Dieser Film ist genial! Lässt “The Usual Suspects” den Zuschauer bei der Erstsichtung auf Grund der Auflösung der Geschichte noch mit offenem Mund zurück, verliert der Film auch bei seinen weiteren Sichtungen nichts an Reiz. Immer wieder entdeckt man weitere Feinheiten in der perfekt erzählten Story und immer wieder freut man sich über die feingeschliffenen Dialoge. “The Usual Suspects” ist ein Must-See und ein Must-Have für jede gute Filmsammlung.
Ein Film wie eine Dampflok, die einen Bahnhof verlässt: Langsam nimmt sie Fahrt auf. Ermöglicht manchen Passagieren durch die langsame Beschleunigung auch noch das spätere Aufspringen. Und dann wird der Rhythmus immer schneller, das Ächzen der Lokomotive nimmt immer mehr zu und je schneller der Zug wird, umso weniger merkt der Passagier, wie die Lokomotive geradewegs auf eine Betonwand zurast. Auch die Dramaturgie des Films erlaubt es dem Zuschauer ganz einfach, selbst später noch, der Handlung folgen zu können. Man ist gefangen in der Welt von Keyser Sozey, man identifiziert sich mit der einen oder anderen Figur, man kann sogar von Immersion sprechen: Dem komplette Eintauchen in die Singersche (und McQuarriesche) Welt. Am Schluss öffnet der Film jedoch die Augen und eigentlich wird einiges zuvor ziemlich Bedeutungsvolles ziemlich bedeutungslos.
Ja, es gibt sie: die Besserwisser, die im Nachhinein natürlich schon alles wieder voraus geahnt haben. Ich nicht. Und das…
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Ein Film wie eine Dampflok, die einen Bahnhof verlässt: Langsam nimmt sie Fahrt auf. Ermöglicht manchen Passagieren durch die langsame Beschleunigung auch noch das spätere Aufspringen. Und dann wird der Rhythmus immer schneller, das Ächzen der Lokomotive nimmt immer mehr zu und je schneller der Zug wird, umso weniger merkt der Passagier, wie die Lokomotive geradewegs auf eine Betonwand zurast.
Auch die Dramaturgie des Films erlaubt es dem Zuschauer ganz einfach, selbst später noch, der Handlung folgen zu können. Man ist gefangen in der Welt von Keyser Sozey, man identifiziert sich mit der einen oder anderen Figur, man kann sogar von Immersion sprechen: Dem komplette Eintauchen in die Singersche (und McQuarriesche) Welt. Am Schluss öffnet der Film jedoch die Augen und eigentlich wird einiges zuvor ziemlich Bedeutungsvolles ziemlich bedeutungslos.
Ja, es gibt sie: die Besserwisser, die im Nachhinein natürlich schon alles wieder voraus geahnt haben. Ich nicht. Und das liegt vor allem daran, dass der Film eben nicht nur aus einem guten Ende besteht. Sondern aus einem runden Drehbuch. Der ganze Film legt es zwar auf seinen Twist am Ende an, aber eine Geschichte entwickelt sich nicht erst durch einen Clou oder einen Twist am Ende, sondern viel eher ist das Ende deshalb überraschend, weil vorher alles so stimmig, die Fährten so bereitwillig gelegt wurden und der Ausgang der Geschichte eigentlich reine Formsache war.
Um ein Ende zudem so überzeugend zeigen zu können, benötigt man ebenso gute Schauspieler, die glaubwürdig und nachvollziehbar handeln. Die üblichen Verdächtigen hat nicht die großen Stars (zumindest waren sie damals noch keine Stars) - aber hat die perfekten Charakter. Wenn Stephen Baldwin bei der Gegenüberstellung seine verrückte Art zeigt, wenn Kevin Pollaks Dreitagebart immer denselben gleichgültigen Gesichtsausdruck zeigt, oder wenn Kevin Spacey seinen Biedermannblick aufsetzt, dann wirkt das überzeugend und nachvollziehbar und genau deshalb können wir eintauchen und deshalb wirkt das Ende umso mehr.
John Ottman's Musik - geheimnisvoll, düster und doch schön - rundet die Atmosphäre des Films ab.
Man sollte also nicht den Fehler machen, den Film auf sein Ende zu reduzieren, sondern schauen, warum dieses geniale Ende möglich ist. Hauptsächlich aufgrund toller Schauspieler und toller Musik, die eine einzigartige Atmosphäre, in die wir leicht hinein tauchen können - genauso einfach wie das Aufspringen einer langsam anfahrenden Dampflok.
Eine bessere Allegorie habe ich noch nie gelesen. Respekt!
Ich liebe diesen Film und habe genau das Beschriebene auch so gesehen.
Und ehrlich: beim ersten Sehen habe ich das Ende nicht vermutet. Alle, die etwas anderes behaupten haben entweder den Film schon gesehen oder wurden vorher informiert.
Singers top besetzter moderner Klassiker überrascht und hält dank der sorgfältig inszenierten Geschichte, dem trockenen Humor auch wiederholtem Ansehen stand.
DIE Blaupause für JEDEN Krime UND Thriller! An Spannung, Ideenreichtum, Cleverness und Finesse kaum zu überbieten. Eine makellos-perfekte Schauspielerriege, ein überlebensgroßes Drehbuch und einer DER Twists der Filmgeschichte machen DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN zu einem absoluten Meisterwerk!
Achso, er hat sich also alles (oder einiges) nur ausgedacht. Na dann...
Ich habe nie im Mindesten verstanden, warum ein interessanter Twist in den letzten zehn Minuten einen in sonst jeder Hinsicht mittelmäßigen Gangsterfilm mit einer ziemlich diffusen Story und merkwürdigen Charakteren zu einem absoluten Meisterwerk erheben sollte. Bis auf den besagten Twist erkenne ich in diesem Film leider nichts, was nicht schon anderswo in wesentlich beeindruckenderer Weise dargestellt worden wäre. Alle Tarantinos wie "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" und sogar "Jackie Brown" haben viel bessere Charaktere und Dialoge, "Heat" oder "Ronin" sind deutlich spannender und bieten solidere Action, "Der Pate" und die ganzen alten Pacino-Klassiker haben eine viel dichtere Atmospäre und mehr Inhalt und selbst viele neuere, meist eher durchschnittliche Gangsterfilme wie "Eastern Pomises", "The Departed" oder "Snatch" ziehe ich für gewöhnlich gegenüber diesem Film vor.
Allerdings möchte ich hier nicht als ein zu großer Mießmacher erscheinen. "Die üblichen Verdächtigen" ist akzeptable Unterhaltung, nicht zu lang und als Ganzes schon in Ordnung. Ich mag das Genre und mit Kevin Spacey kann man sowieso nie viel falsch machen. Ich würde den Film sogar einem Gangsterfilm-Fan empfehlen, aber er ist einfach kein Meilenstein der Filmgeschichte, den jeder einmal gesehen haben müsste. Ich finde hier keine besondere Qualität, bis auf einen Twist, der zwar auf einer netten Idee beruht, aber die vorherigen teilweise verwirrenden und recht unspektakulären 90 Minuten nicht völlig wettmachen kann.
Verdammt geiles script, diese unterschwellige Melodie trifft den Kern und die Athmosphäre des Films blendend und der Twist am Ende ist einfach nur deluxe, wobei ich zugeben muss, dass ich die Lösung bereits nach der Hälfte des Films geahnt habe (manche sicher noch früher), was aber der Spannung nichts abtat, sondern die Genialität des Ganzen während der mirada nurnoch hervorhob. So müssen Filme sein!
"The biggest trick, the devil ever pulled was convincing the world he didn't exist."
Es kommt ja immer mal vor, dass man sich Filme ansieht und vorher weiß, dass sie genau wegen ihren Enden so bekannt sind. Bei solchen mache ich wirklich alles um vor Spoilern verschont zu bleiben. Als Dr. Cox in einer Folge von "Scrubs" z.B. dem Haumeister das Ende von "The Sixth Sense" verraten wollte habe ich es noch gerade so geschafft vorzuspulen. Generell lese ich bei solchen Filmen keine Inhaltsangaben. Keine Kritiken. Schaue keine Trailer. Ich will den Effekt spüren, den die Leute bei der ersten Vorstellung gespürt haben.
Manchmal kriegt man dann ein Ende, was den Film noch einmal ein ganzes Stück interessanter macht und ihm einen neuen Reiz gibt. "The Usual Supects" gehört zweifelsohne dazu. Ein wahrlich toll anzusehender, durchgehend unterhaltender und stark besetzter Thriller, der geschickt den Zuschauer mit in die Geschichte zieht - bis man dann aufeinmal den plötzlichen "Aha"-Effekt im treffendsten Moment zu spüren bekommt. Fein gemacht!
Die üblichen Verdächtigen. Ein Krüppel. Ein korrupter Ex-Cop. Drei weitere Kriminelle. Das sind die üblichen Verdächtigen. Zu Anfang werden sie als kleine Fische dargestellt, kleinkriminelle die von der Polizei zur Vorführung genutzt werden, weil sie diese Kerle einfach auf ihrem Radar haben. Aber vor allem Dean Keaton, den Ex-Cop der über Leichen ging, wollen sie schnappen. Nur blöd wenn dieser eine Top-Anwältin als Freundin hat und schneller aus dem "Aufenthaltsraum" der Polizei draussen ist, als ein dicker Cop seinen Donut essen könnte. Doch bevor Keaton und die anderen 4 Jungs aus der Verwarung rausgekommen sind, haben sie noch angefangen über gemeinsame Geschäfte zu reden. Angefangen hat dann alles mit dem Überfall eines Smaragdhändlers...
Schon zu Anfang merkt man das "Die üblichen Verdächtigen" kein wirklich Kinderfreundlicher Film ist, die ganzen Beleidigungen die dort ausgesprochen wurden möchte ich hier jetzt gar nicht aufschreiben, man darf sich aber auf ein paar 'nette' Wortgefechte gefasst machen. Was man auch sofort merkt ist, dass die Kamera, der Schnitt, die Inszenierung, ja wirklich alles harmoniert einfach perfekt zusammen, die Erzählstruktur, die daraus besteht das der behinderte Verbal Klint rückblickend seine Geschichte erzählt, ist extrem interessant und hält die Spannung wirklich die gesamte Laufzeit oben. Das darf man Kevin Spacey zuschreiben. Feiner Mann. Der kann was. Nicht umsonst hat er hierfür einen Oscar bekommen. Die Geschichte an sich ist nichtmal die originellste, vieles hat man schon gesehen, wie gesagt verdankt man einiges der Erzählkunst von Kevin Spacey. Den trockene Humor hier kann man aber nur gern haben, auch die allgemeine Cleverness die ich vorgefunden hab, hat mich öfters lächeln lassen. Und somit muss ich auch meine Aussage von eben, dass die Geschichte nicht mal die originellste sei, etwas revidieren, man hat sich viel neues einfallen, viel neues das einem das Gefühl, dass man etwas frisches, etwas neues zu sehen bekommt, beschert. Vor allem das Ende hat es in sich gehabt, wenn man denkt "Jap. Das war ein guter Film. Es hat nun ein Ende und..." dann kommt noch ein Gedanke hinterher geschossen der den vorherigen mit "...waaaas?" ergänzt.
Top. Unterhaltung vom feinsten.
Der Schluss hat bei mir echt das Ruder rumgerissen und mich für die Story begeistern können. Sonst war's doch mehr Action und weniger Hintergrund als erwartet. Allerdings hatte ich auch so meine Freude mit Gabriel Byrne, Kevin Spacey und Pete Postlethwaite, von dem uns ja leider nunmehr nur das alte Material bleibt.
Ich schreibe jetzt mal vorsichtshalber SPOILER!!!
An sich ein guter Film, Problem ist nur, dass wenn man sich die Kurzbeschreibung auf dieser Seite durch liest man eine ganz krasse Wendung am Schluss erwartet, die dadurch dass sie antizipiert wurde dann gar nicht statt findet. Die Auflösung scheint trivial wenn man schon weiß, dass alles anders sein soll als man denkt vor allem weil wir durch viele Filme in den letzten 15 Jahren an solche Wendungen gewöhnt worden sind.
Er brachte sie alle um. Er brachte ihre Familien um. Er brachte irhe Freunde um. Er brachte ihre Feinde um. Er brachte die um, die ihnen Geld schuldeten
Was für ein toller Film, seltsam das ich so lange auf ihn verzichtet habe, um so mehr die Freude jetzt.
Geniale Story, sehr gut gewählte Charaktere und die kongenialen Besetzungen für diese und das perfekte, überraschende Ende, machen diesen Film für einen der besten Filme überhaupt und zu einem meiner Lieblingsfilme.
Keyser Soze ist der coolste;-)
Die Geschichte ist so unwahrscheinlich perfekt.
Auch, wenn ich bei meiner Vermutung, wer Keyser Söze nun eigentlich ist, von der ersten Erwähnung des Namens an recht hatte, war ich doch am Ende überrascht, dass meine Vermutung stimmte.
Die Auflösung ist wunderbar inszeniert. Alles und Nichts ergibt auf einmal Sinn.
Der Film ist ideal besetzt, es stimmt einfach alles. Die Dialoge sind spitzzüngig, der Humor trocken, die Erzählweise hervorragend.
Spannung garantiert.
Alles in Allem ein guter und kurzweiliger Film. Die Legende um Keyser Söze wird sehr schön "erfunden" und somit steigt die Spannung. Natürlich hat man die korrekte Lösung des Rätsel schon im Hinterkopf, aber sicher ist man sich nicht.
Auf jeden Fall ein gut besetzter und gut inszenierter Thriller.
Anfang und Ende des Films sind wirklich gut und der gesamte Cast macht seinen Job überzeugend, wobei ich vor allem Kevin Spacey (*_*) und Gabriel Byrne hervorheben möchte.
Leider zieht sich der Mittelteil sehr in die Länge und Langeweile macht sich stellenweise breit, ich hab sogar mit dem Gedanken gespielt den Film abzubrechen, aber nun bin ich froh es nicht getan zu haben, denn der hervorragend in Szene gesetzte (obwohl zu erahnende) Schlusstwist macht einiges wett.
Vielleicht liegt es daran, dass ich den Film eher gehört als geguckt habe, aber die Auflösung hat mich nicht im Geringsten überrascht. Spoiler: es ist wirklich sehr "üblich",
in Krimibüchern z.B., dass der Ermittler den Täter vor der Nase hat. Kevin Spacey fand ich in "Verhandlungssache" am besten. Das hier war nix tolles für mich.
Ganz ehrlich: wie unglaublich sinnlos ist es denn bitte, eine Kritik zu einem Film zu schreiben, den du nur nebenbei "gehört" hast. Jeder hat seinen eigenen Geschmack, aber man bewertet doch auch keine Gerichte, die jemand am Nachbartisch bestellt hat.
Ich habe ihn gesehen, er war nur so öde, dass ich irgendwann anfing, was anders parallel zu machen. Ansonsten ganz ehrlich: machs wie du willst und laß andere machen, wie sie wollen! Im Klartext: Kümmer dich darum, wie du bewertest!
Eines an deinen "Beurteilungen" (welche in Wirklichkeit nichts als Verurteilungen von jemandem der die Scheuklappen nicht abnehmen will sind) ist echt Klasse: Eine Wertung deinerseits von 4 oder niedriger ist ein Garant für mich, dass es sich beim jeweiligen Film um einen sauguten Streifen handelt den ich auf keinen Fall verpassen sollte!
Ich hab mich mal wieder an diesen Film getraut und bin weiterhin der Meinung das es sich um den handwerklich wie schauspielerisch besten Thriller der letzten 20 Jahre handelt. Was Bryan Synger hier gelingt ist mit einer Traumbesetzung bis in die Nebenrollen die Spannung bis zum Clou am Ende weiter aufzubauen, bis ich beinahe unerträglich neugierig auf das Ende war. Für alle die beim ersten mal nicht ganz so aufgepasst haben: Noch mal ansehen, am besten allein oder gesprächsfrei und ganz besonders auf Kevin Spaceys herausragende Darstellung achten.
Die üblichen Verdächtigen - Kritik
US 1995 Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 18.01.1996
Kritiken (4) — Film: Die üblichen Verdächtigen
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenDieser Film ist genial! Lässt “The Usual Suspects” den Zuschauer bei der Erstsichtung auf Grund der Auflösung der Geschichte noch mit offenem Mund zurück, verliert der Film auch bei seinen weiteren Sichtungen nichts an Reiz. Immer wieder entdeckt man weitere Feinheiten in der perfekt erzählten Story und immer wieder freut man sich über die feingeschliffenen Dialoge. “The Usual Suspects” ist ein Must-See und ein Must-Have für jede gute Filmsammlung.
Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kltrg
Kommentar löschenDer Film zählt für mich zwar nicht zu den ganz großen, aber das liegt vielleicht einfach an dem Genre, weniger an diesem konkreten Film.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
NextSpielberg 2010/11/09 21:22:16
Antwort löschenwas fuer ein unqualifizierter kommentar!!
The Photograph 2010/12/09 20:03:25
Antwort löschenEtwas nichtssagend....
Alle 4 Antworten zeigen
contagious cone 2011/02/17 00:01:00
Antwort löschenWow, echt gut nachvollziehbar. Respekt.
terraNova 2011/09/20 22:34:30
Antwort löschenDiese Kritik zählt für mich nicht zu eine der ganz großen, aber das liegt vielleicht einfach an der Erzählform, weniger an dem konkreten Inhaltswert.
Chris82: cineclassix.de Chris82: cineclassix.de
Kommentar löschenEin Film wie eine Dampflok, die einen Bahnhof verlässt: Langsam nimmt sie Fahrt auf. Ermöglicht manchen Passagieren durch die langsame Beschleunigung auch noch das spätere Aufspringen. Und dann wird der Rhythmus immer schneller, das Ächzen der Lokomotive nimmt immer mehr zu und je schneller der Zug wird, umso weniger merkt der Passagier, wie die Lokomotive geradewegs auf eine Betonwand zurast.
Auch die Dramaturgie des Films erlaubt es dem Zuschauer ganz einfach, selbst später noch, der Handlung folgen zu können. Man ist gefangen in der Welt von Keyser Sozey, man identifiziert sich mit der einen oder anderen Figur, man kann sogar von Immersion sprechen: Dem komplette Eintauchen in die Singersche (und McQuarriesche) Welt. Am Schluss öffnet der Film jedoch die Augen und eigentlich wird einiges zuvor ziemlich Bedeutungsvolles ziemlich bedeutungslos.
Ja, es gibt sie: die Besserwisser, die im Nachhinein natürlich schon alles wieder voraus geahnt haben. Ich nicht. Und das…
/p>15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Redfoxx 2010/01/17 00:41:14
Antwort löschenEine bessere Allegorie habe ich noch nie gelesen. Respekt!
Ich liebe diesen Film und habe genau das Beschriebene auch so gesehen.
Und ehrlich: beim ersten Sehen habe ich das Ende nicht vermutet. Alle, die etwas anderes behaupten haben entweder den Film schon gesehen oder wurden vorher informiert.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSingers top besetzter moderner Klassiker überrascht und hält dank der sorgfältig inszenierten Geschichte, dem trockenen Humor auch wiederholtem Ansehen stand.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (153) — Film: Die üblichen Verdächtigen
Kommentar schreibenPatrickPCM 2012/02/06 01:50:27
Kommentar löschenDIE Blaupause für JEDEN Krime UND Thriller! An Spannung, Ideenreichtum, Cleverness und Finesse kaum zu überbieten. Eine makellos-perfekte Schauspielerriege, ein überlebensgroßes Drehbuch und einer DER Twists der Filmgeschichte machen DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN zu einem absoluten Meisterwerk!
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TheDrPepperPower 2012/02/03 03:15:00
Kommentar löschen(enthält SPOILER)
Achso, er hat sich also alles (oder einiges) nur ausgedacht. Na dann...
Ich habe nie im Mindesten verstanden, warum ein interessanter Twist in den letzten zehn Minuten einen in sonst jeder Hinsicht mittelmäßigen Gangsterfilm mit einer ziemlich diffusen Story und merkwürdigen Charakteren zu einem absoluten Meisterwerk erheben sollte. Bis auf den besagten Twist erkenne ich in diesem Film leider nichts, was nicht schon anderswo in wesentlich beeindruckenderer Weise dargestellt worden wäre. Alle Tarantinos wie "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" und sogar "Jackie Brown" haben viel bessere Charaktere und Dialoge, "Heat" oder "Ronin" sind deutlich spannender und bieten solidere Action, "Der Pate" und die ganzen alten Pacino-Klassiker haben eine viel dichtere Atmospäre und mehr Inhalt und selbst viele neuere, meist eher durchschnittliche Gangsterfilme wie "Eastern Pomises", "The Departed" oder "Snatch" ziehe ich für gewöhnlich gegenüber diesem Film vor.
Allerdings möchte ich hier nicht als ein zu großer Mießmacher erscheinen. "Die üblichen Verdächtigen" ist akzeptable Unterhaltung, nicht zu lang und als Ganzes schon in Ordnung. Ich mag das Genre und mit Kevin Spacey kann man sowieso nie viel falsch machen. Ich würde den Film sogar einem Gangsterfilm-Fan empfehlen, aber er ist einfach kein Meilenstein der Filmgeschichte, den jeder einmal gesehen haben müsste. Ich finde hier keine besondere Qualität, bis auf einen Twist, der zwar auf einer netten Idee beruht, aber die vorherigen teilweise verwirrenden und recht unspektakulären 90 Minuten nicht völlig wettmachen kann.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Prechtl 2012/02/03 09:55:22
Antwort löschenGanz meine Meinung! Nichts besonderes.
groegchen 2012/02/02 21:09:04
Kommentar löschen„Ich wusste es doch die ganze Zeit.“
guter film und eine sehr gute besetzung!
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KonTaicho 2012/01/27 21:23:25
Kommentar löschenVerdammt geiles script, diese unterschwellige Melodie trifft den Kern und die Athmosphäre des Films blendend und der Twist am Ende ist einfach nur deluxe, wobei ich zugeben muss, dass ich die Lösung bereits nach der Hälfte des Films geahnt habe (manche sicher noch früher), was aber der Spannung nichts abtat, sondern die Genialität des Ganzen während der mirada nurnoch hervorhob. So müssen Filme sein!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
der_flo 2012/01/24 21:52:34
Kommentar löschenGuter Film, aber meiner Meinung nach überbewertet.
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Prechtl 2012/01/25 21:27:39
Antwort löschenGenau meine Meinung.
fkfilmkritik 2012/01/19 20:12:24
Kommentar löschen"The biggest trick, the devil ever pulled was convincing the world he didn't exist."
Es kommt ja immer mal vor, dass man sich Filme ansieht und vorher weiß, dass sie genau wegen ihren Enden so bekannt sind. Bei solchen mache ich wirklich alles um vor Spoilern verschont zu bleiben. Als Dr. Cox in einer Folge von "Scrubs" z.B. dem Haumeister das Ende von "The Sixth Sense" verraten wollte habe ich es noch gerade so geschafft vorzuspulen. Generell lese ich bei solchen Filmen keine Inhaltsangaben. Keine Kritiken. Schaue keine Trailer. Ich will den Effekt spüren, den die Leute bei der ersten Vorstellung gespürt haben.
Manchmal kriegt man dann ein Ende, was den Film noch einmal ein ganzes Stück interessanter macht und ihm einen neuen Reiz gibt. "The Usual Supects" gehört zweifelsohne dazu. Ein wahrlich toll anzusehender, durchgehend unterhaltender und stark besetzter Thriller, der geschickt den Zuschauer mit in die Geschichte zieht - bis man dann aufeinmal den plötzlichen "Aha"-Effekt im treffendsten Moment zu spüren bekommt. Fein gemacht!
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Le Samourai 2012/01/19 21:06:24
Antwort löschenJep, fein! Für mich einer der besten Filme der 90er!
fkfilmkritik 2012/01/19 21:08:37
Antwort löschenDanke. :)
mikemacbean 2012/01/17 15:03:53
Kommentar löschen"The biggest trick, the devil ever pulled... was convincing the world he didn't exist."
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Film 2011/12/08 19:05:45
Kommentar löschenDie üblichen Verdächtigen. Ein Krüppel. Ein korrupter Ex-Cop. Drei weitere Kriminelle. Das sind die üblichen Verdächtigen. Zu Anfang werden sie als kleine Fische dargestellt, kleinkriminelle die von der Polizei zur Vorführung genutzt werden, weil sie diese Kerle einfach auf ihrem Radar haben. Aber vor allem Dean Keaton, den Ex-Cop der über Leichen ging, wollen sie schnappen. Nur blöd wenn dieser eine Top-Anwältin als Freundin hat und schneller aus dem "Aufenthaltsraum" der Polizei draussen ist, als ein dicker Cop seinen Donut essen könnte. Doch bevor Keaton und die anderen 4 Jungs aus der Verwarung rausgekommen sind, haben sie noch angefangen über gemeinsame Geschäfte zu reden. Angefangen hat dann alles mit dem Überfall eines Smaragdhändlers...
Schon zu Anfang merkt man das "Die üblichen Verdächtigen" kein wirklich Kinderfreundlicher Film ist, die ganzen Beleidigungen die dort ausgesprochen wurden möchte ich hier jetzt gar nicht aufschreiben, man darf sich aber auf ein paar 'nette' Wortgefechte gefasst machen. Was man auch sofort merkt ist, dass die Kamera, der Schnitt, die Inszenierung, ja wirklich alles harmoniert einfach perfekt zusammen, die Erzählstruktur, die daraus besteht das der behinderte Verbal Klint rückblickend seine Geschichte erzählt, ist extrem interessant und hält die Spannung wirklich die gesamte Laufzeit oben. Das darf man Kevin Spacey zuschreiben. Feiner Mann. Der kann was. Nicht umsonst hat er hierfür einen Oscar bekommen. Die Geschichte an sich ist nichtmal die originellste, vieles hat man schon gesehen, wie gesagt verdankt man einiges der Erzählkunst von Kevin Spacey. Den trockene Humor hier kann man aber nur gern haben, auch die allgemeine Cleverness die ich vorgefunden hab, hat mich öfters lächeln lassen. Und somit muss ich auch meine Aussage von eben, dass die Geschichte nicht mal die originellste sei, etwas revidieren, man hat sich viel neues einfallen, viel neues das einem das Gefühl, dass man etwas frisches, etwas neues zu sehen bekommt, beschert. Vor allem das Ende hat es in sich gehabt, wenn man denkt "Jap. Das war ein guter Film. Es hat nun ein Ende und..." dann kommt noch ein Gedanke hinterher geschossen der den vorherigen mit "...waaaas?" ergänzt.
Top. Unterhaltung vom feinsten.
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murphante 2011/12/08 18:40:45
Kommentar löschenN goiler Füüülm ...
Spannend, Action, trockener Humor, coole Story und
ein tolles Ende ...
mehr brauch man echt nicht zu sagen ...
Für all diejenigen die auf Ganoven, Trickbetrüger und andere Kriminelle stehen!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lastadiel 2011/12/06 23:15:41
Kommentar löschenDer Schluss hat bei mir echt das Ruder rumgerissen und mich für die Story begeistern können. Sonst war's doch mehr Action und weniger Hintergrund als erwartet. Allerdings hatte ich auch so meine Freude mit Gabriel Byrne, Kevin Spacey und Pete Postlethwaite, von dem uns ja leider nunmehr nur das alte Material bleibt.
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eskimon 2011/11/27 17:05:40
Kommentar löschenIch schreibe jetzt mal vorsichtshalber SPOILER!!!
An sich ein guter Film, Problem ist nur, dass wenn man sich die Kurzbeschreibung auf dieser Seite durch liest man eine ganz krasse Wendung am Schluss erwartet, die dadurch dass sie antizipiert wurde dann gar nicht statt findet. Die Auflösung scheint trivial wenn man schon weiß, dass alles anders sein soll als man denkt vor allem weil wir durch viele Filme in den letzten 15 Jahren an solche Wendungen gewöhnt worden sind.
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BizZzar 2011/11/13 21:38:33
Kommentar löschenWas für ein Film und ein geniales Ende!
Kevin Spacy in TopForm! Diesen Film muss man gesehen haben und ich bereue das ich das nicht schon eher tat.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Baumkopf Holzfaust 2011/11/14 10:54:13
Antwort löschenEr brachte sie alle um. Er brachte ihre Familien um. Er brachte irhe Freunde um. Er brachte ihre Feinde um. Er brachte die um, die ihnen Geld schuldeten
vanilla 2011/10/23 20:10:45
Kommentar löschenWas für ein toller Film, seltsam das ich so lange auf ihn verzichtet habe, um so mehr die Freude jetzt.
Geniale Story, sehr gut gewählte Charaktere und die kongenialen Besetzungen für diese und das perfekte, überraschende Ende, machen diesen Film für einen der besten Filme überhaupt und zu einem meiner Lieblingsfilme.
Keyser Soze ist der coolste;-)
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Kreaexo 2011/10/02 18:23:22
Kommentar löschenDie Geschichte ist so unwahrscheinlich perfekt.
Auch, wenn ich bei meiner Vermutung, wer Keyser Söze nun eigentlich ist, von der ersten Erwähnung des Namens an recht hatte, war ich doch am Ende überrascht, dass meine Vermutung stimmte.
Die Auflösung ist wunderbar inszeniert. Alles und Nichts ergibt auf einmal Sinn.
Der Film ist ideal besetzt, es stimmt einfach alles. Die Dialoge sind spitzzüngig, der Humor trocken, die Erzählweise hervorragend.
Spannung garantiert.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
toni6er 2011/09/20 04:05:30
Kommentar löschenAlles in Allem ein guter und kurzweiliger Film. Die Legende um Keyser Söze wird sehr schön "erfunden" und somit steigt die Spannung. Natürlich hat man die korrekte Lösung des Rätsel schon im Hinterkopf, aber sicher ist man sich nicht.
Auf jeden Fall ein gut besetzter und gut inszenierter Thriller.
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L.M.S. 2011/09/17 15:59:12
Kommentar löschenAnfang und Ende des Films sind wirklich gut und der gesamte Cast macht seinen Job überzeugend, wobei ich vor allem Kevin Spacey (*_*) und Gabriel Byrne hervorheben möchte.
Leider zieht sich der Mittelteil sehr in die Länge und Langeweile macht sich stellenweise breit, ich hab sogar mit dem Gedanken gespielt den Film abzubrechen, aber nun bin ich froh es nicht getan zu haben, denn der hervorragend in Szene gesetzte (obwohl zu erahnende) Schlusstwist macht einiges wett.
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Tachitalili 2011/09/05 09:11:31
Kommentar löschenVielleicht liegt es daran, dass ich den Film eher gehört als geguckt habe, aber die Auflösung hat mich nicht im Geringsten überrascht. Spoiler: es ist wirklich sehr "üblich",
in Krimibüchern z.B., dass der Ermittler den Täter vor der Nase hat. Kevin Spacey fand ich in "Verhandlungssache" am besten. Das hier war nix tolles für mich.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
autopilot off 2011/09/20 00:50:46
Antwort löschenAuch wenn die Auflösung für dich nicht überraschend gewesen sein mag, spoilern schickt sich nicht.
Tachitalili 2011/09/20 11:27:45
Antwort löschenGehts noch ?
Habe geschrieben: Spoiler. Außerdem sagte ich doch nicht, wer es war, oder ?
So what ?
autopilot off 2011/09/20 11:46:06
Antwort löschenOha das hab ich scheinbar überlesen. Entschuldigung ;)
Tachitalili 2011/09/23 18:52:23
Antwort löschenok :-)
vberlin 2011/10/31 02:10:40
Antwort löschenGanz ehrlich: wie unglaublich sinnlos ist es denn bitte, eine Kritik zu einem Film zu schreiben, den du nur nebenbei "gehört" hast. Jeder hat seinen eigenen Geschmack, aber man bewertet doch auch keine Gerichte, die jemand am Nachbartisch bestellt hat.
Tachitalili 2011/11/02 14:16:12
Antwort löschenIch habe ihn gesehen, er war nur so öde, dass ich irgendwann anfing, was anders parallel zu machen. Ansonsten ganz ehrlich: machs wie du willst und laß andere machen, wie sie wollen! Im Klartext: Kümmer dich darum, wie du bewertest!
Alle 8 Antworten zeigen
selli69 2011/11/05 02:44:15
Antwort löschenEines an deinen "Beurteilungen" (welche in Wirklichkeit nichts als Verurteilungen von jemandem der die Scheuklappen nicht abnehmen will sind) ist echt Klasse: Eine Wertung deinerseits von 4 oder niedriger ist ein Garant für mich, dass es sich beim jeweiligen Film um einen sauguten Streifen handelt den ich auf keinen Fall verpassen sollte!
morlock 2011/11/11 18:32:45
Antwort löschenselli69 hat leider völlig recht.
Kannste ja gleich Hörspiele bewerten.
jedi37 2011/08/28 19:31:02
Kommentar löschenIch hab mich mal wieder an diesen Film getraut und bin weiterhin der Meinung das es sich um den handwerklich wie schauspielerisch besten Thriller der letzten 20 Jahre handelt. Was Bryan Synger hier gelingt ist mit einer Traumbesetzung bis in die Nebenrollen die Spannung bis zum Clou am Ende weiter aufzubauen, bis ich beinahe unerträglich neugierig auf das Ende war. Für alle die beim ersten mal nicht ganz so aufgepasst haben: Noch mal ansehen, am besten allein oder gesprächsfrei und ganz besonders auf Kevin Spaceys herausragende Darstellung achten.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NovaTime 2011/08/22 14:17:39
Kommentar löschenDie Üblichen Verdächtigen ist ein intelligenter und vor allem gut besetzter Film, der bis zum Schluss hin zu unterhalten weiß.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mowi 2011/08/19 17:36:05
Kommentar löschenüberragender film
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