Die Töchter des Chinesischen Gärtners
Les filles du botaniste (2006), CA/FR Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.06.2007
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von Sijie Dai, mit Mylène Jampanoï und Xiao Ran Li
Die junge Li (Mylène Jampanoi) trifft auf der Insel des berühmten Botanik-Professors Chen (Dongfu Lin) ein, der dort inmitten einer prachtvollen und exotischen Pflanzenwelt lebt. Sie möchte bei dem Professor ein Praktikum absolvieren, wird allerdings nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Unter seiner Autorität und unter der Isolation auf der Insel leidet auch seine Tochter An (Li Xiaoran), die sich über die Ankunft der jungen Studentin freut. Eine Begegnung, die beider Leben verändert. Denn aus anfänglicher Sympathie erwachsen zärtliche Empfindungen, eine verschwiegene erotische Anziehung und schließlich leidenschaftliche Liebe. Und das in China, einem Land, in dem Homosexualität in den 80er Jahren noch als absolutes Tabu gilt. Als einzige Möglichkeit, unter dem Deckmantel der Normalität zusammen zu bleiben, scheint nur die Heirat von Li mit Ans Bruder in Frage zu kommen. Durch diese fatale Entscheidung gerät das familiäre Gleichgewicht aus den Fugen und die Liebenden balancieren fortan auf einem gefährlichen Grat…
HandlungChina in den 1980ern: Li Ming (Mylène Jampanoï) ist als Waise aufgewachsen und nimmt für 6 Wochen Abschied vom Waisenhaus, um ein Praktikum bei einem berühmten Botaniker zu beginnen. Prof. Chen (Dongfu Lin) residiert auf einer Insel, die gleichzeitig ein botanischer Garten ist. Li Ming betritt die Insel und gelangt damit in ein fremdes Reich. Der Professor empfängt sie unfreundlich und beharrt auf seiner Routine. Seine Tochter An (Li Xiaoran) dagegen begegnet der Fremden mit Aufgeschlossenheit und Zuwendung.
Während Li Ming versucht, sich in ihre täglichen Pflichten hineinzufinden, verbringt sie viel Zeit mit An. Die beiden Frauen entwickeln eine starke Zuneigung zueinander und sind bald unzertrennlich. Ihre wachsende seelische Nähe zueinander wird noch verstärkt von erotischer Anziehungskraft. Aber das Glück der beiden ist bedroht durch das nahende Ende von Lis Praktikum. Da kommt Ans Bruder Dan…
Die junge Li (Mylène Jampanoi) trifft auf der Insel des berühmten Botanik-Professors Chen (Dongfu Lin) ein, der dort inmitten einer prachtvollen und exotischen Pflanzenwelt lebt. Sie möchte bei dem Professor ein Praktikum absolvieren, wird allerdings nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Unter seiner Autorität und unter der Isolation auf der Insel leidet auch seine Tochter An (Li Xiaoran), die sich über die Ankunft der jungen Studentin freut. Eine Begegnung, die beider Leben verändert. Denn aus anfänglicher Sympathie erwachsen zärtliche Empfindungen, eine verschwiegene erotische Anziehung und schließlich leidenschaftliche Liebe. Und das in China, einem Land, in dem Homosexualität in den 80er Jahren noch als absolutes Tabu gilt. Als einzige Möglichkeit, unter dem Deckmantel der Normalität zusammen zu bleiben, scheint nur die Heirat von Li mit Ans Bruder in Frage zu kommen. Durch diese fatale Entscheidung gerät das familiäre Gleichgewicht aus den Fugen und die Liebenden balancieren fortan auf einem gefährlichen Grat…
HandlungChina in den 1980ern: Li Ming (Mylène Jampanoï) ist als Waise aufgewachsen und nimmt für 6 Wochen Abschied vom Waisenhaus, um ein Praktikum bei einem berühmten Botaniker zu beginnen. Prof. Chen (Dongfu Lin) residiert auf einer Insel, die gleichzeitig ein botanischer Garten ist. Li Ming betritt die Insel und gelangt damit in ein fremdes Reich. Der Professor empfängt sie unfreundlich und beharrt auf seiner Routine. Seine Tochter An (Li Xiaoran) dagegen begegnet der Fremden mit Aufgeschlossenheit und Zuwendung.
Während Li Ming versucht, sich in ihre täglichen Pflichten hineinzufinden, verbringt sie viel Zeit mit An. Die beiden Frauen entwickeln eine starke Zuneigung zueinander und sind bald unzertrennlich. Ihre wachsende seelische Nähe zueinander wird noch verstärkt von erotischer Anziehungskraft. Aber das Glück der beiden ist bedroht durch das nahende Ende von Lis Praktikum. Da kommt Ans Bruder Dan (Wang Weidong) auf Heimaturlaub. Dan ist Soldat und in Tibet stationiert. Ihm gefällt die neue Praktikantin seines Vaters und er will Li zur Frau nehmen. Li wehrt sich zunächst mit Kräften gegen Dans Aufmerksamkeiten. Da kommt An die rettende Idee. Wenn Li sich mit Dan verheiratet, bleibt sie als die Schwiegertochter ihres Vaters für immer auf der Insel.
Li willigt ein, Dan zu heiraten. Am Vorabend der Hochzeit treffen sich Li und An im Garten. Der Gedanke an die Hochzeitsnacht, die Li bevorsteht, verunsichert beide. “Dir allein gehört meine Unschuld” sagt Li zu An und die beiden entfungfern sich gegenseitig.
Auf der Hochzeitsreise von Li und Dan kommt es daraufhin zur Katastrophe. Dan stellt fest, dass seine Frau keine Jungfrau mehr ist und fühlt sich betrogen und verraten. Er foltert Li, um herauszufinden, wer ihm zuvor gekommen ist, aber Li schweigt. Schwer mißhandelt kehrt sie zur Insel zurück und sinkt in Ans Arme. Die ist fassungslos, als sie sieht, was ihr Bruder mit ihrer Geliebten getan hat. Ans Vater dagegen verteidigt seinen Sohn, der nach Tibet zurückgekehrt ist.
Als Li sich erholt hat, beginnt für die beiden ein wunderbares Leben auf der Insel. Sie sind Tag und Nacht zusammen und genießen ihre Zweisamkeit. Ans Vater allerdings bemerkt schnell, dass seine Tochter ihm entgleitet. Sie vernachläßigt ihre Pflichten und ist unaufmerksam, sie hat nur Augen für Li. Als Ans Vater schließlich Li von der Insel verbannen will, stellt sich An auf ihre Seite. Die beiden wollen auf ewig vereint sein, das haben sie sich geschworen.
Eines nachts wacht Ans Vater auf und findet An nicht in ihrem Zimmer. Er sucht sie und findet sie schließlich in einem alten Gewächshaus, wo sie mit Li ein Bad nimmt. Prof. Chen wird Zeuge der Zärtlichkeiten, die die beiden Frauen austauschen. Er stürzt hinein und will Li schlagen. An kommt ihm zuvor und verletzt ihn. Prof. Chens Herzleiden lassen ihn diesen Schock nicht vertragen und er stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Vor seinem Tod erzählt er der Polizei, was er gesehen hat. In der darauf folgenden Gerichtsverhandlung werden Li und An zum Tod durch Erschießen verurteilt. Sie tragen ihr Schicksal mit Fassung. Li bittet die Leiterin des Waisenhauses darum, ihre Asche und die von An zu vermischen und an einer bestimmten Stelle am See auszustreuen.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Offizielle Website zum Film (frz.)
Umfassende Informationen zum Film, u.a. mit Überblick über Reaktion der Kritik und der Zuschauer in Frankreich auf allocine.fr (frz.)
Cast & Crew
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Sijie Dai
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Mylène Jampanoï
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Xiao Ran Li
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Ling Dong Fu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Vater
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Wei-chang Wang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Bruder
Regie
Schauspieler
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Sijie Dai
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Nadine Perront
- Genre
- Liebesfilm
- Ort
- Volksrepublik China
- Handlung
- Art House-Film, Botaniker, Insel, Jungfrau, Kinderheim, Lesbe, Lesbischer Kuss, Vater-Tochter-Beziehung, Waise
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Drehbuch
Filmdetails Die Töchter des Chinesischen Gärtners
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Trailer zum Film Die Töchter des Chinesischen Gärtners
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Links zum Film Die Töchter des Chinesischen Gärtners
- Die Töchter des Chinesischen Gärtners: critic.de
- Die Töchter des Chinesischen Gärtners: cineclic.de









Kritiken (2) — Film: Die Töchter des Chinesischen Gärtners
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Ganz sicher meint es Regisseur Sijie Dai ("Balzac and the Little Chinese Seamstress") gut mit seinem Film, jeder Einstellung wohnt eine Spur Ambition inne und jeder sehnsüchtig-tragische Moment, in dem die beiden Mädchen ihren unterdrückten Gefühlen nachgeben, ist von poetischer Schönheit getragen. Die Musik ist dabei mindestens so süßlich wie sich die Bilder pittoresk ausstellen, die Geschichte in etwa so dramatisch wie auch vorhersehbar und die metaphorische Komposition homosexueller Symbolik – man nehme den im viel zu kleinen Käfig gefangen gehaltenen Vogel – bestimmt so nett wie auch ersichtlich. "The Chinese Botanist's Daughters" geht über seine visuelle Ebene allerdings nie hinaus, es fehlen einheitliche Erzählstruktur, vielschichtige Figuren und Ansätze bei Drehbuch und Regie, eine gesellschaftlich untersagte Liebe mitsamt ihres traditionellen wie politischen Kontexts in Beziehung zur inneren Zerrüttelung dieser Frauen zu stellen. [...]
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenEine tragische, schicksalsschwere und doch geradezu durchscheinend zarte Geschichte.
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Kommentare (5) — Film: Die Töchter des Chinesischen Gärtners
Kommentar schreibencrizzcrozz 2010/03/05 22:22:47
Kommentar löschenRelativ flache, einfallslose Männterfantasien. Die "Wir-waschen-uns-gegenseitig-den-Schlamm-vom-Körper"-Szene hat mich bereits zu Anfang zum Ausschalten bewogen.
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_Milena_ 2010/03/14 13:23:14
Antwort löschenVielleicht hättest du noch etwas weiter schauen sollen ;)
Chaosmacherin 2009/08/17 20:31:57
Kommentar löschenDieser Film ist von wunderbaren Bildern geprägt. Die Geschichte hat mich stark berührt. Ich hätte mir vielleicht ein paar mehr erotische Szenen gewünscht. Allerdings ist es vielleicht auch gut, dass diese nicht auftauchten, denn so bleibt die Liebe der beiden Frauen im Vordergrund und das ganze entwickelt sich nicht zu einem billigem Softporno.
Ich konnte spüren wie die Frauen einander liebten. Es war mir leicht sich in ihre Lage zu versetzen.
In An hätte ich mich auch verlieben können. Sie scheint eine wunderschöne liebevolle Frau zu sein. Ich werde mich nun auf die Suche nach ähnlichen zarten und wunderschönen Filmen
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annaberlin 2009/01/07 11:06:41
Kommentar löschenAus dem Film hätten man mehr machen können. Die DVD Version wirkt seltsam verkürzt - ob der Director`s Cut hier auf 90 Minuten heruntergeschnippelt wurde? Durch die angehackten Szenen entwickelt sich kein Bezug zu den beiden Hauptfiguren und die Liebesszenen wirken gekünstelt und kitschig (was durch die kitschige Musik noch betont wird). Alles in allem ist der Film schon sehenswert, da die Geschichte einer lesbischen Liebe im chinesichen Kino wohl eine Leuchtturmrolle einnimmt...aber berühren kann dieses Liebesdrama kaum.
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lucie 2008/01/13 19:09:55
Kommentar löschenEinfach wunderbare Bilder zu einer dünnen Geschichte. Eine fast sinnfreie Augenweide.
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Nevenka 2008/01/06 14:04:31
Kommentar löschenTrotz der tragischen Geschichte lässt der Film mich seltsam unberührt. Ich schiebe die Schuld auf die Kamera, die mir bis auf in einer Szene (soweit ich mich erinnere) immer beide Frauen zugleich zeigt. Die eine aus der Sicht der anderen zu betrachten, so das Begehren und Bewundern auszudrücken und mich als Zuschauerin hineinzuziehen, statt mich draußen zu lassen, das hätte ins Kitschige abrutschen können. Es hätte auch die Gefahr bedeutet, die Frauen zu Objekten der Begierde zu machen. Aber vielleicht hätte es mich die Beziehung intensiver nachfühlen lassen.
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