Die Seele eines Mörders
Die Seele eines Mörders (2009), DE Laufzeit 90 Minuten, Drama
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von Peter Keglevic, mit Heiner Lauterbach und Dvir Benedek
In Jerusalem geht die Sonne nicht nur über der goldenen Kuppel des Felsendoms auf, sondern auch über Bauwerken, die eher selten als Motiv für Postkarten dienen: Auf dem Dach eines heruntergekommenen Mehrfamilienhauses liegt die Leiche einer schönen Frau. Ein neuer Fall für den besonnenen Kommissar Michael Ochajon und seinen ebenso kurzweiligen wie kurzatmigen Kollegen Dani Balilati. Ada Efrati heißt die Frau, die die Leiche entdeckte. Ochajon kennt sie gut, sehr gut sogar – eine Zeltlagerliebe. Aus den Augen verloren, vor gut 20 Jahren, aber offenbar nicht aus dem Herzen. Wie sich nach einigen Recherchen herausstellt, war das Leben der Toten, Zohara Baschari, von einem gesellschaftlichen Konflikt bestimmt, der zu einem zutiefst persönlichen wurde: dem geschichtlich gewachsenen Konflikt zwischen aschkenasischen und sephardischen Juden. Den Aschkenasim (mittel- und osteuropäische Juden) wird nachgesagt, sie seien elitär und arrogant. Und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Wie etwa der Anwalt Rosenstein, eine Institution in Jerusalem. Er und seine Familie haben während der NS-Zeit viel Leid erlebt. Haben sie dieses Leid zumindest teilweise an andere weitergegeben? An die Familie Zohara Bascharis, sephardische Einwanderer, die wie so viele in den fünfziger Jahren in Israel, in Camps lebten und deren Babys für tot erklärt wurden und nach Jahren plötzlich wiederauferstanden – in Familien von Aschkenasim?! Traf dieses Schicksal möglicherweise auch Zoharas sehr viel ältere, tot geglaubte Schwester? Eine israelische Geschichte, deren Ursprung in Deutschland liegt, in Auschwitz etwa, und bei Namen wie Mengele. Mit ihren Nachbarn, den Beneschs, sind die Bascharis verfeindet. Ochajon zweifelt: Ließen sich Zohara und Joram Benesch, der Nachbarssohn, wirklich jeglichen Kontakt miteinander verbieten? Geht so etwas überhaupt? Joram, gut aussehend und erfolgreich, arbeitet mittlerweile in den USA und stellt seine amerikanische Braut den stolzen…
In Jerusalem geht die Sonne nicht nur über der goldenen Kuppel des Felsendoms auf, sondern auch über Bauwerken, die eher selten als Motiv für Postkarten dienen: Auf dem Dach eines heruntergekommenen Mehrfamilienhauses liegt die Leiche einer schönen Frau. Ein neuer Fall für den besonnenen Kommissar Michael Ochajon und seinen ebenso kurzweiligen wie kurzatmigen Kollegen Dani Balilati. Ada Efrati heißt die Frau, die die Leiche entdeckte. Ochajon kennt sie gut, sehr gut sogar – eine Zeltlagerliebe. Aus den Augen verloren, vor gut 20 Jahren, aber offenbar nicht aus dem Herzen. Wie sich nach einigen Recherchen herausstellt, war das Leben der Toten, Zohara Baschari, von einem gesellschaftlichen Konflikt bestimmt, der zu einem zutiefst persönlichen wurde: dem geschichtlich gewachsenen Konflikt zwischen aschkenasischen und sephardischen Juden. Den Aschkenasim (mittel- und osteuropäische Juden) wird nachgesagt, sie seien elitär und arrogant. Und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Wie etwa der Anwalt Rosenstein, eine Institution in Jerusalem. Er und seine Familie haben während der NS-Zeit viel Leid erlebt. Haben sie dieses Leid zumindest teilweise an andere weitergegeben? An die Familie Zohara Bascharis, sephardische Einwanderer, die wie so viele in den fünfziger Jahren in Israel, in Camps lebten und deren Babys für tot erklärt wurden und nach Jahren plötzlich wiederauferstanden – in Familien von Aschkenasim?! Traf dieses Schicksal möglicherweise auch Zoharas sehr viel ältere, tot geglaubte Schwester? Eine israelische Geschichte, deren Ursprung in Deutschland liegt, in Auschwitz etwa, und bei Namen wie Mengele. Mit ihren Nachbarn, den Beneschs, sind die Bascharis verfeindet. Ochajon zweifelt: Ließen sich Zohara und Joram Benesch, der Nachbarssohn, wirklich jeglichen Kontakt miteinander verbieten? Geht so etwas überhaupt? Joram, gut aussehend und erfolgreich, arbeitet mittlerweile in den USA und stellt seine amerikanische Braut den stolzen Eltern vor. Wer war der Vater des Kindes, das Zohara erwartete und das mit ihr starb? Warum finanzierte Rosenstein Zohara eine Wohnung, warum hatte er offensichtlich versucht, sie mit Geld zu beruhigen? Hatte er eine Affäre mit seiner jungen Angestellten? Ochajon ist misstrauisch. Eine ganz andere Spur führt ihn zu der erfolgreichen Tel Aviver Journalistin Orli Schoschan, die angeblich Zoharas beste Freundin war, aber vielleicht auch eine Liebende, eine Gekränkte. Und dann gibt es noch eine Vermisste: die kleine Nesja Chajun, Zoharas große Verehrerin, die tagsüber und nachts mit ihrem Hund Rosi im Viertel auf Streife geht. Ein Mädchen, das etwas weiß. Vielleicht sogar, wer der Mörder ist. Oder die Mörderin. Und wohl deshalb plötzlich verschwindet – woran Michael Ochajon nicht ganz unschuldig ist. Nun muss er nicht nur einen Mord aufklären, er muss einen weiteren verhindern. Falls dieser Mord nicht längst schon geschehen ist und sich überhaupt noch verhindern lässt: Mit jedem Tag, der vergeht, wird diese Möglichkeit wahrscheinlicher … doch es gibt ja noch Ochajon.
Handlung
Auf dem Dach eines heruntergekommenen Mehrfamilienhauses liegt die Leiche einer schönen Frau, Zohara Baschari. Der besonnene Kommissar Michael Ochajon (Heiner Lauterbach) übernimmt den Fall mit seinem Kollegen Dani Balilati (Dvir Bendek). Bald sieht Ochajon, dass Zoharas Leben geprägt war vom geschichtlich gewachsenen Konflikt zwischen aschkenasischen und sephardischen Juden. Weitere Spuren tun sich jedoch auf: was hatte Zohara mit dem bekannten Jerusalemer Anwalt Rosenstein (Michael Degen) zu tun, und warum hat dieser ihr Geld gegeben? Auch die Familie Zoharas, sephardische Einwanderer, war in viele Probleme verstrickt. Mit ihren Nachbarn, den Beneschs (Nicole Heesters, Joachim Bliese), war die Familie verfeindet. Ochajon jedoch zweifelt: Ließen sich Zohara und der Sohn der Familie Benesch wirklich jeden Umgang verbieten? Wer war dann der Vater des Kindes, das Zohara erwartete? Eine ganz andere Spur führt Ochajon zu der erfolgreichen Tel Aviver Journalistin Orli Schoschan (Maria Schrader), die angeblich Zoharas beste Freundin war, aber vielleicht auch eine gekränkte Liebende.
Die Lage spitzt sich zu als nach dem Mord auch noch ein kleines Mädchen vermisst wird: die kleine Nesja Chajun, Zoharas große Verehrerin. Nun muss Ochajon nicht nur einen Mord aufklären, sondern auch noch einen weiteren verhindern.
Cast & Crew
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Peter Keglevic
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Heiner Lauterbach
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Dvir Benedek
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Marie-Lou Sellem
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Nicole Heesters
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Maria Schrader
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Kais Nashif
Regie
Schauspieler
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Joachim Bliese
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Michael Degen
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Alma Leiberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Zila Bachar
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Gabi Amrani
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ezra Baschari
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Geula Nuni
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Ido Bartal
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Maxim Vinokurov
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Wolfgang Stauch
- Genre
- Drama
- Ort
- Jerusalem, Tel Aviv
- Handlung
- Ashkenazim, Familienkonflikte, Konflikt, Roman
- Stimmung
- Aufregend, Traurig
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Drehbuch
Filmdetails Die Seele eines Mörders
Trailer zum Film Die Seele eines Mörders
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