Die Vergessenen

The Forgotten (2004), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Horrorfilm, Kinostart 11.11.2004

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4.9 Kritiker
20 Bewertungen
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5.7 Community
1863 Bewertungen
49 Kommentare
Die Vergessenen - Bild 2538385
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von Joseph Ruben, mit Anthony Edwards und Dominic West

Was wäre, wenn man Ihnen sagte, dass jeder Moment, den Sie bisher erlebt und jede liebevolle Erinnerung, die Sie sich bewahrt haben, nie passiert ist? Telly Paretta wird von der Erinnerung an den Tod ihres achtjährigen Sohns Sam gequält, der vor 14 Monaten bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Während sie immer noch ganz mit ihrer Trauerarbeit beschäftigt ist, die auch zunehmend zu einer Entfremdung von ihrem Mann Jim führt, versucht ihr Psychiater Dr. Munce ihr einzureden, dass sie an einer Wahnvorstellung leidet, dass ihr Sohn in Wahrheit nie existiert hat, und dass sie sich all die Erinnerungen an ihn nur eingebildet hat. Ebenso ungläubig wie geschockt von dieser These versucht Telly nun, einen Beweis für Sams Existenz zu finden – Fotos, Videos, Alben. Doch alles ist verschwunden. Telly beginnt bereits zu glauben, dass sie verrückt ist, bis sie Ash Correll, den Vater eines der anderen Opfer des Flugzeugabsturzes trifft. Gemeinsam wollen sie die Wahrheit ans Licht bringen – die Wahrheit über die Existenz ihrer Kinder und ihren gesunden Geisteszustand.

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Kritiken (6) — Film: Die Vergessenen

Stefan_R.: Mann beisst Film

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4.5Uninteressant

[D]erart schlecht, wie er immer gemacht wird, ist der Film letztlich dann beiweitem nicht, entschuldigen doch die [...] starke erste Hälfte mit ihrer beeindruckenden Atmosphäre und durchweg exzellente Schauspieler so manche Drehbuchschwäche. Die Meinungen zum Film werden jedoch wohl trotzdem weiterhin auseinandergehen, obwohl es eigentlich so einfach ist, für einen zumindest soliden Eindruck zu sorgen. Erste Hälfte sehen – gut finden. Zweite Hälfte sehen – wundern, Kopf schütteln ... und einfach vergessen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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2.0Ärgerlich

Der Film bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf ein Becken voller Schwachsinn zu und macht schon nach der Hälfte die Arschbombe, um sich den Rest der Laufzeit darin zu suhlen. Mühsam wird die Handlung mit immer wieder auftauchenden Bedrohungen gestreckt, die immer gleich sind und vor denen weggerannt oder -gefahren wird. Die Ermittlungen der zwei Kinderlosen lassen einem die Haare zu Berge stehen, noch schlimmer nur noch die Dialoge (inklusive der Brecher "Sie sollten etwas schlafen" und "Ich tue das nicht für Sie.") Unerträglich auch die Rolle der Moore, die immer Sachen sagen muß wie: Mein Kind! Ihr Kind! Dein Kind! Unser Kind! Warum die Kinder! Haben Sie Kinder! Wollen Sie Kinder! Wo sind unsere Kinder! Ich hatte ein Kind! Ich will mein Kind! Wollen Sie ein Stück Kinderschokolade!

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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3.0Schwach

Regisseur Jospeh Ruben ("Der Feind in meinem Bett") gönnt uns leider nur einen seichten Mutti-Film, allerdings mit einer wie immer majestätischen Julianne Moore. Sie spielt souverän ihre Rolle und rettet ihren Sohn vor den unspektakulär aussehenden Außerirdischen und diesen etwas zu läppischen Gruselfilm vor der absoluten Lächerlichkeit.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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4.0Uninteressant

Eine ganze Zeitlang ist "Die Vergessenen" von Joseph Rubens spannend bis zum Anschlag. [...] Trotz Julianne Moore, die noch jeden schlechten Film durch ihre Präsenz erträglicher macht, ist die Pointe hier so an den Haaren herbeigezogen, daß man kaum mehr mit der Heldin mitbangen mag.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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7.0Sehenswert

Ob da wohl jemand zwei Drehbücher durcheinander gebracht hat?

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Schöner Auftakt, verquaste Auflösung. Schade.

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Kommentare (42) — Film: Die Vergessenen

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RoosterCogburn

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieser Film ist bisweilen spannend und macht einen ziemlich mysthischen Eindruck. Aber leider etwas zu undurchsichtig. Denn es werden am Ende nicht alle Fragen beantwortet. Ausserdem ist es auch ein wirrer Genre-Mix. Ich habe mich hinterher gefragt, ob der Film ein mysteriöser Thriller oder ein dramatischer Science-Fiction Film sein will? Jedenfalls ist von allem was drin und das hinterlässt bei mir einen unguten Eindruck. Wirkliche Begeisterung über den Film schlägt sich nicht breit.

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bugsb

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Bewertung3.5Schwach

Der Film ist echt spannend, die Darsteller super, aber wie kann man so ein blödes Ende durchgehen lassen. Schade, das macht es dann doch alles sehr beliebig!

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Bohne_

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Bewertung4.0Uninteressant

Pluspunkte gibt es für die potentiell gute Story, gute schauspielerische Leistungen und 1-2 Schockmomente.
Ansonsten fängt der Film ab der 2. Hälfte an schlecht zu werden, was dann letztendlich zu einem noch schlechterem Ende führt.

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sikkmeidack

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungenes Sci-Fi-Drama. Der Film hat ja mal vielseits gewaltig Dresche kassiert. Gottogott. Für mich unverständlich. Ich meine, Julian Moore spielt mit und das wie alle übrigen Darsteller alles andere als schlecht. Egal, hab ihn in einem Multiplex-Kino gesehen, und bis man da eine Aushilfskraft zwecks Tonregulierung gefunden hat (3 Paar Schuhe durchgelaufen), weiß diese nur wo und nicht wie man den Ton gut einstellt.
Deshalb hat´s mir bei einer Szene komplett die Gedärme rausgerissen. Da ich das lebenslang erinnern werde und der Film an sich einen schönen dramaturgischen Aufbau, eine glänzende Visualisierung und über die verschwobelt-geschilderte Szene hinaus, eine gewisse Nachhaltigkeit besitzt, entscheide ich, dass der was taugt. Ja-ja... die Auflösung sollte nicht in Stein gemeißelt werden, aber ich fand´s akzeptabel gut.

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-={(TATANKA)}=-

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Hab mal ne Frage an dich :findest du dein Bild eigentlich irgendwie erheiternd/lustig/was auch immer, oder was bewegt dich dazu dir ein entstelltes Kind als Profilbild zu nehmen...?!


Isolation

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Bewertung5.0Geht so

Spoilerchen !

Schon beachtlich. Der Film fängt enorm spannend an, hat einen ordentlichen Mittelteil und wird dann gegen Ende zum tadellosen Rohrkrepier. Die Grundidee ist klasse, sie bleibt auch interessant, aber die Auflösung ist schlicht und ergreifend hingekackt. So ein nicht Einfallsreichtum hab' ich selten gesehen und die Drehbuchautoren gehören geschlagen. Fehlte die Zeit für ein Ende frei von Lächerlichkeiten? Oder haben die am Set bisschen zu viel verbotene Substanzen gekifft? Wer kommt bitte auf solch eine blödsinnige Idee mit irgendwelchen Mutter-Verbindungstests und irgendwas mit nicht vergessenen Kindern und doch vergessenen Kindern und an Mutti, die Sohn natürlich nicht vergessen hat, herzlichen Glückwunsch und das niedliche Mistalien sagt aus diesen Gründen mal „Hallo“ durch die Tür und will die letzten Kräfte entziehen, aber die außerirdischen Vorgesetzten sind damit nicht einverstanden. Und dann macht's Blitz.
Ein Scheiß. Ohne Worte.
Julianne Moore spielt die verzweifelte Mutter wirklich überrragend, aber auch sie kann den hier ablaufenden Dreck nicht retten. Der Film macht sich immer mehr und mehr zum Affen.
Aber wegen den Anfangsminuten will ich folglich nicht ganz so böse und fies in der Bewertung sein, weil ich fühlte mich fantastisch unterhalten und atmosphärisch war's auch verdammt gutes Kino. Das Potential war da, das nötige Können dann wohl leider nicht – jedenfalls nicht in dem gebrauchten Umfang.

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Isolation

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@hoffman: Ja, aber geht doch nix über Julianne Moore. :)
@Punsha: Schön, dass es Gleichgesinnte gibt - dürfte bei dem Film auch nicht schwer sein. :D
@seven: Hab' ich gerade böse Erinnerung ausgegraben? Wenn ja, dann tut's mir leid. :P


seven

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@Iso: :D


jekyll86

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Bewertung2.5Ärgerlich

Starker Beginn mit lachhaftem Ende!
Die Handlung:
Eine Mutter (Julianne Moore) trauert um ihren kleinen Sohn, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist (zusammen mit vielen anderen Kindern). Da sie auch nach langer Zeit nicht loslassen kann, ist sie in psychiatrischer Behandlung. Eines Tages kehrt sie nach Hause zurück, doch wo sind die Bilder des Jungen? Weg! Auf den Familienfotos fehlt er, Videos von ihm sind nicht mehr vorhanden. Als sie ihren Mann darauf anspricht, verneint er die Existenz des Sohnes, ebenso der Psychologe (Gary Sinise). Doch Moore lässt sich nicht beirren. Sie trifft auf einen Mann, der seine Tochter ihres Wissens nach auch bei dem Absturz verloren hatte. Doch auch er streitet ab, eine Tochter gehabt zu haben. Erst nach einer feurigen Ansprache erinnert er sich an seine Tochter. Die beiden machen sich also - verfolgt von Agenten der NSA - auf die Suche nach ihren Kindern. Doch was wirklich dahinter steckt, hätten sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können.

ACHTUNG SPOILER
Die Täter sind Aliens. Ja... Aliens *hust* Diese experimentieren an der Menschheit zum Thema Vergessen. Doch eine Mutterliebe kann ja nichts erschüttern. Man gewinnt sowieso den Eindruck, dass Männer irgendwie nicht so das Wahre sind. Alle Väter vergessen ihre Kinder sofort, ohne irgendwelche Bedenken (da scheint's mit der Liebe zum Kind nicht sonderlich weit her zu sein) und wenn sie sich dran erinnern, dann erst, weil die mutige Mutti sie drauf hinweist. Kein Mann glaubt ihnen, nur die tapfere Polizeichefin. Leider nimmt es mit ihr kein gutes Ende, den sie wird von einem Riesenstaubsauger in den Himmel gesaugt (so gelacht habe ich lange nicht) und spätestens mit dieser Szene beginnt der rasente Niveauabfall des Films. Das ganze gipfelt dann in einem lachhaften Pseudo-Showdown und man stellt sich ernsthaft die Frage, ob der Drehbuchautor zum Schluss hin unter Drogeneinfluss stand.

2 Punkte gibt's für den guten Beginn, einen Halben für den Riesenstaubsauger (wir haben uns die Szene zur allgemeinen Erheiterung nochmal in Zeitlupe angesehen). Ansonsten, spart's Euch die Zeit. Der letzte Teil macht alles kaputt und der Film darf durchaus sofort wieder vergessen werden. Einer der Fälle, in denen man gerne geblitztdingst werden würde.

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Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

Achtung enthält Spoiler!

"Die Vergessenen" beginnt äußerst vielversprechend und schafft es anfangs eine gelungene, fesselnde Atmosphäre aufzubauen. Die wie immer herausragende Julianne Moore tut ihr übriges dazu, den Film auf ein hohes Niveau zu bringen. Dieses kann der Streifen jedoch leider nicht halten. Denn im Laufe der Zeit schleichen sich immer wieder Längen ein, und das Ende, das irgendwie gar keins ist, da man vergebens auf ein wirkliches Finale wartet, ist sehr schwach und unbefriedigend. Außerdem driftet der Film ab der Stelle, an der die Außerirdischen ins Spiel kommen zu sehr ins Lächerliche ab. Zwar stehe ich auf Entführungen durch Aliens, sowie ähnlichen Sci-Fi-Kram, und "Die Vergessenen" erinnert an manchen Stellen, natürlich ohne jemals die Genialität dieser Serie zu erreichen, sogar an "Akte X", allerdings passen die Besucher der fremden Welt meiner Meinung nach nicht so recht in diese Geschichte rein, zumal alles nur sehr halbherzig und ohne wirkliche Tiefe umgesetzt wurde.

Alles in allem handelt es sich also um einen Film, der es zwar durchaus wert ist, mal gesehen zu werden, anschließend aber getrost wieder vergessen werden kann.

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sikkmeidack

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Wie war dein Text? ;) Also, ich finde das Ende nicht so schlecht. Es wird der Arsch der Menschlichkeit auf´s Knie gelegt und anschließend gefragt, ob´s was gebracht hat. Vielleicht finde ich das Ende doch auch nicht so gut.


Hoang-Thach-Vu

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film fängt ziemlich gut an und man selbst als nichtsahnender Zuschauert tappt, wie auch die Protagonisten, völlig im Dunkeln und fragt sich permanent, wie es nur möglich sein kann, dass die Leute einfach Menschen komplett vergessen können. Und dann kam das Ende und es waren ALIENS!!!!! Oh ja, ALIENS!!!!! Und nicht nur irgendwelche, neeeein! BÖSE ALIENS sogar, die irgendwelche dummen Experimente an den hilflosen Menschen machen!

So dumm die Twilight Zone / Akte X Story auch klingen mag, wenigstens kann man sehen, dass die Filmemacher sich alle Mühe gegeben haben diesen Trash irgendwie "realistisch" und spannend rüberzubringen (weswegen die Aliens in der Regel als "sie" oder "die" bezeichnet wurden). Ist es ihnen geglückt? Natürlich nicht! Das liegt zum einen am Konzept (ALIENS werden nicht geheimnisvoller wenn man sie als "die" oder "sie" bezeichnet...) und zum anderen an den wirklich unsympathischen und dummen Charakteren (Gott, wie ich diese Frau hasse...). Jaja, sorgenvolle Mutter und sorgenvoller Vater und so.... sorgenvoll am Arsch!

Der Film kriegt aber noch eine 2.0 für die Mühe und die zum Teil ganz netten Ansätze.

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flitza

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danke fürs spoilern


Hoang-Thach-Vu

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Oh tut mir Leid. Hätte ich am besten auch nicht vom Tod der Hauptcharakterin und ihrem Kind erzählen sollen... HOPPLA!!! Hab ich ja gar nicht! D:


Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

Höchst mäßiger Mysterythriller mit schwachem Ende.

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Ansi

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Bewertung3.5Schwach

Das Diktum von Samuel Taylor Coleridge spricht von der "willentlichen Aussetzung der Ungläubigkeit". Dies beschreibt in unserem Fall nichts anderes als die eigentümliche Beziehung zwischen Filmschaffenden und Publikum: Beide Parteien wissen natürlich, dass es sich beim Film um Fiktion handelt - das Publikum ist allerdings bereit dies für mehrere Stunden wissentlich zu vergessen. Auf dieser Übereinkunft fußt das Filmgeschäft nun bereits seit mehr als einhundert Jahren.

Manchmal bleibt uns Zuschauern allerdings nichts anderes übrig, als diesen Ansatz über Bord zu werfen und eines der besten Beispiele für solch einen Fall ist der Film "Die Vergessenen" von Regisseur Joseph Ruben ("Für das Leben eines Freundes") aus dem Jahr 2004.

Als halbwegs kundiger Zuschauer sollten Namen wie Julianne Moore (vier mal für den Oscar nominiert, unter anderem für "Dem Himmel so fern"), James Horner (Filmkomponist und zweifacher Oscarpreisträger mit "Titanic") oder Gary Sinise (Oscar-Nominee für "Forrest Gump") sofort mehr oder weniger große Erwartungen hervorrufen. Was dem Zuschauer mit diesem Film allerdings widerfährt ist unglaublich. Der Streifen beginnt gar nichtmal unspannend als Thriller, in dem sich eine Mutter auf die Suche nach den Erinnerungen an ihren eigenen, bei einem Flugzeugabsturz verunfallten, Sohn begibt. Es tauchen immer neue Hinweise und Spuren auf, sie einzuordnen fällt aber nicht leicht - noch erliegt man den Erwartungen an eine intelligente Story. Spätestens nach einer Stunde Laufzeit legt der Film allerdings die Ideen von Verschwörungen oder Geheimdiensteinsätzen der NSA zur Seite und erklärt sich mit dem fraglos Offensichtlichen - Experimente von Außerirdischen, welche sich auf der Erde niederließen, um die Beziehungen zwischen Müttern und Kindern zu erforschen. Der Zuschauer verstummt fassungslos und ein frustriertes Stöhnen ertönt im Konsens der entsetzten Ungläubigkeit. Das kann nicht alles und schon gar nicht ernst gemeint sein - doch die Filmemacher um Joseph Ruben sind mit stolzgeschwellter Brust eindeutig der Meinung, gerade den Heiligen Gral der Storyideen und -twists ausfindig gemacht zu haben. So dumm und banal wurde schon lange kein Film zugrunde gerichtet. "Die Vergessenen" zeigt außerdem auf beeindruckende Weise, dass gute wie namhafte Schauspieler und überzeugende Computereffekte keine so dämliche Story retten können.

Insgesamt gesehen ist der Film "Die Vergessenen" nicht nur eine riesige Frechheit, sondern auch eine enorme Enttäuschung, da die Grundidee sicherlich mehr Potential gehabt hätte. Anfangs immerhin beklemmend inszeniert, wird der Film mit dem grotesken und unmöglich unwirklichen Ende, welches eher von einem talentlosen Science-Fiction-Autor à la L. Ron Hubbard zu erwarten wäre, der absoluten Lächerlichkeit preisgegeben. Außerdem nervt die aufdringliche Überhöhung der Muttermotivik mit der kontrastierten Schlechtheit aller Männer, denen hier jede emotionale und gefühlsbezogene Kompetenz abgesprochen wird.

- - -

Schon gewusst: Produziert wurde der Film von den Revolution Studios und Columbia Pictures. In den Vereinigten Staaten und Kanada kam der Film am 24 September 2004 in die Kinos.
Die Produktionskosten des Films betrugen etwa 42 Millionen Dollar. Insgesamt konnten über 117 Millionen US-Dollar wieder eingespeilt werden, davon allein 67, 1 Millionen Dollar in den USA und Kanada. Am Startwochenende belegte der Film sogar Platz 1 des Box Office.
Der Drehbuchschreiber Gerald Di Pego schrieb unter anderem auch Drehbücher und Skripte für die Filme "Angel Eyes" mit Jennifer Lopez, "Instinkt" mit Anthony Hopkins und "Message in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe" mit Kevin Costner und Robin Wright Penn.
Die gemeinen Kritiken zum Film sind weitestgehend negativ. Kritiker Roger Ebert gab dem Film immerhin zwei von vier Sternen. In der Community Rotten Tomatoes verzeichnet der Film allerdings nur eine Bewertung von 31 Prozent, bei Metacritics erhält der Film 43 aus einhundert möglichen Bewertungspunkten.

Spaß: 

Action: 

Spannung: *

Gefühl:

Anspruch:

Kreativität:

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Ansi

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Oi humbug, dagegen liest sich meine Kritik ja wirklich gnädig... er wirkte an dem Abend gar nicht so angenervt, bestand doch sogar darauf, dass wir alle ruhig blieben ;-)


jan christian

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wahrscheinlich war er nur in erwartung des angekündigten desasters so konzentriert, oder salopp ausgedrückt, aus katastrophengeilheit ;) vielleicht wäre es noch eine andere erfahrung gewesen, wenn jan und ich keine vorwarnung abgegeben hätten...


derOlli.

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Bewertung4.0Uninteressant

Wieder ein total verbockter Film wegen einer Auflösung die nicht nur für die meisten ziemlich dämlich wirkt sondern auch nicht besonders gut rübergebracht wird.
Julianne Moore ist gut was es noch schmerzhafter macht zu sehen wie dieser Film in rasantem Tempo gegen die Wand fährt (wie Julio Sacchi schon treffend verbildlicht).

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KindOfAVillian

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Bewertung7.5Sehenswert

super spannend! scheint so als steh ich mehr auf Alien-Filme als ich zugeben will.....

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Tytus

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Bewertung4.0Uninteressant

Forget it!

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film beginnt toll, ist flott unterwegs, spannend und ein richtig guter Verschwörungsthriller. Aber dann scheint Giuseppe vom Stammitaliener den Drehbuchschreibern die falschen Pilze auf die Pizza gelegt zu haben. Wie man einen so guten Thriller mit einem so dämlichen und unlogischen Ende versauen kann, bleibt mir unerklärlich. Weil das zuvor Gesehene mich aber wirklich in seinen Bann gezogen hat und ich am Miträtseln war, was denn nun geschehen sein könnte (aber auf so einen Schluss kann man ja nicht kommen!), bewerte ich trotzdem noch recht wohlwollend, obwohl man vielleicht mehr Punkte abziehen sollte...

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Jayme

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Bewertung7.5Sehenswert

Kurz und knapp!! Geile Story verpackt mit tollen Schauspielern!! Sehr empfehlenswert!!

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*little*boy

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach nur super.....

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Betzebraut

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Wahnsinnsfilm. Man fiebert mit und könnte schreien wenn am Ende alles aufgeklärt wird.

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metal1bob

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Bewertung4.0Uninteressant

"Die Vergessenen" ist ein solider Mysterythriller, der jedoch beim zweiten Sehen enorm an Spannung und Wirkung einbüßt. Konnte er mich beim ersten mal noch mitreißen, war er nun, da man die Auflösung kannte, die komplette erste Stunde lang doch ziemlich langweilig und wirkte zu konstruiert. Klar, die Auflösung ist dämlich und großer Quatsch, aber das sollte nicht wirklich stören, wenn man sich einen Mystery-/Scifi-/Thriller ansieht. Einen Film dermaßen uninspiriert und unkreativ aufzulösen, ist aber schon ein starkes Stück. Außerdem wirkt die deutschte Synchro reichlich bescheiden, kenne die Originalfassung aber nicht.
Kann also nur empfehlen, den Film nur einmal zu schauen und ihn, wenn man ihn gut findet, möglichst nicht mehr zu schauen, um in positiv in Erinnerung zu behalten.

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KampfkeksTMUF

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Bewertung7.5Sehenswert

Klasse Film der am Ende jedoch komplettt versagt. An einigen Stellen totzdem Spannend bis schockend

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donald20

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Bewertung5.5Geht so

Der Film fängt ganz gut an aber wird zum Ende hin immer schwächer.Das Finale fand ich auch nicht so überzeugend!!

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