Die Überlebenskünstler

The Survivors (1983), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Komödie

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Die Überlebenskünstler - Bild 39472
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von Michael Ritchie, mit Walter Matthau und Robin Williams

Donald und Sonny – zwei echte Unglücksvögel – sitzen in einer Highway-Raststätte und hängen trüben Gedanken nach. Donald wurde gerade vom Papagei seines Chefs gefeuert, und Sonny ist seine Tankstelle um die Ohren geflogen. Da betritt ein maskierter Mann die Raststätte und fuchtelt wild mit der Pistole umher. Donald und Sonny haben nichts mehr zu verlieren. Geistesgegenwärtig stürzen sie sich auf den Banditen und entwaffnen ihn. In einem Moment sind sie gefeierte Helden. Donald findet Geschmack an diesem Gefühl und überredet Sonny, gemeinsam in ein Survival-Camp zu gehen. Sie wollen den Umgang mit Waffen erlernen und dann künftig “wie Charles Bronson” für Recht und Gesetz sorgen. Allerdings müssen die beiden feststellen, dass sie doch nicht die knallharten Burschen sind, für die sie sich hielten.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Die Überlebenskünstler

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SamRamJam

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Bewertung5.5Geht so

Kurzfassung: der Film fängt gut an, verliert sich aber nach der Hälfte und kann eigentlich nur schauspielerisch überzeugen. Anfangs scheint der Film auf etwas hinauszuwollen. Wenn dem so ist, dann wurde es meiner Meinung nach nicht geschafft darzustellen.

Langfassung: Gleich zu Beginn läuft ein lustiges Lied über den amerikanischen Traum und wie jeder in den U S and A vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann. Gleich darauf wird Robin Williams von seinem Chef gefeuert. Genauer gesagt hat sein Chef einen Papagei abgerichtet dies zu tun weil er wohl selbst zu feige ist. Dann fackelt Robin auch noch ausversehen die Tankstelle von Walther Matthau ab. Nun sitzen beide in einem Cafe, der Lebensgrundlage beraubt, vom Arbeitsamt abgewiesen, als ein Dieb zur Tür reinschneit und den Laden überfallen möchte. Die beiden schaffen es den Überfall zu vereiteln worauf der Dieb, der sich als redseliger Auftragskiller herausstellt, blutige Rache schwört...
Der Film ist ganz klar eine Komödie und bietet gerade in der ersten Hälfte einen Abgesang des American Way of Life. Leider, leider verliert er sich in der zweiten Hälfte und wird ein platter Film mit Möchtegern- Action Symbolik und platten Hinfall- Witzchen. Walther Matthau ist (war) einfach ein zu begnadeter Schauspieler um langweilig zu sein und so kann er auch diesen Film noch über den Reinfall hinaustragen. Besonders hervorzuheben ist eigentlich auch Jerry Reed als Killer- Plaudertasche. Er hat definitiv zu wenig Screentime.
Aber wie gesagt: Nettes Filmchen das man eigentlich genauso schnell wieder vergessen hat. Ein, zwei nette One- Liner (''Wer gibt einen Baum zu rauchen?'') und am Anfang ein netter Gedankenstoss, that's it. Der Rest verblasst in dem Schneesturm der am Ende weht. Und was lernen wir daraus? Gute Schauspieler können ein schwaches Drehbuch anheben, aber sie können es nicht vor sich selbst retten.

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