Die Standesbeamtin - Drei sind einer zuviel

Die Standesbeamtin (2009), CH
Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 29.10.2009

5.2 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
89 Bewertungen
16 Kommentare
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von Micha Lewinsky, mit Marie Leuenberger und Dominique Jann

Rahel Hubli arbeitet als Standesbeamtin in einem idyllischen Schweizer Städtchen. An die grosse Liebe glaubt sie aber schon lange nicht mehr. Erst als ihr Jugendfreund und Bandkollege Ben plötzlich wieder auftaucht, erinnert sich Rahel daran wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Und das führt zu Problemen, denn Rahel ist verheiratet. Und Ben will sich verheiraten lassen: aber nicht mit Rahel sondern von Rahel. Rahel ist längst verheiratet und Mutter. Sie arrangiert sich mit ihrem wenig spektakulären Alltag als Gemeindemitarbeiterin und durchschnittliche Standesbeamtin in einem kleinen Schweizer Städtchen. In ihrer Ehe bleibt nur wenig Platz für Leidenschaft und das mangelnde Interesse ihres Ehemannes Thomas trägt dazu bei, dass weder gemeinsame Zeit noch gemeinsame Interessen das ersehnte Feuer in den Alltag bringen. Ben ist mit seiner Verlobten, der deutschen Schauspielerin Tinka Panzer, für einige Tage zu Besuch bei seinem Vater, als er zufällig auf seine Jugendliebe Rahel trifft. Die beiden verstehen sich sofort wieder und fühlen sich verbunden wie damals. Doch zwei Welten prallen aufeinander, als sich der mittlerweile erfolgreiche Musiker Ben und seine hochglanzprominente Verlobte Tinka entschliessen, in dem kleinen Städtchen zu heiraten – die Trauung soll ausgerechnet von Rahel abgehalten werden. Gedrängt von ihrem Chef, dem Gemeindepräsidenten Morger, gibt sich Rahel einverstanden, bei dieser Hochzeit nicht nur die Trauung sondern die gesamten Vorbereitungen zu übernehmen. Rahel und Ben verbringen während der Vorbereitungen viel Zeit miteinander und erinnern sich an ihre gemeinsame Vergangenheit in der Band “Die Raben” und an ihre fast vergessene Liebe. Nicht nur alte Freunde, sondern auch die Arbeitskollegin von Rahel und der Dorfpfarrer sehen in dieser wahren Liebe eine Zukunft. Als Rahel dann auch noch ihren Mann mit einer Anderen erwischt, ist das Chaos vorprogrammiert. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach einem Liebesgeständnis, reiflichen Überlegungen und überlaufenden Herzen entscheidet sich Rahel für ihre Familie und Ben sitzt bald mit seiner Tinka im Standesamt: Vor Rahel. Aber drei sind einer zu viel – wird das Schiff den Hafen der Ehe erreichen oder obsiegt die Liebe?

HandlungRahel Hubli (Marie Leuenberger) arbeitet als Standesbeamtin in einem idyllischen Schweizer Städtchen. An die grosse Liebe glaubt sie aber schon lange nicht mehr. Erst als ihr Jugendfreund und Bandkollege Ben (Dominique Jann) plötzlich wieder auftaucht, erinnert sich Rahel daran wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Und das führt zu Problemen, denn Rahel ist verheiratet. Und Ben will sich verheiraten lassen: aber nicht mit Rahel sondern von Rahel.

Weiterführende Links
Die Standesbeamtin auf moviepilot
Die Standesbeamtin Trailer
Pressespiegel – DIE STANDESBEAMTIN auf film-zeit.de
Trailer – DIE STANDESBEAMTIN auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Die Standesbeamtin - Drei sind einer zuviel

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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4.5Uninteressant

Durch und durch bieder, mit meist wenig gelungenen Slapstick-Einlagen und Klischees am laufenden Band überzeugen bei dieser hanebüchenen Geschichte eigentlich nur die durchweg guten Darsteller – allen voran Marie Leuenberger. Doch auch sie kann nicht verhindern, dass man sich nach dieser Romantic Comedy schleunigst wieder nach Lilo Pulver, Paul Hubschmid und Bernhard Wicki und ins Jahr 1957 zurücksehnt. Die Liebe in der Schweiz, sie ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.

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AndreasKrueger: critic.de

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In Sachen Romantik wartet Die Standesbeamtin mit reichlich Sonnenuntergängen auf, der Humor ist bis auf wenige Dialogfetzen selten bissig, staubbedeckter Slapstick an der Grenze zur Peinlichkeit ist die Strategie der Wahl. [...]
Verbal recht einfach gestrickter Humor und Situationskomik sind zwar genretypisch für die romantic comedy, aber Filme wie Paul Thomas Andersons Punch-Drunk Love (2002) machen deutlich, dass sich das Genre nicht darin erschöpfen muss und in Sachen Figurenüberzeichnung konsequenter sein kann als Lewinskys Die Standesbeamtin.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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6.0Ganz gut

„Die Standesbeamtin“ krankt zwar an uninspirierten Nebenfiguren, macht dieses Manko mit seiner großartigen Hauptdarstellerin aber locker wieder wett. So funktioniert die Schweizer Romanze als heimatliche Alternative für die auch immer gleichen Rom-Coms aus der Traumfabrik Hollywood ganz hervorragend.

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Kommentare (13) — Film: Die Standesbeamtin - Drei sind einer zuviel

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8martin

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Ausgangssituation ist recht amüsant: eine Standesbeamtin, die beruflich Ehen schließt, aber selbst auf Trennung zudriftet. Doch die vorhersehbare Story kommt etwas betulich daher, der Witz erschließt sich einem nicht immer und der Charme scheint etwas vergraben zu sein. Die Handlung entwickelt sich im typischen Schweizer Tempo. Im Verlauf des Films ergeben sich dann jedoch zwei nennenswerte Szenen, die aufmerken lassen: erstmals als die Band ’Ra-Ben’ aufspielt und dann als der Ehemann seine an sich brave Standesbeamtin in flagranti erwischt. Diese Komik ist nicht schlecht. Danach ist man drin und verfolgt das sich noch etwas verzögernde Happy End mit Anteilnahme. Quasi als Vorabspann sieht man dann nochmals alle anderen möglichen Happy Ends und damit ist sicher gestellt: alles F.F.E.
Na ja, ein nettes Filmchen. Der finale Song ist noch mit das Beste daran.
Kann man, muss man aber nicht.

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lipstick

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Bewertung7.5Sehenswert

eine erfrischende Komödie kombiniert mit dem trockenen schweizer Humor
ein Film für einen netten Abend wo ich herzhaft lachen konnte

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knolli

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Bewertung0.0Hassfilm

Grausam. Bis heute der einzige Film, den ich vorzeitig in der Sneak verlassen habe.

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Sanylein

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Bewertung4.0Uninteressant

Mich hatte das Cover irgendwie angesprochen, deswegen wollte ich den Film sehen. Leider nicht mein fall gewesen, das einzige was ich gut fand waren die lustigen Wörter.

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lucie

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine herrlich leichte Komödie, die graue Novembertage etwas aufhellt. Beschwingt und vorhersehbar kommt der Film daher. Zwei gute Hauptdarsteller neben etwas farblosen Nebendarstellern. An dieser Stelle hätte man dem Film noch etwas aufwerten können. Reingehen, sich nett unterhalten lassen und schön isses.

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Pinto

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Bewertung6.5Ganz gut

mein zweiter sneak besuch...nach Salami Salaikum nun die Standesbeamtin...
Am Anfang dacht ich mir nur " nicht schon wieder..."!!!

Aber der Film entwickelte sich dann doch zu einer relativ ansehbaren Liebeskomödie. und mit Schweizer Dialekt lustig

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svenwinkler

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe den Film in der Sneak-Preview in Bayreuth gesehen. Die Story ist, wie bei vielen Liebeskomödien, total vorhersehbar. Der Film sorgt aber durchaus für den ein oder anderen Lacher. Was ich darüberhinaus witzig fand, ist dass der Film (fast) komplett auf schwizerdütsch ist. Aber keine Angst: deutsche Untertitel gibt es auch! Alles in allem eine gute, aber seichte, Kinounterhaltung!

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LMSMDK

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Bewertung6.5Ganz gut

Diesen Film in einer Sneak zu sehen bedeutet, zuerst Verwunderung und dann Begeisterung. Eindeutig komisch bringt der Film den Schweizerdialekt gut zur Geltung und es gibt Wörter, die einfach nur sehr lustig sind.

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Sheeeeep

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Riesenchaos = Hurenpuff :D


nessuno

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Bewertung1.5Ärgerlich

Dieser Film würde 1A ins Freitagabendprogramm der ARD/ZDF passen. Unbefleckt, nichtssagend und völlig realitätsfremd. Was sucht dieser Film bitte im Kino? Für so was zahlt man Rundfunkgebühren und kein Eintrittsgeld! (1,5 Punkte für Tinka Panzer)

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ahemi

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Bewertung10.0Herausragend

Eine wunderbar herzerfrischende Liebeskomödie zum Mitfiebern und Tränen lachen. Selten wurde sich in der Sneak so laufstark amüsiert, wie in diesem Film.

Derweil ist der Plot an sich nicht wirklich neu: Zwei, die sich lieben, verlieren sich durch die Wirren des Lebens, begegnen sich nach Jahren wieder, um dann erneut mit widrigen Umständen kämpfen zu müssen - wobei der vielleicht widrigste der ist, dass SIE als Standesbeamtin IHN mit einer anderen verheiraten soll.

Zugegeben, dass hört sich erstmal nur mäßig spannend an, ist aber so schwungvoll und charmant inszeniert und mit so viel Laune gespielt, dass man sich dem Film einfach nicht entziehen kann. Zusätzliche Authentizität gewinnt der Film durch das (deutsch untertitelte) Schwyzerdütsch.

Und so sitzt man im Kino, bangt und hofft, weint und lacht mit den Hauptdarstellern, dass es eine wahre Freude ist.

Feelgood-Kino vom Feinsten. Reingehen!

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DoM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fuer meinen Teil, werde das Gefuehl nicht los, dass die letzten drei Male in der Sneak, immer Filme waren, bei denen ich froh war, dass Sie dort kamen! So typische Filme, die wenn, wohl bei uns, ab Bundesstart laufen wuerden, ich nicht unbedingt anschauen wuerde!

"Die Standesbeamtin" ist eine ulkige eingessen schweizerische Liebeskomodie die es in sich hat! Schauspieler und Crew sind weit weg entfernt vom einem Bekanntheitsgrad (zumindest in DEU und bei mir ;)) und trotzdem ueberzeugen alle Darsteller. Aber erst die liebevoll gewaehlten und entwickelten Nebendarsteller machen den Film dann so wie er schlussendlich ist: Gut! Soviel Witz, Charme und Abwechslung in so kurzer Screentime haben schon besonderes Lob verdient. Egal ob es der italienische Restaurant-Chef, Kellner, Ben's Vater, Rahel's Kollegin und ihr Vorgesetzter aber auch diverse andere, teils "durchgeknallte" Figuren sin, die fuer viele verspielte und lustige Szenen sorgen, welche einem eventuell auch im Kopp bleiben!
Die Story ansich gibt nichts neues her hebt sich aber vom Durchschnitt durch die gute Erzaehlweise ab - hier erfaehrt sogar der eigentlich gezeigte Einheitsbrei einen positiven Ruck.
Die schweizer Atmosphaere wurde prima eingefangen und sorgt mit dem ueber die ganze Spielzeit anhaltenden Schitzerduetsch durchgehend fuer Lacher bei einem Sprach-Kultur-Banausen wie mir . . . letztenendes noch wundervoll untermalt von Schweizer-Kuschel-Rock!

Fazit: Eine Liebeskomoedie, die trotz (oder gerade deswegen) der ueberwiegenden Schweizerischen-Akzente keine Angst vor großen (meist nicht ansatzweise so atmosphaerischen) Hollywood-Produktionen haben muss! Hinzu kommt, dass sich die witzig-frischen Figuren perfekt in die Story einbinden und diese wundervoll Inszeniert wurde.

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lothie

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist gelungen. Eine durchweg hervorragende Rolle spielt Marie Leuenberger. Durch sie ist der Film zu dem geworden, was er ist - grosse Klasse!
Ich kann nur hoffen, dass diese Schauspielerin öfter zu sehen sein wird.
Auch das Wagnis, die Dialoge im schwietzer dütsch zu halten, ist gelungen und wertet den Film nur auf.

Meine Empfehlung: Seht euch den Film unbedingt an.

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solecollector

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich weiss nicht, wie ich den Film finden würde, wäre er in Hochdeutsch, aber durch das Schwitzerdütsch, ist er teilweise unfreiwillig komisch, die Stärke des Films ist aber auch der Seitenhieb auf das deutsch-schweizerische Sprachwirrwarr, als Beispiel: Riesenchaos = Hurenpuff (laut Film)... Eine der überraschendensten Sneaks des Jahres, zumindest für mich.

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