bedrohung ein und genau so geht es weiter. Da bleibt für echte Charaktere kein Platz. Wozu denn auch? Ist doch alles ganz einfach. Zum mitschreiben: USA gut, Russen böse. Kapitalisten mit Jagdgewehren: Helden. Kommunisten mit AK-47: Schurken. Dazwischen klafft ein großes Nichts.
Das Spiel mit den Ängsten und der Paranoia rund um die Kalten Krieg spielt „Red Dawn“ so ungelenk wie effektiv. Die bösen Russen erschießen Kinder und Frauen und dies so teilnahmslos, als ob sie Roboter wären. Gerade aus dieser schauerlichen Darstellung versucht „Die rote Flut“ sein Kapital zu schlagen und stellt diesem horroresken Szenario tapfere, amerikanische Milchbubis entgegen, dargestellt von damals noch recht unbekannten Newcomern, die später zu Stars der 1980er Jahre aufsteigen sollten. An den Schülern liegt es nun ihre Stadt, nein ihr Land, im Kampf gegen die Russen zu unterstützten. Klar, da sterben schon mal hier und da ein paar Jungen, aber dass wird den bösen Lenin-Fans aus dem Osten ja auch immer brav heimgezahlt. Dass ist in seiner dargestellten Naivität so dumm, grausam und gehaltlos dass es kaum zu ertragen ist.
„Die rote Flut“, auch wenn er Film mittlerweile eine filmisches Relikt ist, gehört auf die Mülldeponie, dort wo John Milius auch seine Geschichte, seine Figuren und wohl seine Inspiration her hatte.
Ich bleibe bei meinem Lieblingsinvasoren: Kommunisten-Nazis. Die gab es nur einmal ganz kurz und zwar bei den „Simpsons“ und da machte McBain alias Rainier Wolfcastle mit dem Pack kurzen Prozess und obwohl McBain nur eine kleine, überspitzte Parodie auf all die patriotischen, maskulinen Helden ist, steckt in dieser Figur letztlich mehr Intelligenz und Charakter als in der gesamten „roten Flut“.
"Warum wurden Sie abgeschossen?" - "Es waren Fünf gegen Einen - und Vier habe ich erwischt!" Ein herrlicher Propagandaschinken der 80er. Viel Action, viel amerikanisches Durchhaltekino und die coolsten Sprüche machen den Film zu einer erstklassigen Unterhaltung. Die Frage, ob der Film seinerzeit wirklich ernst gemeint war, lasse ich mal außen vor, ist heute egal und der Film sollte von der Aussage her nicht ernstgenommen werden.
Reaktionär und saudämlich. Aber in seiner Beschränktheit sehr unterhaltsam. Das vielleicht trashigste Stücke 80er Jahre Kino überhaupt und das will was heißen. Ebenso beeindruckend ist, dass ein Großteil der Darsteller trotz Mitwirkung in diesem Film Karriere gemacht hat.
Außerdem dank "Dirty Dancing" bei weitem nicht der schlechteste Swayze Film.
Fragt sich nur: ist dieser Film unbeabsichtigt so schlecht oder ist er nur eine grandios-gnadenlos groteske Patriotismus-Kino Parodie, bei der sich die Drehbuchschreiber vor Lachen garnicht mehr eingekriegt haben?
Das wären dann einmal 0 und einmal 10 Punkte.. Kombiniert mit der geeigneten Gesellschaft zum Sehen (diverse Spirituosen und die Jungs vom Fußballverein), mehreren Riesenpizzen und mehr Kartoffelchips als Roseanne essen könnte ergibt das dann einen Schnitt von 6,5.
Obwohl glatt 0 und körperliche Angriffe auf die Macher ebenso berechtigt wären.
Eigentlich ein 0,5 Punkte Film, aber weil er in den 80er absolut cool und die Russen auch noch DIE bösen waren, gibt 3 Punkte. Kann man seinen Kindern mal zeigen wenn die erwachsen sind um zu zeigen, dass man in seiner eigen Jugend auch nicht ganz auf der geistigen Höhe war ;-)
Die US-Amerikaner zeigten eine hohe Motivation für Propaganda-Filme im Kalten Krieg. Dieser Film ist aber wirklich unglaublich. So etwas Unrealistisches und Dummes habe ich selten gesehen. Eine Armee der Sowjetunion überfällt einfach mal so eine amerikanische Kleinstadt und eine Bande von Jugendlichen will sie retten. Nein Danke, da völlig weltfremd und dazu noch schlecht inszeniert und klischeehaft.
Die Russen boten das ideale Feindbild im Kalten Krieg, aber in diesem Film reizt man das
völlig aus.
Das ist für mich der schlimmste und am schlechtesten gemachte Propaganda-Film im Kalten Krieg, den man besser meidet.
Mit diesem häufig (besser) parodierten Action-Schund trieb es John Milius wahrhaft auf die Spitze. Ist das eine Art "Breakfast-Guerilla-Club?" Bei der Vielzahl damaliger Jungstars muss man unweigerlich daran denken. Der Rest ist ziemlich blödes Gedöhns mit ultra-bösen Russen, die eine amerikanische Kleinstadt einnehmen, Konzentrationslagern, Exekutionen und bewaffnetenten Widerstand. Leider überhaupt nicht ehrbar dargestellt. "Die Rote Flut" ist weniger ein ernstgemeintes Action-Adventure, sondern eher ein Dauerwerbeclip für Selbstverteidigung, Vaterland und Waffenbesitz. Am besten Abstand nehmen beim nächsten 80's-Filmfest.
Die rote Flut - Kritik
US 1984 Laufzeit 114 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kinostart 21.12.1984
Kritiken (2) — Film: Die rote Flut
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschen"Red Dawn" ist das Paradebeispiel eines haarsträubend dumm-dreisten, überkonstruierten, logikfreien und vor Pathos überlaufenden Propagandafilms. Das einzig Interessante an diesem promilitaristischen Schund made by Dummbrot John Milius ist der finale Schlenker zur "Das passiert beim Kräftemessen!"-Moral innerhalb einer Dritter Weltkrieg-Dystopie, der all die dumpfen Kommunisten-Klischees von Umerziehungslagern, Parademärschen, Massenmorden und skrupellosen Militärs zu patriotischen Bläserfanfaren jedoch nicht vergessen machen kann. Fast bedauert man das Jugendhelden-Ensemble um Patrick Swayze, Charlie Sheen und Jennifer Grey.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBlendend besetzter Propagandafilm, dessen Stars fast alle Karriere gemacht haben. John Milius reaktionäres Machwerk finsterster Cold-War-Sprüche, war sogar der amerikanischen Kritik zuwider, die normalerweise mit Pathos und Patriotismus keine Probleme hat: "Wir kämpfen, weil das hier unser Land ist!" - "Erzähl das mal den Indianern, John!"
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Kommentare (35) — Film: Die rote Flut
Kommentar schreibenGremlin 2012/02/02 16:56:00
Kommentar löschenPatriotismus pur, aber trotzdem toll!
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J23 2012/01/03 15:57:11
Kommentar löschenEin schwacher 80er Jahre Streifen. Die 4 Punkte gibt es nur aufgrund der vielen bekannten Schauspieler. Es war irgendwie witzig die ganzen alten Schauspieler so jung zu sehen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Spielberg_Fan 2011/12/20 19:59:56
Kommentar löschenDie guten alten 80er Jahre Action-Schinken und ihr Hang zum Absurden. „Red Dawn“ symbolisiert auf seine Art und Weise die damalige herrschende Kalter-Krieg- Paranoia der USA. Mittendrin, Patrick Swayze und Jennifer Grey, die ausnahmsweise mal nicht tanzen, sondern ordentlich Munition verballern. Und Ballern ist auch das, was der Film am besten kann. Mehr als Explosionen und großen Bleigehalt hat „Red Dawn“ auch nicht zu bieten. Denn die Story des Films kann man nicht wirklich ernst nehmen. Logisch, der Film soll ja auch keine Botschaft rüber bringen, sondern nur unterhalten. Und gut unterhalten hab ich mich auch gefühlt, trotzdem ist diese Invasion auf die USA schon sehr grenzwertig. Die Propaganda ist nicht zu verstecken und man wird das Gefühl nicht los, ob die Macher es doch ernst meinten. Aber wollen wir mal nicht so sein und sehen in „Red Dawn“ einfach mal den Actionfilm, der er ja auch schließlich irgendwo ist.
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RoosterCogburn 2011/12/05 05:45:11
Kommentar löschenGerade bei diesem Film merke ich, wie sehr sich doch mein persönlicher Filmgeschmack im Laufe der Jahre verändert hat. "Red Dawn" habe ich das erste Mal mit 15, 16 (oder so) auf Video gesehen. Damals habe ich mich, aufgrund von Unwissen und Naivität, von der Action beeindrucken lassen. Doch aus heutiger Sicht entlockt der Film mir nur ein müdes Lächeln aufgrund der, mehr oder minder, unfreiwiligen Komik. Die altmodische Action wirkt handwerklich zwar solide. Aber da auf Blut und wirklich explizite Gewaltdarstellung weitestgehend verzichtet wird, ist das ebenso harmlos wie eine MacGyver Folge. Da kenne ich Western die schlimmer sind. Einzig der Cast bleibt in Erinnerung. Wenn man bedenkt, das diese Darsteller mir später in Filmen wie "Dirty Dancing", "The Hitcher", "Platoon" oder "Zurück in die Zukunft" begegnet sind, dann ist das schon irgendwie irrwitzig. Aber so waren die 80er! Irgendwann haben sie alle einmal angefangen. Und wenn es auch nur so ein subtiler, verherrlichender Dreck ist wie "Red Dawn". Denn wirklich schlimm sind die Ideologien, die hier an den Tag gelegt werden. Ich kann es noch immer nicht fassen, das 2010 von der Scheisse eine Neuverfilmung gemacht wurde (Tomorrow, When the War Began). Allerdings hab ich das Remake nicht gesehen und will es auch nicht.
Mein persönlicher Fazit hierzu: Fieser 80er Action-Trash der bestenfalls, mit einem beeindruckenden Cast aufwarten kann und, filmisch gesehen, ein reaktionäres Spiegelbild der damaligen Weltlage zeigt. - Eine Produktion, die einen zum gruseln bringt. Obwohl das nicht in ihrer Absicht lag.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
lieber_tee 2011/12/05 11:46:08
Antwort löschenTomorrow, When the War Began ist eigentlich kein Remake, sondern die australische (!) Verfilmung einer erfolgreichen Jugendbuch-Reihe. Trotzdem passt dein Vergleich/Hinweis sehr gut, da dort alle Story-Elemente der roten Flut vorhanden sind. Er ist nur stark entpolitisiert worden und legt seinen Schwerpunkt mehr auf (Kriegs-) Abenteuer und Jugendthematik (Erwachsen werden). Besser macht es ihn dadurch aber auch nicht, eher banaler...
lieber_tee 2011/11/12 21:35:39
Kommentar löschenWir befinden uns in den 80ern. Ganz Amerika ist von ultrabösen Russen und Kubanern besetzt... Ganz USA? Nein! Eine unbeugsame Partisanen-Gruppe aus pubertierenden Jugendlichen hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten... Die dösig-unrealistische Grundprämisse dieses Actionfilms ist überdeutlich dem kalten Krieg und einer Kommunismus-Phobie der Reagen-Ära geschuldet. Guerillakrieg als Pfadfinder-Erlebnis voller Heldenverehrung und Männlichkeit-Klischees („Du darfst niemals mehr weinen!“), die sich sogar erblödet Bezüge zur Vertreibung der Indianer aufzubauen. Bierernst, ohne dramaturgisches Konzept, steif inszenierter und gespielter Blut und Boden- Quatsch, der aufopfernden Widerstand ein Denkmal setzten möchte. Ist als unfreiwillig komisches Film-Zeitdokument interessant (und einigen der Schauspieler/innen heute mehr als peinlich) aber ich kann mich gar nicht so entpolitisieren um diesen Kot gut zu finden.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
mikkean 2011/11/21 16:15:27
Antwort löschenHurra, du sprichst mir aus der Seele!!!
atilla 2011/10/08 22:37:13
Kommentar löschenEs heißt manche Sachen sind so schlecht dass sie wieder gut sind, dieser Film ist der beste Beweis dafür! Über den Film habe ich so gelacht wie über nur wenig andere. Wie kann man nur diesen Film ernst nehmen, die Sowjetunion überfallt den Führer der freien Welt, die Weltmacht USA ausgerechnet in irgendeinem verlassenem Dorf mitten im Mittleren Westen und 4 Kinder sind die einzige Verteidigung. Also der Kalte Krieg, das ganze Wettrüsten, der gesamte Überwachungsapparat samt Radaranlagen, Verteidigunsraketen und -jets, der komplette Geheimdienst war alles umsonst; wenns hart auf hart kommt taugt die mit Abstand stärkste Armee der Welt, die ganz allein 50% der weltweiten Millitärausgaben verursacht nichts zur Verteidigung, weder am 11.September noch hier bei der 'roten Flut' haha.
Herrlicher Trashmovie!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Boulevour 2011/08/31 02:27:44
Kommentar löschenRed Dawn is ein ausgezeichneter Film, möcht ich mal sagen.
Dieser Film bietet Action pur, und die bösen Kommunisten werden als extrem fies dargestellt, wass sehr gut zum Szenario passt.
Alles im einem ist Red Dawn ein Film den man gesehen haben muss!
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Frank West 2011/05/10 13:12:37
Kommentar löschenEin Film bei dem ich nie wusste ob ich lachen oder weinen soll. Soviel Patriotismus das es schon weh tut zuzuhören aber gleichzeitig so überspitzt und unrealistisch das ich das ein oder andere mal einfach nur noch lachen musste!
Wer sich über den übertriebnene Patriotismus von Rambo 3 oder Black Hawk aufregt hat diesen Film noch nicht gesehn!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
guggenheim 2011/05/08 11:28:26
Kommentar löschen"Die rote Flut" ist kein Film über Menstruationsbeschwerden, sondern ein kontrovers diskutierter Kriegsfilm von John Milius. Weshalb ist er umstritten? Weil die US-Amerikaner, respektive die jugendlichen "Wolverines", als sich verteidigende, gewitzte und aufrechte Menschen gezeigt werden und die Besatzer als stumpfe, dumme und brutale Rohlinge. Böse Kommunisten, mehr Tier denn Mensch, gegen freiheitsliebende Demokraten.
Damals, in einer bipolaren Welt, mitten in einer Eiszeit des Kalten Kriegs, empfanden manche das wohl als unnötige Provokation. Aber bleiben wir realistisch: Abgesehen vom populären Reaganianismus beruft sich dieser Film auf Genrekonventionen, Okkupanten finster zu zeichnen und ein schwarz/weiß-Muster zu kreieren, um die klassische Gut vs. Böse-Konstellation zu erreichen. Das mag nicht schön oder korrekt sein, ist aber gängige Praxis. Der Aufschrei war im Grunde nur der Zeit und dem Gegner geschuldet. Der gleiche Film mit Nazis, Faschisten oder mongolischen Horden hätte wohl niemanden gekratzt.
Fazit:
Mittlerweile ist "Die rote Flut" schon beinahe ein Zeitdokument aus einer Phase, in der beide Seiten sich noch einmal klar positionierten. Damals als antikommunistische Propaganda angesehen, ist der Film heute nicht mehr als ein normaler Actioner.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
alanger 2011/05/08 12:49:33
Antwort löschengeschmackloses zum muttertag von guggi. ;)
guggenheim 2011/05/08 12:52:00
Antwort löschenDas hat viel Geschmack! ;D
Alle 4 Antworten zeigen
lieber_tee 2011/11/10 00:25:01
Antwort löschenDer Film erinnerte mich an Nazi-Propaganda-Wochenschauen und Durchhaltefilmen. In dem Geiste ist er gemacht. "Ganz gut" ?????
guggenheim 2011/11/10 10:24:40
Antwort löschenIch sehe das eher als einfältige Positionierung im Kalten Krieg. Amerikanern kann man eine westideologische & US-fixierte Sichtweise kaum vorwerfen. Naiv & unreflektiert ist der Film, aber zu seicht und blöd für gezielte Propaganda.
A_Frame_Of_Mind 2011/02/22 20:54:10
Kommentar löschenZelluloid-, Zeit- und Geldverschwendung. Mehr Worte ist dieser Propagandamist nicht wert.
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Fuzzy Dunlop 2011/01/06 19:00:57
Kommentar löschenAls Komödie wirklich grandios. So eine plumpe übersteigerte Darstellung wie in Red Dawn ist mir tausendbar lieber als vergleichbarer Schund wie Black Hawk Down.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Effenberg 2011/01/07 11:11:50
Antwort löschenSchon, aber Black Hawk Down ist zackiger. Nachdem sich das Ohrenschlackern bei die rote Flut etwas gelegt hatte, war es mir dann doch etwas zu langweilig. Trotz gewohnt präzisem Spiel von Patrick Swayze...
Alle 3 Antworten zeigen
Fuzzy Dunlop 2011/01/07 13:27:47
Antwort löschenKlar ist Black Hawk Down handwerklich ein viel besserer Film. Was ich meine ist: bei Red Dawn kann ich mich über den Hurrapatriotismus und die Geschichtsverklärung köstlich amüsieren und es als überspitzte Satire lesen, die so dämlich ist, das es schon wieder saukomisch ist. Bei Black Hawk Down habe ich mir nur durchgängig darüber geärgert wie dreist der Film seine absolut quere Darstellung der Ereignisse als Ultrarealismus verkauft und alle zum jubeln bringt.
atilla 2011/09/27 03:25:15
Antwort löschenAls Komödie ist der Film wirklich Herausragend, ich habe selten in einem Film so viel gelacht, ich meine wir waren alle paar Minuten am Boden vor Lachkrämpfen HAhaha, die Russen kommen (100 Stück) und 4 Kinder retten die USA, wie kann man diesen FIlm nur für voll nehmen das ist WAHNSINN!!!
spanky 2011/01/05 15:11:13
Kommentar löschenSowas von einem Guilty Pleasure aber auch...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
alanger 2011/01/05 16:45:37
Antwort löschenaber auf jeden, alter :)
FordFairlane 2010/10/27 23:39:15
Kommentar löschenAuch hier trifft das gleiche wie auf "Invasion USA" zu reines Propaganda Filmchen das nicht mehr ganz zeitgerecht mit dem Thema ist, aber durch gute Action und Darsteller perfekt zu unterhalten weiß. Und die verrückte storry macht den noch besser!xD
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Mr. Pink 2010/09/01 23:45:48
Kommentar löschenTapfere Amerikaner im Kampf gegen die bösen russischen Invasoren. Überpatriotisch bis zum geht nicht mehr, aber dennoch ganz passables Machwerk.
Actionreicher Film mit hochkarätigen Stars wie Charlie Sheen und Patrick Swayze am Anfang ihrer Karriere.
Kommentar gefällt mir Antworten
stuforcedyou 2010/08/30 10:38:22
Kommentar löschenZwei Jahre nachdem der damalige U.S. Präsident Reagan seine Rede vom „Reich des Bösen“ gehalten hatte, ließ Autor und Regisseur John Milius diese mit seinem patriotischen, einseitigen und unsagbar dummen Actionfilm „Die rote Flut“ filmische wahr werden.
„Red Dawn“ könnte eigentlich als großer, undurchdachter politische Witz durchgehen, wenn er nicht so brutal ernst gemeint wäre. Alleine die Anfangsszene: Der Geschichtslehrer erzählt von den fiesen Mongolen und ihren Invasionen, zehn Sekunden später landen russische Fallschirmspringer, fünfzehn Sekunden liegt der Lehrer durchsiebt am Boden. So schnell, kaltschnäuzig und unspannend leitet der Film die Bedrohung ein und genau so geht es weiter. Da bleibt für echte Charaktere kein Platz. Wozu denn auch? Ist doch alles ganz einfach. Zum mitschreiben: USA gut, Russen böse. Kapitalisten mit Jagdgewehren: Helden. Kommunisten mit AK-47: Schurken. Dazwischen klafft ein großes Nichts.
Das Spiel mit den Ängsten und der Paranoia rund um die Kalten Krieg spielt „Red Dawn“ so ungelenk wie effektiv. Die bösen Russen erschießen Kinder und Frauen und dies so teilnahmslos, als ob sie Roboter wären. Gerade aus dieser schauerlichen Darstellung versucht „Die rote Flut“ sein Kapital zu schlagen und stellt diesem horroresken Szenario tapfere, amerikanische Milchbubis entgegen, dargestellt von damals noch recht unbekannten Newcomern, die später zu Stars der 1980er Jahre aufsteigen sollten. An den Schülern liegt es nun ihre Stadt, nein ihr Land, im Kampf gegen die Russen zu unterstützten. Klar, da sterben schon mal hier und da ein paar Jungen, aber dass wird den bösen Lenin-Fans aus dem Osten ja auch immer brav heimgezahlt. Dass ist in seiner dargestellten Naivität so dumm, grausam und gehaltlos dass es kaum zu ertragen ist.
„Die rote Flut“, auch wenn er Film mittlerweile eine filmisches Relikt ist, gehört auf die Mülldeponie, dort wo John Milius auch seine Geschichte, seine Figuren und wohl seine Inspiration her hatte.
Ich bleibe bei meinem Lieblingsinvasoren: Kommunisten-Nazis. Die gab es nur einmal ganz kurz und zwar bei den „Simpsons“ und da machte McBain alias Rainier Wolfcastle mit dem Pack kurzen Prozess und obwohl McBain nur eine kleine, überspitzte Parodie auf all die patriotischen, maskulinen Helden ist, steckt in dieser Figur letztlich mehr Intelligenz und Charakter als in der gesamten „roten Flut“.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dead_Eye_Dodo 2010/08/29 01:50:16
Kommentar löschen"Warum wurden Sie abgeschossen?" - "Es waren Fünf gegen Einen - und Vier habe ich erwischt!" Ein herrlicher Propagandaschinken der 80er. Viel Action, viel amerikanisches Durchhaltekino und die coolsten Sprüche machen den Film zu einer erstklassigen Unterhaltung. Die Frage, ob der Film seinerzeit wirklich ernst gemeint war, lasse ich mal außen vor, ist heute egal und der Film sollte von der Aussage her nicht ernstgenommen werden.
Kommentar gefällt mir Antworten
doctorgonzo 2010/08/24 14:09:52
Kommentar löschenReaktionär und saudämlich. Aber in seiner Beschränktheit sehr unterhaltsam. Das vielleicht trashigste Stücke 80er Jahre Kino überhaupt und das will was heißen. Ebenso beeindruckend ist, dass ein Großteil der Darsteller trotz Mitwirkung in diesem Film Karriere gemacht hat.
Außerdem dank "Dirty Dancing" bei weitem nicht der schlechteste Swayze Film.
Fragt sich nur: ist dieser Film unbeabsichtigt so schlecht oder ist er nur eine grandios-gnadenlos groteske Patriotismus-Kino Parodie, bei der sich die Drehbuchschreiber vor Lachen garnicht mehr eingekriegt haben?
Das wären dann einmal 0 und einmal 10 Punkte.. Kombiniert mit der geeigneten Gesellschaft zum Sehen (diverse Spirituosen und die Jungs vom Fußballverein), mehreren Riesenpizzen und mehr Kartoffelchips als Roseanne essen könnte ergibt das dann einen Schnitt von 6,5.
Obwohl glatt 0 und körperliche Angriffe auf die Macher ebenso berechtigt wären.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JoeKramer 2010/08/17 20:11:25
Kommentar löschenEigentlich ein 0,5 Punkte Film, aber weil er in den 80er absolut cool und die Russen auch noch DIE bösen waren, gibt 3 Punkte. Kann man seinen Kindern mal zeigen wenn die erwachsen sind um zu zeigen, dass man in seiner eigen Jugend auch nicht ganz auf der geistigen Höhe war ;-)
Kommentar gefällt mir Antworten
pedi-paulo 2010/07/27 01:33:44
Kommentar löschenDie US-Amerikaner zeigten eine hohe Motivation für Propaganda-Filme im Kalten Krieg. Dieser Film ist aber wirklich unglaublich. So etwas Unrealistisches und Dummes habe ich selten gesehen. Eine Armee der Sowjetunion überfällt einfach mal so eine amerikanische Kleinstadt und eine Bande von Jugendlichen will sie retten. Nein Danke, da völlig weltfremd und dazu noch schlecht inszeniert und klischeehaft.
Die Russen boten das ideale Feindbild im Kalten Krieg, aber in diesem Film reizt man das
völlig aus.
Das ist für mich der schlimmste und am schlechtesten gemachte Propaganda-Film im Kalten Krieg, den man besser meidet.
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mikkean 2010/06/11 12:01:28
Kommentar löschenMit diesem häufig (besser) parodierten Action-Schund trieb es John Milius wahrhaft auf die Spitze. Ist das eine Art "Breakfast-Guerilla-Club?" Bei der Vielzahl damaliger Jungstars muss man unweigerlich daran denken. Der Rest ist ziemlich blödes Gedöhns mit ultra-bösen Russen, die eine amerikanische Kleinstadt einnehmen, Konzentrationslagern, Exekutionen und bewaffnetenten Widerstand. Leider überhaupt nicht ehrbar dargestellt. "Die Rote Flut" ist weniger ein ernstgemeintes Action-Adventure, sondern eher ein Dauerwerbeclip für Selbstverteidigung, Vaterland und Waffenbesitz. Am besten Abstand nehmen beim nächsten 80's-Filmfest.
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