Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug - Kritik

US 1980 Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie, Katastrophenfilm, Kinostart 14.11.1980

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    Warum gibt es heute keine solchen Filme mehr ?!

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      Mein Netflix-Spiel für jeden Tag: Eine zufällige Stelle in Airplane! anklicken und die Zeit stoppen, wie lang es dauert, bis ich lachen muss. Bis jetzt kam ich nie auf mehr als dreißig Sekunden. Dieser Film hat eine Gagdichte wie eine Spongebob Schwammkopf-Folge, aber über neunzig Minuten. Grandioses Teil.

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      • 9

        Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug ist ein Gagfeuerwerk, dass FAST so gut ist wie Nackte Kanone.

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        • 9

          Richtig lustiger Film

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            "Sind sie nervös?"
            "Ja."
            "Ist bestimmt ihr erstes Mal."
            "Nein, ich war schonmal nervös."

            Herrliche, charmante Slapstickkomödie.
            Absolut absurd und urkomisch und eine Einlage folgt der nächsten.
            So eine hohe Gagdichte habe ich noch nie gesehen, auch wenn nicht jeder zündet es bleibt immernoch eine Komödie, die im Nachhinein gesehen ziemlich großen Einfluss auf das Genre hatte.

            "Captain, wie schnell können Sie landen?"
            "Nun, das kann ich nicht sagen!"
            "Mir können Sie es sagen, ich bin Arzt!"
            "Nein, ich meinte ich weiß es nicht!"
            "Sie können aber doch raten!"
            "Tja, nicht innerhalb der nächsten 2 Stunden"
            "Sie können es innerhalb der nächsten 2 Stunden nicht raten???"

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              Endlich gefunden, gesichtet und ihn sobald wie möglich in die heimische DVD-Sammlung aufnehmen! Ein Muss für jeden Nielsen-Slapstick-Fan. Auch wenn er nicht im Mittelpunkt der Handlung steht.

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              • 7 .5
                philipp.endres.18 28.04.2015, 11:06 Geändert 28.04.2015, 11:26

                Ich habe vor dem Einlegen der DVD so sehr gehofft, dass der Film mir gefallen würde.
                Dass er dann letztendlich SO gut wird, dachte selbst ich nicht.
                Hatte der Film scheinbar anfänglich noch bisschen Sand im Getriebe und ließ somit eine gesunde Portion Skepsis in mir aufkommen, gewann der Film schließlich doch von Minute zu Minute wortwörtlich immer mehr an Flughöhe und erreichte ein wahnsinniges Maximum, welches bis zum Schluss gehalten werden konnte.
                Eine absurde Szene reiht sich quasi an die nächste und wenn man glaubt, es geht nicht absurder - es geht, und wie es geht!
                Und nur mal so: Kann mir bitte einer einen Film nennen, welcher mehr denkwürdige Zitate herausgebracht hat, als dieser hier? Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn!
                Ich weiß auch absolut nicht, wann ich das letzte Mal nach dem Abspann direkt wieder Lust hatte, selbigen Film nochmal zu sehen - 'Airplane!' stellt somit für mich vollkommen zurecht einen Klassiker dar, den man unbedingt gesehen haben sollte!

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                • 7 .5

                  "There's no reason to become alarmed, and we hope you'll enjoy the rest of your flight.
                  By the way, is there anyone on board who knows how to fly a plane?"

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                  • 7 .5

                    Ein Klassiker der Parodiefilme,es war der erste den ich in seiner Art gesehen habe und er bleibt unvergessen. Entwaffnender Humor und ultra lustige Darsteller machen diesen Film zum Klassiker seiner ART!

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                      drahdinedum 13.04.2015, 12:52 Geändert 13.04.2015, 12:53

                      Allein die Beiden bayrisch sprechenden Fluggäste sind einen Oscar wert! Hab ich mich beömmelt! (Kim ja a auch Bayern, ge;-)

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                        VisitorQ 22.03.2015, 01:37 Geändert 22.03.2015, 01:38

                        "Möchten Sie Milch in Ihren Kaffee?"
                        "Nein, danke. Ich nehme ihn schwarz. Wie meine Männer."

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                        • 8 .5

                          Der erste wirkliche Spielfilm des ZAZ-Geschwaders, war "Kentucky Fried Movie" doch nur eine Best-Of-Nummerrevue und dem phytonschen "And now for something completely different" nicht ganz unähnlich, lässt schon wunderbar das Erfolgsgeheimnis erkennen, mit dem das Trio später Kinogeschichte schreiben sollte.
                          Noch nicht ganz so hoch in der Niederschlagsfrequenz der Gags und mit ein winzig mehr Luft zwischen den einzelnen Sketchen, lässt sich Airplane prima als Blueprint für die Karriere von Charakteren wie Frank Drebin und Topper Harley erkennen.
                          Weniger als eine völlig neue Art des Genres zu erfinden, schmissen die Zuckers und Abrahams einfach alle Spielarten der Komödie in einen Topf und rührten einmal kräftig darin herum. Slapstick, Screwball, Wortwitz, Überhöhung. Von dem platten Haudraufhumor der drei Stooges über die ironische Betrachtung der Marx-Brüder bis hin zu dem bildlichen Humor der Chaplin-Filme und den völlig aus jeder logischen Verankerung gerissenen Spontanhumor der erwähnten Phytons, anything goes.
                          Das führte zu einer Unberechenbarkeit die das ganze Genre kurzschloss und einer neuen Logik zuführte. Das Element der Screwballkomödie war im ZAZ-Universum nicht mehr eine Verselbstständigung und Zuspitzung der Handlung, sondern der Gaglawine, die langsam am Anfang, steigend im Mittelteil, gege Ende jede Form und Farbe annehmen konnte.
                          Fühlte man sich in Komödien ansonsten ab spätestens der Hälfte des Filmes in sicheren Händen, und wusste ziemlich genau, was von dem ablaufenden Film zu erwarten und in welchen Humorgewässer man den Rest des Filmes zu verbringen hatte, so war mit "Airplane" jegliche Humorkohärenz über Bord geworfen.
                          Was sich dann auf den Plot übertrug, der, tatsächlich noch am deutlichsten in "Airplane" zu erkennen, sowieso nur Mittel zum Zweck war, und sich den Regeln dieser losgelösten Assoziationskette aus Gags zu beugen hatte. Eben noch Katastrophen, jetzt Tanz und später Liebesfilmsatire.
                          Dazu erwies es sich geradezu als Geniestreich, hier wie auch in allen anderen ZAZ-Werken, sämtliche Hauptrollen mit genrefremden Gesichtern zu besetzen.
                          Ob Robert Hayes in "Airplane", Leslie Nielsen in "Naked Gun", Val Kilmer in "Top Secret" oder Charlie Sheen, lange vor seiner komödiantischen Selbstzerstörungsphase, in "Hot Shots". Schon ihre Besetzung war ein Erwartungshaltungsbruch, der die grotesken Situationen auf dem Bildschirm nicht unwesentlich überhöhte.
                          Denn die Charaktere die die ZAZ-Welt bevölkerten, ein weiterer, kleiner Geiestreich, waren nie "in on the joke", übergingen die grössten Logikklippen und abstrusen Vorkomnisse mit absolut strammer Mine, und machten den Abgrund zwischen den zu spoofenden Genres und ZAZs Interpretation der Selben umso deutlicher.
                          Suhlen sich heute Spoof-Abeger eher schlecht als recht darin, einzig und alleine die Unlogik dieverser Genres und Werke dem Zuschauer minutenlang um die Ohren zu hauen, und das Ganze als mögichst clever zu verkaufen, so waren diese Sequenz in den ZAZ-Werken nie Selbstzweck.
                          Etwa wenn sich Frank Drebin und ein Ganove Shootouts miteinander lieferten, nur Zentimeter von einander entfernt, ohne jemals zu treffen. Sie funktionierten, ganz dem Genre geschuldet aus dem sie gezogen wurden, gleichzeitig als dramatisches Element um die Handlung voranzutreiben. Der Cop, der sich durch die ganzen Goons schiessen muss, um den finalen Baddie zu erwischen.
                          Und schon "Airplane" funktioniert innerhalb dieser Logik, verlässt zwar dutzende Male die eigentliche Narration, und eskaliert doch innerhalb der Regeln des Katastrophenfilms.
                          Hinter "Airplane" sowie allen Werken der ZAZ-Schmiede standen unübersehbar Köpfe, die sowohl die Regeln des Filmes, als auch der verschiedenen Genres zutiefst verinnerlicht hatten, und ihre Lachmuskelangriffe vom Standpunkt der Liebhaber eben dieser, nicht, wie alle ihre Epigonen, nur als Penetratoren starteten. Sie gaben ihre Vorlagen nie der Lächerlichkeit, sondern der lächelnden Überhöhung preis.
                          Bis hin zu den verwendeten Kamerawinkeln und Scoreeinsätzen lässt sich dieses gerade an "Airplane" ablesen, das noch am dichtesten an den Genrekoventionen arbeitet, den Katastrophenfilm in seiner Dreiaktstruktur geradzu ausstellt, während spätere Abenteuer von Frank Drebin sich langsam in ihr eigenes (Un)Logikuniversum verabschiedeten, und den Copfilm nur noch szenisch zitierte.
                          Das sorgt zwar dafür, das "Airplane" nie so wild, wie spätere Werke der Komiktruppe aus dem Ruder läuft, aber eben auch, das es wunderbar als Anschauungsmaterial dafür funktioniert, was diese drei Verrückten da genau angestellt hatten, und wie sie später das Genre mit der atemlosen Gagkette eines Frank Drebins am ekstatischen Leben erhielten.
                          Denn dort war alles schon verinnerlicht, lief wie am Schnürrchen und fast zu schnell um noch, ausserhalb der Pausetaste, viel Platz für Examination und Erkentnis zu lassen.
                          "Airplane" besitzt noch Kunstpausen, die Klebestellen der einzelnen Szenen sind noch gut zu erkennen, und auch die dahintersitzende Schneeballstrategie wird bei wiederholter Sichtung ziemlich deutlich.
                          Ein Halbschritt zwischen der fritierten Nummernrevue und dem späteren Totalausbruch, sollte "Airplane" geradzu das Anschauungswerk Nummero Uno für alle gescheiterten Spoof-Nachkömmlinge sein, wenn es darum geht, dieses Genre wirklich zu verstehen, und zu lieben.
                          Aber um Liebe, um die ging es Gesellen wie Seltzer oder Wayans sowieso nie.
                          Ein Blick auf ihre sich selbstbewussten, ganz dem ausstellenden Effekt zugeschnittenen Nummernrevuechen lässt nur zu gut erkennen, wessen Geistes Kinde sie sind. Es geht nur noch um das "mit dem Finger zeigen", in einem Genre, das sich einstmals als Verbeugung verstand.
                          In ihren Werken ist Parodie nicht mehr die höchste Form der Anerkennung, sondern nur noch der kleinste, gemeinsame Nenner der Schadenfreude.

                          • 7 .5

                            Der Anfang allen komischen Übels

                            Die Kombo ZAZ schafft sich eine eigene, durchgedrehte Welt, die alles aufs Korn nimmt, was uns normals erscheint. Das macht das Besondere an ihnen 8und auch an den späteren Filmen) aus: die Wendung des Normalen um uns die Stumpfsinnigkeit unserer Zeit zu zeigen. Und das erreichen sie durch ihren (hintersinnigen) Klamauk und ihren (film-) parodistischen Elementen; aber auch das Tüpfelchen Selbstironie darf nicht fehlen. ZAZ macht unser System zugrunde und baut sie aus den Ruinen des Selbstverständlichen wieder auf. Das ist der Sinn solcher Filme, die tierisch witzig sind und eine Aneinanderreihung an Filmzitaten. Mir fehlen sie. Meinetwegen können sie gerne wieder kommen.

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                            • 7 .5

                              Schwachsinn wie er wohl damals nur von Zucker Abrahams Zucker in dieser Art und Qualität umgestzt werden konnte. Entweder man liebt es oder nicht.

                              Leslie Nielsons erster Kontakt zur Comedy.

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                                Eine der 10 besten Komödien aller Zeiten? Wohl nur für den, der über diese Art aufgesetzten Humor lachen kann. Ist wie immer Geschmackssache - meiner ist es nicht, und dann wird es schon schwer, das zu ertragen.

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                                  Herrlich durchgeknallter Klassiker von Filmparodien. Filme wie "Flight into Danger" und "Flug in Gefahr" gnadenlos durch den Kakao gezogen, der beiden "Parodien-AltMeister" Abrahams und Zucker.

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                                    also hier bleibt wirklich kein auge trocken...

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                                      Der Beginn der legendären Komödien-Karriere von Leslie Nielsen. ZAZ sei dank!

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                                        „Wir haben Clearance, Clerence!"-"Roger, Roger! Was ist unser Vector, Victor?“

                                        Das ist die Slapstickkomödie, auf der Filme wie die nackte Kanone, Scary Movie und der Schuh des Manitu basieren. Doch was die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug von den späteren Genrefilmen unterscheidet ist nicht etwa der Humor. Auch nicht die Art des Schauspiels. Es ist schlicht und einfach der Charme! Und dieser Film ist voll davon!
                                        Während wir in der nackten Kanone Brachial-Humor ohne jegliche Gefühlsregung sehen (ich meine Gefühle im Herzen), so wird mir bei der Reise im Flugzeug doch an vielen Stellen wirklich warm ums Herz herum. Ob in der Bar-Szene mit „Staying Alive“ oder bei der komplett überzogenen Lovestory; Charme begleitet den Slapstick-Humor, und das ist das, was ich in wirklich JEDEM der späteren Filme vermisse!

                                        Übrigens ebenso in der deutlich schwächeren Fortsetzung. Naja, dafür gab es da einige schöne Anspielungen auf 2001 :)

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                                        • 8

                                          "Airplane" gilt völlig zu recht als einer der witzigsten Filme aller Zeiten! Jeder, der ihn einmal gesehen hat, wird ihn nie wieder vergessen und all die vielen Flugzeugkatastrophenfilme, die über die Jahre fabriziert worden nie wieder ernst nehmen können. Hightlight ist Leslie Nielsens Darstellung des stoischen Arztes, dem nichts aus der Ruhe bringt. Im Grunde trägt er den ganzen Film über nur einen Gesichtsausdruck zur Schau und ist gerade deshalb der witzigste Schauspieler in diesem Film.
                                          Jeder, der über aufblasbare Autopiloten nicht lachen kann ist hier im falschen Film. Apropos Autopilot: Wer ist nicht auch der Meinung, dass die Szene, in der er von der Stewardess "beglückt" wird zu den lustigsten der Filmgeschichte gehört.

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                                          • 7 .5

                                            Airplane!

                                            Einfach nur Airplane! wäre auch zu schwierig gewesen für die ganzen Behinderten in Deutschland. Zucker´s Prime wo er noch keine Scheiße wie SM 4&5 produziert hat

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                                            • 8 .5

                                              "Verdammt schlechte Zeit, um mit dem Leimschnüffeln aufzuhören."

                                              Ein Klassiker, der dieser Bezeichnung auch gerecht wird.
                                              Verschiedenste Arten von Humor vereint in einem Film, Sprüche für die Ewigkeit und eine Gagdichte, von der heutige Komödien nur träumen können.
                                              Ich liege noch beim zwanzigsten Ansehen lachend auf dem Boden. Wer den noch nicht kennt: Angucken!

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                                              • 7

                                                Die Gecks sind teilweise so flach, dass gerade das einen wieder zum lachen bringt. Wirklich ein echter Klassiker! Kann ich nur weiterempfehlen.

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                                                  Das ZAZ-Trio ist einfach der Wahnsinn, bringt mich immer wieder zum lachen!

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                                                    Vollkommen alberner Schwachsinn

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