Die Stunde der grausamen Leichen
El Jorobado de la Morgue (1973), ES Laufzeit 79 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 08.02.1974
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von Javier Aguirre, mit Rosanna Yanni und Víctor Alcázar
Der Bucklige Gotho arbeitet als Gehilfe in der Leichenhalle des örtlichen Krankenhauses von Feldkirch. Von den meisten verspottet und verachtet, kümmert er sich dennoch rührend um die todkranke Ilsa, die seine einzige Freundin ist. Als sie stirbt, ist er verzweifelt und tötet zwei Angestellte, die Ilsas Schmuck stehlen wollten. Er versteckt die Leiche Ilsas in den Gängen alter Katakomben, weil er in seiner Verzweiflung glaubt, dass sie irgendwann wieder aufwachen würde. Dies nutzt der skrupellose Dr. Orla aus, der seine Experimente mit künstlichen Leben nicht mehr offiziell weiterführen darf und nun sein Labor ebenfalls in den Katakomben einrichtet. Gotho soll ihn nun zuerst mit Leichen und später mit lebenden Menschen versorgen, im Versprechen dafür Ilsa wieder zum Leben zu erwecken.
Cast & Crew
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Javier Aguirre
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Rosanna Yanni
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Víctor Alcázar
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María Elena Arpón
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Manuel de Blas
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Antonio Pica
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Regie
Schauspieler
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Javier Aguirre
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Alberto S. Insúa
- Genre
- Horrorfilm

















Kommentar — Film: Die Stunde der grausamen Leichen
Kommentar schreibenfilmschauer 2010/12/08 18:20:49
Kommentar löschenFrankenstein meets Glöckner von Notre-Dame: Mit diesem Satz kann man "Die Stunde der grausamen Leichen" ganz gut beschreiben, ein durch seine Absurditäten amüsantes, aber auch in der Umsetzung sehr trashiges Horrorfilmchen aus spanischem Lande. Der krude Reinkarnation-Plot wird hier mit aller Ernsthaftigkeit und zugegeben gutem Tempo durchgezogen (In der Kürze liegt die Würze) und steigert sich gemäß der 'mad scientist'-Philosophie bis zum tragischen Höhepunkt. Neben den expliziten Gore-Szenen, die bei dem fleischintensiven Entstehungsprozess natürlich nie ausbleiben können, bleibt der bucklige Gotho in Erinnerung, der mit seiner unbedarften Naivität und Liebeswahn jenseits von gut und böse handelt. Er wird übrigens gespielt von Paul Naschy, der sogar selbst einmal Frankenstein verkörpert hat, womit sich der Kreis schon fast wieder schließt. Die bezweckte Horrorvorstellung zündet zwar nicht wirklich, der Film ist durch seine Eigenart dennoch nicht gänzlich ohne Charme behaftet, besonders wenn man an den wahnwitzigen Dr. Orla denkt. Ein kleiner Tipp für die Freunde des 70er-Jahre-Exploitationkinos, die selbst vor agilen Killerratten nicht zurückschrecken würden.
Kleine Anmerkung: Das neu wirkende Cover hat rein gar nichts mit dem eigentlichen Film zu tun.
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