Die Schiffsmeldungen

The Shipping News (2001), US
Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.03.2002

5.9 Kritiker
19 Bewertungen
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6.8 Community
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19 Kommentare
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von Lasse Hallström, mit Kevin Spacey und Judi Dench

Als Zeitungsmann Quoyle (Kevin Spacey) nach einem Leben voller Demütigungen und ohne Höhepunkte seine entfremdete Frau Petal (Cate Blanchett) bei einem Autounfall verliert und mit der kleinen Tochter Bunny zurückbleibt, entscheidet er auf Drängen seiner resoluten Tante Agnis (Judi Dench), ein neues Leben im Land seiner Ahnen zu beginnen – auf Neufundland vor der Küste Kanadas. In dem winzigen Fischerdorf Killick-Claw trifft er auf eine Reihe so exzentrischer wie liebenswürdiger Einheimischer und bekommt zu seiner eigenen Überraschung einen Job als Reporter bei der Lokalzeitung “The Gammy Bird”, für die er bald in der Kolumne “Schiffsmeldungen” die Geschichten anlegender Boote und ihrer Besitzer aufschreibt. Doch während diese kleine berufliche Revolution für moralischen Auftrieb des gebrochenen Mannes sorgt, wird er in seinem Privatleben mit Dämonen der Vergangenheit konfrontiert. Nicht genug damit, dass ihn Petal in Albträumen plagt – nach und nach erfährt er, dass es in seiner Familie ganze Generationen unglückseliger Gestalten gab und manch dunkles Geheimnis ans Tageslicht kommen muss. Doch zunehmend findet Quoyle in diesem zerklüfteten wie schönen Land zu sich selbst und nimmt zum ersten Mal in seinem Leben sein Schicksal selbst in die Hand. Unterstützt von Menschen, denen man es zwar nicht ansieht, die aber alle selbst eine Last zu schleppen haben – der urige Verleger Buggit (Scott Glenn) etwa, Wavey Prowse (Julianne Moore), die allein erziehende Mutter eines behinderten Kindes, zu der Quoyle bald mehr als nur platonische Gefühle entwickelt. Doch bevor es auch nur für einen dieser Menschen eine Zukunft gibt, müssen sie sich ihrer tief vergrabenen Vergangenheit stellen.

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Kommentare (19) — Film: Die Schiffsmeldungen

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ewigkeit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schlagzeile: Zuschauer durchlebt in 100 Minuten ein wunderschönes Wechselbad der Gefühle

Doch greifen wir noch nicht zu weit vor. Schiffsmeldungen hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Anfangs durch eine kaum wiederzuerkennende Cate Blanchett und einen einfach nur großartig agierenden Kevin Spacey in Kombination mit einem kreativen aber alles andere als aufdringlichen Kameraspiel. Und doch stellt all das nur eine Einleitung für die eigentliche Geschichte dar. Jene ist gezeichnet von kleinen und großen Dramen wie von ebensolchen Komödien, was dem Ganzen eine unglaubliche Wirkung und Tiefe verleiht. Folgen schließlich die Momente, in denen man meint, der Film legt sich letzten Endes fest und wird vorhersehbar, führt er den routinierten Zuschauer mit einem Schalk im Nacken und einem Feixen gekonnt an der Nase herum.

Ich liebe ja diese kleinen, wenig beachteten Schätze, weil sie es noch schaffen, einen so wunderbar zu überraschen. Im vorliegenden Beispiel kommt sogar noch der Faktor Hoffnung hinzu, obwohl das Ambiente, die Atmosphäre, das Umfeld sowie die Lebensumstände einiger Figuren dem Prinzip Silberstreif am Horizont vollkommen widersprechen. Und doch gelingt es den Kreativen genau dieses Gefühl in den Vordergrund zu stellen - ein solch positives Statement kann nur mit weit überdurschnittlich vielen Punkten belohnt werden.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Wunderbarer Film mit einer großartigen Besetzung. Die Story ist allerdings etwas schlicht.

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

The Shipping News

Lasse Hallström, ein Regisseur und ein Mann, bei dem ich irgendwie immer ins Schwanken gerate, einige Filme gefallen und andere sind meiner Meinung einfach nur kitschiger Mist, naja nicht ganz Mist, aber Durchschnittsware meiner Meinung nach, in jedem Fall überwiegt aber das Positive. Ein weiteres Problem stellt dabei noch ein anderer, kleiner Aspekt dar und zwar, dass ich ihn immer irgendwie mit Mikael Håfström verwechsele, warum auch immer, muss an den Namen liegen, so ist Hallström für mich immer irgendwie so eine Überraschungstüte, wenn ich denn weiß, dass er es ist, aber die Beiden nehmen sich bei mir eh nicht viel. Auf jeden Fall ist Schiffsmeldungen ein Drama von Hallström aus dem Jahre 2001 nach dem gleichnamigen Roman von E. Annie Proulx, erwähnen sollte ich hierbei noch das ich den Roman noch nicht gelesen habe.

Zur Story lässt sich wohl sagen, dass sie größtenteils wohl recht schlicht über die Laufzeit verteilt wurde, an sich eigentlich nicht das Gelbe vom Ei, eine Story über einen Verlierer mit glasigen Blick, Setzer Quoyle. Wirklich ein geborener Verlierer, schlecht bezahlter Job, dann scheitert die Ehe und schließlich segnet die untreue Ehefrau auch noch das Zeitliche. Und lässt den den armen Mann ohne Rückgrat, allein mit der Tochter Bonnie, zurück. So zieht zieht der desillusionierte Mann, mit samt Tochter und auch seiner Tante, zurück in die alte Heimat. Ein Aufbruch in ein neues Leben. In ein kleines Fischerdorf an der Küste Neufundlands. Sein Glück finden. Dort wird er als Reporter für das Lokalblatt eingestellt und lernt die alleinerziehende Lehrerin Wavey kennen. Viel mehr noch, dunkle Familiengeheimnisse werden gelüftet und noch viel mehr...interessant gemacht.

Dazu noch ein Top-Cast, hier angeführt vom großen Kevin Spacey, mal ganz ungewohnt und ohne Rückgrat, Spacey natürlich hervorragend als unsicherer Setzer, Spacey fühlt sich wieder perfekt in seine Rolle rein, wie gesagt agiert ruhig und legt seine Rolle schwach(nicht falsch verstehen, er ist top) an, in dem Sinne, dass man spürt wie Quoyle ist, ohne großes Selbstvertrauen, ohne wirkliche Stärke, dies muss er noch lernen. Und gerade das bringt Spacey wieder toll rüber, witzigerweise sagte Spacey selbst, dass er beim Dreh einige "lehrreiche Erfahrungen" machte. Neben ihm glänzen aber auch wieder Julianne Moore als Lehrerin Wavey, Rhys Ifans, Scott Glenn und auch nochmal stark in einer Nebenrolle gespielt Pete Postlethwaite. Überraschend da hingegen noch Cate Blanchett (hätte ich beinahe wirklich nicht erkannt) als Quoyles schlampige Ehefrau. Ein weiteres, kleines darstellerisches Highlight stellt wie immer die exzellent spielende Judi Dench dar als Quoyles kühle Tante Agnis, die Frau hats einfach drauf.

Hallströms Regie dabei sehr gut, recht gemächlich erzählt, was ja bekanntlich zur Story passt, sehr gefühlvoll und einfühlsam, aber durchaus auch mit humoristischen bzw. witzigen Einlagen verziert, was dem Ganzen eine tragisch-komisch Stimmung verleiht und den Stoff nicht allzu schwer macht, denn das hätte meiner Meinung nach bei der Story durchaus vorkommen können. Auch wenn der Film an sich recht unaufdringlich präsentiert wird, mochte ich, so muss ich dabei sagen, dass an einigen Stellen etwas schwer langatmig und ein klein wenig schleppend auf mich wirkte, inszenatorisch so auch mit kleinen Patzern, die ich aber verkraften konnte. Dabei war der Anfang für mich doch etwas sehr misslungen, irgendwie doch spröde und ungeschliffenen, vielleicht lags auch daran, dass es irgendwie deprimierend war, wer weiß, aber es ging bergauf und die Faszination wuchs, immerhin anspruchsvoll ist die Erzählweise ja und mit den Wechsel des Standortes erst recht, denn die Landschaftsaufnahmen des Werkes sind wirklich verblüffend, einfach schön diese Schneekulisse, das bleibt sicherlich noch in Erinnerung. Da leistet die Kamera wirklich eine großartige Arbeit ab und fängt diese tolle Kulisse perfekt ein und ja so wird auch eine klasse Atmosphäre erzeugt. Ich liebe dieses Setting des Fischerdorfes förmlich, weiß selbst nicht wieso, ist einfach schön zu betrachen und verdeckt so einige kleine Schwächen. Denn man mag hier förmlich den Geruch der kalten Küste spüren.

Die Charaktere wurden des weiteren auch gut gezeichnet, mit viel Tiefgang und sogar tiefsinnig angelegt, mit interessanten Hintergründen, ob das nun die dunklen Geheimnisse sind oder ihre Neurosen (die Marotten der Einwohner) bzw. was auch immer, das kann dabei sogar bzw. vielleicht etwas klischeehaft-charmant sein. Aber eben auch hintergründig bzw. interessant, so die Entwicklung des Charakters von Quoyles. Weiterhin noch ein paar intelligente und schön geschriebene Dialoge und ja auch ein sehr ruhiger und wunderbarer bzw. sensibel komponierter Score von Christopher Young.

Klar sein mag sicherlich, dass "Schiffsmeldungen" eindeutig seine Schwächen hat, doch irgendwie kann ich dem Film nicht widerstehen, für mich eigentlich recht stimmig gemacht, ob nun Spacey bzw. der gesamte Cast oder auch die wunderbaren und poetischen Bilder, einfach faszinierend-schön und so auch sehenswert für mich, ich weiß nicht wirklich warum, aber ich mag ihn.

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seven

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Ach was Hoffi, stell dir vor, ich lese auch. Ich meinte das Buch! :P


hoffman587

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Kann ich mir gewollt gar nicht vorstellen und wer noch nicht "Homo Faber" von Frisch gelesen hat, dem traue ich in der Hinsicht nicht. :P


kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Schauspielerisch absolut erstklassig besetzt, werden Spacey, Moore & Co diesem Anspruch ohne jede Einschränkung gerecht. Und auch die Story klingt sehr vielversprechend und weiß vor allem zu Beginn mit einer einfühlsamen und etwas deprimierenden Erzählung zu überzeugen. Trotz allem fehlt „Schiffsmeldungen“ etwas, das die wirklich großen mitfühlenden Melodramen auszeichnet: das ganz besondere Gefühl, den einmaligen Eindruck, der dem Zuschauer geboten wird, so dass dieser noch lange nach dem Film mit dem Protagonisten mitfühlt und diesem aus eigenem Antrieb aus seiner beklemmenden Situation heraushelfen möchte. Stattdessen bekommt man hier das Gefühl, dass die Handlungsstränge rund um die Unfähigkeit zu lieben, die familiären Konflikte und die Hintergründe des mysteriösen Hauses auf den Klippen mehr oder weniger routiniert erzählt, ja beinahe abgearbeitet werden mussten. So werden viele Aspekte zwar aufgegriffen, aber doch ohne große Tiefgründigkeit erzählt und sorgen für die ein oder andere Länge in diesem eigentlich vielversprechenden und in schönen Bildern der kargen Landschaft Neufundlands erzähltem Drama.

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Brigittes Helm

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Bewertung7.0Sehenswert

Natürlich ist das ein Schauspieler-Film und ohne die durchweg guten Darsteller wäre Schiffsmeldungen nicht mehr als gut gemeinter Durchschnitt. Der Knaller ist am Anfang die kaum wiederzuerkennende Cate Blanchett als schön fies hurende Ehefrau des ein wenig zu trottelig spielenden Kevin Spacey. Man ist aber doch froh, als die Nervensäge dann tot ist. Und Judi Dench ist wie immer die Beste. Gut wird der Film immer dann, wenn er sich nicht zu ernst und selber auf die Schippe nimmt. Obwohl der hart an der Kitschgrenze balancierende Stoff zum Pilchern geradezu reizt, verkneift sich der schwedische Regisseur allzu schmalzige Sentimentalitäten und setzt feine sarkastische Spitzen. Das Buch kenne ich nicht, der Film hat mir recht gut gefallen, die salzhaltige Luft von Neufundfland war förmlich zu riechen und zu schmecken. Solide Unterhaltung auf gehobenem Niveau, am besten in der Glotze im Bett mit einer guten Flasche Aquavit genießen.

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Sigrun

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P.S. Eine Flasche davon ergibt einen sehr ordentlichen Helm - soweit ich das als Nicht-Schnaps-Expertin beurteilen kann :D


Brigittes Helm

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Jetzt habe ich doch tatsächlich den Roman gelesen und muss sagen, er ist besser als sein Ruf und der Film hat ihn recht ordentlich umgesetzt. Solide Unterhaltung mit etwas Sarkasmus, sehr männlich und seemännisch geschrieben von Miss Proulx;-).


moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

'Schiffsmeldungen' besticht durch seine herausragenden Schauspieler und eine einzigartige düster-melancholische Atmosphäre, die nicht viele Filme ähnlicher Machart bieten können. Die zu Herzen gehende Literaturverfilumng rund um die Inselgeschichte Neufundlands und das Schicksalsdrama Quoyles glänzt außerdem durch poetische Bilder der wunderschönen Landschaften, vorallem aber durch die ruhige Geschichte, die das Drama ab und an sogar mal in den Mysteriebereich abschweifen lassen. Äußerst gelungen.

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Sigrun

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Bewertung7.0Sehenswert

Ahoi! Der Film basiert auf einem sehr guten Buch über Seemannsknoten, das man gerne zur Hand nimmt, wenn man das Glück hat, mal wieder irgendwo am Meer zu sein. "Schiffsmeldungen" (dem Film) fehlt leider das gelungene 'Knotenmotiv', das das Buch zusammenhält. Den leisen Humor und die Lakonie der Vorlage fängt er allerdings ziemlich gut ein. Und schlussendlich ist die Kulisse Neufundlands sozusagen das i-Tüpfelchen, das dazu berechtigt, von einer gelungenen Literaturverfilmung zu sprechen.

P.S. Fans von "The Wire" werden sich vielleicht an McNultys genialen 'Baltimore-Knoten' aus der 2. Staffel erinnern, der immer anders aussieht. Einer meiner herzlichsten Lacher der letzten Wochen und ein gutes Beispiel für gelungenen Comic relief. Seemannsknoten sind als Bedeutungsträger sehr geeignet, irgendjemand sollte da wirklich mal einen Film drüber machen.

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denise

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Bewertung5.0Geht so

Mmh, dem Buch habe ich nach 100 öden Seiten den Gnadenstoß gegeben, daher dachte ich, der Film wäre vielleicht eher was für mich, sollte der doch deutlich anders sein als das Buch. Aber, was die Langsamkeit der Story und meine Langeweile angeht, tun sich beide nicht viel. Und das trotz der guten Darsteller...

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Sonse

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Ich mochte beides.
Und Blanchett ist so wunderbar unkonventionell besetzt.


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Von allem die schönen Landschaftsaufnahmen bleiben in Erinnerung. Die Story hingegen weniger.

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lukidiehl

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Bewertung9.0Herausragend

Einer meiner großen Lieblingsfilme. Fantsatische Schauspieler, unglaubliche Musik, mitreißende Story. Tiefgang, tolle Bilder und Aha-Momente!

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vaan_F.F.

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Bewertung4.0Uninteressant

Herzliche Geschichte. Mehr nicht. Überhaupt nicht.

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christofs

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der besten Literaturverfilmungen, die ich mich gesehen habe. Die melancholische, ruhige, malerische Vorlage von E. Annie Proulx wurde hier wunderbar umgesetzt. Der Cast mit Spacey, J. Moore und Dench - in kleinen Nebenrollen ergänzt um Blanchett und Postlethwait sind alleine schon ein Grund, den Film zu sehen. Der Regisseur Lasse Hallström (Gilbert Grape, Gottes Werk und Teufels Beitrag, Chocolat) schaffte hier erneut einen Film, der sich nahtlos in sein Oeuvre leiser und subtiler Studien am Rande der Gesellschaft mit leichter Skurilität einreiht.

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Weltensegler

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Bewertung9.0Herausragend

Zum Cast braucht man kaum was sagen, Spacey, Moore und Dench sind 1A, von Blanchett kenn ich noch zu wenig.

Wunderbares Drama vom „Chocolat“-Regisseur Lasse Hallström. Kevin Spacey spielt einen zurückhaltenden Drucker, der mit seiner Tochter und Tante nach Neufundland zieht, um dort ein neues Leben anzufangen. Er findet Arbeit bei der ansässigen Zeitung, er schreibt über Autounfälle und den Schiffverkehr im Hafen => Schiffsmeldungen…

Großartiger Film, wunderbarer Drehort, tolle Darsteller und eine schöne Geschichte. Einziger Kritikpunkt war die Länge, 1:40 empfand ich letztendlich als etwas zu kurz. Dafür ist der Schluss ganz toll!

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Tyler

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Ich werde ihn mir nochmal ansehen und ggf umbewerten...


seeigel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

lange zeit einer meiner lieblingsfilme
die musik hat mich voll erwischt
ich mag wettergegerbte geschichten und gesichter
und überhaupt die umsetzung von emotionen in bilder finde ich sehr gelungen

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nurleben

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Ja, genau, und der Soundtrack ist echt wunderwunderschön :).


JoeShoe

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit sehr schönen Bildern aus Neufundland werden gefühlte 8 Geschichten angefangen, von denen eigentlich keine so richtig zu Ende erzählt wird.

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich kann mir vorstellen, dass die Story als Buch große Klasse ist; vielleicht lese ich das gelegentlich. Für einen Film fehlen, wie soll ich sagen... die Knalleffekte. Kaputter Typ kommt nach Neufundland und wird dort, nach einigen weiteren Schicksalsschlägen, wieder glücklich. Schön und gut. Aber wenn die Schicksalsschläge darin bestehen, dass er im örtlichen Kindergarten ins Fettnäpfchen tritt oder die räuberische Vergangenheit seiner Familie ergründet, dann kann auch der größte Schauspieler das nicht so rüberbringen, dass man es tief mitempfindet.

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smu137

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine abwechslungsreiche, ausgefallene Geschichte, die von der sehr guten Besetzung profitiert. Sehenswert, aber kein Muss.

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine ordentliche Verfilmung des spröden und zugleich liebenswerten Buchs von E. Annie Proulx, welches vor jedem Kapitel einen Knoten erklärt. Spacey hat ausnahmsweise mal jedes bisschen Rückgrat in seinem Körper eliminiert, gibt sich tapsig und schicksalsergeben, bis er ganz langsam Selbstbewusstsein lernt. Leider ist er für die Rolle des Quoyle nicht annähernd dick genug. Ich bin dennoch dankbar, dass die Figur nicht (wie eigentlich geplant) von John Travolta gespielt wurde. Der Score ist gelungen und vor allem die Nebendarsteller hauchen der Geschichte Leben ein: Blanchett (ausnahmsweise auch mal gegen den Strich gecastet) hurt sich gekonnt durch die ersten Filmminuten und Judi Dench ist großartig wie immer.

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Pebbles

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Bewertung6.0Ganz gut

Schelchte Verfilmung, die nur durch die Stars ein bißchen leben bekommt. Ansonsten einziger Höhepunkt Judi Dench und die unschlagbare Natur.

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