Die Stadt der Blinden

Blindness (2008), BR/CA/JP Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 23.10.2008

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6.5
Kritiker
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78 Kommentare
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von Fernando Meirelles, mit Julianne Moore und Mark Ruffalo

Es beginnt ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau, seinem Arzt, dem guten Samariter, der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Krankheit und die Regierung fällt eine Entscheidung. Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt interniert, wo schnell das Chaos regiert. Und mittendrin ist der einzige Mensch, der von der Epidemie verschont bleibt: Die Frau des Arztes.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Die Stadt der Blinden

Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Ich empfehle den Film jetzt einfach mal. Zum einen, weil er durch Bilder und Töne eine außergewöhnlich dichte Atmosphäre schafft, zum anderen weil er im Gegensatz zu so vielen anderen Filmen mit ähnlicher Thematik eben nicht auf die schockierenden Effekte, sondern auf die Beziehungen der Betroffenen untereinander setzt, vergleichbar mit der Stephen-King-Verfilmung „Der Nebel“. Hier gruselt es einen nicht vor bösen Monstern, sondern vor dem Monster Mensch an sich – und das ist immer noch das erschreckendste.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Die Stadt der Blinden ist ein Endzeit-Melodram von beeindruckenden Ausmaß. Ich bin froh, dass es noch Produzenten gibt, die solche Geschichten auf solche Weise auf die Leinwand bringen. Ungewohnt kompromisslos ist diese Mainstream-Literaturverfilmung. Das liegt zum einen an der Vorlage, die kein Auge zudrückt und der Regie von Mereilles, der den ekelhaften und vor Scheiße triefenden Quarantäne-Lagern das weiße gleißende Licht entgegenhält und somit gekonnt mit den Vorstellungen des Publikums arbeitet. Zu späte Schärfen, eigenartig kadrierte Bilder und lange Schwarz/Weiß-Pausen machen die Kamera zu dem Einäugigen unter den Blinden. Dabei versucht die Kamera nie zu verschönigen, wie es die Werbe-Ästhetik versucht. Die Kamera sorgt für die nötige Abstraktion damit diese Parabel überhaupt funktioniert. Zwar hätte der Abstraktionsgrad stärker sein können, aber immernoch besser als Will Smith bei der Jagd von CGI-Wild zu zugucken.
Die Handlung und die Figuren sind durch und durch melodramatisch angelegt. Ihre Handlungen sind unberechenbar, ambivalent, genauso wie die Handlung, die manchmal bar jeder Logik, seine feste Route fährt um der Menschheit eiskalt den Spiegel vorzuhalten.
Dass das einen dann doch berührt und fesselt (dieser Film ist ungemein spannend), dafür sorgen die Schauspieler, allen voran die Göttin Julianne Moore und der überaus beeindruckende Mark Ruffalo.
Der Film ist eine kompromisslose Parabel, voll mit Dreck in weißes Licht gehüllt, die gerne die realistische Ebene verlässt. "Das Kino ist kein Stück Leben, sondern ein Stück Kuchen" Dies hier ist ein ganz besonders bitteres...

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Die Parabel über ein Epidemie an Erblindungen wurde von Regisseur Fernando Meirelles in «Blindness» so beklemmend umgesetzt, wie sie von Saramago beschrieben wurde.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Die Verfilmung kann durchaus – wenngleich mit manchen Abstrichen – als teilweise gelungenes Experiment gewertet werden, das die Erzählhaltung und die Implikationen Saramagos in vielen Momenten in stimmige, atmosphärisch dichte und beängstigende Bilder umsetzt und noch lange nach dem Verlassen des wohltuend dunklen Kinosaals in die gleißende Helle der Außenwelt nachwirkt. Allerdings wirkt die Grundsituation oftmals – und das liegt nicht allein an der gleißenden Kälte des alles überstrahlenden Weiß – wie eine kalte Versuchsanordnung, was durch die Personen, bei denen auf Eigennamen verzichtet wurde, noch verstärkt wird.

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tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch

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8.0Ausgezeichnet

Das ja mal ein ungewöhnlich packendes Ding gewesen. Endzeitthriller, Sozialpsycho & Emo-Kitsch. Hab mich nicht gelangweilt. Ende bissle solala.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.0Ganz gut

Die essentiellen Aspekte des Roman wurden elegant mit Saramangos Prosastil beibehalten. Regisseur Meirelles schiebt das Melodrama nicht zu seh an. Aber adaptiert von McKellar wirkt Die Stadt der Blinden unvollständig und oberflächlich, selbst mit dieser stimulierenden Besetzung.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Unter den Blinden ist der Einäugige König. Die Redewendung kennt man ja und bedeutet, dass man selbst mit Mittelmäßigkeit noch jemandem überlegen sein kann, der schlechter dran ist als man selbst. Der portugiesische Schriftsteller José Saramango verfasste 1995 mit Blindness einen Roman, der in eine andere Richtung geht. Saramango entwarf eine Geschichte über eine Gesellschaft, die plötzlich blind wird. Nicht alle auf einmal, sondern nach und nach. Wie bei einer Epidemie. Was der Portugiese anschließend skizziert ist eine sich selbst demontierende Gesellschaft, die abseits ihrer erschaffenen Bequemlichkeit kaum im Stande ist ihre zivilisierte Ordnung aufrecht zu erhalten. Lange Zeit galt Blindness als einer jener Romane, denen man das Prädikat „unverfilmbar“ anheftet.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.5Geht so

Die Stadt der Blinden ist eine brillante Idee, der die Vision des Großartigen fehlt. Basierend auf José Saramagos ausgezeichnetem allegorischen Roman, beinhaltet der Film starke Darbietungen von Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover und Gael Garcia Bernal und beginnt mit einer starken und verwirrenden Prophezeiung. Aber im mittleren Teil und nach der Auflösung des Films wird der Zuschauer zurückgelassen mit einem neugierigen, unzufriedenen, sogar niedergeschlagenen Gefühl.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Schauplatz dieser Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von José Saramago ist eine namenlose Metropole, durch Dreharbeiten an verschiedenen Orten bewusst anonym gehalten, so wie auch die Figuren keine Namen tragen sondern als „Der Arzt“, „Die Frau des Arztes“ oder „Der erste Blinde“ bezeichnet...

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Meirelles bleibt Saramago treu, indem er dessen Gesellschaftsentwurf nicht in ein Spektakel der Spezialeffekte verwandelt; selbst als die Eingeschlossenen gegen Schluss ausbrechen und durch eine apokalyptische Stadt ziehen, widersteht er dem Impuls, sich in Bildern der Zerstörung und des Wahnsinns zu suhlen. Seine Protagonisten sind auch nicht lediglich Stellvertreter für Saramagos Thesen vom Menschen, sondern durchaus Individuen, denen im Verlauf der zwei Stunden eine Weiterentwicklung gestattet wird.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

BLINDNESS ist vor allem eine soziale Metapher, die in grellen Farben ausmalt, wie unter den sich selbst überlassenen Ausgeschlossenen die zivilisatorischen Schranken zusammenbrechen, Sitte und Anstand vor die Hunde gehen. Ein - u.a. durch eine Massenvergewaltigung - schockierender, ungewöhnlicher Eröffnungsfilm, der am Ende eine plötzliche Kurve ins sentimentale Happy End nimmt - davor aber auf der Klaviatur verschiedenster Gefühle spielt.

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Kommentare (67) — Film: Die Stadt der Blinden


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dasmitglied

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Bewertung7.5Sehenswert

erwartet hatte ich eine art "contagion" ...
eine stadt erblindet langsam, schuld ist eine krankheit und man beobachtet hauptsächlich experten die versuchen gegen diese anzukämpfen.
doch überraschenderweise stand eher der soziale faktor im mittelpunkt und zeigt mal wieder das der schlimmste feind des menschen immer noch der mensch selbst ist.
das ende war - menschlich gesehen - wirklich großartig aber pessimismus hätte den film nochmal um einiges aufgewertet.
auf jeden fall empfehlenswert.

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SunnyEye

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Bewertung7.0Sehenswert

An sich nicht schlecht aber an das Buch kommt er nie heran!!!
Die Schauspieler langweilen mich etwas...

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craax

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Bewertung5.0Geht so

"Kühl hat der Film Jan Schulz-Ojala gelassen. Der Regisseur "macht aus diesem Material geradezu erschütternd wenig. Brav bebildert er die Stationen seiner Vorlage ... Im Bemühen, jene emotionale Leerstelle zu übertünchen, beschwört DIE STADT DER BLINDEN zwangsläufig weitere Mängel herauf. Die Musik tut bis zum Tinnitus-Terror alles, um auf ihrer Sinnebene den Seelenhorror der Figuren auszumalen - und setzt in den Momenten der Harmonie auf gröbsten Spieluhr-Kitsch. Und die spät eingreifende Erzählerstimme ist irgendwann nur mehr als Kapitulation der mise en scene zu verstehen, bis zum - erschöpften - Happyend, zu dem auch ein niedlich zottiger Terrier sein Teil besteuert."

Nur der Vollständigkeit halber: ich habe auch dieses gesehen. Der obigen Kritik ist –selten genug- wenig hinzufügen. Natürlich handelt es sich bei dem Film im Ganzen um eine reine Allegorie – über den „Charakter des Menschen im Allgemeinen“. Vielleicht kommt er deswegen über eine Plattitüde nicht hinaus. Er bemüht sich, ein „ernstes“ Werk zu sein – außer Spesen nichts gewesen. Diese gewissen Leute mit viel Botschaft und wenig Talent.

Führe deine Leute in Extremsituation und zeige, wie knapp unter der Oberfläche der Zivilisationstünche das Chaos lauert – und zeige per Analogie, das hinter der scheinbar so normalen Fassade unserer Alltäglichkeit das nämliche geschieht,- nicht geschehen könnte,- sondern geschieht. - Das hat, zugegeben, schon manchen guten Film produziert – aber zum Guten gehört eben eines -, Phantasie, Eigenständigkeit, Mut, Reaktionsvermögen, Einfühlung, Spontanität, Plan, Ideen, Durchsetzungsfähigkeit, Zähigkeit, Wendigkeit, eine Vorstellungs- und Umsetzungsfähigkeit der Vision -, kurz -, Talent. All das hier ist flach und einfallslos, Breite nicht Tiefe, ausgelatscht und nicht balanciert. Ein Trampeltier, keine Pirouette. Es ist, als ob eine Kuh versucht, Foxtrott zu tanzen. Tut mir leid, mit Kuh ist nicht Julianne Moore gemeint, die macht ihre Sache so relativ gut, wie es hier möglich war. Der Regisseur gehört sicher zu den jungen Hyper-Ambitionierten. Mal sehn, in zwanzig Jahren? – hat er vielleicht genug gelernt, um einen gültigen Film zu machen. Bis dahin, ein so niederschmetterndes Lob, wie es nur möglich ist: geh mal nach Hollywood, ins Kino, und schau dir ein paar Filme dort an. Die, so sie alles nicht haben, was dir nicht fehlt, haben alles das, was es bei dir so treibt: fehlgehen nämlich. Die, die nichts zu sagen haben,- tun es wenigstens auf anständig perfekte Weise. Das ist zumindest in einem Sinne etwas, das geboten wird – eine anständige Verpackung für ein Häufchen Luft. Immer noch besser, als ein Sieb voll Suppe schlürfen zu sollen. Man hatte dort wenigstens die Freude eines angenehmen Anblicks, kurzzeitig. Anders ist es, den Duft von lecker guter Suppe in der Nase zu haben, ohne je etwas zwischen den Lippen,- im Mund, zu beißen zu spüren. Appetit zu wecken, und unbefriedigt zu lassen, ist schlechter, als ein hübsches Ding zu liefern, dessen Hübschheit sich dann im Nichts verliert. Der Hunger beißt nämlich kräftiger als eine Schmeichelei. Ist eine Schmeichelei vorbei, ist alles wie vorher. Ist aber der Hunger geweckt, ohne Folge, bleibt eines – das Kneifen im Magen. Deswegen bin ich euch untalentierten Ernsthaften so gram.

Aus diesem Grund ihr Künstler, mit der großen Geste: wenn ihr schon so tuen müßt, als ob ihr es in der Totale meint: dann habt auch zu geben. Sonst bescheidet euch, und versucht es, zur Übung des Anfangs, erst einmal mit Unterhaltung. Wenn euch die gelingt,- greift vielleicht nach dem nächsten Stern. Übernehmt euch nicht. Nichts steht so ungeschickt zu Gesichte wie große, unerfüllte Ambition. Lieber im Anspruch ein wenig herunter, und ein wenig erfüllt, - als viel gewollt und wenig erreicht. ‚Mehr sein als schein‘, wie die durstige Pupille sagt. In diesem Sinn, Herr Regisseur, ab ins Kino, unterste Klasse, Broadway Parkett : und fleißig hingesehen. Da kann man, bis zur Zwischenprüfung, ‘ne Menge lernen. Und irgendwann kommt der Abschluß. Und dann, mein Herr, beginnt der Beruf – der Ernst des Lebens. Und dann, weit, weit entfernt,- die Meisterschaft. Die ersten richtigen Werke. Ein jedes ein Abenteuer. Ein jedes einmalig. Vielleicht. Wenn es bis zur Meisterschaft kommt. Aber das lernt man nicht in der Akademie. In der des Lebens, vielleicht. Wenn man aufgepaßt hat: was es zu sagen hat, Uns, Mir, Dir persönlich. Und wenn, dann, kommt vielleicht der Moment: wo es das, was es Dir zusteckte, gelingt, für andere auszudrücken; so das sie hinhören, aufmerken möchten. Dann bist Du am Ziel. Nicht vorher. Der Lehrling sollte aufpassen,- nicht den Finger aufzeigen, nicht die Bühne betreten, nicht das Forum erklimmen, nicht die Stimme erheben. Dem Lehrling passieren sonst schlimme Sachen: er blamiert sich, schnell ein für allemal. Die Chancen deines Lebens erscheinen dünn besetzt: eigentlich bekommst du sie nur einmal,- wenn alles mit rechten Dingen zugeht. So spare dein Pulver,- bis der Schuß sitzt. Peng. Erledigt.

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freakualizer

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Bewertung6.5Ganz gut

Hatte für mich leider zu viele Logiklöcher (gerade das Verhalten von Juliane Moore als einzigst Sehende) und wirkte letzendlich etwas bemüht.

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Saalowsky

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2 doofe ein Gedanke. Dass sie diese Herrschaft von Zelle 3 überhaupt so zulässt, war schon frustrierend.


Markbln

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Bewertung3.0Schwach

Was für ein Langweiler. Von der ersten Minute an will der Film betroffen machen und große Gefühle beschwören. Für mich war das zu gekünstelt, von der Kamera bis zum Schauspiel (selbst Julianne Moore kann das kaum retten), die Aussagekraft durch Äußerliches geschmälert. Ständig wabert ein aufdringlicher weißer Nebel durch die Szenerie, um auch dem letzten klar zu machen, hier gehts um den Sehverlust. Überblendungen nerven ebenso permanent. Das größte Manko des Films ist jedoch seine Harmlosigkeit. Der Stoff, der eine entmenschlichte Zivilisation zeigen soll, hat hier höchstens die Kraft einer klinischen Zelle, die nicht geputzt wurde. Obwohl sich genug düstere Zukunftsszenarien ansammeln, bleibt er selbst in der sprichwörtlich größten Scheiße unbedrohlich oder berührt mich erst gar nicht. Die filmische Parabel ist wahrscheinlich nicht das leichteste Stilmittel, die des aktuellen Kinos haben fast nie die Kraft, wie sie früher hatten. Ich bin allerdings auch kein Freund dieses brasilianischen Regisseurs, schon seine umjubelte Premiere "City of Gods", für den Favelabewohner im Theaterkurs als Schauspieler geformt wurden, um Authentizität zu schüren, gefiel mir nicht.

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C_C

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darf ich darauf hinweisen, daß, wenn dir ein Film nicht 'gefällt', das nicht unbedingt am Film liegen muß?


Markbln

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@jack du bist ein CoG- Afficionado, ich sehs grad ;)
@c_c das ist genau, wie mit Kommentaren, wa.


Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Die Stadt der Blinden“ ähnelt von seiner Grundthematik her doch etwas an „Herr der Fliegen“.
Eine Gruppe Menschen muss sich in einer Welt zurechtfinden, in der es keine Regeln mehr gibt.
Keine Anführer, keine höhere Ordnung, nur noch der Mensch.
Das ist dann auch schon das Problem.
Der Mensch weiß ohne klare Vorsätze oftmals nicht, was er tun soll. Sind die Strukturen des öffentlichen Lebens nicht mehr gegeben, verfällt jegliches „normales“ Verhalten.
Der Mensch ist alleine, sich selbst der Nächste und auf andere wird einen feuchten Kehricht gegeben.
Die Starken werden überleben und die Schwachen müssen sich beugen. So ist es gewesen und wird es immer sein.
Nichts anderes stellt „Die Stadt der Blinden“ dar.
Rationales Denken wird zuerst noch beibehalten, langsam jedoch verwahrlost alles zusehends. Die Menschen beginnen sich weiter zu entfremden und es kommt wie es kommen muss.
Angst. Hass. Gewalt. Tod.
All das präsentiert uns Fernando Mereilles auf höchst unangenehme Weise. Er drückt den Finger genau dorthin, wo es weh tut, die Kamera immer im Schlepptau.
Der Zuschauer bekommt die ganze Bandbreite der menschlichen Unfähigkeit zu spüren und weiß, dass er selbst es wahrscheinlich nicht anders machen würde(bis auf eine bestimmte Szene, die dann doch etwas konstruiert wirkt).
Charaktere die anfangs noch stark und kräftig wirken, verkommen zunehmend zu emotionalen Krücken. Was zählt ist das tägliche Überleben. Das Beseitigen des Hungergefühls. Die Triebbewältigung.
Mereilles füttert die geniale Ausgangssituation mit den nötigen wunderschön – schmerzhaften Bildern. Er tüncht sie in grellweiße Farben, lässt uns das Leid der kranken Menschen miterleben.
Julianne Moore gibt dabei wieder mal eine Meisterleistung ab. Sie verleiht ihrem Charakter eine Kraft, die beinahe mit den Händen zu greifen ist. Auch Mark Ruffalo ist wie immer eine sichere Bank. Allerdings muss gesagt werden, dass nur diese Beiden ein wirkliches Profil haben. Alle anderen sind mehr oder weniger Stichwortgeber, hier hat die Vorlage bestimmt mehr Raum zur Entfaltung geboten.
Größter Kritikpunkt ist dabei doch das Ende, das allzu versöhnlich rüberkommt und den vielen unbequemen Szenen vorher dann doch vollkommen entgegenwirkt. Etwas Mut zur Lücke wäre durchaus angebracht gewesen.
Da aber das bisher Gesehene vollends überzeugt, gibt es hierbei keinen großen Punktabzug.
„Die Stadt der Blinden“ ist bis kurz vor Ende konsequent und absolut mitreißend, präsentiert er doch das Unvermögen der Menschheit in nahezu allen Belangen.

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Bandrix

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Danke dir, Mr. fabel! ;)


fabel

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So, hab ihn gerade wieder gesehen - und kann mir alle Wörter ersparen.:) Du hast bereits alles gesagt! :)


Sinister Kid

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemacht, aber nichts gegen die Buchvorlage. Unbedingt empfehlenswert: Lest José Saramago! Denn Manches können Filme nicht erzählen...

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Hauserfritz

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Bewertung6.5Ganz gut

Qualitativ hochstehender Film mit einem sehr guten Thema. Was ich einfach ein wenig Schade finde ist, dass der Film zu langatmig ist und somit auch zuviele langweilige Passagen hat. Man kann den Film eigentlich in 3 Teilen gliedern. Im ersten Teil ist eine kurze Einleitung, wo man sieht wie sich die ersten infizieren und diese in eine Quarantäne gesteckt werden, im zweiten Teil sieht man wie das Leben in dieser Quarantäne abläuft (Gibt logischerweise Konflikte, Machtgespiele, etc), und der dritte Teil zeigt wie sich die Leute verhalten als die Quarantäne aufgelöst wird (also wo sie wieder in der Stadt sind, wo aber logischerweise alle blind sind).

Was ich ein bisschen Schade fand, ist dass der zweite Teil zu lange gedauert hat. Die Einleitung und der dritte Teil hätten Potenzial für eine 9-er Wertung gehabt. Der Mittelteil mit der Quarantäne hat den Film aber runtergezogen. Der Filmemacher hätte sich entscheiden sollen was er drehen will. Entweder einen Endzeit-Thriller oder ein Gesellschafts/Sozial-Psychodrama, aber nicht beides zusammen. Was passiert wenn man Leute einsperrt und diese keine Regeln haben, beziehungsweise ihre eigenen Regeln erfinden etc wurde schon in diversen Filmen behandelt (und dies meiner Meinung nach besser als hier).

Ein durchaus sehenswerter Film, aber man muss sich im klaren sein, dass es sich hierbei nicht um einen klassischen Endzeit Sci-Fiction handelt, sondern halt auch um einen Sozial-/Psychodrama...

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hoffnungslos unterbewertete Endzeit-Vision von Fernando Meirelles, die für mich sogar seine beste Regiearbeit bis dato darstellt. Irgendwo zwischen THE ROAD, 28 DAYS LATER und CHILDREN OF MEN, irgendwie dann aber doch ganz anders und einzigartig.
Die Besetzung ist erste Sahne. Neben Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover und Gael Garcia Bernal glänzen aber auch die unbekannteren, ebenfalls schwer zu spielenden Nebenrollen durch die Bank.
Am eindrucksvollsten ist sicherlich die extrem stilsichere, bedächtige Inszenierung. Meirelles' Stammkameramann César Charlone (ebenfalls für die tollen Bilder in CITY OF GOD und THE CONSTANT GARDENER verantwortlich) leistet hervorragende Arbeit und kreiert durch seine entsättigten, grobkörnigen High-key-Bilder einen fantastisch stimmungsvollen Look, der eindrucksvoll im letzten Drittel des Filmes in der namenlosen, total verwahrlosten Stadt gipfelt.

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Anoirja

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Immerhin schon fast auf Schmusekurs. ;)


Le Samourai

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oha :)
na ich bin mal gespannt auf deine wertung...


Mandy!!

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Bewertung5.5Geht so

Kommt an das Buch leider gar nicht heran, was aber definitiv nicht an der schauspielerischen Leistung liegt, sondern einfach daran, dass wichtige Handlungsstränge durch einige erotische Szenen ausgetauscht worden sind, die es so nicht im Buch gab, Ich verstehe ja, dass sich Sex gut verkaufen lässt, aber in der literarischen Vorlage gab es durchaus genug von solchen Sequenzen, auch ohne, dass man welche hätte hinzufügen müssen.
Abgesehen davon, fand ich aber die Quarantäneszenen gut umgesetzt.

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cts

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Bewertung5.0Geht so

Unlogisches Verhalten der Protagonisten (ja Film blabla) und zu langer Quarantäne-Part

Achtung Spoiler!
Der Part hätte beim ersten "Besuch" der Frauen auf Ebene 3 schon vorbei sein können, wenn die Tante die Schere gleich mitgenommen hätte... Aber dann hätte man wohl keine totgeprügelte Frau mehr zurückschleppen können usw.
Ach ka, hatte mir mehr erhofft, hatte jetzt nicht wirklich das Gefühl dass da alle erblindet waren... Das Warum-Weshalb-Wieso fehlte mir auch, auf einmal blind, am Ende dann auf einmal wieder sehen können, ja warum denn überhaupt???

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Pablo.CH

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Bewertung7.0Sehenswert

Wurde selten so aggressiv wie bei Stadt der Blinden!!Wen ich mit zwei gesunden Augen in dem Krankenhaus eingespert währe, hätte ich dem Stations-Arschloch als erstes mal einen Genickzwirbler verpasst..

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PikAsso

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Ganz deiner Meinung :)) Wollte den Film schon deswegen ausmachen, habe es aber zum Glück nicht getan...


Pablo.CH

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Meine Freundin ging fast an die Decke, sagte immer schalt den scheiss um. Ich konnte aber einfach nicht umschalten und am Schluss hat es sich für beide gelohnt..


kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Man sitzt in seinem Auto, steht an einer Kreuzung und ist plötzlich blind. Was klingt, wie ein schlechter Horrorfilm, wird für eine ganze Stadt zum wahren Albtraum. Auch ein Augenarzt erblindet und soll mit anderen Betroffenen in eine Quarantäne-Station gebracht werden. Da seine Frau ihn nicht alleine lassen will, gibt sie vor ebenfalls blind zu sein, obwohl das nicht stimmt: "Das Einzige das schlimmer ist als zu erblinden, ist als Einzige zu sehen." Was soll man zu dem Film sagen? Die Geschichte ist durchaus solide, wird sogar in recht bedrückenden Bildern umgesetzt, die teilweise einfach ekelerregend sind. Dennoch wird der Fortgang verschleppt, alles plätschert insgesamt irgendwie vor sich hin. Auch das Ende ist vorhersehbar, passt aber dennoch zum restlichen Film. Dafür beeindruckt immerhin Julianne Moore als einzige Sehende in der 'Stadt der Blinden', was ich absolut nicht erwartet hätte. Der Film gehört daher zu der Kategorie kann man gucken, muss man aber nicht.

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_Garfield

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Ich fand den Quarantäne-Part (der ja einen Großteil der Handlung ausmacht) wirklich langweilig, der Rest dagegen war durchaus annehmbar. :)


Lola1972

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kenne das Buch nicht und ich kenne keinen vergleichbaren Film. Daher ist er für mich einzigartig - Punktabzüge gibt es nur für das lahme Ende.

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aburn

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Bewertung5.5Geht so

Nicht wirklich außergewöhnlich, das Thema hat mehr Potenzial.

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WarrenAnname

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Ich zitiere den klügsten unter den bisherigen Vor-Rezensenten, denn er bringt das Problem auf den Punkt: "Sehr schlimm war diese spirituell angehauchte Endzeitstimmung gepaart mit der Gutmenschen-Ideologie, die sich durch den ganzen Film zog und mich fast zur Weissglut brachte. Am schlimmsten war der Mittelteil, in dem die weggesperrten Blinden (!) zu allzu typischen Machtbestien werden und die noch blinderen Frauen sich planlos unterwerfen, bis die Rettung durch die Seherin folgt." - Mit einem Worte: An den Haaren herbeigezogene Legitimationsideologie.

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ReubenCogburn

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Da musst Du WarrenAnname (genauer den Urheber der originalen Rezensur) fragen, was er damit genau meint.
Aber ich kanns ja mal versuchen (bin wieder nüchtern^^)
"Gutmensch" ist eine ironische Verkehrung des Wortsinns. Ihr "Gutsein" wird als übertriebenes Verhalten unterstellt. Eine Gutmensch-Ideologie ist für mich eine Bezeichnung für Vorstellungen und Werte eben dieser "Gutmenschen". Dieser Film will wohl, laut WarrenAnname, diese Ideologie (der "Gutmenschen") legitimieren, also rechtfertigen. So hab ich es verstanden.
Vielleicht kann Warren noch was dazu sagen ;)


WarrenAnname

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Reuben: So ist es. Danke für die treffende Erklärung. :-)


Milchmädchenrechnung

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Bewertung7.5Sehenswert

Schräges Szenario. Keine neue Botschaft, doch Apokalypse mal anders. Sehenswert.

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BobbyIII

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Bewertung6.5Ganz gut

Puuhhh ... Irgendwo zwischen "Herr der Fliegen" und "Farm der Tiere" findet sich die Vorlage von José Saramago ein, welche von Fernando Meirelles gekonnt und drakonisch in harter, dreckiger und erdrückender Atmosphäre umgesetzt wird. Eine beängstigende Dystopie die mit dreckigen Bildern und stark erhellten Zwischenspielen gespickt ist. Ein interessanter Gegensatz dass eine Geschichte über Erblindung durch wirklich starke Bilder punktet. Leider beinhaltet der Film aber auch einige Stellen aus denen ich einfach nicht ersehen konnte welchen Zweck sie haben. In diesen (wenigen) Szenen wirkt der Film dann nicht gekonnt bedächtig inszeniert, sondern etwas langatmig. Dennoch unterhält der Film durch seine gute Atmosphäre, den Bildern und größtenteils auch den Schauspielern.
Und obwohl ich das Buch nicht kenne, gehe ich ganz stark davon aus, aufgrund der Grundthematik, filmisch umgesetzter Atmosphäre und darauf fundierend dass man Bücher zur filmischen Umsetzung immer kürzen muss, dass, es sich bei dem Buch um ein wirklich großes Werk handelt, an welches ich mich unbedingt einmal setzen muss.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kenn das Buch nicht und kann es deshalb nicht mit dem Film vergleichen.

Der Film selbst hingegen ist top inszeniert (vom "City Of God"-Regisseur) und einem sehr guten Drehbuch. Es braucht fast eine halbe Stunde bis der Film in Fahrt kommt. Danach war ich aber derart "drinne", dass ich erstaunt war, dass die 2 Stunden schon um war.

Ein Thema das sehr spannend ist, mit einem grossartigen Soundtrack. Die Schauspieler sind stark, allen voran Julianne Moore und Mark Ruffalo und er regt zum Nachdenken an – Ich persönlich habe noch bis spät in die Nacht nachgedacht wie ich in gewissen Situationen reagiert hätte. Sowohl als Blinder als auch als Sehender...

SPOILER:
Die "Vergewaltigungsbegebenheit" – Naja, wie logisch das ist, lässt sich bestreiten, anders herum ist kann ich nachvollziehen das die Angst vor allem auch als Blinde sehr gross ist. Und man weiss ja auch nicht was draussen passiert, und dann hätte man ne Leiche in der Quarantänestation und mehrere die einen blindwütig (Haha Wortspiel) angreifen. Naja, ist schon ne schwere Situation...

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Le Samourai

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Ja!


stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

Teils bedrückend und nachdrücklich, aber auch sehr zähfließend erzählt und beim abhandeln seiner Botschaften nicht mehr als übliche Standardkost.

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J!GS4W

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exakt!



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