Die Spaziergängerin von Sans-Souci

La Passante du Sans-Souci (1982), FR/DE
Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.10.1982

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von Jacques Kirsner und Jacques Rouffio, mit Romy Schneider und Michel Piccoli

Max Baumstein, Leiter einer karitativen Hilfsorganisation, erschießt in Paris kaltblütig den Botschafter von Paraguay. Danach stellt er sich ohne Gegenwehr der Polizei und lässt sich verhaften. Seine Frau Lina und die ganze Familie steht vor einem Rätsel. Während des folgenden Gerichtsverfahrens wird Baumsteins Leben in Rückblenden erzählt und der Auslöser für seine Tat kommt zum Vorschein.


Cast & Crew


Kommentare (8) — Film: Die Spaziergängerin von Sans-Souci

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Brigittes Helm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Romys letzter Film. Da wirkt sie schon so zerbrechlich. Die Franzosen haben Romys Wesen besser verstanden als wir Deutschen, warum auch immer. Ich verehre sie auch deshalb, weil sie wirklich die einzige deutsche Filmschaupielerin war, die ganz konsequent Nazideutschland absolut und aus tiefstem Herzen die rote Karte gezeigt hat. Darüberhinaus war sie eine grandiose Schauspielerin. Na ja, romymäßig bin ich wohl nicht objektiv, da "Fan":-).

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Markbln

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mit dem Statement stößt du aber den Dietrich-Fans gewaltig vor den Kopf.


Brigittes Helm

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Asche auf mein Haupt. Du hast recht.


angelmoonsoul

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Bewertung7.5Sehenswert

Leider Romy Schneider's letzter Film. Der Film ist so schön, sowie auch total traurig.

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policeofficer#2

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Bewertung6.0Ganz gut

diese frage stellt sich mir allerdings auch...

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helgomar

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Warum heißt der Film so?

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filmbaum

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Bewertung6.0Ganz gut

Schwache Regie, großartige R.S.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erschütterndes Drama, das zeigt, dass die Nazis immer noch unter uns leben. Der Film entstand unter besonderen Bedingungen, denn Anfang der 1980er Jahre wurden erstmals große Prozesse gegen Nazis in Frankreich in die Wege geleitet, die während der deutschen Besetzung für Folter und Mord an Tausenden verantwortlich waren und nach dem Krieg wortlos die Reihen wechselten und weiter mordeten. Zum anderen begonnen die Dreharbeiten kurz nach dem Tod von Romy Schneiders Sohn David, die diese Arbeit brauchte, um nicht wahnsinnig zu werden (so in einer Bemerkung von Arthur Braune, dem Produzenten). Noch vor der Premiere des Films war Romy Schneider dann selbst tot.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Romy Schneiders letzter Film ist beeindruckend. Aber nicht nur sie spielt überzeugend, nein das ganze Ensemble ist hervorragend besetzt bis in kleine Nebenrollen z.B. Maria Schell.
Ein Film, der nicht nur deutlich machen will, dass die ewig Gestrigen – die Nazis - immer noch unter uns sind, sondern auch, dass sich die Opfer von einst 50 Jahre später zur Wehr setzen. Der Attentäter bekommt Bewährung.
Ist das ausgleichende Gerechtigkeit für die Gräueltaten der Nazis? In diesem Fall nicht nur die üblichen allseits bekannten Misshandlungen und Foltermethoden, sondern ein Deal aus dem Intimbereich: um ihren Mann aus der Haft freizubekommen, schläft dessen Frau mit einem hohen Nazi. Dieser wird letztendlich wortbrüchig und lädt so noch mehr Schande auf sein Haupt.
Die verschiedenen zeitlichen Ebenen, auf denen die Handlung abläuft, sind so angelegt, dass Spannung aufgebaut wird und als uns das Ende der beiden Hauptfiguren per Laufschrift mitgeteilt wird, macht sich endgültig Empörung über das erlittene Unrecht breit.
Man sollte sich den Film immer wieder mal anschauen, damit man sich nicht nur an die großen Ereignisse, die die Welt zwischen 1933 und 1945 bewegten, erinnert, sondern auch an die vielen kleinen rein menschlichen Dramen die zeitlos sind; auch wenn uns die Erzählweise des fast 30 Jahre alten Streifen etwas antiquiert und behäbig-konventionell vorkommt.

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Pardus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

romy in ihrem letzten film... einzigartig !

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