Bei qing cheng shi
悲情城市 (1989), Laufzeit 158 Minuten, Drama
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von Hsiao-hsien Hou, mit Tony Leung Chiu Wai
Vor dem Hintergrund der Unruhen und Umbrüche in Taiwan von 1945 – 1949 erzählt der Film die Geschichte von vier Söhnen einer Großfamilie, die auf verschiedenste Art und Weise ums Überleben kämpfen.
Cast & Crew
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Hsiao-hsien Hou
-
Tony Leung Chiu Wai
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Regie
Schauspieler
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1945
- Ort
- Taiwan
- Handlung
- Chinese, Flüchtling, Kommunismus, Nationalismus, Revolution, Sohn, Wirtschaft, Wirtschaftskrise
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst
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Filmdetails Bei qing cheng shi
Trailer zum Film Bei qing cheng shi
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Kommentare
Kommentar schreibenTyler__Durden 2012/05/28 09:57:22
Kommentar löschenMan muss sich nur mal vorstellen was für einen Vorrat an enorm dicken Eiern Triple H gehabt haben muss damals um diesen Film, in dieser Zeit zu machen. Gerade mal zwei Jahre nach dem Ende des Weisen Terrors in Taiwan schenkte Hou uns diesen Film. Einen Film der exakt diese schreckliche Zeit beschreibt. 38 Jahre voller politischer Willkür und Kriegsrecht. Intellektuelle, Lehrer, Ärzte, Anwälte und jegliche Person mit Macht oder Ansehen bei der Opposition wurde einfach exekutiert. 38 Jahre lang. Ich sage es noch mal: Man muss sich die Eier von Hou mal vorstellen, das er als Filmemacher, gerade mal zwei Jahre nach dem Ende dieser Zeit und lange bevor das Taboo, über diese Zeit zu reden, verschwand einfach City of Sadness drehte. Und dann fällt es ihm auch nicht mal ein seine sowieso schon so psychologisch "richtig" anfühlende Form irgendwie dafür zu entschärfen oder gar einfacher zu machen für Leute die mit dieser Zeit in Taiwans Geschichte nicht wirklich bekannt sind. Nein, nicht Hou, er gibt uns und seinen Landsleuten A City of Sadness. So verdammt gut auf Inhaltlicher und Formeller Ebene durch seinen unnachahmlichen, leicht distanzierten Stil für den ihn selbst Ozu beneiden würde, das selbst ich mit meinem Latein am Ende bin, wie schon bei all seinen anderen Filmen. Groß, einfach nur groß - Und doch so nah und richtig.
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Schlegel 2012/05/28 17:55:51
Antwort löschenMal ne blasphemische Frage: Wäre es vorstellbar, dass der Film zu intellektuell und sperrig daherkam, um von jedem verstanden zu werden? Von Europa aus ist sowas schwer einzuschätzen, finde ich.
Tyler__Durden 2012/05/28 18:40:00
Antwort löschenGar nicht blasphemisch, gab ja sogar einige Taiwanesen die damals als der Film herauskam fanden der sein zu komplex und man würde nichts verstehen. Das geht meiner Ansicht nach aber mehr darauf zurück das man in Taiwan oder auch in der Volksrepublik damals als der Film herauskam kaum über diese Geschehnisse vom 28 Februar usw. genau beschied wusste wegen dem Jahrelang anhaltenden Presse blackout. Wurde ja auch nicht in der Schule und Geschichtsbüchern behandelt soweit ich weiß. Sperrig stimmt aber, das haben einige so gesehen. Hou war ja seit den Boys from Fengkuei kein großer Kassengarant mehr wegen seinem sehr eigenen Stil, was man ihm ja dann immer vorgeworfen hat. Und Intellektuell, naja schwer zu beurteilen, der Film behandelt Politische Vorgänge ja meistens nur am Rande und außerhalb des Bildes. Dies ist ja auch Teil der Anziehungskraft des Filmes das diese kopflastigen Komponenten nie der Fokus sind. Das eigentlich nichts wirklich im Fokus steht sondern alles eher durch Hous Vorliebe für weite und lange Einstellungen für uns zu erörtern bleibt. Was aber auch vielleicht nötig war um nicht alles direkt auszusprechen und einiges "schlecht-Verständlich" zu gestalten, denn wie gesagt es waren gerade mal zwei Jahre vergangen seit dem Weißen Terror.