Die Schiffsmeldungen

The Shipping News (2001), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.03.2002

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6.0
Kritiker
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6.8
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815 Bewertungen
27 Kommentare
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von Lasse Hallström, mit Kevin Spacey und Judi Dench

Als Zeitungsmann Quoyle (Kevin Spacey) nach einem Leben voller Demütigungen und ohne Höhepunkte seine entfremdete Frau Petal (Cate Blanchett) bei einem Autounfall verliert und mit der kleinen Tochter Bunny zurückbleibt, entscheidet er auf Drängen seiner resoluten Tante Agnis (Judi Dench), ein neues Leben im Land seiner Ahnen zu beginnen – auf Neufundland vor der Küste Kanadas. In dem winzigen Fischerdorf Killick-Claw trifft er auf eine Reihe so exzentrischer wie liebenswürdiger Einheimischer und bekommt zu seiner eigenen Überraschung einen Job als Reporter bei der Lokalzeitung ‘The Gammy Bird’, für die er bald in der Kolumne ‘Schiffsmeldungen’ die Geschichten anlegender Boote und ihrer Besitzer aufschreibt. Doch während diese kleine berufliche Revolution für moralischen Auftrieb des gebrochenen Mannes sorgt, wird er in seinem Privatleben mit Dämonen der Vergangenheit konfrontiert. Nicht genug damit, dass ihn Petal in Albträumen plagt – nach und nach erfährt er, dass es in seiner Familie ganze Generationen unglückseliger Gestalten gab und manch dunkles Geheimnis ans Tageslicht kommen muss. Doch zunehmend findet Quoyle in diesem zerklüfteten wie schönen Land zu sich selbst und nimmt zum ersten Mal in seinem Leben sein Schicksal selbst in die Hand. Unterstützt von Menschen, denen man es zwar nicht ansieht, die aber alle selbst eine Last zu schleppen haben – der urige Verleger Buggit (Scott Glenn) etwa, Wavey Prowse (Julianne Moore), die allein erziehende Mutter eines behinderten Kindes, zu der Quoyle bald mehr als nur platonische Gefühle entwickelt. Doch bevor es auch nur für einen dieser Menschen eine Zukunft gibt, müssen sie sich ihrer tief vergrabenen Vergangenheit stellen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (26) — Film: Die Schiffsmeldungen


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David Lukas Julisa

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Bewertung9.0Herausragend

sehr feiner, eher stiller film. schauspielerisch toll umgesetzt, wunderbare kamera. der film arangiert sich sehr schön mit der landschaft, die menschen und das umfeld passen fabelhaft zusammen.

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lasse Hallströms "Schiffsmeldungen" schlittert wie so oft bei ihm gefährlich nah am Kitsch vorbei und einige Rückblenden während des Films wirkten beinahe meldramatisch. BEINAHE. Denn da ist noch Kevin Spacey. Der wirklich sensationelle, beispiellose Kevin Spacey, die wunderschöne Julianne Moore, die unvergleichliche Judi Dench, die unberechenbare Cate Blanchett - und durch sie alle kriegt der Film gerade noch die Kurve.
Erzählt wird die Geschichte eines langweiligen Außenseiters - klingt langweilig? Ist es nicht. Neufundland hätte man als Schauplatz nicht besser aussuchen können - ein Schwanken zwischen bitterer Tristesse und malerischer Schönheit.
"Schiffsmeldungen" ist Charakterdrama, Schwermut und Hoffnung zugleich, stimmungsvoll und mit beiläufigem Humor inszeniert, was sich insgesamt zu einem wirklich berührenden Film zusammensetzt.

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Sperber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Shipping News"

nach dem großartigen Roman von Annie Proulx, ist eine zu Herzen gehende Verfilmung einer Inselgeschichte mit stimmungsvoller Musik zu der eindrucksvollen Landschaft Neufundlands.

Der Außenseiter Quolyle,
"Ich stellte mir immer vor, dass ich bei der Geburt vertauscht wurde und in der falschen Familie aufwuchs."
kehrt nach Schicksalsschlägen zurück nach Neufundland, wo die Wurzeln seiner Familie sind. Dort erfährt er über die Vergangenheit des Fischerdorfes, dessen Familiengeschichten, über Geheimnisse, Visionen und zweite Gesichter.

Quolyle wird Journalist beim hiesigen Lokalblatt und übernimmt das Schreiben der Schiffsmeldungen. Schon bald stellen sich berufliche Erfolge ein.
"Tölpel versetzt Massen in höchstes Erstaunen."
Sein Schlagzeilen-Denken hat mich oft sehr amüsiert. :)
Ein gelungener, humorvoller Film mit guter Besetzung.

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beast667

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Bewertung9.0Herausragend

im Kino funktioniert der Film nicht, er funktioniert auf DVD. Er funktioniert richtig gut Sonntags Abends, wenn es kalt draussen ist. Ich mag so Filme, weil sie klein sind und alleine durch die Story und die hervorragenden Schauspieler funktionieren. Und dazu kommt eine überragende Filmmusik.

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PhantomGestalt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein grundsymphatischer Film mit liebenswert eigenartigen Charakteren, eingebettet in wunderschöne Bilder der rauen Natur Neufundlands.

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8martin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film gehört zu den besten Feel-Good-Movies aller Zeiten - nicht nur wegen der Handlung. Da wurde der Roman von Annie Proulx sinngemäß in wunderschöne Bilder umgesetzt und die örtliche Atmosphäre vom Leben am Rande der Welt vortrefflich eingefangen. Man merkt, dass hier sogar der spröde Charme der Einheimischen sprühen kann. Es gibt jede Menge skurriler aber liebenswürdiger Typen. Auch die im Roman beschriebenen Phänomene von Geistern und mystischen Zeichen werden in unvergessliche Bilder gefasst, wie z.B. das festgebundene Haus. Immer nur so wohl dosiert, dass man sie fast glauben kann. Träume und Albträume verdeutlichen Gefühle. Neben der rührenden Vater-Tochter Beziehung kommt noch in der Retrospektive eine erschreckende Familiensaga hinzu und eine überzeugende Liebesgeschichte. Es ist rührend gemacht, wie nach enttäuschter Liebe erneut Zutrauen gefasst wird. Außerdem gibt es ironische Einblicke in den Lokaljournalismus und die Umweltproblematik. Die Darstellerriege ist ausnahmslos großartig. Erwähnt sei nur Kevin Spacey als liebender Vater, der fast im Grenzbereich warmherziger, schlichter Einfalt anzusiedeln ist oder Judi Dench als herb-herzliche aber richtungsweisende Tante, die vom Schicksal arg gebeutelt wurde. Auch der Kurzauftritt von Cate Blanchett als herzloses, flatterhaftes Flittchen ist beeindruckend, sowie Julianne Moore als zurückhaltend-feinfühlig Mutter, die verwundete Männerseelen auffangen kann.
Die Vergangenheit wird anrührend in die Gegenwart mit eingebunden und von einer ohrwurmartigen Melodie begleitet verschaffen die fantastischen Bilder das absolute Filmvergnügen.

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Ener

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Bewertung5.0Geht so

Der ansonsten so sympathisch daherkommende Film krankt an einer Überhäufung der Schicksals- & Tiefschläge. Bisweilen ist es einfach Too Much. Dabei hat man vieles richtig gemacht, die Stimmung wird gut transportiert und an vereinzelten Stellen blitzt sogar dezenter & gelungener Humor auf. Nur diese Überhäufung... entweder man soll ihn als Groteske sehen, dann hab ich ihn falsch verstanden, oder aber er überdramatisiert, obwohl er es als Drama nicht nötig hätte.

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Schulze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Frau die sich scheiden lassen will und ihren Mann betrügt. Frau stirbt und Mann bleibt allein mit Tochter zurück – versucht ein geregeltes Leben auf einer Insel aufzubauen. Das Gerüst scheint Alexander Payne für The Descendants auch gefallen zu haben…

Das Schönste ist, dass Schiffsmeldungen berührt, auch wenn das Leben des Quoyle so weit von dem der meisten entfernt zu sein scheint. Die Dialoge sind ansprechend, sind schlicht gut, da sie zusammen mit der schauspielerischen Leistung glaubhafte Charaktere vermitteln, die eben berühren. Die mitreißende Suche Quoyles für sein persönliches Glück harmoniert mit dem Spannenden der Handlung – die verworrene Geschichte der Quoyles um ihr in Ketten gelegtes Familiendomizil.
Die Mängel des Films – die übernatürlichen Fähigkeiten der Tochter, sowie die Nahtoderfahrungen, bzw. der Scheintod – sind mir suspekt und schreien nach: Hilfe mir gehen die Erklärungen aus – Lösung gefunden – das Übermenschliche braucht man nicht erklären.

Daher 8.0

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keinohrhase20

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wen die Vorlage von Brokeback Mountain Autorin Proloux stammt- seien wir ehrlich, ein Wittwer der in Neufundland die Schiffsmeldungen schreiben soll und sich während/stattdessen in die örtliche Kindergärtnerin verliebt ?
Ich kann mir weit aus spannenderes Vorstellen als einem Mann zu zusehen wie er sich 2 Stunden lang selbst sucht. Was man aus dem wenig verlockenden Stoff gemacht hat überzeugt mich letzten Endes doch.
Das Drehbuch bittet klasse Dialoge, einen ordentlichen Aufbau und bittet den vielen unterschiedlichen Charakteren Platz um sich zu entfalten.Ihnen kommt ausnahmslos ein Ensemble entgegen das man sich so noch nicht mal erträumen kann. Gerade Spacey und Moore, aber auch Ifans und co. liefern allesamt überzeugende Leistungen ab welche Regisseur Hallström atmosphärisch und packend einfängt.
Musikalisch gibt sich der Film genau so abwechslungsreich wie bewegend und hinkt nur hier und da an der ein oder anderen kleinen Länge. Alles in allem ein mehr als gelunge Verfilmung einer doch nicht ganz so uninteressanten Vorlage.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Wunderbarer Film mit einer großartigen Besetzung. Die Story ist allerdings etwas schlicht.

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

The Shipping News

Lasse Hallström, ein Regisseur und ein Mann, bei dem ich irgendwie immer ins Schwanken gerate, einige Filme gefallen und andere sind meiner Meinung einfach nur kitschiger Mist, naja nicht ganz Mist, aber Durchschnittsware meiner Meinung nach, in jedem Fall überwiegt aber das Positive. Ein weiteres Problem stellt dabei noch ein anderer, kleiner Aspekt dar und zwar, dass ich ihn immer irgendwie mit Mikael Håfström verwechsele, warum auch immer, muss an den Namen liegen, so ist Hallström für mich immer irgendwie so eine Überraschungstüte, wenn ich denn weiß, dass er es ist, aber die Beiden nehmen sich bei mir eh nicht viel. Auf jeden Fall ist Schiffsmeldungen ein Drama von Hallström aus dem Jahre 2001 nach dem gleichnamigen Roman von E. Annie Proulx, erwähnen sollte ich hierbei noch das ich den Roman noch nicht gelesen habe.

Zur Story lässt sich wohl sagen, dass sie größtenteils wohl recht schlicht über die Laufzeit verteilt wurde, an sich eigentlich nicht das Gelbe vom Ei, eine Story über einen Verlierer mit glasigen Blick, Setzer Quoyle. Wirklich ein geborener Verlierer, schlecht bezahlter Job, dann scheitert die Ehe und schließlich segnet die untreue Ehefrau auch noch das Zeitliche. Und lässt den den armen Mann ohne Rückgrat, allein mit der Tochter Bonnie, zurück. So zieht zieht der desillusionierte Mann, mit samt Tochter und auch seiner Tante, zurück in die alte Heimat. Ein Aufbruch in ein neues Leben. In ein kleines Fischerdorf an der Küste Neufundlands. Sein Glück finden. Dort wird er als Reporter für das Lokalblatt eingestellt und lernt die alleinerziehende Lehrerin Wavey kennen. Viel mehr noch, dunkle Familiengeheimnisse werden gelüftet und noch viel mehr...interessant gemacht.

Dazu noch ein Top-Cast, hier angeführt vom großen Kevin Spacey, mal ganz ungewohnt und ohne Rückgrat, Spacey natürlich hervorragend als unsicherer Setzer, Spacey fühlt sich wieder perfekt in seine Rolle rein, wie gesagt agiert ruhig und legt seine Rolle schwach(nicht falsch verstehen, er ist top) an, in dem Sinne, dass man spürt wie Quoyle ist, ohne großes Selbstvertrauen, ohne wirkliche Stärke, dies muss er noch lernen. Und gerade das bringt Spacey wieder toll rüber, witzigerweise sagte Spacey selbst, dass er beim Dreh einige "lehrreiche Erfahrungen" machte. Neben ihm glänzen aber auch wieder Julianne Moore als Lehrerin Wavey, Rhys Ifans, Scott Glenn und auch nochmal stark in einer Nebenrolle gespielt Pete Postlethwaite. Überraschend da hingegen noch Cate Blanchett (hätte ich beinahe wirklich nicht erkannt) als Quoyles schlampige Ehefrau. Ein weiteres, kleines darstellerisches Highlight stellt wie immer die exzellent spielende Judi Dench dar als Quoyles kühle Tante Agnis, die Frau hats einfach drauf.

Hallströms Regie dabei sehr gut, recht gemächlich erzählt, was ja bekanntlich zur Story passt, sehr gefühlvoll und einfühlsam, aber durchaus auch mit humoristischen bzw. witzigen Einlagen verziert, was dem Ganzen eine tragisch-komisch Stimmung verleiht und den Stoff nicht allzu schwer macht, denn das hätte meiner Meinung nach bei der Story durchaus vorkommen können. Auch wenn der Film an sich recht unaufdringlich präsentiert wird, mochte ich, so muss ich dabei sagen, dass an einigen Stellen etwas schwer langatmig und ein klein wenig schleppend auf mich wirkte, inszenatorisch so auch mit kleinen Patzern, die ich aber verkraften konnte. Dabei war der Anfang für mich doch etwas sehr misslungen, irgendwie doch spröde und ungeschliffenen, vielleicht lags auch daran, dass es irgendwie deprimierend war, wer weiß, aber es ging bergauf und die Faszination wuchs, immerhin anspruchsvoll ist die Erzählweise ja und mit den Wechsel des Standortes erst recht, denn die Landschaftsaufnahmen des Werkes sind wirklich verblüffend, einfach schön diese Schneekulisse, das bleibt sicherlich noch in Erinnerung. Da leistet die Kamera wirklich eine großartige Arbeit ab und fängt diese tolle Kulisse perfekt ein und ja so wird auch eine klasse Atmosphäre erzeugt. Ich liebe dieses Setting des Fischerdorfes förmlich, weiß selbst nicht wieso, ist einfach schön zu betrachen und verdeckt so einige kleine Schwächen. Denn man mag hier förmlich den Geruch der kalten Küste spüren.

Die Charaktere wurden des weiteren auch gut gezeichnet, mit viel Tiefgang und sogar tiefsinnig angelegt, mit interessanten Hintergründen, ob das nun die dunklen Geheimnisse sind oder ihre Neurosen (die Marotten der Einwohner) bzw. was auch immer, das kann dabei sogar bzw. vielleicht etwas klischeehaft-charmant sein. Aber eben auch hintergründig bzw. interessant, so die Entwicklung des Charakters von Quoyles. Weiterhin noch ein paar intelligente und schön geschriebene Dialoge und ja auch ein sehr ruhiger und wunderbarer bzw. sensibel komponierter Score von Christopher Young.

Klar sein mag sicherlich, dass "Schiffsmeldungen" eindeutig seine Schwächen hat, doch irgendwie kann ich dem Film nicht widerstehen, für mich eigentlich recht stimmig gemacht, ob nun Spacey bzw. der gesamte Cast oder auch die wunderbaren und poetischen Bilder, einfach faszinierend-schön und so auch sehenswert für mich, ich weiß nicht wirklich warum, aber ich mag ihn.

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hoffman587

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Nicht der Film, wir reden vom Buch oder, um Missverständnisse zu vermeiden.


hoffman587

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Kann ich mir gewollt gar nicht vorstellen und wer noch nicht "Homo Faber" von Frisch gelesen hat, dem traue ich in der Hinsicht nicht. :P


kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Schauspielerisch absolut erstklassig besetzt, werden Spacey, Moore & Co diesem Anspruch ohne jede Einschränkung gerecht. Und auch die Story klingt sehr vielversprechend und weiß vor allem zu Beginn mit einer einfühlsamen und etwas deprimierenden Erzählung zu überzeugen. Trotz allem fehlt „Schiffsmeldungen“ etwas, das die wirklich großen mitfühlenden Melodramen auszeichnet: das ganz besondere Gefühl, den einmaligen Eindruck, der dem Zuschauer geboten wird, so dass dieser noch lange nach dem Film mit dem Protagonisten mitfühlt und diesem aus eigenem Antrieb aus seiner beklemmenden Situation heraushelfen möchte. Stattdessen bekommt man hier das Gefühl, dass die Handlungsstränge rund um die Unfähigkeit zu lieben, die familiären Konflikte und die Hintergründe des mysteriösen Hauses auf den Klippen mehr oder weniger routiniert erzählt, ja beinahe abgearbeitet werden mussten. So werden viele Aspekte zwar aufgegriffen, aber doch ohne große Tiefgründigkeit erzählt und sorgen für die ein oder andere Länge in diesem eigentlich vielversprechenden und in schönen Bildern der kargen Landschaft Neufundlands erzähltem Drama.

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moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

'Schiffsmeldungen' besticht durch seine herausragenden Schauspieler und eine einzigartige düster-melancholische Atmosphäre, die nicht viele Filme ähnlicher Machart bieten können. Die zu Herzen gehende Literaturverfilumng rund um die Inselgeschichte Neufundlands und das Schicksalsdrama Quoyles glänzt außerdem durch poetische Bilder der wunderschönen Landschaften, vorallem aber durch die ruhige Geschichte, die das Drama ab und an sogar mal in den Mysteriebereich abschweifen lassen. Äußerst gelungen.

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Sigrun

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Bewertung7.0Sehenswert

Ahoi! Der Film basiert auf einem sehr guten Buch über Seemannsknoten, das man gerne zur Hand nimmt, wenn man das Glück hat, mal wieder irgendwo am Meer zu sein. "Schiffsmeldungen" (dem Film) fehlt leider das gelungene 'Knotenmotiv', das das Buch zusammenhält. Den leisen Humor und die Lakonie der Vorlage fängt er allerdings ziemlich gut ein. Und schlussendlich ist die Kulisse Neufundlands sozusagen das i-Tüpfelchen, das dazu berechtigt, von einer gelungenen Literaturverfilmung zu sprechen.

P.S. Fans von "The Wire" werden sich vielleicht an McNultys genialen 'Baltimore-Knoten' aus der 2. Staffel erinnern, der immer anders aussieht. Einer meiner herzlichsten Lacher der letzten Wochen und ein gutes Beispiel für gelungenen Comic relief. Seemannsknoten sind als Bedeutungsträger sehr geeignet, irgendjemand sollte da wirklich mal einen Film drüber machen.

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denise

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Bewertung5.0Geht so

Mmh, dem Buch habe ich nach 100 öden Seiten den Gnadenstoß gegeben, daher dachte ich, der Film wäre vielleicht eher was für mich, sollte der doch deutlich anders sein als das Buch. Aber, was die Langsamkeit der Story und meine Langeweile angeht, tun sich beide nicht viel. Und das trotz der guten Darsteller...

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Sonse

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Ich mochte beides.
Und Blanchett ist so wunderbar unkonventionell besetzt.


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Von allem die schönen Landschaftsaufnahmen bleiben in Erinnerung. Die Story hingegen weniger.

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lukidiehl

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Bewertung9.0Herausragend

Einer meiner großen Lieblingsfilme. Fantsatische Schauspieler, unglaubliche Musik, mitreißende Story. Tiefgang, tolle Bilder und Aha-Momente!

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vaan_F.F.

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Bewertung4.0Uninteressant

Herzliche Geschichte. Mehr nicht. Überhaupt nicht.

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christofs

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der besten Literaturverfilmungen, die ich mich gesehen habe. Die melancholische, ruhige, malerische Vorlage von E. Annie Proulx wurde hier wunderbar umgesetzt. Der Cast mit Spacey, J. Moore und Dench - in kleinen Nebenrollen ergänzt um Blanchett und Postlethwait sind alleine schon ein Grund, den Film zu sehen. Der Regisseur Lasse Hallström (Gilbert Grape, Gottes Werk und Teufels Beitrag, Chocolat) schaffte hier erneut einen Film, der sich nahtlos in sein Oeuvre leiser und subtiler Studien am Rande der Gesellschaft mit leichter Skurilität einreiht.

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Weltensegler

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Bewertung9.0Herausragend

Zum Cast braucht man kaum was sagen, Spacey, Moore und Dench sind 1A, von Blanchett kenn ich noch zu wenig.

Wunderbares Drama vom „Chocolat“-Regisseur Lasse Hallström. Kevin Spacey spielt einen zurückhaltenden Drucker, der mit seiner Tochter und Tante nach Neufundland zieht, um dort ein neues Leben anzufangen. Er findet Arbeit bei der ansässigen Zeitung, er schreibt über Autounfälle und den Schiffverkehr im Hafen => Schiffsmeldungen…

Großartiger Film, wunderbarer Drehort, tolle Darsteller und eine schöne Geschichte. Einziger Kritikpunkt war die Länge, 1:40 empfand ich letztendlich als etwas zu kurz. Dafür ist der Schluss ganz toll!

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Tyler

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Ich werde ihn mir nochmal ansehen und ggf umbewerten...



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