Die Tür

Die Tür (2009), DE
Laufzeit 103 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 26.11.2009

6.4 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
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Die Tür - Bild 2403744
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von Anno Saul, mit Mads Mikkelsen und Heike Makatsch

David Andernach (Mads Mikkelsen) ist auf der Höhe seines Erfolgs als Maler, als ein tragisches Unglück von einer Sekunde auf die andere alles verändert. Während er seiner schönen Nachbarin einen Besuch abstattet, ertrinkt sein Töchterchen Leonie im Pool seines Hauses. Von Schuldgefühlen gepeinigt, bekommt David sein Leben nicht mehr in den Griff, zumal seine Frau Maja (Jessica Schwarz) ihm nicht verzeihen kann. David, völlig am Ende, will sich umbringen, als er unerwartet eine verborgene Tür entdeckt. Durch sie gelangt er zurück zu dem alles entscheidenden Augenblick und erhält so die Möglichkeit, seine Tochter zu retten. Doch die Glück verheißende Chance auf einen Neuanfang entpuppt sich bald als wahres Schreckensszenario, denn die Vergangenheit birgt dunkle, verhängnisvolle Geheimnisse.

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Kritiken (6) — Film: Die Tür

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.5Ganz gut

Was gäbe man darum, könnte man das Rad der Zeit zurückzudrehen und gewisse Fehler verhüten? Das ist der reizvolle Ausgangspunkt dieses bis auf den dänischen Hauptdarsteller rein deutschen Mystery-Thrillers - ein Genrepflänzchen, das hierzulande selten wächst. [...] Wie bei so vielen Genre-Filmen kommt man hier an einen Punkt, wo man einfach mitgehen muss. Würde man darüber nachdenken, wäre das Ganze schon recht hanebüchen

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Schlimmer hätte es nicht kommen können: Seine kleine Tochter ist ertrunken, seine Frau (Jessica Schwarz) hat ihn verstört verlassen. David Andernach (Mads Mikkelsen) kann sich selbst nicht verzeihen. Er hätte den tödlichen Unfall verhindern können, wenn er auf einen Seitensprung mit seiner Nachbarin (Heike Makatsch) verzichtet hätte. Jetzt denkt der verzweifelte Künstler nur noch an Selbstmord.

Doch da führt ihn ein Schmetterling zu einer Höhle mit einer geheimnisvollen Tür. Dahinter lauert eine zweite Chance auf ihn, von der man im wirklichen Leben nur träumen kann. Unverhofft findet er sich in seinem alten Garten wieder. Noch einmal sieht er Töchterchen Leonie in den Pool stürzen, nur springt er ihr diesmal rechtzeitig hinterher und rettet sie, um ihr fortan ein guter Vater zu sein. Die ganze Sache hat nur einen Haken: David begegnet seinem jüngeren Alter Ego. Es kann aber nur einen David geben. Also muss er den Doppelgänger loswerden und so paradoxerweise neue Schuld auf sich laden.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Das Hauptproblem von DIE TÜR ist vor allem seine Vorhersagbarkeit. Die Geschichte vermag zu keinem Zeitpunkt wirklich zu überraschen und auch das dunkle Geheimnis um diese Parallelwelt, das dann irgendwann enthüllt wird, vermag niemanden ernsthaft aus der Reserve zu locken. Man hätte sich einfach gewünscht, dass Anno Saul die ganze Angelegenheit mit ein wenig mehr Esprit, Tempo und Würze versehen hätte, um dem Ganzen ein wenig mehr Leben einzuhauchen. So aber ist die DIE TÜR nicht mehr als ein nettes Filmchen, das zwar zu unterhalten, aber nicht vollends zu überzeugen vermag. Wenn man dem Film also eine Chance geben will, dann sollte man dies wegen den Darstellern tun. Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz rechtfertigen den Kinobesuch. Für die in DIE TÜR erzählte Geschichte gilt das leider nur eingeschränkt.

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Kill_Diether

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Da würde ich gerne mal konkret wissen, an welchen Stellen im Film, vor allem in der ersten Hälfte, das Hauptproblem seine Vorhersagbarkeit ist? Ich bin schon mal so frech und behaupte einfach, das mit der Vorhersagbarkeit stimmt nicht!


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Die Story nach dem Roman „Die Damalstür“ vom Autor Akif Pirinçci („Felidae“) hört sich fantastisch an. Die exzellente Umsetzung von Anno Saul („Kebab Connection“) mit hervorragenden Schauspielleistungen macht „Die Tür“ zu einem unbedingt sehenswerten Film, ganz unabhängig von Genre-Vorlieben. Mads Mikkelsen („Nach der Hochzeit“, „Adams Äpfel“, „Casino Royale“) brilliert sowohl als schuldgeplagtes Wrack als auch als reifer David, der seine zweite Chance ergreifen will, aber immer mehr dafür zahlen muss. Jessica Schwarz darf als Maja ebenso zwei Seiten zeigen, die vergrämte Dunkle und die noch hoffnungsvolle Frau in der Gegenwelt.

Bei sagenhaft guter Kamera (Bella Halben) stimmt auch sonst alles: Licht, Psychologie, die Schauspieler und das Buch. Die geniale Geschichte (Drehbuch: Jan Berger) hält die Spannung mit einem schwindelerregenden, super raffinierten Vertigo in der Zeit.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Aller Anfang ist schwer und hier zugleich noch ein wenig holprig und klischeebelastet: David (Mads Mikkelsen) soll eigentlich auf seine kleine Tochter Leonie (Valerie Eisenbart) aufpassen, schleicht sich aber lieber auf eine Quickie zu seiner attraktiven Nachbarin. Als er zurückkehrt, ist das Unglück passiert: Leonie ist im Swimmingpool ertrunken. Von nun an wird David seines Lebens nicht mehr froh, zumal seine Frau Maja (Jessica Schwarz) ihm nicht verzeihen kann und sich von ihm trennt.
Als David einen Selbstmordversuch startet, entdeckt er im Gestrüpp in der Nähe seines Hauses einen geheimnisvollen Tunnel, der in eine Tür mündet. Als er durch diese hindurch tritt, findet er sich plötzlich in einer anderen Zeit wieder. Und zwar genau in jenem Augenblick, in dem damals seine Tochter zu ertrinken drohte. Beherzt springt er in den Pool und kann Leonie diesmal retten. Dafür muss sein Alter Ego, der ein paar Jahre jüngere David, auf den er wenig später trifft, sein Leben…

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Nino Klingler: critic.de

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Die Tür wird schlussendlich zu einer eher drögen, weil allzu deutlichen Angelegenheit. Gerade die Überbetonung des Unheimlichen bewirkt dessen Trivialisierung. Den Figuren zuzuschauen, wie sie sich in ihrer verwirrten Welt um Kontrolle bemühen, genügt nicht, um das Unbehagen bis in den Zuschauerraum hinein zu verlängern.

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Kommentare (55) — Film: Die Tür

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LynchFan1706

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Bewertung3.0Schwach

Im Zuge meiner "Recherchen" zur Untermauerung meiner These, dass der deutsche Film z.Z. tot ist, stieß ich auf "Die Tür" nach einer Adaption des Buches "Die Damalstür" von Akif Pirinçci.
Gut, vielleicht hätte mich das schon stutzig machen sollen, denn von Akif Pirinçci halte ich als Schriftsteller gar nichts und der Titel des Romans ist auch selten dämlich, aber nein, keine Vorurteile! Anno Saul, der Regisseur sagte mir jetzt nicht allzu viel, Jessica Schwarz und Heike Makatsch zählen auch nicht zu meinen All Time Favourits, aber ich dachte: Hey, kommt her ihr deutschen Regisseure und Schauspieler, belehrt mich eines besseren und beweist mir das Gegenteil... Zur Not ist auch noch Mikkelsen dabei...
Nun, was soll ich schreiben?! Meine These hat Futter bekommen... Der Film ist deutsch! Die Idee ist gar nicht mal soo schlecht und über das Buch kann ich nichts sagen, aber die Umsetzung war untere Durchschnittsware... Der Inhalt des Films ist eine wirre Geschichte über eine Tür, die in eine Parallelwelt führt, in der jeder die Chance bekommt, sein Leben zu ändern... Leider sind die Menschen, wenn sie durch diese Tür gehen nur Duplikate und somit fangen die Probleme an... Leider stimmt in dem Film gar nichts... Zu kalt die Bilder, zu eintönig die Erzählweise, zu emotionslos das Spiel, die Charaktere sind zu oberflächlich... ... Will der Film ein Mysterythriller sein? Dann war er zu langweilig! Oder war er ein Thriller mit mystischen Spielereien? Dann war er zu offensichtlich unlogisch! Mads Mikkelsen spielt gut, kann aber den Film nicht alleine tragen, wenn die wichtigen Mitdarsteller Schwarz und Makatsch sich in ihrem schlechten Spiel gegenseitig die Show stehlen... Es passieren viele tragische Sachen, aber mitfühlen konnte man mit diesen langweiligen Menschen nicht, im Gegenteil... (Bringt euch ruhig alle gegenseitig um! Yeah!! ) Man weiß nicht, warum es diese Tür gibt... Man weiß nicht, woher alle von dieser Tür wissen... Man weiß nicht, warum die Leute dort tun, was sie tun... Man vermisst einfach die Antworten auf die Fragen: Wozu das Ganze? Wo liegt der Sinn? Die Intention? Tja, das werden wohl immer die wichtigsten Fragen bleiben, wenn ich deutsche Filme sehe...

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jekyll86

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Bewertung3.0Schwach

Ganz ganz schlimm. Grundidee ist zwar wirklich gut und interessant, aber mit jeder verstreichten Minute endete auch unsere Geduld immer mehr. Das beste mit Abstand war, als die DVD hängen blieb. Aber auch das bringt diese verschwendete Lebenszeit nicht wieder.
Immerhin waren die ersten 20-30 Minuten irgendwie okay, daher 3 Punkte.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Großen und Ganzen eine gute Mistery-Timetravel-Thriller-Drama-Tragödie. Mads Mikkelsen spielt souverän. Jessica Schwarz und die kleine Tochter sind auch noch gut. Super ist mal wieder Thomas Thieme, der Stasi-Minister aus "Das Leben der Anderen", in einer wichtigen Nebenrolle. Alle anderen die zum Glück nur kurz auftauchen, incl. Heike Makatsch, sind zweit- oder drittklassig. Unfreiwillig gruselig, also nervend schlecht, ist die dämliche Musikuntermalung, was besonders in den vielen ruhigen Szenen mit Mikkelsen auffällt. Dadurch und wegen noch mehr Ruhe im Film wird's leider etwas zäh. So straff wie das gute, originelle letzte Viertel hätte mal der ganze Film sein sollen.

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Anton Gorodezki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vom Anfang an war ich gespannt und wollte zu jedem Zeitpunkt unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht - was will man mehr von einem Film? Die drei Hauptdarsteller sind grossartig - natürlich inklusive der kleinen Valeria Eisenbart, die ebenfalls hervorragend spielt. Sehr reizvoll ist immer wieder die Idee, zum Zeitpunkt eines begangenen folgenschweren Fehlers zurückzukehren und es "nochmal zu versuchen", und dann aber auch mit den negativen Auswirkungen dieses Eingriffes zurechtzukommen. Mads Mikkelsen vermittelt die angespannte Situation sehr gut, in die er sich gebracht hat, und in die er immer tiefer hineingezogen wird, anstatt herauszukommen, so sehr er dies auch versucht ("...du bist nicht mein Papa...") und erzeugt nicht zuletzt dadurch viel Spannung.

Die Idee ist nicht neu, was aber gar nichts macht. Der Film hebt sich sehr schön von sonstigen Zeitreise-Filmen ab, da hier unter anderem auch nicht versucht wird, Logik-Löcher zu stopfen und alle Auswirkungen jeder Aktivität in der Vergangenheit in der Zukunft zu berücksichtigen und mühsam in die Handlung zu integrieren. Für Logik-Fanatiker oder Fehler-Sucher bietet die Story sicher Potential, zumal auch hier ein bekanntes Zeitreise Paradoxon nicht aufgelöst werden kann (gleich mehrfach): wenn ich mich zB in der Verganhenheit umbringe, wie kann ich dann in die Zukunft gelangt sein, aus der ich dann wiederum in die Vergangenheit zurückkehre...usw....

Vertreter dieses Standpunktes sollten sich diesen grossartigen Film einfach besser nicht anschauen. Für alle Anderen: absolut sehenswert!

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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Solides Mysterykino, mit einem hervorragenden Mad Mikkelsens. Die interessante Thematik wird durch das chaotisch – konstruierte Ende und den grottigen Nebenrollen verschenkt.

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loveissuicide

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Bewertung7.0Sehenswert

Den Film hab ich mir angesehn, weil ich Fan von Mads Mikkelsen bin. Kann man sich auf alle Fälle anschaun. Die Thematik regt zum Nachdenken an, wobei man sicher mehr daraus machen hätte können. Der Mystery-Faktor könnte ein wenig höher sein. Meine Wertung ist inklusive Mikkelsen-Bonus.

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hundredthousandwords

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Grundidee ist super - die Umsetzung hat mich aber vollkommen enttäsucht. Die Schauspieler und auch die Kameraführung sind gut, aber allein die Stimmung ist deprimierend, ohne aber Raum für Spannung zu lassen. Manche Szenen zogen sich wie Kaugummi. Aber besonders das Ende ist völlig sinnfrei und bescheuert! Hat mir gar nicht gefallen.

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133

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Bewertung9.0Herausragend

Hmm, gut, die Geschmäcker sind verschieden.. Mir wurde der Film mit 5.5 Punkten vorgeschlagen.
Allerdings hatte ich 2 Stunden zuvor bereits bei einem Freund den Anfang geschaut, war angefixt und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.. und was soll ich sagen, mich hat der Film echt nicht enttäuscht! Langeweile? Im Gegenteil, angespanntes Herzklopfen und immer wieder Spekulationen was denn wohl gleich passieren wird - die von vielen hier kritisierte Vorhersehbarkeit ist an mir anscheinend vorbeigegangen..
Vielleicht (ist ja oft so) war ich einfach grad in der passenden Stimmung und Atmosphäre, würde den Film möglicherweise an einem anderen Tag nicht so hoch bewerten, aber alles in allem geb ich trotz der tatsächlich vorhandenen Unlogiken glatte 9 Punkte, aus oben erwähnten Gründen.. Davon 8.5 aus Überzeugung und einen halben als Bonus einfach so, weil ich kann.. ;-)

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Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Mads Mikkelsen gefällt!
Ich frage mich aber, wie viele gibt es eigentlich von mir? Gibt es mich pro angefangene Sekunde? Oder nur jede Stunde? Eine Marie pro Jahr? Ein wenig gruselig...
SPOILER
Das mit dem Nachbarn fand ich etwas merkwürdig. Und dass praktisch die ganze Straße aus den "anderen" besteht, ist mir auch zu hoch. Wer ist dann noch in der anderen Welt? Aber gut, war trotzdem spannend.

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J0J0

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Nur meine Vermutung - wie haben die zurück gelassene Welt ja nicht nochmal gesehen.


Marie Krolock

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wird sich wohl nicht klären lassen - außer mit Die Tür 2


pellekraut007

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Bewertung5.0Geht so

Also diese Tür... oder eher der Gang... diese Verbindung... das war doch mal eine Idee und die Schauspieler... auch ganz oben,... aber, aber... die Wendung..., mit der konnte ich dann so garnichts anfangen! Der eine gerät zufällig in eine Auseinandresetzung und begeht aus dem Affekt eine Todsünde, die anderen aber... handeln böse, mit Vorsatz, mit Kalkül. Und das gab dem Film einen Drall zu eher weniger, als mehr! Grunz... hier zieht's irgendwie!

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MarcelN44

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Bewertung6.5Ganz gut

Well worth seeing drama, baby! :)
Aber mal ehrlich, wer würde nicht hindurch gehen...???
6,5/10

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stuforcedyou

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film bietet einen tollen Mads Mikkelsen und einen Ansatz des unerklärlichen, der sich gut und ohne schwere Last des Toderklärens in den Film einfügt, doch leider hinkt "Die Tür" an drei Dingen: Die Nebenfiguren sind schlicht und einfach langweilig, das Ende ist nicht sonderlich gelungen aber vor allem verliert Anno Sauls Film viel dadurch, dass er absolut durchsichtig ist. Zwar tut "Die Tür" so, als ob gerade etwas unvorhergesehenes passiert, als Zuschauer hat man jene Entwicklung der Story aber schon längst kommen sehen. So fesselt der Film weder als Drama noch als Thriller duchgehend, obwohl sichtbar viel Potenzial vorhanden gewesen wäre.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Benjamin Barker

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Schade, hatte mich eigentlich ziemlich drauf gefreut.


Seraph

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Ich freue mich immernoch drauf und lasse mich auch von Stus Kritik hier nicht abbringen, den demnächst noch zu schauen =) (inklusive Vorfreude) :D MfG


filmschauer

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Bewertung7.0Sehenswert

Der dänische Exportschlager Mads Mikkelsen als Protagonist in einem deutschen Psychodrama? Klingt erstmal seltsam, da man es hier mit einem Genre zu tun hat, welches man eben nicht so häufig in der hiesigen Kinolandschaft findet. Doch lohnt sich ein kleiner Blick in "Die Tür". Eigentlich liegt dem Film ein sehr ernste und traurige Familientragödie zu Grunde, welche nach einer klar abgesteckten Exposition (Tod der Tochter im eigenen Pool, Affäre mit Nachbarin) und einem kurzen Sprung auf die Lebenssituation nach fünf Jahren den Clou eines mysteriösen Durchgangs präsentiert. Dieser katapultiert den Hauptdarsteller plötzlich in genau jene Situation zurück, in der er seine Tochter doch noch vor dem Ertrinken retten kann. Der immaginäre Radiergummi für fatale Fehlentscheidungen also. Mikkelsen, der diesen verzweifelten Vater sehr glaubhaft verkörpert, kann sein Leben somit in die Bahnen lenken, welche er nach eigenen Fehlern unwiderbringlich verlassen hatte. Dass diese Situation nicht folgenlos bleibt, ist natürlich irgendwo abzusehen. Dennoch macht Regisseur Anno Saul nicht den Fehler, diesen mysterischen Kniff breit erklären zu wollen und damit in die klassische Logikfalle zu tappen. Vielmehr nutzt er dieses, um damit die emotionale Familiengeschichte auf der psychologischen Ebene zu vertiefen. Fragen, über die man bei einer herkömmlichen Vorgehensweise vielleicht nicht nachgedacht hätte. Zwar mutet so manche Aktion der Beteiligten etwas merkwürdig an, diese können allerdings dem insgesamt positiven Gesamteindruck nur wenig anhaben. Überraschend guter Film.

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Murphante

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... also mit dieser wundervollen Kritik hast du mir den Film richtig schmackhaft gemacht ... weil ich bin ein Mads Mikkelsen Fan ^^
obwohl ich ihn eigentlich immer nur als Schläger mit seinen Dänischen Kumpels kenne aus Pusher I & II, Bleeder, Dänische Delikatessen, Flickering Ligths, Wilbur Wants to Kill Himself, Adams Äpfel, Exit - Lauf um Dein Leben ... welchen Film ich noch sehen will ist ... Open Hearts ... jaaa und natürlich *jetzt* diesen hier :D


filmschauer

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Dankeschön! Die Tatsache, dass man Mikkelsen mag, ist sicherlich nicht schädlich, wenn man sich den Film ansieht. ;)
"Open Hearts" habe ich auch noch vor mir.


mr.martini

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Bewertung7.5Sehenswert

Dramaturgisch überragende Darsteller in zum Glück nur leicht mystischem Handlungsrahmen!

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Troublemaster

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessante Story, gute Darsteller. Leider zu vorhersehbar.

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Black Phantom

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Bewertung5.0Geht so

Ein Vater der indirekt am Tod seiner Tochter schuld ist findet eine Tür zu einer Parallelwelt. In dieser Welt lebt seine Tochter noch, einziges Problem sein anderes ich auch.
Ich fand den Film jetzt nicht so spannend und unter Mystery stelle ich mir auch etwas anderes vor. Für eine deutsche Produktion ganz gut.

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Jason Bourne

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Tür ist eine durchaus gelungene produktion die aber spannungsarm daherkommt. Ist die Handlung anfangs noch interessant gemacht richt man das Ende dann schon meilenweit vorraus. Anno Saul Der erfolgreiche Komödienregisseur wechselt das Genre. Statt 'Kebab Connection' nun Fantasy-Thriller. Und der Mann versteht es wirklich schöne Bilder zu erschaffen die im Lichtspiel wirklich haften bleiben.Saul gibt sich im ersten Drittel viel Mühe. Die Inszenierung des Unfalltodes der Tochter ist präzise und umsichtig, Inszeniert und wirkt Grausamrealistisch.Anno Sauls Umsetzung des Romans 'Die Damalstür' von 'Felidae'-Autor Akif Pirincci ist anfangs noch mit viel Logik Inszeniert. ABER ein sonst guter Mads Mikkelsen ist Schauspielerisch ziemlich entäuschend. Ständig hat man das gefühl das er sich in dieser rolle überhaupt nicht wohl fühlt. Der größte Fehler dieses Films ist die Einführung des überdrehten Nachbarn Siggi (Thomas Thieme, eigentlich ein guter Schauspieler) der dem Film beinahe das Genick bricht. Eine Unnötige komponennte die der glaubwürdigkeit der anderen Figuren nur schadet. Jessica Schwartz ist aufjedenfall gut besetzt und gibt eine gute Leistung. Heike Makatsch spielt die einstige Nachbarin, mit der Andernach eine Affäre hatte und ist eine schöne Nebenrolle die der Tür gut tut. Trotzdem Anno Saul liefert mit die Tür ein interessantes und mutiges Werk ab das aber einfach in sich zusammenbricht. Zu vorhersehbar, zu spannungsarm und das Finale schlichtweg versaut. So ist die Tür ein Film der schnell vergessen ist.

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wailer-greg

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war reichlich skeptisch, da ich im Vorfeld gemischte Kritiken überflogen habe und deutschen Filmen dummerweise immer noch skeptisch gegenüber stehe. Allerdings hat mich der Film durchweg überzeugt - bis auf die beklemmende Athmosphäre der 1. Hälfte, die allerdings wichtig für die ausgewogene erzählerische Dynamik ist.
Mich persönlich hat die spannende und mitreißende 2. Hälfte des Films sehr gut unterhalten, auch meine bessere Hälfte, die den Film ausgesucht hat, hatte nichtss zu meckern. Die Geschichte (fast) aller Figuren wird bis zu Ende erzählt, der Zuschauer wird nicht mit einem undankbaren weil komplett offenen Ende allein gelassen, wie es leider in zu vielen deutschen Filmen vorkommt.

Alles in allem ein intensiver Film, der sich auch wegen der tollen Schauspieler lohnt.

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Poisongissy

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Bewertung7.5Sehenswert

Kompliment,die Tür ist ein echt gelungener Mystery Film aus deutschem Lande,habe ich ehrlich gesagt nicht mit gerechnet.
Gute Kameraführung,gute Musik und gute Schauspieler,vor allem Mads Mikkelsen ist eine Bereicherung für diesen Film.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung6.0Ganz gut

Das total sinnlose Ende hat mir den ganzen Film versaut.

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goddess.pain

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ich fand das ende auch scheiße, hätte mir auch irgendwie noch gewünscht zu sehen, wo mama und tochter ankommen... dann hätte es noch n halben punkt mehr gegeben^^


CarrionFairy

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ist doch klar, wo die ankommen: in exakt der welt, aus der mads mikkelsen ursprünglich durch die tür gegangen ist.


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