Die unendliche Geschichte - Kritik

Die unendliche Geschichte

DE · 1984 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 6 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Bastian Balthasar Bux (Barret Oliver) ist ein in sich zurückgekehrter Schüler, der am Beginn dieser Geschichte noch nicht weiß, welches Schicksal auf ihn wartet. Vor seinen Klassenkameraden findet Bastian eines Tages Zuflucht in dem Antiquariat des Buchhändlers Karl Konrad Koreander (Thomas Hill). Dort entdeckt er das titelgebende Buch, welches ihn sogleich fasziniert. Als Herr Koreander zum Telefonieren den Raum verlässt, stibitzt Bastian das Buch und beginnt kurze Zeit später mit dem Lesen, ohne dabei zu ahnen, auf welches Abenteuer er sich damit eingelassen hat.[...]

    • 5

      »Die unsägliche Geschichte.« (Michael Ende)

      6
      • 6

        Da ich „Die unendliche Geschichte“ von Wolfgang Petersen NICHT in meiner Kindheit gesehen habe, kann ich auch keine Punkte aus rein nostalgischen Gründen vergeben.
        Mit Remakes ist es manchmal so eine Sache, aber in diesem Fall würde ich dem nicht wutentbrannt entgegen treten.
        „Die unendliche Geschichte“ ist kein unbedingt zeitloser Film. Einige Sets und Effekte sind ziemlich angestaubt und wirken heutzutage schlichtweg lächerlich.
        Damit will ich der eigentlichen Geschichte gar nicht zu Nahe treten. Diese ist ein Ausbund an Kreativität und auch Genialität.
        Ich finde nur, dass mit heutigen Mitteln Michael Endes Welt noch besser zum Strahlen gebracht werden könnte.
        Denn es tut mir Leid, aber ich kann über Fuchur nur lachen, der so offensichtlich eingesetzt ist. Einzig Charme hat noch der Steinriese, der in seiner Machart tatsächlich sympathisch wirkt. Auch die Musik von Klaus Doldinger ist aus heutiger Sicht schwer zu ertragen.
        Gegen Ende schafft es der Film dann doch halbwegs Spannung aufzubauen und tatsächlich interessant zu werden.
        Das reicht dennoch nicht aus für einen guten Film.
        In seiner Zeit vielleicht ein wunderbarer Film, aus heutiger Sicht jedoch veraltet und sichtlich überholt.
        Mit einem neuen Team, einem angemessenen Budget und dem Willen der Macher Endes Vision Phantasiens unverfälscht auf die Leinwand zu bringen – warum nicht?

        15