Die Schöne und das Biest - Kritik

La Belle et la Bête

FR/DE · 2014 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Ganz gut gemachtes Märchen mit schönen Kostümen. Leider ist der Film stellenweise nicht sonderlich spannend, weswegen es Punkteabzug gibt!

    • 5 .5

      eine rose für ein leben--dachte schon jetzt kommt der bachelor um die ecke g

      mein erstes mal ein die schöne und das biest gesehen und find story aufmachung recht gut...hat mir aufjeden besser gefallen als gedacht

      1
      • 4
        Tina Scheidt 17.02.2017, 10:58 Geändert 17.02.2017, 11:40

        Christophe Gans dreht die Schöne und das Biest und ich freute mich wirklich sehr auf diesen Film. Doch leider schaffte es der Regisseur für mich nicht wirklich, das alte Märchen in neuem Gewand zu präsentieren, trotz Vincent Cassel und Lea Sedoux als Belle und Biest.
        Die Setttings sind gelungen, die Kostüme prächtig und der äußere Rahmen ist wirklich äußerst gelungen. Trotzdem fehlt es diesem Märchen vor allem an Tiefe und Wärme.
        Wann immer Gans sich von dem alten Märchen entfernt, schafft er es für mein Empfinden nicht überzeugend, die Stimmung und den Zauber zu erhalten, die für dieses Märchen so wichtig sind.
        Auch die vielen CGI Effekte, ganz besonders bei der Maske des Biests, wirken ohne Emotionen, oder sogar einfach überfrachtet, ganz besonders die verzauberten Beagles.
        Anstelle von einem Prinzen träumt hier Belle von einer Prinzessin, die von Yvonne Catterfeld liebreizend und zu Tränen rührend dargestellt wird und die erste geliebte Ehefrau des Biests ist.

        SPOILER

        Das Biest tötet ungewollt seine Frau, die Waldnymphe in ihrer wahren Gestalt als goldene Hirschkuh, und ihr gemeinsames, noch ungeborenes Kind. Der Waldgott, Vater der Hirschkuh, ist vor Wut und Trauer so außer sich, dass er den Prinzen zur Strafe in ein Biest verwandelt. Erst die Liebe einer Frau soll ihn erlösen können.
        Das ist zwar nicht wie im Märchen, weiß aber zu rühren.
        Doch was nun kommt, löst sich immer mehr vom originalen Märchen und ist auch nicht immer wirklich logisch.
        Belles Vater, ein Kaufmann der seine Schiffe und Vermögen verloren hat, erhält vom Biest alles, was sich seine Kinder gewünscht hatten und noch mehr. Er kehrt REICH zu seinen Kindern zurück, nachdem er Belle bei dem Biest gelassen hatte.
        Eigentlich sollten alle seine Schulden damit bezahlt worden sein. Oder wie hier gezeigt die Spielschulden seines leichtsinnigen Sohnes, die die Familie ins Unglück stürzen drohen. Doch die Familie unternimmt anscheinend überhaupt nichts gegen die Schulden und die Bedrohung des verbrecherischen Geldgebers, was mich ziemlich ratlos und fragend zurück lässt. Einen Sinn kann ich hier nicht erkennen.
        Belle kehrt zur Familie zurück und nun überschlägt sich alles, der Gauner und seine Schergen nebst seiner Liebsten werden von Belles Bruder mit Hilfe des Pferdes und eines Zauberspruchs zum Schloss geführt, wo sie alles plündern.
        Und Belle findet einfach so, nur weil sie eine zuvor verlorene Haarschleife von sich entdeckt, zurück zum Schloss. Dabei windet sie sich ähnlich wie der Prinz von Dornröschen durch eine Dornenhecke. Nun ja... der Waldgott zeigt sich gnädig und Belle kann mit ihren Brüdern noch rechtzeitig zum Schloss gelangen, um das Biest in den Brunnen des Lebens werfen zu lassen. Das Biest scheint tot und trotzdem rast der Waldgott? Ihre Brüder bekämpfen ihn? Was soll das? Währenddessen unterhalten sich Biest und Belle, sie sagt, sie liebt ihn doch bereits und er geht im Wasser unter und wird von Belle als erlöster Prinz aus dem Wasser gezogen?
        Abblende einfach so, cut und Schluss zum märchenhaften Schluss?
        Das war zu ruckartig für mich und gefiel mir leider überhaupt nicht.

        SPOILER ENDE

        Zu sehr verweben sich unter Gans Regie die Liebe der Waldnymphe und des Wassers des Lebens, das man kaum noch weiß wer von beiden was macht oder nicht.
        Die verzauberten Beagles, angeblich Belles beste Freunde im Schloss, haben eigentlich keinerlei gemeinsames Spielen mit Belle oder dass diese eine Freundschaft mit ihnen verbindet. Dabei erzählte sie es ihren Kindern doch so.
        Warum verlässt die Geliebte des räuberhaften Geldgebers nicht ebendiesen? Sie weiß doch um sein Verhalten ihr gegenüber in der Zukunft?
        Leider bedient sich Christophe Gans in der Erlösung des Biests eindeutig bei Jean Cocteau mit Jean Marais. In dem unvergessenen schwarz-weiß Film stirbt ein Jugendfreund von Bella für das Biest und wird im Sterben zum Biest während das Biest zum Prinzen erlöst wird. Hier stirbt der Schurke und das Biest wird zeitgleich erlöst. Auch wenn der Schurke nicht in das Biest verwandelt wird, die Nähe ist für mich zu auffällig, um als neu zu gelten und erinnert mich eher schmerzhaft an den alten Film.
        Sicher lässt sich über Geschmack nicht oder sehr gut streiten, aber das Lied zum Schluss des Films ist für mich leider eher mehr Gejaule als ein positiv im Gedächtnis verbleibendes Lied.
        Schade, schade! Christoph Gans zeigt immer wieder, was für ein wunderbares Märchen er hätte umsetzen können, verliert aber leider das Märchen aus dem Auge. Und dass Belle ihre Schwestern verachtet, die "nur heiraten wollen", passt ebenfalls überhaupt nicht. Damals war die Stellung der Mädchen und Frauen eben so, dass sie sehr jung heirateten und Kinder gebären sollten. Belle hat einen modernen Anstrich erhalten, der zwar erfrischend ist, aber auch nicht wirklich zu ihrem märchenhaften Original passt. Belle, die Schöne, der Liebling des Vaters, die liebevoll das Beste für die Familie möchte. Doch damit konnte ich mich noch anfreunden und mir gefiel diese Belle, doch ihre Liebe zum Biest hat, da schließe ich mich den anderen Rezensenten an, viel zu wenig Raum bekommen, zu entstehen. Dabei ist das eigentlich das Wichtigste in dem Märchen.
        Leider wirkt vieles kalt und emotionslos, lässt mich gleichgültig. Ein prachtvoller Rahmen allein lässt kein wunderschönes Gemälde entstehen und ein wundervolles Gemälde braucht mehr an Inhalt, um Emotionen beim Betrachten zu wecken. An dieser Hürde scheitert Christoph Gans in meinen Augen, weshalb ich auch leider nur 4 Punkte vergeben kann. Gerne würde ich 7 Sterne oder mehr vergeben, aber die aufgeführten Kritikpunkte überwiegen derart, dass ich leider so wenige Punkte vergebe.
        Wem die aufgeführten Kritikpunkte nichts ausmachen, den erwartet ein Actionfeuerwerk, besonders zum Schluss hin und ein technisch sehr gut gemachter Film. Aber wer mehr von einem Märchenfilm erwartet, sollte vielleicht doch lieber zu Jean Cocteau oder auch Disney greifen.

        1
        • 5
          pabloundtrish 17.01.2017, 02:39 Geändert 17.01.2017, 02:43

          Ich habe selten einen so hohlen, glatten und spießigen Film gesehen. So eine leidenschaftliche Unlogik und Oberflächlichkeit. Kein einziger richtiger Character war dabei, den ich mochte oder nicht mochte oder halt irgendwie nachvollziehen konnte. Die Figuren wiederum scheinen sich alle aus Prinzip zu mögen oder nicht zu mögen, egal was sie sich gegenseitig antun oder wie sie sich gegenseitig in Ruhe lassen - einfach weil es so im Drehbuch steht. Das ist furchtbar langweilig. Ich fühle mich jetzt erstmal geistig unterfordert, aber nicht im entspannenden unterhaltsamen Sinn. Mehr so fremdbeschämt. Wenn man leider schon dabei ist, ihn zu gucken, lassen ein paar gute filmtechnische Ideen und teilweise gelungene Ästhetik einen den Film (mit Pausen, zähneknirschend) aber schon aushalten. Ohne Ton so als Hintergrundkulisse wäre er vielleicht sogar ganz gut. Nur sollte er auf gar keinen Fall "Die Schöne und das Biest" sondern "Fantasie beleidigende High Budget CGI Rotze Nummer 344738549" heißen. Vincent Cassel ist als diese schlecht animierte alberne Plüschfigur deutlich weniger "Das Biest" als in jedem seiner anderen Filme. Er wirkt dadurch eher harmlos. Léa Seydoux sieht zwar gut aus, aber es ist echt anstrengend, mit was für einer Arroganz sie sich ununterbrochen darin suhlt. Immer so in Zeitlupe mit wallendem Haar und schüchternem Schmollblick im Abendkleid durch den Wald rennend, während irgendwelche Zweige um sie rum wachsen und so ein Kack. Das "Die Schöne und das Biest" Thema wird hier eigentlich kaum angeschnitten und hat mehr eine tragende Funktion, um mit allem möglichen rumzuprotzen. Um Luxuskörper in Luxusklamotten zu stecken und sie durch Bling und Ice laufen zu lassen. Der Film ist steriler als jede Intensivstation. Die Schwestern haben Angst vor nach Schweiß stinkenden Seemännern, Belle erschreckt sich halb zu Tode, als das Tier eben wie ein Tier isst und wird Wochen lang mit nichts weiter als einer 10m langen Tafel voller fettem Essen eingesperrt, ohne ein Gramm zuzunehmen. Selbst die Banditen in der kleinen Eckkneipe leuchten und scheinen. Das wirkt so dystopisch alles, als wären die anderen Characters mindestens genau so verwunschen wie das Biest, halt sterile emotionslose Roboter, gefangen im Körper eines Menschen und irgendwie volle Kanne von jeder Natur entartet. Sogar eine schmutzabweisende Oberfläche haben sich diese Roboter angezüchtet. Obwohl der halbe Film im Wald spielt und sie sich viel auf die Schnauze packen, sieht man kein Gramm Matsch. Und die Wäsche bleibt auch immer frisch gebügelt, ob sie unter Wasser oder im Dornenbusch war. Das Aussehen passt halt zu dem Verhalten. Alles Plastik. Das macht den Regisseur ziemlich unsympathisch. Genau wie seine tapsigen sporadischen Versuche, etwas Humor einzubringen. Gans´ Version hat einfach nur ein paar dumme Zufallsideen, die der Reihe nach abgefertigt werden. Kleine verzauberte CGI-Beagle-Trolle, verärgerte Waldriesen und so einen Quatsch. Aber viel zu oberflächlich und dünn gestreut. Dann hätte er auch gleich ein richtiges Fantasy-Abenteuer wie die Odyssee Geschichten draus machen können oder wenigstens einen Grund einbringen, der den ganzen Quatsch erklärt oder kompensiert, aber so hat der Film noch nicht mal irgendeinen Faden. Die erste Hälfte, wie der Film sich aufbaut, war trotz seiner Oberflächlichkeit noch ganz interessant, aber spätestens beim Showdown wurde es furchtbar albern alles. Ich hoffe, die Disney Neuverfilmung wird besser. Denn der Disney-Klassiker bietet richtige Spannung und Leidenschaft, richtige Characters (unter anderem einen fiesen Bösewicht), sogar tiefenpsychologisches wie die zerschlagenen Spiegelscheiben und eben eine unmöglich erscheinende Romanze, die sich trotz der Unterschiede, nicht zuletzt auch mithilfe von Madame Pottine, Lumière und co. zwischen den beiden langsam entwickelt. Die Disney Version ist die bisher einzige, die ich sonst kenne. Für mich ist sie zweifelsohne einer der besten Disney Filme überhaupt. Von Gans´ Verfilmung habe ich dementsprechend echt nicht viel erwartet, aber wenigstens ein bisschen mehr. Der war unterm Strich echt Zeitverschwendung.

          4
          • 4
            Sternenkind68 14.12.2016, 17:25 Geändert 14.12.2016, 17:32

            Ich bin verärgert.
            Ich bin enttäuscht.
            Nur sehr wenig hat mir an diesem Märchenfilm gefallen, märchenhaft fand ich ihn schon gar nicht.
            Klar gibt es Schaueffekte wie die Kleider und die Ausstattung.
            Auch die possierlichen kleinen Helferlein im Schloss des Biestes waren ein netter Einfall.
            Alle Szenen mit Vincent Cassel, wo er in Menschengestalt auftauchte, waren gelungen.
            Schon als Anjou im Film "Elizabeth" mit Cate Blanchett machte Vincent im Kostüm eine tolle Figur, der kann so etwas tragen.
            Die Musik war nett anzuhören.
            Vollends die Laune verdorben hat mir Lea Seydoux.
            Gott, war die anstrengend. Vielleicht tue ich ihr ja nur Unrecht, und die Rolle war einfach so angelegt worden.
            Vielleicht spielt sie aber einfach auch nur schlecht.
            Fazit:
            Empfehlen kann ich diesen Film nun nicht gerade, ich hatte mir so viel erhofft.

            4
            • 4

              WELCHES PARFUM?
              fragte ich mich die ganze Zeit: Ist das eine Werbung von Dior, Chanel oder Yves Saint Laurent?
              Die Schöne und das Biest von Christophe Gans hat mich daran erinnert, dass ich keine Märchen mag! Ich hatte es bei Cocteaus Meisterwerk mit dem zauberhaften Jean Marais (1946) vergessen. Ich hatte in Erinnerung die philosophische Erzählung in clair obscur über die Monstrosität von dem Künstler Cocteau gemalt und von dem subtilen Jean Marais dargestellt, ich sah jetzt eine billige mit teuren Spezialeffekten Werbung mit einem farblosen und arroganten Vincent Cassel und einer Léa Seydoux Modepuppe.
              Mag ich nicht!

              21
              • 10

                wunderschöne schauplätze, aufwändig ausgestattet, passabel animiert, zeitgemäße kostüme. ich war für knappe 2 stunden in den bann gezogen und verzaubert von der alten, neu inszenierten geschichte, die mit der liebenswerten Léa Seydoux als "die schöne" und Vincent Cassel als "das biest" klasse besetzt ist. eine realverfilmung die mehr als sehenswert ist. für jung und alt.
                einfach märchenhaft.

                • 6 .5

                  Ganz netter Film für zwischendurch, ein zweites Mal werde ich mir den denke ich aber nicht ansehen. Trotzdessen behält man immer den grandiosen Disney-Film nicht aus den Kopf und muss sich einfach auf die Geschichte einlassen.

                  • 5
                    tekyoenbear 27.06.2016, 12:32 Geändert 27.06.2016, 12:35

                    Wirklich schöne Effekte aber unbefriedigende Story. Das Ende war ebenfalls irgendwie blöd. Kann ich nicht anders sagen. Der hätte echt was werden können aber er war es einfach nicht so. Einmal sehen und das genügt fürs Leben denke ich. Werde mir den jedenfalls nicht noch einmal ansehen. Deswegen eine mittlere, durchschnittliche und allgemeine 5 :-)
                    Und außerdem (und das nur so am Rande) Belle als "Schöne" war nicht wirklich schön. Fand das war ne ganz ordinäre durchschnittliche Schnepfe. Kein Gesicht was mich bezaubern könnte.

                    • 4 .5
                      Johnny_F 15.05.2016, 17:23 Geändert 25.08.2016, 01:57

                      Für eine französische Produktion ziemlich hochwertig gemacht, von der Ausstattung her kann sich der Märchenfilm durchaus mit Hollywood messen, auch wenn die Effekte manchmal etwas schwächeln. Ansonsten aber relativ unspektakulär, Lea Seydoux ist zwar zweifelsfrei "belle", abseits davon ist die Neuauflage von "Die Schöne und das Biest" aber leider etwas schwülstig geraten.

                      2
                      • 5 .5

                        Die Disney Version ist schöner, obwohl mir der Soundtrack nicht wirklich schlecht gefallen hat von der Neuverfilmung. Allerdings hat mich die Geschichte in dieser Form nicht so gepackt und auch wenn viel mit Tricktechnik gearbeitet wurde und alles ziemlich fantastisch daher kam, ich fand ihn nur mittelprächtig. Schade, denn die Cinderella Neuauflage war dagegen sehr gut.

                        • Ob wir diese Neuverfilmung wirklich brauchen? Ich war mir nicht sicher. Da ich aber Märchenfilme liebe, habe ich mir die Version von Christophe Gans dennoch angesehen. Dazu muss man wissen, dass der Regisseur in Frankreich vor allem im "Mainstream" arbeitet, ich daher auch gar kein surrealistisches Meisterwerk erwartete. Im märchenhaften Jahr 1720 steht ein Händler (André Dussollier) kurz vor dem Bankrott. Gemeinsam mit seinen schon erwachsenen Kindern zieht er sich zurück aufs Land. Er kann den Verlockungen einer wunderschönen Rose nicht widerstehen. Der Besitz dieser Blume aber ist verboten und der mysteriöse Besitzer verurteilt ihn zum Tode. Statt ihm geht aber die fröhliche Belle (Léa Seydoux) in das Schloss. Alles dort ist ganz anders als sie es sich vorstellte: Auf Belle wartet ein festliches Bankett. Der Schlossherr aber: Ein unheimliches Biest... Brauchen wir also diese Neuverfilmung? Jawohl, denn es hat Spass gemacht, die Geschichte einmal entschlackt von künstlerischen Ambitionen zu sehen. Wer wollte nicht die aufkeimende Liebe zwischen Frankreichs neuem Star, der schönen Lea Seydoux und dem alten Charmeur Vincent Cassell sehen? Die Franzosen können eben auch Hollywood, wenn sie wollen - mit dem Unterschied, dass diese Verfilmung werktreu ist. Dazu gibts unsere favorisierten modernen Märchenfilme auf unserer Videotheken Webpage cinegeek.de

                          1
                          • 8

                            Gleichwohl pompös wie liebevoll inszeniert. Daumen hoch!

                            1
                            • 6

                              Die Neuverfilmung war zumindest visuell toll gemacht aber irgendwie fehlte es an Spannung und durch einige Längen wirkte der Film ewig. Die Schauspieler waren überzeugend vor allem Vincent Cassel war als Biest genial. Für einmal gucken o.k. aber es gibt deutlich bessere Märchenverfilmungen als diese.

                              • 6 .5

                                Für meinen Geschmack gelungene Real-Adaption zum Disney-Klassiker. finde es gut, dass konsequent eigene Ideen einbezogen wurden und er den allseits bekannten Zeichentrickfilm dadurch nicht gleicht. Die Geschichte ist so noch packender getroffen wie ich finde, aber fehlt natürlich der Zauber, den man in der Kindheit bei dem Zeichentrick-Film hatte, weil er auch auch ein wenig mehr Spannung und Action zielt. Ich finde es die bisher beste Real-Verfilmung dieser Geschichte und fand selbst Yvonne Catterfeld in der Nebenrolle nicht weiter störend.

                                1
                                • 5 .5

                                  Nicht schlecht gemacht auch wenn die eigentliche Geschichte total verändert wurde! Mit dem Disney Klassiker kann man den Film absolut nicht vergleichen. Yvonne Catterfeld hätte jetzt nicht unbedingt als Darstellerin sein müssen, da hätte man sicherlich jemand besseren gefunden!

                                  1
                                  • 6

                                    Für eine französisch/deutsche Produktion gar nicht mal so schlecht gemacht! Der Stil des Filmes ist erstaunlich gut gelungen, die Szenerie und speziell die Visuellen Effekte können durchaus punkten. Auch die Schauspieler geben eine glaubwürdige Leistung ab.
                                    Das einzige was ich an dem Film bemängeln muss, ist die eigenartige Erzählweise der Liebegeschichte - und zwar kommt diese komplett aus dem Nichts. Während die Disney Version gelungen zeigt, wie sich das Liebespaar langsam einander näher kommt, scheint in dieser Filmadaption dieser Part der Geschichte komplett vergessen worden zu sein. Zwar wirkt Belle hier viel taffer und mutiger, jedoch bekommt man in 2/3 des Filmes nur zu sehen wie sie und das Biest miteinander streiten und sie ihn abblitzen lässt. Doch genau diese Wandlung wäre gerade das Schöne an dem Märchen und ich muss sagen dass mich das wirklich schon gestört hat. Doch für einmal ansehen, ist der Film auf jeden Fall gut geeignet!

                                    • 2 .5

                                      Nette Ideen im Drehbuch was den Hintergrund anbelangt, aber suuuuuper langweilige kamera, langweiliger schnitt. mal abgesehen davon, dass cassel seydoux' vater sein könnte passt er ganz gut in den film, seine kollegin ebenso. allerdings musste ich mich echt wundern dass der film tatsächlich ganze 107 minuten umfasst wovon nochmal 15 für den abspann draufgehen! der hat so schnell begonnen wie er angefangen hat. eine äußerst zusammengeraffte storyline.. schade aber für mich ist der film nur müll, auch wenn cassel ein nettes monster ist.

                                      • 8
                                        SeraphinaZoe 01.09.2015, 20:38 Geändert 01.09.2015, 20:45

                                        *
                                        "Die Schöne und das Biest" gehört zu meinen Lieblings-Disney-Zeichentrickfilmen. Das war auch der Grund weshalb ich damals auch die Märchen-Vorlage dazu gelesen habe. Und es ist auch der Grund, weshalb ich mir diesen Film nun doch noch angeschaut habe. Bisher haben mich die vielen negativen Zuschauer-Kritiken davon abgehalten. Das ist ein solches Beispiel, warum man nicht immer auf andere hören und sich lieber selbst eine Meinung bilden sollte. Mir hat der Film letzten Endes überraschend gut gefallen (wenn ich ihn auch nicht herausragend finde, die Disney-Version bleibt unerreicht).

                                        Die neueste Verfilmung von "Die Schöne und das Biest" basiert auf dem gleichnamigen französischen Märchen von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve. Anders als bei der kindlich gerechten Disney-Musical-Version ist diese Verfilmung ernst, düster, mystisch und auch etwas brutal. Aus diesem Grund finde ich die FSK 6 für zu niedrig angesetzt (mindestens 9 Jahre alt sollte das Kind schon sein für diesen Film).

                                        Um die ursprüngliche Geschichte etwas aufzupeppen wurden zudem einige zusätzlichen Fantasyelemente hinzugefügt, welche der Story (besonders zum Schluß) etwas mehr Action verleihen. Eben diese Zusatzelemente finde ich sehr gut gelungen. Zum Beispiel erfährt der Zuschauer, daß die Hintergrundgeschichte des Biestes Jahrhunderte zurück liegt und zudem etwas von einem griechischen Drama hat (nicht dem gegenwärtigen Drama sondern auf die alten Sagen bezogen, ja?). Gefällt mir gut, daß mal ausnahmsweise keine Hexe diejenige ist, welche den Fluch bewerkstelligt. Überhaupt ist der Fluch recht interessant visuell dargestellt. Keine sprechenden singenden Möbelstücke, sondern riesige belebte Steinstatuen als Wächter (stellt euch mal vor die Argonath aus HdR könnten sich bewegen), autonom bewegliche Rosenranken (Dornröschen lässt grüssen) und ebensolche Bäume, sowie hundeartige kleine Kobolde. Der sehende Zauberspiegel (erinnert übrigens an Stargate) ist ja ein allseits bekanntes Element, ebenso wie die rote Rose (welche hier jedoch eine etwas andere - sehr traurige - Bedeutung für das Biest hat ... und wer den Film aufmerksam anschaut, weiß warum das Biest diese Rosen so verteidigt, warum sie ihm so viel bedeuten, was diese Rosen WIRKLICH sind).
                                        Zudem merkt man absolut, daß es sich hierbei um eine 100%ige Fantasywelt handelt, und nicht um unsere Realwelt mit übersinnlichen Elementen versetzt ... dadurch daß a) die Leute dieser Welt die Existenz alles Magischen und Ungewöhnlichen ohne Probleme akzeptieren können und b) der Christengott in dieser Welt völlig abwesend ist - es fehlen jegliche Gotteshäuser, große/kleine Kreuze u.a. Zeichen, Gebete oder auch nur Ausrufe. Zwar gibt es hier dennoch eine Art Gottheit, doch diese ist rein erfunden. Damit Fantasyfilme für mich eskapistisch genug sind, soll es auch genau so sein (ein Negativ-Beispiel - was diesen Punkt betrifft - wäre daher für mich z.B. der Film "Seventh Son").

                                        Die Story wurde übrigens nicht so angepasst an die moderne Denkweise wie andere Märchenverfilmungen. Wem das Biest (und erst recht der jagdfreudige, selbstgefällige Fürst, welcher er zuvor gewesen ist) zu patriarchalisch rüberkommt, der darf dem ursprünglichen Märchen die Schuld dafür geben, welches ja aus dem 18.Jahrhundert stammt. Die Sprüche des Fürsten/Biestes (Zitate: Schenkt mir einen Erben ... Gebt euch mir hin ... Ich gebe Euch alles was ich habe, wenn Ihr mir dafür Eure Liebe gebt ... Schweigt endlich, Ihr redet zu viel ... etc) mögen in heutigen Ohren recht schmalzig/sexistisch klingen. Belle greift hier auch nicht zur Waffe wie eine Amazone, was die modernen Fantasy-Heldinnen recht häufig tun. Dennoch sollte man nicht denken, daß das Mädel schwach wäre. Sie weiß sich sehr eloquent mit Worten zu wehren und letzten Endes schafft es das Biest nicht sie zu dominieren, wie es das offensichtlich vorhatte. Im Gegenteil, sie ist diejenige, welche ihn erdet und "domestiziert".

                                        Die Optik des Filmes ist bombastisch. Die mystisch-märchenhaften Landschaften pittoresque. Die Kulissen gewaltig. Die Ausstattung detailliert. Die Kostüme prunkvoll (sowohl die Jane Austen-Klamotten der "Gegenwart" des Filmes - nämlich 1810 - als auch die Gewänder der rückblickenden Vergangenheit des Biestes - nämlich der Renaissance). Die Spezialeffekte sind gut gemacht.
                                        Ganz ehrlich. Man merkt dieser deutsch-französischen Coproduktion nicht an, daß sie "bloss" 35 Millionen Euro gekostet hat.
                                        Das Aussehen des Biestes orientiert sich stark an jenem aus der 80-er Jahre Fernsehserie. Deswegen sieht er so katzenhaft aus. Nicht sehr furchterregend und schon gar nicht abscheulich. Aber das sollte er ja auch nicht. Er muß nur wie ein Biest, also animalisch aussehen und sich z.T. so verhalten. Und das tut er ja.

                                        Alles in Allem und entgegen meiner Erwartungen bin ich durchaus zufrieden mit dieser Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest".
                                        Sehenswert für alle Fans von Märchenverfilmungen (die es nicht unbedingt kindlich oder lustig haben müssen).

                                        2
                                        • 2

                                          Remake des alten Märchens mit tricktechnischem Furor, aber ohne inhaltliche Relevanz oder erzählerische Innovation. [Ulrich Sonnenschein]

                                          1
                                          • 4

                                            Die ganzen Disney-Filme nehmen zur Zeit überhand. Genauso wie die Comic-Verfilmungen. Jetzt war "Die Schöne und das Biest" dran. Und es ist leider genauso wie viele andere Realverfilmungen: Nicht sehenswert. Die einzige Disney-Realverfilmung, die mir bisher zugesagt hat, war "Maleficent". Ersterer war einfach zu lang und hatte dafür zu wenig Inhalt. Wie schnell sich Belle in das Biest verliebt hat. Die neuen Ideen haben auch nicht gepasst. Die Rückblenden waren eher sinnlos und dieses ganze Hollywood-Scheiß hat auch genervt. Mit einem Märchenfilm hatte es nicht mehr viel zu tun. Und bestimmte Elemente haben auch gefehlt.

                                            1
                                            • 3

                                              Die Kostüme sind wirklich schön. Der Rest vom Film ist leider nicht gelungen. Ich hoffe, dass die Verfilmung mit Emma Watson besser wird.

                                              1
                                              • 7

                                                Ich weiß gar nicht mehr genau, weshalb ich den Film sehen wollte... denke es war irgendein Trailer. Ich habe mich heute Abend mit recht wenigen Erwartungen vor den TV gesetzt... und was bekam ich? Einen sehr schönen Märchenfilm. Tolle Kostüme, passende Musik, Liebe & Dramatik, Düsternis. Man sollte keine tiefschürfende Story erwarten oder das alles völlig logisch ist... ich habe mich einfach ein wenig in meine Kindheit zurück versetzt gefühlt und habe einen schönen Film gesehen.
                                                Also, wenn man Märchen mag, ein wenig in seine Kindheit zurückversetzt fühlen möchte, dann kann man sich den Film wirklich gerne mal ansehen. Prinzipiell würde ich mir den Film auch ein weiteres Mal noch ansehen.

                                                • 9

                                                  Düster und toll umgesetzt. Mit tollem Bildern und Kostümen der Darsteller. Gewisse Dinge sind schwer zu verstehen. (Sprichwort: Steinriesen!). Aber auf jedemfall sehenswert!

                                                  • 7

                                                    Eine klassische Verfilmung eines Epos mit modernen Mitteln, den Mitteln der heutigen Zeit. Es bleibt die Verzückung des Dramas. Gut gemacht!